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Ganz ehrlich, ich habe keine Lust mehr mich auf die Suche zu machen. Ich scheiße auf die Suche nach dem Glück und lebe lieber. Ständig werden wir bombardiert mit Nachrichten darüber, was man meint, uns über das Glück mit auf den Weg geben zu müssen. Fast täglich erscheinen neue Ratgeber, wie jeder sein Glück maximieren kann. Allgemeine Glücksformeln sollen uns helfen, einen allgemeinen Glückszustand zu erreichen. Das soll das neue Maß aller Dinge sein.

Individualität ist dabei nicht wirklich gefragt

Die neue Konjunktur des Glücks ist der direkte Weg zum perfekten Leben. Bingo. Die dauergrinsende Werbemaschine läuft auf Hochtouren.

Der große Reichtum, das dicke Auto, das fette Haus, der obergeilste Urlaub, die perfekte Beziehung. Ja, es scheint alles einfach perfekt sein zu müssen und dann bist du glücklich. Dann erst darfst du glücklich sein. Was ist das für ein Wahnsinn. Je höher die Glücksansprüche, umso mehr sind wir gefangen in Äußerlichkeiten, vergleichen und bewerten weiterhin was das Zeug hält. Zugleich wächst der Stress der ständigen Optimierung des Glücks, der ständigen Selbstoptimierung.

Ein sehr feines Buch hierzu ist: Ich bleib so scheiße, wie ich bin: Lockerlassen und mehr vom Leben haben, von Rebecca Niazi-Shahabi*. Getoppt wird das dann durch Aussagen wie: „Zu mir kommt das Glück nicht.“ Hey Leute, mal im Ernst, ich bin zum Beispiel sehr glücklich darüber, dass ich in diesem Teil der Welt geboren wurde und hier leben darf. Das zumindest wäre doch schon mal ein Grund, seine Einstellung zum Thema Glück zu überprüfen. Und vielleicht auch damit aufhören, dass eigene Glück an einen Besitz oder eine besondere Beziehung zu binden.

Wie sollst du finden, wenn du nicht weißt wonach genau du suchst?

Was ist dieses gaaaaanz große Glück, welches so großzügig von anderen für uns definiert wird. Ich weiß nicht welcher falschen Vorstellung von Glück so viele Menschen hinterher laufen. Ich weiß jedoch, dass du jederzeit die Wahl hast, die Dinge anders zu betrachten. Du musst nicht auf die großen Glücksereignisse warten, denn dabei übersiehst du diese vielen kleinen wundervollen Momente voll Glück.

Glück ist und bleibt eben nur ein Wort. Nur du kannst es für dich mit eigenen Inhalten, einer eigenen Bedeutung füllen. Wie oft benutzen wir Worte, die nur leere Seifenblasen sind. Sie glänzen schön, haben für uns selber jedoch keinen relevanten Inhalt.

Deswegen platzen auch so viele Träume, weil es gar nicht unsere sind.

Wir haben sie übernommen:

– Weil sie unserem sozialen Stand entsprechen

– Eine Familientradition sind

– Sie unserem Alter entsprechen

– Weil wir damit ganz einfach an uns gestellte Erwartungen erfüllen könnten

Wir leben schlicht und ergreifend die Vorstellung anderer über ein perfektes Leben so, wie es sich eben gehört. Wir übernehmen also brav fremde Glaubenssätze für unser eigenes Leben. Ein echtes Glücksgefühl wird dabei von so vielen Faktoren abhängig gemacht, dass es sich gar nicht einstellen kann.

Kopierst du noch oder lebst du schon?

Lässt du dich ständig auf diese Art Spielchen ein, so wirst du dich auch hierbei eher weiter von dem entfernen, was DU wirklich willst. Das Leben wird als Gegenspieler des Glücks dargestellt. Da kommen die erhobenen Zeigefinger, die uns regelmäßig bedeutsam erklären, dass das Leben ja schließlich kein Ponyhof ist. Der Teufel scheißt halt immer auf den größten Haufen und da kannst du nun wirklich nicht mitstinken.

Niemand kann dein Glück definieren. Befreie dich von dieser Art Denk- oder Sichtweise und finde heraus, was für dich ganz persönlich Glück bedeutet. Weil wir so sehr damit beschäftigt sind nach dem ganz großen Wurf Ausschau zu halten, übersehen wir das Leben mit all seinen kleinen Geschenken. Wir brauchen alle Momente des Lebens, um zu lernen, auch und vielleicht gerade auch durch die doofen Erlebnisse. Dabei sollten wir darauf achten, dass wir uns nicht vor Selbstmitleid ergeben.

Wir haben es immer und zu jeder Zeit selber in der Hand, uns neu zu entscheiden und unseren Weg zu gehen. Keiner hat jemals gesagt, das glücklich sein ein Dauerzustand sein muss. Wer jedoch mit der Absicht durchs Leben läuft, das Glück zu suchen, der wird immer auf der Suche bleiben. Dabei wird er die kleinen Momente des Glücks übersehen, oder einfach für selbstverständlich halten.

Schaffe dir eigene kleine Momente des Glücks

Hier ein paar Anregungen für dich:

  • Jemanden zum Lachen bringen
  • Im Regen tanzen
  • Barfuss über eine Wiese laufen
  • Barfuss durch den Schnee
  • Den Sternenhimmel bestaunen
  • Luftgitarre am Lagerfeuer spielen
  • Picknick im Grünen
  • Die Natur spüren
  • Ehrliche Komplimente verschenken
  • Ein Bad mit einem Meer von Kerzen
  • Den Lieblingssong laut mitsingen

Mache dich reich durch bewusstes Erleben und spüre wie sich in dir alles verändert.

Übe dich in Dankbarkeit

Glück erfahre ich durch Dankbarkeit, tiefe, ehrliche Dankbarkeit. Glück finde ich in Kleinigkeiten. Genau diese kleinen Momente erfüllen mich mit Liebe. Mein kleines Herzchen ist dann so randvoll mit Liebe, dass es einfach nur aus mir herausplatzt. Ich habe vor genau drei Jahren, im August 2012, begonnen mein Dankbarkeitstagebuch zu schreiben und ergänze es seitdem regelmäßig und lese es mir immer wieder durch.

Es hat mich durch viele schwierige Zeiten begleitet und ich habe mich immer wieder daran erinnert, dass es so unendlich viele Gelegenheiten im Leben gibt, für die ich dankbar sein darf. Besonders und gerade auch dann, wenn es mal wieder knüppeldicke kommt.

„Es ist besser, beim Aufzählen aller guten Dinge den Faden zu verlieren, als das Gute zu verlieren, während man mit dem Aufzählen seiner Probleme beschäftigt ist.“

MALTBIE D. BABCOCK (Kirchlicher Schriftsteller,1858 – 1901)

Nimm dir Zeit und höre in dich hinein, lausche was dein Herz dir zuflüstert und schreibe es auf.

Auszüge aus meinem Dankbarkeitstagebuch

  • Ich bin dankbar und glücklich für meine gute Gesundheit, ich bin kraftvoll und fit
  • Ich bin dankbar für meine 5 Sinne, ich kann sehen, ich kann hören, ich kann riechen, ich kann schmecken, ich kann fühlen
  • Ich bin dankbar und glücklich für meine Kinder, sie haben es mir erlaubt die Welt noch einmal mit Kinderaugen zu erleben
  • Ich bin dankbar und glücklich für die Musik, sie eröffnet meine Sinne und macht mich glücklich
  • Ich bin dankbar für meine Wohnung, sie ist ein Rückzugsort für mich, der mich immer wieder sicher in seine Arme nimmt
  • Ich bin dankbar für mein Auto, es bringt mich immer dorthin, wo ich hin möchte

Mit diesen ersten Notizen habe ich begonnen. Heute schreibe ich vor allem auch die kleinen Dankbarkeitsmomente auf, die mich täglich erfüllen. Lerne den Augenblick wieder zu schätzen und du wirst spüren, wie sehr du damit deine Sichtweise auf das Gute fokussierst. Ich kann es dir also wirklich nur noch einmal ans Herz legen. Beginne JETZT mit deinem Dankbarkeitstagebuch und führe es in den kommenden 40 Tagen täglich fort.

Mach es dir zu einer guten, neuen Gewohnheit, Dankbarkeit zu fühlen. Ein Gefühl von Glück stellt sich dann ganz automatisch ein. Scheiß auf die Suche nach dem Glück – lebe lieber

Eine kleine Zusammenfassung für dich:

  • Höre auf zu suchen und beginne damit deine Sichtweise zu ändern.
  • Glück ist nur ein Wort, du musst es mit deinen Inhalten füllen und ihm Bedeutung verleihen.
  • Mache Dankbarkeit zu deiner neuen Gewohnheit.
  • Stehe zu dem, was du hast und wer du bist.
  • Finde heraus was dir gefällt und wünsche es dir.
  • Tritt dir selber in den Hintern und bewege dich endlich.
  • Höre auf andere Menschen, oder Umstände für dein Glück verantwortlich zu machen.
  • Übernimm die Verantwortung für dein Leben und LEBE ES.

Was ist dein persönlicher Glücksmoment?

Foto: ©Masson
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