Bist du noch ein braves Mädchen, oder tanzt du schon?

Bist du noch ein braves Mädchen, oder tanzt du schon?

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Die Geschichte vom Bravsein fängt meistens schon sehr früh an. „Sei ein braves Mädchen.“, „Ein Mädchen macht das nicht.“, und wir lernen schnell: Sei nett, passe dich an und orientiere dich an dem, was andere von dir erwarten. So bauen wir dann eine an uns selbst gerichtete Erwartungshaltung auf und Kämpfer wie wir, geben alles dafür, diese auch zu erfüllen. Du verausgabst dich total. Du gibst alles. Du verstehst die Bedürfnisse all der Menschen in deinem Umfeld, du liest ihnen die Wünsche von den Augen ab und stellst deine eigenen Wünsche und Bedürfnisse gerne hinten an.

Du weißt schon, bevor es dein Gegenüber weiß, was ihm fehlt und richtest dein Verhalten danach aus. Du bist dir nicht zu schade, kleinste Dienste zu leisten, immer und immer wieder. Selbstverständlich machst du das alles ohne eine Gegenleistung zu erwarten, du gibst eben gerne. Denkst du. Still und heimlich denkst du, dass es aber schon prima wäre, wenn du mit all dem, was du tust, gesehen wirst. So ein kleines Lob zum Beispiel, ein wenig Anerkennung und Liebe, sollten schon drin sein. Und deswegen machst du weiter, verbiegst dich, passt dich an und bist brav.

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Hast du auch die Nase voll davon, immer stark zu sein?

Hast du auch die Nase voll davon, immer stark zu sein?

Ganz ehrlich, Hand aufs Herz, bist du auch manchmal müde davon, immer stark zu sein? Immer wieder zu zeigen, was du drauf hast. Dich immer wieder in diesen ständigen Wettstreit zu schmeißen und bloß keine Schwächen zeigen. Es ist doch mittlerweile fast alles zum Wettkampf geworden: der Job, die Freundschaften aufrecht halten, die Beziehung, perfekt aussehen, der Sex. Was soll ich sagen, das ganze Leben. Abgerundet wird das alles dann durch die irreale Welt der vielen Likes, Herzchen und Shares auf den Social Media Plattformen.

Das Leben wird brav geteilt mit der Welt. Schnell noch den Status updaten, lustige Bildchen hochladen – besser noch solche, auf denen wir unser Glücklichsein und unseren Erfolg deutlich sichtbar machen können – und dann im Sekundentakt reloaden, damit wir auch alle neuen Herzchen und Likes mitbekommen. Beliebtheit im Liveticker. Gehört doch dazu, denn schließlich können nicht nur unsere Familien und Freunde unsere Profile sehen, sondern auch unsere Chefs, Kollegen und alle anderen, die wir beeindrucken wollen. Zumindest aber zeigen wollen, dass wir das Leben rocken und nicht, dass wir von ihm verschluckt werden. (mehr …)

Mister Minderwert und Mister Zweifel: zwei Freunde treffen sich in meinem Kopf

Mister Minderwert und Mister Zweifel: zwei Freunde treffen sich in meinem Kopf

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Wenn der Zweifel kommt und den Minderwert füttert.

Genau in diesem Moment beginnt die Party in meinem Kopf. Die Hauptdarsteller: Mister Minderwert und Mister Zweifel. Völlig ungeniert und ohne ausdrückliche Einladung meinerseits, nisten sie sich ein und benehmen sich dabei sehr rüpelhaft. Während Mister Minderwert ständig an mir rumnörgelt: „Du bist zu dick. Dein Busen ist zu klein. Du kriegst auch wirklich gar nichts auf die Reihe. Das hast du nicht verdient. Du hast zwei linke Hände …“, wird Mister Zweifel aktiv, wenn ich gerade dabei bin, mich zu berappeln: „Bist du dir sicher, dass du das kannst? Willst du das nicht lieber sein lassen? Denk mal nach, warum solltest ausgerechnet du Glück haben?“ (mehr …)

Entscheidungen trifft man nicht immer fürs ganze Leben

Entscheidungen trifft man nicht immer fürs ganze Leben

Entscheidungen trifft man nicht immer fürs ganze Leben, wie oft habe ich mich immer wieder daran erinnert. Ganz besonders dann, wenn die Angst vor der Entscheidung viel zu groß war. Hilfe, ich kann mich nicht entscheiden. Damit bin ich nicht alleine und dennoch, hat mir dieses Wissen in meinen unsicheren Zeiten nicht geholfen. Es gab Phasen in meinem Leben, da hat mich schon die Entscheidung für ein Gericht auf der Speisekarte überfordert. Es hätte ja sein können, dass mir das Essen der anderen dann doch besser gefallen hätte. Ganz zu schweigen von den vielen täglichen Entscheidungen, angefangen bei den ganz Kleinen, bis hin zu den vermeintlich Wichtigen.

Schon als Teenager habe ich ständig meine Mutter gefragt, wie sie entscheiden würde. Ich wollte mich absichern und am liebsten gar keine Entscheidung alleine treffen. Ich wollte die Abkürzung, suchte das Versteck, aus Angst davor einen Fehler zu machen. Wie recht Charles de Gaulle mit diesem Zitat hat: „Es ist besser, unvollkommene Entscheidungen durchzuführen, als beständig nach vollkommenen Entscheidungen zu suchen, die es niemals geben wird.“ Wäre da nicht die Angst, die uns im Wege steht …

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