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Liebe ist Freiheit – ohne Liebe ist nichts sicher

Liebe ist Freiheit – ohne Liebe ist nichts sicher

Liebe ist Freiheit und ohne Liebe ist nichts sicher. Und genau das erfahren wir gerade auf eine schmerzliche Art und Weise.

Der Mensch ist kein demokratisches Wesen. Er ist bereit, jeden anderen seiner Rechte zu berauben, wenn es ihm zum Vorteil gereicht. Weil er keine Liebe besitzt, außer der Selbstliebe. Weil er blind und taub geworden ist in diesem ganzen Wahnsinn.

Alle labern über Selbstliebe und sie alle verstehen diese Liebe falsch. Es geht nicht darum, deinen Körper zu lieben, deinen Besitz zu lieben, sondern die Liebe in dir zu entdecken.

Diese Liebe, die keinen Anspruch auf irgendwas erhebt. Die nicht wertet und urteilt. Die niemanden bestiehlt, niemanden begehrt. Eine Liebe, die aus sich selbst heraus schöpft, nicht aus anderen. Eine Liebe, die so groß ist, dass sie dich gänzlich erfüllt und aus dieser Fülle andere reich beschenken kann. Mit Liebe. Aus sich selbst heraus.

Wenn wir Menschen diese Liebe so wenig fühlen, sind wir unsicher, finden keinen Halt und glauben dem großen Lug und Trug, der hier gerade stattfindet. Der schon immer stattgefunden hat.

Weil aber wir Menschen diese Liebe so wenig fühlen, leben wir mit der Angst. Haben uns dieser hingegeben und suchen Sicherheit außerhalb von uns selbst. Denn in uns können wir diese Liebe schon lange nicht mehr fühlen. Der Kontakt zum Geist, zu unserer Seele ist abgebrochen.

Liebe ist Freiheit

Weil wir Menschen diese Liebe aber so wenig fühlen, kennen wir auch die Freiheit nicht. Verwechseln auch diese mit Besitz und versuchen ihr mit materiellen Dingen einen Ausdruck zu verleihen.

Und weil wir Menschen diese Liebe so wenig fühlen, suchen wir sie außerhalb von uns.

An und im Körper, der doch auch nichts anderes ist, als dir hier eine Form zu geben. Da wird dann an sich herumoperiert, Form korrigiert, mager gehungert, mit ständig neuer (Ver-)Kleidung aufgewertet, weil du einem Bild folgst, dass es nicht gibt. Es wird eine soziale Stellung gesucht, die dir Form und Besitz im Außen gibt. Die geile Karre, der coole Job, der bedeutende Titel. Das alles, um dich über dich selbst und andere zu erheben.

Du suchst in anderen, die jedoch allesamt auch nicht dazu in der Lage sind, dich wahrhaft zu lieben. Weil sie die wahrhafte Liebe nicht kennen. Sie nicht fühlen und infolgedessen auch nicht leben können.

Schau wo wir jetzt gerade stehen

Es wird viel darüber gelabert, dass die Würde des Menschen unantastbar sei. Und das ist sie auch. Aber auch hier haben wir Menschen es in den letzten Jahrtausenden erfolgreich geschafft, uns dieser Würde selbst zu entledigen.

Wir sind entzweit wie selten zuvor. In einer Zeit, in der wir es eigentlich besser wissen müssten. Denn was haben wir nicht schon alles erlebt? Was hat unsere Geschichte uns nicht schon alles gezeigt! Gelehrt hat sie die Meisten offensichtlich recht wenig, denn heute sind viele bereiter denn je sich selbst und andere zu verraten. Das wird dann Freiheit genannt. Deine Freiheit jedoch hört dort auf, wo du einem anderen die seine nimmst. Wo du bereit bist, anderen deinen Willen aufzuzwingen, sie zu unterwerfen und zu peinigen. Das alles natürlich in „Liebe”. In „Selbstliebe“.

Was aber kann das für eine Liebe sein?

Mit Liebe kannst du nicht bezahlen.

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Sie ist keine Währung, die du tauschen kannst. Liebe ist kein stofflicher Besitz und sie will auch nichts besitzen! Liebe ist das reine, pure Gute. Aber das kannst du dir kaum vorstellen, weil hier dauernd auf irgendeine Weise an dir gezerrt und gezogen wird.

Weil du hier in einer Welt lebst, in der gelogen und betrogen wird und weil du gelernt hast, dich selbst zu belügen und zu betrügen. Denn du glaubst, du könntest es sonst nicht aushalten.

Die Wahrheit will hier schon lange keiner mehr hören, denn die Wahrheit beinhaltet auch Schmerz und Leid. Und genau das willst du doch vermeiden. Dabei merkst du gar nicht, wie sehr du dich in immer mehr Schmerz und Leid hinein begibst.

Es herrscht also die Angst und sie ist eine Meisterin der Trennung, des Verrats und des Irrtums.

Menschen gehen aufeinander los. Beschimpfen sich, lassen keine andere Meinung mehr zu, außer der, der sie selbst bereitwillig folgen. Es wird nicht mehr emotional geprüft, ob das die Wahrheit sein könnte, sondern gefolgt. Wie die Lämmer zur Schlachtbank lassen sich die meisten gerade führen.

Innerhalb von Familien kann man nicht mehr offen diskutieren. Andere Meinungen werden nicht mehr zugelassen, weil die Angst die Führung übernommen hat. Und die Verwirrung ist groß.

All das ist möglich, weil wir es bis hierhin haben kommen lassen. Weil wir Konsummonster geworden sind. Seelenlose Wesen, die mit ihren Krallen alles außerhalb von sich ergreifen, was ihnen auch nur irgendwie einen Vorteil verspricht.

Der Mensch begehrt, was einem anderen gehört. Eines anderen Wohlstand, eines anderen Partner. Er lügt, betrügt, verrät, stiehlt, tötet und er hat das Geld und seine soziale Stellung zu seinem Gott gemacht. Er erhebt sich über andere.

Wer das Geld zu seinem Gott macht, der wird mit der Angst bezahlen

Wem sollst du glauben, wenn doch alles, was du zu sein scheinst, dein stofflicher Besitz ist? Dann nämlich hast du Angst, eben diesen Besitz zu verlieren und das ist nur möglich, weil es in dir leer ist.

Wem sollst du folgen? Denen, die dir Sicherheit versprechen, auch wenn das bedeutet, dass du dafür deine Freiheit opfern musst? Denn das musst du tun, weil du selbst den Weg nicht mehr kennst. Weil du Angst hast und die Unsicherheit dich quält.

Ohne Liebe ist nichts sicher!

Überhaupt ist alles anders und doch scheint der Mensch sich nicht zu verändern. Genau diese Veränderung aber braucht die Welt jetzt!

Und wie soll die Welt zu einem besseren Ort werden, wenn nicht jede einzelne bereit ist, nach innen zu schauen, innezuhalten und Veränderung in sich zuzulassen?

Wir stehen an einem Wendepunkt und das Gute wird siegen. Es geht um Selbstveränderung und nicht darum, die Dinge um dich herum im Alleingang zu verändern. Jede ist wichtig und jede wird gebraucht, jede soll mitmachen.

Lasst uns in der Liebe bleiben, das wird uns allen helfen zur Besinnung zu kommen. Dann wird jede für sich ihre Schritte machen können. Hin zu sich und hin zu einem besseren Leben in einer besseren Welt.

Auch ich habe mich zunächst mitreißen lassen vom Geplapper der Menschen und der Medien. Und egal ob Mainstream Medien, soziale Medien oder alternative Medien, sie alle haben eines in mir ausgelöst: Wut und Trauer.

In der Folge konnte ich schlechter einschlafen, nicht mehr durchschlafen und meine Meditationen und Gebete fielen mir schwer.

Ich war in meinen üblichen Gewohnheiten gefangen, habe mich zunächst mit meiner Arbeit ertränkt. Einen kurzen aber ausgiebigen Abstecher in den Mangel gemacht und mich der Angst (m)einer finanziellen Krise hingegeben.

Was ich dabei verlor?

Mich selbst und mein Vertrauen in Gott.

Als ich das wirklich wahrnehmen konnte, habe ich eine Entscheidung getroffen. Für mich. Für mein geistiges Wachstum. Für die Liebe in mir und zu Gott.

Mit dieser Entscheidung habe ich in den ersten 21 Tagen keine – und ich meine wirklich gar keine – Medien mehr konsumiert. Kein TV, keine Serien, keine Dokus, keine Nachrichten. Kein Radio. Keine sozialen Medien. Nix, gar nichts.

Zu Beginn hat sich das seltsam angefühlt bis ich dann merkte, wie sehr ich zur Ruhe fand. Die Welt dreht sich ohnehin weiter. Aber meine innere Welt verlangte nach Innenschau, Erkennen und Erkenntnis.

Was habe ich gewonnen?

Nun, alles werde ich dir in diesem Artikel gar nicht schreiben können, damit könnte ich viele Seiten füllen. Lass mich also eine ganz wichtige Erkenntnis mit dir teilen:

Wann immer du gegen etwas bist, hältst du es fest und machst es stark.

Oh, und ich war gegen sehr vieles in dieser Zeit. Das nährte jedoch einzig meine Wut und meine Trauer. Förderte mein Unverständnis und saugte mich innerlich leer. Ich verlor die Verbindung zu mir. Fühlte die Liebe in mir nicht mehr, sondern befand mich im Kampf. Diesen Kampf jedoch, den kann ich nur verlieren. Denn er ändert gar nichts, außer dass er mir mein inneres Leuchten nimmt und mein Licht klein macht.

Dieser Kampf verband mich nur mit denjenigen, die ebenfalls im Kampf waren, und umgab mich und alle nur mit Dunkelheit. Nahm mir die Freude. Die Hoffnung. Die Zuversicht. Den Glauben. Das Vertrauen. Die Liebe.

Ich erinnerte mich also daran, dass ich Liebe senden muss. Wie aber soll ich Liebe senden, wenn ich sie in mir nicht fühle? Wie soll ich reine Liebe an diejenigen senden, die mich wütend machen, wenn ich im Kampf gefangen bin?

Wohin hat uns denn dieser ganze Wahnsinn geführt? In immer schneller, immer weiter, immer höher. In einen Haufen Abhängigkeiten. In eine Welt des Habens und nicht des Seins. In eine Welt, die hässlich ist, unmenschlich, narzisstisch und egoistisch.

Getrieben von dem Gedanken, weiterhin gut zu funktionieren. Sich selbst und jeden anderen zu vergessen. Gottlos.

Eine heilige Zeit oder Angst vor der Zukunft

Möchtest du dich jetzt mit mir dem Gedanken hingeben, dass dies vielleicht eine heilige Zeit ist? Das wir Menschen in diesem Augenblick eine echte Chance erhalten?

Die Chance, uns zu dem zu bekennen, was wirklich wichtig ist. Die Chance innezuhalten. Durchzuatmen. Aufzuatmen. In Verbindung mit unserer Seele zu gehen. Hass und Misstrauen zu überwinden. Die Liebe in uns wiederzufinden und sie zu leben. Jede Sekunde.

Die Chance, mit unseren Gewohnheiten zu brechen. Diese gewaltigen Muster infrage zu stellen.

Brauche ich wirklich so viel?

Wie ist mein Konsumverhalten?

Muss ich immer das Neueste haben?

Ist es sinnvoll, mich weiterhin mit all den Medien abzulenken und im Strom ihrer Dunkelheit mitreißen zu lassen?

Muss ich wirklich ständig erreichbar sein?

Darf ich mich nicht endlich von denjenigen trennen, die mir und meiner Seele nicht guttun?

Muss ich wirklich immer funktionieren?

Darf ich nicht endlich die Härte gegen mich in meine mir angeborene Weichheit eintauschen und gut mit mir sein?

Ist es wirklich wichtig allen zu gefallen?

Muss ich wirklich so viel reisen, durch die Welt hetzen, meine Fußabdrücke überall hinterlassen und dennoch nichts wahrnehmen?

Muss ich wirklich immer mehr haben?

Wenn unser einziger Wunsch für die Zeit nach der Krise der bleibt, dass alles bitte wieder so sei wie vorher, dann haben wir nichts gelernt.

Wäre nicht jetzt die Zeit reif dafür, neue Wege zu gehen?

Jede für sich und wir alle im Ganzen?

Neue Wünsche an die Politiker zu stellen. Für eine neue Weltordnung. Ohne Kriege. Ohne Hass. Ohne Neid. Ohne dass sich ein kleiner Kreis an allen bereichert. Ohne Lug und Betrug.

Vielleicht für eine neue Ordnung der Weltwirtschaft.

Vielleicht für ein bedingungsloses Grundeinkommen.

Vielleicht für den Schutz jedes einzelnen Menschen.

Und ganz sicher für Frieden. Für die Liebe. Für die Freude.

Ich könnte dir jetzt noch unendlich viele Worte schreiben, aber ich denke, es ist jetzt an dir, mit dem bereits Gesagten in dich zu gehen und deine eigenen Antworten zu finden.

Möge die göttliche Liebe dich dabei begleiten. Mögest du Frieden in dir finden. Mögest du dein Licht entzünden und leuchten.

In tiefer Verbundenheit. 🌹🦋🌹

Michaela

Foto: Adobe Stock

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Gewohnheiten ändern und raus aus der Selbstsabotage

Gewohnheiten ändern und raus aus der Selbstsabotage

Gewohnheiten sind gefräßige kleine Monster. Sie ernähren sich von unserer Lebenszeit und als “Gegenleistung” schenken sie uns das Gefühl von vermeintlicher Sicherheit.

Gewohnheiten machen uns berechenbar und abhängig von der Meinung anderer über uns. Es ist schwierig ihnen zu entkommen, weil sie so geschickte Meister der Tarnung sind und weil der Mensch so unglaublich bequem ist. Wie ein unsichtbares Band zieht es uns immer wieder in die gleichen Muster zurück, meist sogar völlig unbemerkt.

Ich habe nichts gegen Gewohnheiten. Ich will nur mein Leben nicht von ihnen bestimmen lassen und das ist die Herausforderung dabei.

Viele Gewohnheiten schleichen sich leise ein, manche haben wir einfach aus den unterschiedlichsten Motiven übernommen. Die meisten Gewohnheiten sind aus diesen beiden Gründen ein Teil von uns geworden:

Weil es bequemer ist.
Weil es alle so machen.
Und weil man es von uns so erwartet.

Leider beginnt genau da die Selbstsabotage. Wir benutzen all diese Gewohnheiten, um uns zu entschuldigen. Nicht vor anderen, sondern gegenüber uns selbst. Wir lullen uns so richtig schön damit ein.

Wenn wir dann zwischendurch mal wieder das Gefühl haben, dass das so nicht weitergehen kann, dann hoffen wir auf Veränderung sind aber noch so gelähmt von diesen ach so bequemen Gewohnheiten, dass wir nichts ändern.

So warten wir in den meisten Fällen darauf, dass Veränderung einfach passiert, dass sie uns geschieht, so ganz von alleine. An dem Gewohnten festhalten fühlt sich vertraut an, gibt uns ein Gefühl von vermeintlicher Sicherheit, aber sie hält uns vor allem in unserer Komfortzone fest und leider oft auch im Leid und im Schmerz.

Da dies aber Leid und Schmerz ist, den du kennst, nimmst du lieber diesen. Denn die Angst vor der Ungewissheit, wie es wäre, wenn du etwas ändern würdest, ist groß. Die Angst ist also ein guter Kumpel der Gewohnheiten und dein schlechtester Berater.

Liebst du deine Selbstsabotage oder willst du ihr in den Hintern treten?

Es gibt 4 fette Gewohnheiten, die dich sabotieren. Die schauen wir uns später an, versprochen!

Deine Gewohnheiten haben einen großen Einfluss auf das, was du erreichen willst in deinem Leben. Die gute Nachricht: Du machst sie selbst und kannst sie somit auch ändern.

Du kannst aufhören dich selbst zu sabotieren, in dem du dir bewusst darüber wirst, was sich da so alles in dein Leben geschlichen hat. Wenn du dann erkennst, wie viel davon du überhaupt nicht brauchst, nicht als Sicherheit, nicht um dich besser zu fühlen und erst recht nicht, um deine Ziele zu erreichen und deine Träume zu leben, dann kannst du deine Gewohnheiten verändern.

Die Selbstsabotage hat nicht nur eine mentale Komponente, sondern auch eine körperliche. Es ist eine Geist-Körper-Verbindung.

Unser Geist ist quasi die Software und unser physisches Gehirn ist die Hardware.

Selbst wenn du die besten Absichten hast, wirst du sie nicht umsetzen, solange deine Hardware mit deiner Software nicht kompatibel ist.

Kennst du Situationen, in denen du Dinge tust, die du nicht fühlst? Du isst und trinkst Dinge, die nicht gut für dich sind. Du handelst auf eine Art, die du gar nicht magst. Auch an dir nicht magst. Dein Bauch grummelt zwar dabei, aber du machst es trotzdem.

 

ich gebe immer zu viel - kindofbeauty

Du hältst an den alten schlechten Gewohnheiten fest und steckst fest.

Wenn unser Gehirn die Kontrolle hat, anstatt unser bewusstes und wahres Selbst, sind unsere Worte, Gedanken und Handlungen völlig vorhersehbar.

Das macht uns übrigens für viele zu einer leichten Beute. Wir sind durchschaubar und leicht zu manipulieren. Den Rest schaffen wir dann mühelos selbst. Das können wir ändern. Wir können uns verändern, unsere Gewohnheiten verändern.

Das mag dir manchmal schmerzhaft erscheinen, aber glaub mir, der Schmerz, den du fühlst, wenn du immer so weitermachst, der wird schlimmer sein. Denn es ist ein ständiger Verrat an dir selbst.

4 Gewohnheiten, die uns sabotieren.

1. Entschuldigungen

Wenn du es dir zur Gewohnheit gemacht hast, alles zu entschuldigen, dann blockierst du dich damit selbst.

Warum?

Vielleicht findest du dich hierin wieder: Du möchtest etwas in deinem Leben ändern, aber du sagst zu dir selbst „Ich weiß einfach nicht wie.“ und das war es dann.

Oder du möchtest ein neues Ziel erreichen und hältst dich davon ab, indem du sagst: „Ich habe nicht genug Zeit.“

Beides sind Entschuldigungen dafür, dass du gar nicht anfangen kannst. Du beginnst also gar nicht erst. Du hast deine Entschuldigung gefunden und du bist fein raus.

Willkommen im Jammertal, denn da enden die meisten! Klar bist du da in guter Gesellschaft. Man heult sich gegenseitig die Jacke voll und am Ende ist alles vergessen. Weiter wie gewohnt.

Deine Lösung!

Gehe mit dir selbst eine Vereinbarung ein. Gib dir selbst ein Versprechen. Keine Entschuldigungen mehr, die dich in die Selbstsabotage führen und dich davon abhalten, dir das vom Leben zu holen, was du verdienst.

Mit Gewohnheiten brechen erfordert Disziplin. Wenn du aber erkennst, dass du dies aus Liebe zu dir machst, dann solltest du dir das wahrhaft wert sein.

Nur für den Fall, dass du jetzt gerade denkst, das klappt sowieso nicht. Beginne den Artikel noch einmal von vorne.

2. Negative Selbstgespräche

Die meisten Gespräche führen wir tatsächlich mit uns selbst. Die meisten sind negativ und der absolute Killer für Erfüllung und (Selbst-) Verwirklichung.

In unseren Köpfen werden ganze Horrorserien gedreht. Staffel 1 bis unendlich. Und dann wundern wir uns, wenn alles schief geht. Diese Art von negativen Selbstgesprächen raubt uns so richtig Energie und macht uns klein.

Das nennt man selbsterfüllende Prophezeiungen. Glaube mir, was so herumgeht, geht auch anders herum.

Tatsache ist, je mehr du dich selbst runterputzt, umso weniger wirst du dich selbst mögen. Von Selbstliebe können wir dann gar nicht mehr reden.

Kleiner Tipp: Nur für den Fall, dass du auch eine gedankliche Peitsche hast, übergib sie der Feuerfrau und sage ihr, sie möge die für dich verbrennen und bedanke dich bei ihr. Du brauchst sie nicht mehr. Klingt komisch, hilft aber.

Solltest du eine neue Peitsche bekommen, schick sie wieder zurück.

3. Schuld sind immer die anderen

Die Schuldfrage ist immer eine sinnlose Frage, die zu nichts führt, und ein herrlicher Auslöser für deine Selbstsabotage ist. Wir sind schnell mittendrin, wenn wir enttäuscht wurden oder uns verletzt fühlen.

Wenn die anderen erst mal schuld sind, dann ist zumindest klar, warum du nicht weiterkommst.

Das Gleiche gilt, wenn du dir für alles selbst die Schuld gibst. Dann lässt auch gerne das Selbstmitleid grüßen und die Peitsche ist auch nicht weit weg.

Schuld bringt niemals Lösungen. Sie führt zu Wut, Angst und Hass. Schuld trennt dich von dir selbst und in dieser Trennung verlierst du auch das Vertrauen in dich. Da kannst du dich so oft du willst Halleluja singend vor den Spiegel stellen und dich hart abfeiern, du wirst dich nicht fühlen.

Entscheide dich aus dem Schuld-Spiel auszusteigen. Such nicht nach Schuldigen, sondern schaue nach neuen Wegen. Das wird nicht nur deine Ergebnisse, sondern auch deine Beziehungen deutlich verbessern.

Wir sind nicht hier, um über andere zu richten, noch über uns selbst. Wir dürfen erkennen. Dieses Erkennen wachsen lassen bis es zu einer Erkenntnis wird und aus dieser heraus bist du in der Lage zu handeln.

Das alles braucht Geduld und Zeit. Schenke dir beides und beginne zu fühlen.

4. Vermutungen

Das Problem mit Vermutungen ist, sind sie einmal gemacht, dann verhalten wir uns auch so, als wäre die Vermutung wahr. Das wiederum bestätigt dann die Vermutung und ist somit ein hübsches Hamsterrad von Verwirrungen und falschen Annahmen.

Vermutungen sind eine wahre Katastrophe und werden es verhindern, dass du dir ein Leben erschaffst, welches du willst und verdienst.

Falsche Annahmen und Vermutungen zerstören Leben, nicht nur dein eigenes, sondern auch deine Beziehungen zu anderen.

Es gibt Dutzende Vermutungen über ein und dieselbe Situation. Aber die eine, die du wählst, hat einen direkten Einfluss darauf, wie du dich als Nächstes verhältst.

Aufgrund deiner Vermutung wirst du so handeln, als wäre sie wahr. Und das wird dich nicht nur selbst sabotieren, sondern im Zweifel sogar die Situation so richtig schlimm machen.

Mit Vermutungen und Annahmen nimmst du dir deinen klaren Blick für die Situation und beraubst dich aller möglichen Wege.

Deine Lösung!

Werde dir bewusst darüber, in welchen Situationen du dich deinen Vermutungen hingibst. Versuche sie zu erkennen und dich davon zu befreien. Hinter den meisten Vermutungen steckt Angst. Die Angst davor nicht geliebt zu werden, jemanden zu verlieren, nicht genug zu bekommen, hintergangen zu werden …

Der Grund dafür ist fehlende Selbstliebe und ein daraus resultierendes, ständiges Gefühl von Mangel.

Du erkennst dich hier wieder? Dann solltest du dir diesen Kurs ansehen.

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Der Onlinekurs, der dir hilft, dein Herz wieder für dich zu öffnen und mit dem Kampf gegen dich selbst Schluss zu machen. Denn du bist mehr als ein Friedhof für deine Gefühle, deine Träume und Wünsche.

Er ist dein neues Selbstbewusstsein!

Du wirst lernen, dich von der Meinung anderer unabhängig zu machen und einen Weg zu dir selbst finden, der dir die Kraft und den Mut gibt so zu sein, wie du bist.

Eine Antwort auf deine letzte Frage

Ist es einfach, deiner Selbstsabotage in den Hintern zu treten? Alte Gewohnheiten zu beenden?

Nein und Ja. Es kann hart sein. Es wird sich aber gut anfühlen, wenn du da einmal durchgegangen bist. Du wirst Zeit und Geduld mit dir selbst brauchen. Eine große Portion liebevollen Umgang mit dir selbst und Selbstmitgefühl. Kein Selbstmitleid, denn dann sitzt du wieder bei den anderen im Jammertal und da willst du doch raus, oder?

Führen wird es dich zu dir. Es wird dich in dein Leben begleiten und deine Integrität wird wachsen. Deine Echtheit.

Und du bist es wert! Steh zu dir, denn für dich einstehen, steht dir gut!

In Verbundenheit

Michaela 

PS. Jetzt bist du dran. Was hindert dich daran, deinen Gewohnheiten in den Hintern zu treten? Liebst du deine Selbstsabotage? Schreib mir in den Kommentaren!

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Wie kannst du in Zeiten wie diesen zu dir selbst finden?

Wie kannst du in Zeiten wie diesen zu dir selbst finden?

Lass dich nicht von der Angst führen. Es ist die Angst, die einen Schleier über dich wirft. Dich nicht mehr klar sehen lässt. Dich nicht mehr klar fühlen lässt. Nicht mehr klar denken lässt.

Wie kannst du also in Zeiten wie diesen zu dir selbst finden?

Ganz besonders in diesen Tagen ist es für viele Menschen schwer, sich von der Angst zu befreien. Viele erkennen sie gar nicht als solche, sondern halten ihren Zustand für normal oder wissen nicht, wie sie sich schützen können.

Sie fühlen keine Liebe mehr, sondern werden geführt von der Angst. Und die Angst macht uns hart gegen uns selbst und gegen andere. Sie ist es, die die Verbindung trennt.

Die Angst begräbt das Mitgefühl, vertreibt die Stille, denn sie, diese Angst, kommt laut daher.

Sie muss laut sein, damit du dich ihr beugst

Denn die Liebe ist still. Sie drängt sich nicht auf. Sie ist. Und wir haben scheinbar keine Vorstellung davon, wie allmächtig die Liebe ist.

Und doch ist die Angst nur die Vorstellung von etwas. Eine beunruhigende Vorstellung. Eine zerstörerische Idee, die, wenn du sie in dir wüten lässt die Kälte und Härte in dich einziehen lässt.

Und der Mensch hat viel Angst. Oder eine blühende Fantasie, die er in die falsche Richtung anwendet. Denn ist sie nicht genau das, die Angst? Eine blühende Fantasie in ein dunkles Kleid gewickelt?

Wir sind nicht unsere Geschichten, unsere Dramen oder unsere Fehler. Wir sind Liebe.

Wie kannst du also in Zeiten wie diesen zu dir selbst finden?

Wir sind so sehr daran gewöhnt, uns immer wieder die alten Geschichten aufzutischen. Diese Geschichten, in denen wir nicht gut genug waren. In welchen wir angeblich versagt haben. Schmerz und Leid über uns gekommen ist. Und wir erlauben uns daraus die Zukunft abzuleiten.

Wie die Kühe mit ihren sieben Mägen käuen wir die Vergangenheit wieder und wieder und wieder. Was ist da schief gelaufen? Was haben wir falsch gemacht?
Als weitere Taktik suchen wir nach Beweisen, um unsere Geschichte zu bestätigen. Wir suchen nach denselben Mustern in unseren Beziehungen und Lebensumständen, als ob wir die Kontrolle haben könnten, wenn wir sie finden.

Doch bleibst du in der Angst stecken, wird nur sie es sein, die dich kontrolliert.

Wirst du weiterhin festhalten an allem, was du hier zu besitzen glaubst und deine Seele wird frieren.

Und dennoch bedienen wir uns fleißig weiter an der großen Kiste, auf der in dicken Buchstaben „Vergangenheit“ steht und auf welcher „Nix mehr dran zu rütteln“ in Geheimschrift aufgedruckt ist. Direkt daneben steht die große Überraschungskiste, mit dem fetten Aufdruck „Zukunft“. Das Kleingedruckte überlesen wir auch hier gerne, es wäre einfach zu müßig sich damit auch noch beschäftigen zu müssen. Im Kleingedruckten steht: „Denke nicht so oft an das, was sein könnte. Das Leben will gelebt werden und wir sind nicht fehlerfrei. Wir sind Menschen.”

Wir sind alle unschuldige, verwundete Kinder

Unser Verstand wird nicht müde, uns immer wieder in alte Muster zu locken. Das löst bei uns das Gefühl aus, wir könnten nicht da raus und das müsste so sein. Unser Leid beginnt mit der Art und Weise, wie wir mit der Situation umgehen und da wir fast alle Weltmeister im Festhalten sind, leiden wir eben weiter. Es sind die Geschichten, die du dir erzählst, die dich wütend, ängstlich oder traurig machen. Und es plappert unaufhörlich in deinem Kopf.

Das wissen auch die, die sich unserer gerne bedienen.

Sie spielen mit der Angst. Kleiden sie in falsche Liebe und wollen uns glauben machen, dass es besser ist, wenn wir uns fügen.

Nicht die Zeit ist falsch. Die Liebe hier ist falsch.

Man macht dir Angst und sagt, man tue dies aus Liebe zu dir.

Um dich zu schützen. Und wenn das nicht reicht, dann tu du dies um deine Lieben zu schützen, denn was wärst du für ein schlechter Mensch, wenn andere durch dich leiden würden?

Man sagt, der Zweck heilige hier die Mittel. Ich sage dir, niemals würde die wahrhaftige, allmächtige Liebe der Angst dienen. 

Du willst zu dir selbst finden?

Dann sei bereit und lege die Fesseln der Angst ab. Lasse die dunklen Gedanken nicht länger in dich einmarschieren und toben. Lass sie nicht länger deine Aufmerksamkeit fordern und dich von jeglicher Freude ablenken.

Wenn du denkst, du kannst den Weg der Liebe nicht mehr gehen, halte an und sei still.

Lass Stille und Mitgefühl dein Herz halten.

Niemand geht durchs Leben, ohne Wunden zu erleiden

Wir sind alle unschuldige, verwundete Kinder, die in ihrem Leben vor viele Herausforderungen gestellt werden. Unabhängig von dem sozialen Stand oder dem familiären Hintergrund. Niemand geht durchs Leben, ohne Wunden zu erleiden.

Und tatsächlich sind es unsere Wunden, die uns lernen lassen und uns Weisheit schenken. Das erkennen wir selten in dem Augenblick der Verletzung. Wenn wir aber mutig genug sind, die Wunden anzuschauen, beginnt wirkliche Heilung. Der Sufi-Mystiker und Gelehrte Rumi sagt: „Die Wunde ist der Ort, wo das Licht in dich eintritt.“ Und ein kleines Licht reicht. Es wird die Liebe in dir zum Leuchten bringen und du kannst diese Liebe in die Welt hinaustragen.

Wir jedoch tun alles, um zu beweisen, dass wir die ganze Zeit Recht hatten, damit wir unsere verletzte Identität schützen und verteidigen können.

Wir glauben, dass wir durch das Festhalten an alten Mustern und Gewohnheiten, endlich eine gewisse Kontrolle haben werden.

Aber es ist diese obsessive Natur, nach dem zu suchen, was schief gehen könnte, die uns weiter in die Entstehung des Problems selbst führt. Wir beschwören Gefühle für das zukünftige Problem herauf, noch bevor überhaupt ein Problem aufgetreten ist.

Wir hauchen dem, was wir nicht wollen, Leben ein und bauen einen Käfig der Angst um unsere Psyche.

Die Liebe mag klopfen, um dich aus deinen Fesseln zu befreien,

aber der Wachmann vor deinem Herzen wird nicht zuhören. In diesem Käfig der Angst rufen wir: „Schau dir an, wie das Leben mich leiden lässt!“ Ich kann mich nicht retten, jemand anderes muss es für mich tun!

Also suchen wir einen Liebhaber, der uns rettet. Ein Job, der uns falsche Sicherheit gibt. Eine Identität, die uns die Macht gibt uns zu behaupten. Wie viele Menschen üben dann einen Job aus, den sie eigentlich gar nicht mögen, um das bisschen an falsch geglaubter Sicherheit festzuhalten. Bleiben bei einem Lebenspartner, der sie erniedrigt, sich schuldig fühlen lässt. Bis sie feststellen müssen, dass es diese Sicherheit nicht gibt. 

Willst du ernsthaft weiterhin bereit sein dafür deine Freiheit und dein geistiges Wachstum zu opfern?

Wir greifen nach allen Strohhalmen um uns herum und wirbeln wie hungrige Geister, niemals satt, niemals sicher, niemals in Frieden.

Es gibt nur Einen, der den Schlüssel hält. Derjenige, der nicht deine Identität, dein Status, deine Beziehung, dein Job oder eine andere Form oder Erscheinung ist.

Der Eine, der jenseits aller Ideen, Konzepte und Erfassungen liegt.

Derjenige, der Liebe ist.

Es gibt keinen anderen Ritter in glänzender Rüstung, der uns vor uns selbst retten könnte. Du bist dein Retter. Lass den göttlichen Wind der Liebe deinen Weg leiten.

Es wird Tage geben, an denen alte Gewohnheiten Einzug halten, an denen Mitleid, Schuld, Wut und Leiden nach Aufmerksamkeit schreien.

Wenn du denkst, du kannst den Weg der Liebe nicht mehr gehen, halte an und sei still.

Lass Stille und Mitgefühl dein Herz halten.

Mit äußerster Entschlossenheit und Hingabe lass die Liebe in jedem Gedanken, jeder Handlung und jedem Moment deines Lebens im Überfluss sein und sie wird die Geschichten der Vergangenheit verzehren, bis sie nicht mehr sind.

Dunkle Gedanken werden hereinmarschieren. Sie werden deine Aufmerksamkeit fordern und dich von jeder Möglichkeit der Freude ablenken. Sie sind es, die dich in die Tiefen deiner persönlichen Hölle ziehen.

Wenn du im Auge des Sturms, dem Tornado des Schmerzes um dich herum, verweilst, denkst du nicht daran, aufzuschauen.

Du schaust auf die Grube der Verzweiflung unter dir, spannst deinen Körper an, um ihn vor dem zu schützen, was kommen könnte. Baust weiter an der Mauer um dein Herz, damit es niemand mehr erreichen kann.

In deinem Kampf greifst du nach allem, was dich halten könnte, und hortest falsche Idole der Sicherheit und des Glücks. Deine Hände greifen fest nach Leben, Identität, Geschichten, Konzepten und Ideen. Du hast einen Traum geschaffen, der trotz seiner wahrgenommenen scheinbaren Schönheit schließlich zu deinem Albtraum wird. 

Unabhängig von dem Luxus oder den Freuden, die du glaubst in all dem Haben finden zu können, wird dies alles vergehen. Denn nichts davon wirst du mitnehmen, wenn du einst diese Welt verlässt.

Also, was kommt als Nächstes, fragst du dich.

Warum bin ich hier?

Was ist das alles?

Wer bin ich wirklich?

Und wenn diese Fragen lauter werden als diejenigen, die uns im Traum halten, beginnst du endlich aufzuschauen.

Wir sehen ein Licht, vielleicht fern, aber hell und winkend. Es mag unmöglich erscheinen, solche Höhen zu erreichen, ein Versagen ist unvermeidlich, aber unten zu bleiben ist der größere der zwei Schmerzen.

Dies ist der Beginn des Erwachens aus dem Traum. Es ist keine leichte Aufgabe, und viele werden es weder versuchen noch für lohnenswert halten.

Aber wenn Wissen in dir ist, auch nur das geringste Flüstern – schau auf.

Liebe mehr, vergebe leichter, höre mehr zu, geh mehr in die Stille, lächle mehr und lache lauter, gebe viel und nimm in Dankbarkeit. Stell dir vor, alle Menschen würden das bedingungslos miteinander teilen. Wie viel liebevoller wäre diese Welt.

Lass uns gemeinsam diese liebevolle Welt erschaffen und aufeinander achten, einander geben und zueinander ja sagen. Lass uns gemeinsam in Liebe leuchten und Wunder geschehen lassen.

Ich wünschte, ich könnte dir sagen, dass du es nur auf eine bestimmte Art und Weise tun müsstest, und dann würdest du zu dir finden.

Aber es ist dein Weg und der ist so individuell, wie du es bist.

Ich wünschte, ich könnte dir sagen, dass du in 6 Monaten heilen wirst, oder in 4 Wochen oder bis zum nächsten Sonntag. Aber ich kann das nicht.

Denn wenn ich etwas darüber gelernt habe, voranzuschreiten, über das Loslassen, darüber zu sich selbst zu finden, was nichts anderes bedeutet als zu Gott zu finden und den Weg ins Licht zu gehen, dann ist es dies: Es geschieht in der Stille, in der Hingabe an das Leben.

Es geschieht in der Anerkennung dessen, was du bist. Ein Geschenk der Schöpfung an das Leben selbst. Hier auf dieser Erde, um zu lernen.

Um geistig zu wachsen. Hier auf dieser Welt, um Liebe zu fühlen, Liebe zu geben und glücklich zu sein.

Doch es ist nicht diese Liebe, die hier fälschlicherweise mit Besitz verbunden wird. Denn die Liebe, die dich geistig wachsen lässt, besitzt nichts. Die Liebe gibt. Sie erhöht. Die Liebe ist sanft, weich, anmutig, wohltönend, freudebringend.

Mögest du diese Liebe in dir entdecken.

In tiefer Verbundenheit. 🌹🦋🌹

Michaela

Foto: Adobe Stock

 

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Wann hast du dein Gefühl für dich verloren?

Wann hast du dein Gefühl für dich verloren?

Ich weiß nicht, warum und wann du das Gefühl für dich selbst verloren hast. Wann du entschieden hast, dass es besser ist, nicht zu fühlen, sondern stattdessen lieber unablässig und gut zu funktionieren. Wann die Stimme in deinem Kopf laut wurde, überhand nahm und dir erzählte, dass du es nicht wert bist. Nicht gut genug. Dass du es nicht verdienst. Nicht die Liebe, nicht das Glück, nicht die Freude.

Gefühle scheinen heute ein Luxus zu sein, den du dir nicht leisten kannst

Zu viele Enttäuschungen, zu viele Erwartungen nehmen dir die Luft zum Atmen und verwandeln dich in eine Frau, die sich nicht mehr traut, ihre Stimme für sich selbst zu erheben. Für sich selbst einzustehen. Also stellst du dich brav hinten an und schaust zu.

Dies ist es, was man dir erzählt:

Du wirst nie gut genug sein. Du wirst es nie herausfinden. Dich nie finden. Dich nie fühlen. Und so wirst du nicht entdecken, wer du wirklich bist. Dass du wunderschön bist so wie du bist. Dass du immer schon vollständig warst.

Gelehrt hat man dich, dass es besser ist, zu schweigen und den Platz einzunehmen, den man für dich ausgewählt hat, damit du gut in das Leben der anderen passt. Und so wartest du weiterhin auf ein Wunder, suchst und findest die Schuld bei dir selbst. Vertraust dir nicht mehr, denn das hat ja eh noch nie geklappt. Das hast du dir nämlich bereits unzählige Male selbst bewiesen. Du kannst es nicht und du hast es nicht drauf. Du bist einfach ein Niemand, den keiner liebt. Warum solltest du dich also selbstlieben?

Dein Körper scheint eine einzige Katastrophe zu sein. Die Nase zu groß, zu dick oder zu lang und schief. Dein Gesicht insgesamt zu rund, zu schmal oder zu dick. Überhaupt sind deine Schenkel grauenhaft. Und lass uns bitte nicht über deine Brüste nachdenken!

Oh ja, ich fühle mit dir. Mein Körper war eine Ewigkeit meine Kampfzone.

Meine Brüste und ich? (K)eine Liebesbeziehung möglich!

Und wenn ich mich nicht wegen meines Körpers geprügelt habe, dann waren es die Erinnerungen an all die Schmerzen, die ich bereits erfahren hatte.

Mit ihr die Angst vor neuen Wunden, vor Verlust und vor allem davor, nicht geliebt zu werden.

Lass dein Leben nicht im Wartezimmer Platz nehmen …

… um auf bessere Zeiten zu warten. Hast du es dir schon schön bequem gemacht? Auf der Bank im Wartezimmer? Dort bist du in bester Gesellschaft. Nie alleine. Immer mit Gleichgesinnten. An der Tür zum Wartezimmer steht in großen Lettern: „Hier bist du willkommen. Wir warten gemeinsam mit dir. Auf bessere Zeiten.“

Im Wartezimmer des Lebens darfst du mit den Wölfen heulen. Ja, es wird sogar erwartet. Von den anderen Wölfen. Den Wölfen im Schafspelz.

Ein Leben im Wartezimmer vertröstet dich mit den Worten: „Es sind nur noch drei vor dir dran.“ Und wir wollen es so gerne glauben. Selbstverständlich bist du geduldig. Du willst ja nicht aufdringlich sein. Ganz abgesehen davon hast du gehört, dass es auf der Überholspur gefährlich ist. Da fahren nur die Aufschneider.

Im Wartezimmer ist es immer schön gemütlich. Alle ticken gleich. Begleitet mit den Worten: „Das macht man hier so.“ Hier lernst du, nicht aus der Reihe zu tanzen. Angepasst fühlt sich doch auch gut an. Hier lernst du auch den perfekten Funktionsmodus. Für alles, was nicht gut genug an dir funktioniert, gibt es dann schließlich Pillen, Therapeuten und jede Menge schlaue Ratschläge. Wie soll man da lernen, sich selbst zu fühlen?

Im Wartezimmer des Lebens wird erwartet

Von anderen wird erwartet, dass wir funktionieren. Wir sind einfach nur brav genug und übernehmen diese Vorstellung und vor allem auch die Erwartungen der anderen. Das haben wir im Laufe des „Erwachsenwerdens“ so gut inhaliert, dass wir nun selbst daran glauben.

Erfüllen wir die Erwartungen nicht, dann fühlen wir uns schlecht. Es grüßt Mister Minderwert, und wir verlieren das Vertrauen in uns selbst. Das Dilemma nimmt seinen Lauf. Mangelndes Vertrauen – mangelnde Selbstliebe – mangelnde Selbstachtung. Und wieder von vorn.

Du möchtest laut um Hilfe schreien, aber irgendwie traust du dich dann doch nicht. Wer sollte das schon verstehen? Wer versteht mich?

 

Es ist Zeit jetzt aufzustehen!

Und zu fühlen. Lerne wieder, dich selbst zu fühlen mit allem, was da ist. Mit allem, was du bist. Und du bist wundervoll! Du brauchst keine Angst davor zu haben. Hab keine Angst vor dir selbst. Du bist gut.

Damit du in das Fühlen kommst, brauchst du Zeit für dich selbst. Bevor du jetzt Panik bekommst, weil sich in dir schon wieder der Gedanke breitmacht, dass du so viel zu tun hast, lass dir von mir sagen: Du hast alle Zeit der Welt, wenn du auf dein Herz hörst. Und dein Herz will gehört werden.

 

Du brauchst die Stille

Für die meisten Menschen ist Zeit ein Luxusgut. Etwas ganz Besonderes. Hör dich einmal um. Die meisten Menschen behaupten von sich, keine Zeit zu haben. Keine Zeit, um glücklich zu sein. Dabei wird die Zeit häufig einfach so verplempert. Wie oft sitzt du mit dem Smartphone in der Hand, der Fernseher läuft oder das Tablet auf dem Schoß, noch kurz die letzten Mails checken und könntest genau diese Momente für die Stille nutzen?

Einmal nicht ablenken lassen. Nur bei dir selbst sein. In dich hinein lauschen. Den Herzschlag spüren, den Atem fühlen, wie sich die Lungen weiten und deinen Körper mit Sauerstoff versorgen. Ist das nicht unglaublich? Am Anfang mag sich das komisch anfühlen. Vielleicht empfindest du es sogar als verschenkte Zeit, weil andere Dinge wichtiger zu sein scheinen. Lerne, dich an die erste Stelle in deinem Leben zu stellen, du bist es wert.

Es gibt in jeder von uns einen Raum tief in uns, in dem wir einfach sein können. Wenn du magst, dann schließe jetzt einmal ganz kurz die Augen und lausche in dich hinein, da gibt es etwas in dir, was jetzt gerade still ist. Und es ist wirklich wichtig, den Zugang zu dir selbst und diesem Raum zu finden, damit uns diese Welt, die da draußen tobt, nicht verrückt macht.

Fünf Minuten täglich

Fünf Minuten täglich sind ein guter Anfang, um mehr Stille in dein Leben zu bringen. Ganz besonders auf dem Weg in das Gefühl für dich selbst. Du brauchst für deine täglichen fünf Minuten keinen Kurs, keinen Ratgeber, keinen Guru und keine besondere Haltung.

Nur du und die Stille. Das mag sich am Anfang seltsam anfühlen. Fremd. Vielleicht bist du so weit von dir entfernt, dass du dich ganz neu kennenlernen musst. Weißt du, was du magst? Was liebst du? Nutze ab heute deine täglichen fünf Minuten mit dir selbst und lerne dich selbst zu fühlen.

Nimm dir fünf Minuten täglich, die dir helfen, Ruhe in deine Gedankenwelt zu bringen. Die dich gelassener machen. Die dich zu dir selbst führen. Die dein Leben verändern.

Es gibt keine Pille, die dir Heilung bringt

Aus meiner langjährigen Arbeit mit Menschen weiß ich, dass die meisten am liebsten nur eine Pille haben wollen, die Heilung verspricht. Wer will sich schon ehrlich selbst anschauen. Denn wir finden nicht nur Schönheit in uns. Jede hat dunkle Seiten, auch ich. Aber ich habe irgendwann in meinem Leben entschieden, mir gerade diese Seite in mir anzuschauen.

Habe entschieden, nicht mehr wegzulaufen. Denn soweit mich auch bis dahin meine Füße getragen hatten, es hat mich immer wieder eingeholt. Und davon war ich müde. Denn es macht müde, sich selbst zu verleugnen. Es macht müde, sich nicht ertragen zu können und lieber das gute Mädchen zu spielen. Mit dem Finger weit weg von sich selbst zu zeigen, immer einen Schuldigen zu suchen.

Mit anderen Worten: Ich war endlich bereit für Veränderung und mutig genug, die ersten Schritte zu gehen. Wohlwissend, dass das nicht jeder verstehen und erst recht nicht akzeptieren würde. Aber wo sind die anderen, wenn es um mein Seelenheil geht? Nicht da! Und dafür brauchst du sie auch gar nicht.

Es ist nicht ihr Leben, welches du lebst. Es ist deins! Nimm es in Besitz. Mach es zu deinem!

Veränderung ist ein großes Wort

Wir erschaffen mit der Kraft unserer Gedanken unsere Welt, inklusive aller Ereignisse, aller Beziehungen, guter oder schlechter Gefühle, Freude oder Leid, Liebe oder Hass, Reichtum oder Armut, Gesundheit oder Krankheit. Unsere Gedanken sind die allererste Ursache für alles in unserem Leben.

Lerne, dich von der Meinung anderer unabhängig zu machen und einen Weg zu dir selbst zu finden, der dir die Kraft und den Mut gibt, so zu sein, wie du bist. Erkenne, dass du immer und zu jeder Zeit sein darfst, wie du willst. Sei einfach du und lasse andere sein, wie sie sind.

Wir erschaffen pausenlos unsere Welt, unsere eigene Realität, denn nur wir sehen uns so, wie wir uns sehen wollen. Bewusst oder unbewusst, das spielt dabei keine Rolle.

Im Wartezimmer des Lebens jedoch wird Veränderung nicht gerne gesehen. Es hat so etwas Pubertierendes und die meisten haben die eigene Pubertät als eine schwierige Zeit in Erinnerung. Sie ist ein sehr starker Ausdruck von Transformation und Veränderung. Und sie macht Angst, diese Veränderung.

Wir wissen nicht immer genau, was da auf uns zukommt. Wir haben vom Leben gelernt, dass es besser ist, alles beim Alten zu lassen. Willst du das wirklich?

Ich lade dich ein, geh raus und beginne dein Leben so zu leben, dass es sich für dich richtig anfühlt. Mache Fehler, lerne aus ihnen und lache über sie. Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Lebe und lass dich nicht leben. Übernimm Verantwortung für dein Tun und finde dein Glück in dir selbst. Nimm Kontakt auf zu der Stille in dir, lerne dich selbst fühlen, lerne dich kennen. Diese wundervolle Frau voller Träume, voller Liebe und Entdeckungsdrang!

Ich bin dankbar für Veränderung

Veränderung ist eine unserer größten Lehrerinnen. Sie bittet uns jeden Tag, unser Engagement für uns zu prüfen. Veränderung führt uns in die dunklen Orte und erlaubt uns, sie mit Licht zu füllen. Sie zeigt uns Dinge über uns, die wir noch nicht kennen. Und noch bevor wir es wissen, zeigt sie uns, wie mächtig und stark wir sind.

Du kannst alles, was du willst. Hol es dir!

Und jetzt bist du dran: Schreib mir davon, wann du das Gefühl für dich verloren hast. Und wie hat der Artikel dir geholfen, nun mutig dein Leben in deinen Besitz zu nehmen?

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Meine Brüste und ich – (K)eine Liebesbeziehung

Meine Brüste und ich – (K)eine Liebesbeziehung

Ich glaube kaum etwas wird mehr mit Weiblichkeit in Verbindung gebracht, als die weibliche Brust. Rund, weich, nährend, tröstend,  ja sogar Weisheit soll ihr entspringen. Brüste sind begehrenswert und Ausdruck unseres Frauseins. In den meisten Darstellungen jedoch werden die Brüste in einem sexualisierten Zusammenhang präsentiert und das war es dann auch schon. Neben einer Menge Ängste über eventuell drohende Erkrankungen, unschöner Bezeichnungen für die Brust, wird sie uns dann natürlich in einem perfekten Zustand präsentiert.

Bleibt für uns also genug Raum für eigene Vergleiche. Ich, als Spezialistin für Vergleiche meiner selbst mit anderen auf jegliche Art und Weise, weiß wovon ich spreche. Meine Beziehung zu meinen Brüsten war bis vor einigen Jahren total verkackt. Ich mochte sie einfach nicht. Als Teenager war ich „flach wie ein Brett“, was mir dann freundliche Sprüche der Jungs geschenkt hat. (mehr …)

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Ich bin so müde – vom Kämpfen – vom Leben – von Enttäuschungen

Ich bin so müde – vom Kämpfen – vom Leben – von Enttäuschungen

Ich bin so müde vom Leben. Müde vom Kämpfen. Müde von Enttäuschungen. Ich bin so müde, so unendlich müde. 

Die Welt um mich herum wird immer lauter. Ich fühle ihre Forderungen und Erwartungen so stark. Fühle mich gefangen. Ich werde immer leiser. Nur innerlich. Denn nach außen spiele ich brav meine Rolle. Die, von der ich glaube, ich müsste sie erfüllen. Für die anderen. Damit sie mich lieben. Damit ich gut bin.

Ich bin so müde!

Gefühlt habe ich 1.000 Masken in meinem Schrank. Für jede Gelegenheit die Passende, um mich dahinter zu verstecken. Mich zu schützen. Denke ich. Denn anfühlen tut es sich eher wie Verrat an meiner Seele. Und es tut weh. Immer mehr.

Ich bin so müde geworden …

für andere den Weg zu ebnen
für andere zu kämpfen
immer da zu sein für andere
es immer für andere gut zu machen
zu lächeln, immer alles wegzulächeln
niemals ich zu sein

Wer bin ich? Was bin ich? Und bin ich gut genug?

Ich bin so müde, immer alles unter Kontrolle haben zu müssen. Alles im Griff haben zu müssen. Denn das Leben hat mich anderes gelehrt. Es lässt sich nicht kontrollieren. Kontrolle mag es gar nicht, dann macht es dicht!

Die Gedanken in meinem Kopf explodieren im Sekundentakt.

Sie reihen sich aneinander. Der eine nährt den anderen. Sie schließen sich zu einem großen Kreis zusammen und tanzen laut singend, in meinem Kopf hin und her. Manchmal schreien sie mich an.

„Du bist nicht gut genug.”
„Das kannst du besser.”

Und auf einmal ist dir alles zu viel

Bevor du das wirklich vor dir aussprechen kannst, hat sich dein Rücken bereits unter den Lasten, die du meintest tragen zu müssen, verbogen.

Dein Lachen ist leiser geworden. Erinnert vielleicht eher an einen glucksenden Schrei, wenn es gurgelnd deinen Hals verlässt.

Deine Augen leuchten nicht mehr. Es fühlt sich an, als läge ein Schleier darüber. An manchen Tagen scheinen die Schleier aus Blei zu sein. Es ist mühsam, die Augen offen zu halten. Sie sind so müde.

Du bist müde.

Deine Ohren wollen nicht mehr hören. Ein hoher Ton aus dem Inneren deines Kopfes legt sich langsam wie ein treuer Begleiter in dein Trommelfell.

Dein Kopf fühlt sich an, als sei er in Watte gepackt. Kurze, heftige Blitze erschüttern ihn hin und wieder.  Du bist müde von all den Urteilen und Angriffen. Müde vom Vergleichen. Von dem Gefühl, alleine zu sein.

Wir leben in einer Welt des Habens und nicht des Seins

Und irgendwie scheint in dieser Welt alles falsch herum zu laufen. Es zählt der äußere Schein. Nicht was du bist, sondern was du hast, lässt dich in den Augen der Masse gut oder falsch erscheinen.

Und so läuft der Mensch. So läufst du. Weg vom Sein. Weg vor dem Leben. Ganz weit weg von dem Glauben an Gott.

Es ist nicht alles Gold, was glänzt.

Und dennoch beten manche Menschen das Geld an. Andere die Macht und wieder andere den Ruhm. Verraten wird einzig die Seele. Und sie weint. Trauert leise.

Draußen tobt er weiter, der Wahnsinn von noch mehr Haben und noch mehr Schein. Der Alltag hat dich fest im Griff und mit ihm, das Gefühl nicht liebenswert zu sein. Nicht ausreichend zu haben, um zu glänzen und gesehen zu werden.

Wenn du es einmal ganz sachlich betrachtest, dann wirst auch du mir vielleicht zustimmen, dass wir nichts von dem, was wir hier anhäufen, um angeblich glücklicher zu leben, mitnehmen können, wenn die Seele unseren Körper und somit diese Welt verlässt.

Wie kann es also sein, dass der Mensch nur allzu bereit ist, seine Seele zu verraten, sich den seltsamen Systemen beugt, um darin sein Glück zu finden?

Das Leben ist ein Kampf geworden

Kämpfen jedoch hält dich fest, verhindert dein Wachstum und fördert Stillstand. Das Leben ist ein Fluss vieler Ereignisse und Herausforderungen. Vor allem ist es die Aufforderung an jeden Einzelnen, mitzufließen.

Früher wollte auch ich dem Fluss vorschreiben, wie er zu fließen hat. War keine gute Idee. Heute achte ich darauf, was er mir so bringt, gebe mich ihm hin und nehme es dankbar an.

Ich darf das Leben liebevoll auf meinen Händen tragen, in meinem Herzen fühlen und meiner Seele Raum geben, damit sie sich frei entfalten kann.

Hingabe ist eine der schönsten Formen der Liebe an das Leben. Sich hingeben bedeutet loslassen, nicht zu kontrollieren. Hingabe ist Vertrauen und ein sich vollkommen nackt zeigen.

Es ist Annehmen, was ist.

Ich gehe nicht mit der Masse, denn sie kennt den Weg nicht. Ich vertraue und bin im Glauben bei Gott.

Ich übe mich darin, an mich zu denken
meinen Weg zu ebnen
für mich da zu sein
nicht immer nachzugeben
meine Tränen zuzulassen
zu lieben
ich zu sein

Und trotzdem, oder gerade deswegen, kann ich lieben.

Denn glaube mir, nichts und niemand kann dich verletzen, außer deine eigenen Gedanken.

Gönn dir Ruhe. Die braucht jeder Mensch in diesen Zeiten, denn da draußen tobt der Wahnsinn. Hör nicht auf die anderen. Finde den Weg in dein Herz und vertraue. Du bist in Sicherheit und du wirst geliebt.

Brich dir nicht selber dein Herz bei dem Versuch anderen zu gefallen!

Wenn das Gewicht des Lebens schwer auf deinen Schultern liegt, dann erinnere dich daran:

Andere Menschen fühlen genauso.
Andere Menschen fühlen genauso.

Und so lerne sanft, dem Fluss zu folgen

Lerne sanft der Vergangenheit zu vergeben. Denn die Vergangenheit ist nicht mehr und die Zukunft ist noch nicht. Was einzig ist, ist dieser Moment. Bekämpfe ihn nicht mit dem Bedauern über alte Zeiten, mögen sie auch noch so schön gewesen sein. Verlasse ihn nicht auf der sinnlosen Suche nach dem, was kommen könnte. Sondern vereinige dich mit ihm und in ihm. Fließe mit ihm.

Ein Ende ist nicht etwas, über das du ewig trauern musst.

Als ich lernte, die Schönheit in dem Hässlichen zu erkennen, erkannte ich, wie viel Gnade ich erfahren durfte.

Als ich lernte, sanft mit mir zu sein, erlaubte ich mir in meine eigene Hässlichkeit zu blicken. Meinen Neid, meinem Urteil gegen andere und mich selbst, mein Haben wollen, meine Selbstsucht, meine Gier, meinen Mangel …

Als ich lernte, sanft mit mir zu sein, erkannte ich, dass ich so viel Schönheit in mir trage, die niemand sehen kann. Die niemand sehen muss. Ich muss sie nicht beweisen.

Als ich lernte, sanft mit mir zu sein, konnte ich mein Licht anzünden. Was hässlich war durfte heilen, denn es musste sich nicht mehr in mir verstecken. Was schön war durfte einfach sein und leuchten, denn es musste sich nicht mehr beweisen.

Als ich lernte, sanft mit mir zu sein, begann meine Heilung.

Und ich wünschte, ich könnte dir sagen, dass es leicht ist. Ich wünschte, ich könnte dir sagen, dass es das wärmste, zärtlichste und liebevollste Gefühl ist zu heilen. Aber Heilung finden ist ein Prozess. Er scheint nicht immer Sinn zu machen. Kann mitunter schmerzhaft sein. Sehr schmerzhaft.

Es gibt keine Formel dafür. An manchen Tagen erhebt sie dich in unbekannte Höhen nur um dich am nächsten Tag auf den Boden zu werfen und fast zu zerschmettern.

Du gehst Schritte vorwärts und es folgen einige rückwärts. Aber du wirst immer in Bewegung sein und das darfst du feiern, während du mit dem Fluss der Heilung fließt.

Ich möchte, dass du weißt:

Es ist mutig von dir, dein Herz zu öffnen. Für dich zu öffnen. Dass es okay ist, Grenzen zu setzen, dich selbst zu schützen. Ganz besonders dann, wenn du das Gefühl hast, unter der Last der Lügen der Welt zu zerbrechen.

Ich möchte, dass du weißt, du wirst gebraucht. Denn in diesen Zeiten verschwindet täglich Schönheit und viele Menschen tragen hässliche Fratzen. Und ich bin stolz auf dich, dass du bereit bist, dein Licht anzuzünden. Deiner Seele Heilung schenkst und stehst! Ich bin stolz auf dich, dass du nicht eine von ihnen bleibst und dich auf deinen Weg machst.

Ich möchte, dass du weißt, dass du den Platz findest, an dem du im Frieden sein wirst. An dem jeder zarte Teil von dir ruhig und gelassen sein darf. Es wird nicht der Ort sein, an dem du geboren bist, aber du wirst ihn erkennen, wenn du ankommst.

Ich möchte, dass du weißt, dass es andere wie dich gibt. Menschen, die wie du so intensiv fühlen, dass sie es manchmal kaum aushalten können. Die müde sind, wie du. Menschen, die noch nicht gelernt haben, dieses mächtige Werkzeug des Fühlens zu nutzen. Weil sie immer nur geben, geben, geben. Und ihr werdet euch finden. So, wie du mich gefunden hast. Und ihr werdet aufeinander aufpassen, euch erinnern, an der Hand halten und umeinander kümmern.

Es ist wichtig, dass du weißt, wir sind alle gemeinsam hier und werden konfrontiert mit der großen Herausforderung, mit all der Dunkelheit, und dem hellen Leuchten in uns, klarzukommen.

Du bist nicht alleine! Du wirst gebraucht. Lass dein Licht scheinen!

Lass uns gemeinsam der Grund dafür sein, dass ein anderer an das Gute glaubt. An die Liebe. An die Freude. An das Leben. An Gott.

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