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Mein Körper – Meine Kampfzone

Mein Körper – Meine Kampfzone

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Auf dem Weg, ein möglichst perfekter Mensch zu werden, vergessen wir, was LEBEN heißt. Und damit noch nicht genug! Dauernd sind Traurigkeit, Stress und die Angst nicht gut genug zu sein bei dir zu Besuch. Oft beginnt der Kampf gegen den eigenen Körper, gegen den Selbsthass, gegen eine Essstörung schon in sehr jungen Jahren. Nie waren wir einem so enormen Druck ausgesetzt, perfekt zu sein wie in diesem Jahrtausend. Gesellschaftliche Normen haben nie zuvor so viel Druck auf Menschen zwischen sechs und 80 Jahren ausgeübt.

Der Körper wird als ein Makel wahrgenommen, den es zu korrigieren gilt. Ein Kunstwerk, das zu gestalten zum Lebensinhalt wird. Es erscheint normal, sich im eigenen Körper unwohl zu fühlen. Die Unsicherheit ihm gegenüber und die obsessive Beschäftigung mit ihm werden uns bereits als Kinder innerhalb unserer Familie vermittelt. So halten Kinder es mittlerweile für normal, dass mit ihrem Körper etwas nicht in Ordnung ist.

Der Beginn der großen Vergleiche

Bin ich gut genug? Schön genug? Intelligent genug? Bin ich genug Frau, dass man(n) mich lieben kann? Immer wieder belästigen und beleidigen wir uns selbst mit uns erniedrigenden Fragen. Letztendlich manipulieren wir uns selbst, wenn wir in ständigen Vergleichen verweilen. Wir konzentrieren uns mit unserem Blick immer auf das, von dem wir glauben, dass es uns fehlt. So entsteht ein permanentes Gefühl des Mangels. Wir vergleichen uns mit anderen, von denen wir glauben, sie seien schöner, besser, perfekter als wir selbst. Und schon ist es da, dieses bekannte Gefühl: eine Versagerin zu sein.

Wenn wir uns immer wieder mit anderen vergleichen, sagen wir uns insgeheim, dass wir nicht okay sind. Das ist ein Kampf, den wir nicht gewinnen können. Denn unser Kopf wird freiwillig nie aufhören uns aufzuzeigen, dass wir nicht genug sind. Wir können jedoch nicht außerhalb von uns nach Heilung für etwas suchen, das sich in unserem Inneren befindet. Und der Übeltäter sitzt im Kopf.

Wie soll ich mich in meinem Körper wohlfühlen …

… wenn der Kopf mir etwas anderes aufdrängt? Dabei bedient er sich an den gängigen Schönheitsidealen. Gefördert wird das durch unzählige Bilder, die wir täglich zu sehen bekommen. Vermeintlich perfekte Körper sehen wir überall. Egal ob in Werbespots im TV, in Printmedien oder auf den Social-Media-Kanälen. Sie alle sind Fotos von digital manipulierten Körpern. Sie werden uns von denjenigen unter die Nase gerieben, die vom Körperhass profitieren. Wir kaufen, was uns verspricht eine bessere Version von uns selbst zu werden.

„Werde zur besten Version deiner selbst“ bringt es bei Google auf ungefähr 664.000.000!!! Ergebnisse.

Man möchte uns glauben machen, dass wir mit ein bisschen Work-Out, zwei Smoothies, Wundercremes, der neuesten Superdiät und überteuerten Anti-Falten-, Anti-Aging-, Anti-Alles-Elixieren-Tinkturen-Ampullen so aussehen werden wie die perfekt inszenierten Körper im digitalen Design. Ist dein Geldbeutel etwas praller, dann kannst du dir auch eine nette kleine Schönheitsoperation gönnen. Oder du wählst die „Flatrate gegen Falten”. Alles ist möglich.

Bitte nicht falsch verstehen. Hier wird niemand an den Pranger gestellt, noch urteile ich über Menschen, die diesen Weg für sich wählen. Ich war selbst einmal an dem Punkt, weil ich unglaublich unglücklich mit meinen Brüsten war. Ich wünsche mir nur, dass du für dich überprüfst, ob dich das nicht in deiner Kampfzone Körper festhält. Denn was die OP nicht vermag, ist, deine Glaubenssätze zu ändern.

Mein Körper – meine Kampfzone #1

Als ich 18 Jahre jung war, meinte mein damaliger Freund zu mir, dass meine Oberschenkel viel zu fett seien. Zu deiner Info: Ich wog damals bei 164 cm Körpergröße 49 Kilo! Aber ich war 8 Jahre lang Leistungsturnerin und mein Körper dementsprechend durchtrainiert. Viele Muskeln, stramme Schenkel, keine Brüste. Ich mochte meinen Körper ohnehin schon nicht und da goss die Äußerung meines Freundes ordentlich Öl ins Feuer.

Mit 27 Jahren wollte ich mir die Brüste vergrößern lassen. Ich bin zu einer plastischen Chirurgin gegangen, ließ mich beraten und habe mich dagegen entschieden. Nach meinem zweiten Kind wollte ich mir den Bauch straffen lassen. Mein seitliches Profilbild im Spiegel erinnerte mich eher an eine Ente, denn an eine schöne, makellose Frau. Wieder habe ich mich beraten lassen. War bei zwei verschiedenen Ärzten und habe mich abermals dagegen entschieden.

Für diese Entscheidungen habe ich jeweils meinen Kopf verlassen und auf meinen Bauch gehört. Die Kampfzone Körper aber blieb. Ich begann wieder exzessiv Sport zu machen und achtete sehr auf meine Ernährung. Ich ging täglich auf die Waage, morgens und abends versteht sich. Bücher über Diäten waren meine Freunde. Produkte, die mir Schönheit versprachen, lockten auch mich in die Marketingfalle und machten mich zum Konsumopfer.

Jeder will dein Bestes: dein Geld!

Money makes the world go round. Es geht um Macht und Geld und noch mehr Macht. Stell dir vor, der Mensch wäre zufrieden. Er würde nicht nach Perfektion und Selbstoptimierung streben! Wer sollte dann all diese vielen Produkte und Dienstleistungen kaufen? Wirklich pervers ist, dass wir uns so sehr im Überfluss befinden und dennoch alle im Mangel sind.

Es wird laut über Diversity gesprochen, aber niemand traut sich, sie zu leben. Anders sein ist nicht wirklich gefragt. Stereotype Rollenbilder dafür umso mehr. Erschreckend deutlich wird das in den neuen Studienergebnissen der MaLisa Stiftung über die WEIBLICHE SELBSTINSZENIERUNG IN DEN NEUEN MEDIEN.

Eine wirklich spannende Studie, die mich persönlich noch einmal in meiner Wahrnehmung bestätigt, aber in einigen Ergebnissen auch echt erschrocken hat.

Mein Körper – meine Kampfzone #2

Mit Beginn der Wechseljahre begann mein Körper sich dann wieder zu verändern. Ich nahm zu und wurde „runder”. Witzig fand ich das überhaupt nicht. Glücklicherweise war das auch genau die Zeit, in der ich anfing mich mit dem Thema Selbstliebe auseinanderzusetzen. Ich entdeckte Louise L. Hay und positive Affirmationen für mich. Mein Weg zur Selbstliebe führte mich über „Gespräche mit Gott*” von Neale Donald Walsh zu Eckart Tolle und Deepak Chopra, um nur einige zu nennen. Ich fing an zu meditieren und Stille wurde ein ganz wichtiger Bestandteil meines Alltags. Aktuell habe ich „Fight like a girl*” von Clementine Ford verschlungen und gefeiert.

Was ich aber wirklich gelernt habe, ist, dass alles in mir beginnt. Dr. Wayne W. Dyer hat es etwa so formuliert: Wenn wir die Art und Weise verändern, wie wir etwas betrachten, ändern sich die Umstände im Außen. Ich fing an meinen Blick auf meinen Körper auszutanzen. Nackt vor dem Spiegel. Das war am Anfang der reinste Horror und ich mochte gar nicht hinschauen. Letztendlich hat es mir sehr geholfen, meinen Körper als Freund zu betrachten, denn das ist er.

Im Körperhaus ankommen

Ich habe mir die Zeit genommen, in meinem Körperhaus anzukommen. Meine Kampfzone Körper konnte ich verlassen und fand Frieden in mir. Während der letzten 10 Jahre lernte ich Loslassen. Vor allem das meiner strengen Bewertungskriterien mir selbst gegenüber. Damit einher ging das Loslassen der Lästereien, des Urteilens, Bewertens und Richtens über andere Menschen.

Ich habe mich von vielen Dingen und Menschen getrennt, die mir meine Energie abzocken. Seit über 15 Jahren lese ich keine Tageszeitung mehr. Mittlerweile schaue ich auch kein „normales” Fernsehen mehr. Radio höre ich nur noch selten, meine Playlisten reichen mir völlig. Ich beteilige mich nicht mehr am Getratsche, verlasse Gesprächsrunden, die sich nur darum drehen über andere zu lästern und mit dem Finger weit von sich weg zu zeigen. Auch dann, wenn es sich um Familienangehörige handelt.

Ich bin im Wandel

Und ich lade dich herzlich ein, es zu versuchen. Dafür musst du kein Einsiedlerleben führen. Ich bin so sehr dankbar und demütig, dass ich diesen Weg für mich erkannt und gewählt habe. Es geht weder darum es anderen recht zu machen, noch darum, dass ich oder du verantwortlich für das Wohl und Wehe anderer bist. Die einzige Verantwortung, die wir haben, ist, die Verantwortung uns selbst gegenüber.

Nur in mir kann ich verändern, was sich nicht gut anfühlt. Was andere darüber denken, liegt nicht in meiner Hand. Mein Seelenheil jedoch sehr wohl.

Mögest du deinen Weg finden. Mögest du glücklich sein und erkennen, welch wundervolle Frau du bist. Du bist es wert, dir selbst Liebe zu schenken!

PS: Ich weiß nicht, wer diese magischen Einhörner sind, die sich nie infrage stellen. Aber eins weiß ich sicher: Du hast es verdient, dich in deiner ganzen Größe zu erkennen und die Superwoman in dir zum Leben zu erwecken. Lass sie raus. Lass die Puppen tanzen.

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Foto: Adobe Stock

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Mein kleines Glücksgeheimnis – Das Selbstwert-Manifest

Mein kleines Glücksgeheimnis – Das Selbstwert-Manifest

Glücksgeheimnis – negativ!

Als pubertierendes Mädchen wollte ich nichts mehr als endlich einen Körper, der die Beschreibung weiblich verdiente. Während sich alle anderen Mädchen in meiner Klasse körperlich zu Frauen entwickelten, blickte ich an mir herunter und konnte über einen kleinen Hügel, einem Mini-Ansatz einer Brust (für den ich mich schämte), mit viel zu kleinen Nippeln (glaubte ich), direkt auf meine Füße blicken. Und meine Füße fand ich auch entsetzlich. Meine Oberschenkel zu fett und meine Haare zu dünn.

Selbstwert auf einer Skala von eins bis zehn: Minus zehn!

Nach meiner ersten Schwangerschaft (ich hatte 25 Kilo zugenommen) wollte ich nichts mehr, als endlich wieder mein „altes” Gewicht (also auf meine Füße blicken können), aber die Brüste sollten bleiben. Groß war die Enttäuschung, weil sich mit meinen überschüssigen Kilos auch die Brust wieder verabschiedete. Was blieb, waren die Dehnungsstreifen und der schwabbelige Bauch.

Selbstwert auf einer Skala von eins bis zehn: Minus zehn!

Noch immer keinen Plan vom Glück

Dafür aber jede Menge neue Selbstzweifel. Mit 30 hatte ich dann zwar, wie in meinem Lebensplan vorgesehen, einen Ehemann und ein zweites Kind und wünschte mir nichts mehr, als dass man(n) mich auch im Business wahrnahm und wertschätzte. Meinen Körper hatte ich einigermaßen im Griff und gut gezüchtigt. Zufrieden mit ihm, war ich nicht.

Selbstwert auf einer Skala von eins bis zehn: Minus zehn!

In meinen Vierzigern begann ich mich mit dem Thema Selbstliebe zu beschäftigen und musste feststellen, dass ich so viel davon nicht besaß. Ich beherrschte alle ungünstigen Posen vor dem Spiegel perfekt und kannte mittlerweile auch alle Diäten. Aber der Weg zur Selbstliebe war eingeschlagen. Ich wusste noch nicht wo er mich hinführen sollte, und hatte auch keinen Plan, aber ich bin ihn weitergegangen.

Selbstwert auf einer Skala von eins bis zehn: Drei!

Jetzt in meinen Fünfzigern fühle ich mich angekommen. In mir, bei mir und mit mir. Und bevor du jetzt Panik bekommst, oder deprimiert aus diesem Artikel aussteigst, lass dir gesagt sein: Du musst nicht warten, bis du 50 bist!

Selbstwert auf einer Skala von eins bis zehn: Neun! (An der Zehn arbeite ich noch)

Eine Abkürzung gibt es nicht, aber …

… du kannst dir viele Umwege sparen, wenn du jetzt weiterliest!

Klar kannst du weiter versuchen alle Leere in dir zu stopfen. Mit dem nächsten Supergirl-Sneaker oder dem Wonderwoman-Highheel. Vielleicht bist du mehr die Handtaschenlady oder die Highlighterpalette-Make-up-Frau, nur zu. Lass die Kreditkarten glühen.

Ganz gleich ob du eher in das Lager der Ich-shoppe-mich-glücklich-Frau, der Ich-mach-alle-anderen-glücklich-Frau, der Ich-fresse-bis-ich-umfalle-Frau oder der Ich-hungere-meinen-Körper-aus-Frau gehörst, alles, was du in dich reinschmeißt, aus dir rauslässt oder worin du dich kleidest, wird dir keine Erlösung bringen. Und von Selbstliebe wollen wir an dieser Stelle mal gar nicht reden.

Diese Strategie, etwas von außen zu füllen, was nicht bewusst gefühlt und erkannt werden will, funktioniert nicht. Du musst dich trauen, an dein Innen zu gehen. An die Quelle.

Körper, Geist und Seele sind eine Einheit

Und wir verraten meist alle drei. Den Körper, weil wir uns nicht liebevoll um ihn kümmern. Den Geist, weil wir ihn mit kranken Gedanken füttern. Die Seele, weil wir gegen unsere Wahrheit leben. Und ganz ehrlich, du fühlst es doch, wenn du dich selbst verrätst. Wenn du dich den schlechten Dingen zuwendest. Du dich mit Menschen umgibst, die dir nicht guttun. Weil du dich dann miserabel fühlst. Manchmal befürchte ich, dass “miserabel” das neue “gut” ist.

Unsere Gedanken lechzen nach elenden Vergleichen mit geisteskranken Idealen einer gottlosen Gesellschaft. Und all diese uns zur Verfügung stehenden Technologien sorgen dafür, dass die Menschen sich einsamer und verlorener denn je fühlen. Was läuft da falsch? Und warum läufst du mit? Oder dem Falschen hinterher?

Du weißt längst, wie das funktioniert. Du hängst deinen Kopf in eine vergangene Situation, die dich verletzt hat und augenblicklich verändert sich dein Atem, dein Körper reagiert und du fühlst dich schlecht. Das Gleiche klappt auch umgekehrt. Du erinnerst dich an ein wunderschönes Ereignis und fühlst die Freude, dein Herzchen springt, die Augen lachen und für einen Moment, bist du glücklich.

Bis du wieder den Weg zurück einschlägst. Und das tun die meisten. Und darin bleiben sie stecken. Glaubst du nicht? Dann versuche es gleich jetzt mit einem Scheißgedanken und wähle dann einen dich erhebenden. Wie wäre es, wenn du dich scheinbar grundlos glücklich fühlen könntest?

Mein kleines Glücksgeheimnis

Ich weiß, dass der Mensch faul ist. Lass uns nur nicht weiterhin dumm sein und anderen Glauben schenken. Diesen dann für uns übernehmen und fortan in der Dauerschleife aus hässlichen, bösen Gedanken verweilen. Uns mickrig und klein fühlen, uns weiterhin in Vergleichen suhlen und mit dem Finger auf andere zeigen.

Lass uns glauben. An Gott. An uns selbst. Und daran, dass es das Leben gut mit uns meint. Und lass es uns jede Sekunde tun!

Das Gute zwängt sich nicht auf. Liebe drängt sich nicht auf. Wir tun gut daran, wenn wir uns jede Sekunde unseres Lebens bewusst an sie wenden. Das Gute und die Liebe wählen! Von Negativität und Niedertracht sind wir ständig umgeben. Da lauern nicht nur die Energiesauger außerhalb von uns, sondern auch unsere eigene Faul- und Dummheit, die uns dazu veranlassen, dortzubleiben, wo wir sind. In der Angst, der Wut, dem Hass, dem Neid, dem Zweifel … und ganz weit weg von einem Selbstwert von zehn! (Du erinnerst dich an meine Skala?) Und somit auch ganz weit weg von unserer uns innewohnenden weiblichen Kraft.

“Michaela, so einfach ist das nicht”…

… und dein Gelaber hier ist ganz schön oberflächig. Ich habe schließlich das und das und das. Und ich bin so und so und so. So einfach kann ich nicht an was Schönes denken und Puff ist alles wieder gut.

Sollten sich ähnliche Gedanken beim Lesen eingeschlichen haben, so sage ich dir: Du hältst fest und verteidigst deinen Zustand, weil du dich so sehr mit ihm identifizierst. Werd wach. Schau dich an. Hör auf, dich niederzumachen und entscheide dich für das Gute.

Der Körper folgt einem kranken Geist und wird krank. Das ist hart, denkst du? Mag sein. Aber wir haben keine Zeit mehr für Weichspülprogramme mit soften dahinplätschernden Phrasen. Die Welt ist im Wandel und es braucht jetzt deine weibliche Kraft.

In dir ist eine wundervolle Frau

Eine, die nicht von einem anderen oder einem Umstand gebrochen werden kann. Sie ist mutig und kraftvoll, wild und liebevoll, sanftmütig und klar. Sie weiß um die Vergänglichkeit des Lebens, sie kann loslassen, wenn es Zeit ist. Erinnere dich an sie, sie ruft dich nach Hause.

Sie ist die, die bleibt.

Egal wer sie verlassen hat, welcher Schaden angerichtet wurde, welche Wunden ins Fleisch geschlagen wurden, welche Beziehungen zerbrochen sind. Sie bleibt. Sie ist die Stimme von Superwoman, der weisen Frau und der inneren großen Mutter. Sie ist das kleine unschuldige Kind und die pure Weiblichkeit. Sie ist die Sensible und Verträumte, die Mutige und die Freche.

Sie kann dir nicht genommen werden.

Sie ist deine Intuition. Das Flüstern deiner Seele. Die Weisheit deiner Ahnen. Deine Stimme aus dem Herzen. Die Mittlerin zwischen den Welten. Wenn das Leben dir übel mitgespielt hat. Wenn du glaubst, dass dich alle guten Geister verlassen haben. Sie ist immer da.

Erinnere dich an sie … sie ruft dich nach Hause. Es ist Gott in dir.

Dies ist eine Einladung an dich zu lernen, wie du dich mit derselben Liebe nähren kannst, die du deinen eigenen Töchtern und Söhnen geben würdest.

Das Selbstwert-Manifest:

1. Unabhängig von den äußeren Umständen habe ich die Kraft, zu jeder Zeit auf meinem Weg zu gedeihen!

2. Wenn ich gedeihe, fließt meine Energie. Körper, Geist und Seele sind in liebevoller Einheit verbunden. Ich habe Pep in meinem Schritt, Frieden in meinen Gedanken und Freude in meinem Herzen. Wenn es mir nicht gut geht, ist es ein Zeichen, meinen Fokus umzuleiten.

3. Es gibt keinen einheitlichen Ansatz, um zu gedeihen. Meine Version ist für mich richtig und ändert sich, wenn sich meine Bedürfnisse ändern. Daher verzichte ich darauf, mich mit anderen zu vergleichen.

4. Ich wähle Gedanken und Überzeugungen aus, die meine Gesundheit, meine persönlichen Ziele und mein höchstes Gut unterstützen.

5. Ich höre auf meinen Körper und vertraue meiner Intuition, weil ich weiß, was für mich am besten ist.

6. Ich füttere meinen Körper mit gutem Essen, weil ich es Wert bin. Die Verbesserung meiner Ernährung verbessert mein Leben.

7. Ich verstehe, dass Selbstfürsorge Seelenpflege ist und ich tue es täglich.

8. Ich unterstütze mein Immunsystem, indem ich mich von energieraubenden, belastenden Menschen und Situationen fernhalte.

9. Ich übe Entwicklung und Entfaltung, nicht Perfektion in meinem Streben nach geistiger und körperlicher Gesundheit und tiefer innerer Freude.

10. Ich bitte um Hilfe, wenn ich sie brauche, und nehme mir Zeit für meine Freunde.

11. Ich liebe und akzeptiere mich genauso wie ich heute bin! Ich laufe keinem fremden Bild mehr hinterher, um eine erfundene bessere Version zu werden.

12. Ich kann nicht allen gefallen, und das ist in Ordnung. Immer anderen gefallen zu wollen, frisst meine Energiereserven leer. Und wenn ich zu sehr darauf fokussiert bin, den Standards anderer Menschen gerecht zu werden, vergesse ich, meine eigenen zu setzen, zu leben und zu ehren.

13. Ich übe mich regelmäßig in Dankbarkeit, weil ich dadurch in einen positiven Zustand versetzt werde und daran erinnert werde, was in meinem Leben schon großartig ist.

14. Ich verstehe, dass Heilung und Wachstum nicht linear sind. Es geschieht in Zyklen, Zick und Zack, vorwärts und rückwärts. Deshalb bin ich geduldig, liebevoll und sanft zu meinem Körper, Geist und Seele.

15. Ich sage Ja zu meinem Leben und nehme mir Zeit für die Stille, Alleinsein, und für die Menschen, Tiere und Erlebnisse, die für mein Wohlgefühl am wichtigsten sind. Ich gebe mir selbst die Erlaubnis, so zu leben, wie ich es verdiene. So, als würde ich es ernst meinen. Ich beginne heute!

16. Ich glaube an Gott.

Mögest du glücklich sein, mögest du gesund sein. Dich selbst schätzen, mögest du wissen, wie sehr du geliebt bist, und mögest du diese Liebe mit anderen Menschen, den Tieren und Mutter Erde teilen – sie haben es verdient.

Jetzt bist du dran: Welcher Glaube aus dem Manifest berührt dich am meisten? Ich würde darüber gerne deine persönliche Antwort in den Kommentaren von dir lesen.

Foto: Adobe Stock

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(Beispiele, Hinweise: Datenschutz, Analyse, Widerruf)

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Tschüss Selbstzweifelmonster – Hallo Selbstwert

Tschüss Selbstzweifelmonster – Hallo Selbstwert

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Wie lange schon sind die Selbstzweifelmonster deine besten Freunde (Feinde)? Wie oft hast du gar nicht erst angefangen? Hast dich in dem Gedanken verloren, dass du es nicht wert bist? Fühltest dich verletzt, missachtet, missbraucht, verloren? Hast zurückgeschlagen oder dich in die Dunkelheit zurückgezogen?*

Oft natürlich nicht so offensichtlich, dafür sind die Selbstzweifelmonster viel zu clever. Die schleichen sich immer durch die Hintertür rein, ohne anzuklopfen versteht sich. Weil wir zu unachtsam mit uns selbst sind, können sie kommen und gehen, wie sie lustig sind. Und wir folgen ihnen blind.

Wir sind doch das Produkt unserer Gedanken. Und zwar jeglicher Gedanken. All derer, die uns erheben und glorreich sein lassen und die, die uns einschränken. Letzteres beherrschen wir in Perfektion. Wie oft hast du dich schon selbst klein geredet? Dich infrage gestellt und dich selbst in Gedanken niedergemetzelt?

Willst du damit Schluss machen? Dann lies jetzt weiter und genieße mit mir die Wiedergeburt von Superwoman.

Du bist, was du hast

Kurze Momente des Glücks, die kennen wir alle. Die eine mehr, die andere weniger. Die meisten dieser Augenblicke erfahren wir außerhalb von uns. Wir sind so sehr darauf getrimmt, dass wir erst etwas haben müssen, damit wir etwas sein können, dass wir tiefe innere Freude aus uns selbst heraus selten, ich behaupte sogar, die meisten nie, empfinden. Das führt dazu, dass du nicht daran glaubst, dass es so bleibt. Dass es dir gut geht. “Ich glaube dir erst dann, wenn du mir den Beweis dafür gibst.” Und diesen Beweis suchst du auch im Außen. Sei es durch die Bestätigung oder Anerkennung durch andere oder durch weitere Besitztümer. Neue Schuhe, neue Handtaschen, den zwanzigsten Lippenstift …

Mehr zu haben verführt nicht nur dazu, immer noch mehr zu wollen oder brauchen, sondern auch dazu, festzuhalten. Denn in dem Augenblick, indem wir etwas bekommen (vor allem Dinge von hohem Geldwert), haben wir sogleich wieder Angst, dieses zu verlieren. Was ich haben wollte, habe ich bekommen und mit ihm die Angst, dass das nicht lange anhalten wird.

Das gilt in gleichem Maße auch für berufliche Stellungen, hast du dich hochgearbeitet, willst du diese Position natürlich nicht verlieren. Alles für den Dackel, alles für den Job 🤔 Aber auch für Menschen, mit denen wir eine (Liebes-) Beziehung pflegen. Besonders dann, wenn du dich selbst für nicht gut genug hältst, den anderen über dich stellst und glaubst, du würdest nie wieder so einen tollen Partner bekommen. Vielleicht sogar nie wieder überhaupt einen Menschen, der imstande ist, dich zu lieben.

Bahn frei für die Selbstzweifelmonster und ihre Freunde. Das Anpassungsfähnchen und die Ich-verbiege-mich-bis-zur-Besinnungslosigkeits-Frau, die dir vorgaukeln, dass du gerne so bist, wie andere dich haben wollen.

Die Überlastung in unseren Köpfen

In einer Welt, in der man uns immer wieder deutlich zu verstehen gibt, dass wir nicht genug sind, ist der Selbstzweifel ein willkommener Gast. Jede Abweichung von der Norm ist unerwünscht. Und was der Norm, und wie man ihr am besten entspricht, wird spätestens mit dem Eintritt in das Bildungssystem in unsere Kinder reingehämmert. Wer nicht weiter optimiert werden kann, kommt aufs Abstellgleis. In unserem Grundgesetz steht, dass die Würde des Menschen unantastbar ist, während sich Silicon Valley als Mekka des evolutionären Fortschritts entwickelt. Busse und Autos ohne Fahrer, Pflegeroboter spielen in Japan bereits jetzt eine wichtige Rolle und Drohnen führen Krieg. Künstliche Intelligenz überall und Alexa und ihre Freunde zeichnen fleißig alles auf. Ein Schelm, der dabei an etwas böses denkt.

Des Menschen Arbeit wird vermessen, in Standards eingeteilt und durchgetaktet. Akkordarbeit ob mit der Hand oder dem Kopf, was einzig zählt sind Effektivität und Effizienz. Die Überlastung in unseren Köpfen halten wir immer häufiger nicht mehr aus.

Statt in die Stille zu gehen, lenken wir uns lieber ab. Unsere Smartphones halten uns auf Trab. Wir können zu jeder Tag- und Nachtzeit miterleben, wer mit wem etwas hat. Wer will da schon auf sich schauen, wenn das Leben der anderen so viel gutes Futter liefert? Das Ego versetzen wir damit in Hochstimmung. Es liebt derartige Beschäftigungen, ist es doch so in der Lage, dich rund um die Uhr mit Gedanken zu beschäftigen und dich weit weg von dir selbst zu tragen.

Und für das gute Gewissen haben wir eine der vielen Achtsamkeits-Apps runtergeladen. Ein sanfter Gong möge uns daran erinnern, dass wir kurz innehalten. Und dann weiter im Programm, schließlich gibt es viel zu tun und angeblich wenig Zeit.

Vielleicht besser als nichts? Aber wenn ich mich auf eine App verlassen muss, um mich daran zu erinnern, dass ich auf mich Acht gebe? Sollte es nicht so sein, dass wir uns selbst genug sind und immer dafür sorgen, dass es uns gut geht? Um dann auch für unseren Nächsten sorgen zu können?

Der Mensch ist faul (und dumm)

Geht es dir dann wahrhaftig einmal gut, wirst du übermütig. Nach einem kurzen Augenblick der Wonne schiebst du die Gegenwart beiseite, holst dir die Vergangenheit wieder in deine Gedanken und nimmst den ganzen alten Dreck wieder auf. Das beängstigt, beunruhigt, ruft die Ich-bin-nicht-gut-genug-Frau wieder auf den Plan und fügt dir Schaden zu. Wer viele böse Erfahrungen gemacht hat, der sagt: so leicht kann ich nicht glauben. Leichtgläubig bist du dann aber, wenn du andere reden hörst. Ihnen schenkst du Glauben, indem du ihre gesprochenen Worte aufnimmst und ihnen folgst.

Wie oft aber hörst du gar nicht richtig zu, weil du unbewusst mit dem Geplapper in deinem Kopf beschäftigt bist? Während du einen anderen reden hörst, bist du bereits dabei, dir deine nächste Antwort zurechtzulegen. Oder aber du bist mit dem ersten aufgenommenen Wort schon so sehr verletzt, dass du dich augenblicklich dem Wunden lecken widmest. All dies geschieht fast immer unbewusst und automatisch im Hintergrund. Das Gespräch hast du eigentlich längst verlassen, glaubst aber noch immer den Worten, die du scheinbar aufgenommen hast.

Energiesauger lauern überall

Achtsamkeit ist keine Momentaufnahme. Es reicht nicht aus, sich hin und wieder mal der Gedankenhygiene zu widmen. Dafür sind die Verlockungen und Ablenkungen des Alltags zu mächtig und der Mensch ein Schaf (Nichts gegen Schafe, ich liebe sie). So wie wir immer darauf bedacht sind einen Gegenstand sauber zu halten, sollten wir auch darauf bedacht sein, Gedanken jeglicher Art mit Bedacht aufzunehmen. Und wann immer wir können, die Stille aufzusuchen.

Schau (besser noch fühle) genau hin, wenn sich irgendwo in deinem Körper ein ungutes Gefühl bemerkbar macht. Und vertraue diesem Gefühl. Ich weiß, dass auch du spüren kannst, wenn etwas nicht gut für dich ist. Seien es Menschen oder Situationen. Die Energiesauger lauern überall. Auch in dir selbst.

Lass dich selbst und deinen Körper nicht außer Acht. Schenk dir Zeit. Und ich bin sicher, dass du jetzt denkst, wo zum Henker du die hernehmen sollst. Ich muss noch Dieses und Jenes tun, ich habe keine Zeit.

Lass den Unsinn mit dem Nachjagen der Zeit, denn die einzige, die du damit jagst, bist du selbst. Sorge dafür, dass du gewisse Reserven hast. Kraftreserven. Jeden Tag geben wir Energie ab, verlieren Kraft. Wir vergeuden sie an das, womit wir uns tagsüber beschäftigen. An unseren Job, die vielen unnötigen Gedanken, Menschen, die uns nichts Gutes wollen, die Technik, den Fernseher, das Lästern, an die Selbstzweifelmonster …

Weck Superwoman aus dem Dornröschenschlaf

Dafür brauchst du keine Formeln oder Selbstoptimierungstechniken. Die meisten verwirren sowieso. Sie helfen spätestens in dem Moment nicht mehr, wenn du so sehr darauf bedacht bist, keine Fehler bei ihrer Ausübung zu machen, dass der eigentliche Sinn und Zweck verfehlt wird.

Und dabei geht es nicht darum, wie du noch schöner und noch erfolgreicher werden kannst. Auch nicht darum, wie du noch zeiteffizienter besser leben kannst. All das esoterische Rumgelaber, stundenlanges Meditieren nach irgendeiner Formel und in einer besonderen Körperhaltung, angeblich spirituell ausgefeilte Techniken bringen dir nichts, wenn du dich nicht deinen Gedankenmonstern stellst. Gedankenhygiene betreibst. Und dir deiner Würde und deines Selbstwertes bewusst wirst.

Es geht nicht um die anderen. Denn sie sehen dich so, wie sie es vermögen. Und das hängt, sorry, dass ich das jetzt so sagen muss, sehr stark von ihrem Geisteszustand ab. Sind sie guter Gesinnung oder von einer schlechten.

Mit dir hat das gar nichts zu tun. Und wenn du immer wieder versuchst, in ihr Bild reinzupassen, dann wirst du nicht nur dich selbst verleugnen und verlieren, sondern dieses Ziel auch nie erreichen können!

Mein Fazit:

Loslassen ist eine Entscheidung. Festhalten auch! Tschüss Selbstzweifelmonster – Hallo Selbstwert, ist ebenso eine Entscheidung. Durch bewusstes Gewahrsein und das regelmäßige Aufsuchen der Stille lernst du dich selbst erkennen. Schau nicht weiter durch die Brille der anderen, sondern mit Liebe auf dich.

Menschen sind Erfinder und Weltmeister darin, aus Mücken Elefanten zu machen. Aus Nichts etwas ganz Großes zu machen und aus etwas ganz Großem ein Nichts. Allem ein Etikett anzuheften, es zu Etwas zu machen und als Krönung gibt es eine Geschichte oben drauf.

Die fällt ganz unterschiedlich aus, weil jeder Mensch anders wahrnimmt. So gibt es viele Wahrheiten und jeder behauptet, er sei im Recht. Wie würde dein Leben aussehen, wenn du nicht länger allem ein Etikett verpassen müsstest? Wenn du nicht über alles und jeden ein Urteil fällen würdest? Wenn du dir, den Menschen um dich herum und den Dingen erlauben würdest, einfach zu sein.

Der Zwang im Denken, wie du dich fühlen oder sein solltest, hindert dich daran, das zum Ausdruck zu bringen, was du bist.

Übe dich darin, zu sein, anstatt dich ständig zu optimieren. Übe dich darin, deine miesen Kopfkollegen zu erkennen. Und dann übe dich darin, ihnen keine Bedeutung mehr zu geben.

Loslassen ist eine Entscheidung.*

Festhalten auch.

Tschüss Selbstzweifelmonster – Hallo Selbstwert!

Foto: Adobe Stock

 

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Mach´s für dich und sei was du willst

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Als kleine Mädchen haben wir sie gespielt, all die verschiedenen Vorstellungen davon, was wir sein wollen. Ob Cinderella, Prinzessin, Gangsterbraut, Piratenbossin oder Wonderwoman, wir waren es einfach. Zumindest für einige Momente. Im Spiel. Und wir waren alles, was wir wollten.

Unsere Hauptrolle im „echten“ Leben haben wir an die Wünsche, Vorgaben, „guten Sitten“, Vorstellungen und Spielregeln unseres sozialen Umfeldes angepasst. Man erwartet nicht selten von uns, dass wir die Träume unserer Eltern leben. Später sollen wir dann die Idee und den Traum unseres Partners, als perfekte Begleiterin erfüllen. Fühlen uns schuldig, wenn wir diese Träume nicht erfüllen wollen. Angetrieben von dem Streben nach Liebe und geliebt werden. Häufig verlieren wir uns selbst in diesem Spagat. Und so latschen wir alle gut konditioniert, mit einem Haufen seltsamer, uns einschränkenden Glaubenssätzen, durch das, was wir unser Leben nennen. Manche rennen hindurch, als würden sie verfolgt werden, andere schleichen unter dem Teppich.

Aber wir alle gemeinsam zeigen selten, wer wir wirklich sind. Und manch eine von uns, hat es sogar vergessen. Gefühle, Wünsche und Träume eingesperrt in den tiefen Katakomben des Herzens. Wir haben uns daran gewöhnt uns anzupassen und gut zu funktionieren. Und wir alle Richten und urteilen, über uns selbst und über andere.

Mach´s für dich und sei was du willst

Ich bin wie eine bunt gemischte Bonbontüte, ein bisschen von allem. Unperfekt, manchmal rau und hart (gerne gegen mich selbst). Mit einem großen, weichen Herzen. Edelmütig, sanftmütig und manchmal auch kratzbürstig. Vor allem bin ich eine Frau, die in keine Schublade passt. Und ich gehe meinen Weg und bin, was ich will. Heute.

Dem vorangehend habe auch ich viele Jahre in der Herde verbracht. Mich angepasst, runtergeschluckt, nicht laut ausgesprochen. Mich nicht gezeigt. Aus Angst, nicht geliebt zu werden.

 

Und wenn mich ein Buch wahrhaft inspiriert hat und mich, mit all meinen Facetten, in seiner Erzählung wiederfinden lässt, dann ist es „COWS – Folge nicht der Herde“*. In diesem wundervollen Roman von Dawn O`Porter tauchst du ein, in die Geschichte dreier Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Und jede Einzelne spiegelt einen Teil von dir wider.

Tara, Cam und Stella sind alles andere als perfekt. Und sie entschuldigen sich nicht dafür. Ihre Wege kreuzen sich auf eine wundersame Weise. Und sie inspirieren und helfen einander, auf nicht vorhersehbare Art. Die Fäden ihres Zusammenspiels sind so gelungen verknüpft, dass es die pure Freude ist, dieses Buch zu lesen. Jede geht ihren Weg, steht für sich ein, mal mehr – mal weniger, und im Verlauf des Romans auch füreinander.

Kühe müssen nicht der Herde folgen

Tara, eine berufstätige Single-Mum, kämpft in ihrem Job mit Sexismus, Ausgrenzung und Mobbing ihrer Selbst und ihrer 9-jährigen Tochter. Cam, erfolgreiche Bloggerin und Feministin, ist aus Überzeugung Single und kinderlos. Sie kämpft gegen viele gesellschaftliche Normen. Allen voran gegen die Vorstellungen und den Traum ihrer Mutter, die nicht verstehen will, warum Cam ihr Leben so führt, wie sie es tut, und dies auch nicht verändern möchte. Stella, hört ihre biologische Uhr ticken und wünscht sich sehnlichst ein Kind. Dafür ist sie bereit zu manipulieren, um an einen Erzeuger zu kommen. Ihr Kinderwunsch wird zum Drama und ihrem einzigen Lebensinhalt.

Eine wahrhaft meisterhafte Erzählung, die mich gekonnt, in ihr Spinnennetz der Geschichte dieser drei Frauen, mit eingewoben hat. In Tara habe ich mich in meinen frühen Zwanzigern, als ich selbst alleinerziehende Mama war, wiedergefunden. Aber auch später, als man mich in einem männerdominierten Job als Frau nicht ernst genommen hat.

In Cam, weil ich selbst erfolgreiche Bloggerin und Feministin bin. Und nach meiner Trennung von meinem Exmann vor fünf Jahren, und nach über 20 Jahren Ehe, keinen Wunsch mehr nach einer Beziehung verspüre. Nicht weil ich eine verbitterte und vergrämte Geschiedene bin, sondern aus Überzeugung. Und mit Freude. Mir meiner Kraft voll bewusst. Das Verhältnis zu meiner Mama war viele Jahre von Eifersucht ihrerseits geprägt. Es war eher so, dass ich ihre unausgesprochenen und verborgenen Träume gelebt habe. Das war ihre Herausforderungen und fand sich in Spannungen in unserer Mutter-Tochter-Beziehung wieder.

In Stella, weil ich unbedingt mein zweites Kind vor meinem 30. Geburtstag bekommen wollte und mein Exmann diesen Wunsch so gar nicht verspürte. Auch ich habe manipuliert. Und bevor du jetzt über mich richtest, gönne mir diese Frage und beantworte sie ehrlich:

Tun wir das nicht alle irgendwann, irgendwie? Und sei ehrlich!

Und jetzt brauche ich deine Hilfe!

Es gibt ein Voting und ich bitte dich um deine Stimme. Für mich! Und meinen Slogan. Dass ich dieses Buch, und warum ich es liebe, hast du bereits gelesen. Ich hatte die große Freude, den Roman schon vor dem Erscheinungstermin (ET im Buchhandel ist der 27. Februar 2019) lesen zu dürfen. Und ich kann nicht anders, als ihn dir ans Herz zu legen.

Und es gibt einen Wettbewerb mit einer Kampagne dazu, an der ich teilnehme.  Ich habe einen Slogan zu dem Buch eingereicht. Du wirst es ahnen, er lautet: Mach´s für dich und sei was du willst.

Es werden vom Verlag verschiedenen Slogans auf einer Landing Page präsentiert und jetzt kommst du ins Spiel. Die 3 Slogans mit den meisten Stimmen, werden in eine Plakatkampagne zum Buchrelease integriert. Für mich ist das eine tolle Chance, noch mehr Aufmerksamkeit zu bekommen. Und noch mehr wundervolle Frauen zu erreichen und ihnen Mut zu machen, ihren Weg zu gehen! Denn das ist meine Bestimmung.

Was hast du davon? Meinen von Herzen kommenden Dank. Und das gute Gefühl, anderen Frauen die Chance zu geben, auf mich aufmerksam zu werden. Sich hier in den Arm genommen zu fühlen. Willkommen. Angenommen. Verstanden.

Was hab ich davon? Wie gesagt, mehr Aufmerksamkeit und mehr wundervolle Frauen, denen ich meine aufbauenden und mitfühlenden Worte schenken kann, damit sie den Mut finden, ihren Weg zu gehen!

Bitte nimm hier an dem Voting teil und schenke mir und meinem Slogan deine Stimme. Die Möglichkeit teilzunehmen und mich zu unterstützen hast du noch bis zum 14. Januar 2019.

Mein Wunsch für dich und mich

Mach´s für dich und sei was du willst. Steh für dich ein. Lass uns Schluss machen damit, uns gegenseitig zu verurteilen, und stattdessen füreinander einstehen. Lass uns in der anderen erkennen, denn wir tragen alle viele Teile in uns. Wohl wissend, dass jede in ihren Schuhen durchs Leben wandelt und mit den eigenen Dämonen zu kämpfen hat. Gemeinsam sind wir unschlagbar.

Ich bin so dankbar, dass es dich gibt! Du wundervolle Frau, die nicht in eine Schublade passt.

Foto: Adobe Stock

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Warum immer ich?

Warum immer ich?

Wenn wir in unserem Leid feststecken, dann ist dies eine immer wieder gestellte Frage: Warum immer ich? Warum werde ich immer wieder verletzt, verarscht, gemobbt, hintergangen … Die Liste kannst auch du sicher endlos weiterführen und endet nicht selten mit einer weiteren Frage: Wieso werde ich immer wieder enttäuscht?

Meine kurze Antwort darauf: Menschen werden dich immer wieder enttäuschen. Weil sie selbst in ihren immer gleichen Gedanken, und mit ihnen in ihren Gewohnheiten, gefangen sind. Es wird dir immer wieder der gleiche Mist begegnen, und zwar so lange, bis du verstehst, dass das nichts mit dir persönlich zu tun hat. Bis du selbst deine gewohnten Denkmuster durchbrechen kannst, und erkennst, dass es ein Muster ist, welches dich festhält und leiden lässt.

Und selbst dann werden die Menschen um dich herum nicht plötzlich erleuchtet und voller Liebe mit dir umgehen. Weil sie es nicht können. Und es nicht dein und nicht mein Job, die Menschen zu verändern. Jeder kann nur bei sich selbst beginnen, denn da fängt alles an. Aber du wirst neue Erfahrungen machen. Neue Menschen in dein Leben ziehen und neu lernen. Das ist der Weg.

Nimm es nicht persönlich

Und das ist die größte Herausforderung an dich. Dinge nicht persönlich nehmen. Meistens geschieht das jedoch völlig automatisch. In Millisekunden. Dafür brauchst du nicht erst nachdenken, sondern du fühlst es sofort. Etwas in dir fühlt sich angegriffen und will sich wehren oder zieht dich runter, macht dich ebenfalls fertig und schmettert dich nieder. Das Ergebnis ist in beiden Fällen das gleiche. Du fühlst dich miserabel. Benutzt, ausgespuckt und liegengelassen. Nicht gesehen. Nicht gehört und nicht verstanden.

Wenn du mittendrin steckst in diesem Dilemma, dann fühlst du dich vielleicht sogar durch meine Worte angegriffen. Oder aber du denkst beim Lesen dieser Zeilen, dass ich scheinbar nicht ganz richtig ticke, keine Ahnung habe, oder es mir leicht mache und dich nicht ernst nehme. Dem ist nicht so, das versichere ich dir.

Ich weiß es heute nur besser als noch vor einigen Jahren. Und obwohl ich so viel mehr erkenne, mich aus vielen alten Mustern und Denkstrukturen befreit habe, erwischt es auch mich immer mal wieder.

Ich fühle dich

Du bist sensibel und das ist kein Schimpfwort oder eine Schande. Sensibel und besonders feinfühlig zu sein ist eine Superkraft. Und ja, sie fordert uns immer wieder, führt uns an unsere Grenzen. Sie vermag es aber auch, uns darüber hinaus zu erheben. Das Leben konfrontiert uns mit Dingen, die wir niemals freiwillig für uns gewählt hätten. So glauben wir. Und dennoch dürfen wir durch das Leben lernen.

Wir dürfen lernen uns selbst zu sehen, wie wir wahrhaftig sind. Uns heraus bewegen aus den gewohnten Denkstrukturen. Über uns selbst hinausgehen, uns selbst an die Hand nehmen und das leise Flüstern unsere Seele erhören.

 

Sei liebevoll mit dir. Kämpfe nicht länger gegen dich und andere. Erkenne die wundervollen Gaben, die dir gegeben wurden und lerne für dich einzustehenIn meinem Buch „Für dich einstehen, steht dir gut.“* beschreibe ich meinen Weg. Spreche unbequeme Themen an. Teile meine Ängste mit dir und zeige dir einen Weg, der dich zu dir selbst führt. Du musst für niemanden besonders sein. Du bist wundervoll und es ist an der Zeit, dass du dich siehst und zu dir stehst. Mit allem, was da ist.

Nimm es nicht persönlich bedeutet also nicht, dass du dir ein dickeres Fell zulegen, oder deine Abwehr stärken solltest. Wir brauchen keine neuen Panzer und Mauern um uns herum. Davon haben wir bereits genug. Wir müssen nicht härter werden. Das erzeugt nur weiteren Widerstand nach innen gegen dich selbst und nach außen gegen andere. Und Widerstand bedeutet Kampf. Gegen dich selbst und gegen andere. Und in diesem Kampf leben wir alle schon viel zu lange.

Warum immer ich? …

… ist eine Frage, die dir nicht weiterhilft. Und ich bin sehr sicher, dass du das auch schon festgestellt hast. Du wirst keine Antwort auf diese Frage bekommen, die dich zufriedenstellt. Dich beruhigt und besänftigt. Jede Antwort auf diese Frage wird ein Versuch sein, dich zu wehren oder in Selbstmitleid zu versinken.

Und Selbstmitleid ist weit entfernt von Selbstmitgefühl und Selbstliebe. Selbstmitgefühl ist eine ganz besondere Gabe der Selbstliebe und Selbstmitleid entspringt, wie es das Wort so schön beschreibt, dem Leid. Befinden wir uns im Zustand des Mitleidens, lassen wir es zu, ein Teil des Dramas eines anderen Lebens zu werden.

Wir leiden mit, indem wir das Leid eines anderen zu unserem machen. Selbstmitleid ist nichts anderes. Es macht uns blind für Lösungen, da wir in den Problemen stecken bleiben. Es beschert uns das Gefühl von Ausgeliefertsein, Schutzlosigkeit, Hilflosigkeit und Unsicherheit. Wir beginnen zu schimpfen und suchen Schuldige für unsere Situation.

Jeder lebt seine eigene Realität

Unabhängig davon, ob es sich um Freundschaften oder Beziehungen handelt, erwarten wir in Konfliktsituationen, dass die andere Person das tut, sagt oder sich so verhält, wie wir glauben, dass wir es tun würden (oder wie wir es wünschen), aber das passiert selten. Wenn du 100 Menschen in einen Raum packst und du bittest sie, das Gefühl zu beschreiben, in dem sie sich befanden, erhältst du 100 verschiedene Beschreibungen.

Und jeder von uns hat einen einzigartigen Blick auf die Welt, basierend auf unseren Lebenserfahrungen, Beziehungen und nicht verheilten Wunden aus der Vergangenheit. Es braucht Reife und Mitgefühl, um jemanden in seiner Wahrnehmung zu bestätigen, ganz besonders dann, wenn sie im Konflikt mit der eigenen Wahrheit steht.

Unser Ego will immer recht haben, und so besteht unsere größte Herausforderung darin, loszulassen und ein Zeuge dessen zu sein, was uns reflektiert wird.

Warum immer ich und wie du dich aus dieser Falle befreist

Wenn du eine solche Situation erkennen kannst, dann ist es ein großes Geschenk an dich. Erkenne und wähle dann weise. Für dich. Nicht dagegen und auch gegen niemanden anderes. Frage dich, ob du eine Gefangene im Leben eines anderen sein möchtest, eine Gefangene deiner eigenen Gewohnheiten und Denkstrukturen, oder ob du durch liebevolles Selbstmitgefühl eine Lösung schaffen kannst.

Vertraue dir. Du wirst immer die richtige Entscheidung treffen. Und wenn es dir auch irgendwann so erscheint, als wäre es die Falsche gewesen. Sie hat dich bis hierhin geführt und du kannst heute und jederzeit neue Entscheidungen treffen und neue Wege gehen. Du bist niemandem gegenüber Rechenschaft schuldig. Auch dir selbst gegenüber nicht.

Wenn wir mit dem Selbstwertgefühl kämpfen, kämpfen wir vielleicht verzweifelt darum, von unseren Freunden oder Partnern gesehen oder gehört zu werden. Wir erkennen die eigentliche Aufgabe nicht, derer wir uns stellen sollten: Lernen, uns selbst zu sehen und nach innen zu gehen. 

Es geht um Selbstakzeptanz, Baby

Wenn wir verstehen, dass andere in ihren eigenen Geschichten und Wunden stecken und durch sie hindurchgehen müssen, können wir in diesem Moment eher einen Raum des Mitgefühls betreten.

Wenn wir uns mehr um das Herz des Menschen vor uns, und um unser eigenes Herz kümmern, als um die Wünsche des Egos, beginnen wir eine heilige Beziehung zu erschaffen. Zu uns selbst und in gleichem Maße auch zu allen anderen. Wir werden unabhängiger von der Meinung und dem Geplapper anderer und dem ständig rauschenden Geplapper in unserem Kopf.

Lass uns damit aufhören, uns ständig als nicht gut genug zu betrachten. Denn es sind diese Teile von uns, die, die wir als nicht genug oder minderwertig betrachten, die wir in anderen sehen und nicht aushalten können.

Es geht ums Selbstakzeptanz, Baby.
Du schaffst das!

Foto: Adobe Stock

 

Volle Transparenz: Dieser Artikel enthält werbende Inhalte zu meinen Produkten und/oder Werbe-Links zu Produkten, die ich nutze und liebe. Letzteres erkennst Du am * nach dem Link. Ich wurde in keinem Fall von Unternehmen oder Produkt-Anbietern dafür bezahlt, sie einzubinden!
 
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Finde deine Stimme und nutze sie

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Was ist los mit uns, dass wir in der Lage sind für alles und jeden unsere Stimme zu nutzen, uns aber klein und mickrig fühlen, wenn es darum geht, sie für uns selbst einzusetzen? Wann haben wir sie verloren, die Stimme in uns, die uns erhebt? Diese Stimme, die uns liebevoll in den Arm nimmt. Uns stärkt und kräftigt. Die Stimme, die uns für uns selbst einstehen lässt.

Wenn ich dich jetzt bitte, 10 Eigenschaften oder Dinge über dich selbst aufzuschreiben, die du an dir liebst, wie lange würdest du dafür brauchen? Wärst du überhaupt in der Lage, dass aufs Papier zu bringen ohne, dass dir gleichzeitig Tausend Gegenstimmen von innen aufs Trommelfell drücken? Dir die Luft zum Atmen nehmen. Die Peitsche aus dem Rucksack holen. Dich so richtig verhauen, um dich dann in die hinterste Ecke zu drängen, wo du kleinlaut, eingeschüchtert und leise wimmernd sitzen bleibst. (mehr …)

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