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Das perfekte Leben

Die Sonne strahlt in ihrer ganzen Pracht und Schönheit vom blauen Himmel auf mich herab. Ich leuchte, alles leuchtet. Ich tanze, wiege mich im Rhythmus der Musik. Und ich fühle mich so losgelöst von allem, so frei, so sicher und so geliebt. Ich bin glücklich, lache und bin erfüllt von einem tiefen inneren Frieden. Alles ist in Harmonie …

… bis ich wach werde, mir den Sand aus den Augen reibe und mir in diesem Moment sehr sicher bin, das war ein schöner Traum, aber eben nur ein Traum. Denn der erste Blick aus dem Fenster verrät mir, Sonne: Fehlanzeige. Es leuchtet nur meine zauberhafte Lampe, die mit den süßen, grauen Federn, die so viel Leichtigkeit in mein Schlafzimmer bringt. Die bezaubernde Musik, deren Rhythmus ich mich in diesem Traum eben noch hingegeben habe, ertönt völlig hemmungslos und schrill aus dem Lautsprecher meines Handyweckers und weckt in mir eher den Gedanken, mich ganz schnell wieder in das Kissen zu vergraben und dahin zurückzugehen, wo es scheinbar vollkommen war. Zurück in den Traum. Denn, wenn es dort auf mich wartet, das perfekte Leben, dann gehe ich eben dorthin zurück und träume weiter.

Unser Leben ist zum Leistungssport geworden

Ständig kämpfen wir darum, Arbeit und Freizeit, Partnerschaft und Familie unter einen Hut zu bringen. Frei nach dem olympischen Gedanken, dass alles, was aufs Treppchen kommt, gut genug ist Anerkennung zu erhaschen. Der Rest ist Shit. Es scheint, als gäbe es Menschen, denen das gelingt. Sie lächeln uns mit ihren perfekten Gesichtern, den perfekten Körpern und ihrer perfekten Erfolgsgeschichte, aufmunternd aus den Magazinen zu. Winken von den Reklametafeln oder direkt vom Bildschirm in unsere Wohnzimmer und fordern uns auf, es ihnen gleich zu tun. Was wir dafür brauchen, das präsentieren sie in wohlgemeinten Werbekampagnen mit eindringlichen Slogans. Die Welt dahinter bleibt uns verborgen, sonst könnten wir noch auf die Idee kommen, das sei alles nur ein inszenierter Traum.

Im „echten“ Leben brechen viele unter den gewaltigen Anforderungen zusammen und kämpfen sich irgendwie da durch. Wenn wir die Einladung annehmen, nach dem perfekten Leben zu streben, dann scheint uns auf jeden Fall klar zu sein, dass wir dafür Dinge benötigen, die wir noch nicht haben. Tür und Tor sind weit offen für Mister Minderwert und Mister Zweifel und wir verlieren uns in dem Vergleich mit unseren Mitmenschen. Was uns bleibt, ist das Gefühl der Kleinheit.

Unser bester Feind sind wir selbst

und unser Wunsch nach einem perfekten Leben. Wann hast du heute das erste Mal schlecht über dich gedacht? Wann hast du heute das erste Mal vor dem Spiegel gestanden und dich schrecklich gefunden? Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass wir bis zu 200-mal am Tag negative Gedanken über uns selbst haben. „Das kriege ich sowieso nicht hin.“ Wie ich schon wieder aussehe.“ „Ich bin nicht gut genug.“ Die Liste kannst du sicher selbst endlos fortführen.

Im Laufe unseres Lebens bürden wir uns immer mehr Verpflichtungen auf, wir nehmen immer mehr Rollen an und diese wollen wir perfekt ausfüllen. Eine perfekte Tochter, Schwester, Frau, Freundin, Mutter, Angestellte … Das perfekte Leben. Dabei verlieren wir das Gefühl für uns selber. Wir können nicht allem gerecht werden und es stellt sich ein Gefühl permanenter Unzulänglichkeit und Unzufriedenheit ein.

Der größte Teil des Leidens kommt vom unbeobachteten Verstand, von den unbeobachteten Gedanken, die zwanghaft sind. Das ganze Unglücklichsein ist eigentlich unnötig, denn die Geschichte, die mich unglücklich macht, diese Geschichte, die ich mein Leben nenne, ist nur eine Projektion meiner unbeobachteten Gedanken. Sie ist nur scheinbar wahr und nimmt von mir Besitz, indem ich es dem unbeobachteten Gedankenfluss überlasse und mich dann damit identifiziere.

Wir beginnen uns zu verbiegen

und der Preis dafür ist hoch. So schenken wir lieber allem und allen anderen unsere ungeteilte Aufmerksamkeit und stellen eigene Bedürfnisse hinten an. Weil wir uns auf der Suche nach dem perfekten Leben so sehr mit anderen vergleichen, beginnen wir unsere eigenen Bedürfnisse mit denen anderer Menschen zu verwechseln. Bis wir uns gar nicht mehr an eigene Bedürfnisse erinnern können.

Wir nehmen uns nicht die Zeit für uns, weil wir glauben sie nicht zu haben. Bis ich mir selber eingestehen konnte, dass ich total überfordert bin, hatte ich aus Tagen, Stunden gemacht und Stunden wurden zu Sekunden. Alles ist vorbeigeflogen und manchmal habe ich mir gewünscht, ich könnte mein Leben im Zeitraffer erleben, dann würde ich einfach mehr mitbekommen. Mein Tag bräuchte 48 Stunden. Das hast du wahrscheinlich auch schon einmal ausgesprochen, zumindest aber gedacht und ganz sicher schon einmal gehört.

Dann erreichen uns diese vielen schlauen Sprüche, wie zum Beispiel: „Zeit ist das, was du daraus machst.“ Häufig war mein erster Gedanke: Dankeschön, für so viel Weisheit. Behaltet sie für euch, denn das will ich jetzt gar nicht hören. Eine Lösung suchen wir dann oft in der Selbstkasteiung und kommen so erst recht aus der Balance. Deutlich sichtbar wird dies häufig bei unserem Gewicht.

Die schützende Mauer

Jeder baut sie anders. Die einen „fressen“, die anderen „hungern“, die Mauer groß. Das Ziel: Eine schützende Hülle errichten. Wir suchen Schutz nach außen und wollen unsere Umwelt auf Distanz halten. Die Dinge einfach nicht so nah an uns herankommen lassen. Willkommen in Kummerland. Kummer kommt von fehlendem „Kümmern“. Kümmere dich um dich selbst, lautet die Botschaft.

Schenke dir selbst alle Wertschätzung und erkenne, dass du so, wie du bist, einzigartig, sehr liebenswürdig und vor allem völlig in Ordnung bist. Im Leben geht es darum, herauszufinden, wer wir wirklich sind. Die Maske abzunehmen und uns offen ins Gesicht zu schauen. Perfektionismus ist unser bester Feind. Für ihn verleugnen wir uns, er bringt uns ganz weit weg von uns selbst. Und direkt zu der quälenden Frage: Bin ich gut genug?

Ein erster Schritt könnte so aussehen

Nimm dir täglich fünf Minuten Zeit und schau nach innen. Stell dir vor, du stehst vor einem Kettenkarussell und auf dem Karussell sitzen deine Gedanken und beobachte sie dort einfach. Bewerte sie nicht, urteile nicht über sie, sondern lass sie einfach fliegen, kommen und gehen. Erkenne, dass du nicht diese Gedanken bist!

Ich bin gut so, wie ich bin. Welch lange Zeit habe ich gebraucht, um das so fühlen zu können. Wie oft habe ich mir gewünscht, man würde mich so sehen können, wie ich bin. Dabei konnte ich es selbst nicht. Gefangen in meinem gedanklichen Konstrukt, welches ich mein Leben nannte, immer bereit mich zu vergleichen und nach immer mehr zu streben.

Ich bin ich – losgelöst von der Geschichte, die mir diese Traumwelt erzählt – ich bin ich! Im tiefen inneren Frieden und voll der Liebe. Höre auf dein Herz zu verraten. Überprüfe ehrlich, was für dich selbst stimmt und bleibe dir treu. Lass dich sein, wie du bist. Leben ist zu begreifen, wer du bist und andere sein zu lassen, wer sie sind.

Du bist gut und es geht nicht darum, dass andere das erkennen. Es geht einzig und allein darum, dass du es selber erkennst.

Die Befreiung von meinem besten Feind, dem Perfektionismus

Ich habe meinen besten Feind in aller Freundschaft entlassen. Ich habe ihm die Freiheit geschenkt und mich selbst damit befreit. Befreit von der Sucht nach Perfektionismus und Anerkennung. Und wenn sie dann doch noch einmal kommt, dann lache ich ihr ins Gesicht. Ich meine dieses Lachen, bis mir der Bauch wehtut. Laut und hemmungslos.

Heute mache ich alles aus tiefer Liebe, Liebe zu mir selbst. Das ist das Beste, was ich geben kann. Und ich erkenne, wer ich wirklich bin!

Weißt du wer du bist?

Photo: Fotolia

(Beispiele, Hinweise: Datenschutz, Analyse, Widerruf)

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Entdecke, wer du wirklich bist!

Ich weiß, dass du glaubst, dass du nicht so wichtig bist. Es gibt noch so viele Dinge, die zu erledigen sind und dann, ja, irgendwann, findest du die Zeit und kümmerst dich um dich selbst. Aber mal ehrlich, wie oft hast du dir das schon gesagt? Wie oft hast du dich schon hinten angestellt? Wie oft hast du dich schon vertröstet und dann doch lieber funktioniert?

Wann bist du dran?

Dieser Meditationskurs führt dich sanft zu deinen Herzenswünschen & deiner Bestimmung.