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An alle Frauen, die immer nur geben und nicht annehmen können

An alle Frauen, die immer nur geben und nicht annehmen können

Die heilende Kraft des Gebens und Nehmens

An alle Frauen, die immer nur geben und nicht annehmen können.

Darf ich ein Geheimnis mit dir teilen? Ich liebe die Vorweihnachtszeit. Diese Zeit des Gebens und Teilens.

Da bin ich mitten in meiner Komfortzone, denn Geben und Teilen war schon immer leicht für mich. Mit anderen Worten, ich gebe und teile gerne mit anderen. Das kostet mich keine Energie (dachte ich).

Aber Annehmen? Oh weh! Das ist eine ganz andere Geschichte … Da bin ich raus aus meiner Komfortzone und mitten drin in meiner Verletzlichkeit.

Okay, es wird immer besser, aber es gibt noch immer Momente, in denen es mir schwerfällt, meine Wünsche vor anderen zu formulieren. Und noch viel schwerer ist es für mich, um Hilfe zu bitten.

Das piekst noch immer die “Nimm-ruhig-alles-von-mir-ich-komm-schon-klar-Frau” in mir an.

Kommt dir das bekannt vor?

Die Balance verloren

Warum ist es wichtig, dass wir heute darüber sprechen?

All diejenigen, die sich wohler fühlen, wenn sie geben als zu bekommen, gehen ganz besonders in dieser Zeit noch weiter in ihr Dilemma.

Du gibst und gibst und gibst, erlaubst dir aber nicht, dass diese Energie auch wieder zu dir zurück fließt.

Das bringt deinen Körper, deinen Geist und deine Seele aus dem Gleichgewicht. Dies ist einer der Hauptgründe, warum wir so oft völlig leer gebrannt aus dieser Zeit herausgehen.

Und es beraubt deine Mitmenschen der Möglichkeit, sich wertvoll und liebevoll gewertschätzt zu fühlen. Somit ist es nicht nur ein Aufopfern deinerseits, sondern auf eine besondere Art auch ein von dir ausgehender egoistischer Akt.

Klingt seltsam? Das verstehe ich, es war auch für mich eine völlig neue Sichtweise auf mein Verhalten.

Bist du bereit deine Komfortzone zu verlassen?

Lass uns heute über die heilende Kraft des Annehmens sprechen.

Als erstes schauen wir uns schonungslos die “Nimm-ruhig-alles-von-mir-ich-komm-schon-klar-Frau” an. Diesen Teil in uns, der uns davon abhält, anderen gegenüber eigene Wünsche zu formulieren und um Hilfe zu bitten.

 

Der Teil in uns, der es uns so schwer macht anzunehmen, ohne uns damit komisch zu fühlen. Schwach, verletzlich, nicht gut genug.

Dann sprechen wir über drei wundervolle Wege, dich für das Annehmen zu öffnen, indem du dir klar wirst, was du für dich brauchst.

Dir die kleinen, süßen Momente im Leben erlaubst und die Dankbarkeit in ihrer Reinheit Teil deines Fühlens werden lässt (ohne Scham, Schuld oder das Gefühl, etwas zurückgeben zu müssen)..

Warum wehren wir uns dagegen anzunehmen?

Viele blockieren sich selbst unbewusst, die Fülle des Universums und das Geben anderer anzunehmen. Das könnte daran liegen, dass …

du glaubst, du bist nicht gut genug
… du dich nicht wertvoll fühlst
… deine Angst groß ist, die Kontrolle zu verlieren
… du das Gefühl hast, zu fordernd zu sein
… du denkst, du kannst es selbst am besten (Übrigens eine meiner großen Fallen, in die ich regelmäßig getappt bin. Das zumindest ist heute zum Glück vorbei.)
… die Sorge überwiegt, dass man dich dann für schwach (oder womöglich unfähig) halten könnte
… du Angst davor hast, dass du zurückgewiesen wirst, wenn du um Hilfe bittest

Ich wette, du kennst einige dieser Gedanken. Ich kenne sie ganz sicher! Alle! Sie waren mir sehr lange sehr vertraut.

Was aber sagst du denen, die damit zu dir kommen? Die sich trauen und sich dir öffnen und dir erzählen, dass sie ebenso denken und fühlen?

Nimmst du sie liebevoll in den Arm und erklärst ihnen, dass das absoluter Blödsinn ist, so zu denken? Sich auf diese Weise klein zu machen? Denn das ist es, meine Liebe.

Ich weiß jedoch auch, wie sich das anfühlt, wenn mir jemand sagt, meine Gefühle und mein Denken seien Unsinn. Selbst, wenn sie damit recht haben.

Als erstes springt dann mein innerer Widersacher an, das kleine A…loch in meinem Kopf und geht in die Verteidigung. Keiner (kein innerer Widersacher) lässt sich gerne sagen, dass das Blödsinn ist, was er denkt und fühlt.

Wie kannst du dich öffnen?

(und die “Nimm-ruhig-alles-von-mir-ich-komm-schon-klar-Frau” entlarven)

Sich selbst öffnen und sich erlauben anzunehmen und zu empfangen beginnt damit, die dich einschränkenden Glaubenssätze zu entlarven. Und auch wenn das nicht über Nacht oder auf Knopfdruck geschieht, ist es doch nicht so schwer, wie du jetzt vielleicht befürchten magst.

Die Lösung ist, diese Lügen, die du dir über dich selbst erzählst, aufzudecken und durch die Wahrheit zu ersetzen.

Du bist es wert!

Genau jetzt. Genau hier. Und genauso wie du bist. Du verdienst Aufmerksamkeit, liebevolle Unterstützung, Hilfe, Mitgefühl, Liebe, Vertrauen – all das und noch viel mehr.

Es gibt keine Regeln, die dir das Gute in deinem Leben verbieten könnten.

Du selbst sein, Haltung haben, für dich einstehen, in einer Welt, die dich gerne anders hätte, ist das einzige, was wirklich zählt.

Bitte nimm das an. Lass diese Worte in dich einfließen wie einen wärmenden Strom der Liebe. Lass sie dich füllen. Erlaube dir, dies zu fühlen.

Du bist es wert!

Solltest du jetzt denken: “Das schaffe ich jetzt noch nicht!”, dann bitte ich dich, diese Tür für dich langsam zu öffnen. Begegne diesem Satz mit dem aufrichtigen Glauben an dich. An die dir innewohnende Liebe.

Mögen die Mauern um dein Herz noch so groß sein, die Angst vor Verletzung unermesslich, tu es für dich.

Das hältst du für unmöglich? Das ist es nur, wenn du es dir nicht vorstellen kannst.

Es ist dein Weg. Denn weißt du, wir kommen alleine auf diese Welt und wir gehen alleine, wenn die Zeit gekommen ist. Wir nehmen auch nichts mit.

Hilfe zulassen bedeutet nicht, dass du nicht gut genug bist

Kennst du das kuschelige Gefühl, welches sich in dir ausbreitet, wenn du gibst? Frei von Erwartungen an irgendeine Gegenleistung.

Und damit meine ich kein Geld, sondern deine Aufmerksamkeit. Deine Zeit. Deine Liebe. Dein Können. Dein Mitgefühl. Deine Fürsorge.

Deine Fähigkeit anzunehmen und zu empfangen, vermögen das Gleiche auf der anderen Seite. Du ermöglichst anderen die Erfahrung und das kuschelige Gefühl des Gebens, wenn du annimmst und empfängst.

Lass mich dir ein Beispiel aus meinem Leben geben. Ich habe in den unterschiedlichsten Situationen Hilfe, Unterstützung oder auch einfach ein lieb gemeintes Geben abgelehnt, üblicherweise mit den Worten: „Danke, das ist lieb von dir, aber ich brauche das nicht. Ich schaffe das schon alleine.” (Ein Hoch auf die „Nimm-ruhig-alles-von-mir-ich-komm-schon-klar-Frau”)

Ich lade zum Beispiel gerne zum Essen zu mir nach Hause ein. Ich koche aufwendig und mit viel Liebe. Der Tisch wird liebevoll gedeckt, alles perfekt. Gerade erst letzte Woche war es wieder so weit und die Familie war zu Besuch. Meine Mama kam etwas früher und bot mir ihre Hilfe an.

Was habe ich gemacht? „Nein, danke Mama. Brauchst mir nicht helfen. Ich kann das schon.”

Dabei ging es ja gar nicht darum, dass ich das nicht könnte, sondern sie wollte mir zur Hand gehen, aus Liebe und Dankbarkeit.

Besonders bei Menschen, die einem nahestehen, haben wir oft das Gefühl, wir müssten beweisen, dass wir gut genug sind.

Sie treffen zielsicher unsere Knöpfe, die dann die „Ich-bin-nicht-gut-genug-Frau” in uns aktivieren.

Du musst nicht immer alles unter Kontrolle haben

Als ehemaliger (yay, das klappt mittlerweile echt gut und ich kann Kontrolle abgeben, ohne mich doof oder unsicher zu fühlen) super Kontroll-Freak kann ich dir ganze Opern davon singen.

Die Dinge selbst in der Hand zu halten, hat mir immer das Gefühl eines sicheren Netzes geboten.

 

Grundsätzlich ist das gar nicht so falsch, aber wenn es dazu führt, dass du nicht annehmen kannst, dich stattdessen lieber in der Luft zerreißt, nur um dann hinterher still zu heulen, weil du eben immer alles alleine machen musst …

… ja, dann läuft etwas schief.

Da sind sie dann nämlich alle am Start, diese tief sitzenden Glaubenssätze:

  • Ich bin nicht gut genug.
  • Ich verdiene es nicht.
  • Keiner liebt mich.
  • Niemand sieht mich.
  • Ich bin nicht wertvoll.
  • Ich bin schwach.

Um Hilfe zu bitten erfordert Mut und Vertrauen

Das Leben schmeißt uns ständig neue Herausforderungen vor die Füße und die stumme Nachricht dahinter ist: Das solltest du alleine wuppen.

Somit wäre dann also die Bitte um Hilfe ein Eingeständnis eigener Schwäche?

Nein, es braucht Mut jemandem zu vertrauen, ehrlich mit dir selbst und auch mit dem anderen zu sein. Ehrlich formulieren zu können, was du brauchst.

Deswegen ist es stark und nicht schwach, wenn du Hilfe annimmst.

Ein „Nein” auf deine Frage ist das Schlimmste, was dir passieren kann.

Wenn das nur nicht so doof wäre mit der Angst vor Ablehnung.

Lass diese Angst nicht zum Grund dafür werden, dich weiter einzumauern, den Kontrollstab fest in der Hand.

Werde kreativ und schaue nach Wegen, die für dich funktionieren und beziehe die anderen mit ein.

Ich habe die Erfahrung gemacht, wenn ich offen meine Bedenken, meine Sorgen, meine Verletzlichkeit anspreche, dann gebe ich dem anderen die Chance, mich und meine Gefühle zu verstehen.

Dadurch entlarve ich nicht nur meine eigenen Lügen, sondern zeige auch, dass ich zu mir stehe.

3 Wege Annehmen zu üben

Sind wir uns einig, dass es gut für uns ist, wenn wir annehmen und uns öffnen? Ja? Okay.

Vielleicht hast du jetzt auch schon einige Ideen, wie du das zukünftig für dich erfahren kannst.

Hier kommen drei weitere Möglichkeiten, damit zu beginnen:

Werde dir darüber klar, was du brauchst und was du willst

Dir selbst erlauben anzunehmen, eröffnet dir eine Vielfalt an Möglichkeiten. Stell dir vor, die Hilfe, die du empfängst ist etwas, das dich erhebt und nicht erniedrigt.

Dieses Empfangen von Fürsorge durch einen anderen stärkt dich und umarmt dich und deine Fähigkeiten. Du musst weder alles mit dir alleine ausmachen, noch steht irgendwo geschrieben, dass du alles alleine schaffen musst.

Wenn du jetzt bereit bist, dann antworte auf diese Fragen:

Wen könntest du um Hilfe bitten?
Welche Art der Fürsorge würde dich stärken?

Lass uns jetzt etwas spezifischer werden:

Was kannst du dafür tun, damit du Raum für Fürsorge durch andere annehmen kannst und als liebevollen Akt erfährst?

Was triggert deine Erwartungshaltung, die dir das Gefühl aufzwingt, du müsstest sofort etwas zurückgeben?

Was wünscht du dir zu empfangen?

Schau auf die kleinen Dinge

Etwas empfangen muss nicht immer ein großer Dienst, eine große Geste sein. Beginnt es nicht im Kleinen?

Lass dir morgens den Kaffee ans Bett bringen. Die Tür aufhalten. In den Mantel helfen. Dich zudecken, wenn du auf dem Sofa liegst. Dir fällt sicher noch ganz viel mehr ein, was dir Freude bereiten würde.

Empfangen kann auch bedeuten, ein Lächeln eines fremden Menschen zu erwidern. Ein Kompliment anzunehmen ohne sich doof zu fühlen.

Wie ich das meine? Nun ja, denke an das letzte Kompliment, welches du bekommen hast. Vielleicht hat dir eine Freundin gesagt, dass sie dein Outfit toll findet.

Und deine Reaktion war ungefähr so: „ Ach bitte, das sind alles alte Sachen. Ich sehe schrecklich aus heute.”

Oder jemand hat dir ein Kompliment für deine Arbeit gemacht und du hast es mit den Worten: „Das hättest du genauso hingekriegt und Hilfe hatte ich auch.”

Wir sind so sehr darauf programmiert, Komplimente abzuwehren und herabzustufen, dass wir das oftmals gar nicht bemerken.

Das nächste Mal, wenn dir jemand ein Kompliment macht, dann nimm es an und fall nicht auf die Knie und mach dich kleiner als du bist. Denn du bist eine wahnsinnig tolle Frau!

Erlaube dir, dich gut zu finden!

Kultiviere Dankbarkeit

Dankbarkeit ist ein wichtiger Aspekt von Annehmen können.

Klar willst du empfangene Hilfe oder Fürsorge honorieren und deine Freude darüber zeigen. Aber dafür musst du nicht auf die Knie und dich kleinmachen.

Du stehst bei niemanden in der Schuld, wenn du Fürsorge oder Hilfe empfängst. Wenn du gibst und teilst machst du das doch auch von Herzen, ohne Erwartungen und ohne Hintergedanken, oder?

Gestehe das auch den anderen zu.

Ich habe vor 8 Jahren begonnen, ein Dankbarkeitstagebuch zu schreiben. Am Anfang war das etwas holprig. Mir kamen viele Dinge so selbstverständlich vor, das ich tief in mir graben musste, um sie zu ehren. Aus dem Herzen zu ehren und vor allem wahrhaftig zu fühlen.

Über ein Jahr habe ich fast täglich in mein Dankbarkeitstagebuch geschrieben. Heute nutze ich diese mächtige Praktik noch immer am Abend, wenn ich im Bett liege.

Ich bedanke mich bei Gott, bei Mutter Natur und vor allem auch bei den vielen kleinen Dingen des Lebens. Und davon gibt es so viele.

Mach jede Jahreszeit zu einer Zeit des Empfangens und Annehmens.

Ich wünsche mir für dich, dass du Raum für Fürsorge in deinem Leben schaffen kannst. Du musst nichts außergewöhnliches leisten, nichts beweisen, um wertvoll zu sein. Auch nicht an Weihnachten.

Denke daran: Je mehr du dir erlaubst zu nehmen und zu empfangen, desto mehr Energie hast, du um zu geben.

Je mehr Freude du über die schönen Dinge des Lebens empfindest, je mehr Geschenke wird das Leben dir bereiten.

Das ist ein magischer Kreislauf, der die Kraft hat, zu regenerieren, zu inspirieren und zu heilen. Erlaube es!

Du bist dran: Was willst du dir heute erlauben anzunehmen? Bitte teile eine Sache mit uns in den Kommentaren!

Frieden für dich und ganz viel Raum für‘s Annehmen, Empfangen und Fürsorge.

Foto: Pixabay

 

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Verletzungen – Narben auf deiner Seele (wie du Heilung findest)

Verletzungen – Narben auf deiner Seele (wie du Heilung findest)

All das, was dich verletzt hat, mag Narben auf deiner Seele hinterlassen haben. Vielleicht sogar tiefe, hässliche, noch immer blutende Wunden. Aber all diese furchterregenden Verletzungen haben es nicht geschafft, dich zu zerstören. Du hast sie überlebt und genau darin liegt die Zuversicht.

Eine lange Leidensgeschichte

Häufig ist die Leidensgeschichte lang. Viel zu viele hässliche Wörter haben dich erreicht. Gesten der Herabsetzung haben dich gekränkt. Herabwürdigende Blicke scheinen dein Herz durchbohrt zu haben. Du hast dir aber nie erlaubt, dagegen anzugehen. Im Gegenteil, du nahmst und nimmst diese Worte an und in dir auf, hast all die Gesten und Blicke ertragen, bis du selbst daran geglaubt hast. Und du tust es noch immer.

Verletzungen – Narben auf deiner Seele

Ich weiß genau, wie es sich anfühlt, wenn das Herz nicht aufhören will zu brennen. Wenn der Schmerz so tief sitzt, dass du glaubst, nie wieder lieben zu können. Wenn dir der Atem stockt, weil du dich in deinen Verletzungen gefangen fühlst.

Wenn du immer wieder gibst, Vertrauen schenkst und glaubst, dass endlich alles wieder gut wird. Du immer wieder Kraft aus dir schöpfst, um für andere da zu sein, bis du selbst leer und ausgebrannt am Boden liegst.

Wenn sich die Einsamkeit in dir breit macht und du dort, wo dein Herz liegt, nur noch ein großes Loch fühlen kannst.

Wenn die Welt um dich herum nicht sieht, wie du innerlich verbrennst. Deinen Schmerz und dein Leid nicht erkennt und du es nicht mehr fühlen magst.

Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn du dich unverstanden fühlst und nicht gesehen. Wenn dein Bauch explodiert und du all den Schmerz nicht länger ignorieren kannst. Wenn die Narben auf deiner Seele nach Heilung schreien.

Gerade dann verstecke dich nicht länger vor dir selbst. Gerade jetzt ist es Zeit aufzustehen. Für dich einzustehen. Dich selbst anzuschauen und ganz besonders sanft mit dir selbst zu sein.

Erlaube dir, deine Geschichte selbst zu schreiben

Nichts und niemand, außer dir selbst, kann dir verwehren, dir für all das Raum zu nehmen, was du vom Leben willst. Für das, was du dir erhoffst und in den tiefsten Tiefen deiner Seele nicht nur fühlst, sondern weißt. Ermächtige dich dieses Wissens und nutze es dafür, dein Leben mit deinem Sein zu füllen. Mit deinen Wünschen, deinen Träumen, deinen Hoffnungen, deinem Mitgefühl, deiner Liebe.

Sei die Frau, die du immer schon sein wolltest. Hol dir vom Leben, was du dir ersehnst. Hör damit auf, dich selbst klein zu machen. Rede all das, wofür du dich einsetzt, nicht länger klein, sondern erkenne deine Fürsorglichkeit als deine besondere Stärke an. Lebe deine Leidenschaft und deine Überzeugungen.

Sei alles andere als normal. Denn normal zu sein in einer Welt, wie sie sich uns heute darbietet, hat mit Natürlichkeit und Wahrhaftigkeit wenig zu tun.

Normal sein bedeutet in dieser Welt heute nichts anderes, als für andere passend zu sein. Für das Bildungssystem, für den Arbeitsmarkt, für die Gesellschaft. Weiter heruntergebrochen heißt das nichts anderes, als passend zu sein für die Menschen in deinem Umfeld und gut zu funktionieren, damit es alle leichter haben. Vor allem die anderen.

Der Frauen-funktionieren-besser-Club

Glaube mir, ich war jahrelang die erste Vorsitzende im Frauen-funktionieren-besser-Club und habe den ganzen Wahnsinn auch geglaubt. Ja, ich habe ihn sogar mit Leben gefüllt. Ich bin gut, wenn ich einen guten Job habe. Mein Konto prall gefüllt ist. Meine Schuhsammlung selbst Carry Bradshaw vor Neid erblassen lässt. Ich auf meine Kinder stolz sein kann.

Einen Partner an meiner Seite habe, der mich aufwertet. Meinen Wert davon abhängig mache, was andere von mir denken und wie sie mich gerne sehen wollen. In der Rolle, die sie für mich vorgesehen haben. In einem Leben, das daraus besteht, gut zu funktionieren und es anderen Recht zu machen.

Und als ehemalige Vorsitzende dieses Clubs sage ich dir: Nichts ist normal daran, sich selbst nicht fühlen zu dürfen!

Dich selbst fühlen ist natürlich

Für dich selbst einstehen ist natürlich. Nicht egoistisch oder selbstsüchtig. Dich selbst fühlen bedeutet in Verbindung mit deinem Herzen und deiner Seele zu sein. In Anbindung an das Göttliche, die Schöpfung, das Universum.
Es reicht nicht, dass du auf Wunder wartest und weiter darauf hoffst, dass man dich sieht, respektiert und achtet. Entscheide dich für dich selbst und lass deine Verletzungen heilen.

Wir sind ganz sicher nicht hier, um dem Geld oder materiellem Besitz hinterher zu laufen, wie man uns glauben machen will.

Wir sind ganz sicher nicht hier, um unsere Lebenszeit gegen Geld zu tauschen und einer vermeintlichen Sicherheit, die wir dadurch erlangen sollen.

Wir sind aber ganz sicher hier, um uns selbst zu erkennen und wach zu werden. Genau dafür brauchen wir das Fühlen. Und Fühlen scheint in dieser Welt Mut zu brauchen.

So wünsche ich dir also Mut.

Mut, dich selbst anzuschauen und dir all die Liebe zu schenken, die du sonst eher für andere empfindest. Denn die Liebe, die du in dir findest, diese Liebe, die du dir schenkst, wird für immer deine sein.

Schau nicht länger im Außen nach einer Art von Liebe, die deine Wunden zusammentackert. Einer Liebe, die an Bedingungen geknüpft ist, damit du erfüllst, was man von dir erwartet. Einer Liebe, die dich nur kurz erwärmt, deren Feuer jedoch ebenso schnell wieder erlischt. Denn die Kälte, die darauf folgt, ist gnadenlos.

Wie viele Male bist du gefallen und immer wieder aufgestanden. Meistens jedoch ein wenig kleiner als vorher, mit eingezogenem Kopf und neuen Verletzungen, die dir abermals beweisen, dass es sich lohnt, gut zu funktionieren und nicht zu fühlen.

Lass es dieses Mal anders sein.

Geh nach innen. Schau hinter die Mauer, die du um dein Herz gebaut hast. Trau dich zu fühlen. Und fühle dich! Mit allem, was dir dort begegnet. Alles, was du brauchst um Heilung zu finden, ist bereits in dir.

Stell dir vor, du nimmst Gott an deine linke Hand. Trinke von dieser Kraft. Wiege dich in dieser Zärtlichkeit. Erkenne die Sanftheit und lasse den sanften Mut in dir wachsen, dass du dich fühlen darfst.

Nimm Kontakt zu deiner Seele, deinem Herzen auf und lass dich von ihrer unerschöpflichen Stärke füllen. Halte deinen Kopf gerade, dein Herz hoch und vertraue deinem Fühlen.

Brich dir nicht länger dein Herz, weil du versuchst ein anderes zu füllen. Sondern heile deine Verletzungen. Lass die Narben deiner Seele weich werden.

Nimm all die Liebe, die du in dir trägst und beschenke dich reichlich damit. Es ist genug Liebe in dir. Sie reicht weit über das hinaus, was du dir jetzt vielleicht vorstellen kannst.

Lass dir von niemandem mehr erzählen, dass du dich nur noch hier und dort ein bisschen selbst optimieren musst. Tausche dein Fühlen nicht länger gegen neue Techniken, die dir versprechen, die beste Version von dir selbst zu werden. Tausche dein Fühlen nicht länger gegen den Irrglauben, dass du noch mehr Geld brauchst, eine noch bessere Stellung, den tollen Titel, super Partner oder großen Namen.

Du bist bereits vollständig. Es fehlt dir vielleicht allein noch an dem Glauben daran, dass du gut bist, so wie du in deinem Innersten bist.

Begegne deiner Verletzlichkeit mit Anerkennung und Liebe.

Foto: Adobe Stock

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Wie kann ich vertrauen, wenn ich immer wieder enttäuscht werde?

Wie kann ich vertrauen, wenn ich immer wieder enttäuscht werde?

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Wie kann ich vertrauen, wenn ich immer wieder enttäuscht werde?

Vielleicht befindest du dich gerade an einem Punkt in deinem Leben, an dem du das Gefühl hast, du könntest niemandem vertrauen. Auch dir selbst irgendwie nicht, weil alles, was du anpackst, schief zu gehen scheint. Immer, wenn du dein kleines Herzchen öffnest, weil du es noch einmal versuchen willst, dann lässt die Enttäuschung nicht lange auf sich warten. Vielleicht hast du es satt und willst aus diesem Teufelskreislauf aussteigen.

Und vielleicht fragst du dich auch, wie oft du noch auf die Mütze kriegen wirst, wie viele Herausforderungen du noch meistern musst, bis es endlich aufhört und du einfach glücklich und zufrieden sein kannst. Wie oft schon hattest du keine Lust mehr, stark zu sein, anderen mit einem Lächeln zu begegnen, so zu tun, als sei alles gut? (mehr …)

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Gute Fakes gab es schon immer, wer traut sich da noch echte Gefühle zu zeigen?

Gute Fakes gab es schon immer, wer traut sich da noch echte Gefühle zu zeigen?

Traust du dich, echte Gefühle zu zeigen?

Es ist nicht immer leicht zu wissen, was gerade richtig für dich ist. Aber es ist unmöglich, dass es ein anderer besser weiß als du selbst.

Wenn du die Welt darüber bestimmen lässt, wie du am besten funktionierst, am besten aussiehst, was Glück für dich bedeutet und wer oder was dich am besten kleidet, dann gute Nacht Marie.

Wenn du die Welt darüber bestimmen lässt, wer du bist, dann bist du nicht mehr als eine ausgedachte Geschichte. Eine Geschichte, die andere über dich erzählen, die du dann glaubst, der du folgst, mit der du dich identifizierst.

Eine hübsche kleine Story, natürlich mit ganz vielen verschiedenen Facetten (oder Rollen). Eine Erzählung, die in das passt, was andere gerne in dir sehen. Damit es leichter wird, erzählst du dir diese Geschichte dann auch selbst. Eigene Gefühle, echte Gefühle, die passen da nicht rein. Könnte sonst ekelig werden in dir drin.

Okay, ich lauf auch nicht ständig mit heruntergelassenen Hosen rum, denn damit fällt man immer wieder auf die Nase. Wenn du das jetzt bildlich vor dir siehst, dann lass uns gerne gemeinsam schmunzeln. Aber heute steh ich für mich ein und hab eine Haltung.

Auch ich hab gelernt, dass meine echten Gefühle oft zu Unverständnis bei anderen führten. Ich mich dadurch abgelehnt fühlte. Also begann ich früh, wie du wahrscheinlich auch, meine echten Gefühle zu unterdrücken. Zu lügen, denn das wollen die Menschen hören, nicht die Wahrheit. Lügen, die in ihr Denken passen.

Gute Fakes gab es schon immer

Dummerweise tun die meisten Menschen genau das, und bitte verzeih, dass ich das jetzt so schreibe: Du bist wahrscheinlich auch eine davon so, wie ich es lange Jahre selbst auch war. Vielleicht hatte ich ein ganz klein wenig Glück, denn ich entspringe noch der Generation, die nicht von klein auf mit diesem wahnwitzigen Social-Media-Gehabe aufgewachsen ist.

Das in den Hochglanz-Magazinen kein Bild, auch nicht das der Supermodels, unbearbeitet und alle aufgepimpt sind, das sollte kein Geheimnis mehr sein. Auf Instagram und Co pimpen wir dann fleißig mit. Hübschen unsere eigene Geschichte ein wenig auf. Ein paar Details werden weggelassen, andere hinzugefügt. Und ganz wichtig: immer einen Filter drüber. Auch in deinen Stories. Damit bloß keiner mehr dein wahres Gesicht sieht.

Soweit so gut. Dumm ist nur, wenn du diese Lügen dann glaubst. Denn die Einzige, die du damit tatsächlich und immer belügst, bist du selbst. Die anderen glauben sowieso, was sie wollen, oder können.

Aber gute Fakes gab es schon immer in der gesamten Menschheitsgeschichte und gibt es in der Folge noch immer. Und auch ich hab lernen müssen, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Auch nicht auf Instagram, Facebook und wo zum Henker im World Wide Web sonst noch.

Alle sind toll, aber du wirst nie die Beste sein

Heute sind die Fakes noch eindringlicher und vor allem sind sie eins: immer präsent. Denn dein Handy hast du ja immer dabei, oder? Und mit ihm deine liebsten Social Apps, damit du immer auf dem Laufenden bist. Damit du immer und zu jeder Zeit sehen kannst, wer, wie und mit wem, was macht. Und damit du dich noch einfacher vergleichen kannst. Dich selbst runterputzt, bis du heulend in der Ecke sitzt und wieder einmal ganz sicher bist: Ich bin nicht gut genug.

Sollte das nicht ohnehin schon reichen, dann lebst du ja auch noch in der ganz ‘normalen‘ (ich glaub, ich muss mich übergeben) Welt. Nämlich in der Welt, die dir erzählt, wie du am besten funktionieren kannst. Halt: Sollst. Nein: Musst!

Man sagt: „Hunde die bellen, beißen nicht.“ Mag sein. Auf den Menschen übertragen sehe ich das etwas anders. Die müssen nicht beißen, um dich zu verletzen, zu unterdrücken, auszubeuten, auszunutzen oder einzuschüchtern.

Manchmal müssen sie nur laut genug (bellen) sein. Oder sich in einer Gruppe befinden, die groß genug ist und deren Ansehen dir wichtig ist. Denn Anerkennung und Liebe beziehst du von außen, weil du dich innen nicht mehr wirklich traust zu fühlen.

 

Ich pass mich besser an, dann finden mich wenigstens die anderen gut

Du bist dir sicher, dass du etwas an dir verändern musst, damit du den Ansprüchen und Erwartungen der anderen genügst. Schließlich siehst du, wo auch immer du gehst und stehst, dass es besser ist, nicht unangenehm aufzufallen. Und unangenehm ist alles, was nicht der gängigen Meinung des Mainstream, also der anderen, entspricht.

Wahrscheinlich weißt du sogar irgendwo tief in dir drin, dass dem nicht so ist. Dass es so einfach nicht sein kann. Aber es ist so schwer dieses, dein Denken darüber abzulegen. Du fühlst, dass du dich dadurch auf deinem Weg zur Selbstliebe einschränkst. Hey, aber was tun, wenn doch die Sehnsucht nach Liebe und Anerkennung groß ist und gestillt werden will?

Hinbiegen und passend machen

Das Gehirn ist da ganz einfach gestrickt. Du fütterst es mit Informationen und die glaubt es dann. Ungefragt. Denn das müsstest du schon selbst tun. Hinterfragen. Diesen einen Schritt weitergehen. Über das Normale hinaus. Über das hinaus, was man so sagt, dass es so sei.

In der Schule lernst du so etwas nicht, denn auch dort ist man bestrebt, dich hinzubiegen und passend zu machen für das gesellschaftliche Leben. Also fit für den Arbeitsmarkt, damit auch du einem Titel (damit du weißt, was und wer du bist), den Tantiemen, dem lieben Geld hinterherlaufen lernst. Damit auch du deinen Beitrag zum Leben leistest.

Viele Menschen reagieren ungehalten, wenn ich Fragen stelle, die über das hinausgehen, was sie als ‘normal‘ oder ‘das ist so‘ hinstellen, weil sie darauf keine Antwort haben. Und ich unterstelle mal: Auch keine suchen oder wollen. Ist doch auch leichter, in dem großen Fluss des Unbewussten mitzuschwimmen, als gegen den Strom. Medaillen bekommst du nicht, wenn du den Parkour anders herum läufst. Und vor Falschfahrern wird sogar im Radio gewarnt (okay, in diesem Fall berechtigterweise).

Aber vertrau mir, wenn ich dir sage, dass du eine ganze Menge über dich selbst herausfinden wirst, wenn du damit beginnst. Also nicht mit dem Falschfahren, sondern mit dem Hinterfragen.

(K)ein Trick und (k)eine Abkürzung

Denn die gibt es nicht. Aber auch danach werde ich immer wieder gefragt. Täglich bekomme ich Nachrichten mit persönlichen Geschichten und der Frage: Wie kann ich mich selbst lieben? Hast du einen Trick für mich?

Es geht so viel tiefer und es beginnt in dir selbst und mit deiner Bereitschaft, dir echte Gefühle zu leisten. Dich zu trauen, zu fühlen, in dich einzufühlen. Da hilft sicher zunächst das Erkennen, dass nicht mit dir etwas nicht stimmt, dass nicht du es bist, die nicht gut genug ist, sondern die Welt, die dir das Glauben machen will.

Glaub nicht alles, was man dir sagt und ganz besonders auch nicht all deinen eigenen Gedanken, die aus der Geschichte über dich selbst stammen.
Wenn du ehrlich zu dir bist, dann kannst du vielleicht sehen, dass du nur so nebenbei lebst. Der Rest von dir funktioniert bis zur völligen Erschöpfung. Und von Erschöpfung kann ich ganze Arien singen. Eine Oper in 98 Akten.

Bin ich schwach?

Oh, ja! Das dachte ich ständig, wenn ich das Bedürfnis nach Ruhe und Rückzug verspürte. Zeit für mich selbst? Brauchte ich nicht. Gab es doch so viele Menschen, die mich brauchten, so viel Arbeit zu erledigen – dachte ich. (Wieder so eine Geschichte über mich, die ich mir perfekt erzählen konnte.)

Okay als Mutter mit zwei kleinen Kindern, Job und Ehemann, Ehrenämter und Freunde, Eltern und Geschwistern … da fällt man abends tot ins Bett. In eine traumlose Nacht und der Morgen fühlt sich an, als wenn eine Kolonne Lastwagen über dich drüber gerollt ist. Da funktioniert man besser, oder?

Falsch, denn was vermittelst du damit deinen Kindern?

Glaube mir, du bist nicht schwach oder nutzlos, weil du dir Zeit für das Leben leben nimmst. Du wirst auch nichts verpassen, wenn du dich auf dein Sofa setzt, meditierst, Musik hörst, ein Buch liest, in die Natur gehst, einen Baum umarmst, dich auf den Waldboden legst und in den Himmel schaust, oder einfach nur still bist.

Du wirst zu dir kommen. In dir ankommen. Echte Gefühle fühlen lernen. Und genau dafür brauchst du den Rückzug. Die Stille. Zeit für dich. Ich kann dir keine Anleitung dafür geben, denn es ist dein Weg und den gehst nur du.

Etwas Versöhnliches zum Abschluss

Ich weiß – nicht ich glaube – dass du herausfinden wirst, was dich wirklich frei macht.

Du wirst die Liebe finden, die du verdienst. Ebenso wirst du die Liebe zu dir selbst erfahren, fühlen, leben und so zum Ausdruck des großartigen, wundervollen Orchesters des Universums werden.

Du wirst herausfinden, was dich erfüllt. Den wahrhaften Sinn des (deines) Lebens erkennen. Jede Zelle deines Körpers wird erfüllt davon sein und dich im kosmischen Tanz wiegen.

Du wirst spüren, wie die Hoffnung in dir aufsteigt, weil all die Dunkelheit, die die Vergangenheit in dir vergraben hat, dem Licht in dir weicht.

Du wirst es herausfinden. Aber du musst verstehen, dass es für diese Art des Erkennen keine Zeitleiste gibt. Es gibt keine Checkliste für dein Wachstum.

Du kannst schon morgen auf die Liebe deines Lebens treffen, es kann aber auch noch 10 Jahre dauern. Du kannst deine Leidenschaft für dein berufliches Tun mit dem Abschluss deiner Ausbildung finden. Oder du kannst darüber 50 Jahre alt werden, bevor du deinen inneren Ruf hörst und dich traust ihm zu folgen.

Was auch immer es ist, schenke dir Zeit. Zeit zu fühlen, Zeit zu wachsen, Zeit zu sein.

Sei sanft mit dir selbst. Hetze nicht deines Weges. Bleib hin und wieder stehen, bestaune, was du da siehst, was du bis hierhin schon gemeistert hast.

Warte nicht darauf, dass dich ein anderer Mensch oder ein Besitztum vollständig macht. Fülle stattdessen dein Leben mit Augenblicken des Fühlens und Sosein.

Du wirst es herausfinden. Und es wird dich erfüllen und frei machen.

Foto: Adobe Stock 

PS. Bist du bereit, dir jetzt echte Gefühle zu leisten? Oder was hält dich davon ab? Schreib mir von dir.

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Wie du deine Selbstzweifel loswirst (mit meinem Geheimtipp)

Wie du deine Selbstzweifel loswirst (mit meinem Geheimtipp)

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Selbstzweifel sind fiese Monster, die uns immer wieder auf die Probe stellen. Wie viel vertraust du dir heute, meine Liebe, ist ihre eigentliche Botschaft und deine Herausforderung!

Und so singen wir alle das Klagelied der immer wiederkehrenden Enttäuschungen und Selbstzweifel. Kaum hast du deine Wunden geleckt und erlaubst dir wieder damit zu beginnen erneut zu vertrauen, warten auch schon die nächsten Selbstzweifel und Enttäuschungen auf dich. Die völlig normale Reaktion: Kopf einziehen und ab zurück ins Schneckenhaus. Erst mal eine Runde weinen, traurig sein und den Schmerz fühlen. Da machen wir es uns so richtig kuschelig. Und wenn wir ganz ehrlich sind, dann nehmen wir erst einmal ein ausgiebiges Bad in dem grässlichen Gefühl, nicht gut genug zu sein und es nicht wert zu sein geliebt zu werden. Warum sonst sollte es immer wieder passieren?

Ich möchte dir an dieser Stelle schon einmal sagen, dass es völlig okay ist, wenn du so fühlst. Denn manchmal schenkt uns das Leben ordentlich ein. Und wenn dir das Leben die graue Brille aufsetzt, dann schmeiß sie nicht einfach weg. Schau genau hin und dann schau, was sich dahinter verbirgt. Lass es uns doch einmal gemeinsam versuchen. (mehr …)

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Wo ist die Frau, die du immer sein wolltest?

Wo ist die Frau, die du immer sein wolltest?

Wie viel von dem, das du dir immer erträumt, erhofft, ersehnt, erwünscht hast, hast du an die Wünsche der anderen angepasst? Vielleicht sogar ganz begraben und aufgegeben? Hast begonnen, die Mauer um dein Herz in deiner Angst und in deinem Schmerz zu errichten. Stein für Stein. Wunde für Wunde. Narbe für Narbe.

Dein Körper besteht aus vielen Billionen Zellen und dennoch reicht ein Wort, eine Stimme, ein Blick, ein Urteil, um dich zu verunsichern oder gar zu verletzen. Aus der Bahn zu schmeißen. Alles in dir scheint sich zusammenzuziehen. Dein Herz schreit nach der nächsten Reihe Quader für noch mehr Schutz. Und du verlierst dich hinter dieser Mauer.

Wo ist die Frau, die du immer sein wolltest?

Glaube mir, die Person in deinem Leben, die dich am meisten unterschätzt, bist du selbst! Zu oft lässt du dich von dem Selbstzweifelmonster beraten und lässt die Angst in dein Leben.

Als kleines Mädchen hast du sie gespielt, all die verschiedenen Vorstellungen davon, was du sein willst. Ob Cinderella, Prinzessin, Gangsterbraut, Piratenkapitänin oder Wonderwoman, du warst es einfach. Zumindest für einige Momente. Im Spiel. Erinnere dich!

Du warst alles, was du wolltest. Es mangelte dir nicht an Vorstellungskraft. Nicht an dem Glauben an deine Fähigkeiten. Du warst stark, unbesiegbar, wunderschön, geistreich, sanft, witzig, schlagfertig, kühn und mutig. Mit einem unbändigen Vertrauen in dich, deinen Körper, dein Herz und deine Seele. Vertrauen in das Leben selbst. Und jede einzelne Facette spiegelt noch immer die vielen Teile von dir wieder. Ist noch in dir, auch wenn du es gerade nicht fühlen kannst.

Bitter erfahren

Unsere Hauptrolle im „echten“ Leben haben wir alle an die Wünsche, Vorgaben, „guten Sitten“, Vorstellungen und Spielregeln unseres sozialen Umfeldes angepasst. Man erwartete nicht selten von uns, dass wir die Träume unserer Eltern leben.

Später sollten wir dann die Idee und den Traum unseres Partners als perfekte Begleiterin erfüllen. Wir fühlten uns häufig schuldig, wenn wir diese Träume nicht erfüllen wollten. Angetrieben von dem Streben nach Liebe und geliebt werden, haben wir getan, was wir glaubten tun zu müssen, um zu gefallen.

Jedoch verlieren wir uns selbst in dieser Hauptrolle. Und so latschen wir alle gut konditioniert mit einem Haufen seltsamer, uns einschränkender Glaubenssätzen durch das, was wir unser Leben nennen. Manche rennen hindurch, als würden sie verfolgt werden, andere schleichen unter dem Teppich.

Aber wir alle gemeinsam zeigen selten, wer wir wirklich sind. Und manch eine von uns hat es sogar vergessen. Hat Gefühle, Wünsche und Träume in den tiefen Katakomben des Herzens eingesperrt. Wir haben uns daran gewöhnt, uns anzupassen und gut zu funktionieren. Und wir alle richten und urteilen, über uns selbst und über andere.

Wir sind nicht mehr vom Leben gefesselt, sondern haben uns Fesseln anlegen lassen, und damit wir diese Ketten nicht spüren, bewegen wir uns jetzt nur nicht zu viel. Halten still. Halten aus. Das wirklich Unfassbare ist, dass wir uns perfekt haben täuschen lassen und es noch immer zulassen. Empfinden wir auch das Gefühl mittendrin zu sein, so sind wir eigentlich nicht einmal dabei.

Glaube nicht alles, was dein Verstand dir erzählt!

Hinterfrage all die Gedanken, mit denen du dich niederknüppelst. Sie kommen allesamt aus dem Egogeist und wollen nicht mehr und auch nicht weniger als dich klein halten. Schau dir all die Horrorstreifen an, in denen du allzu bereitwillig die Haupt- und Nebenrollen besetzt:

Die Ich-bin-nicht-gut-genug-Geschichte

Der Ich-bin-so-anders-niemand-versteht-mich-Horrorstreifen

Die Ich-bin-es-nicht-wert-Geschichte

Das Ich-werde-immer-verlassen-Melodram

Die Ich-bin-nicht-in-der-Lage-etwas-zu-verändern-Soap

Der Ich-habe-noch-nicht-genug-Thriller (nicht genug Geld, nicht ausreichend Besitztümer … )

Dies sind die Drehbücher, die der Verstand liebt, um uns klein und im Funktionsmodus gefangen zu halten.

Erinnere dich an das kleine Mädchen und erzähle dir neue Geschichten. Schöne Geschichten. Von der Liebe, darüber, dass du es wert bist. Werde wieder wie dieses kleines Mädchen. Du musst die Welt nicht verändern, um glücklich zu sein.

Schöpfe aus deiner inneren Quelle. Verbinde dich mit deinem Herzen, lass deine Seele sprechen. Du bist von Fülle umgeben. Halte deinen Kelch in den Fluss und er wird sich immer wieder füllen. Vertraue dem Leben. Glaube an das Göttliche, an die Schöpferkraft und Liebe!

Sei alles andere als perfekt und entschuldige dich nicht dafür

Lass uns von Zeit zu Zeit auf unsere Narben, die das Leben hinterlassen hat, schauen. Nicht anklagend. Sondern frei von Bewertung und Urteil. Sie sind die Erinnerungen daran, dass wir an diesem Punkt unseres Lebens gekämpft haben. An etwas geglaubt haben. Mutig waren, kühn und tapfer.

Manchmal ist es schwer weiterzugehen. Dann, wenn dich etwas niedergeschmettert hat. Auf eine Art und Weise, wie die du es niemals erwartet hättest. Wenn dies geschehen ist, dann hab keine Angst vor dem Neubeginn. Beklage nicht, was du verloren hast.

 

Schau auf all die zerbrochenen Teile und setze sie neu zusammen. Blicke auf die Erinnerungen und hab keine Angst. Sie sind nicht mehr als kleine Geschichten, von denen du lernen durftest.

Schäme dich nicht für das, was du siehst. Tu, was du tun musst. Befreie dich vom Schmerz. Das wird nie schön sein, aber es ist es immer wert.

Erschaffe dich mit dem sanften, alles vergebenden Blick der Liebe neu. Du wirst dieses Mal stärker sein. Dein Herz größer. Deine Sinne offener und freier.

Heilung finden

Wenn du heilen musst, öffne dein Herz und schaue in deine Seele. Lausche hinein, finde heraus, wo es weh tut. Flüster leise in deinen Schmerz:

„Es ist in Ordnung. Es ist okay.“

Du bist diejenige, die die Mauern um dein Herz gebaut hat. Zweifle niemals auch nur eine Sekunde daran, dass es nicht auch du sein wirst, die die Kraft hat, diese wieder einzureißen.

Diese Kraft hast du in dem Augenblick, in dem du wahrlich beginnst zu glauben, dass du es bist, die die Liebe verdient. In diesem Moment, in dem du beginnst zu glauben, dass du das Glück verdienst, etwas viel Größeres als das, was du bis jetzt erfahren hast, in diesem Augenblick wird dein Herz vor Freude zu weinen beginnen.

Als wäre es das erste Mal seit einer Ewigkeit. Du wirst dir die Erlaubnis geben, deine Mauer einzureißen und dein Herz wird Frieden finden.

Höre mit deinem Herzen

Ich weiß, wie es ist, aus lauter Angst vor neuen Verletzungen Mauern um das Herz zu bauen. Sich abzuschotten. Nicht aufhören zu wollen sich zu schützen.

Ich weiß, wie es sich anfühlt, ein Herz zu haben, welches so voll von Liebe ist, geben will und gibt aus einer nicht enden wollenden Quelle.

Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn die Seele nach Heilung ruft und die Angst vor dem Loslassen gigantisch ist. Wenn die Wut dir die Vergebung verweigert.

Aber du darfst dich selbst nicht aufgeben. Du kannst nicht ignorieren, was in dir aufsteigt. Was gesehen werden will. Was auf Vergebung wartet, um heilen zu können. Auch wenn die ganze Welt nicht versteht, warum du innerlich verbrennst, verstecke dich nicht länger. Übe nicht länger Verrat an dir selbst.

Stattdessen zeige der Welt dein Gesicht. Zeige der Welt, was du mit all der Liebe und der Hoffnung in dir bewegen und erreichen kannst.

Sei was du willst. Steh für dich ein. Lass uns einander erkennen, uns ineinander sehen, denn wir tragen alle diese vielen Teile in uns. Wohl wissend, dass jede in ihren Schuhen durchs Leben wandelt und mit den eigenen Dämonen zu kämpfen hat. Gemeinsam sind wir unschlagbar.

Sei dir gewiss:

Dank all dem Schmerz und Leid, die du erfahren hast, bist du die Frau, die du heute bist. Liebe diese Frau. Sei sanft mit dieser Frau. Vertraue dieser Frau. Glaube an diese Frau. Das bist du. Und du bist wundervoll!

Und jetzt bist du dran. Erzähle mir von der Frau, die du immer sein wolltest!

Foto: Adobe Stock

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