Meine lange Reise der Selbsterniedrigung

Meine lange Reise der Selbsterniedrigung

Meine lange Reise der Selbsterniedrigung

Es zerriss mich festzustellen, dass ich jemanden liebte, dass die Liebe allein aber nicht zu reichen schien. Nicht etwa, weil ich zu wenig davon empfand, sondern weil auch die größte Liebe als Grund nicht ausreicht, um mit einem Menschen zusammen zu sein. Denn nur, weil ich mein Herz an jemanden verschenke, muss das nicht bedeuten, dass das zu einer erfüllenden Beziehung führt. Anstatt mir das einzugestehen, machte mich die Situation eher ohnmächtig, schließlich wütend und dann habe ich aufgegeben.

Wahrscheinlich könnten wir beide einen dicken Schinken über unsere Verletzungen und Enttäuschungen rausbringen. Über all die Reinfälle, verletzten Gefühle und die damit verbundene Ohnmacht, die nicht selten in einer fiesen Wut endet. Gerne auch gegen uns selbst.

Vielleicht bist du nicht bei der Person, die dein Herz gewählt hat. Vielleicht funktioniert das Leben so nicht. Es mag sein, dass du nicht bekommst, was du willst.

Vielleicht aber findest du am Ende, was du brauchst und zu dir gehört, denn vielleicht weiß das Universum besser, was du brauchst als du selbst auf der Jagd nach Liebe und Anerkennung.

Ich wünsche dir, dass du eines Tages bereit bist deine Strenge dir selbst gegenüber in eine sanfte Zartheit umzuwandeln.

Vielleicht Liebe?

Vielleicht hat sich die Liebe, von der du dachtest, sie wäre es geändert?

Vielleicht geht es von „Ich werde auf dich warten und dich nach der Arbeit anrufen“ zu „Ich gehe schlafen, ich bin müde.“ Und vielleicht geht es von „Ich bin für dich da, du musst dir keine Sorgen machen“ zu „Ich wünschte wirklich, du würdest nicht immer nerven mit deinen seltsamen Gedanken.“

Oder es geht von „Ich wähle dich“ zu „Ich muss mich jetzt selbst wählen“.

Vielleicht kann die Liebe nicht mit bestimmten Menschen wachsen.

Vielleicht passt sie nicht mehr zu derjenigen, in die du hineinwächst. Vielleicht wirst du zu groß dafür. Vielleicht wird es aber auch zu schmerzhaft, weil du dich zu sehr verbiegst.

Vielleicht ist es wie der Pullover, den du schon immer geliebt hast, oder dein Kinderbett. Du lernst es für das zu schätzen, was es war, aber du kommst damit klar, dass du ihm entwachsen bist. Du lernst es loszulassen.

Keine fette Party?

Und vielleicht ist das Loslassen der Liebe keine fette Party am Ende eines dunklen Tunnels.

Vielleicht ist das Loslassen der Moment, in dem du entscheidest, dass du die Vergangenheit nicht länger in dir lebendig halten kannst.

Vielleicht ist es in dir ganz leise, vielleicht gibt es keine Checkliste oder eine beste Möglichkeit jetzt damit umzugehen, weil es noch so tief sitzt und die Wunde noch blutet.

Vielleicht lernst du einfach nur, wie du deinen Griff lockerst, wie du Dinge sein lässt, wie du deine Arme niederlegst weil du sie nicht mehr schützend vor dein Herz halten musst. Weil du verstanden hast, dass dich die Mauer, die du um dein Herz errichtet hast nicht heilen kann.

Vielleicht wird es so gemacht – in der Stille von allem, in der Ruhe des Alltags.

Wenn dein Herz heilt, kann es sich noch immer schwer anfühlen, weil du all die Last erkennst, die du all die Jahre schweigend getragen hast.

Vielleicht mag es sich anfühlen, als wenn du nicht genug für das gekämpft hast, was du als Liebe verstanden hast. Du empfindest Schuld und scheinst gescheitert. Vielleicht bist du aber nur zu lange geblieben. Viel länger als du es solltest und du wünschst dir, du hättest die Zeichen früher erkannt. Bevor deine zarte Seele sich zurückgezogen hat, weil sie deinen Schmerz nicht mehr aushalten konnte. 

Vielleicht hast du deine Lektion auf die ganz harte Weise gelernt und denkst, du hättest es so verdient.

Weggehen war das Beste für mich

Ich habe für mich gelernt, dass das Weggehen das Beste für mich war. Das Beste, was ich für mich selbst und für die Person tun konnte, die ich liebte.

Ich konnte meinen Frieden machen und auch wenn ich dafür ein paar Jahre voller Schmerz, Wut, Angst, Leid, Neid, Selbstmitleid gebraucht habe, so konnte ich dadurch wachsen. Und nur so bin ich heute die Frau, die dir diese Zeilen schreibt.

Vielleicht machst du Frieden, wenn du weggehst, mit der Tatsache, dass sich manchmal Dinge und Menschen und das, was du für das Glück hältst, ändern.

Vielleicht ist es das Mutigste, was du tun kannst.

Wenn du weggehst, machst du vielleicht nicht den größten Fehler deines Lebens. Vielleicht fängt dein Leben aber auch erst an, wenn du weggehst.

Es ist okay. Du bist okay. Und das Leben will uns Fehler machen lassen, damit wir erkennen, was wir nicht sind.

Foto: Adobe Stock

PS Mehr über die Zeiten der Dunkelheit in meinem Leben, liest du in meinem Buch. Oder du kannst es dir hier auch von mir vorlesen lassen.

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Hast du heute schon gelebt?

Hast du heute schon gelebt?

Hast du heute schon gelebt?

Oder hast du wieder brav mitgespielt im Spiel der anderen? Dich fein angepasst und warst gehorsam?

Bloß nicht zu weit aus der Komfortzone herauswagen, denn schließlich hast du dich dort ja schon so viele Jahre lang gut eingerichtet und die anderen mögen dich so. So angepasst, unauffällig, lieb und nett. Sie mögen deine Vorhersehbarkeit, denn so bist du am einfachsten zu lenken und merkst es nicht mal.

Die Magenbeschwerden, die häufige Übelkeit, der ständig leichte Kopfschmerz, der Tinnitus, die Rückenbeschwerden, all das ist so normal geworden, dass es irgendwie zur Komfortzone gehört. Es kann ja auch nicht alles komfortabel sein und Wehwehchen hat doch jede. Die Pillenkiste ist groß, für jedes Aua eine Pille. Hauptsache weg damit, weg mit dem Schmerz und vielleicht ein bisschen betäuben.

Da hilft natürlich auch das eigene Pflichtgefühl, die Arbeit und dein gutes Funktionieren, denn wer gut funktioniert, der muss nicht so viel denken und vor allem nicht so viel fühlen. Da kann man sein Programm einfach abspulen.

Verbotene Gefühle

Wir haben uns so sehr verboten zu fühlen, dass unsere Besuche in unserem Herzen immer nur noch von kurzer Dauer sind. So viel gibt es da auch gar nicht mehr zu sehen, es ist alles gut verstaut in kleine und große Kisten und diese allesamt fein auf- und nebeneinandergestapelt.

hast du heute schon gelebt - kindofbeauty

Oft genug dienen diese Besuche nur dazu, die Mauer um unser Herz noch höher zu bauen.

Wir werfen also nicht mal mehr einen Blick in eine der Kisten hinein, sondern verbarrikadieren, was das Zeug hält.

Wir glauben, dass wir uns so schützen können. Vor dem Schmerz, der Trauer und all dem Übel in dieser Welt.

 

Aber so geht das nun mal nicht. 

Was wir mit diesem Verhalten erreichen, ist, dass wir uns von uns selbst trennen. Von unserem Selbst abschneiden und das treibt uns erst recht in die Arme der Falschen.

Wenn wir uns selbst nicht fühlen, dann können wir uns auch nicht vertrauen. Wenn wir uns nicht vertrauen können, dann können wir auch keine Verantwortung übernehmen.

Also lassen wir andere über uns entscheiden, denn sie scheinen es ja besser zu wissen. Am Ende können wir dann sagen, dass wir es ja nicht gewesen sind und die Suche nach den Schuldigen läuft auf Hochtouren.

Geht es aber überhaupt um Schuld? Oder geht es vielleicht darum, was uns als Menschen ausmacht? Geht es um unsere Menschlichkeit?

Als wir uns mit unserer Geburt entschieden haben, noch einmal auf diese wundervolle Mutter Erde zu inkarnieren, da taten wir dies im absoluten Vertrauen zu Gott und unserem Selbst. Wir waren uns so sicher, dass wir uns erinnern, wer wir sind, dass wir bereit waren neue Erfahrungen zu machen und Heilung zu erleben.

Kannst du dir also vorstellen, dass es vielleicht sogar darum geht, unser eigenes Wesen zu finden und ihm treu zu bleiben? Eventuell geht es darum, dass wir begreifen wer wir sind und den Mut gewinnen, uns selbst zu leben?

Hast du heute schon gelebt?

Weißt du, wenn wir eines schönen Tages unseren Körper verlassen und von dieser in eine andere Welt übergehen, dann wird man uns dort nicht fragen, ob wir auch immer brav funktioniert haben.

Man wird uns nicht fragen, ob wir auch wirklich alles dafür getan haben, dass wir anderen gefallen. Ob wir ihre Bedürfnisse erfüllt haben.

Wir werden ganz sicher nicht daran gemessen oder gar bewertet, wie viel Kohle wir hier gescheffelt haben.

Ob du eine fette Karre gefahren hast, die irrsinnigsten Designerklamotten tragen oder den teuersten Urlaub machen konntest und eine wahre Superheldin des Konsums warst. Und ob du mal hier und da etwas gespendet hast, um dein schlechtes Gewissen zu beruhigen, weil es dir sonst ziemlich egal war, auf wessen Kosten du dein sauer verdientes Geld in den gierigen Schlund des Konsummonsters gestopft hast und ohne Rücksicht auf Verluste diese unsere Mutter Erde ausgebeutet hast. Zumindest aber durch dein Verhalten dabei mitgeholfen hast.

Man wird uns auch nicht bewundern, wenn wir uns hier so richtig aufgeopfert haben.

Es wird keiner dastehen und dir applaudieren, wenn du hier in diesem Leben gehorsam warst, den anderen oder dem System genügt hast. Dich so richtig selbst vergessen hast und dich hast verbiegen oder gar brechen lassen.

Es wird keiner fragen: Hast du auch brav rund um die Uhr die Nachrichten konsumiert, dich mit negativer Energie aufgeladen und dich den dich erniedrigenden Gedanken zum Fraß vorgeworfen?

Was aber hast du für dich getan?

Vielleicht aber wird man dich fragen, was hast du für dich getan? Für deine geistige Weiterentwicklung? Wem hast du gedient und wem bist du gefolgt? Wofür hast du dich entschieden, für das Haben oder für das Sein? Das Materielle oder den Geist?

gefühle - kindofbeauty

Hast du dich regelmäßig, im besten Fall täglich, mit dem Heiligen verbunden?

Hast du gebetet für deine Brüder und Schwestern im Geist? Für andere Sorge getragen (ohne dich zu opfern) und in deinem Handeln das Ganze gesehen und nicht nur deinen persönlichen (materiellen) Vorteil?

Warst du bereit, dich selbst zu betrachten und das Leben und den Tod zu überdenken? Hast du Mutter Erde gedient und begriffen, dass du nicht auf ihr lebst, sondern mit ihr lebst?

Es liegt etwas Gutes in dieser Krise

Hast du heute schon gelebt? Es liegt etwas Gutes in dieser Krise. Eine soziale und auch eine geistige Forderung. Nimm sie an. Jetzt.

Du hast jetzt die große Chance, dich für die Liebe, das Vertrauen, die Freude und die Kreativität zu entscheiden.

Fühle dich nicht schuldig, Glück zu empfinden und deiner Freude Ausdruck zu verleihen während dieser schwierigen Zeiten. 

Es ist weder solidarisch noch ein Akt der Nächstenliebe, wenn du in den Gesang der Ängste deiner Nächsten miteinsteigst. 

Besinne dich. Bleibe ruhig. Bete. Kümmere dich gut um dich selbst, so sorgst du auch gut für alle anderen. Achte auf dein geistiges Zuhause, sorge gut für deinen Körper und lass deine Seele wie eine Quelle singen. Verbinde dich mit deiner geistigen Heimat.

Tanze. Singe. Musiziere. Male. Schreib Gedichte oder Geschichten. Backe Brot. Koche dir ein feines Essen. Stricke oder häkle. Sei kreativ.

Alles, was du jetzt brauchst, ist in dir. Verbinde dich mit deinem Herzen, denn es kennt den Weg. Folge dem Licht in dir und füttere nicht länger die Dunkelheit mit deiner Opferbereitschaft. 

Das Göttliche, Heilige, Geistige, das Leben wird niemals Opfer von dir, noch von sonst irgendwem verlangen. Es will gelebt, erfahren und gefühlt werden mit allem, was sich zeigt. 

Hast du heute schon gelebt? Was denkst du? Schreib es mir.

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Ich bin wütend

Ich bin wütend

Ich bin wütend. Ich empfinde Wut und finde es gar nicht so leicht mir das einzugestehen, denn schließlich will ich mich selbst gar nicht als wütende Frau sehen. Und fühlen will ich das schon gar nicht. Wut ist negativ behaftet und ich bin auf gar keinen Fall negativ, also nicht wütend. Lüge ich mich einmal mehr selbst an, denn das hab ich drauf.

Nun ist das mit der Wut so, wie mit allen anderen Dingen auch: Verbietest du sie dir, dann verhält sie sich wie ein kleiner Schwelbrand. Den nimmt man auch nicht auf den ersten Blick wahr und bis man ihn sieht, hat er schon viel Schaden angerichtet.

Du willst wissen, warum oder worauf ich wütend bin?

Mich nervt diese unsägliche Krise so dermaßen. Und bevor du jetzt gleich in meine Wut miteinsteigst, hol dir eine Tasse Tee oder Kaffee, atme tief durch und versuche nicht gleich deine eigenen Gedanken toben zu lassen, sondern lies, höre zu, lausche und lass sein.

Ich will dich nicht aufwiegeln, nicht manipulieren und es geht auch nicht um die Sache als solche, sondern um das, was sie mit mir macht – und vielleicht auch mit dir.

Ich werde hier also mit dir nicht über das Virus, die Maßnahmen und ob das alles gerechtfertigt ist, oder nicht, sprechen. Auch stelle ich hier ganz sicher keine Vermutungen darüber an oder spekuliere laut, wo das wohl hinführen soll. Ich werde und will für niemanden Partei ergreifen, aber habe natürlich eine Meinung dazu. Jetzt will ich erst mal zu mir und meinen eigenen Gefühlen stehen, das ist für den Moment Herausforderung genug.

Ich bemühe mich auch, keine W-Frage zu stellen. Es wird auch keine repräsentativen Schuldigen geben. Aber meine Wut will gesehen, gefühlt und ausgesprochen werden, möchte sich Gehör verschaffen, wenn du also Lust hast, mit mir gemeinsam auf meine Wut zu schauen, dann viel Freude beim Weiterlesen. Ich meine, immerhin schauen wir uns ja auch alle diese Millionen Serien an und tauchen nur allzu bereitwillig in das Drama Anderer ein. Heute also in meins.

Meine aktuelle Wut-Liste (die Kurz-Version)

Ich bin wütend, wenn ich all die Menschen mit ihren Masken sehe. Und die Schilder auf den Straßen: Hier beginnt die Maskenpflicht.

Es macht mich wütend, wenn ich Lock-Down, Mega Lock-Down, Lock-Down light, Social-Distancing, Impfungen, Zwangs-Impfungen, Keine-Zwangs-Impfungen, Maskenpflicht, Ausgangssperre, mutiertes Virus, Beherbergungsverbot, Betretungsverbot, Distanzunterricht, Kita-Notversorgung, Kollateralschaden (das sind wahrscheinlich noch nicht alle Worte, die mich rasend machen) höre.

Ganz besonders, wenn in diesem Zusammenhang von Nächstenliebe gesprochen wird.

Es macht mich traurig und wütend, wenn ich Eltern auf den Spielplätzen mit Masken sehe. Wenn ich kleine Kinder mit Masken sehe, könnte ich heulen vor Wut. Dann möchte ich sie alle schütteln, die Erwachsenen, und die Kinder in den Arm nehmen, ihnen über den Kopf streicheln und sagen, dass alles gut wird.

Es macht mich unendlich traurig und wütend, wenn ich die vielen Alten leiden, Geschäftsleute pleite gehen sehe und vor allem, wenn ich all das fühle. Und ich fühle diese kollektive Angst, Aggression, Wut, Verzweiflung und Ohnmacht. Diese Energien kosten mich so wahnsinnig viel Kraft und vielleicht kennst du das, weil du selbst so sehr feinfühlig und hochsensibel bist.

Die Lügen der Politiker machen mich wütend und das ganze Getue und Gelaber. Diese Angstmacherei, ganz gleich von welcher Seite man dieses Thema angehen will. Die Hetzerei. Das Denunzieren. Die Trennung.

Ich hab echt gedacht, ich sei cool.

Hätte das im Griff. Es würde mich nicht beeinflussen. Ich hab dem Thema Wut doch schließlich 16 Seiten in meinem Buch gewidmet, bin also die Chef-Trainerin der Wut im Bauch. (Er-)Kenne sie.

 

Selbstliebe - kind of beauty

Und als so coole Frau kann ich selbstredend auch mit ihr umgehen. Hey, hab ich schon erwähnt, dass ich keine Nachrichten, null Komma gar keine Mainstreammedien und auch die anderen sogenannten alternativen Medien mehr konsumiere? Keine Telegram-Gruppe mehr. Kein TV. Selbst Radio höre ich schon seit 5 Wochen nicht mehr.

Nun habe ich festgestellt, meine Wut ist noch da. Okay, vorher habe ich behauptet, ich hätte keine Wut in mir. Ja das mit dem selbst Belügen klappt gut. Ist auch entspannter so. Tut nicht so weh. Macht das Leben leichter – auch so eine Lüge – denn das tut es nicht.

Was mir auch klar geworden ist, ich muss gar nichts Mediales konsumieren, es reicht, wenn ich mit Menschen bin oder Menschen beobachte. Denn dieses leidige Thema ist Nummer 1 aller Gesprächsthemen.

Und jetzt will ich nicht mehr

Und das, obwohl ich weiß, dass verdrängen, wegdrücken oder weglächeln weder hilft noch funktioniert. Das ist wie ein Bumerang, der kommt auch immer wieder zurück.

Dennoch: Ich will davon nichts mehr hören. Nicht mehr darüber diskutieren, denn es hinterlässt immer etwas in mir. Das sehe oder fühle ich nicht immer auf den ersten Blick, aber wenn ich ehrlich bin mit mir und auch zu dir hier, dann macht es sehr wohl etwas mit mir.

Ich nehme nämlich die Gedanken aus den Gesprächen mit in mein gemütliches Zuhause in meinem Köpfchen. Und wie Gedanken so sind, teilen sie sich, vermehren sich, drehen sich im Kreis. Spekulieren, behaupten, erfinden sich neu, um sich dann selbst zu bestätigen.

Ganz gerade heraus gesagt: Es macht mir Angst! Ja, ich weiß. So coole Frauen wie ich haben keine Ängste, die stehen nämlich total über den Dingen. Lässig, weise und lächelnd.

ich bin wütend - kindofbeauty

Hätte ich nur nicht entschieden mit der Lügerei aufzuhören, wie leicht könnte es sein. Denn diese scheinheilige Welt liebt die Lügen und ihre Lügner.

Da wäre dann auch gleich noch etwas, das mich wütend macht:

Ich will alle diese Lügen in dieser sch… scheinheiligen Welt nicht mehr hören. Auch meine eigenen nicht, denn davon gibt es noch so einige zu entlarven und aufzudecken.

Damit bin ich noch nicht fertig. Klar, meine Gefühle darüber machen mich auch wütend.

Wut – ein Aspekt der Angst

Es gibt Momente, da hab ich Angst vor der Zerstörung. Angst vor der Trennung. Fühle mich in einigen Augenblicken total alleine und empfinde das nicht als Gnade, wie sonst, sondern als Last.

Da sehe und fühle ich die Menschheit und komme damit nicht klar. Ich habe Angst, dass alles so bleiben oder noch schlimmer werden könnte. Diese Angst macht mich wütend.

Und auch wenn ich weiß, dass das nicht passieren wird, weil ich an das Leben selbst glaube, weil ich an die Schöpfung glaube und in Gott vertraue, so scheint mein Glaube und mein Vertrauen in diesen Momenten nicht stark genug.

Es ist die Angst als Gegenspieler der Liebe, die in einem ständigen Kampf um meine Aufmerksamkeit meine Gedanken besitzen will. Dafür ist ihr jedes Mittel recht und ich bin oft nicht achtsam genug und meinen Gewohnheiten im Denken und Tun verfallen.

Packe ich es also an und erlaube mir zu fühlen. Mich zu fühlen. Die Wut zu fühlen. Die Angst, die sich dahinter verbergen will, zu fühlen. Deswegen bin ich kein schlechter und auch kein schwacher Mensch, sondern eine echt richtig hammer mutige Frau. Und ich traue mich, diese Wut vor dir und mir auszusprechen.

Wut muss nicht immer negativ sein.

So biete ich mich der Wut nicht als Opfer, sondern als Freundin an. Du willst gesehen werden, Wut? Okay, dann zeig dich. Ich gehe nicht in den Widerstand und halte dich fest, sondern ich erkenne dich als einen Teil von mir an, denn nur so kann ich dich loslassen.

Aber nun sammle ich erst einmal Kraft und Energie und halte mich an das, was die Natur macht: Ich mache Pause. Gehe in den Winterschlaf. Erlaube mir zu ruhen und gönne mir Stille, um in der Stille die Wut in Ruhe anschauen, fühlen und gehen lassen zu können. Aber auch alle anderen Gefühle, die auftauchen. Halte mit nichts mehr zurück und lasse alles ans Licht kommen. Ich lasse meinen Geist wie klares Wasser fließen und mach mich weiter auf den Weg in meine Kraft.

Kommst du mit?

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Deine Michaela

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Nichts und niemand kann dich verletzen außer deine Gedanken

Nichts und niemand kann dich verletzen außer deine Gedanken

Wo bin ich nun mit meinem Leben? Ich fühle Jahre aneinanderkleben.

Träume scheinen ausgeträumt, die Gewohnheit schon lange meine Wege säumt.

Wo ist die Neugier auf das Leben? Hab ich vergessen, dass es hat so viel zu geben?

Doch such ich bloß schon lange Zeit nach vermeintlich großer Sicherheit.

Im Denken scheint man sie zu finden, drum lass ich meine Gedanken winden.

Sie kommen immer wieder zu dem Schluss, dass ich nur Geld besitzen muss.

So macht man das hier auf dieser Welt, sagen sie, und ich folg’ dem Geld.

Ich rede schlau als kluge Frau.

Über die Liebe, das Leben und das Sein und wie gut es tut, die Seel’ zu befrein.

Von heile werden, Frieden finden, Liebe teilen, Glaube an Gott und verfalle doch viel zu oft selbst dem ewigen Trott.

Wenn ich dies habe, dann bin ich frei, verspricht mein Gedanke und lacht dabei.

Sein Lachen ist falsch, denn er ist nicht ehrlich, es ist nur sein Spiel und das ist gefährlich.

Es geht um das Haben, nicht um das Sein und das verkauft er mir als heiligen Schein.

Hast du nicht viel, so erzählt er mir, dann kommst du nicht weit, denn es fehlt die Sicherheit.

Doch sehe ich mich in der Scheinheiligkeit und statt zu beklagen, werd ich es wagen und mach mich bereit.

Ich gehe tief in mein Herz und in einer der Kammern, da seh ich den Schmerz und hör ihn jammern.

Doch diesmal stimme ich nicht in sein Jammern mit ein, sondern lächel ihn an und lasse ihn sein.

Der alte Impuls kommt, Schmerz schnell zu verstecken, aber davon lass ich mich nicht mehr verschrecken.

Mutig fühle ich ihn von allen Seiten und löse die Angst, er könne mir Pein bereiten.

Ich fühle tief in ihn rein, hör auf seine Botschaft und mach mein Herz ganz weit. Er hat was zu sagen, ich was zu lernen, denn ich bin bereit.

Mit so wenig Macht scheint der Schmerz eher klein und meine Überraschung ist groß, als ich erkenne: er ist ein Gedanke bloß.

Mein Schmerz – ein Gedanke?

Nun denn, die Gedanken sind frei und so lass’ ich ihn los, denn im Denken ist Wahl dabei.

Möge Gottes Wille durch mich und alle Menschen geschehen und der Plan der Liebe und des Lichts alle Zeit erblühen.

 

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Gutes wird kommen

Gutes wird kommen

Gutes wird kommen. So viele wundervolle, magische und zauberhafte Momente, die nur für dich sind. Und sie werden immer kommen.

Und die harten Zeiten? Nun, auch sie werden kommen. Aber du wirst gut mit ihnen sein. Du hast sie immer gemeistert, all die harten Zeiten und du wirst es immer. 

Du bist genau richtig für diese Welt. Für diese Welt bist du geschaffen. Für diese wundervolle Mutter Erde voller Wildheit und Schönheit, Chaos und Magie, Zerstörung und Wiedergeburt, Dunkelheit und Licht, Verwirrung und Klarheit und Liebe und Vertrauen, Glaube und Hoffnung. 

Du meisterst all dies. Jede einzelne Facette davon und erinnere dich daran, dass all das Gute immer wieder auf dich wartet. Du musst dich nur daran erinnern und es begrüßen. Verliere also niemals deine Hoffnung. Niemals deinen Glauben. Niemals deine Liebe. 

Das Licht wird immer wieder zu dir zurückkehren. Immer. Manchmal brauchst du dich nur daran erinnern, dich in das Gefühl begeben und die Dunkelheit wird weichen. 

Es reicht ein Funke. Und dieser Funke ist in dir. Immer. Zünde ihn an und lass dein Licht strahlen. 

Selbstliebe - kind of beauty

Gutes wird kommen.

So viele wundervolle, magische und zauberhafte Momente, die nur für dich sind. Und sie werden immer kommen.

Heilung wird kommen. In Wellen und verschiedenen Formen wird sie dich erreichen. Wenn du nur gut zuhörst. Auf deine Seele achtgibst und dich besinnst, die Stille aufsuchst und dich dir selbst hingibst.

Oft sind wir von dem Schmerz so sehr verzehrt, dann vergessen wir uns. Wir verlieren unsere eigene Weisheit aus den Augen, wir vergessen unsere eigene Kraft. Wir sind nicht in Verbindung mit unserem höheren Selbst.

Heilen heißt verwandeln. Es soll uns erlauben, die alten Muster und Überzeugungen freizugeben, die nicht mehr mit unserem Leben unserer Welt und dem übereinstimmen, zu dem wir bestimmt sind.

Der Schmerz, den wir fühlen, hängt unmittelbar damit zusammen, dass wir noch nicht bereit sind diese Version von uns loszulassen. Wir können ihn nicht einfach weggeben, weil wir ihn nicht mehr haben wollen. Er verlangt unser genaues Hinsehen. Hineinfühlen. Betrachten. Das Anerkennen. Die Annahme. Das vollständige Integrieren. Er ist ein Teil von uns, der um Hilfe bittet.

Der Heilungsprozess erkennt an, wer wir waren, gibt frei, dass es kein Teil von uns mehr ist, und öffnet unser Herz für den Transformationsprozess, der stattfindet.

Sei sanft mit dir selbst, du löschst schmerzhafte Energie, die von vielen Generationen weitergegeben wurde.

Sei sanft mit deinem Sein,

denn deine Seele führt dich auf einen neuen Weg, der vor dir liegt und für dich angelegt ist.

Gutes wird kommen - kindofbeauty

Glaube an dich selbst, denn alles, was geschieht, soll geschehen und soll dich stärker machen, dir Mut machen, und das alles ist als Teil deines Lebensplans geschrieben. Dies ist dein Seelenvertrag, das Leben, das du gewählt hast bevor du diese Welt betreten hast.

Fürchte dich nicht, denn du wirst dadurch an den Ort der Heilung in den Raum der Heilung gelangen.

Es braucht nur Geduld und Offenheit, um zu heilen.

Gutes wird kommen. So viele wundervolle, magische und zauberhafte Momente, die nur für dich sind. Und sie werden immer kommen.

Du musst dich nur daran erinnern und es begrüßen. Schenke dir Raum für die Hoffnung. Pflege deinen Glauben. Kultiviere deine dir innewohnende Liebe mit jedem Atemzug.

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Schmerz, ich habe keine Angst mehr vor dir!

Schmerz, ich habe keine Angst mehr vor dir!

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Schmerz, ich habe keine Angst mehr vor dir!

Wir sind viele und baden alle im gleichen Schmerz und es scheint ein ewiger Wettlauf zu sein.

Ein langer Weg durch einen Hauch von Glück und Liebe, der Sehnsucht nach innerem Frieden und Freiheit und dem immer wiederkehrenden Schmerz und Leid.

Denn irgendwie scheint der Mensch ja noch immer nicht gelernt zu haben. Wir halten fest und können nicht loslassen. In wunderschönen Momenten wünschen wir uns, dass diese ewig dauern mögen, was nichts anderes als ein Ausdruck der Angst vor Verlust ist und unseren Mangel zeigt. In den doofen Zeiten suchen wir Schuldige und baden im Selbstmitleid. In beiden Fällen bitten wir das Leid, bei uns zu bleiben, denn es ist die Angst, die uns treibt und nicht die Liebe.

Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen

Anders gesagt: Die guten Erinnerungen hinter Schloss und Riegel, gut eingesperrt und aufgespart, ins Fotoalbum eingeklebt und im Herzen hinter dicken Mauern versteckt. Rausgeholt werden sie nur, wenn die Seele ordentlich brennt (vor Schmerz versteht sich), weil sie den Schmerz dann etwas erträglicher machen und dir Hoffnung auf bessere Zeiten geben. Vielleicht sind diese guten Erinnerungen auch eine schöne Gelegenheit, dir den Schmerz schön zu reden, den du wieder und wieder fühlst?

Die schlechten Erinnerungen jedenfalls, die kommen ins Köpfchen. Und zwar immer abrufbereit. Verbrüdert mit ihrem Kumpel der Angst und einer Menge niederträchtiger Gedanken. Vorzugsweise gegen dich selbst gerichtet, denn so sind sie am effektivsten.

Das ist die perfekte Grundlage für die klassische Vermeidungstaktik: Vermeide Schmerz und Leid und komm mit möglichst wenig Schrammen, blutenden Wunden und Narben auf der Seele durchs Leben.

Ein bisschen Glück könnte man sich ja auch kaufen. Neue Handtasche, neue Schuhe, neue Klamotten, neue Deko, neuer Lippenstift. Das kennen wir doch alle, ist so ein bisschen wie Versöhnungssex. Eine perfide Art und Weise sich selbst zu hintergehen. Nicht hinschauen. Ablenken.

Oder ist es eher mit dem vorgetäuschten Orgasmus vergleichbar? Nach dem Motto: so tun als ob hilft zumindest kurzfristig. Mit Nachhaltigkeit haben wir als Menschen ja ohnehin so unsere Schwierigkeiten, denn da wird auch oft nur laut geplappert und wenig umgesetzt. Gekauft wird dann am Ende doch das, was der Kopf gerade begehrt. Es ist der Kopf, der selbstsüchtig einfordert, nicht teilen kann und ständig neue Bestätigung braucht.

Deine Seele braucht so wenig

Narben auf deiner Seele

Deine Seele braucht so wenig, weil sie die reine Liebe ist. Und diese wahrhaftige Liebe ist in sich vollständig. Sie braucht nichts von außen. Daraus lässt sich schließen, dass du in dir vollständig bist, wenn du in der Liebe bist. Dumm nur, dass wir sie nicht fühlen können und deswegen glauben, wir müssten sie außerhalb von uns finden.

Du willst also geliebt werden, weil sich das einfach besser anfühlt. So schön heimelig, warm, verstanden, gut aufgehoben und sicher. Oh ja, die Sicherheit, die ist dir schon sehr wichtig und weil du auch die nicht in dir selbst fühlen kannst, suchst du sie ebenfalls außerhalb.

Wenn du aber immer nur in anderen suchst, was du selbst nicht zu fühlen vermagst, erhöhst du damit ausschließlich die Bereitschaft zu leiden. Denn für dich einstehen kannst du dann nicht, es könnte ja anderen nicht gefallen. Und gefällt es anderen nicht, besteht die Gefahr, dass du sicher geglaubtes Terrain verlässt und sie dich nicht mehr lieben.

Also willst du geliebt werden, weil du dir davon erhoffst, dass du dich dann endlich selber lieben kannst?!

Nur funktioniert das so leider nicht

Solange du alles daran setzt, dass andere dich toll finden und dich lieben, wirst du immer bereit sein, dich zu verbiegen. Ich bin sicher, dass du deine Erfahrungen damit schon gemacht hast und du jetzt hier bist, weil es eben nicht funktioniert. Es mehrt einzig deinen Schmerz.

Es ist dieser eine Schmerz mit all seinen vielen Gesichtern. Es scheint, als seien es viele verschiedene Schmerzen, aber auch er trägt nur unterschiedliche Masken. Manchmal kommt er gerissen daher, hinterhältig, schleichend, still und leise, und ein anderes Mal kommt er laut, schreit uns an. Immer aber nimmt er sich von uns, was er will.

Unsere Freude, unseren Lebenswillen, unsere Fähigkeit zur Empathie, unsere Zuversicht und er begräbt die Hoffnung unter seinem massiven Körper. Es ist der Schmerz, der versucht, sich unseres Glaubens zu ermächtigen. Er will das heilige und heilende Lied der Liebe in uns zum Schweigen bringen und unsere Seele beginnt zu weinen. Die weinende Seele ignorieren wir dann solange, bis sie den Körper bittet, sich zu melden. Und auch diesem körperlichen Schmerz hören wir nicht zu, sondern versuchen ihn mit Pillen zu betäuben.

Der Schmerz verlangt unsere Kapitulation und er nutzt die Angst als mächtige Verbündete. Und die Angst schafft es mühelos uns zu trennen. Von uns selbst. Sind wir dann erst einmal von unserem Selbst getrennt, abgeschnitten vom Fühlen und Glauben, dann schließt das auch die Trennung von anderen mit ein. Denn die Angst und der Schmerz isolieren uns und schneiden uns von der heiligen Quelle ab, dem göttlichen Funken, der in jedem von uns ist.

In der Angst werden Menschen bösartig

Die Angst als Gegenspieler zur Liebe ist eine mächtige Krake, die überall ihre Spuren in dir hinterlässt, wenn sie einmal von dir Besitz ergriffen hat. Ihre Verbündeten sind die Feigheit, der Neid, die Wut, der Hass, die Aggression, die Niederträchtigkeit, die Lüge, die Ausgrenzung und viele mehr.

In der Angst beginnt der Mensch, um sich zu treten. Wen er dabei trifft, scheint egal zu sein. Denn der Schmerz fordert Opfer, er zwingt dir das Gefühl auf, dass du dich verteidigen musst. Haben wir nicht gelernt, dass Angriff die beste Verteidigung ist? Also schlägst du zu. Mit deinen Worten und Taten. Betrunken und benommen von deinem eigenen Schmerz auf der Suche nach Heilung. Aber Auge um Auge und Zahn um Zahn klappt nicht. Denn Angriff fordert die Verteidigung deines Gegenübers heraus.

Vergebung wäre die richtige Antwort, aber das lehrt man uns nicht. Für die Vergebung müssen wir uns selbst entscheiden, ebenso wie für die Liebe und für Gott. Gott ist Liebe und Er hält uns nicht fest, sondern schenkt uns den Raum, uns frei zu entscheiden. Und das immer wieder. Die Liebe fordert keine Opfer. Gott fordert keine Opfer, das wollen uns Organisationen glauben machen, die nur Vorteile von deiner Opferbereitschaft haben. Funktioniert ja in den von Menschen gemachten Religionen auch sehr gut.

Vollkommene Liebe fordert nichts.

Sie ist.

kleinmachen - kindofbeauty

 

 

„Vollkommene Liebe vertreibt die Furcht.
Wenn Furcht existiert, dann ist keine vollkommene Liebe da.

ABER

Nur die vollkommene Liebe existiert.
Wenn Furcht da ist, erzeugt sie einen Zustand, der nicht existiert.”

Aus dem Buch Ein Kurs im Wundern*

 

Es gibt sie, die Liebe, die uns alle verbindet

Sie ist da und hast du sie auch noch so tief in dir vergraben. Du musst dich nicht auf die Suche nach dem Warum machen. Warum habe ich die Liebe vergraben? Warum habe ich so viel Angst? Wieso ist mein Schmerz so groß?

Die Frage nach dem Warum ist die Frage, die die Angst wählt, damit sie nicht aufgedeckt wird. Denn du wirst mit dieser Frage niemals eine dich erfüllende Antwort bekommen. Sie wird immer nur neue Fragen aufwerfen und dir einzig dabei helfen, dich im Kreis zu drehen.

Sind es nicht all die vielen Enttäuschungen, die du bis hierhin erfahren hast, die dich immer wieder den gleichen Schmerz fühlen lassen? Und sind es nicht immer wieder die Erinnerungen an all die Wunden, die dir zugefügt wurden und die Narben auf deiner Seele hinterlassen haben, die dich zurückschrecken lassen?

Weil sie noch keine Heilung erfahren haben? Weil du dich mit dem Warum beschäftigst und so eine Art Opferrolle einnimmst? Natürlich willst du das nicht sehen, denn das würde bedeuten, dass du loslassen müsstest von alten Glaubenssätzen und Denkmustern. Dass du dich öffnen müsstest. Dein Herz öffnen. Dich nicht länger vor dir selbst verstecken.

für dich einstehen steht dir gut - kindofbeauty

Ich bitte dich, schenke dir diesen Raum

Zieh dich zurück vom Lärm der Welt. Verlasse die Opferrolle. Gehe nach innen und mach dich auf die Suche nach dem Licht in dir. Dort wohnt die Liebe, dort singt sie ihre Lieder und dort bringt sie Heilung. Mag dieses Licht der Liebe auch noch so klein sein, du wirst es finden und es in ein Feuer der Liebe wandeln können. Die Liebe bringt den Mut mit. Und so wirst du dem Schmerz ins Gesicht schauen können und ihn als das erkennen, was er ist.

Ein aus der Angst entstandenes Wesen, welches durch deine Liebe und Hingabe Heilung erfährt und sich auflösen kann. Es liegt in deiner Hand.

Ich habe mich meinem Schmerz gestellt und das waren und sind meine Worte an ihn. Mögen sie dir helfen, eigene Worte zu finden, die du an deinen Schmerz richten willst.

Schmerz.

Ich habe keine Angst mehr vor dir.

Dieses Mal lege ich mich ganz bewusst in dich hinein. Ich lasse mich nicht mehr von dir überrollen. Ich schaue dir ins Antlitz.

Nicht mehr flüchten.

Kein Angriff mehr.

Nicht mehr anpassen.

Ich nehme dieses Gefühl auf und beobachte mich dabei. Eine Art Rollentausch, wenn du so willst.

Du kannst mich nicht mehr verletzen. Denn ich habe längst vergeben.

Ich lasse dich mich fühlen und ich bin bereit, dich zu fühlen. Ich bin nicht schwach, weil ich dich fühle und ich bin ganz sicher nicht stark, wenn ich dich verdränge.

Ich fühle, weil ich bin.

Und ich bin so gerne.

Weglaufen muss ich nicht mehr, denn ich stehe! Ich weiß, dass du da bist, aber ich habe keine Angst mehr vor dir. Deine hässliche Fratze hast du verloren, weil ich begonnen habe, die Liebe zu wählen.

Beinahe habe ich das vergessen. Beinahe hättest du siegen können. Als ich mich aufgeben wollte. Mich in Arbeit ertränkt. Gefühle erstickt. Dich, Schmerz, verdrängen wollte.

Ich habe keine Angst mehr vor dir.
Kannst du mich fühlen? Meine Wunden. Die Narben.

Meine Liebe. Meine Herzenswärme. All meine Lebenslust.

Ich fühle dich. Schmerz. Deine Trauer. Dein Leid. Deine Angst.

Und ich wiege dich in meinen Tränen. Ich lasse dich los und schenke dir Heilung. Ich habe keine Angst mehr vor dir, Schmerz.

Ich habe dir vergeben, wie ich auch mir vergeben habe und wie ich all die Menschen um Vergebung gebeten habe, die ich in meiner Angst und mit dir an meiner Seite verletzt habe.

Nun, ich habe mich für die Liebe entschieden und kreuzt du auch nochmal meinen Weg, so will ich dich anschauen, dich erneut in meinen Tränen wiegen und dich in Liebe entlassen.

Schmerz, ich habe keine Angst mehr vor dir!

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