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Was ist los mit uns, dass wir in der Lage sind für alles und jeden unsere Stimme zu nutzen, uns aber klein und mickrig fühlen, wenn es darum geht, sie für uns selbst einzusetzen? Wann haben wir sie verloren, die Stimme in uns, die uns erhebt? Diese Stimme, die uns liebevoll in den Arm nimmt. Uns stärkt und kräftigt. Die Stimme, die uns für uns selbst einstehen lässt.

Wenn ich dich jetzt bitte, 10 Eigenschaften oder Dinge über dich selbst aufzuschreiben, die du an dir liebst, wie lange würdest du dafür brauchen? Wärst du überhaupt in der Lage, dass aufs Papier zu bringen ohne, dass dir gleichzeitig Tausend Gegenstimmen von innen aufs Trommelfell drücken? Dir die Luft zum Atmen nehmen. Die Peitsche aus dem Rucksack holen. Dich so richtig verhauen, um dich dann in die hinterste Ecke zu drängen, wo du kleinlaut, eingeschüchtert und leise wimmernd sitzen bleibst.

Bin ich gut?

Wir neigen dazu zu vergessen, wie wundervoll wir sind. Vielleicht bist auch du jemand, der sich gar nicht sehen kann, weil die Stimme in dir so laut und überzeugend ist, dass du nicht daran glaubst, dass du außergewöhnlich bist. Wir neigen dazu, unseren Wert an unsere Leistungen zu knüpfen, und ja, was soll ich sagen, wir sind meistens nie gut genug.

Wir neigen dazu, uns in Vergleichen zu verlieren, und streben weiter danach, uns ständig zu verbessern, sodass sich Glück, Freude und Zufriedenheit über das Sein nicht einstellen können.

Wenn ich das … erreicht habe oder, wenn ich so … aussehe, dann …

Wahrscheinlich hast du auch schon gemerkt, dass das so nicht funktioniert. Möge dich diese kleine Botschaft daran erinnern, wie wundervoll du bist. Du bist wundervoll. Nicht, weil du irgendwie aussiehst, sondern weil du auf deine besondere Art bist. Du bist der Sonnenschein im Regen und die Weisheit in der Wildnis. Nicht, weil du jemand bist, sondern weil Liebe in dir und durch dich ist.

Superwoman ist nicht tot

Sie ist in dir und da war sie auch schon immer. Wir haben nur verlernt, sie in uns zu sehen. Wir hören ihr nicht zu und wir reden auch nicht mit ihr. Man hat uns beigebracht, dass wir etwas werden müssen und das impliziert, dass wir noch nichts sind. So bleiben wir auf der Suche nach uns selbst. Nach Sinn und Inhalt. Verwechseln diese mit Äußerlichkeiten und übersehen, wie groß, wunderschön und mächtig wir sind.

Wir glauben uns nicht, weil es so viele Gegenstimmen gibt, die uns immer wieder klar zu machen versuchen, dass wir noch hart an uns arbeiten müssen. Diese Stimmen sind es, die wir ungefragt übernehmen. Ihnen schenken wir Raum in uns, glauben dann, was man uns sagt, was wir seien. Und während wir durch unser Leben wandeln, verlieren wir mehr und mehr das Vertrauen in uns und die Liebe zu uns selbst. Wir empfinden Scham für unseren Körper und unsere Weiblichkeit. Und zu allem Überfluss wird dann auch noch der Intimbereich als Schambereich bezeichnet. Schamhügel, Schamhaare, Schamlippen.

Lass uns Schluss machen damit und lass sie uns wiederentdecken, die Superwoman in uns. Lass uns mit ihr versöhnen, sie laut werden und ihre Stimme zu unserer werden. Denn wir sind sie. Wir sind Superwoman. Du bist Superwoman.

Sprengen wir die Grenzen

Der Philosoph Ludwig Wittgenstein schrieb, dass die Grenzen unserer Sprache, die Grenzen unserer Wirklichkeit sind. Oder kurz mit meinen Worten: Sprache schafft Realität. Oder lang: Stimme formt Wörter. Wörter bilden Sprache und Sprache erschafft Realität. Und jeder erfährt seine eigene Realität durch seine eigenen Grenzen.

Wenn auch du bis jetzt eher geneigt warst dem ewigen Nörgler, Zweifler, gnadenlosen Richter und Henker in dir Glauben zu schenken und Macht über dich zu geben, dann ist dies ein wundervoller Moment sich vor diese Kreaturen zu stellen und ihnen die Stirn zu bieten. Nicht im Kampf. Nicht durch Widerstand, sondern mit Liebe. Es ist die Liebe, die heilt. Alles. Weil sie bedingungslos anerkennt. Nicht urteilt. Nicht besitzen will. Sondern ist.

Mag es sich für dich auch seltsam anhören, aber begegne deinen Ängsten, Zweifeln und dem Teil von dir, der immer alles bewerten und verurteilen muss, und allen Teilen in dir, die dich und andere herabsetzen wollen, mit Liebe. Erkenne sie und dann wähle. Du bist nicht gezwungen, ihnen zu folgen. Sie deine Stimme führen zu lassen. Du hast die Wahl. Immer.

Vertraue dir

Unabhängig davon, wie stark deine Herausforderung im Moment auch sein mag, du hast immer die Wahl. Und zwar in dem Augenblick, in dem du erkennst, dass du vielleicht ein Teil dieser Geschichte sein magst, aber du bist sie nicht. Und du darfst dich jederzeit anders entscheiden. Oft machen Entscheidungen Angst und man will sich lieber verstecken, statt die eigene Stimme zu nutzen und für sich einzustehen. 

Lieber keine Entscheidung treffen, ist auch eine Entscheidung. Aber wem überlässt du dann das Ruder? Und was könnte dir wahrhaftig schlimmsten Falls passieren, wenn du deine Stimme benutzt, für dich einstehst und deine Wahl triffst? Deine gegenwärtige Situation ist die Summe der Entscheidungen aus der Vergangenheit. Du aber bist Jetzt und immerzu Jetzt. Du bist nicht Vergangenheit und du bist nicht Zukunft. Das, was dich das glauben lässt, ist dein konditionierter Geist, dein logischer Verstand, der gerne in der Vergangenheit verweilt, alle alten Daten miteinander abgleicht und in die Zukunft deutet.

Sei barmherzig mit dir selbst. Manchmal glauben wir, wir würden an unserem Schmerz ersticken. Unsere Wunden würden uns ausbluten lassen. Und ganz besonders in den Zeiten unserer tiefsten Verwundbarkeit lass uns liebevoll mit uns sein. Keiner ist von diesem Gegensatz von Leid und Freude befreit. Wir wandeln immer wieder hindurch. Wenn du jetzt leidest, dann gib dich hinein in das Leid und nimm den Weg der Heilung an.
Vertraue dir und wisse, dass nichts, mit dem du dich konfrontiert siehst, stärker ist als dein Herz, stärker als deine Liebe, stärker als das sanfte Lied deiner Seele.

Finde deine Stimme und nutze sie

An jede Frau, die bereit ist, ihre Komfortzone zu verlassen und mutig den Weg ins Unbekannte geht.
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An jedes junge Mädchen auf dem Weg zur Frau. Und jede Frau auf der Reise zur Anerkennung ihrer Weiblichkeit.
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An jede Frau, auf der Reise zur Mutterschaft. Und jede, die Leben gegeben und sich hingegeben hat, damit ein anderes Wesen durch ihren Körper kommt.
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An jede Frau, die nie diesen Ruf gefühlt hat.
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An jede Frau, die einen Verlust erfahren hat und in tiefer Traurigkeit durch diese Zeit gegangen ist.
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An jede Frau, die immer noch trauert.
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An jede Frau, die sich auf den Weg macht und in Verbindung mit ihrem Herzen tritt. Ihren Schmerz in Kraft verwandelt.
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An jede Frau, die ihren eigenen Weg geht, bereit ihre Stimme zu erheben. Die mutig tanzt im Takt ihrer eigenen Melodie, die das leise Flüstern ihrer Seele hört.
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An jede Frau, die sich immer wieder traut ihre Wahrheit zu leben und dadurch Wachstum erlebt, auch wenn es schmerzhaft sein mag.
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An jede Frau, die gelernt hat Nein zu sagen, und jede Frau, die immer noch ihre Stimme sucht.

Du bist nicht alleine

Du bist nicht alleine.
Ich stehe zu dir.
Du bist mächtig.
Du wirst gebraucht.
Deine Stimme will gehört werden.
Du bist wundervoll!

Foto: Adobe Stock

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