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Ständig unter Strom. Immer auf dem Sprung zum nächsten Moment. Rastlos. Ruhelos. Nie zufrieden mit dem, was ist. Schließlich wollen wir die beste Version unserer Selbst werden. Einen Gang runterschalten, dass ich nicht lache. Das gönnen wir uns höchstens dann, wenn unser Körper uns durch Krankheit zwingt und wir daniederliegen. Dann ist es wenigstens offensichtlich und jeder sieht, dass es dieses Mal echt nicht geht. So gelingt es den wenigsten Frauen, eine Pause einzulegen und nur an sich zu denken.

Wir lassen uns mitreißen, hinreißen und umreißen, von dem täglichen Arbeitsstress, um dann direkt in den Freizeitstress zu wechseln. Wobei hier die Bedeutung Frei-Zeit völlig verfehlt wird. Ich nenne es zärtlich das Moment-hopping. Wir steigen aus dem einen Moment aus, um dann in den Nächsten wieder einzusteigen. Ähnlich wie das Sightseeing-Programm mit den legendären Hop-on|Hop-off Bussen, in den großen Metropolen dieser Welt. Bleiben wir bei diesem Vergleich, so ist der Moment, in dem wir kurz aussteigen, der Moment, in dem wir der nächsten Erwartung von außen folgen. Bitte brav lächeln nicht vergessen.

Coffee to go und der ganz normale Wahnsinn

Zielsicher machen wir genau die Dinge, die uns nicht guttun. Der Kaffee wird im Gehen getrunken. Damit wir uns dabei nicht schlecht fühlen und wir genau wissen, wie wir das machen müssen, wurde sogar der Name angepasst. Coffee to go. Frei übersetzt, Kaffee zum Gehen. Na, das passt doch prima. Das Essen wird schnell zubereitet, damit wir es schnell essen können. Das nennen wir heute Convenience-Food, also bequemes Essen. Bequem hört sich nett an, oder?

Nicht nur das es in den Städten viele Kinder gibt, die heute glauben, dass Kühe lila sind. Es gibt überall Kinder, junge Menschen, und ich bin sicher, mittlerweile auch viele Erwachsene, die glauben das Essen aus Tüten kommt. Oder Dosen. Oder Gläsern. Aber auf jeden Fall aus der Mikrowelle.

Abendruhe, Selfies und Selbstgespräche

Abends kommen wir nicht runter, weil wir unser Hirn vom TV betäuben lassen und zwischendurch die wohlige Oase der Social Media Welt aufsuchen. Um mithalten zu können, werden wir nicht müde unser mickriges Leben mit wundervollen Fotos aufzupeppen. Es lebe das Selfie, Photoshop, Instagram und Co. Ich kann dir sagen, ich habe den Mehrwert des Lebens mit dem Blick durch das Objektiv endlich verstanden. Du musst dich nicht mehr mit dem echten Leben auseinandersetzen. Du kannst es knipsen, schöner machen, online stellen oder auch nicht. (Bitte nicht ernst nehmen)

Auf jeden Fall aber für dich sammeln. Dein gesammeltes Leben in Google Fotos, sogar mit gratis Collagen. Von Google für dich. Na, wenn das Mal nichts ist. Das Kind wird heute gar nicht mehr in echt angeschaut, sondern immer mit dem Smartphone in der Hand. Die Fotoapp geöffnet. Für den nächsten Schnappschuss bereit. Gespräche führen wir nicht mit anderen, sondern lieber mit uns selbst. Diese laufen ungefähr so ab:

„Du hast heute schon wieder nichts geschafft.“ „Du kannst echt gar nichts.“ „Deine Haare sind zu nichts zu gebrauchen.“ „Du bist zu fett.

Ich höre hier auf, denn diese Art der Selbstgespräche machen unglücklich. Genug geprügelt.

Komm mal runter …

… ist meine liebevolle Aufforderung an dich, nach innen zu schauen und durchaus auch um dich herum. Halte inne. Beobachte. Nimm dich aus deinem Kopf raus und schaue dir dein Leben von außen an. Als externe Beobachterin. Das Wichtigste dabei: bewerte nicht, schaue nur.

Komm mal runter und hör auf dich runterzuputzen, abzulenken und streife das Super-Woman-Kostüm ab. Lerne dich kennen und lerne dich lieben. Ich habe hier eine Liste für dich mit zahlreichen Anregungen. Keine Panik. Es ist eine kleine Hilfestellung. Suche dir für den Beginn deine fünf Anregungen heraus. Am besten beginne mit denen, die dich beim ersten Lesen gepackt haben. Meine Top 8 erkennst du ganz sicher.

Komm mal runter – Die „Mach-dein-Leben-leichter-Liste“

1. Atme

Atem ist die Brücke, die Leben mit Bewusstsein verbindet. Die Brücke, die deinen Körper, deine Seele und deinen Geist vereint. Wann immer dein Verstand zerstreut wird, atme. Atme bewusst. Verwende deinen Atem als Mittel, deinen Verstand zu beruhigen.

2. Der neue Tag beginnt am Abend davor.

Zwei Stunden vor dem Schlafengehen, kein Fernsehen, vor allem keine Nachrichten mehr. Was auch immer dich entspannen kann, es sollte deinen Verstand nicht mehr zu Höchstleistungen peitschen. Liegst du im Bett, dann nimm dir fünf Minuten Zeit und übe dich in Dankbarkeit. Gehe in das Gefühl und lasse so den langen Tag ausklingen. Du wirst am nächsten Morgen mit einem wohligen Gefühl aufstehen.

3. Mache dich nicht von chemischen Hilfsmitteln abhängig! Keine Pillen, Alkohol, Joints und Co.

4. Dein tägliches 5-Minuten Date mit dir selbst

5. Verlass dich nicht auf dein Gedächtnis – mach dir Notizen. Schreibe auf, was dir im Kopf rumspukt. Denn ist es erstmal raus, kannst du entspannen und hängst diesem Gedanken nicht ständig nach.

6. Stehe fünf Minuten früher auf.

Nimm dir diese Zeit ganz bewusst und greife das Dankbarkeitsgefühl vom Abend zuvor auf. Begrüße den neuen Tag und bedanke dich, dass du aufstehen darfst. Ich bedanke mich morgens bei meinem Bett, dass es mich gut hat liegen lassen und bei der Nacht, dass sie mir Energie geschenkt hat.

7. Sage öfter „Nein.“

8. Setze Prioritäten im Leben und stell dich an die erste Stelle.

Lasse die Meinungen anderer über dich und das von ihnen erwünschte Verhalten – ihre Erwartungen an dich – bei den anderen. Du gehst in deinen Schuhen und das übernimmt kein anderer für dich. Sorge für dich und achte darauf, dass es dir gut geht.

9. Meide negative Menschen.

10. Koche frisch und esse bewusst.

11. Kenne deine Bedürfnisse.

12. Bitte um Hilfe bei Aufgaben, die du alleine nicht schaffst oder die du nicht gerne machst.

13. Nutze deine Zeit weise.

Streiche regelmäßig und konsequent die nutzlosen Zeitfresser. Für mich gehört dazu das Fernsehen und mit Menschen Zeit verbringen, weil es erwartet wird.

14. Teile große Aufgaben in mehrere Kleine ein.

15. Mache Komplimente. Vor allem auch dir selbst. Sprich sie laut aus.

16. Lobe dich und klopfe dir regelmäßig selbst auf die Schulter.

17. Kenne nicht alle Antworten.

Du musst nicht immer alles wissen und hin und wieder ist es auch hilfreich, die Dinge ankommen zu lassen. Betrachte sie dann eine Weile von unterschiedlichen Perspektiven und wenn es dann eine Antwort gibt, gut. Wenn nicht, auch gut. Es reicht völlig, wenn du einen kennst, der sie kennt.

18. Entrümple dein Leben.

19. Lege regelmäßig Tage ein, an denen du offline bist.

20. Lächle.

21. Lache.

22. Dreh deine Lieblingsmusik auf und tanze.

23. Streichle einen Hund/eine Katze.

24. Halte Ausschau nach dem Regenbogen und bewundere ihn.

Ohne Foto. Mal so in echt.

25. Betrachte Probleme als Herausforderung und nicht als Hindernisse.

Sei sicher, wir bekommen immer nur so viele, wie wir auch schaffen können.

26. Tanze nackt vor dem Spiegel.

27. Spiele mit einem Kind im Sandkasten.

28. Lasse einen Drachen steigen.

29. Hör auf dich runterzuputzen.

30. Glaube an dich.

31. Hör auf zu denken, dass morgen ein besserer Tag wird.

Mach ihn jetzt zu einem guten Tag. Was Morgen ist, das weißt du heute nicht.

32. Treffe deine Entscheidungen und schiebe sie nicht vor dich hin.

33. Hab ein Ziel. Oder zwei. Oder drei.

34. Stell dir vor, wie du dein Ziel erreichst.

35. Tanze barfuß im Regen.

36. Bitte einen Freund um eine Umarmung.

37. Lächle einen fremden Menschen an.

38. Schaue dir die Sterne an.

Wenn du in einer Stadt wohnst, dort wo man die Sterne nicht so gut leuchten sieht, dann fahre an einen Ort, an dem du sie fast greifen kannst. Das muss nicht weit weg sein. Es reicht meist schon, ein Stück außerhalb der Stadt zu sein.

39. Stelle ein Vogelhaus auf und beobachte die Vögel.

40. Singe laut.

41. Bleib mal einen Tag im Bett und lass die Seele baumeln.

42. Lies eine Kindergeschichte. Ich liebe „Die Puppe Mirabell“ von Astrid Lindgren*.

43. Mach etwas komplett Neues.

44. Bleibe neugierig.

45. Sieh die Welt mit Kinderaugen.

46. Rieche an frischen Blumen, Gräsern und Kräutern.

47. Gehe in die Natur.

48. Achte auf dein Innen.

49. Nimm dir Zeit zum Meditieren.

Dafür brauchst du kein Profi sein. Mach es einfach und spüre in dich hinein. Hier bekommst du eine kleine Traumreise!

50. Mache es heute.

51. Schreibe ein Dankbarkeitstagebuch.

52. Schreibe ein Tagebuch.

53. Kauf dir selbst einen Blumenstrauß.

54. Sprenge deine Grenzen. Sie sind nur in deinem Kopf.

55. Bastel ein Papierflugzeug.

56. Mache ein Picknick.

57. Lerne für dich selbst zu sorgen.

58. Sei ein guter Zuhörer.

59. Mache Sport. Bewege dich.

60. Kenne deine Grenzen und mache sie auch anderen klar.

61. Keine Emails mehr nach 18 Uhr lesen.

62. Erinnere dich daran, dass Stress eine Sache der Einstellung ist.

63. Lass andere Menschen so sein, wie sie sind.

64. Sei du.

65. Sorge für ausreichenden Schlaf.

Komm mal runter

Was hat dich am ehesten angesprochen. Oder um welche Anregung möchtest du die „Mach-dein-Leben-leichter-Liste“ ergänzen? Teile gerne deine Ideen in den Kommentaren.

Ich umarme dich liebevoll. Deine Michaela

Foto: Fotolia

(Beispiele, Hinweise: Datenschutz, Analyse, Widerruf)

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