Vielleicht geht es in der Liebe um dich

Vielleicht geht es in der Liebe um dich

Vielleicht geht es in der Liebe um dich

Wir stellen uns ja gerne hinten an und nehmen uns nicht so wichtig. Liebe ist ein großes Wort und Liebe fühlen, Liebe leben, Liebe Ausdruck verleihen und Liebe schenken und empfangen oft eine echte Herausforderung.

Was bin ich schon wert? Bin ich gut genug? Wer will mich schon lieben? Wie soll ich mich selbstlieben? Wenn du dich hin und wieder in deinen Gedanken von diesen und ähnlichen Fragen quälen lässt, dann solltest du den ganzen Artikel lesen.

Ich gebe dir mein Versprechen, dass er dich nicht nur berühren wird, sondern auch in der Lage ist dein Herz zu öffnen. Für dich. Für die Liebe in dir.

Vielleicht geht es im Leben um dich

Vielleicht geht es im Leben darum, zu lernen, wie du sanft mit dir selbst umgehst und wie du den Mut und die Kraft findest, loszulassen, was nicht länger zu dir gehört. Und vielleicht wächst die Liebe in dir, wenn du lernst, deinem eigenen Herzen zu vertrauen, wenn du lernst, von denjenigen wegzugehen, die sich nicht darum gekümmert haben, ob sie dich verletzten oder benutzten.

Vielleicht geht es bei der Liebe darum, zu lernen, wie du akzeptierst, dass manchmal sogar schöne Dinge enden, dass manchmal das Timing nicht zu stimmen scheint. Und vielleicht geht es in der Liebe darum, zu lernen, dass ein Ende nichts zu bereuen ist, sondern eine wunderbare Möglichkeit zu erkennen, was du nicht bist.

Vielleicht geht es darum, zu lernen, wie du loslässt, wie du die Dinge schätzt, die du durch Fürsorge erlebt hast, die echt und hoffnungsvoll und leicht in einer Welt waren, die manchmal nicht weich ist. In einer Welt, die uns oftmals so sehr einnimmt, dass wir vergessen wer wir sind. Die uns, wenn wir nicht auf uns selbst achtgeben, mit ihrer Härte und Kälte dazu verleitet, unsere Herzen einzufrieren und den Blick von der Liebe ab- statt ihr zuzuwenden.

Die Jagd nach mehr haben

Es ist okay, wenn du dir die Zeit nimmst, die du brauchst um deinen Weg zu gehen. Mag er dich auch an manchen Tagen gefühlt 100 Schritte zurückschicken und dir noch einmal einen Blick auf verloren geglaubtes aufzwingen.

Wir leben in einer Zeit, in der es bewundernswert ist, sich so schnell wie möglich vorwärts zu bewegen. Nicht aber, um zu deiner Quelle zu gelangen, sondern um bestmöglich zu funktionieren und dich bestmöglich angepasst in diesem System zu bewegen. 

In einer Zeit, in der einzig die Karriere, dein Job, deine gesellschaftliche Stellung eine Aussage über deinen Wert zu treffen scheint. 

Aber es macht keinen Sinn, sich in die Hetze eines Lebens zu begeben, das dich nicht inspiriert oder erfüllt. Es ist nicht das Haben, das deinen Geist belebt, dich beflügelt, leichter macht und deine Kreativität küsst. Was nicht bedeutet, dass du nichts haben sollst. Vielmehr geht es um die beständige Jagd nach mehr haben und darum, wie diese deine Sinne vernebelt. Es geht darum, dass du die Ablenkung von der, die du wahrhaft bist, in dieser Jagd erkennst.

Es ist in Ordnung, langsamer zu werden. Es ist okay, sich die Zeit zu nehmen, die du brauchst. Du hast keine Eile, deine eigene Seele zu erkennen, denn sie ist ewig und Zeit spielt keine Rolle.

Was wir schnell vergessen

Vielleicht geht es in der Liebe darum, zu lernen, wie man alleine ist. Und dass Alleinsein nicht Einsamkeit ist. Dass wir lernen, unser eigenes Herz zu halten und sanft zu wiegen. Vielleicht geht es darum, dein eigenes Wesen zu erkennen und deinen Platz einzunehmen in der Ewigkeit des Seins, die die Liebe ist. Denn du bist reine Liebe.

Es gibt Bilder, es gibt Gesänge, die nur in dir sind. Die in deiner Seele schlummern und sie wollen ausgelebt, ausgedrückt und gesungen werden. Schenke ihnen den Raum, den sie brauchen, um die Menschheit zu inspirieren, erwachen, aufblühen zu lassen und zu wachsen. In sich selbst hineinzuwachsen. In eines jeden wahren Wesens. 

Vielleicht liegt es in der Schönheit, sich in ihr Wachstum zu verlieben. Und ganz sicher liegt es in deinem Wesen zu lernen, wie du aufhörst, vermeintliche Lücken mit Dingen und anderen Menschen zu füllen Und dass du stattdessen den Mut hast, diese angenommenen Lücken selbst zu heilen.

Erkenne die Schönheit in der Tiefe deines Seins

Vielleicht geht es in der Liebe darum, zu lernen, wie du den Menschen, der du bist, in den du hineinwächst, anzuerkennen, und darum, die Schönheit und die Tiefe in deinem Sein anzunehmen, die du auf deinem Weg entdeckst.

Und vielleicht geht es in der Liebe darum, dein Herz zu ehren. Es hoch zu halten. Ihm Ausdruck zu verleihen. Sein Licht leuchten zu lassen, was bedeutet, dass du dein Licht anmachst. Vielleicht besteht die wahrste und ehrlichste Erkenntnis deiner selbst in der Art und Weise, wie du bereit bist, dich selbst zu lieben. Mit welcher Aufrichtigkeit du lernst, mitfühlend gegenüber den ungeheilten Teilen in dir zu sein, für die sonst niemand einsteht. Denn bei dem Versuch dich selbst zu lieben, erkennst du deine Seele.

Vielleicht geht es in der Liebe um dich.

Darum dich selbst kennenzulernen. Deine eigene Kraft zu sein. Dein eigener sicherer Ort zu sein. Denn in der Liebe gibt es keine Unsicherheit. Vielleicht geht es in der Liebe darum, endlich zu lernen, sich selbst Liebe zu schenken. Dein eigenes Herz anzulächeln und ihm die Wärme und das Vertrauen zu schenken, welches es jede Sekunde, mit jedem Atemzug an dich gibt.

gefühle - kindofbeauty

Vielleicht geht es also in der Liebe darum, das Wesen, den Menschen, die Person, die du bist, zu umarmen und an dich zu glauben. Selbst an deinen schwersten Tagen.

Es ist nie zu spät noch einmal von Neuem zu beginnen.

Ein paar Schritte zurückzutreten und mit dem Blick der Liebe zu schauen und die Gedanken auszutauschen, mit denen du dich bislang selbst zurückgehalten hast.

Es ist nie zu spät zu erkennen.

 

Erkenntnis ist ebenso zeitlos, weil sie von dem Göttlichen kommt.

Es ist nie zu spät

Alles, was du jemals gedacht hast, wurde schon gedacht. Jeden Gedanken, der dich hindert, die zu sein, die du wahrhaft bist, gab es schon einmal und ich weiß, dass du die Kraft und die Liebe in dir trägst, das zu verändern. Denn auch all die Gedanken, die aus der Liebe wachsen, gab es schon immer.

Wir müssen uns nur daran erinnern und dann entscheiden in dieser Liebe zu bleiben, und das ganz besonders in unseren schwersten Zeiten.

Wenn du bereit bist, dein Herz in dieser Welt zu öffnen, dann tue dies in der Gewissheit, dass du in dir zuhause bist. Es ist deine Liebe, die Liebe, die du bist, die dich niemals enttäuschen wird. Denn diese Liebe kann nicht täuschen. Widerstehe dem Drang, dich mit anderen Menschen zu vergleichen. Suche nicht nach der Liebe außerhalb von dir.

Beginne, erkenne, gehe die ersten neuen Schritte …

… und mach weiter. Es ist nie zu spät seine Meinung zu verändern und die alten Gewänder aus erniedrigenden Gedanken abzulegen.

Mach weiter. Die Welt braucht dich. Deine Liebe. Dein Talent. Deine Gabe. Deine Sinne und deinen Verstand. Die Kunst und Kreativität, die aus dir wachsen und deine Visionen und Träume.

Du brauchst kein Gefühl von Sicherheit, denn du bist ganz. Vollständig. Nichts fehlt. Alles ist da.

Alle Worte in allen Sprachen dieser Welt vermögen es nicht das Licht zu beschreiben, welches in dir leuchtet. Lass es scheinen. Aus dir heraus durch jede Pore deiner Haut. In jedem deiner Atemzüge ist Licht von so einer durchdringenden Schönheit, in der wir alle aufgehen. Uns hingeben und einfach sind.

Ganz sicher geht es in der Liebe um dich!

Foto: © Alena Ozerova 

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Wenn das Leben zur Verpflichtung geworden ist, kündige diesem Wahnsinn

Wenn das Leben zur Verpflichtung geworden ist, kündige diesem Wahnsinn

Wenn das Leben zur Verpflichtung geworden ist, kündige diesem Wahnsinn …

… und mach dich auf die Suche nach der Freude!!!

Es kann doch nicht sein, dass wir unser ganzes Leben lang (okay, im erwerbsfähigen Alter, danach ist ja eh Schluss) malochen wie die Doofen. Einen Meisterbrief nach dem anderen im Funktionieren und im noch besseren Funktionieren machen, um dann irgendwann in die Kiste zu springen. Und die Zeit, bevor wir ins erwerbsfähige Alter einsteigen, dazu genutzt wird, um uns darauf vorzubereiten gut zu funktionieren.

Dass wir uns in der Zwischenzeit mit so vielen Ängsten herumschlagen, dass wir glauben, diese im angepassten Zustand am besten bewältigen zu können. Dass wir jeden Vergleich, den wir anstreben, dazu nutzen, uns selbst fertig zu machen. Denn nach den Maßstäben der anderen können wir einfach nie gut genug sein. Also spielen wir mit bei diesem Spiel, es gibt ja genug Pillen, die das Leben bunter machen. Schmeißen wir einfach ein paar davon ein und tun, was man von uns erwartet. So können wir das laute Geschrei der Verpflichtungen vielleicht etwas besser ertragen.

Ist das dein Ziel? Ist das der Sinn des Lebens? Und was will das Leben eigentlich von dir?

Hast du dich das jemals gefragt? Dann lehn dich jetzt entspannt zurück und lies weiter. Solltest du den oben beschriebenen Zustand als normal empfinden und als gegeben hinnehmen, dann bist du noch nicht bereit für das, was ich dir jetzt sagen möchte. Du kannst also hier weggehen und musst dir das nicht antun.

Verpflichtung - kindofbeauty

Du willst es?

Yay, dann lass uns gemeinsam Fragen stellen und Antworten finden! Gemeinsam philosophieren können wir dann in den Kommentaren. Lass mich also hier einmal laut denken.

Will das Leben wirklich von dir, dass du es gut durchtaktest oder will es gelebt werden? Mit allen Sinnen und mit deinem Herzen? Mit all deiner Freude?

Lass mich gleich eines vorwegnehmen: der Schmerz und das Leid gehören dazu, aber nicht um dich zu bestrafen, sondern um dich etwas zu lehren, wenn du dich einmal mehr auf dem völlig falschen Weg befindest.

 

Wenn du dich so sehr verbogen hast, dass dein Herz droht zu brechen. Dann meldet sich der Schmerz gerne, denn er hat dir etwas zu sagen. Und manchmal ignorierst du ihn gekonnt, hörst ihm nicht zu, sondern drehst eine extra Runde, um schließlich wieder bei ihm zu landen. Dem so vertrauten Schmerz.

Vermeiden kannst du den Schmerz und das Leid nicht, dafür bist du Mensch und hier auf dieser wundervollen Mutter Erde, um dich kennenzulernen.

Kehren wir zurück zu der Frage über den Sinn des Lebens,

den werden wir beide hier zwar ganz sicher nicht abschließend beantworten können, aber lass uns einen ersten Anfang machen.

Ludwig Boltzmann, österreichischer Physiker und Philosoph, hat es im physikalischen Sinne seinerzeit etwa so erklärt: Die Natur strebt aus einem unwahrscheinlicheren dem wahrscheinlicheren Zustand zu. Der wahrscheinlichste Zustand ist immer der der größtmöglichen Unordnung. Dies wurde zu einer der wichtigsten Formulierungen für den zweiten Hauptsatz der Thermodynamik.

Lass es mich mit meinen Worten anders formulieren und in Zusammenhang zur ursprünglichen Frage bringen.

Der zweite Hauptsatz der Thermodynamik besagt, dass sich alles im Universum in Richtung Chaos bewegt. Alles, was geschieht, geschieht zwischen Ordnung und Unordnung. Das Leben kommt zusammen und es fällt wieder auseinander. Dabei verliert es im Chaos nie seine Ordnung.

Wenn wir jedoch versuchen, dieses Chaos zu stoppen, wenn wir versuchen, das Leben an eine Grenze zu binden, es in seinem eigenen Wunsch nach Unordnung, nach Vielfältigkeit betäuben, kämpfen wir in einem Kampf, den wir nicht gewinnen können.

Wenn wir uns also erlauben zu verstehen, dass Chaos manchmal unvermeidlich ist, geben wir uns den Raum, um zu verstehen, dass Starrheit unwirksam ist. Und der Funktionsmodus, den wir alle gut beherrschen und benötigen, um all die Verpflichtungen zu erfüllen, ist Starrheit. Er unterbindet den Fluss des Lebens und führt zwangsläufig zu einer Störung.

Kontrolle, in gewisser Weise, ist ineffektiv, wenn sie uns so sehr beherrscht, dass wir jeglicher Eigenständigkeit, Freiheit und Flexibilität beraubt werden. Wir sind niemals statisch und wir sollten uns nicht an unsere Komfortzonen binden, denn auf der Zellebene und der Seelenebene wird sich das niemals natürlich anfühlen.

Wenn das Leben zur Verpflichtung geworden ist

Wie fühlen sich all die Verpflichtungen in deinem Leben an? Lassen sie dir Raum zu leben? Lassen sie dir Raum für Albernheit, Lachen, Schwerelosigkeit, Unbekümmertheit, Kindlichkeit, Liebe, Zärtlichkeit, Sanftheit, Weiblichkeit, Zartheit …?

fühle es - kind of beauty

 Wie oft stehst du mit Bauchschmerzen auf, weil die Last des Tages, die dich erwartet, gigantisch ist? Die Nacht war schon bescheiden, weil du die Ereignisse des Tages mit unter die Bettdecke genommen hast?

Du bist nie zu alt, um wie ein Kind zu sein. Einzig dagegen spricht, dass man dir all die Jahre erzählt hat, dass du erwachsen werden musst, wünsch-dir-was steht nicht auf dem Plan.

 

Ausrasten, im positiven Sinne, geht nur noch unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen Drogen. Dann aber richtig, denn du weißt ja bereits, dass das große Erwachen auf jeden Fall folgen wird. Vielleicht ist es ja sogar schon so weit, dass du die kleinen Helferchen schon im ganz normalen Alltag brauchst. Etwas zum Einschlafen, etwas zum Wachwerden, etwas zum Durchhalten und am Wochenende etwas zum Eskalieren?

Das nennst du dann noch Leben, weil es alle so tun und schließlich wird das ja auch eingefordert. Denn wenn du wirklich Jemand sein willst, dann brauchst du Kohle, eine gute Stellung, geile Klamotten, also jedenfalls etwas, dass du nach außen hin zeigen kannst.

Eine weitere offene Frage

(die wir gerne in den Kommentaren diskutieren können).

Was gilt als minderwertig, wenn du arm bist, aber edel, wenn du reich bist?

Hier einiges, was mir dazu so einfällt:

Das Gesetz brechen.
Hoch verschuldet sein.
Vordrängeln.
Kokainabhängigkeit.
Abhängig von Mama und Papa im Erwachsenenalter.
Mit dem Fahrrad zur Arbeit radeln.
Kinder von mehreren Partnern haben.
Große Familien haben.
Wiederholte Scheidungen.
Eine Sexarbeiterin als Begleiterin haben.
Vermeidung der Zahlung von Steuern („Es bedeutet, dass ich schlau bin“).
Andere betrügen.
Einen ungewöhnlichen Namen oder eine ungewöhnliche Version eines gebräuchlichen Namens haben.
Zweisprachige und / oder gemischte ethnische Zugehörigkeit.
Sportbekleidung in der Öffentlichkeit tragen.
Regelmäßig Alkohol trinken.

Ergänze diese Liste für dich und mach dir bewusst, was da mit dir und uns allen gemacht wird. Wie sehr die große Manipulation auch in deinem Kopf schon stattgefunden hat. Und wie immer gilt auch hier: Ich nehme mich davon nicht aus. Ich bin in meiner Entwicklung vielleicht nur einen Schritt weiter als du.

Lass uns aber gerne eines gemeinsam feststellen:

Der individuelle Glaube an das, was „wahr“ ist, hängt durchaus von Zeitströmungen und den vorherrschenden Paradigmen der Gesellschaft ab!

Mach also Fehler – eine Menge Fehler!

Lebe laut, mache Fehler, erkenne sie, erkenne dich und mach es anders. Probiere dich aus und verlasse den Käfig, in den man dich schon früh gesteckt hat und den du heute „freiwillig” aufsuchst.

ich gebe immer zu viel - kindofbeauty

Diesen Käfig, der aus einem rasant wachsenden Pflichtenheft besteht, der dir die Freiheit nur vorgaukelt, denn sie ist dir nur gestattet, wenn du dich innerhalb seiner Mauern bewegst und gut funktionierst.

Ist es nicht so, dass das Leben hier eigentlich bunt und vielfältig sein sollte? Und ist es nicht seltsam, dass die Artenvielfalt hier auf Mutter Erde immer kleiner wird, je mehr die Menschheit zu einem großen Einheitsbrei verkommt?

Hinterfrage die Dinge des Lebens, die von außen auf dich einprasseln.

Zeige mir den Menschen, der ehrlich verantwortlich, im Sinne von schuldig für seine Fehler, in einer unehrlichen Perfektion ist.

Wir suchen immer nach einem Schuldigen, dabei geht es hier keinesfalls um die Schuldfrage. Diese ist vielmehr eine Falle, die uns in dieser unehrlichen Perfektion gefangen halten soll.

Schau stattdessen auf den Menschen, der keine Angst davor hat, die Hosen vor sich selbst runterzulassen, anstatt ein Lächeln auf dem Gesicht zu tragen, dass seine Augen nicht erreicht. Und lass uns in diesem Zusammenhang das stark missbrauchte Wort Selbstliebe neu definieren.

Denn hier geht es nicht um Körperteile, Heuchelei, Hashtags oder darum, wer sich am besten im Außen verkauft. Ich spreche von der dir innewohnende Liebe. Der Verbindung zwischen Körper, Geist und Seele zum Göttlichen. Oder zum Universum, zur Energie, zur Schöpfung. Womit auch immer du dich besser identifizieren kannst. Denn daran soll es nicht scheitern. Erinnere dich an meine Worte zur Starrheit.

Diese dir innewohnende Liebe fühlst du, wenn der menschlichste Teil in dir, für den du dich schuldig oder beschämt fühlst, getriggert wird und du dir ohne ein Urteil zu fällen in die Augen schauen kannst, weil deine Liebe nicht an Bedingungen geknüpft ist.

Und ich weiß, dass du sie fühlen kannst. Vielleicht jetzt noch nicht. Aber du bist in der Lage dazu, weil du Mensch bist und diese dir innewohnende Liebe der göttliche Funke in dir ist.

Sei mutig genug, dir deiner eigenen „Scheiße“ bewusst zu werden. Bewusstsein erfordert keine Schuldzuweisung! Kein Urteil. Bewusstsein erlegt dir keine Verpflichtung im Sinne von gutem Funktionieren auf, sondern lässt dich sein.

 

für dich einstehen steht dir gut - kindofbeauty

Auch ich darf in diesem Leben noch viel lernen, denn keiner entkommt dem Menschsein und dem Leben. Ich darf also weiterhin Erfahrungen machen.

Mich mutig über meine eigenen Grenzen hinaus bewegen. Fehler machen.

Dem Schmerz mein Lächeln schenken und den Verpflichtungen, die mich im Funktionsmodus feststecken lassen, kündigen.

Wie wäre es mit einem gemeinsamen Kündigungsschreiben?

Das etwas andere Kündigungsschreiben an das Leben, welches zur Verpflichtung geworden ist:

Liebes Leben,

ich habe erkannt, dass ich unabhängig von all den äußeren Umständen die Kraft habe, zu jeder Zeit auf meinem Weg zu gedeihen! Ich brauche den Käfig der Verpflichtungen nicht mehr.

Ich habe erkannt, dass es mir in diesem Käfig nicht gut geht, denn meine Energie fließt nicht mehr. Das will ich ab sofort ändern und mir ist bewusst geworden, dass ich dafür den Fokus meiner Gedanken umleiten muss. Ich entscheide mich für mich erhebende Gedanken. Notfalls erinnere ich mich jede Sekunde daran. Ich verlasse die gewohnten Denkmuster jedoch nicht, ohne mich bei ihnen zu bedanken, denn durch sie habe ich erleben können, was mir schadet und kann das heute ändern.

Ich weiß, dass es keinen einheitlichen Ansatz gibt, um den Weg zu der uns innewohnenden Liebe zu gehen. Jeder ist an einer anderen Stelle in seinem Leben und steht vor anderen Herausforderungen. Daher verzichte ich ab heute ebenfalls darauf, mich mit anderen zu vergleichen.

Ich laufe also keinem fremden Bild mehr hinterher, um eine erfundene bessere Version in einer unehrlichen Perfektion zu werden.

Heute weiß ich, ich kann nicht allen gefallen, und das muss ich auch gar nicht. Es frisst nämlich meine Energiereserven leer. Und wenn ich zu sehr darauf fokussiert bin, den Standards anderer Menschen gerecht zu werden, vergesse ich, meine eigenen zu setzen, zu leben und das Leben zu ehren.

Und wo wir gerade beim Punkt sind: Ich habe verstanden, dass du, Leben, gelebt werden willst. Das will ich ab heute tun.

In tiefer Verbundenheit,
deine Michaela

Wenn du magst, dann kopiere dir den Brief aus diesem Artikel, ändere ihn für dich ab, ergänze ihn, schreibe ihn neu und drucke ihn aus. Dann ab damit an eine Stelle, an dem du ihn immer wieder lesen kannst.

Lass uns gemeinsam das Leben leben und füreinander da sein!

PS: So, und jetzt bist du dran! Butter bei die Fische. Was will das Leben von dir ganz persönlich und was willst du ab sofort für dich verändern? Schreib mir in die Kommentare und lass uns munter diskutieren und philosophieren. Also unseren Geist erweitern. Ich freu mich, von dir zu lesen!

Foto: Adobe Stock

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Der Sinn des Lebens ist (k)eine Schuhsammlung.

Der Sinn des Lebens ist (k)eine Schuhsammlung.

Der Sinn des Lebens ist (k)eine Schuhsammlung. Und wenn du dich an dieser Stelle fragst, ob ich nun völlig durchgedreht bin, was der Sinn des Lebens mit einer Schuhsammlung zu tun hat, wie ich auf diesen Vergleich komme und warum ich den Erfolg kannte, aber die Liebe nicht, was das mit mir gemacht hat und vielleicht mit dir noch immer macht, dann mach es dir gemütlich und lies einfach weiter.

Beginnen wir mit … (mehr …)

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Liebe ist Freiheit – ohne Liebe ist nichts sicher

Liebe ist Freiheit – ohne Liebe ist nichts sicher

Liebe ist Freiheit und ohne Liebe ist nichts sicher. Und genau das erfahren wir gerade auf eine schmerzliche Art und Weise.

Der Mensch ist kein demokratisches Wesen. Er ist bereit, jeden anderen seiner Rechte zu berauben, wenn es ihm zum Vorteil gereicht. Weil er keine Liebe besitzt, außer der Selbstliebe. Weil er blind und taub geworden ist in diesem ganzen Wahnsinn.

Alle labern über Selbstliebe und sie alle verstehen diese Liebe falsch. Es geht nicht darum, deinen Körper zu lieben, deinen Besitz zu lieben, sondern die Liebe in dir zu entdecken.

Diese Liebe, die keinen Anspruch auf irgendwas erhebt. Die nicht wertet und urteilt. Die niemanden bestiehlt, niemanden begehrt. Eine Liebe, die aus sich selbst heraus schöpft, nicht aus anderen. Eine Liebe, die so groß ist, dass sie dich gänzlich erfüllt und aus dieser Fülle andere reich beschenken kann. Mit Liebe. Aus sich selbst heraus.

Wenn wir Menschen diese Liebe so wenig fühlen, sind wir unsicher, finden keinen Halt und glauben dem großen Lug und Trug, der hier gerade stattfindet. Der schon immer stattgefunden hat.

Weil aber wir Menschen diese Liebe so wenig fühlen, leben wir mit der Angst. Haben uns dieser hingegeben und suchen Sicherheit außerhalb von uns selbst. Denn in uns können wir diese Liebe schon lange nicht mehr fühlen. Der Kontakt zum Geist, zu unserer Seele ist abgebrochen.

Liebe ist Freiheit

Weil wir Menschen diese Liebe aber so wenig fühlen, kennen wir auch die Freiheit nicht. Verwechseln auch diese mit Besitz und versuchen ihr mit materiellen Dingen einen Ausdruck zu verleihen.

Und weil wir Menschen diese Liebe so wenig fühlen, suchen wir sie außerhalb von uns.

An und im Körper, der doch auch nichts anderes ist, als dir hier eine Form zu geben. Da wird dann an sich herumoperiert, Form korrigiert, mager gehungert, mit ständig neuer (Ver-)Kleidung aufgewertet, weil du einem Bild folgst, dass es nicht gibt. Es wird eine soziale Stellung gesucht, die dir Form und Besitz im Außen gibt. Die geile Karre, der coole Job, der bedeutende Titel. Das alles, um dich über dich selbst und andere zu erheben.

Du suchst in anderen, die jedoch allesamt auch nicht dazu in der Lage sind, dich wahrhaft zu lieben. Weil sie die wahrhafte Liebe nicht kennen. Sie nicht fühlen und infolgedessen auch nicht leben können.

Schau wo wir jetzt gerade stehen

Es wird viel darüber gelabert, dass die Würde des Menschen unantastbar sei. Und das ist sie auch. Aber auch hier haben wir Menschen es in den letzten Jahrtausenden erfolgreich geschafft, uns dieser Würde selbst zu entledigen.

Wir sind entzweit wie selten zuvor. In einer Zeit, in der wir es eigentlich besser wissen müssten. Denn was haben wir nicht schon alles erlebt? Was hat unsere Geschichte uns nicht schon alles gezeigt! Gelehrt hat sie die Meisten offensichtlich recht wenig, denn heute sind viele bereiter denn je sich selbst und andere zu verraten. Das wird dann Freiheit genannt. Deine Freiheit jedoch hört dort auf, wo du einem anderen die seine nimmst. Wo du bereit bist, anderen deinen Willen aufzuzwingen, sie zu unterwerfen und zu peinigen. Das alles natürlich in „Liebe”. In „Selbstliebe“.

Was aber kann das für eine Liebe sein?

Mit Liebe kannst du nicht bezahlen.

ich bin so müde - kindofbeauty

Sie ist keine Währung, die du tauschen kannst. Liebe ist kein stofflicher Besitz und sie will auch nichts besitzen! Liebe ist das reine, pure Gute. Aber das kannst du dir kaum vorstellen, weil hier dauernd auf irgendeine Weise an dir gezerrt und gezogen wird.

Weil du hier in einer Welt lebst, in der gelogen und betrogen wird und weil du gelernt hast, dich selbst zu belügen und zu betrügen. Denn du glaubst, du könntest es sonst nicht aushalten.

Die Wahrheit will hier schon lange keiner mehr hören, denn die Wahrheit beinhaltet auch Schmerz und Leid. Und genau das willst du doch vermeiden. Dabei merkst du gar nicht, wie sehr du dich in immer mehr Schmerz und Leid hinein begibst.

Es herrscht also die Angst und sie ist eine Meisterin der Trennung, des Verrats und des Irrtums.

Menschen gehen aufeinander los. Beschimpfen sich, lassen keine andere Meinung mehr zu, außer der, der sie selbst bereitwillig folgen. Es wird nicht mehr emotional geprüft, ob das die Wahrheit sein könnte, sondern gefolgt. Wie die Lämmer zur Schlachtbank lassen sich die meisten gerade führen.

Innerhalb von Familien kann man nicht mehr offen diskutieren. Andere Meinungen werden nicht mehr zugelassen, weil die Angst die Führung übernommen hat. Und die Verwirrung ist groß.

All das ist möglich, weil wir es bis hierhin haben kommen lassen. Weil wir Konsummonster geworden sind. Seelenlose Wesen, die mit ihren Krallen alles außerhalb von sich ergreifen, was ihnen auch nur irgendwie einen Vorteil verspricht.

Der Mensch begehrt, was einem anderen gehört. Eines anderen Wohlstand, eines anderen Partner. Er lügt, betrügt, verrät, stiehlt, tötet und er hat das Geld und seine soziale Stellung zu seinem Gott gemacht. Er erhebt sich über andere.

Wer das Geld zu seinem Gott macht, der wird mit der Angst bezahlen

Wem sollst du glauben, wenn doch alles, was du zu sein scheinst, dein stofflicher Besitz ist? Dann nämlich hast du Angst, eben diesen Besitz zu verlieren und das ist nur möglich, weil es in dir leer ist.

Wem sollst du folgen? Denen, die dir Sicherheit versprechen, auch wenn das bedeutet, dass du dafür deine Freiheit opfern musst? Denn das musst du tun, weil du selbst den Weg nicht mehr kennst. Weil du Angst hast und die Unsicherheit dich quält.

Ohne Liebe ist nichts sicher!

Überhaupt ist alles anders und doch scheint der Mensch sich nicht zu verändern. Genau diese Veränderung aber braucht die Welt jetzt!

Und wie soll die Welt zu einem besseren Ort werden, wenn nicht jede einzelne bereit ist, nach innen zu schauen, innezuhalten und Veränderung in sich zuzulassen?

Wir stehen an einem Wendepunkt und das Gute wird siegen. Es geht um Selbstveränderung und nicht darum, die Dinge um dich herum im Alleingang zu verändern. Jede ist wichtig und jede wird gebraucht, jede soll mitmachen.

Lasst uns in der Liebe bleiben, das wird uns allen helfen zur Besinnung zu kommen. Dann wird jede für sich ihre Schritte machen können. Hin zu sich und hin zu einem besseren Leben in einer besseren Welt.

Auch ich habe mich zunächst mitreißen lassen vom Geplapper der Menschen und der Medien. Und egal ob Mainstream Medien, soziale Medien oder alternative Medien, sie alle haben eines in mir ausgelöst: Wut und Trauer.

In der Folge konnte ich schlechter einschlafen, nicht mehr durchschlafen und meine Meditationen und Gebete fielen mir schwer.

Ich war in meinen üblichen Gewohnheiten gefangen, habe mich zunächst mit meiner Arbeit ertränkt. Einen kurzen aber ausgiebigen Abstecher in den Mangel gemacht und mich der Angst (m)einer finanziellen Krise hingegeben.

Was ich dabei verlor?

Mich selbst und mein Vertrauen in Gott.

Als ich das wirklich wahrnehmen konnte, habe ich eine Entscheidung getroffen. Für mich. Für mein geistiges Wachstum. Für die Liebe in mir und zu Gott.

Mit dieser Entscheidung habe ich in den ersten 21 Tagen keine – und ich meine wirklich gar keine – Medien mehr konsumiert. Kein TV, keine Serien, keine Dokus, keine Nachrichten. Kein Radio. Keine sozialen Medien. Nix, gar nichts.

Zu Beginn hat sich das seltsam angefühlt bis ich dann merkte, wie sehr ich zur Ruhe fand. Die Welt dreht sich ohnehin weiter. Aber meine innere Welt verlangte nach Innenschau, Erkennen und Erkenntnis.

Was habe ich gewonnen?

Nun, alles werde ich dir in diesem Artikel gar nicht schreiben können, damit könnte ich viele Seiten füllen. Lass mich also eine ganz wichtige Erkenntnis mit dir teilen:

Wann immer du gegen etwas bist, hältst du es fest und machst es stark.

Oh, und ich war gegen sehr vieles in dieser Zeit. Das nährte jedoch einzig meine Wut und meine Trauer. Förderte mein Unverständnis und saugte mich innerlich leer. Ich verlor die Verbindung zu mir. Fühlte die Liebe in mir nicht mehr, sondern befand mich im Kampf. Diesen Kampf jedoch, den kann ich nur verlieren. Denn er ändert gar nichts, außer dass er mir mein inneres Leuchten nimmt und mein Licht klein macht.

Dieser Kampf verband mich nur mit denjenigen, die ebenfalls im Kampf waren, und umgab mich und alle nur mit Dunkelheit. Nahm mir die Freude. Die Hoffnung. Die Zuversicht. Den Glauben. Das Vertrauen. Die Liebe.

Ich erinnerte mich also daran, dass ich Liebe senden muss. Wie aber soll ich Liebe senden, wenn ich sie in mir nicht fühle? Wie soll ich reine Liebe an diejenigen senden, die mich wütend machen, wenn ich im Kampf gefangen bin?

Wohin hat uns denn dieser ganze Wahnsinn geführt? In immer schneller, immer weiter, immer höher. In einen Haufen Abhängigkeiten. In eine Welt des Habens und nicht des Seins. In eine Welt, die hässlich ist, unmenschlich, narzisstisch und egoistisch.

Getrieben von dem Gedanken, weiterhin gut zu funktionieren. Sich selbst und jeden anderen zu vergessen. Gottlos.

Eine heilige Zeit oder Angst vor der Zukunft

Möchtest du dich jetzt mit mir dem Gedanken hingeben, dass dies vielleicht eine heilige Zeit ist? Das wir Menschen in diesem Augenblick eine echte Chance erhalten?

Die Chance, uns zu dem zu bekennen, was wirklich wichtig ist. Die Chance innezuhalten. Durchzuatmen. Aufzuatmen. In Verbindung mit unserer Seele zu gehen. Hass und Misstrauen zu überwinden. Die Liebe in uns wiederzufinden und sie zu leben. Jede Sekunde.

Die Chance, mit unseren Gewohnheiten zu brechen. Diese gewaltigen Muster infrage zu stellen.

Brauche ich wirklich so viel?

Wie ist mein Konsumverhalten?

Muss ich immer das Neueste haben?

Ist es sinnvoll, mich weiterhin mit all den Medien abzulenken und im Strom ihrer Dunkelheit mitreißen zu lassen?

Muss ich wirklich ständig erreichbar sein?

Darf ich mich nicht endlich von denjenigen trennen, die mir und meiner Seele nicht guttun?

Muss ich wirklich immer funktionieren?

Darf ich nicht endlich die Härte gegen mich in meine mir angeborene Weichheit eintauschen und gut mit mir sein?

Ist es wirklich wichtig allen zu gefallen?

Muss ich wirklich so viel reisen, durch die Welt hetzen, meine Fußabdrücke überall hinterlassen und dennoch nichts wahrnehmen?

Muss ich wirklich immer mehr haben?

Wenn unser einziger Wunsch für die Zeit nach der Krise der bleibt, dass alles bitte wieder so sei wie vorher, dann haben wir nichts gelernt.

Wäre nicht jetzt die Zeit reif dafür, neue Wege zu gehen?

Jede für sich und wir alle im Ganzen?

Neue Wünsche an die Politiker zu stellen. Für eine neue Weltordnung. Ohne Kriege. Ohne Hass. Ohne Neid. Ohne dass sich ein kleiner Kreis an allen bereichert. Ohne Lug und Betrug.

Vielleicht für eine neue Ordnung der Weltwirtschaft.

Vielleicht für ein bedingungsloses Grundeinkommen.

Vielleicht für den Schutz jedes einzelnen Menschen.

Und ganz sicher für Frieden. Für die Liebe. Für die Freude.

Ich könnte dir jetzt noch unendlich viele Worte schreiben, aber ich denke, es ist jetzt an dir, mit dem bereits Gesagten in dich zu gehen und deine eigenen Antworten zu finden.

Möge die göttliche Liebe dich dabei begleiten. Mögest du Frieden in dir finden. Mögest du dein Licht entzünden und leuchten.

In tiefer Verbundenheit. 🌹🦋🌹

Michaela

Foto: Adobe Stock

Der Newsletter für jede Frau, die in einer Welt, in der es besser scheint, zu funktionieren als zu fühlen, bereit ist, sich auf ihren Weg zu machen. Über 1.000 einzigartige, wundervolle Frauen sind schon dabei. Komm doch dazu, ich freue mich auf dich!

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Wann hast du dein Gefühl für dich verloren?

Wann hast du dein Gefühl für dich verloren?

Ich weiß nicht, warum und wann du das Gefühl für dich selbst verloren hast. Wann du entschieden hast, dass es besser ist, nicht zu fühlen, sondern stattdessen lieber unablässig und gut zu funktionieren. Wann die Stimme in deinem Kopf laut wurde, überhand nahm und dir erzählte, dass du es nicht wert bist. Nicht gut genug. Dass du es nicht verdienst. Nicht die Liebe, nicht das Glück, nicht die Freude.

Gefühle scheinen heute ein Luxus zu sein, den du dir nicht leisten kannst

Zu viele Enttäuschungen, zu viele Erwartungen nehmen dir die Luft zum Atmen und verwandeln dich in eine Frau, die sich nicht mehr traut, ihre Stimme für sich selbst zu erheben. Für sich selbst einzustehen. Also stellst du dich brav hinten an und schaust zu.

Dies ist es, was man dir erzählt:

Du wirst nie gut genug sein. Du wirst es nie herausfinden. Dich nie finden. Dich nie fühlen. Und so wirst du nicht entdecken, wer du wirklich bist. Dass du wunderschön bist so wie du bist. Dass du immer schon vollständig warst.

Gelehrt hat man dich, dass es besser ist, zu schweigen und den Platz einzunehmen, den man für dich ausgewählt hat, damit du gut in das Leben der anderen passt. Und so wartest du weiterhin auf ein Wunder, suchst und findest die Schuld bei dir selbst. Vertraust dir nicht mehr, denn das hat ja eh noch nie geklappt. Das hast du dir nämlich bereits unzählige Male selbst bewiesen. Du kannst es nicht und du hast es nicht drauf. Du bist einfach ein Niemand, den keiner liebt. Warum solltest du dich also selbstlieben?

Dein Körper scheint eine einzige Katastrophe zu sein. Die Nase zu groß, zu dick oder zu lang und schief. Dein Gesicht insgesamt zu rund, zu schmal oder zu dick. Überhaupt sind deine Schenkel grauenhaft. Und lass uns bitte nicht über deine Brüste nachdenken!

Oh ja, ich fühle mit dir. Mein Körper war eine Ewigkeit meine Kampfzone.

Meine Brüste und ich? (K)eine Liebesbeziehung möglich!

Und wenn ich mich nicht wegen meines Körpers geprügelt habe, dann waren es die Erinnerungen an all die Schmerzen, die ich bereits erfahren hatte.

Mit ihr die Angst vor neuen Wunden, vor Verlust und vor allem davor, nicht geliebt zu werden.

Lass dein Leben nicht im Wartezimmer Platz nehmen …

… um auf bessere Zeiten zu warten. Hast du es dir schon schön bequem gemacht? Auf der Bank im Wartezimmer? Dort bist du in bester Gesellschaft. Nie alleine. Immer mit Gleichgesinnten. An der Tür zum Wartezimmer steht in großen Lettern: „Hier bist du willkommen. Wir warten gemeinsam mit dir. Auf bessere Zeiten.“

Im Wartezimmer des Lebens darfst du mit den Wölfen heulen. Ja, es wird sogar erwartet. Von den anderen Wölfen. Den Wölfen im Schafspelz.

Ein Leben im Wartezimmer vertröstet dich mit den Worten: „Es sind nur noch drei vor dir dran.“ Und wir wollen es so gerne glauben. Selbstverständlich bist du geduldig. Du willst ja nicht aufdringlich sein. Ganz abgesehen davon hast du gehört, dass es auf der Überholspur gefährlich ist. Da fahren nur die Aufschneider.

Im Wartezimmer ist es immer schön gemütlich. Alle ticken gleich. Begleitet mit den Worten: „Das macht man hier so.“ Hier lernst du, nicht aus der Reihe zu tanzen. Angepasst fühlt sich doch auch gut an. Hier lernst du auch den perfekten Funktionsmodus. Für alles, was nicht gut genug an dir funktioniert, gibt es dann schließlich Pillen, Therapeuten und jede Menge schlaue Ratschläge. Wie soll man da lernen, sich selbst zu fühlen?

Im Wartezimmer des Lebens wird erwartet

Von anderen wird erwartet, dass wir funktionieren. Wir sind einfach nur brav genug und übernehmen diese Vorstellung und vor allem auch die Erwartungen der anderen. Das haben wir im Laufe des „Erwachsenwerdens“ so gut inhaliert, dass wir nun selbst daran glauben.

Erfüllen wir die Erwartungen nicht, dann fühlen wir uns schlecht. Es grüßt Mister Minderwert, und wir verlieren das Vertrauen in uns selbst. Das Dilemma nimmt seinen Lauf. Mangelndes Vertrauen – mangelnde Selbstliebe – mangelnde Selbstachtung. Und wieder von vorn.

Du möchtest laut um Hilfe schreien, aber irgendwie traust du dich dann doch nicht. Wer sollte das schon verstehen? Wer versteht mich?

 

Es ist Zeit jetzt aufzustehen!

Und zu fühlen. Lerne wieder, dich selbst zu fühlen mit allem, was da ist. Mit allem, was du bist. Und du bist wundervoll! Du brauchst keine Angst davor zu haben. Hab keine Angst vor dir selbst. Du bist gut.

Damit du in das Fühlen kommst, brauchst du Zeit für dich selbst. Bevor du jetzt Panik bekommst, weil sich in dir schon wieder der Gedanke breitmacht, dass du so viel zu tun hast, lass dir von mir sagen: Du hast alle Zeit der Welt, wenn du auf dein Herz hörst. Und dein Herz will gehört werden.

 

Du brauchst die Stille

Für die meisten Menschen ist Zeit ein Luxusgut. Etwas ganz Besonderes. Hör dich einmal um. Die meisten Menschen behaupten von sich, keine Zeit zu haben. Keine Zeit, um glücklich zu sein. Dabei wird die Zeit häufig einfach so verplempert. Wie oft sitzt du mit dem Smartphone in der Hand, der Fernseher läuft oder das Tablet auf dem Schoß, noch kurz die letzten Mails checken und könntest genau diese Momente für die Stille nutzen?

Einmal nicht ablenken lassen. Nur bei dir selbst sein. In dich hinein lauschen. Den Herzschlag spüren, den Atem fühlen, wie sich die Lungen weiten und deinen Körper mit Sauerstoff versorgen. Ist das nicht unglaublich? Am Anfang mag sich das komisch anfühlen. Vielleicht empfindest du es sogar als verschenkte Zeit, weil andere Dinge wichtiger zu sein scheinen. Lerne, dich an die erste Stelle in deinem Leben zu stellen, du bist es wert.

Es gibt in jeder von uns einen Raum tief in uns, in dem wir einfach sein können. Wenn du magst, dann schließe jetzt einmal ganz kurz die Augen und lausche in dich hinein, da gibt es etwas in dir, was jetzt gerade still ist. Und es ist wirklich wichtig, den Zugang zu dir selbst und diesem Raum zu finden, damit uns diese Welt, die da draußen tobt, nicht verrückt macht.

Fünf Minuten täglich

Fünf Minuten täglich sind ein guter Anfang, um mehr Stille in dein Leben zu bringen. Ganz besonders auf dem Weg in das Gefühl für dich selbst. Du brauchst für deine täglichen fünf Minuten keinen Kurs, keinen Ratgeber, keinen Guru und keine besondere Haltung.

Nur du und die Stille. Das mag sich am Anfang seltsam anfühlen. Fremd. Vielleicht bist du so weit von dir entfernt, dass du dich ganz neu kennenlernen musst. Weißt du, was du magst? Was liebst du? Nutze ab heute deine täglichen fünf Minuten mit dir selbst und lerne dich selbst zu fühlen.

Nimm dir fünf Minuten täglich, die dir helfen, Ruhe in deine Gedankenwelt zu bringen. Die dich gelassener machen. Die dich zu dir selbst führen. Die dein Leben verändern.

Es gibt keine Pille, die dir Heilung bringt

Aus meiner langjährigen Arbeit mit Menschen weiß ich, dass die meisten am liebsten nur eine Pille haben wollen, die Heilung verspricht. Wer will sich schon ehrlich selbst anschauen. Denn wir finden nicht nur Schönheit in uns. Jede hat dunkle Seiten, auch ich. Aber ich habe irgendwann in meinem Leben entschieden, mir gerade diese Seite in mir anzuschauen.

Habe entschieden, nicht mehr wegzulaufen. Denn soweit mich auch bis dahin meine Füße getragen hatten, es hat mich immer wieder eingeholt. Und davon war ich müde. Denn es macht müde, sich selbst zu verleugnen. Es macht müde, sich nicht ertragen zu können und lieber das gute Mädchen zu spielen. Mit dem Finger weit weg von sich selbst zu zeigen, immer einen Schuldigen zu suchen.

Mit anderen Worten: Ich war endlich bereit für Veränderung und mutig genug, die ersten Schritte zu gehen. Wohlwissend, dass das nicht jeder verstehen und erst recht nicht akzeptieren würde. Aber wo sind die anderen, wenn es um mein Seelenheil geht? Nicht da! Und dafür brauchst du sie auch gar nicht.

Es ist nicht ihr Leben, welches du lebst. Es ist deins! Nimm es in Besitz. Mach es zu deinem!

Veränderung ist ein großes Wort

Wir erschaffen mit der Kraft unserer Gedanken unsere Welt, inklusive aller Ereignisse, aller Beziehungen, guter oder schlechter Gefühle, Freude oder Leid, Liebe oder Hass, Reichtum oder Armut, Gesundheit oder Krankheit. Unsere Gedanken sind die allererste Ursache für alles in unserem Leben.

Lerne, dich von der Meinung anderer unabhängig zu machen und einen Weg zu dir selbst zu finden, der dir die Kraft und den Mut gibt, so zu sein, wie du bist. Erkenne, dass du immer und zu jeder Zeit sein darfst, wie du willst. Sei einfach du und lasse andere sein, wie sie sind.

Wir erschaffen pausenlos unsere Welt, unsere eigene Realität, denn nur wir sehen uns so, wie wir uns sehen wollen. Bewusst oder unbewusst, das spielt dabei keine Rolle.

Im Wartezimmer des Lebens jedoch wird Veränderung nicht gerne gesehen. Es hat so etwas Pubertierendes und die meisten haben die eigene Pubertät als eine schwierige Zeit in Erinnerung. Sie ist ein sehr starker Ausdruck von Transformation und Veränderung. Und sie macht Angst, diese Veränderung.

Wir wissen nicht immer genau, was da auf uns zukommt. Wir haben vom Leben gelernt, dass es besser ist, alles beim Alten zu lassen. Willst du das wirklich?

Ich lade dich ein, geh raus und beginne dein Leben so zu leben, dass es sich für dich richtig anfühlt. Mache Fehler, lerne aus ihnen und lache über sie. Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Lebe und lass dich nicht leben. Übernimm Verantwortung für dein Tun und finde dein Glück in dir selbst. Nimm Kontakt auf zu der Stille in dir, lerne dich selbst fühlen, lerne dich kennen. Diese wundervolle Frau voller Träume, voller Liebe und Entdeckungsdrang!

Ich bin dankbar für Veränderung

Veränderung ist eine unserer größten Lehrerinnen. Sie bittet uns jeden Tag, unser Engagement für uns zu prüfen. Veränderung führt uns in die dunklen Orte und erlaubt uns, sie mit Licht zu füllen. Sie zeigt uns Dinge über uns, die wir noch nicht kennen. Und noch bevor wir es wissen, zeigt sie uns, wie mächtig und stark wir sind.

Du kannst alles, was du willst. Hol es dir!

Und jetzt bist du dran: Schreib mir davon, wann du das Gefühl für dich verloren hast. Und wie hat der Artikel dir geholfen, nun mutig dein Leben in deinen Besitz zu nehmen?

Foto: Adobe Stock

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Liebeskummer ist ein A… – wie du ihn heilen kannst

Liebeskummer ist ein A… – wie du ihn heilen kannst

Wenn wir ganz ehrlich mit uns sind, dann beginnt der Liebeskummer schon lange vor der Trennung und erreicht mit ihr seinen traurigen Höhepunkt. Es gibt eine Menge Beziehungen mit einem ständig variablen Ablaufdatum, vielleicht sind es sogar die meisten, aber wir kämen nicht im Traum darauf, uns das einzugestehen. Kummer und Leid sind wir doch gewohnt, da macht das bisschen Herzschmerz den Kohl auch nicht mehr fett. Gehört er doch zu jeder Beziehung scheinbar dazu?

Das variable Ablaufdatum ist die ständig vor sich her geschobene Entscheidung, das Zögern davor, für sich selbst einzustehen, und auf seine innere Stimme zu hören. Der laute Selbstzweifel, der aus uns spricht und gemeinsam mit seinem Kumpel, dem Minderwert, seine Spielchen mit uns treibt. Äußere Zwänge, von denen wir glauben, dass sie wirklich existieren, lassen uns an einer Beziehung festhalten, auch dann, wenn sie uns schadet. Wenn es uns schlecht mit ihr geht. Und so beginnt der Liebeskummer meistens schon viel früher, als wir das wahrhaben wollen.

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