Stell dir vor, wir sind alle Menschen

Stell dir vor, wir sind alle Menschen

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Ich verstehe die Menschen nicht mehr. Wie kann sich ein Einzelner so wichtig nehmen und sich über andere stellen? Wo sind unsere Werte geblieben? Was definieren wir heute als Freiheit? Für manche Menschen scheint Freiheit tatsächlich zu bedeuten, dass einer besser ist als der andere?

Diskutieren wir jetzt ernsthaft die Frage: Wer hat den ersten Stein geworfen? Hast du noch nie einen geworfen? Uns wird hier eine so kurze Zeit auf dieser wundervollen Mutter Erde geschenkt und so viele treten dieses Leben mit Füßen. Ich bin enttäuscht. Ja, ganz offensichtlich habe ich mich selbst getäuscht, aber ich werde nie aufhören zu glauben. (mehr …)

Bist du noch ein braves Mädchen, oder tanzt du schon?

Bist du noch ein braves Mädchen, oder tanzt du schon?

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Die Geschichte vom Bravsein fängt meistens schon sehr früh an. „Sei ein braves Mädchen.“, „Ein Mädchen macht das nicht.“, und wir lernen schnell: Sei nett, passe dich an und orientiere dich an dem, was andere von dir erwarten. So bauen wir dann eine an uns selbst gerichtete Erwartungshaltung auf und Kämpfer wie wir, geben alles dafür, diese auch zu erfüllen. Du verausgabst dich total. Du gibst alles. Du verstehst die Bedürfnisse all der Menschen in deinem Umfeld, du liest ihnen die Wünsche von den Augen ab und stellst deine eigenen Wünsche und Bedürfnisse gerne hinten an.

Du weißt schon, bevor es dein Gegenüber weiß, was ihm fehlt und richtest dein Verhalten danach aus. Du bist dir nicht zu schade, kleinste Dienste zu leisten, immer und immer wieder. Selbstverständlich machst du das alles ohne eine Gegenleistung zu erwarten, du gibst eben gerne. Denkst du. Still und heimlich denkst du, dass es aber schon prima wäre, wenn du mit all dem, was du tust, gesehen wirst. So ein kleines Lob zum Beispiel, ein wenig Anerkennung und Liebe, sollten schon drin sein. Und deswegen machst du weiter, verbiegst dich, passt dich an und bist brav.

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Lass mal gut sein – heute geht es deinem schlechten Gewissen an den Kragen

Lass mal gut sein – heute geht es deinem schlechten Gewissen an den Kragen

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Unser schlechtes Gewissen ist wie die Metropolen dieser Welt, es schläft nie! Es lässt uns dauernd schuldig fühlen. Gegenüber uns selbst, unserem Partner, unseren Kindern, unseren Eltern, unserem Chef, den Kollegen, unserer besten Freundin … und scheut sich nicht davor schwere Geschütze aufzufahren. Ganz gleich, was du auch tust, es scheint noch immer nicht genug und vor allem nicht gut genug. Haushalt, Job, Kinder, Garten, Fitness, Ehrenamt, Figur und Aussehen, wir sind meistens ständig bemüht, es allen recht zu machen und für andere zu sorgen. Wir steigern unsere Leistungen ins schier unermessliche, alles wird optimiert, höher, schneller, besser, weißer, sauberer, leckerer, hygienischer, oft ohne Rücksicht auf uns selbst.

Wir Frauen sind ja eher die Kümmerinnen. Weil ich hier aber nicht für alle sprechen möchte, sage ich: Ich bin eine Kümmerin (das hätte bis vor einigen Jahren noch mein Zweitname sein können). Und vielleicht findest du dich selbst in einem Teil von mir wieder, kannst ganz entspannt den Artikel lesen und schaust, wie ich da rausgekommen bin.  (mehr …)

Glaubst du an dich – oder lebst du eine Lüge?

Glaubst du an dich – oder lebst du eine Lüge?

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Glaubst du an dich? Vor einigen Jahren habe ich mir zum ersten Mal ernsthaft die Frage gestellt: „Michaela, was lebst du da eigentlich?“ Ich war gefangen in einem perfekt selbst gestrickten Netz aus falsch verstandenem Pflichtgefühl, irgendetwas, das sich anfühlte wie Liebe und einem Haufen Gewohnheiten. Glücklich sein: Fehlanzeige. Zufriedenheit: Fehlanzeige. Bis dahin war ich immer überzeugt davon, dass ich fest an mich glauben würde. Wie aber konnte es dann sein, dass mich eine so tiefe Traurigkeit und Verzweiflung begleitete. (mehr …)

Hast du auch die Nase voll davon, immer stark zu sein?

Hast du auch die Nase voll davon, immer stark zu sein?

Ganz ehrlich, Hand aufs Herz, bist du auch manchmal müde davon, immer stark zu sein? Immer wieder zu zeigen, was du drauf hast. Dich immer wieder in diesen ständigen Wettstreit zu schmeißen und bloß keine Schwächen zeigen. Es ist doch mittlerweile fast alles zum Wettkampf geworden: der Job, die Freundschaften aufrecht halten, die Beziehung, perfekt aussehen, der Sex. Was soll ich sagen, das ganze Leben. Abgerundet wird das alles dann durch die irreale Welt der vielen Likes, Herzchen und Shares auf den Social Media Plattformen.

Das Leben wird brav geteilt mit der Welt. Schnell noch den Status updaten, lustige Bildchen hochladen – besser noch solche, auf denen wir unser Glücklichsein und unseren Erfolg deutlich sichtbar machen können – und dann im Sekundentakt reloaden, damit wir auch alle neuen Herzchen und Likes mitbekommen. Beliebtheit im Liveticker. Gehört doch dazu, denn schließlich können nicht nur unsere Familien und Freunde unsere Profile sehen, sondern auch unsere Chefs, Kollegen und alle anderen, die wir beeindrucken wollen. Zumindest aber zeigen wollen, dass wir das Leben rocken und nicht, dass wir von ihm verschluckt werden. (mehr …)

Raus aus dem Funktionsmodus und rein ins Leben

Raus aus dem Funktionsmodus und rein ins Leben

Wer immer nur funktioniert, der lebt nicht. Ich weiß, wovon ich rede. Ich war jahrelang das beste, schlechte Beispiel. Ganz sicher ausgelöst durch meine wahnsinnige Harmoniesucht und dem irren Wahn, es immer allen recht machen zu wollen. Ich fühlte mich nie gut genug. Ich habe ständig das Wohl aller Menschen in meinem Umfeld über mein eigenes gestellt. Ich habe mich lange Jahre nicht gesehen und auch nicht wirklich gespürt.

Ein Lob von anderen war mir unangenehm, ich fand mich ja schließlich nicht so toll und schon gar nicht besonders. Ich habe mir das mühsam erarbeitet und kann heute voller Stolz und mit großer Freude sagen:

HURRA ICH LEBE UND ICH LIEBE MICH SELBST. ICH SPÜRE MICH.

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