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Gewohnheiten ändern und raus aus der Selbstsabotage

Gewohnheiten ändern und raus aus der Selbstsabotage

Gewohnheiten sind gefräßige kleine Monster. Sie ernähren sich von unserer Lebenszeit und als “Gegenleistung” schenken sie uns das Gefühl von vermeintlicher Sicherheit.

Gewohnheiten machen uns berechenbar und abhängig von der Meinung anderer über uns. Es ist schwierig ihnen zu entkommen, weil sie so geschickte Meister der Tarnung sind und weil der Mensch so unglaublich bequem ist. Wie ein unsichtbares Band zieht es uns immer wieder in die gleichen Muster zurück, meist sogar völlig unbemerkt.

Ich habe nichts gegen Gewohnheiten. Ich will nur mein Leben nicht von ihnen bestimmen lassen und das ist die Herausforderung dabei.

Viele Gewohnheiten schleichen sich leise ein, manche haben wir einfach aus den unterschiedlichsten Motiven übernommen. Die meisten Gewohnheiten sind aus diesen beiden Gründen ein Teil von uns geworden:

Weil es bequemer ist.
Weil es alle so machen.
Und weil man es von uns so erwartet.

Leider beginnt genau da die Selbstsabotage. Wir benutzen all diese Gewohnheiten, um uns zu entschuldigen. Nicht vor anderen, sondern gegenüber uns selbst. Wir lullen uns so richtig schön damit ein.

Wenn wir dann zwischendurch mal wieder das Gefühl haben, dass das so nicht weitergehen kann, dann hoffen wir auf Veränderung sind aber noch so gelähmt von diesen ach so bequemen Gewohnheiten, dass wir nichts ändern.

So warten wir in den meisten Fällen darauf, dass Veränderung einfach passiert, dass sie uns geschieht, so ganz von alleine. An dem Gewohnten festhalten fühlt sich vertraut an, gibt uns ein Gefühl von vermeintlicher Sicherheit, aber sie hält uns vor allem in unserer Komfortzone fest und leider oft auch im Leid und im Schmerz.

Da dies aber Leid und Schmerz ist, den du kennst, nimmst du lieber diesen. Denn die Angst vor der Ungewissheit, wie es wäre, wenn du etwas ändern würdest, ist groß. Die Angst ist also ein guter Kumpel der Gewohnheiten und dein schlechtester Berater.

Liebst du deine Selbstsabotage oder willst du ihr in den Hintern treten?

Es gibt 4 fette Gewohnheiten, die dich sabotieren. Die schauen wir uns später an, versprochen!

Deine Gewohnheiten haben einen großen Einfluss auf das, was du erreichen willst in deinem Leben. Die gute Nachricht: Du machst sie selbst und kannst sie somit auch ändern.

Du kannst aufhören dich selbst zu sabotieren, in dem du dir bewusst darüber wirst, was sich da so alles in dein Leben geschlichen hat. Wenn du dann erkennst, wie viel davon du überhaupt nicht brauchst, nicht als Sicherheit, nicht um dich besser zu fühlen und erst recht nicht, um deine Ziele zu erreichen und deine Träume zu leben, dann kannst du deine Gewohnheiten verändern.

Die Selbstsabotage hat nicht nur eine mentale Komponente, sondern auch eine körperliche. Es ist eine Geist-Körper-Verbindung.

Unser Geist ist quasi die Software und unser physisches Gehirn ist die Hardware.

Selbst wenn du die besten Absichten hast, wirst du sie nicht umsetzen, solange deine Hardware mit deiner Software nicht kompatibel ist.

Kennst du Situationen, in denen du Dinge tust, die du nicht fühlst? Du isst und trinkst Dinge, die nicht gut für dich sind. Du handelst auf eine Art, die du gar nicht magst. Auch an dir nicht magst. Dein Bauch grummelt zwar dabei, aber du machst es trotzdem.

 

ich gebe immer zu viel - kindofbeauty

Du hältst an den alten schlechten Gewohnheiten fest und steckst fest.

Wenn unser Gehirn die Kontrolle hat, anstatt unser bewusstes und wahres Selbst, sind unsere Worte, Gedanken und Handlungen völlig vorhersehbar.

Das macht uns übrigens für viele zu einer leichten Beute. Wir sind durchschaubar und leicht zu manipulieren. Den Rest schaffen wir dann mühelos selbst. Das können wir ändern. Wir können uns verändern, unsere Gewohnheiten verändern.

Das mag dir manchmal schmerzhaft erscheinen, aber glaub mir, der Schmerz, den du fühlst, wenn du immer so weitermachst, der wird schlimmer sein. Denn es ist ein ständiger Verrat an dir selbst.

4 Gewohnheiten, die uns sabotieren.

1. Entschuldigungen

Wenn du es dir zur Gewohnheit gemacht hast, alles zu entschuldigen, dann blockierst du dich damit selbst.

Warum?

Vielleicht findest du dich hierin wieder: Du möchtest etwas in deinem Leben ändern, aber du sagst zu dir selbst „Ich weiß einfach nicht wie.“ und das war es dann.

Oder du möchtest ein neues Ziel erreichen und hältst dich davon ab, indem du sagst: „Ich habe nicht genug Zeit.“

Beides sind Entschuldigungen dafür, dass du gar nicht anfangen kannst. Du beginnst also gar nicht erst. Du hast deine Entschuldigung gefunden und du bist fein raus.

Willkommen im Jammertal, denn da enden die meisten! Klar bist du da in guter Gesellschaft. Man heult sich gegenseitig die Jacke voll und am Ende ist alles vergessen. Weiter wie gewohnt.

Deine Lösung!

Gehe mit dir selbst eine Vereinbarung ein. Gib dir selbst ein Versprechen. Keine Entschuldigungen mehr, die dich in die Selbstsabotage führen und dich davon abhalten, dir das vom Leben zu holen, was du verdienst.

Mit Gewohnheiten brechen erfordert Disziplin. Wenn du aber erkennst, dass du dies aus Liebe zu dir machst, dann solltest du dir das wahrhaft wert sein.

Nur für den Fall, dass du jetzt gerade denkst, das klappt sowieso nicht. Beginne den Artikel noch einmal von vorne.

2. Negative Selbstgespräche

Die meisten Gespräche führen wir tatsächlich mit uns selbst. Die meisten sind negativ und der absolute Killer für Erfüllung und (Selbst-) Verwirklichung.

In unseren Köpfen werden ganze Horrorserien gedreht. Staffel 1 bis unendlich. Und dann wundern wir uns, wenn alles schief geht. Diese Art von negativen Selbstgesprächen raubt uns so richtig Energie und macht uns klein.

Das nennt man selbsterfüllende Prophezeiungen. Glaube mir, was so herumgeht, geht auch anders herum.

Tatsache ist, je mehr du dich selbst runterputzt, umso weniger wirst du dich selbst mögen. Von Selbstliebe können wir dann gar nicht mehr reden.

Kleiner Tipp: Nur für den Fall, dass du auch eine gedankliche Peitsche hast, übergib sie der Feuerfrau und sage ihr, sie möge die für dich verbrennen und bedanke dich bei ihr. Du brauchst sie nicht mehr. Klingt komisch, hilft aber.

Solltest du eine neue Peitsche bekommen, schick sie wieder zurück.

3. Schuld sind immer die anderen

Die Schuldfrage ist immer eine sinnlose Frage, die zu nichts führt, und ein herrlicher Auslöser für deine Selbstsabotage ist. Wir sind schnell mittendrin, wenn wir enttäuscht wurden oder uns verletzt fühlen.

Wenn die anderen erst mal schuld sind, dann ist zumindest klar, warum du nicht weiterkommst.

Das Gleiche gilt, wenn du dir für alles selbst die Schuld gibst. Dann lässt auch gerne das Selbstmitleid grüßen und die Peitsche ist auch nicht weit weg.

Schuld bringt niemals Lösungen. Sie führt zu Wut, Angst und Hass. Schuld trennt dich von dir selbst und in dieser Trennung verlierst du auch das Vertrauen in dich. Da kannst du dich so oft du willst Halleluja singend vor den Spiegel stellen und dich hart abfeiern, du wirst dich nicht fühlen.

Entscheide dich aus dem Schuld-Spiel auszusteigen. Such nicht nach Schuldigen, sondern schaue nach neuen Wegen. Das wird nicht nur deine Ergebnisse, sondern auch deine Beziehungen deutlich verbessern.

Wir sind nicht hier, um über andere zu richten, noch über uns selbst. Wir dürfen erkennen. Dieses Erkennen wachsen lassen bis es zu einer Erkenntnis wird und aus dieser heraus bist du in der Lage zu handeln.

Das alles braucht Geduld und Zeit. Schenke dir beides und beginne zu fühlen.

4. Vermutungen

Das Problem mit Vermutungen ist, sind sie einmal gemacht, dann verhalten wir uns auch so, als wäre die Vermutung wahr. Das wiederum bestätigt dann die Vermutung und ist somit ein hübsches Hamsterrad von Verwirrungen und falschen Annahmen.

Vermutungen sind eine wahre Katastrophe und werden es verhindern, dass du dir ein Leben erschaffst, welches du willst und verdienst.

Falsche Annahmen und Vermutungen zerstören Leben, nicht nur dein eigenes, sondern auch deine Beziehungen zu anderen.

Es gibt Dutzende Vermutungen über ein und dieselbe Situation. Aber die eine, die du wählst, hat einen direkten Einfluss darauf, wie du dich als Nächstes verhältst.

Aufgrund deiner Vermutung wirst du so handeln, als wäre sie wahr. Und das wird dich nicht nur selbst sabotieren, sondern im Zweifel sogar die Situation so richtig schlimm machen.

Mit Vermutungen und Annahmen nimmst du dir deinen klaren Blick für die Situation und beraubst dich aller möglichen Wege.

Deine Lösung!

Werde dir bewusst darüber, in welchen Situationen du dich deinen Vermutungen hingibst. Versuche sie zu erkennen und dich davon zu befreien. Hinter den meisten Vermutungen steckt Angst. Die Angst davor nicht geliebt zu werden, jemanden zu verlieren, nicht genug zu bekommen, hintergangen zu werden …

Der Grund dafür ist fehlende Selbstliebe und ein daraus resultierendes, ständiges Gefühl von Mangel.

Du erkennst dich hier wieder? Dann solltest du dir diesen Kurs ansehen.

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Der Onlinekurs, der dir hilft, dein Herz wieder für dich zu öffnen und mit dem Kampf gegen dich selbst Schluss zu machen. Denn du bist mehr als ein Friedhof für deine Gefühle, deine Träume und Wünsche.

Er ist dein neues Selbstbewusstsein!

Du wirst lernen, dich von der Meinung anderer unabhängig zu machen und einen Weg zu dir selbst finden, der dir die Kraft und den Mut gibt so zu sein, wie du bist.

Eine Antwort auf deine letzte Frage

Ist es einfach, deiner Selbstsabotage in den Hintern zu treten? Alte Gewohnheiten zu beenden?

Nein und Ja. Es kann hart sein. Es wird sich aber gut anfühlen, wenn du da einmal durchgegangen bist. Du wirst Zeit und Geduld mit dir selbst brauchen. Eine große Portion liebevollen Umgang mit dir selbst und Selbstmitgefühl. Kein Selbstmitleid, denn dann sitzt du wieder bei den anderen im Jammertal und da willst du doch raus, oder?

Führen wird es dich zu dir. Es wird dich in dein Leben begleiten und deine Integrität wird wachsen. Deine Echtheit.

Und du bist es wert! Steh zu dir, denn für dich einstehen, steht dir gut!

In Verbundenheit

Michaela 

PS. Jetzt bist du dran. Was hindert dich daran, deinen Gewohnheiten in den Hintern zu treten? Liebst du deine Selbstsabotage? Schreib mir in den Kommentaren!

Foto: Adobe Stock

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Ich bin so müde – vom Kämpfen – vom Leben – von Enttäuschungen

Ich bin so müde – vom Kämpfen – vom Leben – von Enttäuschungen

Ich bin so müde vom Leben. Müde vom Kämpfen. Müde von Enttäuschungen. Ich bin so müde, so unendlich müde. 

Die Welt um mich herum wird immer lauter. Ich fühle ihre Forderungen und Erwartungen so stark. Fühle mich gefangen. Ich werde immer leiser. Nur innerlich. Denn nach außen spiele ich brav meine Rolle. Die, von der ich glaube, ich müsste sie erfüllen. Für die anderen. Damit sie mich lieben. Damit ich gut bin.

Ich bin so müde!

Gefühlt habe ich 1.000 Masken in meinem Schrank. Für jede Gelegenheit die Passende, um mich dahinter zu verstecken. Mich zu schützen. Denke ich. Denn anfühlen tut es sich eher wie Verrat an meiner Seele. Und es tut weh. Immer mehr.

Ich bin so müde geworden …

für andere den Weg zu ebnen
für andere zu kämpfen
immer da zu sein für andere
es immer für andere gut zu machen
zu lächeln, immer alles wegzulächeln
niemals ich zu sein

Wer bin ich? Was bin ich? Und bin ich gut genug?

Ich bin so müde, immer alles unter Kontrolle haben zu müssen. Alles im Griff haben zu müssen. Denn das Leben hat mich anderes gelehrt. Es lässt sich nicht kontrollieren. Kontrolle mag es gar nicht, dann macht es dicht!

Die Gedanken in meinem Kopf explodieren im Sekundentakt.

Sie reihen sich aneinander. Der eine nährt den anderen. Sie schließen sich zu einem großen Kreis zusammen und tanzen laut singend, in meinem Kopf hin und her. Manchmal schreien sie mich an.

„Du bist nicht gut genug.”
„Das kannst du besser.”

Und auf einmal ist dir alles zu viel

Bevor du das wirklich vor dir aussprechen kannst, hat sich dein Rücken bereits unter den Lasten, die du meintest tragen zu müssen, verbogen.

Dein Lachen ist leiser geworden. Erinnert vielleicht eher an einen glucksenden Schrei, wenn es gurgelnd deinen Hals verlässt.

Deine Augen leuchten nicht mehr. Es fühlt sich an, als läge ein Schleier darüber. An manchen Tagen scheinen die Schleier aus Blei zu sein. Es ist mühsam, die Augen offen zu halten. Sie sind so müde.

Du bist müde.

Deine Ohren wollen nicht mehr hören. Ein hoher Ton aus dem Inneren deines Kopfes legt sich langsam wie ein treuer Begleiter in dein Trommelfell.

Dein Kopf fühlt sich an, als sei er in Watte gepackt. Kurze, heftige Blitze erschüttern ihn hin und wieder.  Du bist müde von all den Urteilen und Angriffen. Müde vom Vergleichen. Von dem Gefühl, alleine zu sein.

Wir leben in einer Welt des Habens und nicht des Seins

Und irgendwie scheint in dieser Welt alles falsch herum zu laufen. Es zählt der äußere Schein. Nicht was du bist, sondern was du hast, lässt dich in den Augen der Masse gut oder falsch erscheinen.

Und so läuft der Mensch. So läufst du. Weg vom Sein. Weg vor dem Leben. Ganz weit weg von dem Glauben an Gott.

Es ist nicht alles Gold, was glänzt.

Und dennoch beten manche Menschen das Geld an. Andere die Macht und wieder andere den Ruhm. Verraten wird einzig die Seele. Und sie weint. Trauert leise.

Draußen tobt er weiter, der Wahnsinn von noch mehr Haben und noch mehr Schein. Der Alltag hat dich fest im Griff und mit ihm, das Gefühl nicht liebenswert zu sein. Nicht ausreichend zu haben, um zu glänzen und gesehen zu werden.

Wenn du es einmal ganz sachlich betrachtest, dann wirst auch du mir vielleicht zustimmen, dass wir nichts von dem, was wir hier anhäufen, um angeblich glücklicher zu leben, mitnehmen können, wenn die Seele unseren Körper und somit diese Welt verlässt.

Wie kann es also sein, dass der Mensch nur allzu bereit ist, seine Seele zu verraten, sich den seltsamen Systemen beugt, um darin sein Glück zu finden?

Das Leben ist ein Kampf geworden

Kämpfen jedoch hält dich fest, verhindert dein Wachstum und fördert Stillstand. Das Leben ist ein Fluss vieler Ereignisse und Herausforderungen. Vor allem ist es die Aufforderung an jeden Einzelnen, mitzufließen.

Früher wollte auch ich dem Fluss vorschreiben, wie er zu fließen hat. War keine gute Idee. Heute achte ich darauf, was er mir so bringt, gebe mich ihm hin und nehme es dankbar an.

Ich darf das Leben liebevoll auf meinen Händen tragen, in meinem Herzen fühlen und meiner Seele Raum geben, damit sie sich frei entfalten kann.

Hingabe ist eine der schönsten Formen der Liebe an das Leben. Sich hingeben bedeutet loslassen, nicht zu kontrollieren. Hingabe ist Vertrauen und ein sich vollkommen nackt zeigen.

Es ist Annehmen, was ist.

Ich gehe nicht mit der Masse, denn sie kennt den Weg nicht. Ich vertraue und bin im Glauben bei Gott.

Ich übe mich darin, an mich zu denken
meinen Weg zu ebnen
für mich da zu sein
nicht immer nachzugeben
meine Tränen zuzulassen
zu lieben
ich zu sein

Und trotzdem, oder gerade deswegen, kann ich lieben.

Denn glaube mir, nichts und niemand kann dich verletzen, außer deine eigenen Gedanken.

Gönn dir Ruhe. Die braucht jeder Mensch in diesen Zeiten, denn da draußen tobt der Wahnsinn. Hör nicht auf die anderen. Finde den Weg in dein Herz und vertraue. Du bist in Sicherheit und du wirst geliebt.

Brich dir nicht selber dein Herz bei dem Versuch anderen zu gefallen!

Wenn das Gewicht des Lebens schwer auf deinen Schultern liegt, dann erinnere dich daran:

Andere Menschen fühlen genauso.
Andere Menschen fühlen genauso.

Und so lerne sanft, dem Fluss zu folgen

Lerne sanft der Vergangenheit zu vergeben. Denn die Vergangenheit ist nicht mehr und die Zukunft ist noch nicht. Was einzig ist, ist dieser Moment. Bekämpfe ihn nicht mit dem Bedauern über alte Zeiten, mögen sie auch noch so schön gewesen sein. Verlasse ihn nicht auf der sinnlosen Suche nach dem, was kommen könnte. Sondern vereinige dich mit ihm und in ihm. Fließe mit ihm.

Ein Ende ist nicht etwas, über das du ewig trauern musst.

Als ich lernte, die Schönheit in dem Hässlichen zu erkennen, erkannte ich, wie viel Gnade ich erfahren durfte.

Als ich lernte, sanft mit mir zu sein, erlaubte ich mir in meine eigene Hässlichkeit zu blicken. Meinen Neid, meinem Urteil gegen andere und mich selbst, mein Haben wollen, meine Selbstsucht, meine Gier, meinen Mangel …

Als ich lernte, sanft mit mir zu sein, erkannte ich, dass ich so viel Schönheit in mir trage, die niemand sehen kann. Die niemand sehen muss. Ich muss sie nicht beweisen.

Als ich lernte, sanft mit mir zu sein, konnte ich mein Licht anzünden. Was hässlich war durfte heilen, denn es musste sich nicht mehr in mir verstecken. Was schön war durfte einfach sein und leuchten, denn es musste sich nicht mehr beweisen.

Als ich lernte, sanft mit mir zu sein, begann meine Heilung.

Und ich wünschte, ich könnte dir sagen, dass es leicht ist. Ich wünschte, ich könnte dir sagen, dass es das wärmste, zärtlichste und liebevollste Gefühl ist zu heilen. Aber Heilung finden ist ein Prozess. Er scheint nicht immer Sinn zu machen. Kann mitunter schmerzhaft sein. Sehr schmerzhaft.

Es gibt keine Formel dafür. An manchen Tagen erhebt sie dich in unbekannte Höhen nur um dich am nächsten Tag auf den Boden zu werfen und fast zu zerschmettern.

Du gehst Schritte vorwärts und es folgen einige rückwärts. Aber du wirst immer in Bewegung sein und das darfst du feiern, während du mit dem Fluss der Heilung fließt.

Ich möchte, dass du weißt:

Es ist mutig von dir, dein Herz zu öffnen. Für dich zu öffnen. Dass es okay ist, Grenzen zu setzen, dich selbst zu schützen. Ganz besonders dann, wenn du das Gefühl hast, unter der Last der Lügen der Welt zu zerbrechen.

Ich möchte, dass du weißt, du wirst gebraucht. Denn in diesen Zeiten verschwindet täglich Schönheit und viele Menschen tragen hässliche Fratzen. Und ich bin stolz auf dich, dass du bereit bist, dein Licht anzuzünden. Deiner Seele Heilung schenkst und stehst! Ich bin stolz auf dich, dass du nicht eine von ihnen bleibst und dich auf deinen Weg machst.

Ich möchte, dass du weißt, dass du den Platz findest, an dem du im Frieden sein wirst. An dem jeder zarte Teil von dir ruhig und gelassen sein darf. Es wird nicht der Ort sein, an dem du geboren bist, aber du wirst ihn erkennen, wenn du ankommst.

Ich möchte, dass du weißt, dass es andere wie dich gibt. Menschen, die wie du so intensiv fühlen, dass sie es manchmal kaum aushalten können. Die müde sind, wie du. Menschen, die noch nicht gelernt haben, dieses mächtige Werkzeug des Fühlens zu nutzen. Weil sie immer nur geben, geben, geben. Und ihr werdet euch finden. So, wie du mich gefunden hast. Und ihr werdet aufeinander aufpassen, euch erinnern, an der Hand halten und umeinander kümmern.

Es ist wichtig, dass du weißt, wir sind alle gemeinsam hier und werden konfrontiert mit der großen Herausforderung, mit all der Dunkelheit, und dem hellen Leuchten in uns, klarzukommen.

Du bist nicht alleine! Du wirst gebraucht. Lass dein Licht scheinen!

Lass uns gemeinsam der Grund dafür sein, dass ein anderer an das Gute glaubt. An die Liebe. An die Freude. An das Leben. An Gott.

 Foto: Adobe Stock

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Immer stark zu sein macht müde – hast du auch die Nase voll davon?

Immer stark zu sein macht müde – hast du auch die Nase voll davon?

Ganz ehrlich, Hand aufs Herz, bist du auch manchmal müde davon, immer stark zu sein?

Immer wieder zu zeigen, was du drauf hast? Dich immer wieder in diesen ständigen Wettstreit zu schmeißen und bloß keine Schwächen zeigen?

Es ist doch mittlerweile fast alles zum Wettkampf geworden: der Job, die Freundschaften aufrecht halten, die Beziehung, perfekt aussehen, der Sex.

Was soll ich sagen, das ganze Leben. Abgerundet wird das alles dann durch die irreale Welt der vielen Likes, Herzchen und Shares auf den Social Media Plattformen.

Das Leben wird brav geteilt mit der Welt. Schnell noch den Status updaten, lustige Bildchen hochladen – besser noch solche, auf denen wir unser Glücklichsein und unseren Erfolg deutlich sichtbar machen können – und dann im Sekundentakt reloaden, damit wir auch alle neuen Herzchen und Likes mitbekommen.

Beliebtheit im Liveticker.

Gehört doch dazu, denn schließlich können nicht nur unsere Familien und Freunde unsere Profile sehen, sondern auch unsere Chefs, Kollegen und alle anderen, die wir beeindrucken wollen.

Zumindest aber zeigen wollen, dass wir das Leben rocken und nicht, dass wir von ihm verschluckt werden. (mehr …)

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An alle Frauen, die immer nur geben und nicht annehmen können

An alle Frauen, die immer nur geben und nicht annehmen können

Die heilende Kraft des Gebens und Nehmens

An alle Frauen, die immer nur geben und nicht annehmen können.

Darf ich ein Geheimnis mit dir teilen? Ich liebe die Vorweihnachtszeit. Diese Zeit des Gebens und Teilens.

Da bin ich mitten in meiner Komfortzone, denn Geben und Teilen war schon immer leicht für mich. Mit anderen Worten, ich gebe und teile gerne mit anderen. Das kostet mich keine Energie (dachte ich).

Aber Annehmen? Oh weh! Das ist eine ganz andere Geschichte … Da bin ich raus aus meiner Komfortzone und mitten drin in meiner Verletzlichkeit.

Okay, es wird immer besser, aber es gibt noch immer Momente, in denen es mir schwerfällt, meine Wünsche vor anderen zu formulieren. Und noch viel schwerer ist es für mich, um Hilfe zu bitten.

Das piekst noch immer die “Nimm-ruhig-alles-von-mir-ich-komm-schon-klar-Frau” in mir an.

Kommt dir das bekannt vor?

Die Balance verloren

Warum ist es wichtig, dass wir heute darüber sprechen?

All diejenigen, die sich wohler fühlen, wenn sie geben als zu bekommen, gehen ganz besonders in dieser Zeit noch weiter in ihr Dilemma.

Du gibst und gibst und gibst, erlaubst dir aber nicht, dass diese Energie auch wieder zu dir zurück fließt.

Das bringt deinen Körper, deinen Geist und deine Seele aus dem Gleichgewicht. Dies ist einer der Hauptgründe, warum wir so oft völlig leer gebrannt aus dieser Zeit herausgehen.

Und es beraubt deine Mitmenschen der Möglichkeit, sich wertvoll und liebevoll gewertschätzt zu fühlen. Somit ist es nicht nur ein Aufopfern deinerseits, sondern auf eine besondere Art auch ein von dir ausgehender egoistischer Akt.

Klingt seltsam? Das verstehe ich, es war auch für mich eine völlig neue Sichtweise auf mein Verhalten.

Bist du bereit deine Komfortzone zu verlassen?

Lass uns heute über die heilende Kraft des Annehmens sprechen.

Als erstes schauen wir uns schonungslos die “Nimm-ruhig-alles-von-mir-ich-komm-schon-klar-Frau” an. Diesen Teil in uns, der uns davon abhält, anderen gegenüber eigene Wünsche zu formulieren und um Hilfe zu bitten.

 

Der Teil in uns, der es uns so schwer macht anzunehmen, ohne uns damit komisch zu fühlen. Schwach, verletzlich, nicht gut genug.

Dann sprechen wir über drei wundervolle Wege, dich für das Annehmen zu öffnen, indem du dir klar wirst, was du für dich brauchst.

Dir die kleinen, süßen Momente im Leben erlaubst und die Dankbarkeit in ihrer Reinheit Teil deines Fühlens werden lässt (ohne Scham, Schuld oder das Gefühl, etwas zurückgeben zu müssen)..

Warum wehren wir uns dagegen anzunehmen?

Viele blockieren sich selbst unbewusst, die Fülle des Universums und das Geben anderer anzunehmen. Das könnte daran liegen, dass …

du glaubst, du bist nicht gut genug
… du dich nicht wertvoll fühlst
… deine Angst groß ist, die Kontrolle zu verlieren
… du das Gefühl hast, zu fordernd zu sein
… du denkst, du kannst es selbst am besten (Übrigens eine meiner großen Fallen, in die ich regelmäßig getappt bin. Das zumindest ist heute zum Glück vorbei.)
… die Sorge überwiegt, dass man dich dann für schwach (oder womöglich unfähig) halten könnte
… du Angst davor hast, dass du zurückgewiesen wirst, wenn du um Hilfe bittest

Ich wette, du kennst einige dieser Gedanken. Ich kenne sie ganz sicher! Alle! Sie waren mir sehr lange sehr vertraut.

Was aber sagst du denen, die damit zu dir kommen? Die sich trauen und sich dir öffnen und dir erzählen, dass sie ebenso denken und fühlen?

Nimmst du sie liebevoll in den Arm und erklärst ihnen, dass das absoluter Blödsinn ist, so zu denken? Sich auf diese Weise klein zu machen? Denn das ist es, meine Liebe.

Ich weiß jedoch auch, wie sich das anfühlt, wenn mir jemand sagt, meine Gefühle und mein Denken seien Unsinn. Selbst, wenn sie damit recht haben.

Als erstes springt dann mein innerer Widersacher an, das kleine A…loch in meinem Kopf und geht in die Verteidigung. Keiner (kein innerer Widersacher) lässt sich gerne sagen, dass das Blödsinn ist, was er denkt und fühlt.

Wie kannst du dich öffnen?

(und die “Nimm-ruhig-alles-von-mir-ich-komm-schon-klar-Frau” entlarven)

Sich selbst öffnen und sich erlauben anzunehmen und zu empfangen beginnt damit, die dich einschränkenden Glaubenssätze zu entlarven. Und auch wenn das nicht über Nacht oder auf Knopfdruck geschieht, ist es doch nicht so schwer, wie du jetzt vielleicht befürchten magst.

Die Lösung ist, diese Lügen, die du dir über dich selbst erzählst, aufzudecken und durch die Wahrheit zu ersetzen.

Du bist es wert!

Genau jetzt. Genau hier. Und genauso wie du bist. Du verdienst Aufmerksamkeit, liebevolle Unterstützung, Hilfe, Mitgefühl, Liebe, Vertrauen – all das und noch viel mehr.

Es gibt keine Regeln, die dir das Gute in deinem Leben verbieten könnten.

Du selbst sein, Haltung haben, für dich einstehen, in einer Welt, die dich gerne anders hätte, ist das einzige, was wirklich zählt.

Bitte nimm das an. Lass diese Worte in dich einfließen wie einen wärmenden Strom der Liebe. Lass sie dich füllen. Erlaube dir, dies zu fühlen.

Du bist es wert!

Solltest du jetzt denken: “Das schaffe ich jetzt noch nicht!”, dann bitte ich dich, diese Tür für dich langsam zu öffnen. Begegne diesem Satz mit dem aufrichtigen Glauben an dich. An die dir innewohnende Liebe.

Mögen die Mauern um dein Herz noch so groß sein, die Angst vor Verletzung unermesslich, tu es für dich.

Das hältst du für unmöglich? Das ist es nur, wenn du es dir nicht vorstellen kannst.

Es ist dein Weg. Denn weißt du, wir kommen alleine auf diese Welt und wir gehen alleine, wenn die Zeit gekommen ist. Wir nehmen auch nichts mit.

Hilfe zulassen bedeutet nicht, dass du nicht gut genug bist

Kennst du das kuschelige Gefühl, welches sich in dir ausbreitet, wenn du gibst? Frei von Erwartungen an irgendeine Gegenleistung.

Und damit meine ich kein Geld, sondern deine Aufmerksamkeit. Deine Zeit. Deine Liebe. Dein Können. Dein Mitgefühl. Deine Fürsorge.

Deine Fähigkeit anzunehmen und zu empfangen, vermögen das Gleiche auf der anderen Seite. Du ermöglichst anderen die Erfahrung und das kuschelige Gefühl des Gebens, wenn du annimmst und empfängst.

Lass mich dir ein Beispiel aus meinem Leben geben. Ich habe in den unterschiedlichsten Situationen Hilfe, Unterstützung oder auch einfach ein lieb gemeintes Geben abgelehnt, üblicherweise mit den Worten: „Danke, das ist lieb von dir, aber ich brauche das nicht. Ich schaffe das schon alleine.” (Ein Hoch auf die „Nimm-ruhig-alles-von-mir-ich-komm-schon-klar-Frau”)

Ich lade zum Beispiel gerne zum Essen zu mir nach Hause ein. Ich koche aufwendig und mit viel Liebe. Der Tisch wird liebevoll gedeckt, alles perfekt. Gerade erst letzte Woche war es wieder so weit und die Familie war zu Besuch. Meine Mama kam etwas früher und bot mir ihre Hilfe an.

Was habe ich gemacht? „Nein, danke Mama. Brauchst mir nicht helfen. Ich kann das schon.”

Dabei ging es ja gar nicht darum, dass ich das nicht könnte, sondern sie wollte mir zur Hand gehen, aus Liebe und Dankbarkeit.

Besonders bei Menschen, die einem nahestehen, haben wir oft das Gefühl, wir müssten beweisen, dass wir gut genug sind.

Sie treffen zielsicher unsere Knöpfe, die dann die „Ich-bin-nicht-gut-genug-Frau” in uns aktivieren.

Du musst nicht immer alles unter Kontrolle haben

Als ehemaliger (yay, das klappt mittlerweile echt gut und ich kann Kontrolle abgeben, ohne mich doof oder unsicher zu fühlen) super Kontroll-Freak kann ich dir ganze Opern davon singen.

Die Dinge selbst in der Hand zu halten, hat mir immer das Gefühl eines sicheren Netzes geboten.

 

Grundsätzlich ist das gar nicht so falsch, aber wenn es dazu führt, dass du nicht annehmen kannst, dich stattdessen lieber in der Luft zerreißt, nur um dann hinterher still zu heulen, weil du eben immer alles alleine machen musst …

… ja, dann läuft etwas schief.

Da sind sie dann nämlich alle am Start, diese tief sitzenden Glaubenssätze:

  • Ich bin nicht gut genug.
  • Ich verdiene es nicht.
  • Keiner liebt mich.
  • Niemand sieht mich.
  • Ich bin nicht wertvoll.
  • Ich bin schwach.

Um Hilfe zu bitten erfordert Mut und Vertrauen

Das Leben schmeißt uns ständig neue Herausforderungen vor die Füße und die stumme Nachricht dahinter ist: Das solltest du alleine wuppen.

Somit wäre dann also die Bitte um Hilfe ein Eingeständnis eigener Schwäche?

Nein, es braucht Mut jemandem zu vertrauen, ehrlich mit dir selbst und auch mit dem anderen zu sein. Ehrlich formulieren zu können, was du brauchst.

Deswegen ist es stark und nicht schwach, wenn du Hilfe annimmst.

Ein „Nein” auf deine Frage ist das Schlimmste, was dir passieren kann.

Wenn das nur nicht so doof wäre mit der Angst vor Ablehnung.

Lass diese Angst nicht zum Grund dafür werden, dich weiter einzumauern, den Kontrollstab fest in der Hand.

Werde kreativ und schaue nach Wegen, die für dich funktionieren und beziehe die anderen mit ein.

Ich habe die Erfahrung gemacht, wenn ich offen meine Bedenken, meine Sorgen, meine Verletzlichkeit anspreche, dann gebe ich dem anderen die Chance, mich und meine Gefühle zu verstehen.

Dadurch entlarve ich nicht nur meine eigenen Lügen, sondern zeige auch, dass ich zu mir stehe.

3 Wege Annehmen zu üben

Sind wir uns einig, dass es gut für uns ist, wenn wir annehmen und uns öffnen? Ja? Okay.

Vielleicht hast du jetzt auch schon einige Ideen, wie du das zukünftig für dich erfahren kannst.

Hier kommen drei weitere Möglichkeiten, damit zu beginnen:

Werde dir darüber klar, was du brauchst und was du willst

Dir selbst erlauben anzunehmen, eröffnet dir eine Vielfalt an Möglichkeiten. Stell dir vor, die Hilfe, die du empfängst ist etwas, das dich erhebt und nicht erniedrigt.

Dieses Empfangen von Fürsorge durch einen anderen stärkt dich und umarmt dich und deine Fähigkeiten. Du musst weder alles mit dir alleine ausmachen, noch steht irgendwo geschrieben, dass du alles alleine schaffen musst.

Wenn du jetzt bereit bist, dann antworte auf diese Fragen:

Wen könntest du um Hilfe bitten?
Welche Art der Fürsorge würde dich stärken?

Lass uns jetzt etwas spezifischer werden:

Was kannst du dafür tun, damit du Raum für Fürsorge durch andere annehmen kannst und als liebevollen Akt erfährst?

Was triggert deine Erwartungshaltung, die dir das Gefühl aufzwingt, du müsstest sofort etwas zurückgeben?

Was wünscht du dir zu empfangen?

Schau auf die kleinen Dinge

Etwas empfangen muss nicht immer ein großer Dienst, eine große Geste sein. Beginnt es nicht im Kleinen?

Lass dir morgens den Kaffee ans Bett bringen. Die Tür aufhalten. In den Mantel helfen. Dich zudecken, wenn du auf dem Sofa liegst. Dir fällt sicher noch ganz viel mehr ein, was dir Freude bereiten würde.

Empfangen kann auch bedeuten, ein Lächeln eines fremden Menschen zu erwidern. Ein Kompliment anzunehmen ohne sich doof zu fühlen.

Wie ich das meine? Nun ja, denke an das letzte Kompliment, welches du bekommen hast. Vielleicht hat dir eine Freundin gesagt, dass sie dein Outfit toll findet.

Und deine Reaktion war ungefähr so: „ Ach bitte, das sind alles alte Sachen. Ich sehe schrecklich aus heute.”

Oder jemand hat dir ein Kompliment für deine Arbeit gemacht und du hast es mit den Worten: „Das hättest du genauso hingekriegt und Hilfe hatte ich auch.”

Wir sind so sehr darauf programmiert, Komplimente abzuwehren und herabzustufen, dass wir das oftmals gar nicht bemerken.

Das nächste Mal, wenn dir jemand ein Kompliment macht, dann nimm es an und fall nicht auf die Knie und mach dich kleiner als du bist. Denn du bist eine wahnsinnig tolle Frau!

Erlaube dir, dich gut zu finden!

Kultiviere Dankbarkeit

Dankbarkeit ist ein wichtiger Aspekt von Annehmen können.

Klar willst du empfangene Hilfe oder Fürsorge honorieren und deine Freude darüber zeigen. Aber dafür musst du nicht auf die Knie und dich kleinmachen.

Du stehst bei niemanden in der Schuld, wenn du Fürsorge oder Hilfe empfängst. Wenn du gibst und teilst machst du das doch auch von Herzen, ohne Erwartungen und ohne Hintergedanken, oder?

Gestehe das auch den anderen zu.

Ich habe vor 8 Jahren begonnen, ein Dankbarkeitstagebuch zu schreiben. Am Anfang war das etwas holprig. Mir kamen viele Dinge so selbstverständlich vor, das ich tief in mir graben musste, um sie zu ehren. Aus dem Herzen zu ehren und vor allem wahrhaftig zu fühlen.

Über ein Jahr habe ich fast täglich in mein Dankbarkeitstagebuch geschrieben. Heute nutze ich diese mächtige Praktik noch immer am Abend, wenn ich im Bett liege.

Ich bedanke mich bei Gott, bei Mutter Natur und vor allem auch bei den vielen kleinen Dingen des Lebens. Und davon gibt es so viele.

Mach jede Jahreszeit zu einer Zeit des Empfangens und Annehmens.

Ich wünsche mir für dich, dass du Raum für Fürsorge in deinem Leben schaffen kannst. Du musst nichts außergewöhnliches leisten, nichts beweisen, um wertvoll zu sein. Auch nicht an Weihnachten.

Denke daran: Je mehr du dir erlaubst zu nehmen und zu empfangen, desto mehr Energie hast, du um zu geben.

Je mehr Freude du über die schönen Dinge des Lebens empfindest, je mehr Geschenke wird das Leben dir bereiten.

Das ist ein magischer Kreislauf, der die Kraft hat, zu regenerieren, zu inspirieren und zu heilen. Erlaube es!

Du bist dran: Was willst du dir heute erlauben anzunehmen? Bitte teile eine Sache mit uns in den Kommentaren!

Frieden für dich und ganz viel Raum für‘s Annehmen, Empfangen und Fürsorge.

Foto: Pixabay

 

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Verletzungen – Narben auf deiner Seele (wie du Heilung findest)

Verletzungen – Narben auf deiner Seele (wie du Heilung findest)

All das, was dich verletzt hat, mag Narben auf deiner Seele hinterlassen haben. Vielleicht sogar tiefe, hässliche, noch immer blutende Wunden. Aber all diese furchterregenden Verletzungen haben es nicht geschafft, dich zu zerstören. Du hast sie überlebt und genau darin liegt die Zuversicht.

Eine lange Leidensgeschichte

Häufig ist die Leidensgeschichte lang. Viel zu viele hässliche Wörter haben dich erreicht. Gesten der Herabsetzung haben dich gekränkt. Herabwürdigende Blicke scheinen dein Herz durchbohrt zu haben. Du hast dir aber nie erlaubt, dagegen anzugehen. Im Gegenteil, du nahmst und nimmst diese Worte an und in dir auf, hast all die Gesten und Blicke ertragen, bis du selbst daran geglaubt hast. Und du tust es noch immer.

Verletzungen – Narben auf deiner Seele

Ich weiß genau, wie es sich anfühlt, wenn das Herz nicht aufhören will zu brennen. Wenn der Schmerz so tief sitzt, dass du glaubst, nie wieder lieben zu können. Wenn dir der Atem stockt, weil du dich in deinen Verletzungen gefangen fühlst.

Wenn du immer wieder gibst, Vertrauen schenkst und glaubst, dass endlich alles wieder gut wird. Du immer wieder Kraft aus dir schöpfst, um für andere da zu sein, bis du selbst leer und ausgebrannt am Boden liegst.

Wenn sich die Einsamkeit in dir breit macht und du dort, wo dein Herz liegt, nur noch ein großes Loch fühlen kannst.

Wenn die Welt um dich herum nicht sieht, wie du innerlich verbrennst. Deinen Schmerz und dein Leid nicht erkennt und du es nicht mehr fühlen magst.

Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn du dich unverstanden fühlst und nicht gesehen. Wenn dein Bauch explodiert und du all den Schmerz nicht länger ignorieren kannst. Wenn die Narben auf deiner Seele nach Heilung schreien.

Gerade dann verstecke dich nicht länger vor dir selbst. Gerade jetzt ist es Zeit aufzustehen. Für dich einzustehen. Dich selbst anzuschauen und ganz besonders sanft mit dir selbst zu sein.

Erlaube dir, deine Geschichte selbst zu schreiben

Nichts und niemand, außer dir selbst, kann dir verwehren, dir für all das Raum zu nehmen, was du vom Leben willst. Für das, was du dir erhoffst und in den tiefsten Tiefen deiner Seele nicht nur fühlst, sondern weißt. Ermächtige dich dieses Wissens und nutze es dafür, dein Leben mit deinem Sein zu füllen. Mit deinen Wünschen, deinen Träumen, deinen Hoffnungen, deinem Mitgefühl, deiner Liebe.

Sei die Frau, die du immer schon sein wolltest. Hol dir vom Leben, was du dir ersehnst. Hör damit auf, dich selbst klein zu machen. Rede all das, wofür du dich einsetzt, nicht länger klein, sondern erkenne deine Fürsorglichkeit als deine besondere Stärke an. Lebe deine Leidenschaft und deine Überzeugungen.

Sei alles andere als normal. Denn normal zu sein in einer Welt, wie sie sich uns heute darbietet, hat mit Natürlichkeit und Wahrhaftigkeit wenig zu tun.

Normal sein bedeutet in dieser Welt heute nichts anderes, als für andere passend zu sein. Für das Bildungssystem, für den Arbeitsmarkt, für die Gesellschaft. Weiter heruntergebrochen heißt das nichts anderes, als passend zu sein für die Menschen in deinem Umfeld und gut zu funktionieren, damit es alle leichter haben. Vor allem die anderen.

Der Frauen-funktionieren-besser-Club

Glaube mir, ich war jahrelang die erste Vorsitzende im Frauen-funktionieren-besser-Club und habe den ganzen Wahnsinn auch geglaubt. Ja, ich habe ihn sogar mit Leben gefüllt. Ich bin gut, wenn ich einen guten Job habe. Mein Konto prall gefüllt ist. Meine Schuhsammlung selbst Carry Bradshaw vor Neid erblassen lässt. Ich auf meine Kinder stolz sein kann.

Einen Partner an meiner Seite habe, der mich aufwertet. Meinen Wert davon abhängig mache, was andere von mir denken und wie sie mich gerne sehen wollen. In der Rolle, die sie für mich vorgesehen haben. In einem Leben, das daraus besteht, gut zu funktionieren und es anderen Recht zu machen.

Und als ehemalige Vorsitzende dieses Clubs sage ich dir: Nichts ist normal daran, sich selbst nicht fühlen zu dürfen!

Dich selbst fühlen ist natürlich

Für dich selbst einstehen ist natürlich. Nicht egoistisch oder selbstsüchtig. Dich selbst fühlen bedeutet in Verbindung mit deinem Herzen und deiner Seele zu sein. In Anbindung an das Göttliche, die Schöpfung, das Universum.
Es reicht nicht, dass du auf Wunder wartest und weiter darauf hoffst, dass man dich sieht, respektiert und achtet. Entscheide dich für dich selbst und lass deine Verletzungen heilen.

Wir sind ganz sicher nicht hier, um dem Geld oder materiellem Besitz hinterher zu laufen, wie man uns glauben machen will.

Wir sind ganz sicher nicht hier, um unsere Lebenszeit gegen Geld zu tauschen und einer vermeintlichen Sicherheit, die wir dadurch erlangen sollen.

Wir sind aber ganz sicher hier, um uns selbst zu erkennen und wach zu werden. Genau dafür brauchen wir das Fühlen. Und Fühlen scheint in dieser Welt Mut zu brauchen.

So wünsche ich dir also Mut.

Mut, dich selbst anzuschauen und dir all die Liebe zu schenken, die du sonst eher für andere empfindest. Denn die Liebe, die du in dir findest, diese Liebe, die du dir schenkst, wird für immer deine sein.

Schau nicht länger im Außen nach einer Art von Liebe, die deine Wunden zusammentackert. Einer Liebe, die an Bedingungen geknüpft ist, damit du erfüllst, was man von dir erwartet. Einer Liebe, die dich nur kurz erwärmt, deren Feuer jedoch ebenso schnell wieder erlischt. Denn die Kälte, die darauf folgt, ist gnadenlos.

Wie viele Male bist du gefallen und immer wieder aufgestanden. Meistens jedoch ein wenig kleiner als vorher, mit eingezogenem Kopf und neuen Verletzungen, die dir abermals beweisen, dass es sich lohnt, gut zu funktionieren und nicht zu fühlen.

Lass es dieses Mal anders sein.

Geh nach innen. Schau hinter die Mauer, die du um dein Herz gebaut hast. Trau dich zu fühlen. Und fühle dich! Mit allem, was dir dort begegnet. Alles, was du brauchst um Heilung zu finden, ist bereits in dir.

Stell dir vor, du nimmst Gott an deine linke Hand. Trinke von dieser Kraft. Wiege dich in dieser Zärtlichkeit. Erkenne die Sanftheit und lasse den sanften Mut in dir wachsen, dass du dich fühlen darfst.

Nimm Kontakt zu deiner Seele, deinem Herzen auf und lass dich von ihrer unerschöpflichen Stärke füllen. Halte deinen Kopf gerade, dein Herz hoch und vertraue deinem Fühlen.

Brich dir nicht länger dein Herz, weil du versuchst ein anderes zu füllen. Sondern heile deine Verletzungen. Lass die Narben deiner Seele weich werden.

Nimm all die Liebe, die du in dir trägst und beschenke dich reichlich damit. Es ist genug Liebe in dir. Sie reicht weit über das hinaus, was du dir jetzt vielleicht vorstellen kannst.

Lass dir von niemandem mehr erzählen, dass du dich nur noch hier und dort ein bisschen selbst optimieren musst. Tausche dein Fühlen nicht länger gegen neue Techniken, die dir versprechen, die beste Version von dir selbst zu werden. Tausche dein Fühlen nicht länger gegen den Irrglauben, dass du noch mehr Geld brauchst, eine noch bessere Stellung, den tollen Titel, super Partner oder großen Namen.

Du bist bereits vollständig. Es fehlt dir vielleicht allein noch an dem Glauben daran, dass du gut bist, so wie du in deinem Innersten bist.

Begegne deiner Verletzlichkeit mit Anerkennung und Liebe.

Foto: Adobe Stock

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Wo ist die Frau, die du immer sein wolltest?

Wo ist die Frau, die du immer sein wolltest?

Wie viel von dem, das du dir immer erträumt, erhofft, ersehnt, erwünscht hast, hast du an die Wünsche der anderen angepasst? Vielleicht sogar ganz begraben und aufgegeben? Hast begonnen, die Mauer um dein Herz in deiner Angst und in deinem Schmerz zu errichten. Stein für Stein. Wunde für Wunde. Narbe für Narbe.

Dein Körper besteht aus vielen Billionen Zellen und dennoch reicht ein Wort, eine Stimme, ein Blick, ein Urteil, um dich zu verunsichern oder gar zu verletzen. Aus der Bahn zu schmeißen. Alles in dir scheint sich zusammenzuziehen. Dein Herz schreit nach der nächsten Reihe Quader für noch mehr Schutz. Und du verlierst dich hinter dieser Mauer.

Wo ist die Frau, die du immer sein wolltest?

Glaube mir, die Person in deinem Leben, die dich am meisten unterschätzt, bist du selbst! Zu oft lässt du dich von dem Selbstzweifelmonster beraten und lässt die Angst in dein Leben.

Als kleines Mädchen hast du sie gespielt, all die verschiedenen Vorstellungen davon, was du sein willst. Ob Cinderella, Prinzessin, Gangsterbraut, Piratenkapitänin oder Wonderwoman, du warst es einfach. Zumindest für einige Momente. Im Spiel. Erinnere dich!

Du warst alles, was du wolltest. Es mangelte dir nicht an Vorstellungskraft. Nicht an dem Glauben an deine Fähigkeiten. Du warst stark, unbesiegbar, wunderschön, geistreich, sanft, witzig, schlagfertig, kühn und mutig. Mit einem unbändigen Vertrauen in dich, deinen Körper, dein Herz und deine Seele. Vertrauen in das Leben selbst. Und jede einzelne Facette spiegelt noch immer die vielen Teile von dir wieder. Ist noch in dir, auch wenn du es gerade nicht fühlen kannst.

Bitter erfahren

Unsere Hauptrolle im „echten“ Leben haben wir alle an die Wünsche, Vorgaben, „guten Sitten“, Vorstellungen und Spielregeln unseres sozialen Umfeldes angepasst. Man erwartete nicht selten von uns, dass wir die Träume unserer Eltern leben.

Später sollten wir dann die Idee und den Traum unseres Partners als perfekte Begleiterin erfüllen. Wir fühlten uns häufig schuldig, wenn wir diese Träume nicht erfüllen wollten. Angetrieben von dem Streben nach Liebe und geliebt werden, haben wir getan, was wir glaubten tun zu müssen, um zu gefallen.

Jedoch verlieren wir uns selbst in dieser Hauptrolle. Und so latschen wir alle gut konditioniert mit einem Haufen seltsamer, uns einschränkender Glaubenssätzen durch das, was wir unser Leben nennen. Manche rennen hindurch, als würden sie verfolgt werden, andere schleichen unter dem Teppich.

Aber wir alle gemeinsam zeigen selten, wer wir wirklich sind. Und manch eine von uns hat es sogar vergessen. Hat Gefühle, Wünsche und Träume in den tiefen Katakomben des Herzens eingesperrt. Wir haben uns daran gewöhnt, uns anzupassen und gut zu funktionieren. Und wir alle richten und urteilen, über uns selbst und über andere.

Wir sind nicht mehr vom Leben gefesselt, sondern haben uns Fesseln anlegen lassen, und damit wir diese Ketten nicht spüren, bewegen wir uns jetzt nur nicht zu viel. Halten still. Halten aus. Das wirklich Unfassbare ist, dass wir uns perfekt haben täuschen lassen und es noch immer zulassen. Empfinden wir auch das Gefühl mittendrin zu sein, so sind wir eigentlich nicht einmal dabei.

Glaube nicht alles, was dein Verstand dir erzählt!

Hinterfrage all die Gedanken, mit denen du dich niederknüppelst. Sie kommen allesamt aus dem Egogeist und wollen nicht mehr und auch nicht weniger als dich klein halten. Schau dir all die Horrorstreifen an, in denen du allzu bereitwillig die Haupt- und Nebenrollen besetzt:

Die Ich-bin-nicht-gut-genug-Geschichte

Der Ich-bin-so-anders-niemand-versteht-mich-Horrorstreifen

Die Ich-bin-es-nicht-wert-Geschichte

Das Ich-werde-immer-verlassen-Melodram

Die Ich-bin-nicht-in-der-Lage-etwas-zu-verändern-Soap

Der Ich-habe-noch-nicht-genug-Thriller (nicht genug Geld, nicht ausreichend Besitztümer … )

Dies sind die Drehbücher, die der Verstand liebt, um uns klein und im Funktionsmodus gefangen zu halten.

Erinnere dich an das kleine Mädchen und erzähle dir neue Geschichten. Schöne Geschichten. Von der Liebe, darüber, dass du es wert bist. Werde wieder wie dieses kleines Mädchen. Du musst die Welt nicht verändern, um glücklich zu sein.

Schöpfe aus deiner inneren Quelle. Verbinde dich mit deinem Herzen, lass deine Seele sprechen. Du bist von Fülle umgeben. Halte deinen Kelch in den Fluss und er wird sich immer wieder füllen. Vertraue dem Leben. Glaube an das Göttliche, an die Schöpferkraft und Liebe!

Sei alles andere als perfekt und entschuldige dich nicht dafür

Lass uns von Zeit zu Zeit auf unsere Narben, die das Leben hinterlassen hat, schauen. Nicht anklagend. Sondern frei von Bewertung und Urteil. Sie sind die Erinnerungen daran, dass wir an diesem Punkt unseres Lebens gekämpft haben. An etwas geglaubt haben. Mutig waren, kühn und tapfer.

Manchmal ist es schwer weiterzugehen. Dann, wenn dich etwas niedergeschmettert hat. Auf eine Art und Weise, wie die du es niemals erwartet hättest. Wenn dies geschehen ist, dann hab keine Angst vor dem Neubeginn. Beklage nicht, was du verloren hast.

 

Schau auf all die zerbrochenen Teile und setze sie neu zusammen. Blicke auf die Erinnerungen und hab keine Angst. Sie sind nicht mehr als kleine Geschichten, von denen du lernen durftest.

Schäme dich nicht für das, was du siehst. Tu, was du tun musst. Befreie dich vom Schmerz. Das wird nie schön sein, aber es ist es immer wert.

Erschaffe dich mit dem sanften, alles vergebenden Blick der Liebe neu. Du wirst dieses Mal stärker sein. Dein Herz größer. Deine Sinne offener und freier.

Heilung finden

Wenn du heilen musst, öffne dein Herz und schaue in deine Seele. Lausche hinein, finde heraus, wo es weh tut. Flüster leise in deinen Schmerz:

„Es ist in Ordnung. Es ist okay.“

Du bist diejenige, die die Mauern um dein Herz gebaut hat. Zweifle niemals auch nur eine Sekunde daran, dass es nicht auch du sein wirst, die die Kraft hat, diese wieder einzureißen.

Diese Kraft hast du in dem Augenblick, in dem du wahrlich beginnst zu glauben, dass du es bist, die die Liebe verdient. In diesem Moment, in dem du beginnst zu glauben, dass du das Glück verdienst, etwas viel Größeres als das, was du bis jetzt erfahren hast, in diesem Augenblick wird dein Herz vor Freude zu weinen beginnen.

Als wäre es das erste Mal seit einer Ewigkeit. Du wirst dir die Erlaubnis geben, deine Mauer einzureißen und dein Herz wird Frieden finden.

Höre mit deinem Herzen

Ich weiß, wie es ist, aus lauter Angst vor neuen Verletzungen Mauern um das Herz zu bauen. Sich abzuschotten. Nicht aufhören zu wollen sich zu schützen.

Ich weiß, wie es sich anfühlt, ein Herz zu haben, welches so voll von Liebe ist, geben will und gibt aus einer nicht enden wollenden Quelle.

Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn die Seele nach Heilung ruft und die Angst vor dem Loslassen gigantisch ist. Wenn die Wut dir die Vergebung verweigert.

Aber du darfst dich selbst nicht aufgeben. Du kannst nicht ignorieren, was in dir aufsteigt. Was gesehen werden will. Was auf Vergebung wartet, um heilen zu können. Auch wenn die ganze Welt nicht versteht, warum du innerlich verbrennst, verstecke dich nicht länger. Übe nicht länger Verrat an dir selbst.

Stattdessen zeige der Welt dein Gesicht. Zeige der Welt, was du mit all der Liebe und der Hoffnung in dir bewegen und erreichen kannst.

Sei was du willst. Steh für dich ein. Lass uns einander erkennen, uns ineinander sehen, denn wir tragen alle diese vielen Teile in uns. Wohl wissend, dass jede in ihren Schuhen durchs Leben wandelt und mit den eigenen Dämonen zu kämpfen hat. Gemeinsam sind wir unschlagbar.

Sei dir gewiss:

Dank all dem Schmerz und Leid, die du erfahren hast, bist du die Frau, die du heute bist. Liebe diese Frau. Sei sanft mit dieser Frau. Vertraue dieser Frau. Glaube an diese Frau. Das bist du. Und du bist wundervoll!

Und jetzt bist du dran. Erzähle mir von der Frau, die du immer sein wolltest!

Foto: Adobe Stock

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