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Wie lange schon sind die Selbstzweifelmonster deine besten Freunde (Feinde)? Wie oft hast du gar nicht erst angefangen? Hast dich in dem Gedanken verloren, dass du es nicht wert bist? Fühltest dich verletzt, missachtet, missbraucht, verloren? Hast zurückgeschlagen oder dich in die Dunkelheit zurückgezogen?*

Oft natürlich nicht so offensichtlich, dafür sind die Selbstzweifelmonster viel zu clever. Die schleichen sich immer durch die Hintertür rein, ohne anzuklopfen versteht sich. Weil wir zu unachtsam mit uns selbst sind, können sie kommen und gehen, wie sie lustig sind. Und wir folgen ihnen blind.

Wir sind doch das Produkt unserer Gedanken. Und zwar jeglicher Gedanken. All derer, die uns erheben und glorreich sein lassen und die, die uns einschränken. Letzteres beherrschen wir in Perfektion. Wie oft hast du dich schon selbst klein geredet? Dich infrage gestellt und dich selbst in Gedanken niedergemetzelt?

Willst du damit Schluss machen? Dann lies jetzt weiter und genieße mit mir die Wiedergeburt von Superwoman.

Du bist, was du hast

Kurze Momente des Glücks, die kennen wir alle. Die eine mehr, die andere weniger. Die meisten dieser Augenblicke erfahren wir außerhalb von uns. Wir sind so sehr darauf getrimmt, dass wir erst etwas haben müssen, damit wir etwas sein können, dass wir tiefe innere Freude aus uns selbst heraus selten, ich behaupte sogar, die meisten nie, empfinden. Das führt dazu, dass du nicht daran glaubst, dass es so bleibt. Dass es dir gut geht. “Ich glaube dir erst dann, wenn du mir den Beweis dafür gibst.” Und diesen Beweis suchst du auch im Außen. Sei es durch die Bestätigung oder Anerkennung durch andere oder durch weitere Besitztümer. Neue Schuhe, neue Handtaschen, den zwanzigsten Lippenstift …

Mehr zu haben verführt nicht nur dazu, immer noch mehr zu wollen oder brauchen, sondern auch dazu, festzuhalten. Denn in dem Augenblick, indem wir etwas bekommen (vor allem Dinge von hohem Geldwert), haben wir sogleich wieder Angst, dieses zu verlieren. Was ich haben wollte, habe ich bekommen und mit ihm die Angst, dass das nicht lange anhalten wird.

Das gilt in gleichem Maße auch für berufliche Stellungen, hast du dich hochgearbeitet, willst du diese Position natürlich nicht verlieren. Alles für den Dackel, alles für den Job 🤔 Aber auch für Menschen, mit denen wir eine (Liebes-) Beziehung pflegen. Besonders dann, wenn du dich selbst für nicht gut genug hältst, den anderen über dich stellst und glaubst, du würdest nie wieder so einen tollen Partner bekommen. Vielleicht sogar nie wieder überhaupt einen Menschen, der imstande ist, dich zu lieben.

Bahn frei für die Selbstzweifelmonster und ihre Freunde. Das Anpassungsfähnchen und die Ich-verbiege-mich-bis-zur-Besinnungslosigkeits-Frau, die dir vorgaukeln, dass du gerne so bist, wie andere dich haben wollen.

Die Überlastung in unseren Köpfen

In einer Welt, in der man uns immer wieder deutlich zu verstehen gibt, dass wir nicht genug sind, ist der Selbstzweifel ein willkommener Gast. Jede Abweichung von der Norm ist unerwünscht. Und was der Norm, und wie man ihr am besten entspricht, wird spätestens mit dem Eintritt in das Bildungssystem in unsere Kinder reingehämmert. Wer nicht weiter optimiert werden kann, kommt aufs Abstellgleis. In unserem Grundgesetz steht, dass die Würde des Menschen unantastbar ist, während sich Silicon Valley als Mekka des evolutionären Fortschritts entwickelt. Busse und Autos ohne Fahrer, Pflegeroboter spielen in Japan bereits jetzt eine wichtige Rolle und Drohnen führen Krieg. Künstliche Intelligenz überall und Alexa und ihre Freunde zeichnen fleißig alles auf. Ein Schelm, der dabei an etwas böses denkt.

Des Menschen Arbeit wird vermessen, in Standards eingeteilt und durchgetaktet. Akkordarbeit ob mit der Hand oder dem Kopf, was einzig zählt sind Effektivität und Effizienz. Die Überlastung in unseren Köpfen halten wir immer häufiger nicht mehr aus.

Statt in die Stille zu gehen, lenken wir uns lieber ab. Unsere Smartphones halten uns auf Trab. Wir können zu jeder Tag- und Nachtzeit miterleben, wer mit wem etwas hat. Wer will da schon auf sich schauen, wenn das Leben der anderen so viel gutes Futter liefert? Das Ego versetzen wir damit in Hochstimmung. Es liebt derartige Beschäftigungen, ist es doch so in der Lage, dich rund um die Uhr mit Gedanken zu beschäftigen und dich weit weg von dir selbst zu tragen.

Und für das gute Gewissen haben wir eine der vielen Achtsamkeits-Apps runtergeladen. Ein sanfter Gong möge uns daran erinnern, dass wir kurz innehalten. Und dann weiter im Programm, schließlich gibt es viel zu tun und angeblich wenig Zeit.

Vielleicht besser als nichts? Aber wenn ich mich auf eine App verlassen muss, um mich daran zu erinnern, dass ich auf mich Acht gebe? Sollte es nicht so sein, dass wir uns selbst genug sind und immer dafür sorgen, dass es uns gut geht? Um dann auch für unseren Nächsten sorgen zu können?

Der Mensch ist faul (und dumm)

Geht es dir dann wahrhaftig einmal gut, wirst du übermütig. Nach einem kurzen Augenblick der Wonne schiebst du die Gegenwart beiseite, holst dir die Vergangenheit wieder in deine Gedanken und nimmst den ganzen alten Dreck wieder auf. Das beängstigt, beunruhigt, ruft die Ich-bin-nicht-gut-genug-Frau wieder auf den Plan und fügt dir Schaden zu. Wer viele böse Erfahrungen gemacht hat, der sagt: so leicht kann ich nicht glauben. Leichtgläubig bist du dann aber, wenn du andere reden hörst. Ihnen schenkst du Glauben, indem du ihre gesprochenen Worte aufnimmst und ihnen folgst.

Wie oft aber hörst du gar nicht richtig zu, weil du unbewusst mit dem Geplapper in deinem Kopf beschäftigt bist? Während du einen anderen reden hörst, bist du bereits dabei, dir deine nächste Antwort zurechtzulegen. Oder aber du bist mit dem ersten aufgenommenen Wort schon so sehr verletzt, dass du dich augenblicklich dem Wunden lecken widmest. All dies geschieht fast immer unbewusst und automatisch im Hintergrund. Das Gespräch hast du eigentlich längst verlassen, glaubst aber noch immer den Worten, die du scheinbar aufgenommen hast.

Energiesauger lauern überall

Achtsamkeit ist keine Momentaufnahme. Es reicht nicht aus, sich hin und wieder mal der Gedankenhygiene zu widmen. Dafür sind die Verlockungen und Ablenkungen des Alltags zu mächtig und der Mensch ein Schaf (Nichts gegen Schafe, ich liebe sie). So wie wir immer darauf bedacht sind einen Gegenstand sauber zu halten, sollten wir auch darauf bedacht sein, Gedanken jeglicher Art mit Bedacht aufzunehmen. Und wann immer wir können, die Stille aufzusuchen.

Schau (besser noch fühle) genau hin, wenn sich irgendwo in deinem Körper ein ungutes Gefühl bemerkbar macht. Und vertraue diesem Gefühl. Ich weiß, dass auch du spüren kannst, wenn etwas nicht gut für dich ist. Seien es Menschen oder Situationen. Die Energiesauger lauern überall. Auch in dir selbst.

Lass dich selbst und deinen Körper nicht außer Acht. Schenk dir Zeit. Und ich bin sicher, dass du jetzt denkst, wo zum Henker du die hernehmen sollst. Ich muss noch Dieses und Jenes tun, ich habe keine Zeit.

Lass den Unsinn mit dem Nachjagen der Zeit, denn die einzige, die du damit jagst, bist du selbst. Sorge dafür, dass du gewisse Reserven hast. Kraftreserven. Jeden Tag geben wir Energie ab, verlieren Kraft. Wir vergeuden sie an das, womit wir uns tagsüber beschäftigen. An unseren Job, die vielen unnötigen Gedanken, Menschen, die uns nichts Gutes wollen, die Technik, den Fernseher, das Lästern, an die Selbstzweifelmonster …

Weck Superwoman aus dem Dornröschenschlaf

Dafür brauchst du keine Formeln oder Selbstoptimierungstechniken. Die meisten verwirren sowieso. Sie helfen spätestens in dem Moment nicht mehr, wenn du so sehr darauf bedacht bist, keine Fehler bei ihrer Ausübung zu machen, dass der eigentliche Sinn und Zweck verfehlt wird.

Und dabei geht es nicht darum, wie du noch schöner und noch erfolgreicher werden kannst. Auch nicht darum, wie du noch zeiteffizienter besser leben kannst. All das esoterische Rumgelaber, stundenlanges Meditieren nach irgendeiner Formel und in einer besonderen Körperhaltung, angeblich spirituell ausgefeilte Techniken bringen dir nichts, wenn du dich nicht deinen Gedankenmonstern stellst. Gedankenhygiene betreibst. Und dir deiner Würde und deines Selbstwertes bewusst wirst.

Es geht nicht um die anderen. Denn sie sehen dich so, wie sie es vermögen. Und das hängt, sorry, dass ich das jetzt so sagen muss, sehr stark von ihrem Geisteszustand ab. Sind sie guter Gesinnung oder von einer schlechten.

Mit dir hat das gar nichts zu tun. Und wenn du immer wieder versuchst, in ihr Bild reinzupassen, dann wirst du nicht nur dich selbst verleugnen und verlieren, sondern dieses Ziel auch nie erreichen können!

Mein Fazit:

Loslassen ist eine Entscheidung. Festhalten auch! Tschüss Selbstzweifelmonster – Hallo Selbstwert, ist ebenso eine Entscheidung. Durch bewusstes Gewahrsein und das regelmäßige Aufsuchen der Stille lernst du dich selbst erkennen. Schau nicht weiter durch die Brille der anderen, sondern mit Liebe auf dich.

Menschen sind Erfinder und Weltmeister darin, aus Mücken Elefanten zu machen. Aus Nichts etwas ganz Großes zu machen und aus etwas ganz Großem ein Nichts. Allem ein Etikett anzuheften, es zu Etwas zu machen und als Krönung gibt es eine Geschichte oben drauf.

Die fällt ganz unterschiedlich aus, weil jeder Mensch anders wahrnimmt. So gibt es viele Wahrheiten und jeder behauptet, er sei im Recht. Wie würde dein Leben aussehen, wenn du nicht länger allem ein Etikett verpassen müsstest? Wenn du nicht über alles und jeden ein Urteil fällen würdest? Wenn du dir, den Menschen um dich herum und den Dingen erlauben würdest, einfach zu sein.

Der Zwang im Denken, wie du dich fühlen oder sein solltest, hindert dich daran, das zum Ausdruck zu bringen, was du bist.

Übe dich darin, zu sein, anstatt dich ständig zu optimieren. Übe dich darin, deine miesen Kopfkollegen zu erkennen. Und dann übe dich darin, ihnen keine Bedeutung mehr zu geben.

Loslassen ist eine Entscheidung.*

Festhalten auch.

Tschüss Selbstzweifelmonster – Hallo Selbstwert!

Foto: Adobe Stock

 

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