Wie kann ich vertrauen, wenn ich immer wieder enttäuscht werde?

Wie kann ich vertrauen, wenn ich immer wieder enttäuscht werde?

Wie kann ich vertrauen, wenn ich immer wieder enttäuscht werde?

Vielleicht befindest du dich gerade an einem Punkt in deinem Leben, an dem du das Gefühl hast, du könntest niemandem vertrauen. Auch dir selbst irgendwie nicht, weil alles, was du anpackst, schief zu gehen scheint. Immer, wenn du dein kleines Herzchen öffnest, weil du es noch einmal versuchen willst, dann lässt die Enttäuschung nicht lange auf sich warten. Vielleicht hast du es satt und willst aus diesem Teufelskreislauf aussteigen.

Und vielleicht fragst du dich auch, wie oft du noch auf die Mütze kriegen wirst, wie viele Herausforderungen du noch meistern musst, bis es endlich aufhört und du einfach glücklich und zufrieden sein kannst. Wie oft schon hattest du keine Lust mehr, stark zu sein, anderen mit einem Lächeln zu begegnen, so zu tun, als sei alles gut? (mehr …)

Das Leid liegt im Festhalten – warum wir leiden und wie du es verändern kannst

Das Leid liegt im Festhalten – warum wir leiden und wie du es verändern kannst

Das Leid liegt im Festhalten!

In den Augen vieler anderer Menschen hätte ich in meinem Leben genug Grund gehabt, verzweifelt zu sein, mich selbst zu bemitleiden und nicht so unkaputtbar positiv, durch mein Leben zu gehen. Herausforderungen gab es satt, in so manchen Jahren echt im Überfluss. Ich habe einfach nie nach hinten geschaut, um dort zu verweilen, bei den miesen Gefühlen, den negativen Gedanken und auch nicht zu lange mit dem Blick in die Zukunft verbracht.

Mein Rezept dafür? Lies einfach weiter. Ich hoffe, ich kann dir helfen, deinen Blick auf die Dinge, auf dein Leid und deinen Kummer, zu verändern. Wie oft im Leben reichen kleine Schritte und der Erste gelingt dir vielleicht mithilfe meiner Worte.

Die Welt will dir nichts böses

und es gibt keinen strafenden Gott. Beides will ich an dieser Stelle schon einmal klarstellen. Es gibt nirgendwo eine Instanz, die dafür zuständig ist, Menschen permanent Herausforderungen vor die Füße zu werfen. Sollte dir das irgendjemand gerne weismachen wollen, dann erinnere dich an diese Zeilen.

Was hätten die Welt und Gott für einen Gewinn, wenn es dir schlecht geht und du leidest? Ich behaupte einfach mal, dass es die Welt nicht interessiert, wie es dir geht. Stellt sich die nächste Frage:

Warum sollte Gott, dessen Kinder wir sind, Freude daran haben, seine Kinder zu strafen? Nun, wenn du nicht an Gott glaubst, ist das völlig okay. Ich will hier niemanden bekehren, denn darum geht es gar nicht.

Ich persönlich halte es mit gar keiner Religion, diese sind alle von Menschen gemacht und verfolgen eigenständige Ziele. Aber, ich glaube an Gott, nur damit wir einmal darüber gesprochen haben. Ich will dir lediglich helfen zu verstehen, warum es in uns selbst liegt und dir kleine Anregungen geben, wie du mit deinen Herausforderungen, deinem Leid leichter oder anders umgehen kannst.

Das Leid verdrängen ist keine Option

Verdrängen ist weglaufen und glaube mir, es ist immer schneller als du. Es kommt zurück. Es mag sich dir vielleicht in einer anderen Form darbieten, aber es kommt so lange wieder, bis du dich der Herausforderung stellst. Sie annimmst.

Das Gleiche gilt auch für den gern zitierten Satz: Augen zu und durch. Hilft auch nicht.

Annehmen ist anschauen. Und das macht uns am wenigsten Freude. Wir wollen ja gerade deswegen verdrängen, weil wir es nicht sehen wollen. Sei mir nicht böse, aber die meisten Menschen lügen sich lieber selbst die Hucke voll, als ehrlich zu sich selbst zu sein.

Anschauen ist eine Innenschau, die niemals mit der Frage nach dem Warum beginnt. Diese Frage nach dem, Warum, wird, dein Verstand – nennen wir ihn an dieser Stelle: Ego – immer versuchen, mit einer gewissen Logik zu beantworten. Die Logik ist es, die dich im Kreis drehen lässt. Ego befeuert dein Gedankenkarussell und glaub mir eins, es lässt dich nicht aussteigen. So wirst du dir eher die immer gleiche Geschichte auftischen und ihr hinterher laufen.

Du wirst weiterhin vergleichen, weiterhin bewerten und dich weiterhin prügeln. Der Vergleich und die Bewertung kommen aus der Vergangenheit, denn dort hast du ja schon unzählige Erfahrungen gemacht und der Verstand (Ego) gleicht „Neues“ mit bereits Erlebtem ab. Daraus zieht er dann seine logischen Schlussfolgerungen.

Schaue nicht nach hinten

Versteh mich bitte nicht falsch. Fast alle Menschen schwelgen gerne in alten Erinnerungen. Wie wahr oder besser gesagt, wie nah dran, sind aber unsere Erinnerungen? Sind Erinnerungen nicht vielmehr eine Mischung aus Erlebten, Gefühlen, Geschichten, die du dir selbst erzählst und anderen Erlebnissen? Vielleicht sogar Geschichten, die dir jemand anderes „ins Ohr“ geflüstert hat?

Dr. Julia Shaw (Wissenschaftlerin in der Abteilung für Psychologie an der University College London (ULC). Dort forscht sie im Bereich der Rechtspsychologie, Erinnerung, und Künstlicher Intelligenz.) sagt dazu folgendes in einem Interview:

„Unser Gedächtnis funktioniert eher wie eine Wikipedia-Seite. Das habe ich von Elizabeth Loftus (eine US-amerikanische Psychologin und Gedächtnisforscherin, d. Red) geklaut. Wir selber können es manipulieren und verändern. Andere können das aber auch. Erinnern ist ein sozialer Prozess und unser Gedächtnis ist viel flexibler als wir uns das oft vorstellen. Das ist nicht einfach wie bei einem Computer, bei dem man etwas speichert und wieder aufruft. Unser Gehirn hat etwas Fließendes, sich ständig Veränderndes.“ Quelle: NW

Ihr Bestseller: Das trügerische Gedächtnis – wie unser Gehirn Erinnerung fälscht, ist sehr lesenswert. Ich habe es verschlungen und es hat mir so manches Auge geöffnet.

Die Schau nach hinten ist somit fast immer verfälscht und wir schenken ihr so viel Glauben. Damit geben wir ihr Macht über uns. Die Vergangenheit ist vorbei. Sie existiert nicht mehr. Was machen wir Menschen aber dennoch? Wir gehen in die Vergangenheit zurück und holen sie in unsere Gegenwart, die dann keine Gegenwart mehr ist. Sondern eher, wie eine wiederkäuende Kuh ihre Nahrung wieder hochwürgt, die Vergangenheit wieder präsent macht. Wir machen die Vergangenheit lebendig. Und aus eben dieser Vergangenheit machen wir den Blick in die Zukunft.

Der Blick in die Zukunft

Ganz ehrlich? Wir könnten auch versuchen, in der Glaskugel zu lesen. Das Ergebnis wäre unterm Strich wahrscheinlich das Gleiche. Wir wissen es nicht. Wir wissen nicht, was in der Zukunft passiert. Und trotzdem lassen wir es zu, dass sich unser Verstand (Ego) in unserem Kopf austobt und munter sein Spielchen spielt. Während wir leiden, bastelt Ego munter aus der Vergangenheit eine Zukunft. Na und was erwartet uns da wohl? Noch mehr Leid.

  • Unerträgliche Schuldgefühle
  • Angst
  • Sorgen

Wenn du über das Leben nachdenkst, dann bedenke Folgendes: Weder ändern deine Schuldgefühle die Vergangenheit, noch lösen deine Ängste und Sorgen die Zukunft!

Es gibt Situationen, in denen ich nicht wirklich und dennoch in meine Zukunft geschaut habe. Nämlich dann, wenn ich überrollt wurde von meiner Herausforderung. (Schicksalschlag hört sich so dramatisch an und ich bin ja jetzt im Frieden mit meiner inneren Dramaqueen.)

So geschehen während einer meiner dunklen Phasen.

Nach der Trennung von meinem Mann

Manchmal, wenn es zu viel ist, dann möchte man sich nur verkriechen oder einbuddeln. Die Zeit am besten vorspulen oder besser noch zurück. Es soll einfach nicht passiert sein. Augen schließen. Nicht hinsehen. Wie die kleinen Kinder, die sich die Augen zu halten, wenn sie sich verstecken. Wenn du nichts siehst, dann sieht dich auch kein anderer. Viel wichtiger, dann musst du nichts fühlen. Nur nichts fühlen. Weglächeln.

Den Kopf schön gebeugt halten. Für den nächsten harten (Schicksals-) Schlag.

Und hier beginnt die Zeitschleife. Du bewegst dich von der Vergangenheit in die Zukunft und klammerst dabei den gegenwärtigen Moment aus. Der Schmerz ist so groß und die Angst riesig. Die eigene innere Liebe weg.

Ich hatte so lange einfach nur funktioniert, um mir nur nicht anmerken zu lassen, wie schlecht es mir ging (das ist mir natürlich nicht gelungen, weil mein Töchterchen mich lesen kann, wie ein Buch). Und das ich wirklich keinen Plan hatte, wie es weitergehen könnte, dass ich mich eines Tages in meinem Bett wiederfand und nicht aufstehen wollte. Ich hatte nicht mal mehr die Kraft oder das Verlangen nach einem Blick in die Zukunft. Ich war leer.

Halt, stimmt nicht. Ich war voll mit Schuldgefühlen, Angst und Sorgen. Ach ja, und ganz viel Wut. Wut auf mich, auf meinen Mann und überhaupt auf die ganze Welt. Davon erzähle ich dir ein anderes Mal.

Du tust gut daran, wenn du versuchst folgendes, zu erkennen:

Vergangenheit und Zukunft bilden etwas lückenlos Zusammenhängendes und die Gegenwart existiert nicht. JETZT ist weg.

Und versuche bitte nicht, dass mit deinem Verstand (Ego) zu verstehen. Es geht hier wirklich um Erkenntnis, nicht um Verständnis!

Das Leid liegt im Festhalten

Irgendwie sind wir Menschen doch ganz schön bescheuert. In Momenten des größten Glücks schleicht sich die Angst ein, es verlieren zu können und wir halten fest. Schon in diesem Augenblick beginnt das Leid.

Unterschwellig begleitet uns nämlich diese Angst.

„Könnte ich diesen Moment doch für die Ewigkeit festhalten.“ Kennst du das? Tatsache ist: alles ist im Wandel. Während du bis hierhin gelesen hast, sind in deinem Körper mindestens 50 Millionen Zellen gestorben und 50 Millionen neue Zellen entstanden. Wir tun uns selbst einen Gefallen, wenn wir mit dem Wandel gehen, ihn nicht bekämpfen und auch nicht krampfhaft an „alten“ Dingen festhalten. Loslassen ist das Heilmittel.

Loslassen muss nicht schwer sein und wenn du dieses Thema für dich noch einmal vertiefen willst, dann schaue gerne hier vorbei:

Wie Leid entsteht und wie du es auflösen kannst

Ich habe es in einem etwa 17 minütigen Video nochmal für dich aufgegriffen.

Mein Fazit für dich:

  • Hol deinen Kopf aus der Vergangenheit raus.
  • Lerne loszulassen und
  • beginne endlich im Jetzt zu leben!
Sind wir wirklich so leicht zu ködern?

Sind wir wirklich so leicht zu ködern?

Foto: Adobe Stock

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7 Jahre jünger, so wirst du faltenfrei

Tipps für Erfolg in Beruf und Familie

Sind wir wirklich so leicht zu ködern? Schluss mit den eingeflößten Erwartungen, die ohnehin nicht deine sind. Die du aber allzu bereitwillig übernimmst. Sondern ein weiterer Beweis dafür, dass  du dich immer wieder vergleichst und zwar viel zu oft mit dem Unmöglichen.

Mainstream ist das wirklich dein Ziel? (mehr …)

Scheiß auf die Suche nach dem Glück – lebe lieber

Scheiß auf die Suche nach dem Glück – lebe lieber

Photo: © cofeee

Ganz ehrlich, ich habe keine Lust mehr mich auf die Suche zu machen. Ich scheiße auf die Suche nach dem Glück und lebe lieber. Ständig werden wir bombardiert mit Nachrichten darüber, was man meint, uns über das Glück mit auf den Weg geben zu müssen. Fast täglich erscheinen neue Ratgeber, wie jeder sein Glück maximieren kann. Allgemeine Glücksformeln sollen uns helfen einen allgemeinen Glückszustand zu erreichen. Das soll das neue Maß aller Dinge sein.

Individualität ist dabei nicht wirklich gefragt

Die neue Konjunktur des Glücks ist der direkte Weg zum perfekten Leben. Bingo. Die dauergrinsende Werbemaschine läuft auf Hochtouren.

(mehr …)

Warum du immer wieder enttäuscht wirst und wie du dich selbstheilen kannst

Warum du immer wieder enttäuscht wirst und wie du dich selbstheilen kannst

Immer wieder wirst du enttäuscht. Immer wieder hast du blind vertraut, deine Gefühle, Zeit und deine Energie investiert und es wurde nicht belohnt. Im Gegenteil, du wurdest betrogen, verletzt und es entstanden Wut, Angst und Minderwert.

Quälende Fragen verfolgen dich:

  • Warum treffe ich immer wieder auf den/die Falschen?
  • Warum werde ich nicht so gesehen, wie ich bin?
  • Was mache ich falsch?
  • Warum werde ich immer wieder enttäuscht?

Das Erleben von immer wiederkehrender Enttäuschung, viele Menschen kennen das nur zu gut. Du fühlst dich ausgenutzt, missbraucht, falsch verstanden, du verstehst das alles nicht und suchst die Schuld dafür zunächst bei dir. Was hat die/der Andere, was ich nicht habe?

Enttäuschungen treffen uns immer und überall, keiner ist davor geschützt.

Dein Chef berücksichtigt dich nicht bei der nächsten Beförderung, dein Partner verlässt dich wegen einer anderen, deine Freunde belügen dich, oder sie sind einfach nicht für dich da, wenn du sie brauchst. Das alles, obwohl du immer alles für Alle getan hast. Du fühlst dich schlecht, eben immer wieder enttäuscht.

Das ist verständlich, denn das Gefühl übersehen zu werden löst Minderwertigkeit aus. Jede Trennung löst Liebeskummer aus und bringt dich in die Selbstzweifel. Jeder Betrug löst Ängste aus und nagt am Selbstbewusstsein und am Selbstwertgefühl. Das kann sich nicht gut anfühlen.

Die deutsche Sprache hat uns schöne, klare Worte gegeben. So steckt in dem Wort Enttäuschung: Ent-Täuschung. Die Befreiung der Täuschung. Diese Täuschung geht von dir selber aus, von dem was du erwartest. Du denkst jetzt vielleicht: Ich habe doch immer alles für ihn/sie getan. Ich war immer da, ich habe immer alles gemacht, noch bevor der Wunsch überhaupt ausgesprochen wurde. Ich habe verzichtet, Rücksicht genommen, mich immer hinten angestellt.

Du hast ein Bild und einen Wunsch im Kopf, welchen du erfüllt haben willst. Es ist jedoch DEIN Bild, DEIN Wunsch und somit auch DEINE Erwartungshaltung an eine Beziehung, einen Job, eine Freundschaft.

Erwartungen schaffen Täuschungen

Erwartungen schaffen Täuschungen, weil sie einem Bild entspringen, welches in deinem Kopf entstanden ist und nicht in den Köpfen der anderen. Aus dieser Erwartung heraus halten wir dann manchmal auch an Situationen oder Beziehungen fest, obwohl wir uns saumies fühlen. Längst geht es uns nicht mehr gut in dem Job, in der Beziehung und trotzdem können wir nicht loslassen. So sehr sind wir in unseren eigenen Bildern gefangen.

Erwartungen leben davon, dass sie erfüllt werden wollen. Dafür sind wir bereit alles zu geben. Wir haben Angst davor uns einzugestehen, dass es eine Täuschung ist, in der wir leben. Wir laufen unseren Idealbildern hinterher. Wir hören irgendwann auf den anderen zu fragen, was er denn gerne möchte, wir machen einfach. Das alles aus Angst vor der ENT-Täuschung. Wir beginnen also die gute alte Harmoniesuppe zu kochen.

Harmoniesucht ist heilbar

In meiner absoluten Harmoniesucht habe ich unendlich lange immer wieder versucht, es allen recht zu machen. Ich wollte einfach perfekt sein und die perfekten Bedingungen schaffen, um das perfekte Leben zu führen. Wie oft war ich enttäuscht. Ich hatte das Gefühl, das es für mein Umfeld einfach völlig normal war, dass ich das schon gewuppt habe. „Michi macht das schon.“

Ich war verzweifelt, wütend, traurig und ich habe mir so oft gewünscht, dass man mich doch bitte so sehen mag, wie ich wirklich bin. Der einzige Haken an der Sache: Hätte mich jemand gefragt, wer bist du überhaupt, was willst du denn vom Leben, was sind deine Sehnsüchte und Wünsche? Ich hätte darauf keine Antwort gehabt. So sehr war ich damit beschäftigt, Verantwortung für andere zu übernehmen, gerne übrigens ungefragt, dass ich mich selber dabei nicht mehr sehen konnte.

Ich habe also erwartet, dass sich das einfach so ergibt. Das die Menschen in meinem Umfeld mich sehen so, wie ich wirklich bin. Mich hören können, wenn meine Seele weint. Und mich glücklich machen. Wie vermessen das ist, wenn man bedenkt, dass zum einen niemand in meinen Kopf gucken kann und ich zum anderen all das selbst nicht konnte.

Heile dich selbst: 5 Ansätze die dir helfen können

Erster Ansatz

Lerne dich selbst so anzunehmen, wie du bist.

Dazu gehören deine Stärken ebenso, wie deine Schwächen. Löse dich von dem Gefühl, perfekt sein zu wollen. Gehe nicht so hart mit dir ins Gericht. Sei milde im Urteil über dich und betrachte dich mit den Augen der Liebe. Finde deine positiven Eigenschaften und stärke sie. Perfekt gibt es nicht. Perfekt ist die Inszenierung, die uns in dem Glauben festhält, wir seien nicht gut genug.

Vielleicht magst du dich einmal vor den Spiegel stellen und dich anschauen, ich meine dich wirklich anschauen. Bewerte und verurteile nicht, was du siehst. Und dann sag dir: Ich vertrauen dir. Du bist wundervoll. Das ist eine kleine tägliche Übung, die viel Kraft hat, wenn du sie ein paar Wochen durchziehst.

 Zweiter Ansatz

Verzeihe dir und den Menschen, die dich ent-täuscht haben.

Ich weiß, das ist eine schwere Übung, aber es ist möglich und verschafft dir gaaaaanz viel Luft zum Durchatmen. Es geht nicht um Schuldzuweisung, nicht um gut oder böse. Es geht darum Vergangenes anzunehmen, um es loslassen zu können. Es geht um deinen inneren Frieden.

Dritter Ansatz

Lerne Klarheit

Damit dich andere sehen, dir in deinen Gedanken, Wünschen und Bildern folgen können, ist es einfacher, wenn du diese klar formulieren kannst. Die Welt besteht nicht aus Gedankenlesern, deshalb solltest du den Menschen, die dir wichtig sind die Chance geben, deine Wünsche kennenzulernen.

Vierter Ansatz

Überprüfe deine Erwartungshaltung

Manchmal laufen wir einfach nur fremden Bildern hinterher. Wir übernehmen also z.B. familiäre Erwartungen, Erwartungen aufgrund unseres sozialen Standes oder unseres Umfeldes und machen sie so zur eigenen Erwartungshaltung. Hinterfrage hin und wieder, ob es wirklich du bist, der das erwartet, oder ob du „nur“ anderen Menschen entsprechen willst.

Hilfreich ist es auch die eigene Erwartungshaltung auf ihre tatsächlichen Möglichkeiten hin zu überprüfen. Machst du vielleicht sogar dein persönliches Glück abhängig von dem Verhalten anderer, so ist das von vorneherein zum Scheitern verurteilt. Nur du allein, bist verantwortlich für dein eigenes Glück. Erwarte nicht zu viel von dir selbst, sondern lasse dir und den Dingen, Zeit sich zu entwickeln.

Fünfter Ansatz

Vertraue dir selbst.

Lausche in dich hinein und höre was dein Herz dir sagt. Je sicherer du darin wirst, umso leichter kannst du lernen

– dich selbst anzunehmen

– dir und anderen zu verzeihen

– klar sein in dem was du willst

Aus deinem Selbstvertrauen heraus, wirst du auch anderen Menschen wieder Vertrauen schenken können. Du kommst in den Fluss deines Lebens. Das ist ein wunderbares Gefühl von Freiheit und einfach SEIN.

Ich wünsche dir den Mut und das Vertrauen, dich immer wieder auf Beziehungen einlassen zu können.

Deine Michaela

Eine kleine Anleitung zur Selbstliebe und Selbstannahme bekommst du hier:

Selbstliebe

Stell dir vor du würdest dich so annehmen, wie du bist. Du würdest vor Selbstbewusstsein nur so strotzen und deine innere Welt wäre heile.

Du hättest ein freundschaftliches Verhältnis zu deinem inneren Kritiker. Er dürfte nur dann plappern, wenn du es zulassen würdest und dann würdet ihr euch liebevoll in den Arm nehmen.

Du würdest dich nicht mehr selbst niedermetzeln. Hey, und du würdest dich selbst toll finden, dich loben, liebevoll und nett mit dir selbst umgehen.

Wenn du jetzt denkst: „und die Erde ist eine Scheibe“, dann ist dieser Onlinekurs genau richtig für dich. 21 Tage, die dein Leben verändern können.

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