Seite auswählen
Die wundervolle Verwandlung einer Nicht-Nein-Sagerin

Die wundervolle Verwandlung einer Nicht-Nein-Sagerin

Volle Transparenz: Dieser Artikel enthält werbende Inhalte zu meinen Produkten und/oder Werbe-Links zu Produkten, die ich nutze und liebe. Letzteres erkennst Du am * nach dem Link. Ich wurde in keinem Fall von Unternehmen oder Produkt-Anbietern dafür bezahlt, sie einzubinden!
 

Die wundervolle Verwandlung von einer Nicht-Nein-Sagerin in eine Ich-steh-für-mich-ein-und-setze-smarte-Grenzen-Frau! 

Oh ja, ganz schwieriges Thema, dieses Nein sagen und Grenzen setzen. Eins kann ich dir schon jetzt versprechen: Ich werde dir auch in diesem Artikel kein X für ein U vormachen, denn es hilft dir nicht, wenn ich dir einen Haufen Theorien um die Ohren haue. Mir ging es jedenfalls ziemlich lange so, dass ich auch auf lieb gemeinte Ratschläge mit einer heftigen inneren allergischen Reaktion zu kämpfen hatte. Nenne ich es hier einmal: Hohle-Phrasen-Kotzreiz.

Besonders dann, wenn die Person, von der ich diese leeren Worthülsen in meinen Ohren wahrnehmen musste, selbst das beste, schlechte Beispiel war. Gedacht hab ich dann oft: „Man, ich weiß es doch.” „Mach du es erst mal besser als ich und dann höre ich dir wieder zu.“

Ich wollte das nicht hören. Und auch nicht auf meine eigenen nicht perfekten Seiten schauen.

Sind wir doch mal ehrlich: Wissen tun wir ja so einiges, aber wir bringen es nicht fertig, das auch umzusetzen. Das ist genauso, als wenn du deine theoretische Führerscheinprüfung mit 0 Fehlern meisterst, aber schon zum 5. Mal durch die praktische Prüfung gefallen bist. Zum 6. Mal trittst du wahrscheinlich gar nicht an und beruhigst dich dann mit besänftigenden Ausflüchten: Eigentlich brauche ich auch gar keinen Führerschein, per pedes, Bus und Bahn tun es auch. Reicht ja, wenn meine Freunde einen Führerschein haben.

Das wir keine eigenen Grenzen setzen und nicht Nein sagen können, reden wir uns dann auch schön. Was bleibt, ist oft die Hoffnung, dass der/die andere es doch irgendwann merken muss, dass wir damit überfordert sind und uns die Entscheidung ein Nein herauszuquetschen, abnimmt. Oder wir glauben, dass das alles gar nicht so schlimm ist. Ein Gefallen mehr oder weniger?

Warum es uns so schwerfällt, Nein zu sagen

Früher ging es doch auch, erinnerst du dich? Ganz sicher gab es in deinem Leben eine Zeit, in der es dir leichter fiel Nein zu sagen. Kein Scherz. Nur das deine Eltern diese Phase „deine Trotzphase“ nannten. Hier erfahren wir zum ersten Mal, dass ein Mensch den wir lieben, uns Grenzen setzt, oder uns zurückweist: „Nein, das darfst du nicht.“ „Das ist gefährlich.“ Nein, sonst wird die Mama/der Papa böse.“ Nein, dann ist die Mama/der Papa traurig.“

Wenn wir älter werden, kommen Sätze wie diese hinzu: „Nein, das macht man nicht.“ „Nein, das gehört sich nicht.“ So lernen wir dann im Laufe unseres Lebens, häufig mithilfe des klassischen Liebesentzugs durch unser direktes Umfeld, dass das mit dem Neinsagen gar nicht einfach ist.

In unserer Gesellschaft wird das Neinsagen gleichgesetzt mit Egoismus, mangelnder Hilfsbereitschaft und Unhöflichkeit. Sagen wir Nein, dann werden wir oft mit dem Unverständnis unseres Gegenübers konfrontiert. Nicht selten fühlen wir uns selbst auch erst mal vor den Kopf geschlagen, wenn wir ein Nein zur Antwort bekommen. „Hä, wie jetzt?” „Das war doch sonst auch immer okay.” Das Nein wird persönlich genommen und schwups fühlen wir uns abgelehnt. Oder unsere Ich-bin-nicht-gut-genug-Frau hat das Ruder im Kopf übernommen und wir sind es nicht wert, dass man etwas für uns tut. Klingt doch logisch.

Mein Leben als Nicht-Nein-Sagerin

Ich war so ein typischer Fall einer Ja-Sagerin. Zuletzt ging das so weit, dass ich anfing, mich ständig über meine Hilfe für andere zu definieren. Ich habe mir nicht erlaubt mich selbst und meine eigenen Bedürfnisse zu fühlen. Ich habe das Wohl anderer immer häufiger über mein eigenes gestellt. In dieser wahnwitzigen Vorstellung konnte ich gar nicht mehr Nein sagen, weil ich mich dabei selber schlecht gefühlt habe. Alles für den Dackel, alles für den Klub. Michi macht das schon.

Eigene Prioritäten? Damit war ich immer sehr flexibel. Die konnten gerne warten. Es ging ja nur um mich. In der Tiefschlafphase meines Selbstbewusstseins, war an Selbstliebe nicht zu denken. Damit ich mich geliebt fühlen konnte, war ich ständig auf der Suche nach Anerkennung. Sie sollte dieses Loch stopfen, das ich in mir wahrnahm.

Dumm nur, dass das ein großes schwarzes Loch war. Gab es Anerkennung, Lob oder Liebe von außen, verschwanden sie nach kurzer Zeit in eben diesem. Mein schwarzes Loch war sehr gefräßig und um es zur Ruhe zu bringen, suchte ich nach immer mehr wohlwollender Zustimmung außerhalb von mir. Wie gelingt das am besten? Klarer Fall von Logik: Anderen zu Gefallen sein. Sich für andere aufopfern. Ja sagen. Hinfallen. Aufstehen. Weitermachen. Zu blöd, dass ich dabei im Kreis lief. Kein Ende in Sicht.

Meine wundervolle Verwandlung von einer Nicht-Nein-Sagerin …

… kam nicht über Nacht. Sie ging vielmehr Hand in Hand mit meinem wachsenden Bewusstsein für mich selbst. Nachlesen kannst du diesen Weg in meinem Buch: Für dich einstehen, steht dir gut.

Während ich mein Ego dabei beobachten konnte, wie es beweinte, was es verloren hatte, empfand mein Geist große Freude über das, was er gefunden hatte. Die Verbindung zu meiner Seele. Das wachsende Vertrauen in meine mir innewohnenden Kraft und Liebe.

So wuchs der Mut, mich anzuschauen. Mich zu fühlen. Mit allem, was da war. Ich gab mir die innere Erlaubnis, eigene Grenzen zu formulieren. Erst mal nur für mich, damit ich ein Gefühl dafür bekommen konnte. Nach außen habe ich mich anfangs nicht getraut, das auszusprechen. Die Angst vor meiner eigenen Kraft war noch recht präsent. Aber es war die Geburtsstunde der Ich-steh-für-mich-ein-und-setze-smarte-Grenzen-Frau!

Wo es mir besonders leicht fiel, Nein zu sagen

Meine ersten Für-mich-einstehen-Steh-Versuche unternahm ich bei allem, was man einfach macht, weil es sich (angeblich) so gehört. Das gelang mir richtig gut, da ich mit Prinzipienreiterei schon immer meine Schwierigkeiten hatte. In der Folge begann ich meine Grenzen auszuweiten:

  • auf alles, was reine Zeitverschwendung ist
  • was meine Energie klaut
  • auf Menschen, mit denen ich keine Zeit verbringen wollte

Das war oft hart, denn all die Menschen, die es bislang gewohnt waren, dass ich immer verfügbar, und scheinbar willens war, ihre Wünsche zu erfüllen, waren nicht so begeistert. Ich meine, wenn ich meinen Hund jeden Morgen zur selben Zeit Gassi führe, versteht der auch nicht, wenn er plötzlich warten muss und ungewohnte neue Zeiten anbrechen.

Der Hund wird das hinnehmen. Die Menschen in deinem Umfeld setzen jedoch häufig alles daran, ihre lieb gewonnenen Privilegien wiederzuerlangen. Dafür werden gerne alle Register gezogen, das reicht über sich hilflos stellen, bis hin zum Liebesentzug.

Steh, du wundervolle Frau

Steh für dich ein und lass es nicht zu, dass dich deine Ängste wieder packen und zurück in das Land der Nimm-alles-von-mir-ich-gebe-gerne-Frau führen. Gerne geben, hat nichts damit zu tun, dass wir ein Selbstbedienungsladen für andere werden.

Meine Anfänge Nein zu sagen wurden meistens von einem Redeschwall aus Rechtfertigungen begleitet. Bis es mir irgendwann auf die Nerven ging, mich selbst so reden zu hören. Heute kommen solche Erklärungsversuche nicht mehr so oft vor. Ich erwische mich dabei, noch bevor die Worte meinen Mund verlassen können. Lache im Geiste kurz mit ihnen und entlasse sie in die Freiheit des Gedankenuniversums.

Ich habe gelernt, mich verständis- und liebevoll abzugrenzen. Ich brauche kein schroffes Nein, sondern kann mit all meiner Liebe auf den Menschen schauen und meine eigenen Bedürfnisse achten.

Was ich dir gerne mit auf deinen Weg geben möchte

Leg das Korsett aus falschen Ängsten, Sorgen und Selbstzweifeln ab. Es hält dich nicht und du zerbrichst nicht, wenn du es ablegst. Es verrät dich und macht dich klein, wenn du es weiterhin trägst.

Menschen, die dir mit Liebesentzug drohen, lieben dich nicht. Sie wollen, dass du funktionierst.

Der Begriff Liebe ist dermaßen überstrapaziert, dass wir tatsächlich glauben, etwas leisten zu müssen, um sie zu verdienen. Das ist falsch! Liebe stellt keine Bedingungen. Liebe lässt dich nicht falsch fühlen und missversteht dich nicht. Wahrhafte Liebe nimmt dich an die Hand und lässt dir Raum, dich zu fühlen, dich auszudrücken. Sie lässt dich sein.

Liebe weiß, dass du nicht perfekt bist. Sie versteht, dass du Zeit und Raum brauchst, um zu heilen, und gewährt dir beides. Die Liebe, von der ich hier schreibe, wird dich nie festhalten oder dir die Flügel stutzen. Sie ist deine Nahrung, damit du deine Flügel wachsen lassen kannst, um den Himmel zu berühren.

PS. Was macht dir Angst vor dem Nein sagen?

Foto: Adobe Stock

 

TEILE DEN ARTIKEL
Enttäuscht, verletzt und zack zurück ins Schneckenhaus

Enttäuscht, verletzt und zack zurück ins Schneckenhaus

Volle Transparenz: Dieser Artikel enthält werbende Inhalte zu meinen Produkten und/oder Werbe-Links zu Produkten, die ich nutze und liebe. Letzteres erkennst Du am * nach dem Link. Ich wurde in keinem Fall von Unternehmen oder Produkt-Anbietern dafür bezahlt, sie einzubinden!

Enttäuscht, weil es mal wieder nicht so gelaufen ist, wie du es dir erhofft hast?

Verletzt, weil diese Enttäuschung dich mitten ins Herz getroffen hat? Einmal mehr?

Alte Wunden getriggert und einen unmittelbaren Befehl an die Mauerfrau in dir, noch eine fette Schicht Steinquader um dein Herz aufzuschichten. Damit dich bloß niemand mehr so treffen kann.

Ab ins Land der Unsichtbaren, Gesichtslosen und Herzverschlossenen. Weit weg von uns selbst und noch viel weiter von denjenigen, die scheinbar nichts Besseres zu tun haben, als uns immer wieder einen Dolch gut sicht- und fühlbar in unser Herz zu platzieren. Und dennoch kriechen wir immer wieder zu eben solchen Menschen zurück, um uns die nächste Erniedrigung abzuholen.

In der Zwischenzeit schwingen wir das Zepter über und gegen uns selbst. Bereit uns selbst zu bekämpfen. Wir sind noch immer nicht gut genug.

Warum scheinen wir Enttäuschungen zu suchen?

Das mag dir jetzt nicht gefallen, aber wenn wir immer die Wahl haben, und das haben wir, dann können wir nicht länger mit dem Finger nach außen zeigen und andere der Schuld bezichtigen. Es geht auch gar nicht um Schuld, oder darum einen Schuldigen für unser Leid zu finden. Es geht vielmehr darum, uns selbst anzuerkennen. Unser Selbst zu ehren und unsere Wahrheit auszusprechen. Für uns selbst einzustehen, denn das steht uns gut.

Auch ich hab mit großer Treffsicherheit immer wieder den Weg zu Menschen gefunden, die mich verletzen und enttäuschen konnten. Weil ich auf der Suche war. Nach Liebe und Anerkennung. Mich selbst konnte ich nicht sehen. Die Mauer um mein Herz war zu groß und mächtig. Das, was ich meine Mauerfrau in mir errichten ließ, konnte mich nicht schützen. Diese Verbarrikadierung war jedoch mühelos in der Lage, mein Innerstes vor mir selbst zu verbergen.

Wenn wir keinen Schmerz fühlen wollen, dann spüren wir uns auch im Innen nicht. Lange Zeit wollte ich das auch gar nicht. Ich wollte meinen eigenen Schmerz nicht fühlen. Meine Wunden nicht anschauen. Ich hatte keinen Mut, nicht die Kraft, in meinen Schmerz zu gehen. Ich hatte Angst. Und wo die Angst ist, da ist die Liebe weg.

Und weil das so ist, suchen wir die Liebe außerhalb von uns. Diese Kombination aus Schmerz vermeiden, sich selbst nicht spüren, sehen und lieben können, und der großen Sehnsucht danach sich geliebt zu fühlen, macht uns schwach.

Unser größter Feind sitzt im eigenen Kopf

Nennen wir ihn Ego. Es ist extrem intelligent. Kennt uns wie kein anderer. Unsere Schwachstellen, unsere Ängste und Wunden. Hält uns mühelos in ihnen fest. Das will es. Das kann es. Und das ist sein Ziel.

Wir wollen uns schützen, damit wir nicht schon wieder wie ein Häufchen Elend heulend in der Ecke sitzen und unsere Wunden lecken müssen. Nicht mehr verletzt werden. Damit wir auch bloß nicht vergessen, dass das nötig ist, hilft uns das Ego dabei immer wieder in solche Situationen zu geraten. Nur damit wir am Ende des Tages eines mit Sicherheit sagen können: Es ist besser, wenn ich nicht vertraue.

Neue Mauer, neuer Stacheldraht und Sicherheitszaun ums Herz.

Ego greift uns immer an unserer schwächsten Stelle an und das ist unser mangelnder Glaube. Der unerschütterliche Glaube daran, dass wir gut genug sind. Dass wir uns vertrauen können. Der Glaube daran, dass das Leben es gut mit uns meint. Schließlich hat es uns doch bis jetzt immer wieder das Gegenteil bewiesen? Glauben wir also besser unserem Kopf und lassen das Herzchen weiter leise weinen.

Nicht weil es verletzt wurde. Nein, weil wir ihm nicht vertrauen. Zack zurück ins Schneckenhaus und raus aus der Liebe, rein in die Angst. Selbstliebe wird auch sicher überbewertet.

Mein Schneckenhaus

Ich kann nicht sagen, dass ich es mir gemütlich eingerichtet hab, aber das Schneckenhaus wurde ganz unbewusst zu meiner Komfortzone. Ich wähnte mich einigermaßen sicher in ihm. Ich musste niemanden an mich heranlassen und konnte mich weiterhin hinter meinen vielen verschiedenen Masken verstecken. Unterschiedliche Rollen einnehmen und mich selbst täuschen. Denn die anderen sehen uns sowieso so, wie sie es wollen und vermögen. Diesen Komödienstadel veranstalten wir also in erster Linie für und vor uns selbst.

Schon wieder Autsch!

Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es zu Beginn nicht schön ist, seine eigene Verletzlichkeit anzuerkennen. Wenn wir aber mit ganzem Herzen fühlen, lieben und leben wollen, dann kommen wir nicht darum herum.

Stärke deinen eigenen inneren Raum

Du musst dein Schneckenhaus nicht brutal zerstören. Es auch nicht völlig ungeschützt verlassen. Wie wäre es, wenn du dir einen eigenen inneren Raum erschaffen könntest, der dir die Sicherheit bietet, die du brauchst, um den Mut zu finden, deinen Weg zu gehen?

Ein innerer Raum, der reine Liebe ist. Keine Bedingungen stellt. Nicht an dich und auch an nichts und niemand anderen. Du fragst dich jetzt, wie zum Henker soll ich das machen?

Alles, was du dafür benötigst, ist ein kleiner Vertrauensvorschuss, eine kleine Prise Mut und die Absicht, deinen Weg zu gehen. Auf dich zu, nicht mehr länger von dir weg.

Vertrauensvorschuss in deine schöpferische Kraft.

Mut für die Liebe.

Die Absicht, ist deine Willenserklärung an dich selbst.

Eine spezielle Technik erfordert das nicht. Jegliche Techniken, die dir versprechen, zum Ziel zu kommen, sind ein besonderer Genuss für dein Ego und würden dich eher behindern, dir zu vertrauen. Es liebt Technik, weil es sich logisch damit auseinandersetzen kann.

Und glaube mir, es wird immer einen Weg finden, dir neue Möglichkeiten zur Selbstoptimierung anzubieten. Solange wir also glauben, nicht gut genug zu sein, sind wir eher geneigt, nach Verbesserung zu suchen, anstatt der uns innewohnenden Quelle zu vertrauen.

Dich mit ganzem Herzen zu fühlen schließt deine Verletzlichkeit ein, nicht aus.

Dein innerer Raum

Nimm dir täglich Zeit, um ihn zu errichten und kennenzulernen. Wenn du kannst und magst, dann geh in die Natur. Das ist ein schöner Ort, um sich mit sich selbst zu verbinden. Du kannst das aber auch an jedem anderen Ort machen, an dem du dich wohl und sicher fühlst, also auch in deinen eigenen vier Wänden. Keine Ausreden mehr!

Wie dein innerer Raum aussieht, entscheidest du. Auch dafür gibt es keine Anleitung. Sei kreativ. Für den Anfang verbinde dich mit deinem Atem. Atme bewusst ein und aus. Beginne deinen Körper zu fühlen. Erkenne den Raum, den dein Körper einnimmt. Atme weiter. Ungezwungen. In deinem Rhythmus. Frei von Technik.

Gelingt dir das, ist das schon ein richtig toller Anfang einer wundervollen Freundschaft mit dir selbst. Wenn du dich bereit fühlst, dann gehe einen Schritt weiter. Nachdem du den Raum deines Körpers spüren gelernt hast, dich mit ihm verbunden hast, ihn sein lassen kannst, wie er ist, beginne damit, nach innen zu gehen.

Stell dir einen Raum vor, der dir Geborgenheit und Sicherheit vermittelt. Wie auch immer er aussehen mag, entspringt einzig und allein deiner Fantasie. Mach den Raum in dir groß.

Es gibt keine Grenzen …

 … auch wenn dir beim Lesen dein Ego vielleicht sagen mag, dass es die sehr wohl gibt.

Wenn Gedanken kommen, und das werden sie, lass sie sein. Bringe keine Kraft dafür auf, sie rauszuschmeißen, das würde sie nur mit Energie füttern und erfolgreich festhalten. Stattdessen konzentriere dich wieder bewusst auf deinen Atem. Er ist. Du bist.

Lass deinen inneren Raum leuchten. Fühl dich wohl in ihm. Das ist dein Ort der Stille, der immer für dich da ist. Wenn ich dich mit diesen Zeilen ermutigt habe, deinen Weg zur Selbstliebe zu gehen, raus aus dem Schneckenhaus und ins Vertrauen, dann freut mich das sehr.

Zur Unterstützung biete ich dir meinen Meditationskurs an.

 

Dein Weg zur Selbstliebe

ist das Motto dieser Reise und hier bei mir ist daraus ein Online-Programm geworden.

Ein E-Book, vollgepackt mit einer großen Portion Selbstwert-Mindset, kraftvollen Affirmationen, sieben begleitenden Praktiken für deinen Alltag.

21 stärkende, heilsame Meditationen, die dir die nötigen Selbstbewusstsein-Kicks geben und die Selbstzweifel-Gespenster in die Wüste schicken.

Bist du es leid zu warten, dass dein „echtes“ Leben beginnt? Nutze dieses Online-Meditations-Programm dafür, um Selbstliebe zu manifestieren.

Hör auf den Dingen zu folgen, von denen du glaubst, dass du sie brauchst, um glücklich zu sein, und beginne in jedem gegenwärtigen Moment wahre Freude zu finden.

Erlebe tiefe Erfüllung unabhängig von äußeren Umständen und schätze die Freude, einfach zu sein.

Wundervolle Klangerlebnisse harmonieren mit den täglichen Botschaften, mantra-basierten Meditationen und den zentralen Gedanken und der Affirmation des Tages.

Begib dich jeden Tag auf die Reise: auf deinen Weg zur Selbstliebe.

Was ich dir noch sagen möchte:

Du bist nicht alleine. Wir sind alle auf dem Weg und manchmal braucht es Umwege, damit wir uns  neu ausrichten können. Ich bin sehr dankbar, dass es dich gibt. Diese Welt braucht jetzt all uns mutigen Frauen. Die Zukunft ist weiblich, lass sie uns gemeinsam gestalten.

PS: Nimm deine Verletzlichkeit in die Arme. Sie wird es dir danken. Ganz viel Liebe für dich.

Foto: Adobe Stock

TEILE DEN ARTIKEL
Jung, schön, erfolgreich und weiblich – eine Provokation für das reife männliche Ego

Jung, schön, erfolgreich und weiblich – eine Provokation für das reife männliche Ego

Volle Transparenz: Dieser Artikel enthält werbende Inhalte zu meinen Produkten und/oder Werbe-Links zu Produkten, die ich nutze und liebe. Letzteres erkennst Du am * nach dem Link. Ich wurde in keinem Fall von Unternehmen oder Produkt-Anbietern dafür bezahlt, sie einzubinden!
 

Ehrlich gesagt bin ich wütend. Und ich gebe meiner Wut jetzt hier ihren Auftritt. Irgendwie habe ich geglaubt, dass sich in den letzten 30 Jahren in männerdominierten Branchen etwas verändert hätte. Dass der Mann heute nicht mehr herabwürdigend mit Frauen, vor allem mit jungen weiblichen Wesen, umgehen würde. Dass es mittlerweile möglich ist, sich respektvoll und auf Augenhöhe zu begegnen.

Beginnen wir von vorne

Vor 28 Jahren habe ich mich selbstständig gemacht und war sehr schnell sehr erfolgreich. Groß geworden bin ich im Networkmarketing. Damals noch an der Seite meines Exmannes waren die Rollen, vor allem für die Außenwelt, rasch verteilt. Ich, 24 Jahre jung, hübsch, erfolgreich, weiblich wurde in der Öffentlichkeit als die gute Frau neben meinem Mann wahrgenommen, nicht als Businesslady.

Anzügliche oder abwertende  Bemerkungen in Meetings auf Führungsebene waren “normal.” Die meisten Frauen haben sich dazu gar nicht geäußert, ihre Partner ebenso wenig. Ich hingegen habe schon immer gekämpft, für andere Frauen und für mich selbst. Mein Exmann hat sich ebenfalls nicht zu Wort gemeldet, sondern wie die anderen auch die Situation einfach angenommen. So hieß es dann unter anderem, die Frauen könnten sich um die Produkte kümmern und die Männer machen Business. Aufgemuckt hat da keiner, wenn der Oberboss gesprochen hat.

Meine erste Erfahrung mit sexueller Belästigung

Die gab es schon als Teenager, das soll aber hier kein Thema sein, in meinem Buch* schreibe ich mehr darüber. In meinem beruflichen Alltag erlebte ich meine erste sexuelle Belästigung auf einer sogenannten Top-10-Party. Die 10 besten Führungskräfte waren geladen und es gab neben viel und gutem Essen auch viel Alkohol. Das lockerte dann das männliche Gehirn nochmals enorm.

Im Laufe des Abends nahm mich der Oberboss zur Seite und sagte mir: „Dich kriege ich auch noch ins Bett.” Mein Exmann und ich waren das erste Mal bei einem solchen Meeting mit anschließender Party dabei und dementsprechend ehrfürchtig. Meine Achtung und mein Respekt hatten sich ob des rüden Tons bereits während des Meetings dezent zurückgezogen. Nach diesem völlig hemmungslosen wörtlichen Übergriff war davon nicht mehr viel übrig.

Im Laufe der Jahre habe ich dann gelernt mit dem männlichen Ego umzugehen und mir Respekt verschafft. Das mag sich jetzt sehr einfach lesen und ist stark verkürzt, aber es war tatsächlich eine Achterbahnfahrt. Eine ewige Auseinandersetzung mit meinem Minderwert, seinen Kollegen den Selbstzweifelmonstern, der Ich-bin-nicht-gut-genug-Frau, das alles in meinem Kopf und alles auf Kosten meines Selbstwerts.

Eine lange Geschichte. Heute mit 52 Jahren, geschieden, noch immer attraktiv, erfolgreich, weiblich, sehe ich noch immer Frauen, die sich nicht trauen, hart zu verhandeln. Männer, die ihnen zusetzen und andere Frauen, die entweder weggucken oder ins gleiche Horn blasen.

Sprechen wir über meine Wut

Neben meinem Blog-Magazin bin ich die Managerin meiner Tochter. Sie ist mit 23 Jahren jung, schön, erfolgreich und weiblich und ganz offensichtlich auch heute noch eine Provokation für das reife männliche Ego. Als Vorbereitung auf eine Kooperation mit einem Großkonzern gab es einen Termin, den meine Tochter alleine wahrnahm.

Dies war anscheinend eine Aufforderung an das reife männliche Ego, ihr von oben herab zu begegnen. Aufgeplustert und unangenehm aufdringlich versuchte man(n) sie auszufragen, in Verlegenheit zu bringen und zu verunsichern. Zwei Herren mittleren Alters, die sich nicht zu schade waren, eine junge Frau herabzusetzen. Sie unter Druck zu setzen und die Situation auszunutzen. Völlig irritiert und schüchtern rief sie mich unmittelbar nach dem Termin an und fühlte sich überfordert mit dieser hässlichen Situation.

Das machte mich wütend.

Was hat sich wirklich bis heute verändert? Wo stehen wir als Frau und warum ist für so viele Menschen Feminismus heute noch immer ein böses Wort?

Meine Definition von Feminismus

Vergessen wir mal das ganze Alice-Schwarzer-Thema, all den Männerhass, der mit diesem verbunden wird und schauen, was es damit wirklich auf sich hat. Feminismus ist Gleichberechtigung auf allen Ebenen.

Mit Gleichmacherei hat das gar nichts zu tun! Es geht vielmehr darum, dass wir Chancengleichheit und Gerechtigkeit unabhängig vom Geschlecht erschaffen. Ergänzen könnte ich hier noch: Unabhängig von deiner Hautfarbe, deiner Sexualtität, deiner Religion, deines Alters …

Denn da hab ich leicht reden. Ich bin in einer weißen, heterosexuellen, deutschen Familie aufgewachsen. Allerdings in einer Zeit (Jahrgang 1966) in der die Gleichstellung von Mann und Frau noch weit von dem weg war, was wir heute leben dürfen. Also noch schlimmer.

Ich bin deiner Meinung, wenn du jetzt denkst: „ Aber Deutschland ist doch schon recht weit, was das angeht.” Wie weit wir wirklich sind, erfahren wir alle im täglichen Leben. Wir brauchen einen gesunden, offenen, toleranten Feminismus, der ein gemeinsames Ziel verfolgt. Ich will mich nicht rechtfertigen müssen. Nicht vor Männern und auch nicht vor anderen Frauen.

Plädoyer für toleranten Feminismus

Ich will kochen und backen, gerne für meine Familie sorgen, sie verwöhnen, gebären und nähren. Oder es nicht tun, weil ich einen anderen Plan vom Leben habe. Bei meinen Kindern bleiben können, bis ich bereit bin, sie in  die Kita zu entlassen. Sie mit Liebe überschütten, mit ihnen noch einmal Kind sein. Lieben wen ich will, wann ich will und wie oft ich will. Ich will mir meine Haare abschneiden, wieder wachsen lassen und blond, schwarz oder lila färben. Mich in meinem Job austoben und ganz Businesslady sein. Mit Kindern oder ohne. Mit Partner oder ohne.

Mich darauf freuen irgendwann Oma zu sein und mit den Kleinen Kinderlieder singen und ihnen die Natur zeigen. Ich will in rosa Bettwäsche schlafen und bei Liebesfilmen weinen oder schmachten. Männer sexy finden dürfen, auch wenn sie viel jünger sind als ich. Hart verhandeln und dabei liebevoll mit Achtung und Respekt für mein Gegenüber kommunizieren. Gleiche Bezahlung, bei gleicher Position und Leistung. Selbst die Bohrmaschine benutzen und mir gerne die Tür öffnen lassen, damit ich aus dem Auto aussteigen kann oder als erstes in einen Raum eintreten darf.

Ich will meine Weiblichkeit mit all ihren Aspekten leben und auf die Barrikaden gehen, wenn mir Ungerechtigkeit begegnet. Mich für andere Frauen einsetzen, was nicht gleichbedeutend damit ist, dass ich Männer nicht respektiere oder gar ablehne oder hasse. Ich will offen, laut und immer meine Meinung sagen können. Ich bin eine Frau und das finde ich wundervoll.

Ich plädiere für einen Feminismus, der unbequem ist aber nicht militant. Der laut ist. Respektvoll. Sanft, aber klar und deutlich.

Warum wir davon noch weit weg sind

(ein unvollständiger Erklärungsversuch)

Weil die Frau zum Beispiel einen weit geringeren sprachlichen Status hat als der Mann.

Keine Panik, ich habe meinen Frieden mit dem generischen Maskulinum gemacht. Mein Buch Für dich einstehen, steht dir gut* habe ich jedoch komplett in der weiblichen Form geschrieben, weil ich mich als Frau an Frauen wende. Luise F. Pusch greift das Thema in ihrem Buch Das Deutsche als Männersprache* auf und in einem kleinen Video sagt sie so wundervolle Dinge wie: „Wenn in einem Raum mit 99 Sängerinnen ein Mann hinzukommt, dann spricht man von 100 Sängern.“

Wie schön wäre es, wenn wir alle ein bisschen sensibler und bewusster für unseren gewohnten Sprachgebrauch werden würden. Dazu gehört auch, dass wir solche Ausdrucksformen wie „das ist doch behindert” aus unserem Wortschatz streichen, welche, vor allem bei den jungen Leuten ein gängiger Ausdruck für „das ist doch dumm“ ist.

Somit werden Menschen mit Behinderungen als dumm beschrieben. Wir denken häufig nicht über solche Äußerungen nach, sollten wir aber.

Es gibt keinen positiven Ausdruck für eine Frau, die ihre Sexualität auslebt. Ein Mann ist ein Hengst und die Frau eine Hure. Als Frauen lernen wir früh, dass es nicht okay ist, sich sexuell auszutoben. Gesucht werden dann wohl Jungfrauen mit Erfahrungen. Aber bitte nicht selbstbefriedigen. Auch das ist ein Tabuthema.

Weil wir von Selbstbestimmung nicht wirklich sprechen können

Die Diskussion um den §219a hat zwar eine neue Gesetzesfassung gebracht, aber Ärzt*innen dürfen auch nach der Reform des Paragraphen lediglich darüber informieren, dass sie gesundheitliche Dienstleistungen anbieten. Weiterführende Informationen oder Erklärungen sind nach wie vor verboten und es drohen den Ärzt*innen Freiheitsstrafen bis zu zwei Jahren oder eine Geldstrafe.

Dr. Kristina Hänel hat sich im vergangen Jahr sehr für dieses Thema und somit für die Selbstbestimmung der Frau eingesetzt und in ihrem Buch Das Politische ist persönlich. Tagebuch einer »Abtreibungsärztin« *fasst sie ihre Prozesse aus ihrer Sicht zusammen und gibt Einblicke in ihre Gefühlswelt. Ein Interview mit ihr findest du hier.

Weil wir unser Können immer erst beweisen müssen

Wenn ein Mann sich auf einen Job bewirbt, wird in der Regel vorausgesetzt, dass er ausreichend qualifiziert für diese Tätigkeit ist. Eine Frau muss sich erklären und beweisen, dass sie was drauf hat. Ist sie dann auch noch jung, schön und erfolgreich, dann wird sie an ihren äußeren Attributen gemessen.

Der Ausschnitt zu tief, der Rock zu gewagt, das Make-up zu kräftig, kein Make-up, die Haare zu blond. Es scheint, dass unser Stil und unser Aussehen nichts persönliches sind, sondern eine Sache von öffentlichem Interesse und im Zweifel von öffentlichem Ärgernis. Das man(n) dich ernst nimmt, muss Frau sich hart erkämpfen. Manchmal ist auch dieser Kampf sinnlos.

Weil wir Frauen uns leider noch immer viel zu oft gegenseitig bekämpfen

Ich habe keine wirkliche Erklärung dafür. Vielleicht ist es der eigene Mangel an Bewusstsein? Das Fehlen von Empathie? Konkurrenzdenken? Der eigene Minderwert?

Wenn ich mich schon von meiner Ich-bin-nicht-gut-genug-Frau in mir verhauen lasse, sie mich gerne auf meine Äußerlichkeiten reduziert: „Du bist zu fett, die Beine zu schwabbelig, die Brust eine Katastrophe …“ Dann liegt es nahe, dass ich bei anderen Frauen auf genau diese Dinge schaue. Nicht um sie zu loben, sondern um sie abzuwerten.

Wenn ich nicht selbstbestimmt und unabhängig lebe, dann sind für mich Frauen, die das tun, vielleicht suspekt und eine Bedrohung?

Weil auch die Männer den Feminismus brauchen

Wenn Feminismus dazu führt, dass ich als Frau nichts mehr von einem Mann annehmen kann, dann ist das Mangel und hat mit Feminismus nichts zu tun.

Wenn Feminismus dazu führt, dass ein Mann sich von Frauen bedroht fühlt, dann führen wir die falsche Diskussion. Es geht schließlich nicht darum, die Unterdrückung umzudrehen! Wir wollen nicht Gleiches mit Gleichem bekämpfen. Feminismus stellt sich nicht über ein anderes Lebewesen, auch nicht über Männer (sorry, der musste sein).

Betrachten (vorzugsweise weiße) Männer ihre priviligierte Stellung in der Gesellschaft ganz neutral, so werden sie erkennen, dass dies nur durch Herabsetzung, Diskriminierung oder Unterdrückung von anderen möglich ist (war). Wie schön wäre es, wenn sie erkennen könnten, dass Feminismus nicht die Umkehr von Unterdrückung ihres Geschlechts bedeutet, sondern eine echte gesellschaftliche Bereicherung.

Es geht um Geschlechtergerechtigkeit, Bewusstsein füreinander und das Anerkennen, dass wir alle Menschen sind. Emma Watson hat 2014 mit ihrer Rede vor den Vereinten Nationen Millionen Menschen berührt. Lassen wir ihren Worten Taten folgen.

Und jetzt bist du dran. Wie stehst du zu diesem Thema? Hau in die Tasten und lass mir einen Kommentar da, indem du vielleicht beschreibst, wie es dir so ergeht? Was sind deine Bedürfnisse und Erlebnisse? Wie wünscht du dir ein Zusammenleben von Mann und Frau in der Gesellschaft?

PS: Hier einige Empfehlungen von mir für dich!

On the Basis of Sex im Originaltitel und Die Berufung mit dem deutschen Kinotitel. (Ich empfehle die Originalfassung, weil die Sprache so herrlich ist)

Fight like a girl* von Clementine Ford

Alte weiße Männer: Ein Schlichtungsversuch* von Sophie Passmann (die schlechten Rezensionen kommen fast ausschließlich von Männern. Ein Schelm der böses dabei denkt. Ich finde das Buch erfrischend und bereichernd, auch wenn ich nicht immer alle Meinungen teile)

Die Wölfinnen: Eine Community, gegründet von Carina Herrmann. Diese Community ist komplett gratis, bedingungslos, ohne irgendwelche Haken und versteckte oder offensichtliche Kosten. Dieses Projekt ist ein Leidenschafts-Projekt von Carina.

Hier ist ihr kleiner Disclaimer dazu:

Diese Community hat den Schwerpunkt auf alle Themen, die ganz besonders Frauen betreffen und schwächen oder stärken, wie z.B.:

Bodypositivity und deren Vorbilder
Berufschancen und Gehaltslücken
Kinderlosigkeit als Frau
Starke weibliche Vorbilder in Politik, Sport, Medien

oder auch viel tiefer gehende Themen wie:

Menschenhandel und Kinderheirat
Mentale Gesundheit
Sexismus in allen offensichtlichen und subtilen Formen
Sexueller Missbrauch, Vergewaltigung und der Schutz davor

Also alle Themen, in denen Frauen klare Nachteile haben und aufgrund ihres Geschlechtes oder ihrer damit verbundenen gesellschaftlichen Stellung häufiger betroffen sind. Und mit „Frauen“ sind hier alle Personen gemeint, die sich selbst als Frau identifizieren.

Es geht dabei aber vor allem um den Gedanken, wie wir dazulernen können, wie wir etwas an vielen dieser Themen verbessern können und wie wir aktiv werden können.

Ich freue mich, wenn wir uns dort treffen. Hier ist dein Anmeldelink.

Foto: Adobe Stock

 

TEILE DEN ARTIKEL
Mein Körper – Meine Kampfzone

Mein Körper – Meine Kampfzone

Volle Transparenz: Dieser Artikel enthält werbende Inhalte zu meinen Produkten und/oder Werbe-Links zu Produkten, die ich nutze und liebe. Letzteres erkennst Du am * nach dem Link. Ich wurde in keinem Fall von Unternehmen oder Produkt-Anbietern dafür bezahlt, sie einzubinden!
 

Auf dem Weg, ein möglichst perfekter Mensch zu werden, vergessen wir, was LEBEN heißt. Und damit noch nicht genug! Dauernd sind Traurigkeit, Stress und die Angst nicht gut genug zu sein bei dir zu Besuch. Oft beginnt der Kampf gegen den eigenen Körper, gegen den Selbsthass, gegen eine Essstörung schon in sehr jungen Jahren. Nie waren wir einem so enormen Druck ausgesetzt, perfekt zu sein wie in diesem Jahrtausend. Gesellschaftliche Normen haben nie zuvor so viel Druck auf Menschen zwischen sechs und 80 Jahren ausgeübt.

Der Körper wird als ein Makel wahrgenommen, den es zu korrigieren gilt. Ein Kunstwerk, das zu gestalten zum Lebensinhalt wird. Es erscheint normal, sich im eigenen Körper unwohl zu fühlen. Die Unsicherheit ihm gegenüber und die obsessive Beschäftigung mit ihm werden uns bereits als Kinder innerhalb unserer Familie vermittelt. So halten Kinder es mittlerweile für normal, dass mit ihrem Körper etwas nicht in Ordnung ist.

Der Beginn der großen Vergleiche

Bin ich gut genug? Schön genug? Intelligent genug? Bin ich genug Frau, dass man(n) mich lieben kann? Immer wieder belästigen und beleidigen wir uns selbst mit uns erniedrigenden Fragen. Letztendlich manipulieren wir uns selbst, wenn wir in ständigen Vergleichen verweilen. Wir konzentrieren uns mit unserem Blick immer auf das, von dem wir glauben, dass es uns fehlt. So entsteht ein permanentes Gefühl des Mangels. Wir vergleichen uns mit anderen, von denen wir glauben, sie seien schöner, besser, perfekter als wir selbst. Und schon ist es da, dieses bekannte Gefühl: eine Versagerin zu sein.

Wenn wir uns immer wieder mit anderen vergleichen, sagen wir uns insgeheim, dass wir nicht okay sind. Das ist ein Kampf, den wir nicht gewinnen können. Denn unser Kopf wird freiwillig nie aufhören uns aufzuzeigen, dass wir nicht genug sind. Wir können jedoch nicht außerhalb von uns nach Heilung für etwas suchen, das sich in unserem Inneren befindet. Und der Übeltäter sitzt im Kopf.

Wie soll ich mich in meinem Körper wohlfühlen …

… wenn der Kopf mir etwas anderes aufdrängt? Dabei bedient er sich an den gängigen Schönheitsidealen. Gefördert wird das durch unzählige Bilder, die wir täglich zu sehen bekommen. Vermeintlich perfekte Körper sehen wir überall. Egal ob in Werbespots im TV, in Printmedien oder auf den Social-Media-Kanälen. Sie alle sind Fotos von digital manipulierten Körpern. Sie werden uns von denjenigen unter die Nase gerieben, die vom Körperhass profitieren. Wir kaufen, was uns verspricht eine bessere Version von uns selbst zu werden.

„Werde zur besten Version deiner selbst“ bringt es bei Google auf ungefähr 664.000.000!!! Ergebnisse.

Man möchte uns glauben machen, dass wir mit ein bisschen Work-Out, zwei Smoothies, Wundercremes, der neuesten Superdiät und überteuerten Anti-Falten-, Anti-Aging-, Anti-Alles-Elixieren-Tinkturen-Ampullen so aussehen werden wie die perfekt inszenierten Körper im digitalen Design. Ist dein Geldbeutel etwas praller, dann kannst du dir auch eine nette kleine Schönheitsoperation gönnen. Oder du wählst die „Flatrate gegen Falten”. Alles ist möglich.

Bitte nicht falsch verstehen. Hier wird niemand an den Pranger gestellt, noch urteile ich über Menschen, die diesen Weg für sich wählen. Ich war selbst einmal an dem Punkt, weil ich unglaublich unglücklich mit meinen Brüsten war. Ich wünsche mir nur, dass du für dich überprüfst, ob dich das nicht in deiner Kampfzone Körper festhält. Denn was die OP nicht vermag, ist, deine Glaubenssätze zu ändern.

Mein Körper – meine Kampfzone #1

Als ich 18 Jahre jung war, meinte mein damaliger Freund zu mir, dass meine Oberschenkel viel zu fett seien. Zu deiner Info: Ich wog damals bei 164 cm Körpergröße 49 Kilo! Aber ich war 8 Jahre lang Leistungsturnerin und mein Körper dementsprechend durchtrainiert. Viele Muskeln, stramme Schenkel, keine Brüste. Ich mochte meinen Körper ohnehin schon nicht und da goss die Äußerung meines Freundes ordentlich Öl ins Feuer.

Mit 27 Jahren wollte ich mir die Brüste vergrößern lassen. Ich bin zu einer plastischen Chirurgin gegangen, ließ mich beraten und habe mich dagegen entschieden. Nach meinem zweiten Kind wollte ich mir den Bauch straffen lassen. Mein seitliches Profilbild im Spiegel erinnerte mich eher an eine Ente, denn an eine schöne, makellose Frau. Wieder habe ich mich beraten lassen. War bei zwei verschiedenen Ärzten und habe mich abermals dagegen entschieden.

Für diese Entscheidungen habe ich jeweils meinen Kopf verlassen und auf meinen Bauch gehört. Die Kampfzone Körper aber blieb. Ich begann wieder exzessiv Sport zu machen und achtete sehr auf meine Ernährung. Ich ging täglich auf die Waage, morgens und abends versteht sich. Bücher über Diäten waren meine Freunde. Produkte, die mir Schönheit versprachen, lockten auch mich in die Marketingfalle und machten mich zum Konsumopfer.

Jeder will dein Bestes: dein Geld!

Money makes the world go round. Es geht um Macht und Geld und noch mehr Macht. Stell dir vor, der Mensch wäre zufrieden. Er würde nicht nach Perfektion und Selbstoptimierung streben! Wer sollte dann all diese vielen Produkte und Dienstleistungen kaufen? Wirklich pervers ist, dass wir uns so sehr im Überfluss befinden und dennoch alle im Mangel sind.

Es wird laut über Diversity gesprochen, aber niemand traut sich, sie zu leben. Anders sein ist nicht wirklich gefragt. Stereotype Rollenbilder dafür umso mehr. Erschreckend deutlich wird das in den neuen Studienergebnissen der MaLisa Stiftung über die WEIBLICHE SELBSTINSZENIERUNG IN DEN NEUEN MEDIEN.

Eine wirklich spannende Studie, die mich persönlich noch einmal in meiner Wahrnehmung bestätigt, aber in einigen Ergebnissen auch echt erschrocken hat.

Mein Körper – meine Kampfzone #2

Mit Beginn der Wechseljahre begann mein Körper sich dann wieder zu verändern. Ich nahm zu und wurde „runder”. Witzig fand ich das überhaupt nicht. Glücklicherweise war das auch genau die Zeit, in der ich anfing mich mit dem Thema Selbstliebe auseinanderzusetzen. Ich entdeckte Louise L. Hay und positive Affirmationen für mich. Mein Weg zur Selbstliebe führte mich über „Gespräche mit Gott*” von Neale Donald Walsh zu Eckart Tolle und Deepak Chopra, um nur einige zu nennen. Ich fing an zu meditieren und Stille wurde ein ganz wichtiger Bestandteil meines Alltags. Aktuell habe ich „Fight like a girl*” von Clementine Ford verschlungen und gefeiert.

Was ich aber wirklich gelernt habe, ist, dass alles in mir beginnt. Dr. Wayne W. Dyer hat es etwa so formuliert: Wenn wir die Art und Weise verändern, wie wir etwas betrachten, ändern sich die Umstände im Außen. Ich fing an meinen Blick auf meinen Körper auszutanzen. Nackt vor dem Spiegel. Das war am Anfang der reinste Horror und ich mochte gar nicht hinschauen. Letztendlich hat es mir sehr geholfen, meinen Körper als Freund zu betrachten, denn das ist er.

Im Körperhaus ankommen

Ich habe mir die Zeit genommen, in meinem Körperhaus anzukommen. Meine Kampfzone Körper konnte ich verlassen und fand Frieden in mir. Während der letzten 10 Jahre lernte ich Loslassen. Vor allem das meiner strengen Bewertungskriterien mir selbst gegenüber. Damit einher ging das Loslassen der Lästereien, des Urteilens, Bewertens und Richtens über andere Menschen.

Ich habe mich von vielen Dingen und Menschen getrennt, die mir meine Energie abzocken. Seit über 15 Jahren lese ich keine Tageszeitung mehr. Mittlerweile schaue ich auch kein „normales” Fernsehen mehr. Radio höre ich nur noch selten, meine Playlisten reichen mir völlig. Ich beteilige mich nicht mehr am Getratsche, verlasse Gesprächsrunden, die sich nur darum drehen über andere zu lästern und mit dem Finger weit von sich weg zu zeigen. Auch dann, wenn es sich um Familienangehörige handelt.

Ich bin im Wandel

Und ich lade dich herzlich ein, es zu versuchen. Dafür musst du kein Einsiedlerleben führen. Ich bin so sehr dankbar und demütig, dass ich diesen Weg für mich erkannt und gewählt habe. Es geht weder darum es anderen recht zu machen, noch darum, dass ich oder du verantwortlich für das Wohl und Wehe anderer bist. Die einzige Verantwortung, die wir haben, ist, die Verantwortung uns selbst gegenüber.

Nur in mir kann ich verändern, was sich nicht gut anfühlt. Was andere darüber denken, liegt nicht in meiner Hand. Mein Seelenheil jedoch sehr wohl.

Mögest du deinen Weg finden. Mögest du glücklich sein und erkennen, welch wundervolle Frau du bist. Du bist es wert, dir selbst Liebe zu schenken!

PS: Ich weiß nicht, wer diese magischen Einhörner sind, die sich nie infrage stellen. Aber eins weiß ich sicher: Du hast es verdient, dich in deiner ganzen Größe zu erkennen und die Superwoman in dir zum Leben zu erwecken. Lass sie raus. Lass die Puppen tanzen.

Hol dir jetzt den Zugang zum Video und mach dich von dem Gefühl frei, nicht gut genug zu sein! Oben drauf bekommst du meine regelmäßige Unterstützung per Mail – kostenfrei!

Foto: Adobe Stock

TEILE DEN ARTIKEL
Mein kleines Glücksgeheimnis – Das Selbstwert-Manifest

Mein kleines Glücksgeheimnis – Das Selbstwert-Manifest

Glücksgeheimnis – negativ!

Als pubertierendes Mädchen wollte ich nichts mehr als endlich einen Körper, der die Beschreibung weiblich verdiente. Während sich alle anderen Mädchen in meiner Klasse körperlich zu Frauen entwickelten, blickte ich an mir herunter und konnte über einen kleinen Hügel, einem Mini-Ansatz einer Brust (für den ich mich schämte), mit viel zu kleinen Nippeln (glaubte ich), direkt auf meine Füße blicken. Und meine Füße fand ich auch entsetzlich. Meine Oberschenkel zu fett und meine Haare zu dünn.

Selbstwert auf einer Skala von eins bis zehn: Minus zehn!

Nach meiner ersten Schwangerschaft (ich hatte 25 Kilo zugenommen) wollte ich nichts mehr, als endlich wieder mein „altes” Gewicht (also auf meine Füße blicken können), aber die Brüste sollten bleiben. Groß war die Enttäuschung, weil sich mit meinen überschüssigen Kilos auch die Brust wieder verabschiedete. Was blieb, waren die Dehnungsstreifen und der schwabbelige Bauch.

Selbstwert auf einer Skala von eins bis zehn: Minus zehn!

Noch immer keinen Plan vom Glück

Dafür aber jede Menge neue Selbstzweifel. Mit 30 hatte ich dann zwar, wie in meinem Lebensplan vorgesehen, einen Ehemann und ein zweites Kind und wünschte mir nichts mehr, als dass man(n) mich auch im Business wahrnahm und wertschätzte. Meinen Körper hatte ich einigermaßen im Griff und gut gezüchtigt. Zufrieden mit ihm, war ich nicht.

Selbstwert auf einer Skala von eins bis zehn: Minus zehn!

In meinen Vierzigern begann ich mich mit dem Thema Selbstliebe zu beschäftigen und musste feststellen, dass ich so viel davon nicht besaß. Ich beherrschte alle ungünstigen Posen vor dem Spiegel perfekt und kannte mittlerweile auch alle Diäten. Aber der Weg zur Selbstliebe war eingeschlagen. Ich wusste noch nicht wo er mich hinführen sollte, und hatte auch keinen Plan, aber ich bin ihn weitergegangen.

Selbstwert auf einer Skala von eins bis zehn: Drei!

Jetzt in meinen Fünfzigern fühle ich mich angekommen. In mir, bei mir und mit mir. Und bevor du jetzt Panik bekommst, oder deprimiert aus diesem Artikel aussteigst, lass dir gesagt sein: Du musst nicht warten, bis du 50 bist!

Selbstwert auf einer Skala von eins bis zehn: Neun! (An der Zehn arbeite ich noch)

Eine Abkürzung gibt es nicht, aber …

… du kannst dir viele Umwege sparen, wenn du jetzt weiterliest!

Klar kannst du weiter versuchen alle Leere in dir zu stopfen. Mit dem nächsten Supergirl-Sneaker oder dem Wonderwoman-Highheel. Vielleicht bist du mehr die Handtaschenlady oder die Highlighterpalette-Make-up-Frau, nur zu. Lass die Kreditkarten glühen.

Ganz gleich ob du eher in das Lager der Ich-shoppe-mich-glücklich-Frau, der Ich-mach-alle-anderen-glücklich-Frau, der Ich-fresse-bis-ich-umfalle-Frau oder der Ich-hungere-meinen-Körper-aus-Frau gehörst, alles, was du in dich reinschmeißt, aus dir rauslässt oder worin du dich kleidest, wird dir keine Erlösung bringen. Und von Selbstliebe wollen wir an dieser Stelle mal gar nicht reden.

Diese Strategie, etwas von außen zu füllen, was nicht bewusst gefühlt und erkannt werden will, funktioniert nicht. Du musst dich trauen, an dein Innen zu gehen. An die Quelle.

Körper, Geist und Seele sind eine Einheit

Und wir verraten meist alle drei. Den Körper, weil wir uns nicht liebevoll um ihn kümmern. Den Geist, weil wir ihn mit kranken Gedanken füttern. Die Seele, weil wir gegen unsere Wahrheit leben. Und ganz ehrlich, du fühlst es doch, wenn du dich selbst verrätst. Wenn du dich den schlechten Dingen zuwendest. Du dich mit Menschen umgibst, die dir nicht guttun. Weil du dich dann miserabel fühlst. Manchmal befürchte ich, dass “miserabel” das neue “gut” ist.

Unsere Gedanken lechzen nach elenden Vergleichen mit geisteskranken Idealen einer gottlosen Gesellschaft. Und all diese uns zur Verfügung stehenden Technologien sorgen dafür, dass die Menschen sich einsamer und verlorener denn je fühlen. Was läuft da falsch? Und warum läufst du mit? Oder dem Falschen hinterher?

Du weißt längst, wie das funktioniert. Du hängst deinen Kopf in eine vergangene Situation, die dich verletzt hat und augenblicklich verändert sich dein Atem, dein Körper reagiert und du fühlst dich schlecht. Das Gleiche klappt auch umgekehrt. Du erinnerst dich an ein wunderschönes Ereignis und fühlst die Freude, dein Herzchen springt, die Augen lachen und für einen Moment, bist du glücklich.

Bis du wieder den Weg zurück einschlägst. Und das tun die meisten. Und darin bleiben sie stecken. Glaubst du nicht? Dann versuche es gleich jetzt mit einem Scheißgedanken und wähle dann einen dich erhebenden. Wie wäre es, wenn du dich scheinbar grundlos glücklich fühlen könntest?

Mein kleines Glücksgeheimnis

Ich weiß, dass der Mensch faul ist. Lass uns nur nicht weiterhin dumm sein und anderen Glauben schenken. Diesen dann für uns übernehmen und fortan in der Dauerschleife aus hässlichen, bösen Gedanken verweilen. Uns mickrig und klein fühlen, uns weiterhin in Vergleichen suhlen und mit dem Finger auf andere zeigen.

Lass uns glauben. An Gott. An uns selbst. Und daran, dass es das Leben gut mit uns meint. Und lass es uns jede Sekunde tun!

Das Gute zwängt sich nicht auf. Liebe drängt sich nicht auf. Wir tun gut daran, wenn wir uns jede Sekunde unseres Lebens bewusst an sie wenden. Das Gute und die Liebe wählen! Von Negativität und Niedertracht sind wir ständig umgeben. Da lauern nicht nur die Energiesauger außerhalb von uns, sondern auch unsere eigene Faul- und Dummheit, die uns dazu veranlassen, dortzubleiben, wo wir sind. In der Angst, der Wut, dem Hass, dem Neid, dem Zweifel … und ganz weit weg von einem Selbstwert von zehn! (Du erinnerst dich an meine Skala?) Und somit auch ganz weit weg von unserer uns innewohnenden weiblichen Kraft.

“Michaela, so einfach ist das nicht”…

… und dein Gelaber hier ist ganz schön oberflächig. Ich habe schließlich das und das und das. Und ich bin so und so und so. So einfach kann ich nicht an was Schönes denken und Puff ist alles wieder gut.

Sollten sich ähnliche Gedanken beim Lesen eingeschlichen haben, so sage ich dir: Du hältst fest und verteidigst deinen Zustand, weil du dich so sehr mit ihm identifizierst. Werd wach. Schau dich an. Hör auf, dich niederzumachen und entscheide dich für das Gute.

Der Körper folgt einem kranken Geist und wird krank. Das ist hart, denkst du? Mag sein. Aber wir haben keine Zeit mehr für Weichspülprogramme mit soften dahinplätschernden Phrasen. Die Welt ist im Wandel und es braucht jetzt deine weibliche Kraft.

In dir ist eine wundervolle Frau

Eine, die nicht von einem anderen oder einem Umstand gebrochen werden kann. Sie ist mutig und kraftvoll, wild und liebevoll, sanftmütig und klar. Sie weiß um die Vergänglichkeit des Lebens, sie kann loslassen, wenn es Zeit ist. Erinnere dich an sie, sie ruft dich nach Hause.

Sie ist die, die bleibt.

Egal wer sie verlassen hat, welcher Schaden angerichtet wurde, welche Wunden ins Fleisch geschlagen wurden, welche Beziehungen zerbrochen sind. Sie bleibt. Sie ist die Stimme von Superwoman, der weisen Frau und der inneren großen Mutter. Sie ist das kleine unschuldige Kind und die pure Weiblichkeit. Sie ist die Sensible und Verträumte, die Mutige und die Freche.

Sie kann dir nicht genommen werden.

Sie ist deine Intuition. Das Flüstern deiner Seele. Die Weisheit deiner Ahnen. Deine Stimme aus dem Herzen. Die Mittlerin zwischen den Welten. Wenn das Leben dir übel mitgespielt hat. Wenn du glaubst, dass dich alle guten Geister verlassen haben. Sie ist immer da.

Erinnere dich an sie … sie ruft dich nach Hause. Es ist Gott in dir.

Dies ist eine Einladung an dich zu lernen, wie du dich mit derselben Liebe nähren kannst, die du deinen eigenen Töchtern und Söhnen geben würdest.

Das Selbstwert-Manifest:

1. Unabhängig von den äußeren Umständen habe ich die Kraft, zu jeder Zeit auf meinem Weg zu gedeihen!

2. Wenn ich gedeihe, fließt meine Energie. Körper, Geist und Seele sind in liebevoller Einheit verbunden. Ich habe Pep in meinem Schritt, Frieden in meinen Gedanken und Freude in meinem Herzen. Wenn es mir nicht gut geht, ist es ein Zeichen, meinen Fokus umzuleiten.

3. Es gibt keinen einheitlichen Ansatz, um zu gedeihen. Meine Version ist für mich richtig und ändert sich, wenn sich meine Bedürfnisse ändern. Daher verzichte ich darauf, mich mit anderen zu vergleichen.

4. Ich wähle Gedanken und Überzeugungen aus, die meine Gesundheit, meine persönlichen Ziele und mein höchstes Gut unterstützen.

5. Ich höre auf meinen Körper und vertraue meiner Intuition, weil ich weiß, was für mich am besten ist.

6. Ich füttere meinen Körper mit gutem Essen, weil ich es Wert bin. Die Verbesserung meiner Ernährung verbessert mein Leben.

7. Ich verstehe, dass Selbstfürsorge Seelenpflege ist und ich tue es täglich.

8. Ich unterstütze mein Immunsystem, indem ich mich von energieraubenden, belastenden Menschen und Situationen fernhalte.

9. Ich übe Entwicklung und Entfaltung, nicht Perfektion in meinem Streben nach geistiger und körperlicher Gesundheit und tiefer innerer Freude.

10. Ich bitte um Hilfe, wenn ich sie brauche, und nehme mir Zeit für meine Freunde.

11. Ich liebe und akzeptiere mich genauso wie ich heute bin! Ich laufe keinem fremden Bild mehr hinterher, um eine erfundene bessere Version zu werden.

12. Ich kann nicht allen gefallen, und das ist in Ordnung. Immer anderen gefallen zu wollen, frisst meine Energiereserven leer. Und wenn ich zu sehr darauf fokussiert bin, den Standards anderer Menschen gerecht zu werden, vergesse ich, meine eigenen zu setzen, zu leben und zu ehren.

13. Ich übe mich regelmäßig in Dankbarkeit, weil ich dadurch in einen positiven Zustand versetzt werde und daran erinnert werde, was in meinem Leben schon großartig ist.

14. Ich verstehe, dass Heilung und Wachstum nicht linear sind. Es geschieht in Zyklen, Zick und Zack, vorwärts und rückwärts. Deshalb bin ich geduldig, liebevoll und sanft zu meinem Körper, Geist und Seele.

15. Ich sage Ja zu meinem Leben und nehme mir Zeit für die Stille, Alleinsein, und für die Menschen, Tiere und Erlebnisse, die für mein Wohlgefühl am wichtigsten sind. Ich gebe mir selbst die Erlaubnis, so zu leben, wie ich es verdiene. So, als würde ich es ernst meinen. Ich beginne heute!

16. Ich glaube an Gott.

Mögest du glücklich sein, mögest du gesund sein. Dich selbst schätzen, mögest du wissen, wie sehr du geliebt bist, und mögest du diese Liebe mit anderen Menschen, den Tieren und Mutter Erde teilen – sie haben es verdient.

Jetzt bist du dran: Welcher Glaube aus dem Manifest berührt dich am meisten? Ich würde darüber gerne deine persönliche Antwort in den Kommentaren von dir lesen.

Foto: Adobe Stock

Du willst nicht länger unter deinem mangelnden Selbstwertgefühl leiden? Dann sicher dir jetzt den kostenfreien Zugang zu meinem Video und hol dir meine regelmäßige Unterstützung per Mail!

(Beispiele, Hinweise: Datenschutz, Analyse, Widerruf)

TEILE DEN ARTIKEL
Tschüss Selbstzweifelmonster – Hallo Selbstwert

Tschüss Selbstzweifelmonster – Hallo Selbstwert

Volle Transparenz: Dieser Artikel enthält werbende Inhalte zu meinen Produkten und/oder Werbe-Links zu Produkten, die ich nutze und liebe. Letzteres erkennst Du am * nach dem Link. Ich wurde in keinem Fall von Unternehmen oder Produkt-Anbietern dafür bezahlt, sie einzubinden!
 
Wie lange schon sind die Selbstzweifelmonster deine besten Freunde (Feinde)? Wie oft hast du gar nicht erst angefangen? Hast dich in dem Gedanken verloren, dass du es nicht wert bist? Fühltest dich verletzt, missachtet, missbraucht, verloren? Hast zurückgeschlagen oder dich in die Dunkelheit zurückgezogen?*

Oft natürlich nicht so offensichtlich, dafür sind die Selbstzweifelmonster viel zu clever. Die schleichen sich immer durch die Hintertür rein, ohne anzuklopfen versteht sich. Weil wir zu unachtsam mit uns selbst sind, können sie kommen und gehen, wie sie lustig sind. Und wir folgen ihnen blind.

Wir sind doch das Produkt unserer Gedanken. Und zwar jeglicher Gedanken. All derer, die uns erheben und glorreich sein lassen und die, die uns einschränken. Letzteres beherrschen wir in Perfektion. Wie oft hast du dich schon selbst klein geredet? Dich infrage gestellt und dich selbst in Gedanken niedergemetzelt?

Willst du damit Schluss machen? Dann lies jetzt weiter und genieße mit mir die Wiedergeburt von Superwoman.

Du bist, was du hast

Kurze Momente des Glücks, die kennen wir alle. Die eine mehr, die andere weniger. Die meisten dieser Augenblicke erfahren wir außerhalb von uns. Wir sind so sehr darauf getrimmt, dass wir erst etwas haben müssen, damit wir etwas sein können, dass wir tiefe innere Freude aus uns selbst heraus selten, ich behaupte sogar, die meisten nie, empfinden. Das führt dazu, dass du nicht daran glaubst, dass es so bleibt. Dass es dir gut geht. “Ich glaube dir erst dann, wenn du mir den Beweis dafür gibst.” Und diesen Beweis suchst du auch im Außen. Sei es durch die Bestätigung oder Anerkennung durch andere oder durch weitere Besitztümer. Neue Schuhe, neue Handtaschen, den zwanzigsten Lippenstift …

Mehr zu haben verführt nicht nur dazu, immer noch mehr zu wollen oder brauchen, sondern auch dazu, festzuhalten. Denn in dem Augenblick, indem wir etwas bekommen (vor allem Dinge von hohem Geldwert), haben wir sogleich wieder Angst, dieses zu verlieren. Was ich haben wollte, habe ich bekommen und mit ihm die Angst, dass das nicht lange anhalten wird.

Das gilt in gleichem Maße auch für berufliche Stellungen, hast du dich hochgearbeitet, willst du diese Position natürlich nicht verlieren. Alles für den Dackel, alles für den Job 🤔 Aber auch für Menschen, mit denen wir eine (Liebes-) Beziehung pflegen. Besonders dann, wenn du dich selbst für nicht gut genug hältst, den anderen über dich stellst und glaubst, du würdest nie wieder so einen tollen Partner bekommen. Vielleicht sogar nie wieder überhaupt einen Menschen, der imstande ist, dich zu lieben.

Bahn frei für die Selbstzweifelmonster und ihre Freunde. Das Anpassungsfähnchen und die Ich-verbiege-mich-bis-zur-Besinnungslosigkeits-Frau, die dir vorgaukeln, dass du gerne so bist, wie andere dich haben wollen.

Die Überlastung in unseren Köpfen

In einer Welt, in der man uns immer wieder deutlich zu verstehen gibt, dass wir nicht genug sind, ist der Selbstzweifel ein willkommener Gast. Jede Abweichung von der Norm ist unerwünscht. Und was der Norm, und wie man ihr am besten entspricht, wird spätestens mit dem Eintritt in das Bildungssystem in unsere Kinder reingehämmert. Wer nicht weiter optimiert werden kann, kommt aufs Abstellgleis. In unserem Grundgesetz steht, dass die Würde des Menschen unantastbar ist, während sich Silicon Valley als Mekka des evolutionären Fortschritts entwickelt. Busse und Autos ohne Fahrer, Pflegeroboter spielen in Japan bereits jetzt eine wichtige Rolle und Drohnen führen Krieg. Künstliche Intelligenz überall und Alexa und ihre Freunde zeichnen fleißig alles auf. Ein Schelm, der dabei an etwas böses denkt.

Des Menschen Arbeit wird vermessen, in Standards eingeteilt und durchgetaktet. Akkordarbeit ob mit der Hand oder dem Kopf, was einzig zählt sind Effektivität und Effizienz. Die Überlastung in unseren Köpfen halten wir immer häufiger nicht mehr aus.

Statt in die Stille zu gehen, lenken wir uns lieber ab. Unsere Smartphones halten uns auf Trab. Wir können zu jeder Tag- und Nachtzeit miterleben, wer mit wem etwas hat. Wer will da schon auf sich schauen, wenn das Leben der anderen so viel gutes Futter liefert? Das Ego versetzen wir damit in Hochstimmung. Es liebt derartige Beschäftigungen, ist es doch so in der Lage, dich rund um die Uhr mit Gedanken zu beschäftigen und dich weit weg von dir selbst zu tragen.

Und für das gute Gewissen haben wir eine der vielen Achtsamkeits-Apps runtergeladen. Ein sanfter Gong möge uns daran erinnern, dass wir kurz innehalten. Und dann weiter im Programm, schließlich gibt es viel zu tun und angeblich wenig Zeit.

Vielleicht besser als nichts? Aber wenn ich mich auf eine App verlassen muss, um mich daran zu erinnern, dass ich auf mich Acht gebe? Sollte es nicht so sein, dass wir uns selbst genug sind und immer dafür sorgen, dass es uns gut geht? Um dann auch für unseren Nächsten sorgen zu können?

Der Mensch ist faul (und dumm)

Geht es dir dann wahrhaftig einmal gut, wirst du übermütig. Nach einem kurzen Augenblick der Wonne schiebst du die Gegenwart beiseite, holst dir die Vergangenheit wieder in deine Gedanken und nimmst den ganzen alten Dreck wieder auf. Das beängstigt, beunruhigt, ruft die Ich-bin-nicht-gut-genug-Frau wieder auf den Plan und fügt dir Schaden zu. Wer viele böse Erfahrungen gemacht hat, der sagt: so leicht kann ich nicht glauben. Leichtgläubig bist du dann aber, wenn du andere reden hörst. Ihnen schenkst du Glauben, indem du ihre gesprochenen Worte aufnimmst und ihnen folgst.

Wie oft aber hörst du gar nicht richtig zu, weil du unbewusst mit dem Geplapper in deinem Kopf beschäftigt bist? Während du einen anderen reden hörst, bist du bereits dabei, dir deine nächste Antwort zurechtzulegen. Oder aber du bist mit dem ersten aufgenommenen Wort schon so sehr verletzt, dass du dich augenblicklich dem Wunden lecken widmest. All dies geschieht fast immer unbewusst und automatisch im Hintergrund. Das Gespräch hast du eigentlich längst verlassen, glaubst aber noch immer den Worten, die du scheinbar aufgenommen hast.

Energiesauger lauern überall

Achtsamkeit ist keine Momentaufnahme. Es reicht nicht aus, sich hin und wieder mal der Gedankenhygiene zu widmen. Dafür sind die Verlockungen und Ablenkungen des Alltags zu mächtig und der Mensch ein Schaf (Nichts gegen Schafe, ich liebe sie). So wie wir immer darauf bedacht sind einen Gegenstand sauber zu halten, sollten wir auch darauf bedacht sein, Gedanken jeglicher Art mit Bedacht aufzunehmen. Und wann immer wir können, die Stille aufzusuchen.

Schau (besser noch fühle) genau hin, wenn sich irgendwo in deinem Körper ein ungutes Gefühl bemerkbar macht. Und vertraue diesem Gefühl. Ich weiß, dass auch du spüren kannst, wenn etwas nicht gut für dich ist. Seien es Menschen oder Situationen. Die Energiesauger lauern überall. Auch in dir selbst.

Lass dich selbst und deinen Körper nicht außer Acht. Schenk dir Zeit. Und ich bin sicher, dass du jetzt denkst, wo zum Henker du die hernehmen sollst. Ich muss noch Dieses und Jenes tun, ich habe keine Zeit.

Lass den Unsinn mit dem Nachjagen der Zeit, denn die einzige, die du damit jagst, bist du selbst. Sorge dafür, dass du gewisse Reserven hast. Kraftreserven. Jeden Tag geben wir Energie ab, verlieren Kraft. Wir vergeuden sie an das, womit wir uns tagsüber beschäftigen. An unseren Job, die vielen unnötigen Gedanken, Menschen, die uns nichts Gutes wollen, die Technik, den Fernseher, das Lästern, an die Selbstzweifelmonster …

Weck Superwoman aus dem Dornröschenschlaf

Dafür brauchst du keine Formeln oder Selbstoptimierungstechniken. Die meisten verwirren sowieso. Sie helfen spätestens in dem Moment nicht mehr, wenn du so sehr darauf bedacht bist, keine Fehler bei ihrer Ausübung zu machen, dass der eigentliche Sinn und Zweck verfehlt wird.

Und dabei geht es nicht darum, wie du noch schöner und noch erfolgreicher werden kannst. Auch nicht darum, wie du noch zeiteffizienter besser leben kannst. All das esoterische Rumgelaber, stundenlanges Meditieren nach irgendeiner Formel und in einer besonderen Körperhaltung, angeblich spirituell ausgefeilte Techniken bringen dir nichts, wenn du dich nicht deinen Gedankenmonstern stellst. Gedankenhygiene betreibst. Und dir deiner Würde und deines Selbstwertes bewusst wirst.

Es geht nicht um die anderen. Denn sie sehen dich so, wie sie es vermögen. Und das hängt, sorry, dass ich das jetzt so sagen muss, sehr stark von ihrem Geisteszustand ab. Sind sie guter Gesinnung oder von einer schlechten.

Mit dir hat das gar nichts zu tun. Und wenn du immer wieder versuchst, in ihr Bild reinzupassen, dann wirst du nicht nur dich selbst verleugnen und verlieren, sondern dieses Ziel auch nie erreichen können!

Mein Fazit:

Loslassen ist eine Entscheidung. Festhalten auch! Tschüss Selbstzweifelmonster – Hallo Selbstwert, ist ebenso eine Entscheidung. Durch bewusstes Gewahrsein und das regelmäßige Aufsuchen der Stille lernst du dich selbst erkennen. Schau nicht weiter durch die Brille der anderen, sondern mit Liebe auf dich.

Menschen sind Erfinder und Weltmeister darin, aus Mücken Elefanten zu machen. Aus Nichts etwas ganz Großes zu machen und aus etwas ganz Großem ein Nichts. Allem ein Etikett anzuheften, es zu Etwas zu machen und als Krönung gibt es eine Geschichte oben drauf.

Die fällt ganz unterschiedlich aus, weil jeder Mensch anders wahrnimmt. So gibt es viele Wahrheiten und jeder behauptet, er sei im Recht. Wie würde dein Leben aussehen, wenn du nicht länger allem ein Etikett verpassen müsstest? Wenn du nicht über alles und jeden ein Urteil fällen würdest? Wenn du dir, den Menschen um dich herum und den Dingen erlauben würdest, einfach zu sein.

Der Zwang im Denken, wie du dich fühlen oder sein solltest, hindert dich daran, das zum Ausdruck zu bringen, was du bist.

Übe dich darin, zu sein, anstatt dich ständig zu optimieren. Übe dich darin, deine miesen Kopfkollegen zu erkennen. Und dann übe dich darin, ihnen keine Bedeutung mehr zu geben.

Loslassen ist eine Entscheidung.*

Festhalten auch.

Tschüss Selbstzweifelmonster – Hallo Selbstwert!

Foto: Adobe Stock

 

Du willst nicht länger unter deinem mangelnden Selbstwertgefühl leiden? Dann sicher dir jetzt den kostenfreien Zugang zu meinem Video und hol dir meine regelmäßige Unterstützung per Mail!

TEILE DEN ARTIKEL