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Wie kannst du in Zeiten wie diesen zu dir selbst finden?

Wie kannst du in Zeiten wie diesen zu dir selbst finden?

Lass dich nicht von der Angst führen. Es ist die Angst, die einen Schleier über dich wirft. Dich nicht mehr klar sehen lässt. Dich nicht mehr klar fühlen lässt. Nicht mehr klar denken lässt.

Wie kannst du also in Zeiten wie diesen zu dir selbst finden?

Ganz besonders in diesen Tagen ist es für viele Menschen schwer, sich von der Angst zu befreien. Viele erkennen sie gar nicht als solche, sondern halten ihren Zustand für normal oder wissen nicht, wie sie sich schützen können.

Sie fühlen keine Liebe mehr, sondern werden geführt von der Angst. Und die Angst macht uns hart gegen uns selbst und gegen andere. Sie ist es, die die Verbindung trennt.

Die Angst begräbt das Mitgefühl, vertreibt die Stille, denn sie, diese Angst, kommt laut daher.

Sie muss laut sein, damit du dich ihr beugst

Denn die Liebe ist still. Sie drängt sich nicht auf. Sie ist. Und wir haben scheinbar keine Vorstellung davon, wie allmächtig die Liebe ist.

Und doch ist die Angst nur die Vorstellung von etwas. Eine beunruhigende Vorstellung. Eine zerstörerische Idee, die, wenn du sie in dir wüten lässt die Kälte und Härte in dich einziehen lässt.

Und der Mensch hat viel Angst. Oder eine blühende Fantasie, die er in die falsche Richtung anwendet. Denn ist sie nicht genau das, die Angst? Eine blühende Fantasie in ein dunkles Kleid gewickelt?

Wir sind nicht unsere Geschichten, unsere Dramen oder unsere Fehler. Wir sind Liebe.

Wie kannst du also in Zeiten wie diesen zu dir selbst finden?

Wir sind so sehr daran gewöhnt, uns immer wieder die alten Geschichten aufzutischen. Diese Geschichten, in denen wir nicht gut genug waren. In welchen wir angeblich versagt haben. Schmerz und Leid über uns gekommen ist. Und wir erlauben uns daraus die Zukunft abzuleiten.

Wie die Kühe mit ihren sieben Mägen käuen wir die Vergangenheit wieder und wieder und wieder. Was ist da schief gelaufen? Was haben wir falsch gemacht?
Als weitere Taktik suchen wir nach Beweisen, um unsere Geschichte zu bestätigen. Wir suchen nach denselben Mustern in unseren Beziehungen und Lebensumständen, als ob wir die Kontrolle haben könnten, wenn wir sie finden.

Doch bleibst du in der Angst stecken, wird nur sie es sein, die dich kontrolliert.

Wirst du weiterhin festhalten an allem, was du hier zu besitzen glaubst und deine Seele wird frieren.

Und dennoch bedienen wir uns fleißig weiter an der großen Kiste, auf der in dicken Buchstaben „Vergangenheit“ steht und auf welcher „Nix mehr dran zu rütteln“ in Geheimschrift aufgedruckt ist. Direkt daneben steht die große Überraschungskiste, mit dem fetten Aufdruck „Zukunft“. Das Kleingedruckte überlesen wir auch hier gerne, es wäre einfach zu müßig sich damit auch noch beschäftigen zu müssen. Im Kleingedruckten steht: „Denke nicht so oft an das, was sein könnte. Das Leben will gelebt werden und wir sind nicht fehlerfrei. Wir sind Menschen.”

Wir sind alle unschuldige, verwundete Kinder

Unser Verstand wird nicht müde, uns immer wieder in alte Muster zu locken. Das löst bei uns das Gefühl aus, wir könnten nicht da raus und das müsste so sein. Unser Leid beginnt mit der Art und Weise, wie wir mit der Situation umgehen und da wir fast alle Weltmeister im Festhalten sind, leiden wir eben weiter. Es sind die Geschichten, die du dir erzählst, die dich wütend, ängstlich oder traurig machen. Und es plappert unaufhörlich in deinem Kopf.

Das wissen auch die, die sich unserer gerne bedienen.

Sie spielen mit der Angst. Kleiden sie in falsche Liebe und wollen uns glauben machen, dass es besser ist, wenn wir uns fügen.

Nicht die Zeit ist falsch. Die Liebe hier ist falsch.

Man macht dir Angst und sagt, man tue dies aus Liebe zu dir.

Um dich zu schützen. Und wenn das nicht reicht, dann tu du dies um deine Lieben zu schützen, denn was wärst du für ein schlechter Mensch, wenn andere durch dich leiden würden?

Man sagt, der Zweck heilige hier die Mittel. Ich sage dir, niemals würde die wahrhaftige, allmächtige Liebe der Angst dienen. 

Du willst zu dir selbst finden?

Dann sei bereit und lege die Fesseln der Angst ab. Lasse die dunklen Gedanken nicht länger in dich einmarschieren und toben. Lass sie nicht länger deine Aufmerksamkeit fordern und dich von jeglicher Freude ablenken.

Wenn du denkst, du kannst den Weg der Liebe nicht mehr gehen, halte an und sei still.

Lass Stille und Mitgefühl dein Herz halten.

Niemand geht durchs Leben, ohne Wunden zu erleiden

Wir sind alle unschuldige, verwundete Kinder, die in ihrem Leben vor viele Herausforderungen gestellt werden. Unabhängig von dem sozialen Stand oder dem familiären Hintergrund. Niemand geht durchs Leben, ohne Wunden zu erleiden.

Und tatsächlich sind es unsere Wunden, die uns lernen lassen und uns Weisheit schenken. Das erkennen wir selten in dem Augenblick der Verletzung. Wenn wir aber mutig genug sind, die Wunden anzuschauen, beginnt wirkliche Heilung. Der Sufi-Mystiker und Gelehrte Rumi sagt: „Die Wunde ist der Ort, wo das Licht in dich eintritt.“ Und ein kleines Licht reicht. Es wird die Liebe in dir zum Leuchten bringen und du kannst diese Liebe in die Welt hinaustragen.

Wir jedoch tun alles, um zu beweisen, dass wir die ganze Zeit Recht hatten, damit wir unsere verletzte Identität schützen und verteidigen können.

Wir glauben, dass wir durch das Festhalten an alten Mustern und Gewohnheiten, endlich eine gewisse Kontrolle haben werden.

Aber es ist diese obsessive Natur, nach dem zu suchen, was schief gehen könnte, die uns weiter in die Entstehung des Problems selbst führt. Wir beschwören Gefühle für das zukünftige Problem herauf, noch bevor überhaupt ein Problem aufgetreten ist.

Wir hauchen dem, was wir nicht wollen, Leben ein und bauen einen Käfig der Angst um unsere Psyche.

Die Liebe mag klopfen, um dich aus deinen Fesseln zu befreien,

aber der Wachmann vor deinem Herzen wird nicht zuhören. In diesem Käfig der Angst rufen wir: „Schau dir an, wie das Leben mich leiden lässt!“ Ich kann mich nicht retten, jemand anderes muss es für mich tun!

Also suchen wir einen Liebhaber, der uns rettet. Ein Job, der uns falsche Sicherheit gibt. Eine Identität, die uns die Macht gibt uns zu behaupten. Wie viele Menschen üben dann einen Job aus, den sie eigentlich gar nicht mögen, um das bisschen an falsch geglaubter Sicherheit festzuhalten. Bleiben bei einem Lebenspartner, der sie erniedrigt, sich schuldig fühlen lässt. Bis sie feststellen müssen, dass es diese Sicherheit nicht gibt. 

Willst du ernsthaft weiterhin bereit sein dafür deine Freiheit und dein geistiges Wachstum zu opfern?

Wir greifen nach allen Strohhalmen um uns herum und wirbeln wie hungrige Geister, niemals satt, niemals sicher, niemals in Frieden.

Es gibt nur Einen, der den Schlüssel hält. Derjenige, der nicht deine Identität, dein Status, deine Beziehung, dein Job oder eine andere Form oder Erscheinung ist.

Der Eine, der jenseits aller Ideen, Konzepte und Erfassungen liegt.

Derjenige, der Liebe ist.

Es gibt keinen anderen Ritter in glänzender Rüstung, der uns vor uns selbst retten könnte. Du bist dein Retter. Lass den göttlichen Wind der Liebe deinen Weg leiten.

Es wird Tage geben, an denen alte Gewohnheiten Einzug halten, an denen Mitleid, Schuld, Wut und Leiden nach Aufmerksamkeit schreien.

Wenn du denkst, du kannst den Weg der Liebe nicht mehr gehen, halte an und sei still.

Lass Stille und Mitgefühl dein Herz halten.

Mit äußerster Entschlossenheit und Hingabe lass die Liebe in jedem Gedanken, jeder Handlung und jedem Moment deines Lebens im Überfluss sein und sie wird die Geschichten der Vergangenheit verzehren, bis sie nicht mehr sind.

Dunkle Gedanken werden hereinmarschieren. Sie werden deine Aufmerksamkeit fordern und dich von jeder Möglichkeit der Freude ablenken. Sie sind es, die dich in die Tiefen deiner persönlichen Hölle ziehen.

Wenn du im Auge des Sturms, dem Tornado des Schmerzes um dich herum, verweilst, denkst du nicht daran, aufzuschauen.

Du schaust auf die Grube der Verzweiflung unter dir, spannst deinen Körper an, um ihn vor dem zu schützen, was kommen könnte. Baust weiter an der Mauer um dein Herz, damit es niemand mehr erreichen kann.

In deinem Kampf greifst du nach allem, was dich halten könnte, und hortest falsche Idole der Sicherheit und des Glücks. Deine Hände greifen fest nach Leben, Identität, Geschichten, Konzepten und Ideen. Du hast einen Traum geschaffen, der trotz seiner wahrgenommenen scheinbaren Schönheit schließlich zu deinem Albtraum wird. 

Unabhängig von dem Luxus oder den Freuden, die du glaubst in all dem Haben finden zu können, wird dies alles vergehen. Denn nichts davon wirst du mitnehmen, wenn du einst diese Welt verlässt.

Also, was kommt als Nächstes, fragst du dich.

Warum bin ich hier?

Was ist das alles?

Wer bin ich wirklich?

Und wenn diese Fragen lauter werden als diejenigen, die uns im Traum halten, beginnst du endlich aufzuschauen.

Wir sehen ein Licht, vielleicht fern, aber hell und winkend. Es mag unmöglich erscheinen, solche Höhen zu erreichen, ein Versagen ist unvermeidlich, aber unten zu bleiben ist der größere der zwei Schmerzen.

Dies ist der Beginn des Erwachens aus dem Traum. Es ist keine leichte Aufgabe, und viele werden es weder versuchen noch für lohnenswert halten.

Aber wenn Wissen in dir ist, auch nur das geringste Flüstern – schau auf.

Liebe mehr, vergebe leichter, höre mehr zu, geh mehr in die Stille, lächle mehr und lache lauter, gebe viel und nimm in Dankbarkeit. Stell dir vor, alle Menschen würden das bedingungslos miteinander teilen. Wie viel liebevoller wäre diese Welt.

Lass uns gemeinsam diese liebevolle Welt erschaffen und aufeinander achten, einander geben und zueinander ja sagen. Lass uns gemeinsam in Liebe leuchten und Wunder geschehen lassen.

Ich wünschte, ich könnte dir sagen, dass du es nur auf eine bestimmte Art und Weise tun müsstest, und dann würdest du zu dir finden.

Aber es ist dein Weg und der ist so individuell, wie du es bist.

Ich wünschte, ich könnte dir sagen, dass du in 6 Monaten heilen wirst, oder in 4 Wochen oder bis zum nächsten Sonntag. Aber ich kann das nicht.

Denn wenn ich etwas darüber gelernt habe, voranzuschreiten, über das Loslassen, darüber zu sich selbst zu finden, was nichts anderes bedeutet als zu Gott zu finden und den Weg ins Licht zu gehen, dann ist es dies: Es geschieht in der Stille, in der Hingabe an das Leben.

Es geschieht in der Anerkennung dessen, was du bist. Ein Geschenk der Schöpfung an das Leben selbst. Hier auf dieser Erde, um zu lernen.

Um geistig zu wachsen. Hier auf dieser Welt, um Liebe zu fühlen, Liebe zu geben und glücklich zu sein.

Doch es ist nicht diese Liebe, die hier fälschlicherweise mit Besitz verbunden wird. Denn die Liebe, die dich geistig wachsen lässt, besitzt nichts. Die Liebe gibt. Sie erhöht. Die Liebe ist sanft, weich, anmutig, wohltönend, freudebringend.

Mögest du diese Liebe in dir entdecken.

In tiefer Verbundenheit. 🌹🦋🌹

Michaela

Foto: Adobe Stock

 

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Verletzungen – Narben auf deiner Seele (wie du Heilung findest)

Verletzungen – Narben auf deiner Seele (wie du Heilung findest)

All das, was dich verletzt hat, mag Narben auf deiner Seele hinterlassen haben. Vielleicht sogar tiefe, hässliche, noch immer blutende Wunden. Aber all diese furchterregenden Verletzungen haben es nicht geschafft, dich zu zerstören. Du hast sie überlebt und genau darin liegt die Zuversicht.

Eine lange Leidensgeschichte

Häufig ist die Leidensgeschichte lang. Viel zu viele hässliche Wörter haben dich erreicht. Gesten der Herabsetzung haben dich gekränkt. Herabwürdigende Blicke scheinen dein Herz durchbohrt zu haben. Du hast dir aber nie erlaubt, dagegen anzugehen. Im Gegenteil, du nahmst und nimmst diese Worte an und in dir auf, hast all die Gesten und Blicke ertragen, bis du selbst daran geglaubt hast. Und du tust es noch immer.

Verletzungen – Narben auf deiner Seele

Ich weiß genau, wie es sich anfühlt, wenn das Herz nicht aufhören will zu brennen. Wenn der Schmerz so tief sitzt, dass du glaubst, nie wieder lieben zu können. Wenn dir der Atem stockt, weil du dich in deinen Verletzungen gefangen fühlst.

Wenn du immer wieder gibst, Vertrauen schenkst und glaubst, dass endlich alles wieder gut wird. Du immer wieder Kraft aus dir schöpfst, um für andere da zu sein, bis du selbst leer und ausgebrannt am Boden liegst.

Wenn sich die Einsamkeit in dir breit macht und du dort, wo dein Herz liegt, nur noch ein großes Loch fühlen kannst.

Wenn die Welt um dich herum nicht sieht, wie du innerlich verbrennst. Deinen Schmerz und dein Leid nicht erkennt und du es nicht mehr fühlen magst.

Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn du dich unverstanden fühlst und nicht gesehen. Wenn dein Bauch explodiert und du all den Schmerz nicht länger ignorieren kannst. Wenn die Narben auf deiner Seele nach Heilung schreien.

Gerade dann verstecke dich nicht länger vor dir selbst. Gerade jetzt ist es Zeit aufzustehen. Für dich einzustehen. Dich selbst anzuschauen und ganz besonders sanft mit dir selbst zu sein.

Erlaube dir, deine Geschichte selbst zu schreiben

Nichts und niemand, außer dir selbst, kann dir verwehren, dir für all das Raum zu nehmen, was du vom Leben willst. Für das, was du dir erhoffst und in den tiefsten Tiefen deiner Seele nicht nur fühlst, sondern weißt. Ermächtige dich dieses Wissens und nutze es dafür, dein Leben mit deinem Sein zu füllen. Mit deinen Wünschen, deinen Träumen, deinen Hoffnungen, deinem Mitgefühl, deiner Liebe.

Sei die Frau, die du immer schon sein wolltest. Hol dir vom Leben, was du dir ersehnst. Hör damit auf, dich selbst klein zu machen. Rede all das, wofür du dich einsetzt, nicht länger klein, sondern erkenne deine Fürsorglichkeit als deine besondere Stärke an. Lebe deine Leidenschaft und deine Überzeugungen.

Sei alles andere als normal. Denn normal zu sein in einer Welt, wie sie sich uns heute darbietet, hat mit Natürlichkeit und Wahrhaftigkeit wenig zu tun.

Normal sein bedeutet in dieser Welt heute nichts anderes, als für andere passend zu sein. Für das Bildungssystem, für den Arbeitsmarkt, für die Gesellschaft. Weiter heruntergebrochen heißt das nichts anderes, als passend zu sein für die Menschen in deinem Umfeld und gut zu funktionieren, damit es alle leichter haben. Vor allem die anderen.

Der Frauen-funktionieren-besser-Club

Glaube mir, ich war jahrelang die erste Vorsitzende im Frauen-funktionieren-besser-Club und habe den ganzen Wahnsinn auch geglaubt. Ja, ich habe ihn sogar mit Leben gefüllt. Ich bin gut, wenn ich einen guten Job habe. Mein Konto prall gefüllt ist. Meine Schuhsammlung selbst Carry Bradshaw vor Neid erblassen lässt. Ich auf meine Kinder stolz sein kann.

Einen Partner an meiner Seite habe, der mich aufwertet. Meinen Wert davon abhängig mache, was andere von mir denken und wie sie mich gerne sehen wollen. In der Rolle, die sie für mich vorgesehen haben. In einem Leben, das daraus besteht, gut zu funktionieren und es anderen Recht zu machen.

Und als ehemalige Vorsitzende dieses Clubs sage ich dir: Nichts ist normal daran, sich selbst nicht fühlen zu dürfen!

Dich selbst fühlen ist natürlich

Für dich selbst einstehen ist natürlich. Nicht egoistisch oder selbstsüchtig. Dich selbst fühlen bedeutet in Verbindung mit deinem Herzen und deiner Seele zu sein. In Anbindung an das Göttliche, die Schöpfung, das Universum.
Es reicht nicht, dass du auf Wunder wartest und weiter darauf hoffst, dass man dich sieht, respektiert und achtet. Entscheide dich für dich selbst und lass deine Verletzungen heilen.

Wir sind ganz sicher nicht hier, um dem Geld oder materiellem Besitz hinterher zu laufen, wie man uns glauben machen will.

Wir sind ganz sicher nicht hier, um unsere Lebenszeit gegen Geld zu tauschen und einer vermeintlichen Sicherheit, die wir dadurch erlangen sollen.

Wir sind aber ganz sicher hier, um uns selbst zu erkennen und wach zu werden. Genau dafür brauchen wir das Fühlen. Und Fühlen scheint in dieser Welt Mut zu brauchen.

So wünsche ich dir also Mut.

Mut, dich selbst anzuschauen und dir all die Liebe zu schenken, die du sonst eher für andere empfindest. Denn die Liebe, die du in dir findest, diese Liebe, die du dir schenkst, wird für immer deine sein.

Schau nicht länger im Außen nach einer Art von Liebe, die deine Wunden zusammentackert. Einer Liebe, die an Bedingungen geknüpft ist, damit du erfüllst, was man von dir erwartet. Einer Liebe, die dich nur kurz erwärmt, deren Feuer jedoch ebenso schnell wieder erlischt. Denn die Kälte, die darauf folgt, ist gnadenlos.

Wie viele Male bist du gefallen und immer wieder aufgestanden. Meistens jedoch ein wenig kleiner als vorher, mit eingezogenem Kopf und neuen Verletzungen, die dir abermals beweisen, dass es sich lohnt, gut zu funktionieren und nicht zu fühlen.

Lass es dieses Mal anders sein.

Geh nach innen. Schau hinter die Mauer, die du um dein Herz gebaut hast. Trau dich zu fühlen. Und fühle dich! Mit allem, was dir dort begegnet. Alles, was du brauchst um Heilung zu finden, ist bereits in dir.

Stell dir vor, du nimmst Gott an deine linke Hand. Trinke von dieser Kraft. Wiege dich in dieser Zärtlichkeit. Erkenne die Sanftheit und lasse den sanften Mut in dir wachsen, dass du dich fühlen darfst.

Nimm Kontakt zu deiner Seele, deinem Herzen auf und lass dich von ihrer unerschöpflichen Stärke füllen. Halte deinen Kopf gerade, dein Herz hoch und vertraue deinem Fühlen.

Brich dir nicht länger dein Herz, weil du versuchst ein anderes zu füllen. Sondern heile deine Verletzungen. Lass die Narben deiner Seele weich werden.

Nimm all die Liebe, die du in dir trägst und beschenke dich reichlich damit. Es ist genug Liebe in dir. Sie reicht weit über das hinaus, was du dir jetzt vielleicht vorstellen kannst.

Lass dir von niemandem mehr erzählen, dass du dich nur noch hier und dort ein bisschen selbst optimieren musst. Tausche dein Fühlen nicht länger gegen neue Techniken, die dir versprechen, die beste Version von dir selbst zu werden. Tausche dein Fühlen nicht länger gegen den Irrglauben, dass du noch mehr Geld brauchst, eine noch bessere Stellung, den tollen Titel, super Partner oder großen Namen.

Du bist bereits vollständig. Es fehlt dir vielleicht allein noch an dem Glauben daran, dass du gut bist, so wie du in deinem Innersten bist.

Begegne deiner Verletzlichkeit mit Anerkennung und Liebe.

Foto: Adobe Stock

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Gute Fakes gab es schon immer, wer traut sich da noch echte Gefühle zu zeigen?

Gute Fakes gab es schon immer, wer traut sich da noch echte Gefühle zu zeigen?

Traust du dich, echte Gefühle zu zeigen?

Es ist nicht immer leicht zu wissen, was gerade richtig für dich ist. Aber es ist unmöglich, dass es ein anderer besser weiß als du selbst.

Wenn du die Welt darüber bestimmen lässt, wie du am besten funktionierst, am besten aussiehst, was Glück für dich bedeutet und wer oder was dich am besten kleidet, dann gute Nacht Marie.

Wenn du die Welt darüber bestimmen lässt, wer du bist, dann bist du nicht mehr als eine ausgedachte Geschichte. Eine Geschichte, die andere über dich erzählen, die du dann glaubst, der du folgst, mit der du dich identifizierst.

Eine hübsche kleine Story, natürlich mit ganz vielen verschiedenen Facetten (oder Rollen). Eine Erzählung, die in das passt, was andere gerne in dir sehen. Damit es leichter wird, erzählst du dir diese Geschichte dann auch selbst. Eigene Gefühle, echte Gefühle, die passen da nicht rein. Könnte sonst ekelig werden in dir drin.

Okay, ich lauf auch nicht ständig mit heruntergelassenen Hosen rum, denn damit fällt man immer wieder auf die Nase. Wenn du das jetzt bildlich vor dir siehst, dann lass uns gerne gemeinsam schmunzeln. Aber heute steh ich für mich ein und hab eine Haltung.

Auch ich hab gelernt, dass meine echten Gefühle oft zu Unverständnis bei anderen führten. Ich mich dadurch abgelehnt fühlte. Also begann ich früh, wie du wahrscheinlich auch, meine echten Gefühle zu unterdrücken. Zu lügen, denn das wollen die Menschen hören, nicht die Wahrheit. Lügen, die in ihr Denken passen.

Gute Fakes gab es schon immer

Dummerweise tun die meisten Menschen genau das, und bitte verzeih, dass ich das jetzt so schreibe: Du bist wahrscheinlich auch eine davon so, wie ich es lange Jahre selbst auch war. Vielleicht hatte ich ein ganz klein wenig Glück, denn ich entspringe noch der Generation, die nicht von klein auf mit diesem wahnwitzigen Social-Media-Gehabe aufgewachsen ist.

Das in den Hochglanz-Magazinen kein Bild, auch nicht das der Supermodels, unbearbeitet und alle aufgepimpt sind, das sollte kein Geheimnis mehr sein. Auf Instagram und Co pimpen wir dann fleißig mit. Hübschen unsere eigene Geschichte ein wenig auf. Ein paar Details werden weggelassen, andere hinzugefügt. Und ganz wichtig: immer einen Filter drüber. Auch in deinen Stories. Damit bloß keiner mehr dein wahres Gesicht sieht.

Soweit so gut. Dumm ist nur, wenn du diese Lügen dann glaubst. Denn die Einzige, die du damit tatsächlich und immer belügst, bist du selbst. Die anderen glauben sowieso, was sie wollen, oder können.

Aber gute Fakes gab es schon immer in der gesamten Menschheitsgeschichte und gibt es in der Folge noch immer. Und auch ich hab lernen müssen, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Auch nicht auf Instagram, Facebook und wo zum Henker im World Wide Web sonst noch.

Alle sind toll, aber du wirst nie die Beste sein

Heute sind die Fakes noch eindringlicher und vor allem sind sie eins: immer präsent. Denn dein Handy hast du ja immer dabei, oder? Und mit ihm deine liebsten Social Apps, damit du immer auf dem Laufenden bist. Damit du immer und zu jeder Zeit sehen kannst, wer, wie und mit wem, was macht. Und damit du dich noch einfacher vergleichen kannst. Dich selbst runterputzt, bis du heulend in der Ecke sitzt und wieder einmal ganz sicher bist: Ich bin nicht gut genug.

Sollte das nicht ohnehin schon reichen, dann lebst du ja auch noch in der ganz ‘normalen‘ (ich glaub, ich muss mich übergeben) Welt. Nämlich in der Welt, die dir erzählt, wie du am besten funktionieren kannst. Halt: Sollst. Nein: Musst!

Man sagt: „Hunde die bellen, beißen nicht.“ Mag sein. Auf den Menschen übertragen sehe ich das etwas anders. Die müssen nicht beißen, um dich zu verletzen, zu unterdrücken, auszubeuten, auszunutzen oder einzuschüchtern.

Manchmal müssen sie nur laut genug (bellen) sein. Oder sich in einer Gruppe befinden, die groß genug ist und deren Ansehen dir wichtig ist. Denn Anerkennung und Liebe beziehst du von außen, weil du dich innen nicht mehr wirklich traust zu fühlen.

 

Ich pass mich besser an, dann finden mich wenigstens die anderen gut

Du bist dir sicher, dass du etwas an dir verändern musst, damit du den Ansprüchen und Erwartungen der anderen genügst. Schließlich siehst du, wo auch immer du gehst und stehst, dass es besser ist, nicht unangenehm aufzufallen. Und unangenehm ist alles, was nicht der gängigen Meinung des Mainstream, also der anderen, entspricht.

Wahrscheinlich weißt du sogar irgendwo tief in dir drin, dass dem nicht so ist. Dass es so einfach nicht sein kann. Aber es ist so schwer dieses, dein Denken darüber abzulegen. Du fühlst, dass du dich dadurch auf deinem Weg zur Selbstliebe einschränkst. Hey, aber was tun, wenn doch die Sehnsucht nach Liebe und Anerkennung groß ist und gestillt werden will?

Hinbiegen und passend machen

Das Gehirn ist da ganz einfach gestrickt. Du fütterst es mit Informationen und die glaubt es dann. Ungefragt. Denn das müsstest du schon selbst tun. Hinterfragen. Diesen einen Schritt weitergehen. Über das Normale hinaus. Über das hinaus, was man so sagt, dass es so sei.

In der Schule lernst du so etwas nicht, denn auch dort ist man bestrebt, dich hinzubiegen und passend zu machen für das gesellschaftliche Leben. Also fit für den Arbeitsmarkt, damit auch du einem Titel (damit du weißt, was und wer du bist), den Tantiemen, dem lieben Geld hinterherlaufen lernst. Damit auch du deinen Beitrag zum Leben leistest.

Viele Menschen reagieren ungehalten, wenn ich Fragen stelle, die über das hinausgehen, was sie als ‘normal‘ oder ‘das ist so‘ hinstellen, weil sie darauf keine Antwort haben. Und ich unterstelle mal: Auch keine suchen oder wollen. Ist doch auch leichter, in dem großen Fluss des Unbewussten mitzuschwimmen, als gegen den Strom. Medaillen bekommst du nicht, wenn du den Parkour anders herum läufst. Und vor Falschfahrern wird sogar im Radio gewarnt (okay, in diesem Fall berechtigterweise).

Aber vertrau mir, wenn ich dir sage, dass du eine ganze Menge über dich selbst herausfinden wirst, wenn du damit beginnst. Also nicht mit dem Falschfahren, sondern mit dem Hinterfragen.

(K)ein Trick und (k)eine Abkürzung

Denn die gibt es nicht. Aber auch danach werde ich immer wieder gefragt. Täglich bekomme ich Nachrichten mit persönlichen Geschichten und der Frage: Wie kann ich mich selbst lieben? Hast du einen Trick für mich?

Es geht so viel tiefer und es beginnt in dir selbst und mit deiner Bereitschaft, dir echte Gefühle zu leisten. Dich zu trauen, zu fühlen, in dich einzufühlen. Da hilft sicher zunächst das Erkennen, dass nicht mit dir etwas nicht stimmt, dass nicht du es bist, die nicht gut genug ist, sondern die Welt, die dir das Glauben machen will.

Glaub nicht alles, was man dir sagt und ganz besonders auch nicht all deinen eigenen Gedanken, die aus der Geschichte über dich selbst stammen.
Wenn du ehrlich zu dir bist, dann kannst du vielleicht sehen, dass du nur so nebenbei lebst. Der Rest von dir funktioniert bis zur völligen Erschöpfung. Und von Erschöpfung kann ich ganze Arien singen. Eine Oper in 98 Akten.

Bin ich schwach?

Oh, ja! Das dachte ich ständig, wenn ich das Bedürfnis nach Ruhe und Rückzug verspürte. Zeit für mich selbst? Brauchte ich nicht. Gab es doch so viele Menschen, die mich brauchten, so viel Arbeit zu erledigen – dachte ich. (Wieder so eine Geschichte über mich, die ich mir perfekt erzählen konnte.)

Okay als Mutter mit zwei kleinen Kindern, Job und Ehemann, Ehrenämter und Freunde, Eltern und Geschwistern … da fällt man abends tot ins Bett. In eine traumlose Nacht und der Morgen fühlt sich an, als wenn eine Kolonne Lastwagen über dich drüber gerollt ist. Da funktioniert man besser, oder?

Falsch, denn was vermittelst du damit deinen Kindern?

Glaube mir, du bist nicht schwach oder nutzlos, weil du dir Zeit für das Leben leben nimmst. Du wirst auch nichts verpassen, wenn du dich auf dein Sofa setzt, meditierst, Musik hörst, ein Buch liest, in die Natur gehst, einen Baum umarmst, dich auf den Waldboden legst und in den Himmel schaust, oder einfach nur still bist.

Du wirst zu dir kommen. In dir ankommen. Echte Gefühle fühlen lernen. Und genau dafür brauchst du den Rückzug. Die Stille. Zeit für dich. Ich kann dir keine Anleitung dafür geben, denn es ist dein Weg und den gehst nur du.

Etwas Versöhnliches zum Abschluss

Ich weiß – nicht ich glaube – dass du herausfinden wirst, was dich wirklich frei macht.

Du wirst die Liebe finden, die du verdienst. Ebenso wirst du die Liebe zu dir selbst erfahren, fühlen, leben und so zum Ausdruck des großartigen, wundervollen Orchesters des Universums werden.

Du wirst herausfinden, was dich erfüllt. Den wahrhaften Sinn des (deines) Lebens erkennen. Jede Zelle deines Körpers wird erfüllt davon sein und dich im kosmischen Tanz wiegen.

Du wirst spüren, wie die Hoffnung in dir aufsteigt, weil all die Dunkelheit, die die Vergangenheit in dir vergraben hat, dem Licht in dir weicht.

Du wirst es herausfinden. Aber du musst verstehen, dass es für diese Art des Erkennen keine Zeitleiste gibt. Es gibt keine Checkliste für dein Wachstum.

Du kannst schon morgen auf die Liebe deines Lebens treffen, es kann aber auch noch 10 Jahre dauern. Du kannst deine Leidenschaft für dein berufliches Tun mit dem Abschluss deiner Ausbildung finden. Oder du kannst darüber 50 Jahre alt werden, bevor du deinen inneren Ruf hörst und dich traust ihm zu folgen.

Was auch immer es ist, schenke dir Zeit. Zeit zu fühlen, Zeit zu wachsen, Zeit zu sein.

Sei sanft mit dir selbst. Hetze nicht deines Weges. Bleib hin und wieder stehen, bestaune, was du da siehst, was du bis hierhin schon gemeistert hast.

Warte nicht darauf, dass dich ein anderer Mensch oder ein Besitztum vollständig macht. Fülle stattdessen dein Leben mit Augenblicken des Fühlens und Sosein.

Du wirst es herausfinden. Und es wird dich erfüllen und frei machen.

Foto: Adobe Stock 

PS. Bist du bereit, dir jetzt echte Gefühle zu leisten? Oder was hält dich davon ab? Schreib mir von dir.

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Wie du die Angst vor einer Entscheidung in Mut verwandelst

Wie du die Angst vor einer Entscheidung in Mut verwandelst

Ich habe eine Entscheidung getroffen, yaaayyy! Nicht irgend so eine von denen, die zwar täglich nerven, aber nachts nicht den Schlaf rauben:

  • Was ziehe ich heute an?
  • Worauf habe ich heute Hunger?
  • Serie oder Lesen?

Sondern eine Entscheidung, die mein Leben verändert hat. Vor über sechs Jahren ist der Damm gebrochen, das Fass übergelaufen, wie auch immer, es hat mir geholfen, klar zu sehen. Mit dieser ersten Entscheidung, mit dem ersten Schritt, ist alles in Bewegung gekommen und das ist es noch bis heute. In Bewegung. Im Wandel. In der Entwicklung. 

Das ist ja schon verrückt, wie sehr man sich Bilder zusammenbaut, nur damit man der Wahrheit nicht ins Gesicht schauen muss. Tagtäglich Dinge, Situationen und auch Menschen erträgt und es dabei schafft, sich das noch immer schön zu reden. Warum das Ganze? Damit man keine Entscheidung treffen muss. Der Mut fehlt. Und ich war eine Meisterin darin, die Dinge schön zu reden und sie somit für mich besser, vor allem aber erträglicher zu machen. Aushaltbarer

Ein nicht unerheblicher Motor dafür, war meine Angst davor mich festzulegen, etwas Altes loszulassen, um dann wirklich befreit in etwas Neues zu starten. Viele Jahre hab ich also festgehalten, eine Ehe gelebt, die es außer auf dem Papier schon lange nicht mehr gab.

Bis dann letztendlich der innere Druck so groß wurde, dass ich krank wurde und mein Lachen verlor. Manche Menschen verlieren dabei auch ihr Leben. Sie sterben innerlich. Wie ein Vulkan, der ständig brodelt, so sammelt sich die „Altlastenbrühe“ in unseren Herzen, Bäuchen und Gedärmen.

Die Zeiten, in denen ich mich gerne versteckt habe, wenn es darum ging, eine Entscheidung für mich selbst zu treffen, sind seit einigen Jahren offiziell beendet. Und ich lade dich ein, es mir gleich zu tun. 

(mehr …)

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Willst du wirklich so sein, wie andere dich gerne hätten?

Willst du wirklich so sein, wie andere dich gerne hätten?

Volle Transparenz: Dieser Artikel enthält werbende Inhalte zu meinen eigenen Produkten.

Willst du wirklich so sein, wie andere dich gerne hätten? Oder bist du bereit, der Welt zu zeigen, wie wundervoll du bist?

Stell dir vor, du würdest dich nicht mehr klein machen, um in das Leben der anderen zu passen. Du könntest deine ewigen Selbstzweifel in die Wüste schicken und dem Anpassungsmonster in dir den Krieg erklären. Ich weiß, dass da draußen eine Welt wartet, die uns sagt, was wir angeblich wirklich brauchen, um glücklich zu sein und geliebt zu werden. Wer aber behauptet, dass all jene, die nicht aufhören, uns etwas vorzugaukeln, recht haben?

Ständig sind wir umgeben von mehr oder weniger auffordernden Werbebotschaften, gut gemeinten Ratschlägen aus unserem Umfeld und den sogenannten gesellschaftlichen Idealen. Dem Mainstream. Hierbei ist die Aussage immer klar und gleichermaßen verlockend: Jeder wird dich lieben! Dein Kind, dein Partner/in, deine Freunde werden glücklich und stolz auf dich sein, wenn du tust, was sie von dir erwarten. Und das ist es doch, was wir wollen, oder? Wir wollen geliebt werden!

Die wichtigste Botschaft an dieser Stelle: Du bist gut so, wie du bist. Du bist genug!

Willst du wirklich so sein?

Mainstream ist das wirklich dein Ziel?

Glaub mir, du wundervolle Frau, der Mainstream interessiert sich nicht für deine Bedürfnisse. Er tut nur so. Und das exakt so lange, wie du eine von ihnen bist. Er ist sich nicht zu schade, die Säue durchs Dorf zu treiben und Klischees zu zelebrieren. Es ist der Mainstream, der nachplappert, Scheuklappen trägt und ausgrenzt.

Alle arbeiten mit deinem Mangel, die Fernsehformate, die Werbung, dein Arbeitgeber und sogar die sogenannten „Freunde“. Du bist das wert, was du bekommst, und das ist nicht immer viel, vor allem selten angemessen. So empfinden wir uns leider allzu häufig als minderwertig und weil sich das für uns gar nicht gut anfühlt, landen wir im Mangel.

Das florierende Geschäft mit unserem Mangel

Da ist es also dieses Gefühl, mit dem sich dann so wunderbare Geschäfte machen lassen. Darauf werden wir von klein auf gedrillt. Hey, und wir leben in einem Land, in dem wir Frauen im Durchschnitt noch immer etwa 20 % weniger verdienen, als unsere männlichen Kollegen. Das wohlgemerkt bei gleicher Stellenbeschreibung, gleicher oder besserer Qualifikation und oft einer besseren Performance. Wow!

Zunächst einmal brauchst du also eine 1a Vita. Diese sollte überdurchschnittlich sein, keine Fehlzeiten.

Ach ja, wenn du Kinder hast, dann erwähne bitte, dass alles geregelt ist. Nanny und so … Wenn du noch keine Kinder hast, dann solltest du auch, zumindest für deinen Arbeitgeber, keine wollen.

Die Vita brauchst du aber nicht nur für Bewerbungen und Vorstellungsgespräche, sondern leg dir auch eine zurecht, wenn du mit deinen Arbeitskollegen, Nachbarn, der Familie redest, oder dich mit deinen „Freunden“ triffst.

Willst du wirklich so sein?

Du spielst die Hauptrolle in den Zielen von anderen Menschen.

Wenn du in dich hineinfühlst, dann spürst du genau das. Du kannst es aber nicht in Worte fassen. Stattdessen reagiert häufig dein Körper. Du fühlst dich müde, gestresst, überfordert, der Rücken schmerzt, der Magen kneift, die Ohren sausen …

Dennoch fällt es uns dann oft schwer zu erkennen oder gar auszusprechen, was wir wirklich wollen. Egal, ob es um die persönliche Entwicklung, die Liebe oder den Job geht. Ich helfe dir und sage:

Du darfst

  • deine Hauptrolle in den Zielen der anderen ablehnen.
  • erfahren, was du wirklich willst.
  • deine eigenen Bedürfnisse leben.
  • dich selbst lieben!

    Ich kann mir vorstellen, was du jetzt vielleicht denkst. Alles supi, aber wie soll ich das schaffen? Ich weiß ja nicht mal, was ich will. Lass uns das gemeinsam herausfinden.

    Wie du Klarheit erreichst über das, was du wirklich willst.

    Lerne zu unterscheiden, was du willst und was möglicherweise jemand anderes in dir sehen will.

    Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es uns meisten viel leichter fällt zu beschreiben, was wir nicht wollen. Aus diesem Grund gebe ich dir eine kleine Aufgabe an die Hand, mit derer Hilfe du ein wenig mehr über dich und deine Bedürfnisse erfahren kannst.

    Eine kleine Aufgabe für heute

    Und ich weiß, der erste Schritt ist der schwerste. Es ist also nicht wichtig, wie viele Punkte du hier aufschreibst, sondern dass du beginnst! Heute!

    1. Nimm dir ein Blatt Papier, oder hole dir hier eine Vorlage. Jetzt beginne damit zunächst alle Dinge zu notieren, die du in deinem Leben nicht mehr willst. Das dürfte dir leicht fallen, denn das wissen wir meist sehr genau. Wir trauen uns nur nicht, das in eigene Wünsche und Bedürfnisse umzuwandeln.

    Als ich begonnen habe mit dieser Liste zu arbeiten, habe ich z. B. als Erstes aufgeschrieben:

    Ich will nicht mehr so viel arbeiten.

    2. Schaue dir jetzt wieder die Liste an und starte mit: Das will ich. Lass dir Zeit dafür, es geht hier nicht um Schnelligkeit, sondern darum dich selbst zu entdecken und dein Leben zu verändern! Deine Antwort schreibst du dann an die entsprechende Stelle in deine Tabelle.

    Mir wurde an dieser Stelle klar: Ich will mehr Freizeit.

    3. Im nächsten Schritt denke darüber nach, warum du das willst. Was steckt dahinter, was versprichst du dir davon?

    So war es bei mir: Ich habe darüber nachgedacht, was bedeutet Freizeit für mich? So bin ich auf meine Antwort gestoßen. Ich will mehr Zeit für mich. Ich will Zeit für die Meditation, Zeit in die Natur zu gehen, Zeit zum Durchatmen. Will mich mehr spüren.

    4. Was müsste ich dafür tun, um mein Bedürfnis zu erfüllen? Dieser Punkt ist sehr wichtig für dich. Hier beginnst du, deinen Bedürfnissen ein Bild zu geben und sie zu fühlen. Je stärker dein Gefühl dafür wird, umso mehr wirst du später auch leidenschaftlich dafür einstehen, dass du diese Bedürfnisse auch erfüllst! Also nimm dir Zeit dafür.

    Was ist bei mir passiert?

    Mir ist so viel durch den Kopf gegangen, es hat so richtig in mir gearbeitet. Ich bin schließlich zu der Erkenntnis gekommen, dass es nicht nur mein Job ist, der mir zu viel Zeit klaut. Es war das Gesamtpaket.

    Ich habe mich ständig für die Hauptrolle in den Zielen anderer beworben und diese Rolle auch leidenschaftlich übernommen.

     

    Somit lag es auf der Hand: Ich müsste lernen Nein zu sagen und mich neu organisieren. Ich bin ehrlich, auch ich war zu dieser Zeit in der Theorie sehr gut, aber in der praktischen Umsetzung, naja. Mein Weg zu der Frau, die ich heute bin, war oft hart. Okay, ich war hart zu mir. Mein Online-Meditations-Kurs – Ich werd mich dann mal Selbstlieben – wird dir für deinen Weg sicher eine Hilfe sein.

     

    5. Du hast es fast geschafft. Denke darüber nach, was könnte dein erster Schritt sein. Du musst nicht alles auf einmal schaffen. Je machbarer dein erster Schritt ist, umso wahrscheinlicher ist es, dass du diesen auch umsetzt. Denke auch daran, dass dein Umfeld, also z. B. deine Familie, dein Partner/in, nicht in deinen Kopf schauen kann. Wenn du Schritt für Schritt weitergehst, dann haben sie eine Chance dir zu folgen und dich zu verstehen.

    Deine Veränderung ist auch immer eine sichtbare und wahrnehmbare Veränderung für deine Umwelt.

    Nimmst du sie mit auf deinen Weg, dann ist es einfacher für alle.

    Das war mein erster Schritt: Ich plane 3-mal in der Woche, 1 Stunde nur für mich ein. Und das ist nicht verhandelbar!

    Wie gesagt, es geht bei dieser Aufgabe nicht um Geschwindigkeit. Nimm dir die Zeit, die du brauchst, sowohl in der Findung als auch in der Umsetzung. Aber, bleibe dran! Schaue hin und wieder auf deinen Zettel, überprüfe, ob das noch stimmt, was da steht, oder hat sich vielleicht mittlerweile etwas geändert.

    Du wirst dich ganz sicher verändern. Du wirst bewusster. Du übernimmst die Hauptrolle in deinem Leben und glaube mir, das fühlt sich gigantisch gut an!

    Sei im Geiste und im Herzen jung, wild und unabhängig.

    PS. Schreib mir von deinen Bedürfnissen! Kennst du sie?

    Foto: Adobe Stock 

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    Die wundervolle Verwandlung einer Nicht-Nein-Sagerin

    Die wundervolle Verwandlung einer Nicht-Nein-Sagerin

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    Die wundervolle Verwandlung von einer Nicht-Nein-Sagerin in eine Ich-steh-für-mich-ein-und-setze-smarte-Grenzen-Frau! 

    Oh ja, ganz schwieriges Thema, dieses Nein sagen und Grenzen setzen. Eins kann ich dir schon jetzt versprechen: Ich werde dir auch in diesem Artikel kein X für ein U vormachen, denn es hilft dir nicht, wenn ich dir einen Haufen Theorien um die Ohren haue. Mir ging es jedenfalls ziemlich lange so, dass ich auch auf lieb gemeinte Ratschläge mit einer heftigen inneren allergischen Reaktion zu kämpfen hatte. Nenne ich es hier einmal: Hohle-Phrasen-Kotzreiz.

    Besonders dann, wenn die Person, von der ich diese leeren Worthülsen in meinen Ohren wahrnehmen musste, selbst das beste, schlechte Beispiel war. Gedacht hab ich dann oft: „Man, ich weiß es doch.” „Mach du es erst mal besser als ich und dann höre ich dir wieder zu.“

    Ich wollte das nicht hören. Und auch nicht auf meine eigenen nicht perfekten Seiten schauen.

    Sind wir doch mal ehrlich: Wissen tun wir ja so einiges, aber wir bringen es nicht fertig, das auch umzusetzen. Das ist genauso, als wenn du deine theoretische Führerscheinprüfung mit 0 Fehlern meisterst, aber schon zum 5. Mal durch die praktische Prüfung gefallen bist. Zum 6. Mal trittst du wahrscheinlich gar nicht an und beruhigst dich dann mit besänftigenden Ausflüchten: Eigentlich brauche ich auch gar keinen Führerschein, per pedes, Bus und Bahn tun es auch. Reicht ja, wenn meine Freunde einen Führerschein haben.

    Das wir keine eigenen Grenzen setzen und nicht Nein sagen können, reden wir uns dann auch schön. Was bleibt, ist oft die Hoffnung, dass der/die andere es doch irgendwann merken muss, dass wir damit überfordert sind und uns die Entscheidung ein Nein herauszuquetschen, abnimmt. Oder wir glauben, dass das alles gar nicht so schlimm ist. Ein Gefallen mehr oder weniger?

    Warum es uns so schwerfällt, Nein zu sagen

    Früher ging es doch auch, erinnerst du dich? Ganz sicher gab es in deinem Leben eine Zeit, in der es dir leichter fiel Nein zu sagen. Kein Scherz. Nur das deine Eltern diese Phase „deine Trotzphase“ nannten. Hier erfahren wir zum ersten Mal, dass ein Mensch den wir lieben, uns Grenzen setzt, oder uns zurückweist: „Nein, das darfst du nicht.“ „Das ist gefährlich.“ Nein, sonst wird die Mama/der Papa böse.“ Nein, dann ist die Mama/der Papa traurig.“

    Wenn wir älter werden, kommen Sätze wie diese hinzu: „Nein, das macht man nicht.“ „Nein, das gehört sich nicht.“ So lernen wir dann im Laufe unseres Lebens, häufig mithilfe des klassischen Liebesentzugs durch unser direktes Umfeld, dass das mit dem Neinsagen gar nicht einfach ist.

    In unserer Gesellschaft wird das Neinsagen gleichgesetzt mit Egoismus, mangelnder Hilfsbereitschaft und Unhöflichkeit. Sagen wir Nein, dann werden wir oft mit dem Unverständnis unseres Gegenübers konfrontiert. Nicht selten fühlen wir uns selbst auch erst mal vor den Kopf geschlagen, wenn wir ein Nein zur Antwort bekommen. „Hä, wie jetzt?” „Das war doch sonst auch immer okay.” Das Nein wird persönlich genommen und schwups fühlen wir uns abgelehnt. Oder unsere Ich-bin-nicht-gut-genug-Frau hat das Ruder im Kopf übernommen und wir sind es nicht wert, dass man etwas für uns tut. Klingt doch logisch.

    Mein Leben als Nicht-Nein-Sagerin

    Ich war so ein typischer Fall einer Ja-Sagerin. Zuletzt ging das so weit, dass ich anfing, mich ständig über meine Hilfe für andere zu definieren. Ich habe mir nicht erlaubt mich selbst und meine eigenen Bedürfnisse zu fühlen. Ich habe das Wohl anderer immer häufiger über mein eigenes gestellt. In dieser wahnwitzigen Vorstellung konnte ich gar nicht mehr Nein sagen, weil ich mich dabei selber schlecht gefühlt habe. Alles für den Dackel, alles für den Klub. Michi macht das schon.

    Eigene Prioritäten? Damit war ich immer sehr flexibel. Die konnten gerne warten. Es ging ja nur um mich. In der Tiefschlafphase meines Selbstbewusstseins, war an Selbstliebe nicht zu denken. Damit ich mich geliebt fühlen konnte, war ich ständig auf der Suche nach Anerkennung. Sie sollte dieses Loch stopfen, das ich in mir wahrnahm.

    Dumm nur, dass das ein großes schwarzes Loch war. Gab es Anerkennung, Lob oder Liebe von außen, verschwanden sie nach kurzer Zeit in eben diesem. Mein schwarzes Loch war sehr gefräßig und um es zur Ruhe zu bringen, suchte ich nach immer mehr wohlwollender Zustimmung außerhalb von mir. Wie gelingt das am besten? Klarer Fall von Logik: Anderen zu Gefallen sein. Sich für andere aufopfern. Ja sagen. Hinfallen. Aufstehen. Weitermachen. Zu blöd, dass ich dabei im Kreis lief. Kein Ende in Sicht.

    Meine wundervolle Verwandlung von einer Nicht-Nein-Sagerin …

    … kam nicht über Nacht. Sie ging vielmehr Hand in Hand mit meinem wachsenden Bewusstsein für mich selbst. Nachlesen kannst du diesen Weg in meinem Buch: Für dich einstehen, steht dir gut.

    Während ich mein Ego dabei beobachten konnte, wie es beweinte, was es verloren hatte, empfand mein Geist große Freude über das, was er gefunden hatte. Die Verbindung zu meiner Seele. Das wachsende Vertrauen in meine mir innewohnenden Kraft und Liebe.

    So wuchs der Mut, mich anzuschauen. Mich zu fühlen. Mit allem, was da war. Ich gab mir die innere Erlaubnis, eigene Grenzen zu formulieren. Erst mal nur für mich, damit ich ein Gefühl dafür bekommen konnte. Nach außen habe ich mich anfangs nicht getraut, das auszusprechen. Die Angst vor meiner eigenen Kraft war noch recht präsent. Aber es war die Geburtsstunde der Ich-steh-für-mich-ein-und-setze-smarte-Grenzen-Frau!

    Wo es mir besonders leicht fiel, Nein zu sagen

    Meine ersten Für-mich-einstehen-Steh-Versuche unternahm ich bei allem, was man einfach macht, weil es sich (angeblich) so gehört. Das gelang mir richtig gut, da ich mit Prinzipienreiterei schon immer meine Schwierigkeiten hatte. In der Folge begann ich meine Grenzen auszuweiten:

    • auf alles, was reine Zeitverschwendung ist
    • was meine Energie klaut
    • auf Menschen, mit denen ich keine Zeit verbringen wollte

    Das war oft hart, denn all die Menschen, die es bislang gewohnt waren, dass ich immer verfügbar, und scheinbar willens war, ihre Wünsche zu erfüllen, waren nicht so begeistert. Ich meine, wenn ich meinen Hund jeden Morgen zur selben Zeit Gassi führe, versteht der auch nicht, wenn er plötzlich warten muss und ungewohnte neue Zeiten anbrechen.

    Der Hund wird das hinnehmen. Die Menschen in deinem Umfeld setzen jedoch häufig alles daran, ihre lieb gewonnenen Privilegien wiederzuerlangen. Dafür werden gerne alle Register gezogen, das reicht über sich hilflos stellen, bis hin zum Liebesentzug.

    Steh, du wundervolle Frau

    Steh für dich ein und lass es nicht zu, dass dich deine Ängste wieder packen und zurück in das Land der Nimm-alles-von-mir-ich-gebe-gerne-Frau führen. Gerne geben, hat nichts damit zu tun, dass wir ein Selbstbedienungsladen für andere werden.

    Meine Anfänge Nein zu sagen wurden meistens von einem Redeschwall aus Rechtfertigungen begleitet. Bis es mir irgendwann auf die Nerven ging, mich selbst so reden zu hören. Heute kommen solche Erklärungsversuche nicht mehr so oft vor. Ich erwische mich dabei, noch bevor die Worte meinen Mund verlassen können. Lache im Geiste kurz mit ihnen und entlasse sie in die Freiheit des Gedankenuniversums.

    Ich habe gelernt, mich verständis- und liebevoll abzugrenzen. Ich brauche kein schroffes Nein, sondern kann mit all meiner Liebe auf den Menschen schauen und meine eigenen Bedürfnisse achten.

    Was ich dir gerne mit auf deinen Weg geben möchte

    Leg das Korsett aus falschen Ängsten, Sorgen und Selbstzweifeln ab. Es hält dich nicht und du zerbrichst nicht, wenn du es ablegst. Es verrät dich und macht dich klein, wenn du es weiterhin trägst.

    Menschen, die dir mit Liebesentzug drohen, lieben dich nicht. Sie wollen, dass du funktionierst.

    Der Begriff Liebe ist dermaßen überstrapaziert, dass wir tatsächlich glauben, etwas leisten zu müssen, um sie zu verdienen. Das ist falsch! Liebe stellt keine Bedingungen. Liebe lässt dich nicht falsch fühlen und missversteht dich nicht. Wahrhafte Liebe nimmt dich an die Hand und lässt dir Raum, dich zu fühlen, dich auszudrücken. Sie lässt dich sein.

    Liebe weiß, dass du nicht perfekt bist. Sie versteht, dass du Zeit und Raum brauchst, um zu heilen, und gewährt dir beides. Die Liebe, von der ich hier schreibe, wird dich nie festhalten oder dir die Flügel stutzen. Sie ist deine Nahrung, damit du deine Flügel wachsen lassen kannst, um den Himmel zu berühren.

    PS. Was macht dir Angst vor dem Nein sagen?

    Foto: Adobe Stock

     

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