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Verletzungen – Narben auf deiner Seele (wie du Heilung findest)

Verletzungen – Narben auf deiner Seele (wie du Heilung findest)

All das, was dich verletzt hat, mag Narben auf deiner Seele hinterlassen haben. Vielleicht sogar tiefe, hässliche, noch immer blutende Wunden. Aber all diese furchterregenden Verletzungen haben es nicht geschafft, dich zu zerstören. Du hast sie überlebt und genau darin liegt die Zuversicht.

Eine lange Leidensgeschichte

Häufig ist die Leidensgeschichte lang. Viel zu viele hässliche Wörter haben dich erreicht. Gesten der Herabsetzung haben dich gekränkt. Herabwürdigende Blicke scheinen dein Herz durchbohrt zu haben. Du hast dir aber nie erlaubt, dagegen anzugehen. Im Gegenteil, du nahmst und nimmst diese Worte an und in dir auf, hast all die Gesten und Blicke ertragen, bis du selbst daran geglaubt hast. Und du tust es noch immer.

Verletzungen – Narben auf deiner Seele

Ich weiß genau, wie es sich anfühlt, wenn das Herz nicht aufhören will zu brennen. Wenn der Schmerz so tief sitzt, dass du glaubst, nie wieder lieben zu können. Wenn dir der Atem stockt, weil du dich in deinen Verletzungen gefangen fühlst.

Wenn du immer wieder gibst, Vertrauen schenkst und glaubst, dass endlich alles wieder gut wird. Du immer wieder Kraft aus dir schöpfst, um für andere da zu sein, bis du selbst leer und ausgebrannt am Boden liegst.

Wenn sich die Einsamkeit in dir breit macht und du dort, wo dein Herz liegt, nur noch ein großes Loch fühlen kannst.

Wenn die Welt um dich herum nicht sieht, wie du innerlich verbrennst. Deinen Schmerz und dein Leid nicht erkennt und du es nicht mehr fühlen magst.

Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn du dich unverstanden fühlst und nicht gesehen. Wenn dein Bauch explodiert und du all den Schmerz nicht länger ignorieren kannst. Wenn die Narben auf deiner Seele nach Heilung schreien.

Gerade dann verstecke dich nicht länger vor dir selbst. Gerade jetzt ist es Zeit aufzustehen. Für dich einzustehen. Dich selbst anzuschauen und ganz besonders sanft mit dir selbst zu sein.

Erlaube dir, deine Geschichte selbst zu schreiben

Nichts und niemand, außer dir selbst, kann dir verwehren, dir für all das Raum zu nehmen, was du vom Leben willst. Für das, was du dir erhoffst und in den tiefsten Tiefen deiner Seele nicht nur fühlst, sondern weißt. Ermächtige dich dieses Wissens und nutze es dafür, dein Leben mit deinem Sein zu füllen. Mit deinen Wünschen, deinen Träumen, deinen Hoffnungen, deinem Mitgefühl, deiner Liebe.

Sei die Frau, die du immer schon sein wolltest. Hol dir vom Leben, was du dir ersehnst. Hör damit auf, dich selbst klein zu machen. Rede all das, wofür du dich einsetzt, nicht länger klein, sondern erkenne deine Fürsorglichkeit als deine besondere Stärke an. Lebe deine Leidenschaft und deine Überzeugungen.

Sei alles andere als normal. Denn normal zu sein in einer Welt, wie sie sich uns heute darbietet, hat mit Natürlichkeit und Wahrhaftigkeit wenig zu tun.

Normal sein bedeutet in dieser Welt heute nichts anderes, als für andere passend zu sein. Für das Bildungssystem, für den Arbeitsmarkt, für die Gesellschaft. Weiter heruntergebrochen heißt das nichts anderes, als passend zu sein für die Menschen in deinem Umfeld und gut zu funktionieren, damit es alle leichter haben. Vor allem die anderen.

Der Frauen-funktionieren-besser-Club

Glaube mir, ich war jahrelang die erste Vorsitzende im Frauen-funktionieren-besser-Club und habe den ganzen Wahnsinn auch geglaubt. Ja, ich habe ihn sogar mit Leben gefüllt. Ich bin gut, wenn ich einen guten Job habe. Mein Konto prall gefüllt ist. Meine Schuhsammlung selbst Carry Bradshaw vor Neid erblassen lässt. Ich auf meine Kinder stolz sein kann.

Einen Partner an meiner Seite habe, der mich aufwertet. Meinen Wert davon abhängig mache, was andere von mir denken und wie sie mich gerne sehen wollen. In der Rolle, die sie für mich vorgesehen haben. In einem Leben, das daraus besteht, gut zu funktionieren und es anderen Recht zu machen.

Und als ehemalige Vorsitzende dieses Clubs sage ich dir: Nichts ist normal daran, sich selbst nicht fühlen zu dürfen!

Dich selbst fühlen ist natürlich

Für dich selbst einstehen ist natürlich. Nicht egoistisch oder selbstsüchtig. Dich selbst fühlen bedeutet in Verbindung mit deinem Herzen und deiner Seele zu sein. In Anbindung an das Göttliche, die Schöpfung, das Universum.
Es reicht nicht, dass du auf Wunder wartest und weiter darauf hoffst, dass man dich sieht, respektiert und achtet. Entscheide dich für dich selbst und lass deine Verletzungen heilen.

Wir sind ganz sicher nicht hier, um dem Geld oder materiellem Besitz hinterher zu laufen, wie man uns glauben machen will.

Wir sind ganz sicher nicht hier, um unsere Lebenszeit gegen Geld zu tauschen und einer vermeintlichen Sicherheit, die wir dadurch erlangen sollen.

Wir sind aber ganz sicher hier, um uns selbst zu erkennen und wach zu werden. Genau dafür brauchen wir das Fühlen. Und Fühlen scheint in dieser Welt Mut zu brauchen.

So wünsche ich dir also Mut.

Mut, dich selbst anzuschauen und dir all die Liebe zu schenken, die du sonst eher für andere empfindest. Denn die Liebe, die du in dir findest, diese Liebe, die du dir schenkst, wird für immer deine sein.

Schau nicht länger im Außen nach einer Art von Liebe, die deine Wunden zusammentackert. Einer Liebe, die an Bedingungen geknüpft ist, damit du erfüllst, was man von dir erwartet. Einer Liebe, die dich nur kurz erwärmt, deren Feuer jedoch ebenso schnell wieder erlischt. Denn die Kälte, die darauf folgt, ist gnadenlos.

Wie viele Male bist du gefallen und immer wieder aufgestanden. Meistens jedoch ein wenig kleiner als vorher, mit eingezogenem Kopf und neuen Verletzungen, die dir abermals beweisen, dass es sich lohnt, gut zu funktionieren und nicht zu fühlen.

Lass es dieses Mal anders sein.

Geh nach innen. Schau hinter die Mauer, die du um dein Herz gebaut hast. Trau dich zu fühlen. Und fühle dich! Mit allem, was dir dort begegnet. Alles, was du brauchst um Heilung zu finden, ist bereits in dir.

Stell dir vor, du nimmst Gott an deine linke Hand. Trinke von dieser Kraft. Wiege dich in dieser Zärtlichkeit. Erkenne die Sanftheit und lasse den sanften Mut in dir wachsen, dass du dich fühlen darfst.

Nimm Kontakt zu deiner Seele, deinem Herzen auf und lass dich von ihrer unerschöpflichen Stärke füllen. Halte deinen Kopf gerade, dein Herz hoch und vertraue deinem Fühlen.

Brich dir nicht länger dein Herz, weil du versuchst ein anderes zu füllen. Sondern heile deine Verletzungen. Lass die Narben deiner Seele weich werden.

Nimm all die Liebe, die du in dir trägst und beschenke dich reichlich damit. Es ist genug Liebe in dir. Sie reicht weit über das hinaus, was du dir jetzt vielleicht vorstellen kannst.

Lass dir von niemandem mehr erzählen, dass du dich nur noch hier und dort ein bisschen selbst optimieren musst. Tausche dein Fühlen nicht länger gegen neue Techniken, die dir versprechen, die beste Version von dir selbst zu werden. Tausche dein Fühlen nicht länger gegen den Irrglauben, dass du noch mehr Geld brauchst, eine noch bessere Stellung, den tollen Titel, super Partner oder großen Namen.

Du bist bereits vollständig. Es fehlt dir vielleicht allein noch an dem Glauben daran, dass du gut bist, so wie du in deinem Innersten bist.

Begegne deiner Verletzlichkeit mit Anerkennung und Liebe.

Foto: Adobe Stock

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Wo ist die Frau, die du immer sein wolltest?

Wo ist die Frau, die du immer sein wolltest?

Wie viel von dem, das du dir immer erträumt, erhofft, ersehnt, erwünscht hast, hast du an die Wünsche der anderen angepasst? Vielleicht sogar ganz begraben und aufgegeben? Hast begonnen, die Mauer um dein Herz in deiner Angst und in deinem Schmerz zu errichten. Stein für Stein. Wunde für Wunde. Narbe für Narbe.

Dein Körper besteht aus vielen Billionen Zellen und dennoch reicht ein Wort, eine Stimme, ein Blick, ein Urteil, um dich zu verunsichern oder gar zu verletzen. Aus der Bahn zu schmeißen. Alles in dir scheint sich zusammenzuziehen. Dein Herz schreit nach der nächsten Reihe Quader für noch mehr Schutz. Und du verlierst dich hinter dieser Mauer.

Wo ist die Frau, die du immer sein wolltest?

Glaube mir, die Person in deinem Leben, die dich am meisten unterschätzt, bist du selbst! Zu oft lässt du dich von dem Selbstzweifelmonster beraten und lässt die Angst in dein Leben.

Als kleines Mädchen hast du sie gespielt, all die verschiedenen Vorstellungen davon, was du sein willst. Ob Cinderella, Prinzessin, Gangsterbraut, Piratenkapitänin oder Wonderwoman, du warst es einfach. Zumindest für einige Momente. Im Spiel. Erinnere dich!

Du warst alles, was du wolltest. Es mangelte dir nicht an Vorstellungskraft. Nicht an dem Glauben an deine Fähigkeiten. Du warst stark, unbesiegbar, wunderschön, geistreich, sanft, witzig, schlagfertig, kühn und mutig. Mit einem unbändigen Vertrauen in dich, deinen Körper, dein Herz und deine Seele. Vertrauen in das Leben selbst. Und jede einzelne Facette spiegelt noch immer die vielen Teile von dir wieder. Ist noch in dir, auch wenn du es gerade nicht fühlen kannst.

Bitter erfahren

Unsere Hauptrolle im „echten“ Leben haben wir alle an die Wünsche, Vorgaben, „guten Sitten“, Vorstellungen und Spielregeln unseres sozialen Umfeldes angepasst. Man erwartete nicht selten von uns, dass wir die Träume unserer Eltern leben.

Später sollten wir dann die Idee und den Traum unseres Partners als perfekte Begleiterin erfüllen. Wir fühlten uns häufig schuldig, wenn wir diese Träume nicht erfüllen wollten. Angetrieben von dem Streben nach Liebe und geliebt werden, haben wir getan, was wir glaubten tun zu müssen, um zu gefallen.

Jedoch verlieren wir uns selbst in dieser Hauptrolle. Und so latschen wir alle gut konditioniert mit einem Haufen seltsamer, uns einschränkender Glaubenssätzen durch das, was wir unser Leben nennen. Manche rennen hindurch, als würden sie verfolgt werden, andere schleichen unter dem Teppich.

Aber wir alle gemeinsam zeigen selten, wer wir wirklich sind. Und manch eine von uns hat es sogar vergessen. Hat Gefühle, Wünsche und Träume in den tiefen Katakomben des Herzens eingesperrt. Wir haben uns daran gewöhnt, uns anzupassen und gut zu funktionieren. Und wir alle richten und urteilen, über uns selbst und über andere.

Wir sind nicht mehr vom Leben gefesselt, sondern haben uns Fesseln anlegen lassen, und damit wir diese Ketten nicht spüren, bewegen wir uns jetzt nur nicht zu viel. Halten still. Halten aus. Das wirklich Unfassbare ist, dass wir uns perfekt haben täuschen lassen und es noch immer zulassen. Empfinden wir auch das Gefühl mittendrin zu sein, so sind wir eigentlich nicht einmal dabei.

Glaube nicht alles, was dein Verstand dir erzählt!

Hinterfrage all die Gedanken, mit denen du dich niederknüppelst. Sie kommen allesamt aus dem Egogeist und wollen nicht mehr und auch nicht weniger als dich klein halten. Schau dir all die Horrorstreifen an, in denen du allzu bereitwillig die Haupt- und Nebenrollen besetzt:

Die Ich-bin-nicht-gut-genug-Geschichte

Der Ich-bin-so-anders-niemand-versteht-mich-Horrorstreifen

Die Ich-bin-es-nicht-wert-Geschichte

Das Ich-werde-immer-verlassen-Melodram

Die Ich-bin-nicht-in-der-Lage-etwas-zu-verändern-Soap

Der Ich-habe-noch-nicht-genug-Thriller (nicht genug Geld, nicht ausreichend Besitztümer … )

Dies sind die Drehbücher, die der Verstand liebt, um uns klein und im Funktionsmodus gefangen zu halten.

Erinnere dich an das kleine Mädchen und erzähle dir neue Geschichten. Schöne Geschichten. Von der Liebe, darüber, dass du es wert bist. Werde wieder wie dieses kleines Mädchen. Du musst die Welt nicht verändern, um glücklich zu sein.

Schöpfe aus deiner inneren Quelle. Verbinde dich mit deinem Herzen, lass deine Seele sprechen. Du bist von Fülle umgeben. Halte deinen Kelch in den Fluss und er wird sich immer wieder füllen. Vertraue dem Leben. Glaube an das Göttliche, an die Schöpferkraft und Liebe!

Sei alles andere als perfekt und entschuldige dich nicht dafür

Lass uns von Zeit zu Zeit auf unsere Narben, die das Leben hinterlassen hat, schauen. Nicht anklagend. Sondern frei von Bewertung und Urteil. Sie sind die Erinnerungen daran, dass wir an diesem Punkt unseres Lebens gekämpft haben. An etwas geglaubt haben. Mutig waren, kühn und tapfer.

Manchmal ist es schwer weiterzugehen. Dann, wenn dich etwas niedergeschmettert hat. Auf eine Art und Weise, wie die du es niemals erwartet hättest. Wenn dies geschehen ist, dann hab keine Angst vor dem Neubeginn. Beklage nicht, was du verloren hast.

 

Schau auf all die zerbrochenen Teile und setze sie neu zusammen. Blicke auf die Erinnerungen und hab keine Angst. Sie sind nicht mehr als kleine Geschichten, von denen du lernen durftest.

Schäme dich nicht für das, was du siehst. Tu, was du tun musst. Befreie dich vom Schmerz. Das wird nie schön sein, aber es ist es immer wert.

Erschaffe dich mit dem sanften, alles vergebenden Blick der Liebe neu. Du wirst dieses Mal stärker sein. Dein Herz größer. Deine Sinne offener und freier.

Heilung finden

Wenn du heilen musst, öffne dein Herz und schaue in deine Seele. Lausche hinein, finde heraus, wo es weh tut. Flüster leise in deinen Schmerz:

„Es ist in Ordnung. Es ist okay.“

Du bist diejenige, die die Mauern um dein Herz gebaut hat. Zweifle niemals auch nur eine Sekunde daran, dass es nicht auch du sein wirst, die die Kraft hat, diese wieder einzureißen.

Diese Kraft hast du in dem Augenblick, in dem du wahrlich beginnst zu glauben, dass du es bist, die die Liebe verdient. In diesem Moment, in dem du beginnst zu glauben, dass du das Glück verdienst, etwas viel Größeres als das, was du bis jetzt erfahren hast, in diesem Augenblick wird dein Herz vor Freude zu weinen beginnen.

Als wäre es das erste Mal seit einer Ewigkeit. Du wirst dir die Erlaubnis geben, deine Mauer einzureißen und dein Herz wird Frieden finden.

Höre mit deinem Herzen

Ich weiß, wie es ist, aus lauter Angst vor neuen Verletzungen Mauern um das Herz zu bauen. Sich abzuschotten. Nicht aufhören zu wollen sich zu schützen.

Ich weiß, wie es sich anfühlt, ein Herz zu haben, welches so voll von Liebe ist, geben will und gibt aus einer nicht enden wollenden Quelle.

Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn die Seele nach Heilung ruft und die Angst vor dem Loslassen gigantisch ist. Wenn die Wut dir die Vergebung verweigert.

Aber du darfst dich selbst nicht aufgeben. Du kannst nicht ignorieren, was in dir aufsteigt. Was gesehen werden will. Was auf Vergebung wartet, um heilen zu können. Auch wenn die ganze Welt nicht versteht, warum du innerlich verbrennst, verstecke dich nicht länger. Übe nicht länger Verrat an dir selbst.

Stattdessen zeige der Welt dein Gesicht. Zeige der Welt, was du mit all der Liebe und der Hoffnung in dir bewegen und erreichen kannst.

Sei was du willst. Steh für dich ein. Lass uns einander erkennen, uns ineinander sehen, denn wir tragen alle diese vielen Teile in uns. Wohl wissend, dass jede in ihren Schuhen durchs Leben wandelt und mit den eigenen Dämonen zu kämpfen hat. Gemeinsam sind wir unschlagbar.

Sei dir gewiss:

Dank all dem Schmerz und Leid, die du erfahren hast, bist du die Frau, die du heute bist. Liebe diese Frau. Sei sanft mit dieser Frau. Vertraue dieser Frau. Glaube an diese Frau. Das bist du. Und du bist wundervoll!

Und jetzt bist du dran. Erzähle mir von der Frau, die du immer sein wolltest!

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Was dir wirklich hilft, wenn du traurig bist

Was dir wirklich hilft, wenn du traurig bist

Es braucht keinen Streit, um sich schlecht zu fühlen. Oft reicht ein kleiner Satz, ein Wort, eine Geste, die deinen Bauch grummeln lassen, schlechte Gedanken nähren und miese Gefühle produzieren. In einem Tempo und einer Masse, die selbst die beste Maschine am Fließband vor Neid erblassen lassen würde. Einwandfreie Scheiß-Gefühle, die mit absoluter Treffsicherheit dort einschlagen, wo sie dich am besten vernichten können. Mitten ins Herz.

Warum sie das können? Weil du dir über die Jahre einen schönen Gefühlscocktail gemixt hast. Immer brav geschluckt, dich nicht gewehrt hast, lieber gut funktioniert und brav Erwartungen erfüllt. Auf der Suche nach Liebe oder um das, was du als Liebe bezeichnest, festzuhalten, versuchst du es allen recht zu machen. Reißt dir beide Beine aus und kümmerst dich um jeden, der nicht bei drei auf den Bäumen ist.

Das Neinsagen verlernt, handelst du viel zu oft gegen deine eigene Wahrheit. Während du die Mauer um dein Herz weiter aufstockst. Nicht fühlen. Bloß nichts fühlen. Irgendwann hast du dann das Vertrauen in dich verloren. Vielleicht sogar in die Liebe, weil du glaubst, dass du es nicht wert bist. Du kannst dir nicht vorstellen, dass es für dich jemanden gibt, der dich so mag, wie du bist.

Du hast den langen Leidensweg gewählt. Nicht mehr mutig genug, für dich einzustehen. Und glaube mir, ich weiß wovon ich hier schreibe. Meine persönliche Geschichte, wie ich an ihr gewachsen bin und Heilung möglich wurde, kannst du in meinem Buch nachlesen.

Was dir wirklich hilft, wenn du traurig bist

Ich werde dir jetzt nicht sagen, dass du dich nicht traurig, wütend, verärgert, verraten, benutzt oder dich wie die einsamste Frau auf dem ganzen Planeten fühlen sollst. 

Es gibt einfach Dinge, die dich treffen. Mitten ins Herz. Die dich verletzen, deine alten Narben aufplatzen lassen und die blutige Wunde darunter beginnt wieder zu pochen und zu schmerzen.

Das wäre so, als würde ich dir sagen, du sollst deinen Herzschlag oder das Heben und Sinken deiner Lunge beim Atmen nicht fühlen. Es wäre keine Hilfe für dich, weil es an deinen Gefühlen nichts ändern würde.

Menschen, denen du dich in deinem Schmerz anvertraust, schenken dir oft solche sinnlosen Worte, weil sie sich selbst unwohl fühlen und nicht an ihren eigenen Schmerz erinnert werden wollen. Die meisten sind Meister der Tarnung, wenn es darum geht, sich selbst zu schützen.

Wenn du traurig bist, verletzt und dich immer mehr zurückziehst, dann kannst du deiner Emotion nicht sagen, dass sie verschwinden soll. Denn dann versuchst du sie zu unterdrücken und die Angst wird dir ein treuer Begleiter bleiben. Die Angst vor neuer Verletzung, neuer Enttäuschung, neuem Schmerz. Dein Kopf wird dir sagen, dass es viel besser ist, dich nicht zu fühlen und so schwindet auch der Mut sich zu zeigen. 

Was ich dir jetzt sage, wird dir guttun

Was auch immer du jetzt gerade fühlst, es muss wirklich schwer für dich sein. Ich bin hier, um dir zuzuhören. Es ist in Ordnung traurig zu sein. Ich bin an deiner Seite. Du bist in absoluter Sicherheit und darfst dir erlauben, dich zu fühlen. Du bist nicht alleine!

Wir müssen einander nicht reparieren. Wir dürfen einander den Raum geben, Heilung zu finden. Uns einander so annehmen, wie wir sind und uns unsere Liebe anbieten. Einen Ort füreinander schaffen, an dem wir unsere Gefühle voll entfalten können, an dem wir sicher sind. Geben wir uns und anderen den Raum, uns zu fühlen, zu trauern, zu weinen, zu lachen, zu spielen, zu schreien, zu tanzen und die zu sein, die wir sind. Nicht mehr und nicht weniger.

Weißt du, warum wir traurige Liebeslieder so lieben?

Songs, die uns die Gefühle widerspiegeln, die wir so oft lieber vermeiden wollen, geben uns die Erlaubnis für einen Moment einzutauchen in das, was uns erschreckt. Für einen kurzen Augenblick fühlen wir uns verbunden mit dem Künstler, der das Gefühl auf seine Art so perfekt beschreibt. Letztendlich fühlen wir uns weniger allein. 

Als ich mich mit 19 Jahren das erste Mal von meiner ersten großen Liebe getrennt habe, lag ich täglich vor der Musikanlage im Wohnzimmer meiner Eltern und hörte voll aufgedreht „Flugzeuge im Bauch” von Herbert Grönemeyer. Ich möchte gar nicht wissen, wie sehr ich meiner Mutter damit auf die Nerven ging, aber es half mir und sie ließ mich.

Ich tanzte an einem für mich sicheren Ort, in Tränen erstickt auf dieser emotionalen Welle. Es ist keine Schande, sich verletzt zu fühlen. Denn wir alle dürfen lernen, wie wir mit den dunklen Seiten des Lebens umgehen können.

Irgendwann konnte ich erkennen, dass ich nicht dieses Gefühl bin. Dass ich nicht die vom Leben enttäuschte junge Frau war, für die ich mich eine Weile hielt.

Denn Emotionen sind nicht, wer du bist, sondern sie sind genau das, was du fühlst!

Wenn du dir erlaubst, dich durch deine emotionale Energie zu bewegen, ohne darin stecken zu bleiben und fortan zu glauben, dass du es nicht wert bist, nie wieder jemanden finden wirst, dem du vertrauen kannst oder einen Menschen der dich lieben wird, dann bist du nicht länger Opfer deiner Gefühle. Denn die einzige Person, die dich wirklich befreien kann, bist du selbst.

Dafür brauchen wir jedoch immer einen Zweiten. Jemanden, der uns erinnert. Der mit uns hofft und wünscht, für uns betet und einfach mit uns ist. Lass mich jetzt dieser Mensch für dich sein und dir sagen:

Ich wünsche dir …

dass du die Art von Liebe und Glück findest, die dich erfüllen. Ich hoffe, dass du dir wirklich die Zeit nimmst, um herauszufinden, was dich bewegt. Was deine Seele erfreut und dich ermutigt. Dass du findest, was du in deinem Leben tief und ehrlich begehrst. Und ich wünsche mir so sehr für dich, dass du den Mut findest, dich auf deinen Weg zu machen.

Ich wünsche dir, dass du den Glauben findest und dir vertraust. Mögest du in deinem Herzen fühlen, dass du es absolut wert bist, geliebt zu werden, und mögest du dir diese Liebe selbst schenken können.

Ich wünsche mir für dich, dass dir die Liebe begegnet, die dich zu einem weicheren Menschen macht. Die dein Herz öffnet und die Angst aus deinen Adern fegt. Mögest du erkennen, dass du es bist, die die Wahl hat und den Mut, die Kraft und die Sicherheit sich in dir entfalten, diese Wahl zu treffen. Jeden Tag, jede Stunde, Minute und Sekunde.

Ich wünsche dir, dass du jemanden findest, der dir in seiner Liebe einen Platz in seinem Herzen anbietet. Denn nichts ist schöner, als jemanden, der dir ein Zuhause in sich selbst schenkt. Mögest du selbst auch dieser Jemand für einen anderen sein.

Ich bitte für dich um die Stimme, die dich beruhigt und dir sagt, dass du gut genug bist. Dass du bereit bist anzunehmen. Für die Kraft der Vergebung. Dass du dir die Fehler verzeihen kannst, die du gemacht hast und all denen vergeben kannst, die dir Schmerz bereitet haben.

Ich wünsche dir Momente, die dir den Atem rauben und dir Wunder schenken. Die Art von Augenblicken, die dich verändern. Zeiten, die dich lebendig fühlen lassen. Es gibt so viel auf dieser Welt zu fühlen. So viel zu erleben. So viel zu sein.

Ich hoffe, du fühlst alles

Und sei es für einen kleinen Augenblick auch noch so schmerzhaft. Ich hoffe, du lebst. Wirklich. Volle Kanne. Halte dich nicht zurück. Fülle ist überall um dich herum und ganz besonders in dir. Trau dich, sie zu erkennen.

Vor allem hoffe ich, dass du dich wiederfindest. Das du dein Herz von heute an regelmäßig besuchst. Ihm vertraust. Dir vertraust. Dass du lernst, wie du freundlich, sanft und friedvoll mit dir selbst sein kannst.

Lerne stolz auf dich zu sein, auch wenn du noch nicht dort bist, wo du gerne sein möchtest. Der Weg mag lang sein. Verliebe dich in ihn. Mache mehr Dinge vor denen du Angst hast. Bleibe neugierig und mach verrückte Sachen. Scheiß auch mal auf die sogenannten Dinge, die man tut, weil es sich so gehört. Sei wild.

Mach mehr von den Dingen, die dich verbinden. Geh in den Wald. Atme. Fliege in deinen Träumen zu Orten, die dich heilen können. Denn das Leben ist immer für dich.

Ich hoffe, du fühlst alles.

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Ich will endlich wieder lieben

Ich will endlich wieder lieben

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Du wirst keine Antworten bekommen von den Menschen, die dich nicht lieben. Nicht lieben können, weil sie dich nicht sehen, nicht fühlen, nicht sein lassen. Menschen, die sich selbst nicht fühlen können, weil auch ihre Wunden so groß sind, dass sie nicht den Mut haben einen Blick darauf zu werfen. Die, wie du, bestrebt sind, Schmerz zu vermeiden, weil sie nicht schon wieder verletzt werden wollen. Wenn du dich vergräbst in der Hoffnung auf bessere Zeiten. Jede noch so kleine Geste der ersehnten Liebe nutzt, um weiter auszuhalten, festzuhalten, durchzuhalten. Wenn du Liebe mit Schmerz verwechselst.

Du wirst keine Antworten bekommen, wenn du dich in anderen suchst. Wenn du deinen Wert mit dem verbindest und abhängig machst von dem, was andere in dir sehen. Wer du in den Augen anderer bist. Weil wir in einer Welt leben, die Selbstwert meistens damit gleichsetzt, was du hast, nicht wer du wirklich bist.

Du wirst keine Antworten bekommen von all den Ablenkungen, die dich betäuben und deinen kümmerlichen Rest Lebensgefühl aufsaugen. Dich gut funktionieren lassen, damit du am Abend erschöpft ins Bett fällst. In einen traumlosen Schlaf, der dich für einige Stunden vergessen lässt. Denn noch bevor du die Augen wieder aufschlägst, sind sie da. Die Gedanken, die Sorgen, die Zweifel, die Trauer, die Angst.

Ich will endlich wieder lieben

Ich weiß, es gibt Tage, an denen sich dein Körper so schwer anfühlt, dass du das Gefühl hast, du zerbrichst unter der Last, die dir entgegengeschleudert wird. Tage, an denen du das Gefühl hast, nichts mehr in dir zu haben, was du geben könntest. Diese Tage, an denen deine Seele weint und du dein Herz nicht mehr erreichen kannst.

Augenblicke in denen du dich fragst, ob du zu tief geliebt hast. Zu viel vertraut. Dich zu wenig geschützt. Vielleicht sogar lange Momente, in denen du dich daran erinnerst, wie viel du hattest, bevor du alles verloren geglaubt hast. An jedem dieser Tage ist es wichtig, dich daran zu erinnern, dass du in dir die Kraft hast, deinen Schmerz zu beenden.

Es wird immer Begegnungen in deinem Leben geben, die dich vorwärtstreiben und solche, die dich unter ihrem Kummer begraben wollen. Die einschüchternd sind. Die dich in den siebten Himmel erheben und im nächsten Augenblick in der Luft zerreißen. Wir können die Tatsache nicht leugnen, dass es frustrierend und atemberaubend ist, gleichzeitig leer und voll. Voller Möglichkeiten. Voller Wunder. Das Leben ist Magie. An jedem einzelnen Tag.

Vertraue mir, wenn ich sage, es ist nie das Leben, welches es schlecht mit dir meint. Das Leben selbst ist immer für dich. Es verlangt Wachstum von dir. Und die Liebe heilt alles.

 

Verlasse, was dich gebrochen hat und heile

Es ist ein Paradox, das der Mensch, der Schmerz vermeiden will, zielstrebig immer wieder dahin zurückkehrt, wo er den meisten Schmerz erfahren hat. Ein kleines Zeichen – und sei es unserer Hoffnung geschuldet – reicht aus, um mit wehenden Fahnen zurückzulaufen.

Weil wir uns die Liebe und die Anerkennung so sehr wünschen, verfallen wir dem Irrglauben, wir könnten Menschen verändern. Oder vielleicht sogar dazu bringen, uns endlich zu lieben. Uns endlich zu sehen. Was sich aber selbst nicht fühlen kann oder will, wird sich nicht verändern.

Wenn aber dein Herz in Stücke zerrissen, dein Geist klein gehalten und deine Seele missbraucht wurde, dann gleicht dein Leben eher einer Nulllinie. Du verbietest dir dann jegliche Freude und tiefes Glück. Nichts fühlen müssen, weder gut noch schlecht, scheint ein sicherer Hafen zu sein. Die Liebe weicht der Angst.

Auch wenn du es in diesem Moment nicht glauben magst, aber es ist deine Wahl. Die Liebe ist immer da. Wir müssen uns nur auf sie zu bewegen. Uns ihr hingeben. Der Liebe vertrauen. Die schlechten Gedanken kommen von alleine, die Guten müssen wir suchen und für uns auswählen.

Ich will endlich wieder lieben

Eines Tages wirst du erkennen, dass die Liebe nicht von deinem Job, deiner gesellschaftlichen Stellung, deinem Titel, des Gehaltschecks, oder deiner Partnerschaft abhängig ist. Das du nicht gezwungen bist in die Fußstapfen anderer zu treten, um wie sie zu sein. Möglichst angepasst. Möglichst funktionsfähig und belastbar. Am besten so, wie es alle gerne mögen. Geschmeidig Ja sagend.

Eines Tages wirst du erkennen, dass du Liebe erfährst, wenn du dir deine Neugierde, auf das, was das Leben dir zu bieten hat, bewahrst. Und glaube mir, das ist so viel mehr, als du dir jetzt vorstellen kannst. Dass du Liebe erfährst, wenn du dich traust zu fühlen und deinem Herzen zu folgen. Deine Wahrheit lebst. Für dich einstehst. Dass du Liebe erfährst, weil du sanft mit dir bist. Weil du die Frau umarmst, die du in deinem Herzen bist. Weil du dir vertraust und glaubst.

Eines Tages wirst du erkennen, dass Lieben damit einhergeht mit sich selbst gut zu sein. Dass die Liebe nie in den Händen anderer gelegen hat. Dass Liebe dich selbst einschließt, nicht aus. Selbstliebe ist Verantwortung für dich zu übernehmen. Grenzen zu setzen. Nein zu sagen. Dich trauen, dich zu fühlen. Deine Verletzlichkeit anzuerkennen.

 

Und eines Tages wirst du dankbar sein, für deine Fähigkeit zu fühlen. Für deine Fähigkeit, dich selbst zu lieben aus der Tiefe deiner Seele. Für die Liebe, die unter deiner Haut blüht und leuchtet. Die Liebe, die du in deinem Herzen trägst. Wahrhaftige Liebe, die nur darauf wartet ans Licht zu kommen.

Mein Wunsch für dich

Ich wünsche mir für dich, dass du den Mut findest, dich deinem Schmerz zu stellen und dich für die Liebe zu entscheiden.

Mein Wunsch für dich ist, dass du die Angst loslassen kannst und nicht mehr davor zurückschreckst, deine Gefühle auszudrücken. Ganz egal, was du glaubst, welche Konsequenzen das für dich haben könnte.

Ich wünsche mir für dich, dass du erkennst, dass Freundschaften oder Beziehungen nicht immer ein ganzes Leben andauern. Menschen kommen und gehen auch wieder aus unserem Leben. Einige dürfen wir auch selbst rausschmeißen, damit wir weiter wachsen können.

Ich wünsche mir für dich, dass du weißt, dass Liebe dich nicht zerbricht. Stattdessen heilt sie dich und macht dich stärker. Liebe ist auch loslassen.

Mein Wunsch für dich ist, dass du im Vertrauen und mit Freude auf das blickst, was kommen mag. Vor allem wünsche ich dir, dass du den gegenwärtigen Moment ehrst und lebst.

Ich wünsche mir für dich, dass du dir vertraust und an dich glaubst.

Ganz viel Liebe für dich. Schön, dass es dich gibt.

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Die Angst, dich zu verlieren

Die Angst, dich zu verlieren

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Von der Angst getrieben, einen geliebten Menschen zu verlieren, machen wir alle Dinge, die uns selbst nicht guttun. Dabei überhören wir großzügig unsere eigene innere Stimme und mutieren zu einer Ich-mach-alles-für-dich-Frau. Nicht nur in einer Liebesbeziehung, sondern in jeglichen Beziehungen. Nur nicht für uns selbst. Ich glaube, ich weiß genau, wie du dich fühlst und was du brauchst. Ein neues Selbstwert-Mindset!

Als ich mit der Ich-mach-alles-für-dich-Frau Schluss gemacht habe, ging es mir erst gar nicht gut. Auch ich hatte Angst davor, Menschen zu verlieren. Ich hatte Sorge vor Ablehnung. Angst, nicht geliebt zu werden. Neinsagen war unbekanntes Gebiet. Ich kannte mich schon viel zu lange selbst nicht mehr. Ich hätte dir keine Antwort geben können auf die Frage nach meinen eigenen Bedürfnissen. Zumindest nicht, ohne mich zu rechtfertigen. Nicht nur vor anderen, sondern vor allem auch mir selbst gegenüber. Ich hab mir sogar selbst klarmachen können, dass die Bedürfnisse der anderen auch meine wären. Hey, ich mache das doch gerne. Vor lauter Verständnis für andere vergaß ich mich selbst. 

Immer häufiger jedoch hatte ich ein Gefühl von Unwohlsein, wenn ich einmal mehr nicht für mich selbst einstehen* konnte. In meinem Kopf aber tobten die Gedanken. Begleitet wurden sie allesamt von dem Gefühl, ich sei nicht gut genug und der Angst, anderen vor den Kopf zu stoßen. 

Ihre Anerkennung und Liebe zu verlieren. Und so fühlte ich mich oft unsicher, als ich begann mein Leben nicht mehr nach anderen auszurichten. So unsinnig es sich auch anhören mag, ich verließ sicheres Terrain. Das war so ein bisschen wie neu laufen lernen. Was ich wirklich lernen musste, war mich selbst lieben.

Der Schrei nach Harmonie

Du bist supersensibel, hast die Stimmung im Raum schon aufgenommen, bevor das erste Wort gewechselt wurde? Klar magst du es gerne harmonisch, weil es sich unrund anfühlt, wenn dich die Energien der anderen anspringen. Den Fehler suchst du bei dir selbst? Kenn ich. 

Auch ich bin eine sehr feinfühlige Frau und bevor ich lernte, mit meiner Sensibilität umzugehen, war ich innerlich davon getrieben Harmonie herzustellen. Auszugleichen. Und dafür war ich bereit, einen hohen Preis zu zahlen. Nicht imstande Nein zu sagen und auch mal eine Auseinandersetzung durchzustehen, blieben die eigenen Wünsche auf der Strecke. Mal ganz abgesehen davon, dass ich sie ja gar nicht mehr kannte. Als vermeintlich einfachsten Weg wählte ich den der Anpassung an die Bedürfnisse anderer. 

Glücklich wird man so leider nicht, denn Harmonie ist, im Einklang mit sich selbst zu sein. Wenn man jedoch die Augen vor sich selbst verschließt, sich selbst verleugnet, sich nicht traut liebevoll auf sich selbst zu schauen, dann wird man weiterhin außerhalb von sich nach Einklang suchen. 

Dann ist da noch das Ding mit der Liebe

Als Ich-mache-alles-für-dich-Frau bekommst du für deine ewige Aufopferung für andere natürlich auch eine gewisse Anerkennung. Das wollen wir zumindest gerne glauben. Wir verwechseln das sogar mit Liebe. Und wir wollen so gerne geliebt werden. 

Ich empfinde eine tiefe Freude, wenn sich andere freuen. Wenn ich anderen etwas Gutes tun kann, geht mein Herz auf. Ich bin so voller Liebe, dass ich oft das Empfinden habe, mein Herz läuft über. Ich musste aber erst lernen, diese Liebe auch mir selbst zu schenken. 

Vielleicht dreht sich auch dein Weg gerade nicht um andere. Vielleicht dreht sich deine Reise gerade nur um dich. Vielleicht ist dies die Zeit, in der du herausgefordert wirst, deine eigene Retterin und dein eigener sicherer Ort zu sein. Vielleicht wirst du im Moment daran erinnert, dass die Menschen, die sich von dir abgewendet haben, weil du für sie nicht mehr gut genug funktioniert hast, dich immer nur zu dir selbst zurückführten. Dich immer nur hierher führten. In dein Innen.

Und hier darf es dir gut gehen. Hier darfst du heile werden. Dich selbst erkennen. Jetzt ist die Zeit, in der du dir die gleiche Liebe schenkst, die du immer anderen gegeben hast. Es ist Zeit, die Vergangenheit loszulassen und dein Herz für die Liebe zu öffnen, mit der du geboren wurdest. Jetzt ist die Zeit, dich für die Wunder in deinem Leben zu öffnen. 

Du darfst verstehen, dass es in Ordnung ist, eine zarte und müde Seele zu haben. Du darfst anerkennen, dass es in Ordnung ist, sich selbst gegenüber sanft zu sein, dass es in Ordnung ist, das zu fühlen, was du fühlst. Du darfst wissen, dass es in Ordnung ist, nicht in Ordnung zu sein, dass es in Ordnung ist, traurig zu sein. 

Manchmal ist es schmerzhaft

Ich weiß. 

Mensch zu sein bedeutet anzunehmen, dass das Leben dich mit Umständen konfrontieren wird, die du schon lange und tief in dir begraben hast. Mit Dingen, deren Anerkennung schmerzhaft sein wird. Mit Menschen, die dich auf eine Art und Weise triggern, die in dich eindringen und dich so tief berühren, dass es schmerzhaft ist.

Das Leben schickt dir Menschen, die selbst all die verletzten Teile in sich tragen, die auch in dir sind. Weil dir das wehtut, lehnt dein Verstand sie ab. Wer will schon in seine eigenen Wunden schauen? Du richtest dich lieber in deinem Schmerz ein. Verfluchst ihn. Machst andere dafür verantwortlich und beschämst dich selbst mit niederträchtigen Gedanken. 

Trau dich herauszufinden, wer du wirklich bist. Welche Talente du hast. Was dir wahre Freude bereitet, und komm in deine innere Balance. In deine Kraft. In deine Weiblichkeit. Denn was sie uns nicht erzählen, ist, dass ein Mensch zu sein eine Menge Herausforderungen für uns bereithält. Dass es verwirrend und chaotisch sein kann.

Öffnest du dein Herz für dich selbst, wird die Liebe dir Heilung schenken. Nimm deine Verletzlichkeit in den Arm, wiege sie, küsse sie sanft und lass sie sein, wo sie ist. Erkenne sie an. Schenke ihr Liebe. Liebe dich selbst. Kümmere dich um dich selbst. Sei dein eigenes Zuhause. Auch an den Tagen, an denen du dich nicht magst.

Das Leben wird dich immer wachsen lassen, weil Leben Wachstum ist. Wehre dich nicht dagegen, sondern nimm es an. Manchmal scheint es dich fast zu zerbrechen. Aber nur fast. Das Leben will dich erblühen sehen und es wird dir viele Momente schenken, die dir auf deinem Weg ein guter Lehrer sein werden.

Mach dich bereit

Manchmal kommen diese Lehrer und tragen Verlust in sich. Sie kommen schmerzhaft und unbequem daher. Sie verlangen von dir, dass du dich ihnen öffnest und hingibst, um Heilung zu finden. Bleib im Vertrauen. Das Leben ist immer für dich. Mach dich bereit für seine Wunder.

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Foto: Adobe Stock

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Alle labern über Selbstliebe, wann aber fängst du damit an?

Alle labern über Selbstliebe, wann aber fängst du damit an?

Wann traust du dich, dich zu fühlen? Wie oft hast du dich schon über Selbstliebe reden hören? Wie viele Bücher hast du bereits gelesen, bist in fremde Geschichten eingetaucht, und gedacht wie schön es wäre, könntest du das auch.

Dich selbst lieben. Ohne Wenn und Aber.

Ich habe an dieser Stelle eine erste Frage an dich: Glaubst du, dass du es verdienst, dass du dich liebst?

Wie oft schon hast du vor dem Spiegel gestanden und deinen Körper angeschaut, dir ins Gesicht gesehen und gedacht: „Wenn ich erst mal xx Kilos abgenommen habe, meine Nase gerader ist, meine Brüste straffer, größer, kleiner, meine Schenkel schmaler …“„Wenn ich dies oder jenes erreicht habe, dann bin ich es wert mich selbst zu lieben.“ Und wie oft bist du gescheitert, weil du nicht bereit warst, in deine offenen Wunden zu schauen.

Sie stattdessen lieber mit einer sterilen Auflage abgedeckt und mit einem elastischen Verband verbunden hast. Vielleicht vorher noch zu getackert? Auch hier schauen wir lieber auf das, was uns im Außen angeboten wird. Auf unseren Körper, auf andere Körper, um uns zu vergleichen. Generell lieber auf andere. Weil uns unsere eigene Scham und Angst dazu treiben, persönliche Fehler durch das Aufdecken der Makel bei anderen, für uns selbst erträglicher zu machen. Wir urteilen also gnadenlos weiter und richten über andere. Letztendlich sind es immer fiese Richtersprüche gegen uns selbst.

Viel reden, wenig handeln bringt nichts in Bewegung

Wir leben in einer Zeit, in der wir Zugang zu enorm viel Wissen haben. Wir lernen viel, bilden uns weiter, bilden andere weiter und stopfen dabei fleißig mehr Informationen in unsere Köpfe. Auf das Thema Selbstliebe bezogen bedeutet das: Wenn wir keine Verbindung zu unserem Herzen haben, dann können wir das ganze aufgenommene Zeug nicht mit allen Sinnen begreifen. Nicht fühlen. Weil es dort, wo es wirklich etwas bewegen könnte, nicht ankommt.

Wissen ist mächtig, wenn wir es aber nicht anwenden, dann macht es nichts!

Selbstliebe ist ein Weg, ein Prozess, der dich dein Leben lang herausfordert. Dich an deine Grenzen führt und von dir verlangt, dass du den Mut aufbringst, nach innen zu gehen. So vermag sie es, dich über dich selbst hinauszutragen.

Deine Verletzlichkeit zu erkennen, zu umarmen und dich zu öffnen. Für dich. Nicht für andere! Sanft mit dir zu sein. Grenzen zu setzen. Für dich. Du darfst Nein sagen, dich abgrenzen, Menschen aus deinem Leben entlassen, die dir nicht guttun. Ganz ohne schlechtes Gewissen. Denn auch das ist Selbstliebe.

Mitgefühl für dich entwickeln. In Verbindung mit dir selbst treten. Dich trauen, dich ganz zu fühlen, damit deine Wunden heilen können.

Vor Verletzungen können wir uns nicht schützen

Wie wollen wir uns mit allem, was wir sind, fühlen, wenn wir weiterhin darauf vertrauen, dass die Mauerfrau in uns, nur die Mauern um unser Herz weiter aufbauen und verstärken muss, damit wir sicher sind vor neuen Verwundungen?

Es ist eben dieses Mauerwerk, das uns trennt. Von uns selbst. Wir wollen unsere Verletzlichkeit verstecken und verkriechen uns in uns. Vor Verletzungen können wir uns nicht schützen. Nicht uns selbst und auch andere nicht.

Unsere Mauerfrau vermag es nicht. Andere vermögen es nicht. Und wir können auch unsere Kinder davor nicht schützen. Letzteres war eine riesige Herausforderung für mich, weil ich fast alles getan hab und weiterhin hätte, um meinen Kindern Schmerz zu ersparen.Versuchen wir das, nehmen wir uns und unseren Kindern die Chance, durch Erfahrungen zu wachsen. Über uns hinauszuwachsen. Über sich selbst hinauszuwachsen.

Das, was dann an unsere Stelle wächst, ist die Mauer um unser Herz. Wir richten uns in unserem Schmerz ein. Verfluchen ihn. Machen andere dafür verantwortlich und beschämen uns mit niederträchtigen Gedanken und Worten. Gegen uns selbst gerichtet oder gegen andere macht hier keinen Unterschied, denn es trifft immer wieder uns selbst.

Ich will doch nur nicht im Schmerz ertrinken

Wir alle erfahren Abweisung, Strafe, Liebesentzug … und lernen zunächst, dass es sich besser anfühlt, wenn man gut funktioniert. Rückblickend kann ich sagen, dass ich 48 Jahre lang gegen mich selbst gekämpft habe.

Meine Mauerfrau war meine Heldin, half sie mir doch, nicht im Schmerz zu ertrinken. Nicht nur in dem großen Schmerzen, sondern vor allem auch in den vielen kleinen Stichen, die man mir verpassen konnte, weil ich glaubte, ich sei nicht gut genug. Formulieren konnte ich das so bis dahin nicht.

Bis ich 2014 wahrhaft am Boden war. Zerstört. Innerlich leer. Alles infrage stellend, vor allem mich selbst. Ich konnte nicht mehr länger nur nachplappern, was ich bis dahin über Selbstliebe glaubte, gelernt zu haben. Ich MUSSTE handeln.

Bis dahin hatte ich viele Bücher spiritueller Lehrer gelesen. Allen voran Eckhardt Tolle, Deepak Chopra, Louise L. Hay und meine Lehrerin auf meiner Reise ins „Wachwerden“ kennengelernt. Regelmäßig an Workshops teilgenommen und viel über Selbstliebe geredet. Gerne auf andere geschaut und sehr sehr ungern in mich selbst.

Ehrlich gesagt war ich auch gar nicht in der Lage dazu, weil meine Mauern um mein Herz viel zu groß waren. Ich hatte nicht nur elastische Verbände um meine Wunden gewickelt, sondern Tonnen von Gipslagen und Panzerstahlwände darum herum errichtet. Ein Hoch auf die Mauerfrau. Sie war meine Freundin. 2014 traf ich bewusst die Wahl, mutig zu sein und meine Verletzlichkeit zu umarmen.

2015 gründete ich dieses Blog-Magazin und veröffentlichte meine ersten Artikel. Sie halfen mir, mich selbst zu sehen. Ich wollte nicht länger über Selbstliebe reden und sie dabei nicht fühlen können. Ich machte mich auf meinen Weg.

Lass uns gemeinsam wachsen

Und hier bin ich nun. Bei mir, mit mir und in mir angekommen. In tiefem Frieden und Liebe zu mir selbst. Noch immer auf dem Weg. (Die ollen Herausforderungen lungern noch immer an der ein oder anderen Ecke.)

Ich wachse weiter. Und ich lade dich ein, mit mir zu wachsen!

In meinem Buch „Für dich einstehen, steht dir gut“ nehme ich dich mit auf meine Reise. Ich mache mich nackt, um dir den Weg zu zeigen.

Es macht mich demütig und erfüllt mich mit tiefer Dankbarkeit, dass du jetzt hier bist und bewusst deine Wahl treffen kannst. Denn du kannst nicht mehr sagen, du hättest es nicht gewusst.

Vielleicht nicht wahrhaben wollen. Eventuell nicht den Mut. Vielleicht nicht den Glauben und das Vertrauen.

Geh mit mir. Ich bin an deiner Seite. Steh für dich ein, denn das steht dir gut!

PS. Was bedeutet Selbstliebe für dich? Ich bin neugierig. Lass mir deinen Kommentar hier.

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