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Ich kann dich nicht vergessen

Ich kann dich nicht vergessen

Dein Körper ist viel mehr als eine Projektionsfläche für all diejenigen, die dich nicht lieben können. Dein Herz ist viel mehr als ein Friedhof für all diejenigen, die du verloren hast. Die dich verlassen haben, die du verlassen hast. All die, die gegangen sind. Dich zurückgelassen haben im Schmerz, in der Trauer, in deiner Sehnsucht nach Liebe.

Ich habe lange gebraucht, um zu verstehen, dass nicht alles im Leben eine schöne Geschichte wird, ist oder sein muss. Ich wollte nicht in die Hässlichkeit schauen, in die Abgründe der Menschlichkeit. Ich wollte nicht in ihre grässlichen, abscheulichen Fratzen schauen, die gut getarnt hinter ihren aufgesetzten hübschen Masken versteckt waren. Denn es sind meist die Menschen, die uns auf eine besondere Art und Weise nahestehen, die in der Lage sind uns zu verletzen, zu benutzen, zu missbrauchen. Weil wir glauben wollen. An das Gute. An die Liebe. Dass alles wieder gut wird, wenn wir uns nur selbst genug bemühen.

Wie falsch dieser Gedanke doch ist und wie sehr wir uns mit ihm selbst verletzen. Uns kleinmachen, die Schuld bei uns selbst suchen und uns damit weiterhin zum Opfer machen. Ohne Haltung. Ohne für uns selbst einzustehen. Denn das tun wir nicht.

 

Nicht jede Geschichte ist für ein Happy End gemacht

Aber jede Geschichte hinterlässt uns etwas. Nicht jeder Mensch, für den wir ein tiefes Gefühl der Liebe empfinden, ist für immer unser Zuhause. Nicht jeder Mensch, von dem wir glauben, dass er uns liebt, tut dies wahrhaftig. Einige lehren uns die Liebe auf einem gemeinsamen Weg, der irgendwann endet. Andere kommen für eine kurze Zeit in unser Leben und zeigen uns, wie man nicht liebt. Was die Liebe nicht ist.

Wieder andere waren von Anfang an an unserer Seite, machen Ansprüche an unsere Liebe geltend, ohne von der Liebe zu wissen, weil sie selbst nicht fühlen können. Sie können nicht geben, keine Liebe schenken, weil sie nie gelernt haben, besser zu sein als ihre Vergangenheit. Sie haben nie gelernt, dass Hingabe siegt oder Leidenschaft triumphiert. Sie benutzen dich nicht, verlassen dich nicht, weil sie dich nicht lieben. Sie tun dies, weil sie nie gelernt haben, sich selbst zu lieben. Sie lieben sich selbst nicht genug, um zu glauben, dass es auch anders sein könnte. Nicht jede Geschichte ist für ein Happy End gemacht.

Ich kann dich nicht vergessen

Jede Geschichte hinterlässt etwas. Manches scheint für immer eingewebt in meinem Herzen wie eine zarte Melodie, die mich an kalten Tagen erwärmt. Mit zartem Garn, ein liebliches Bild voll zärtlicher Erinnerungen. Anderes ist  eingebrannt wie ein Mahnmal. Ein Feuermal. Hin und wieder schmerzend, um mich zu erinnern. Dann scheine ich sie fast anfassen zu können, so präsent sind diese Narben, die mir das Leben hinterlassen hat. Sie erinnern mich daran, dass ich einst für etwas Haltung eingenommen habe. Dass ich mich eingesetzt habe. Eine Grenze gezogen habe, um mich zu schützen und meinen Weg weitergehen zu können.

Mit der Zeit werden die Narben feiner. Die Geschwulst auf ihr wird kleiner, der Schmerz leichter, ihr leuchtendes Rot, welches mir mahnend entgegenschreit, zarter.

Sie heilen, weil ich sie lassen kann. Ich muss sie nicht mehr festhalten. Ich muss mich nicht mehr an ihnen festhalten. Sie sind ein Teil meiner Geschichte, aber ich bin sie nicht. Sie können mich nicht mehr belästigen. Sie sind keine Last mehr, die ich auf meinen Schultern weiter durch mein Leben tragen muss. Sie machen mich nicht aus und ich mache mir nichts mehr aus ihnen. Sie dürfen einfach sein, so wie ich einfach bin.

Loslassen ist wie Abschied nehmen

Und Abschied nehmen fällt schwer. Es scheint so endgültig. Aus dem Leben geworfen. Verloren. Verlassen. Vergessen. Aber du fühlst sie noch. Diese Situation, diesen Menschen, diese Liebe. Sie hat noch so viel Raum in deinem Bauch. So viele Erinnerungen. So viele Gefühle.

Ich kann nicht so tun, als würde ich nicht mehr lieben. Kann dich nicht vergessen. Ich kann mich nicht entlieben, einfach so, als wäre nichts und niemals etwas gewesen. Lernen, deinen Namen aus meinem Kopf zu streichen. Und vergessen, wie es sich anfühlte, in etwas einzutauchen. In die Hoffnung und Schönheit eines anderen Menschen. Viel zu lange noch nehme ich deinen Geruch in meinem Kissen wahr. Sehe dich in deinem Sessel sitzen. Fühle dich an meiner Seite.

Ich kann nicht so tun, als würde ich nicht mehr lieben, weil ich ein Mensch bin, der sich kümmert. Weil ich weich bin. Zart. Sanft. Hingebungsvoll. Fühlend. Aus meiner Weichheit wächst die Kraft mich zu kümmern, denn die Welt in der wir leben, braucht keine Sorglosigkeit mehr.

Ich kann nicht so tun, als würde ich nicht mehr lieben. Denn es ist die Liebe, die mich vollständig macht. Nur weil ich Abschied von dir nehme, muss ich mich nicht selbst verlassen. Darf ich weiterhin an die Liebe glauben. Sie fühlen. Sie leben. Mich für die Magie und die Wunder des Lebens öffnen. Nicht jede Geschichte ist für ein Happy End gemacht. Aber jede Geschichte hinterlässt mir etwas.

Was auch immer du fühlst, fühle es genau jetzt

Tauche nicht in dich ein, um herauszureißen, was das Leben dir gegeben hat. Stattdessen wiege es in deinen Armen. Schau es an, lass es sein. Ohne Anklage. Und klage dich auch selbst nicht an. Richte nicht mit deinem Urteil über dich selbst und über andere. Schenke dir Raum für deine Heilung. Heilung geschieht nicht durch Vergessen, sondern durch Annahme und Vergebung.

Schäme dich nicht für deine Gefühle. Verbiete sie dir nicht. Unterdrücke sie nicht und halte auch nicht an ihnen fest. Lass sie einfach sein.

Vertraue mir, wenn ich dir sage, jemand der dich klein hält, Zweifel in dir sät, ob du es wert bist, geliebt zu werden, ist deiner Liebe nicht wert. Denn diejenigen, die dich gebrochen haben, deine Liebe verraten haben, werden dich nicht wieder zusammenflicken.

Warte nicht darauf, dass dich jemand anderes vollständig macht. Hör damit auf, deinen Wert in die Hände und das Wohlwollen eines anderen zu legen. Lass niemanden länger über deinen Wert entscheiden. Sondern nimm all die Liebe, zu der du fähig bist, sie zu fühlen, und schenke sie dir selbst.

Du bist es wert

Sei sanft mir dir, denn du lernst noch. Wir lernen alle unser ganzes Leben lang. Du darfst dir so viel Raum nehmen, wie du brauchst, dich zu entfalten. Mach dein Leben wirklich zu deinem Leben. Deinen Weg zu dem, was du dir für dich wünschst. Hör auf, die Dinge runterzuspielen, die dich berühren, bewegen und interessieren, die Hoffnungen, die du hast. Nimm dir vom Leben, was du willst. Lebe wild und gefährlich und sei wunderbar. Du bist es wert!

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Wie du die Angst vor einer Entscheidung in Mut verwandelst

Wie du die Angst vor einer Entscheidung in Mut verwandelst

Ich habe eine Entscheidung getroffen, yaaayyy! Nicht irgend so eine von denen, die zwar täglich nerven, aber nachts nicht den Schlaf rauben:

  • Was ziehe ich heute an?
  • Worauf habe ich heute Hunger?
  • Serie oder Lesen?

Sondern eine Entscheidung, die mein Leben verändert hat. Vor über sechs Jahren ist der Damm gebrochen, das Fass übergelaufen, wie auch immer, es hat mir geholfen, klar zu sehen. Mit dieser ersten Entscheidung, mit dem ersten Schritt, ist alles in Bewegung gekommen und das ist es noch bis heute. In Bewegung. Im Wandel. In der Entwicklung. 

Das ist ja schon verrückt, wie sehr man sich Bilder zusammenbaut, nur damit man der Wahrheit nicht ins Gesicht schauen muss. Tagtäglich Dinge, Situationen und auch Menschen erträgt und es dabei schafft, sich das noch immer schön zu reden. Warum das Ganze? Damit man keine Entscheidung treffen muss. Der Mut fehlt. Und ich war eine Meisterin darin, die Dinge schön zu reden und sie somit für mich besser, vor allem aber erträglicher zu machen. Aushaltbarer

Ein nicht unerheblicher Motor dafür, war meine Angst davor mich festzulegen, etwas Altes loszulassen, um dann wirklich befreit in etwas Neues zu starten. Viele Jahre hab ich also festgehalten, eine Ehe gelebt, die es außer auf dem Papier schon lange nicht mehr gab.

Bis dann letztendlich der innere Druck so groß wurde, dass ich krank wurde und mein Lachen verlor. Manche Menschen verlieren dabei auch ihr Leben. Sie sterben innerlich. Wie ein Vulkan, der ständig brodelt, so sammelt sich die „Altlastenbrühe“ in unseren Herzen, Bäuchen und Gedärmen.

Die Zeiten, in denen ich mich gerne versteckt habe, wenn es darum ging, eine Entscheidung für mich selbst zu treffen, sind seit einigen Jahren offiziell beendet. Und ich lade dich ein, es mir gleich zu tun. 

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Finde deinen Ort der Stille – 4 Schritte, die dich in deine Kraft führen

Finde deinen Ort der Stille – 4 Schritte, die dich in deine Kraft führen

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Manchmal macht Stille Angst

Weil die Stille in ihrer Wahrhaftigkeit so gewaltig ist und vom logischen Verstand nicht begreifbar ist. Sie so schön wie schmerzhaft sein kann, so viel Leben wie Tod enthält, so viel Ewigkeit wie Vergänglichkeit. Denn in der Stille scheinen wir nackt zu sein, können uns nicht mehr verstecken hinter dem unablässigen Strom der Gedanken. Die Welt um uns herum und in uns scheint nackt zu sein. Und nackt mochte ich mich ohnehin nicht, äußerlich nicht, und innerlich konnte ich mir das erst recht nicht vorstellen.

Lieber weitermachen mit der Dauerbeschallung durch unsere Playlists auf dem Handy, Funk und Fernsehen, Menschen, die an uns ziehen und zerren, Aufgaben die uns von der To-do-Liste entgegen schreien und erledigt werden wollen. Bis wir fast selbst zu Maschinen werden. Ganz abgesehen davon, dass wir doch keine Zeit für Stille haben. Denn Zeit scheint heute etwas zu sein, von dem wir gefühlt immer weniger haben und das, obwohl der Tag noch immer 24 Stunden hat. Im zeitlichen Getriebe der Gesellschaft gefangen, glauben wir noch mehr in gleicher Zeit leisten zu müssen. Oder wir beugen uns der Erwartungshaltung anderer Menschen, weil wir glauben, von ihnen abhängig zu sein.

Für Stille hab ich auch später noch Zeit, oder?

Stille ist für viele Menschen etwas Unvorstellbares. So richtige Stille. Tief in dir. Die alles ausfüllt, dich erfüllt, gut zu dir ist und dich erstrahlen lässt. Nicht nur eine Minute, in der es still ist. Sondern ein Zustand der Stille. Ein Ort in dir, der dich immer begleitet, der immer da ist. Dir Kraft schenkt.

Vor vielen Jahren, da war auch für mich Stille etwas, das andere Menschen erlebten. Mönche zum Beispiel oder Heilige. Weit weg von meinem eigenen Wahnsinn, welches ich Leben nannte. Oder so, wie andere eben Briefmarken oder Gartenzwerge sammelten, ebenso weit weg von mir und unvorstellbar, weil nicht meins.

War es still um mich, fühlte es sich für einen kurzen Moment angenehm an, bis meine Gedanken wieder loslegten und mir meine noch zu erfüllenden Aufgaben um die Ohren schlugen. Wahrhaftige Stille in mir existierte nicht. Viel zu groß war mein innerer Zwang, immer irgendetwas tun zu müssen. Für Stille, so glaubte ich, hätte ich auch später noch Zeit. Wenn ich mal Rentnerin wäre oder so. Bis dahin gibt es noch so viel zu erledigen und zu erleben, ach und zu funktionieren, wer braucht da schon Stille?

Es gibt nichts Mächtigeres als die Stille

Es ist ganz leicht, die Stille zu überdecken, sie zu verdrängen und dennoch ist, war und bleibt sie immer da. Immer in uns. Lassen wir unserem Gedankenkarussell freien Lauf, dann verlieren wir den Kontakt zu diesem Ort der Stille in uns und glauben nur er wäre nicht da. Willst du aber wirklich weiter so tun, als gäbe es diesen Ort für dich nicht? Als bräuchtest du die Stille nicht und du könntest sie weiterhin bekämpfen, dich dagegen verwehren? Ähnlich wie dieser leicht daher gesagte Spruch: „Schlaf wird total überbewertet. Schlafen kann ich noch genug, wenn ich tot bin.“

Stille ist innere geistige Freiheit und wahrhaftiger innerer Frieden. Sie ist deine Balance, hilft dir zu erkennen, anzunehmen und loszulassen. Stärkt deine Mitte und ist der Kontakt zu deinem höheren Selbst. Ein Teil von dir ist Stille und in ihr bist du mächtig.

Warum es so wichtig ist, deinen Ort der inneren Stille wiederzufinden

Menschen, die die Verbindung zu ihrer inneren Stille verlieren, verlieren den Kontakt zu ihrer Seele. Sie beginnen gegen sich und andere zu kämpfen. Alles ist miteinander verbunden und du bekommst zurück, was du aussendest. Ob du es willst oder nicht, egal ob du es weißt, wissen willst oder nicht, so funktioniert das Leben. Dabei müssen wir nur verstehen, dass wir – und zwar jeder einzelne für sich –  Verantwortung trägt, für sein Handeln, sein Fühlen und sein Denken. Es zwingt uns keiner dazu, mit der Masse zu schwimmen, das entscheiden wir selbst.

Es beginnt also bei dir, bei mir, bei jedem Einzelnen, im Kleinen, wie im Großen. Das Leben ist ein Spiegel und hält uns brav das vor, was wir denken, fühlen und erwarten. Ich weiß, dass sich viele Menschen schwer mit solch einer Aussage tun. „Schließlich gibt es ja auch Dinge, die wir nicht direkt beeinflussen können“, ist ein gängiges Gedankenmodell.

Reden wir Klartext …

… auch, wenn du es nicht gerne hörst. Schau auf dich selbst und weniger auf die anderen. Bei dir selbst kannst du am einfachsten ansetzen, um etwas in deinem Leben zu ändern. Hör auf damit, andere für die Umstände deines Lebens verantwortlich zu machen, und pack es selbst an. Du kannst lange darauf warten, bis du andere Menschen veränderst. Dich glücklicher machen oder deine Probleme lösen, würde es ebenfalls nicht.

Es geht keinesfalls um die Schuldfrage.

Quäle dich nicht unnötig mit solchen Gedanken, sie führen zu nichts. Es ist immer diese eine Stimme in unserem Kopf, die beginnt alles und jedes, ständig zu kommentieren. Das macht schlechte Gedanken und schlechte Gedanken lösen schlechte Gefühle aus. Diese schlechten Gefühle drängen uns wieder und wieder zu den gleichen Handlungen und Erlebnissen. Und schon sitzen wir wieder in unserem Gedankenkarussell und beschäftigen uns mit dem, was war oder dem, was kommen könnte. Wir sind auf jeden Fall raus, aus dem gegenwärtigen Moment und weg von uns selbst. Zu viel denken macht unglücklich!

Wenn du dich ein bisschen mehr mit diesem Thema beschäftigen möchtest, dann kann ich dir eines meiner Lieblingsbücher hierzu empfehlen: Jetzt! Die Kraft der Gegenwart. Von Eckhart Tolle

Erschaffe dir deinen Ort der Stille

Hol ihn dir zurück. Erkenne, dass er immer da war und dich nie verlassen wird. Ein Leben in dem ständigen Konflikt mit sich selbst – Wer bin ich? Mit wem bin ich? Wie sollte es sein? – und dem, wie es ist, erschafft eine große Lücke. Durch diese Lücke entsteht Leid, und zwar mentales Leid. Mentales Leid existiert nur bei uns Menschen, weil wir jede Gelegenheit dazu nutzen, zu bewerten und nach hinten oder nach vorne zu denken.

Durch das Erschaffen deines Ortes der Stille, schöpfst du neue Kraft und wirst ruhiger und ausgeglichen. Stell dir einen wundervollen Ort vor, einen, an dem du gerne sein möchtest. Vielleicht ist es ein schöner Strand in der Karibik, oder ein Platz auf dem Gipfel eines Berges. Ganz gleich, wie dein Wohlfühlort aussieht, male ihn in deinem Geiste bunt, mit allen Details.

Du benötigst dafür keine besonderen Fähigkeiten, keine Vorkenntnisse. Keine Yogamatte, keine besondere Location. Nur dich und deine Vorstellungskraft. Und ich weiß, dass du sie hast.

Dieser Wohlfühlort ist dein Ort der Stille.

Hierhin ziehst du dich zurück, um deine Gedanken zur Ruhe zu bringen, um dich frei zu machen von Bewertungen und den gegenwärtigen Augenblick wahrzunehmen und zu genießen. An diesem wundervollen Ort kannst du deine Sorgen loslassen und tauchst ganz ein in ein wohlig, warmes Gefühl von Geborgenheit und Liebe.

Stell dir Folgendes vor:

Du bist an einem außergewöhnlich schönen Sandstrand. Feinster weißer Sand umspielt warm deinen Körper. Palmblätter rascheln sanft im Wind und der Himmel ist wolkenlos. Das Meer rauscht und die Wellen umspülen warm deine Füße. Du liegst im Sand. Du fühlst dich frei, leicht und lebendig. Du bist alleine, in vollkommener Sicherheit und voller Liebe. Du tauchst ein, in die Wellen und lässt deinen Körper von dem warmen Wasser treiben. Schwimm mit den Walen oder Delfinen. Fühle ihre Energie. Fühle deine Energie. Nimm nur diesen Moment wahr und gib dich ihm hin.

Dein erster Schritt auf dem Weg zum Ort der Stille

Beginne noch heute und male dir in Gedanken deinen Wohlfühlort so, wie du ihn liebst. Merke dir diesen Ort, wie er riecht, wie er schmeckt, wie er sich anfühlt. Halte dich heute in deinen Gedanken etwa 5 Minuten an diesem Ort auf. Keine Alibis! Das schaffst du.

Dein zweiter Schritt auf dem Weg zum Ort der Stille

Besuche deinen Wohlfühlort morgen wieder. Starte damit deinen Tag. Nimm dieses warme Gefühl von Liebe, Geborgenheit und Sicherheit mit in den Tag. Wiederhole es eine Woche lang täglich. Keine Alibis! Trage dir deinen Besuch an deinem Wohlfühlort, in deinen Timer mit Erinnerungsfunktion ein. Das ist ein festes Date für dich. Unverhandelbar! Du bist dir wichtig, also wirst du ihn nicht sausen lassen. Verschieben gilt nicht.

Dein dritter Schritt auf dem Weg zum Ort der Stille

Du hast jetzt in dieser ersten Woche, deinen Wohlfühlort kennen und lieben gelernt. Du weißt, wie er sich anfühlt. In der zweiten Woche beginnst du dir während deines Besuches dort, vorzustellen, wie du sein möchtest. Nimm dir Zeit dafür. Du kannst das mit jedem Tag ergänzen. Geh in das Gefühl. Fühle dich an diesem Ort.

Dein vierter Schritt auf dem Weg zum Ort der Stille

Ich gratuliere dir. Du hast jetzt in diesen drei Wochen deinen Ort der Stille erschaffen. Er ist dir vertraut geworden. Es ist ein sorgenfreier Ort. Du bist nun so fit, dass du deinen Ort der Stille zu jeder Zeit aufsuchen kannst. Egal, ob du auf der Arbeit im Stress bist, deine Kollegen oder der Chef mal wieder nerven, deine Kinder dich zum Wahnsinn treiben oder du einfach nur genervt in deinem Gedankenkarussell sitzt.

Du weißt jetzt, wie du da aussteigen kannst. Nutze deinen Ort der Stille. Er ist ein Geschenk und schreib mir gerne von deinen Erfahrungen mit deinem Ort der Stille.

Ich umarme dich.

Foto: © Kitja

Diesen Artikel habe ich für dich am 30.09.2019 aktualisiert.

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Wie du deine Selbstzweifel loswirst (mit meinem Geheimtipp)

Wie du deine Selbstzweifel loswirst (mit meinem Geheimtipp)

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Selbstzweifel sind fiese Monster, die uns immer wieder auf die Probe stellen. Wie viel vertraust du dir heute, meine Liebe, ist ihre eigentliche Botschaft und deine Herausforderung!

Und so singen wir alle das Klagelied der immer wiederkehrenden Enttäuschungen und Selbstzweifel. Kaum hast du deine Wunden geleckt und erlaubst dir wieder damit zu beginnen erneut zu vertrauen, warten auch schon die nächsten Selbstzweifel und Enttäuschungen auf dich. Die völlig normale Reaktion: Kopf einziehen und ab zurück ins Schneckenhaus. Erst mal eine Runde weinen, traurig sein und den Schmerz fühlen. Da machen wir es uns so richtig kuschelig. Und wenn wir ganz ehrlich sind, dann nehmen wir erst einmal ein ausgiebiges Bad in dem grässlichen Gefühl, nicht gut genug zu sein und es nicht wert zu sein geliebt zu werden. Warum sonst sollte es immer wieder passieren?

Ich möchte dir an dieser Stelle schon einmal sagen, dass es völlig okay ist, wenn du so fühlst. Denn manchmal schenkt uns das Leben ordentlich ein. Und wenn dir das Leben die graue Brille aufsetzt, dann schmeiß sie nicht einfach weg. Schau genau hin und dann schau, was sich dahinter verbirgt. Lass es uns doch einmal gemeinsam versuchen. (mehr …)

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Wo ist die Frau, die du immer sein wolltest?

Wo ist die Frau, die du immer sein wolltest?

Wie viel von dem, das du dir immer erträumt, erhofft, ersehnt, erwünscht hast, hast du an die Wünsche der anderen angepasst? Vielleicht sogar ganz begraben und aufgegeben? Hast begonnen, die Mauer um dein Herz in deiner Angst und in deinem Schmerz zu errichten. Stein für Stein. Wunde für Wunde. Narbe für Narbe.

Dein Körper besteht aus vielen Billionen Zellen und dennoch reicht ein Wort, eine Stimme, ein Blick, ein Urteil, um dich zu verunsichern oder gar zu verletzen. Aus der Bahn zu schmeißen. Alles in dir scheint sich zusammenzuziehen. Dein Herz schreit nach der nächsten Reihe Quader für noch mehr Schutz. Und du verlierst dich hinter dieser Mauer.

Wo ist die Frau, die du immer sein wolltest?

Glaube mir, die Person in deinem Leben, die dich am meisten unterschätzt, bist du selbst! Zu oft lässt du dich von dem Selbstzweifelmonster beraten und lässt die Angst in dein Leben.

Als kleines Mädchen hast du sie gespielt, all die verschiedenen Vorstellungen davon, was du sein willst. Ob Cinderella, Prinzessin, Gangsterbraut, Piratenkapitänin oder Wonderwoman, du warst es einfach. Zumindest für einige Momente. Im Spiel. Erinnere dich!

Du warst alles, was du wolltest. Es mangelte dir nicht an Vorstellungskraft. Nicht an dem Glauben an deine Fähigkeiten. Du warst stark, unbesiegbar, wunderschön, geistreich, sanft, witzig, schlagfertig, kühn und mutig. Mit einem unbändigen Vertrauen in dich, deinen Körper, dein Herz und deine Seele. Vertrauen in das Leben selbst. Und jede einzelne Facette spiegelt noch immer die vielen Teile von dir wieder. Ist noch in dir, auch wenn du es gerade nicht fühlen kannst.

Bitter erfahren

Unsere Hauptrolle im „echten“ Leben haben wir alle an die Wünsche, Vorgaben, „guten Sitten“, Vorstellungen und Spielregeln unseres sozialen Umfeldes angepasst. Man erwartete nicht selten von uns, dass wir die Träume unserer Eltern leben.

Später sollten wir dann die Idee und den Traum unseres Partners als perfekte Begleiterin erfüllen. Wir fühlten uns häufig schuldig, wenn wir diese Träume nicht erfüllen wollten. Angetrieben von dem Streben nach Liebe und geliebt werden, haben wir getan, was wir glaubten tun zu müssen, um zu gefallen.

Jedoch verlieren wir uns selbst in dieser Hauptrolle. Und so latschen wir alle gut konditioniert mit einem Haufen seltsamer, uns einschränkender Glaubenssätzen durch das, was wir unser Leben nennen. Manche rennen hindurch, als würden sie verfolgt werden, andere schleichen unter dem Teppich.

Aber wir alle gemeinsam zeigen selten, wer wir wirklich sind. Und manch eine von uns hat es sogar vergessen. Hat Gefühle, Wünsche und Träume in den tiefen Katakomben des Herzens eingesperrt. Wir haben uns daran gewöhnt, uns anzupassen und gut zu funktionieren. Und wir alle richten und urteilen, über uns selbst und über andere.

Wir sind nicht mehr vom Leben gefesselt, sondern haben uns Fesseln anlegen lassen, und damit wir diese Ketten nicht spüren, bewegen wir uns jetzt nur nicht zu viel. Halten still. Halten aus. Das wirklich Unfassbare ist, dass wir uns perfekt haben täuschen lassen und es noch immer zulassen. Empfinden wir auch das Gefühl mittendrin zu sein, so sind wir eigentlich nicht einmal dabei.

Glaube nicht alles, was dein Verstand dir erzählt!

Hinterfrage all die Gedanken, mit denen du dich niederknüppelst. Sie kommen allesamt aus dem Egogeist und wollen nicht mehr und auch nicht weniger als dich klein halten. Schau dir all die Horrorstreifen an, in denen du allzu bereitwillig die Haupt- und Nebenrollen besetzt:

Die Ich-bin-nicht-gut-genug-Geschichte

Der Ich-bin-so-anders-niemand-versteht-mich-Horrorstreifen

Die Ich-bin-es-nicht-wert-Geschichte

Das Ich-werde-immer-verlassen-Melodram

Die Ich-bin-nicht-in-der-Lage-etwas-zu-verändern-Soap

Der Ich-habe-noch-nicht-genug-Thriller (nicht genug Geld, nicht ausreichend Besitztümer … )

Dies sind die Drehbücher, die der Verstand liebt, um uns klein und im Funktionsmodus gefangen zu halten.

Erinnere dich an das kleine Mädchen und erzähle dir neue Geschichten. Schöne Geschichten. Von der Liebe, darüber, dass du es wert bist. Werde wieder wie dieses kleines Mädchen. Du musst die Welt nicht verändern, um glücklich zu sein.

Schöpfe aus deiner inneren Quelle. Verbinde dich mit deinem Herzen, lass deine Seele sprechen. Du bist von Fülle umgeben. Halte deinen Kelch in den Fluss und er wird sich immer wieder füllen. Vertraue dem Leben. Glaube an das Göttliche, an die Schöpferkraft und Liebe!

Sei alles andere als perfekt und entschuldige dich nicht dafür

Lass uns von Zeit zu Zeit auf unsere Narben, die das Leben hinterlassen hat, schauen. Nicht anklagend. Sondern frei von Bewertung und Urteil. Sie sind die Erinnerungen daran, dass wir an diesem Punkt unseres Lebens gekämpft haben. An etwas geglaubt haben. Mutig waren, kühn und tapfer.

Manchmal ist es schwer weiterzugehen. Dann, wenn dich etwas niedergeschmettert hat. Auf eine Art und Weise, wie die du es niemals erwartet hättest. Wenn dies geschehen ist, dann hab keine Angst vor dem Neubeginn. Beklage nicht, was du verloren hast.

 

Schau auf all die zerbrochenen Teile und setze sie neu zusammen. Blicke auf die Erinnerungen und hab keine Angst. Sie sind nicht mehr als kleine Geschichten, von denen du lernen durftest.

Schäme dich nicht für das, was du siehst. Tu, was du tun musst. Befreie dich vom Schmerz. Das wird nie schön sein, aber es ist es immer wert.

Erschaffe dich mit dem sanften, alles vergebenden Blick der Liebe neu. Du wirst dieses Mal stärker sein. Dein Herz größer. Deine Sinne offener und freier.

Heilung finden

Wenn du heilen musst, öffne dein Herz und schaue in deine Seele. Lausche hinein, finde heraus, wo es weh tut. Flüster leise in deinen Schmerz:

„Es ist in Ordnung. Es ist okay.“

Du bist diejenige, die die Mauern um dein Herz gebaut hat. Zweifle niemals auch nur eine Sekunde daran, dass es nicht auch du sein wirst, die die Kraft hat, diese wieder einzureißen.

Diese Kraft hast du in dem Augenblick, in dem du wahrlich beginnst zu glauben, dass du es bist, die die Liebe verdient. In diesem Moment, in dem du beginnst zu glauben, dass du das Glück verdienst, etwas viel Größeres als das, was du bis jetzt erfahren hast, in diesem Augenblick wird dein Herz vor Freude zu weinen beginnen.

Als wäre es das erste Mal seit einer Ewigkeit. Du wirst dir die Erlaubnis geben, deine Mauer einzureißen und dein Herz wird Frieden finden.

Höre mit deinem Herzen

Ich weiß, wie es ist, aus lauter Angst vor neuen Verletzungen Mauern um das Herz zu bauen. Sich abzuschotten. Nicht aufhören zu wollen sich zu schützen.

Ich weiß, wie es sich anfühlt, ein Herz zu haben, welches so voll von Liebe ist, geben will und gibt aus einer nicht enden wollenden Quelle.

Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn die Seele nach Heilung ruft und die Angst vor dem Loslassen gigantisch ist. Wenn die Wut dir die Vergebung verweigert.

Aber du darfst dich selbst nicht aufgeben. Du kannst nicht ignorieren, was in dir aufsteigt. Was gesehen werden will. Was auf Vergebung wartet, um heilen zu können. Auch wenn die ganze Welt nicht versteht, warum du innerlich verbrennst, verstecke dich nicht länger. Übe nicht länger Verrat an dir selbst.

Stattdessen zeige der Welt dein Gesicht. Zeige der Welt, was du mit all der Liebe und der Hoffnung in dir bewegen und erreichen kannst.

Sei was du willst. Steh für dich ein. Lass uns einander erkennen, uns ineinander sehen, denn wir tragen alle diese vielen Teile in uns. Wohl wissend, dass jede in ihren Schuhen durchs Leben wandelt und mit den eigenen Dämonen zu kämpfen hat. Gemeinsam sind wir unschlagbar.

Sei dir gewiss:

Dank all dem Schmerz und Leid, die du erfahren hast, bist du die Frau, die du heute bist. Liebe diese Frau. Sei sanft mit dieser Frau. Vertraue dieser Frau. Glaube an diese Frau. Das bist du. Und du bist wundervoll!

Und jetzt bist du dran. Erzähle mir von der Frau, die du immer sein wolltest!

Foto: Adobe Stock

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Ich will endlich wieder lieben

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Du wirst keine Antworten bekommen von den Menschen, die dich nicht lieben. Nicht lieben können, weil sie dich nicht sehen, nicht fühlen, nicht sein lassen. Menschen, die sich selbst nicht fühlen können, weil auch ihre Wunden so groß sind, dass sie nicht den Mut haben einen Blick darauf zu werfen. Die, wie du, bestrebt sind, Schmerz zu vermeiden, weil sie nicht schon wieder verletzt werden wollen. Wenn du dich vergräbst in der Hoffnung auf bessere Zeiten. Jede noch so kleine Geste der ersehnten Liebe nutzt, um weiter auszuhalten, festzuhalten, durchzuhalten. Wenn du Liebe mit Schmerz verwechselst.

Du wirst keine Antworten bekommen, wenn du dich in anderen suchst. Wenn du deinen Wert mit dem verbindest und abhängig machst von dem, was andere in dir sehen. Wer du in den Augen anderer bist. Weil wir in einer Welt leben, die Selbstwert meistens damit gleichsetzt, was du hast, nicht wer du wirklich bist.

Du wirst keine Antworten bekommen von all den Ablenkungen, die dich betäuben und deinen kümmerlichen Rest Lebensgefühl aufsaugen. Dich gut funktionieren lassen, damit du am Abend erschöpft ins Bett fällst. In einen traumlosen Schlaf, der dich für einige Stunden vergessen lässt. Denn noch bevor du die Augen wieder aufschlägst, sind sie da. Die Gedanken, die Sorgen, die Zweifel, die Trauer, die Angst.

Ich will endlich wieder lieben

Ich weiß, es gibt Tage, an denen sich dein Körper so schwer anfühlt, dass du das Gefühl hast, du zerbrichst unter der Last, die dir entgegengeschleudert wird. Tage, an denen du das Gefühl hast, nichts mehr in dir zu haben, was du geben könntest. Diese Tage, an denen deine Seele weint und du dein Herz nicht mehr erreichen kannst.

Augenblicke in denen du dich fragst, ob du zu tief geliebt hast. Zu viel vertraut. Dich zu wenig geschützt. Vielleicht sogar lange Momente, in denen du dich daran erinnerst, wie viel du hattest, bevor du alles verloren geglaubt hast. An jedem dieser Tage ist es wichtig, dich daran zu erinnern, dass du in dir die Kraft hast, deinen Schmerz zu beenden.

Es wird immer Begegnungen in deinem Leben geben, die dich vorwärtstreiben und solche, die dich unter ihrem Kummer begraben wollen. Die einschüchternd sind. Die dich in den siebten Himmel erheben und im nächsten Augenblick in der Luft zerreißen. Wir können die Tatsache nicht leugnen, dass es frustrierend und atemberaubend ist, gleichzeitig leer und voll. Voller Möglichkeiten. Voller Wunder. Das Leben ist Magie. An jedem einzelnen Tag.

Vertraue mir, wenn ich sage, es ist nie das Leben, welches es schlecht mit dir meint. Das Leben selbst ist immer für dich. Es verlangt Wachstum von dir. Und die Liebe heilt alles.

 

Verlasse, was dich gebrochen hat und heile

Es ist ein Paradox, das der Mensch, der Schmerz vermeiden will, zielstrebig immer wieder dahin zurückkehrt, wo er den meisten Schmerz erfahren hat. Ein kleines Zeichen – und sei es unserer Hoffnung geschuldet – reicht aus, um mit wehenden Fahnen zurückzulaufen.

Weil wir uns die Liebe und die Anerkennung so sehr wünschen, verfallen wir dem Irrglauben, wir könnten Menschen verändern. Oder vielleicht sogar dazu bringen, uns endlich zu lieben. Uns endlich zu sehen. Was sich aber selbst nicht fühlen kann oder will, wird sich nicht verändern.

Wenn aber dein Herz in Stücke zerrissen, dein Geist klein gehalten und deine Seele missbraucht wurde, dann gleicht dein Leben eher einer Nulllinie. Du verbietest dir dann jegliche Freude und tiefes Glück. Nichts fühlen müssen, weder gut noch schlecht, scheint ein sicherer Hafen zu sein. Die Liebe weicht der Angst.

Auch wenn du es in diesem Moment nicht glauben magst, aber es ist deine Wahl. Die Liebe ist immer da. Wir müssen uns nur auf sie zu bewegen. Uns ihr hingeben. Der Liebe vertrauen. Die schlechten Gedanken kommen von alleine, die Guten müssen wir suchen und für uns auswählen.

Ich will endlich wieder lieben

Eines Tages wirst du erkennen, dass die Liebe nicht von deinem Job, deiner gesellschaftlichen Stellung, deinem Titel, des Gehaltschecks, oder deiner Partnerschaft abhängig ist. Das du nicht gezwungen bist in die Fußstapfen anderer zu treten, um wie sie zu sein. Möglichst angepasst. Möglichst funktionsfähig und belastbar. Am besten so, wie es alle gerne mögen. Geschmeidig Ja sagend.

Eines Tages wirst du erkennen, dass du Liebe erfährst, wenn du dir deine Neugierde, auf das, was das Leben dir zu bieten hat, bewahrst. Und glaube mir, das ist so viel mehr, als du dir jetzt vorstellen kannst. Dass du Liebe erfährst, wenn du dich traust zu fühlen und deinem Herzen zu folgen. Deine Wahrheit lebst. Für dich einstehst. Dass du Liebe erfährst, weil du sanft mit dir bist. Weil du die Frau umarmst, die du in deinem Herzen bist. Weil du dir vertraust und glaubst.

Eines Tages wirst du erkennen, dass Lieben damit einhergeht mit sich selbst gut zu sein. Dass die Liebe nie in den Händen anderer gelegen hat. Dass Liebe dich selbst einschließt, nicht aus. Selbstliebe ist Verantwortung für dich zu übernehmen. Grenzen zu setzen. Nein zu sagen. Dich trauen, dich zu fühlen. Deine Verletzlichkeit anzuerkennen.

 

Und eines Tages wirst du dankbar sein, für deine Fähigkeit zu fühlen. Für deine Fähigkeit, dich selbst zu lieben aus der Tiefe deiner Seele. Für die Liebe, die unter deiner Haut blüht und leuchtet. Die Liebe, die du in deinem Herzen trägst. Wahrhaftige Liebe, die nur darauf wartet ans Licht zu kommen.

Mein Wunsch für dich

Ich wünsche mir für dich, dass du den Mut findest, dich deinem Schmerz zu stellen und dich für die Liebe zu entscheiden.

Mein Wunsch für dich ist, dass du die Angst loslassen kannst und nicht mehr davor zurückschreckst, deine Gefühle auszudrücken. Ganz egal, was du glaubst, welche Konsequenzen das für dich haben könnte.

Ich wünsche mir für dich, dass du erkennst, dass Freundschaften oder Beziehungen nicht immer ein ganzes Leben andauern. Menschen kommen und gehen auch wieder aus unserem Leben. Einige dürfen wir auch selbst rausschmeißen, damit wir weiter wachsen können.

Ich wünsche mir für dich, dass du weißt, dass Liebe dich nicht zerbricht. Stattdessen heilt sie dich und macht dich stärker. Liebe ist auch loslassen.

Mein Wunsch für dich ist, dass du im Vertrauen und mit Freude auf das blickst, was kommen mag. Vor allem wünsche ich dir, dass du den gegenwärtigen Moment ehrst und lebst.

Ich wünsche mir für dich, dass du dir vertraust und an dich glaubst.

Ganz viel Liebe für dich. Schön, dass es dich gibt.

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Foto: Adobe Stock

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