Nichts und niemand kann dich verletzen außer deine Gedanken

Nichts und niemand kann dich verletzen außer deine Gedanken

Wo bin ich nun mit meinem Leben? Ich fühle Jahre aneinanderkleben.

Träume scheinen ausgeträumt, die Gewohnheit schon lange meine Wege säumt.

Wo ist die Neugier auf das Leben? Hab ich vergessen, dass es hat so viel zu geben?

Doch such ich bloß schon lange Zeit nach vermeintlich großer Sicherheit.

Im Denken scheint man sie zu finden, drum lass ich meine Gedanken winden.

Sie kommen immer wieder zu dem Schluss, dass ich nur Geld besitzen muss.

So macht man das hier auf dieser Welt, sagen sie, und ich folg’ dem Geld.

Ich rede schlau als kluge Frau.

Über die Liebe, das Leben und das Sein und wie gut es tut, die Seel’ zu befrein.

Von heile werden, Frieden finden, Liebe teilen, Glaube an Gott und verfalle doch viel zu oft selbst dem ewigen Trott.

Wenn ich dies habe, dann bin ich frei, verspricht mein Gedanke und lacht dabei.

Sein Lachen ist falsch, denn er ist nicht ehrlich, es ist nur sein Spiel und das ist gefährlich.

Es geht um das Haben, nicht um das Sein und das verkauft er mir als heiligen Schein.

Hast du nicht viel, so erzählt er mir, dann kommst du nicht weit, denn es fehlt die Sicherheit.

Doch sehe ich mich in der Scheinheiligkeit und statt zu beklagen, werd ich es wagen und mach mich bereit.

Ich gehe tief in mein Herz und in einer der Kammern, da seh ich den Schmerz und hör ihn jammern.

Doch diesmal stimme ich nicht in sein Jammern mit ein, sondern lächel ihn an und lasse ihn sein.

Der alte Impuls kommt, Schmerz schnell zu verstecken, aber davon lass ich mich nicht mehr verschrecken.

Mutig fühle ich ihn von allen Seiten und löse die Angst, er könne mir Pein bereiten.

Ich fühle tief in ihn rein, hör auf seine Botschaft und mach mein Herz ganz weit. Er hat was zu sagen, ich was zu lernen, denn ich bin bereit.

Mit so wenig Macht scheint der Schmerz eher klein und meine Überraschung ist groß, als ich erkenne: er ist ein Gedanke bloß.

Mein Schmerz – ein Gedanke?

Nun denn, die Gedanken sind frei und so lass’ ich ihn los, denn im Denken ist Wahl dabei.

Möge Gottes Wille durch mich und alle Menschen geschehen und der Plan der Liebe und des Lichts alle Zeit erblühen.

 

Foto: Adobe Stock

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Deine Michaela

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Gutes wird kommen

Gutes wird kommen

Gutes wird kommen. So viele wundervolle, magische und zauberhafte Momente, die nur für dich sind. Und sie werden immer kommen.

Und die harten Zeiten? Nun, auch sie werden kommen. Aber du wirst gut mit ihnen sein. Du hast sie immer gemeistert, all die harten Zeiten und du wirst es immer. 

Du bist genau richtig für diese Welt. Für diese Welt bist du geschaffen. Für diese wundervolle Mutter Erde voller Wildheit und Schönheit, Chaos und Magie, Zerstörung und Wiedergeburt, Dunkelheit und Licht, Verwirrung und Klarheit und Liebe und Vertrauen, Glaube und Hoffnung. 

Du meisterst all dies. Jede einzelne Facette davon und erinnere dich daran, dass all das Gute immer wieder auf dich wartet. Du musst dich nur daran erinnern und es begrüßen. Verliere also niemals deine Hoffnung. Niemals deinen Glauben. Niemals deine Liebe. 

Das Licht wird immer wieder zu dir zurückkehren. Immer. Manchmal brauchst du dich nur daran erinnern, dich in das Gefühl begeben und die Dunkelheit wird weichen. 

Es reicht ein Funke. Und dieser Funke ist in dir. Immer. Zünde ihn an und lass dein Licht strahlen. 

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Gutes wird kommen.

So viele wundervolle, magische und zauberhafte Momente, die nur für dich sind. Und sie werden immer kommen.

Heilung wird kommen. In Wellen und verschiedenen Formen wird sie dich erreichen. Wenn du nur gut zuhörst. Auf deine Seele achtgibst und dich besinnst, die Stille aufsuchst und dich dir selbst hingibst.

Oft sind wir von dem Schmerz so sehr verzehrt, dann vergessen wir uns. Wir verlieren unsere eigene Weisheit aus den Augen, wir vergessen unsere eigene Kraft. Wir sind nicht in Verbindung mit unserem höheren Selbst.

Heilen heißt verwandeln. Es soll uns erlauben, die alten Muster und Überzeugungen freizugeben, die nicht mehr mit unserem Leben unserer Welt und dem übereinstimmen, zu dem wir bestimmt sind.

Der Schmerz, den wir fühlen, hängt unmittelbar damit zusammen, dass wir noch nicht bereit sind diese Version von uns loszulassen. Wir können ihn nicht einfach weggeben, weil wir ihn nicht mehr haben wollen. Er verlangt unser genaues Hinsehen. Hineinfühlen. Betrachten. Das Anerkennen. Die Annahme. Das vollständige Integrieren. Er ist ein Teil von uns, der um Hilfe bittet.

Der Heilungsprozess erkennt an, wer wir waren, gibt frei, dass es kein Teil von uns mehr ist, und öffnet unser Herz für den Transformationsprozess, der stattfindet.

Sei sanft mit dir selbst, du löschst schmerzhafte Energie, die von vielen Generationen weitergegeben wurde.

Sei sanft mit deinem Sein,

denn deine Seele führt dich auf einen neuen Weg, der vor dir liegt und für dich angelegt ist.

Gutes wird kommen - kindofbeauty

Glaube an dich selbst, denn alles, was geschieht, soll geschehen und soll dich stärker machen, dir Mut machen, und das alles ist als Teil deines Lebensplans geschrieben. Dies ist dein Seelenvertrag, das Leben, das du gewählt hast bevor du diese Welt betreten hast.

Fürchte dich nicht, denn du wirst dadurch an den Ort der Heilung in den Raum der Heilung gelangen.

Es braucht nur Geduld und Offenheit, um zu heilen.

Gutes wird kommen. So viele wundervolle, magische und zauberhafte Momente, die nur für dich sind. Und sie werden immer kommen.

Du musst dich nur daran erinnern und es begrüßen. Schenke dir Raum für die Hoffnung. Pflege deinen Glauben. Kultiviere deine dir innewohnende Liebe mit jedem Atemzug.

Foto: Adobe Stock 

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Schmerz, ich habe keine Angst mehr vor dir!

Schmerz, ich habe keine Angst mehr vor dir!

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Schmerz, ich habe keine Angst mehr vor dir!

Wir sind viele und baden alle im gleichen Schmerz und es scheint ein ewiger Wettlauf zu sein.

Ein langer Weg durch einen Hauch von Glück und Liebe, der Sehnsucht nach innerem Frieden und Freiheit und dem immer wiederkehrenden Schmerz und Leid.

Denn irgendwie scheint der Mensch ja noch immer nicht gelernt zu haben. Wir halten fest und können nicht loslassen. In wunderschönen Momenten wünschen wir uns, dass diese ewig dauern mögen, was nichts anderes als ein Ausdruck der Angst vor Verlust ist und unseren Mangel zeigt. In den doofen Zeiten suchen wir Schuldige und baden im Selbstmitleid. In beiden Fällen bitten wir das Leid, bei uns zu bleiben, denn es ist die Angst, die uns treibt und nicht die Liebe.

Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen

Anders gesagt: Die guten Erinnerungen hinter Schloss und Riegel, gut eingesperrt und aufgespart, ins Fotoalbum eingeklebt und im Herzen hinter dicken Mauern versteckt. Rausgeholt werden sie nur, wenn die Seele ordentlich brennt (vor Schmerz versteht sich), weil sie den Schmerz dann etwas erträglicher machen und dir Hoffnung auf bessere Zeiten geben. Vielleicht sind diese guten Erinnerungen auch eine schöne Gelegenheit, dir den Schmerz schön zu reden, den du wieder und wieder fühlst?

Die schlechten Erinnerungen jedenfalls, die kommen ins Köpfchen. Und zwar immer abrufbereit. Verbrüdert mit ihrem Kumpel der Angst und einer Menge niederträchtiger Gedanken. Vorzugsweise gegen dich selbst gerichtet, denn so sind sie am effektivsten.

Das ist die perfekte Grundlage für die klassische Vermeidungstaktik: Vermeide Schmerz und Leid und komm mit möglichst wenig Schrammen, blutenden Wunden und Narben auf der Seele durchs Leben.

Ein bisschen Glück könnte man sich ja auch kaufen. Neue Handtasche, neue Schuhe, neue Klamotten, neue Deko, neuer Lippenstift. Das kennen wir doch alle, ist so ein bisschen wie Versöhnungssex. Eine perfide Art und Weise sich selbst zu hintergehen. Nicht hinschauen. Ablenken.

Oder ist es eher mit dem vorgetäuschten Orgasmus vergleichbar? Nach dem Motto: so tun als ob hilft zumindest kurzfristig. Mit Nachhaltigkeit haben wir als Menschen ja ohnehin so unsere Schwierigkeiten, denn da wird auch oft nur laut geplappert und wenig umgesetzt. Gekauft wird dann am Ende doch das, was der Kopf gerade begehrt. Es ist der Kopf, der selbstsüchtig einfordert, nicht teilen kann und ständig neue Bestätigung braucht.

Deine Seele braucht so wenig

Narben auf deiner Seele

Deine Seele braucht so wenig, weil sie die reine Liebe ist. Und diese wahrhaftige Liebe ist in sich vollständig. Sie braucht nichts von außen. Daraus lässt sich schließen, dass du in dir vollständig bist, wenn du in der Liebe bist. Dumm nur, dass wir sie nicht fühlen können und deswegen glauben, wir müssten sie außerhalb von uns finden.

Du willst also geliebt werden, weil sich das einfach besser anfühlt. So schön heimelig, warm, verstanden, gut aufgehoben und sicher. Oh ja, die Sicherheit, die ist dir schon sehr wichtig und weil du auch die nicht in dir selbst fühlen kannst, suchst du sie ebenfalls außerhalb.

Wenn du aber immer nur in anderen suchst, was du selbst nicht zu fühlen vermagst, erhöhst du damit ausschließlich die Bereitschaft zu leiden. Denn für dich einstehen kannst du dann nicht, es könnte ja anderen nicht gefallen. Und gefällt es anderen nicht, besteht die Gefahr, dass du sicher geglaubtes Terrain verlässt und sie dich nicht mehr lieben.

Also willst du geliebt werden, weil du dir davon erhoffst, dass du dich dann endlich selber lieben kannst?!

Nur funktioniert das so leider nicht

Solange du alles daran setzt, dass andere dich toll finden und dich lieben, wirst du immer bereit sein, dich zu verbiegen. Ich bin sicher, dass du deine Erfahrungen damit schon gemacht hast und du jetzt hier bist, weil es eben nicht funktioniert. Es mehrt einzig deinen Schmerz.

Es ist dieser eine Schmerz mit all seinen vielen Gesichtern. Es scheint, als seien es viele verschiedene Schmerzen, aber auch er trägt nur unterschiedliche Masken. Manchmal kommt er gerissen daher, hinterhältig, schleichend, still und leise, und ein anderes Mal kommt er laut, schreit uns an. Immer aber nimmt er sich von uns, was er will.

Unsere Freude, unseren Lebenswillen, unsere Fähigkeit zur Empathie, unsere Zuversicht und er begräbt die Hoffnung unter seinem massiven Körper. Es ist der Schmerz, der versucht, sich unseres Glaubens zu ermächtigen. Er will das heilige und heilende Lied der Liebe in uns zum Schweigen bringen und unsere Seele beginnt zu weinen. Die weinende Seele ignorieren wir dann solange, bis sie den Körper bittet, sich zu melden. Und auch diesem körperlichen Schmerz hören wir nicht zu, sondern versuchen ihn mit Pillen zu betäuben.

Der Schmerz verlangt unsere Kapitulation und er nutzt die Angst als mächtige Verbündete. Und die Angst schafft es mühelos uns zu trennen. Von uns selbst. Sind wir dann erst einmal von unserem Selbst getrennt, abgeschnitten vom Fühlen und Glauben, dann schließt das auch die Trennung von anderen mit ein. Denn die Angst und der Schmerz isolieren uns und schneiden uns von der heiligen Quelle ab, dem göttlichen Funken, der in jedem von uns ist.

In der Angst werden Menschen bösartig

Die Angst als Gegenspieler zur Liebe ist eine mächtige Krake, die überall ihre Spuren in dir hinterlässt, wenn sie einmal von dir Besitz ergriffen hat. Ihre Verbündeten sind die Feigheit, der Neid, die Wut, der Hass, die Aggression, die Niederträchtigkeit, die Lüge, die Ausgrenzung und viele mehr.

In der Angst beginnt der Mensch, um sich zu treten. Wen er dabei trifft, scheint egal zu sein. Denn der Schmerz fordert Opfer, er zwingt dir das Gefühl auf, dass du dich verteidigen musst. Haben wir nicht gelernt, dass Angriff die beste Verteidigung ist? Also schlägst du zu. Mit deinen Worten und Taten. Betrunken und benommen von deinem eigenen Schmerz auf der Suche nach Heilung. Aber Auge um Auge und Zahn um Zahn klappt nicht. Denn Angriff fordert die Verteidigung deines Gegenübers heraus.

Vergebung wäre die richtige Antwort, aber das lehrt man uns nicht. Für die Vergebung müssen wir uns selbst entscheiden, ebenso wie für die Liebe und für Gott. Gott ist Liebe und Er hält uns nicht fest, sondern schenkt uns den Raum, uns frei zu entscheiden. Und das immer wieder. Die Liebe fordert keine Opfer. Gott fordert keine Opfer, das wollen uns Organisationen glauben machen, die nur Vorteile von deiner Opferbereitschaft haben. Funktioniert ja in den von Menschen gemachten Religionen auch sehr gut.

Vollkommene Liebe fordert nichts.

Sie ist.

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„Vollkommene Liebe vertreibt die Furcht.
Wenn Furcht existiert, dann ist keine vollkommene Liebe da.

ABER

Nur die vollkommene Liebe existiert.
Wenn Furcht da ist, erzeugt sie einen Zustand, der nicht existiert.”

Aus dem Buch Ein Kurs im Wundern*

 

Es gibt sie, die Liebe, die uns alle verbindet

Sie ist da und hast du sie auch noch so tief in dir vergraben. Du musst dich nicht auf die Suche nach dem Warum machen. Warum habe ich die Liebe vergraben? Warum habe ich so viel Angst? Wieso ist mein Schmerz so groß?

Die Frage nach dem Warum ist die Frage, die die Angst wählt, damit sie nicht aufgedeckt wird. Denn du wirst mit dieser Frage niemals eine dich erfüllende Antwort bekommen. Sie wird immer nur neue Fragen aufwerfen und dir einzig dabei helfen, dich im Kreis zu drehen.

Sind es nicht all die vielen Enttäuschungen, die du bis hierhin erfahren hast, die dich immer wieder den gleichen Schmerz fühlen lassen? Und sind es nicht immer wieder die Erinnerungen an all die Wunden, die dir zugefügt wurden und die Narben auf deiner Seele hinterlassen haben, die dich zurückschrecken lassen?

Weil sie noch keine Heilung erfahren haben? Weil du dich mit dem Warum beschäftigst und so eine Art Opferrolle einnimmst? Natürlich willst du das nicht sehen, denn das würde bedeuten, dass du loslassen müsstest von alten Glaubenssätzen und Denkmustern. Dass du dich öffnen müsstest. Dein Herz öffnen. Dich nicht länger vor dir selbst verstecken.

für dich einstehen steht dir gut - kindofbeauty

Ich bitte dich, schenke dir diesen Raum

Zieh dich zurück vom Lärm der Welt. Verlasse die Opferrolle. Gehe nach innen und mach dich auf die Suche nach dem Licht in dir. Dort wohnt die Liebe, dort singt sie ihre Lieder und dort bringt sie Heilung. Mag dieses Licht der Liebe auch noch so klein sein, du wirst es finden und es in ein Feuer der Liebe wandeln können. Die Liebe bringt den Mut mit. Und so wirst du dem Schmerz ins Gesicht schauen können und ihn als das erkennen, was er ist.

Ein aus der Angst entstandenes Wesen, welches durch deine Liebe und Hingabe Heilung erfährt und sich auflösen kann. Es liegt in deiner Hand.

Ich habe mich meinem Schmerz gestellt und das waren und sind meine Worte an ihn. Mögen sie dir helfen, eigene Worte zu finden, die du an deinen Schmerz richten willst.

Schmerz.

Ich habe keine Angst mehr vor dir.

Dieses Mal lege ich mich ganz bewusst in dich hinein. Ich lasse mich nicht mehr von dir überrollen. Ich schaue dir ins Antlitz.

Nicht mehr flüchten.

Kein Angriff mehr.

Nicht mehr anpassen.

Ich nehme dieses Gefühl auf und beobachte mich dabei. Eine Art Rollentausch, wenn du so willst.

Du kannst mich nicht mehr verletzen. Denn ich habe längst vergeben.

Ich lasse dich mich fühlen und ich bin bereit, dich zu fühlen. Ich bin nicht schwach, weil ich dich fühle und ich bin ganz sicher nicht stark, wenn ich dich verdränge.

Ich fühle, weil ich bin.

Und ich bin so gerne.

Weglaufen muss ich nicht mehr, denn ich stehe! Ich weiß, dass du da bist, aber ich habe keine Angst mehr vor dir. Deine hässliche Fratze hast du verloren, weil ich begonnen habe, die Liebe zu wählen.

Beinahe habe ich das vergessen. Beinahe hättest du siegen können. Als ich mich aufgeben wollte. Mich in Arbeit ertränkt. Gefühle erstickt. Dich, Schmerz, verdrängen wollte.

Ich habe keine Angst mehr vor dir.
Kannst du mich fühlen? Meine Wunden. Die Narben.

Meine Liebe. Meine Herzenswärme. All meine Lebenslust.

Ich fühle dich. Schmerz. Deine Trauer. Dein Leid. Deine Angst.

Und ich wiege dich in meinen Tränen. Ich lasse dich los und schenke dir Heilung. Ich habe keine Angst mehr vor dir, Schmerz.

Ich habe dir vergeben, wie ich auch mir vergeben habe und wie ich all die Menschen um Vergebung gebeten habe, die ich in meiner Angst und mit dir an meiner Seite verletzt habe.

Nun, ich habe mich für die Liebe entschieden und kreuzt du auch nochmal meinen Weg, so will ich dich anschauen, dich erneut in meinen Tränen wiegen und dich in Liebe entlassen.

Schmerz, ich habe keine Angst mehr vor dir!

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Wenn das Leben zur Verpflichtung geworden ist, kündige diesem Wahnsinn

Wenn das Leben zur Verpflichtung geworden ist, kündige diesem Wahnsinn

Wenn das Leben zur Verpflichtung geworden ist, kündige diesem Wahnsinn …

… und mach dich auf die Suche nach der Freude!!!

Es kann doch nicht sein, dass wir unser ganzes Leben lang (okay, im erwerbsfähigen Alter, danach ist ja eh Schluss) malochen wie die Doofen. Einen Meisterbrief nach dem anderen im Funktionieren und im noch besseren Funktionieren machen, um dann irgendwann in die Kiste zu springen. Und die Zeit, bevor wir ins erwerbsfähige Alter einsteigen, dazu genutzt wird, um uns darauf vorzubereiten gut zu funktionieren.

Dass wir uns in der Zwischenzeit mit so vielen Ängsten herumschlagen, dass wir glauben, diese im angepassten Zustand am besten bewältigen zu können. Dass wir jeden Vergleich, den wir anstreben, dazu nutzen, uns selbst fertig zu machen. Denn nach den Maßstäben der anderen können wir einfach nie gut genug sein. Also spielen wir mit bei diesem Spiel, es gibt ja genug Pillen, die das Leben bunter machen. Schmeißen wir einfach ein paar davon ein und tun, was man von uns erwartet. So können wir das laute Geschrei der Verpflichtungen vielleicht etwas besser ertragen.

Ist das dein Ziel? Ist das der Sinn des Lebens? Und was will das Leben eigentlich von dir?

Hast du dich das jemals gefragt? Dann lehn dich jetzt entspannt zurück und lies weiter. Solltest du den oben beschriebenen Zustand als normal empfinden und als gegeben hinnehmen, dann bist du noch nicht bereit für das, was ich dir jetzt sagen möchte. Du kannst also hier weggehen und musst dir das nicht antun.

Verpflichtung - kindofbeauty

Du willst es?

Yay, dann lass uns gemeinsam Fragen stellen und Antworten finden! Gemeinsam philosophieren können wir dann in den Kommentaren. Lass mich also hier einmal laut denken.

Will das Leben wirklich von dir, dass du es gut durchtaktest oder will es gelebt werden? Mit allen Sinnen und mit deinem Herzen? Mit all deiner Freude?

Lass mich gleich eines vorwegnehmen: der Schmerz und das Leid gehören dazu, aber nicht um dich zu bestrafen, sondern um dich etwas zu lehren, wenn du dich einmal mehr auf dem völlig falschen Weg befindest.

 

Wenn du dich so sehr verbogen hast, dass dein Herz droht zu brechen. Dann meldet sich der Schmerz gerne, denn er hat dir etwas zu sagen. Und manchmal ignorierst du ihn gekonnt, hörst ihm nicht zu, sondern drehst eine extra Runde, um schließlich wieder bei ihm zu landen. Dem so vertrauten Schmerz.

Vermeiden kannst du den Schmerz und das Leid nicht, dafür bist du Mensch und hier auf dieser wundervollen Mutter Erde, um dich kennenzulernen.

Kehren wir zurück zu der Frage über den Sinn des Lebens,

den werden wir beide hier zwar ganz sicher nicht abschließend beantworten können, aber lass uns einen ersten Anfang machen.

Ludwig Boltzmann, österreichischer Physiker und Philosoph, hat es im physikalischen Sinne seinerzeit etwa so erklärt: Die Natur strebt aus einem unwahrscheinlicheren dem wahrscheinlicheren Zustand zu. Der wahrscheinlichste Zustand ist immer der der größtmöglichen Unordnung. Dies wurde zu einer der wichtigsten Formulierungen für den zweiten Hauptsatz der Thermodynamik.

Lass es mich mit meinen Worten anders formulieren und in Zusammenhang zur ursprünglichen Frage bringen.

Der zweite Hauptsatz der Thermodynamik besagt, dass sich alles im Universum in Richtung Chaos bewegt. Alles, was geschieht, geschieht zwischen Ordnung und Unordnung. Das Leben kommt zusammen und es fällt wieder auseinander. Dabei verliert es im Chaos nie seine Ordnung.

Wenn wir jedoch versuchen, dieses Chaos zu stoppen, wenn wir versuchen, das Leben an eine Grenze zu binden, es in seinem eigenen Wunsch nach Unordnung, nach Vielfältigkeit betäuben, kämpfen wir in einem Kampf, den wir nicht gewinnen können.

Wenn wir uns also erlauben zu verstehen, dass Chaos manchmal unvermeidlich ist, geben wir uns den Raum, um zu verstehen, dass Starrheit unwirksam ist. Und der Funktionsmodus, den wir alle gut beherrschen und benötigen, um all die Verpflichtungen zu erfüllen, ist Starrheit. Er unterbindet den Fluss des Lebens und führt zwangsläufig zu einer Störung.

Kontrolle, in gewisser Weise, ist ineffektiv, wenn sie uns so sehr beherrscht, dass wir jeglicher Eigenständigkeit, Freiheit und Flexibilität beraubt werden. Wir sind niemals statisch und wir sollten uns nicht an unsere Komfortzonen binden, denn auf der Zellebene und der Seelenebene wird sich das niemals natürlich anfühlen.

Wenn das Leben zur Verpflichtung geworden ist

Wie fühlen sich all die Verpflichtungen in deinem Leben an? Lassen sie dir Raum zu leben? Lassen sie dir Raum für Albernheit, Lachen, Schwerelosigkeit, Unbekümmertheit, Kindlichkeit, Liebe, Zärtlichkeit, Sanftheit, Weiblichkeit, Zartheit …?

fühle es - kind of beauty

 Wie oft stehst du mit Bauchschmerzen auf, weil die Last des Tages, die dich erwartet, gigantisch ist? Die Nacht war schon bescheiden, weil du die Ereignisse des Tages mit unter die Bettdecke genommen hast?

Du bist nie zu alt, um wie ein Kind zu sein. Einzig dagegen spricht, dass man dir all die Jahre erzählt hat, dass du erwachsen werden musst, wünsch-dir-was steht nicht auf dem Plan.

 

Ausrasten, im positiven Sinne, geht nur noch unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen Drogen. Dann aber richtig, denn du weißt ja bereits, dass das große Erwachen auf jeden Fall folgen wird. Vielleicht ist es ja sogar schon so weit, dass du die kleinen Helferchen schon im ganz normalen Alltag brauchst. Etwas zum Einschlafen, etwas zum Wachwerden, etwas zum Durchhalten und am Wochenende etwas zum Eskalieren?

Das nennst du dann noch Leben, weil es alle so tun und schließlich wird das ja auch eingefordert. Denn wenn du wirklich Jemand sein willst, dann brauchst du Kohle, eine gute Stellung, geile Klamotten, also jedenfalls etwas, dass du nach außen hin zeigen kannst.

Eine weitere offene Frage

(die wir gerne in den Kommentaren diskutieren können).

Was gilt als minderwertig, wenn du arm bist, aber edel, wenn du reich bist?

Hier einiges, was mir dazu so einfällt:

Das Gesetz brechen.
Hoch verschuldet sein.
Vordrängeln.
Kokainabhängigkeit.
Abhängig von Mama und Papa im Erwachsenenalter.
Mit dem Fahrrad zur Arbeit radeln.
Kinder von mehreren Partnern haben.
Große Familien haben.
Wiederholte Scheidungen.
Eine Sexarbeiterin als Begleiterin haben.
Vermeidung der Zahlung von Steuern („Es bedeutet, dass ich schlau bin“).
Andere betrügen.
Einen ungewöhnlichen Namen oder eine ungewöhnliche Version eines gebräuchlichen Namens haben.
Zweisprachige und / oder gemischte ethnische Zugehörigkeit.
Sportbekleidung in der Öffentlichkeit tragen.
Regelmäßig Alkohol trinken.

Ergänze diese Liste für dich und mach dir bewusst, was da mit dir und uns allen gemacht wird. Wie sehr die große Manipulation auch in deinem Kopf schon stattgefunden hat. Und wie immer gilt auch hier: Ich nehme mich davon nicht aus. Ich bin in meiner Entwicklung vielleicht nur einen Schritt weiter als du.

Lass uns aber gerne eines gemeinsam feststellen:

Der individuelle Glaube an das, was „wahr“ ist, hängt durchaus von Zeitströmungen und den vorherrschenden Paradigmen der Gesellschaft ab!

Mach also Fehler – eine Menge Fehler!

Lebe laut, mache Fehler, erkenne sie, erkenne dich und mach es anders. Probiere dich aus und verlasse den Käfig, in den man dich schon früh gesteckt hat und den du heute „freiwillig” aufsuchst.

ich gebe immer zu viel - kindofbeauty

Diesen Käfig, der aus einem rasant wachsenden Pflichtenheft besteht, der dir die Freiheit nur vorgaukelt, denn sie ist dir nur gestattet, wenn du dich innerhalb seiner Mauern bewegst und gut funktionierst.

Ist es nicht so, dass das Leben hier eigentlich bunt und vielfältig sein sollte? Und ist es nicht seltsam, dass die Artenvielfalt hier auf Mutter Erde immer kleiner wird, je mehr die Menschheit zu einem großen Einheitsbrei verkommt?

Hinterfrage die Dinge des Lebens, die von außen auf dich einprasseln.

Zeige mir den Menschen, der ehrlich verantwortlich, im Sinne von schuldig für seine Fehler, in einer unehrlichen Perfektion ist.

Wir suchen immer nach einem Schuldigen, dabei geht es hier keinesfalls um die Schuldfrage. Diese ist vielmehr eine Falle, die uns in dieser unehrlichen Perfektion gefangen halten soll.

Schau stattdessen auf den Menschen, der keine Angst davor hat, die Hosen vor sich selbst runterzulassen, anstatt ein Lächeln auf dem Gesicht zu tragen, dass seine Augen nicht erreicht. Und lass uns in diesem Zusammenhang das stark missbrauchte Wort Selbstliebe neu definieren.

Denn hier geht es nicht um Körperteile, Heuchelei, Hashtags oder darum, wer sich am besten im Außen verkauft. Ich spreche von der dir innewohnende Liebe. Der Verbindung zwischen Körper, Geist und Seele zum Göttlichen. Oder zum Universum, zur Energie, zur Schöpfung. Womit auch immer du dich besser identifizieren kannst. Denn daran soll es nicht scheitern. Erinnere dich an meine Worte zur Starrheit.

Diese dir innewohnende Liebe fühlst du, wenn der menschlichste Teil in dir, für den du dich schuldig oder beschämt fühlst, getriggert wird und du dir ohne ein Urteil zu fällen in die Augen schauen kannst, weil deine Liebe nicht an Bedingungen geknüpft ist.

Und ich weiß, dass du sie fühlen kannst. Vielleicht jetzt noch nicht. Aber du bist in der Lage dazu, weil du Mensch bist und diese dir innewohnende Liebe der göttliche Funke in dir ist.

Sei mutig genug, dir deiner eigenen „Scheiße“ bewusst zu werden. Bewusstsein erfordert keine Schuldzuweisung! Kein Urteil. Bewusstsein erlegt dir keine Verpflichtung im Sinne von gutem Funktionieren auf, sondern lässt dich sein.

 

für dich einstehen steht dir gut - kindofbeauty

Auch ich darf in diesem Leben noch viel lernen, denn keiner entkommt dem Menschsein und dem Leben. Ich darf also weiterhin Erfahrungen machen.

Mich mutig über meine eigenen Grenzen hinaus bewegen. Fehler machen.

Dem Schmerz mein Lächeln schenken und den Verpflichtungen, die mich im Funktionsmodus feststecken lassen, kündigen.

Wie wäre es mit einem gemeinsamen Kündigungsschreiben?

Das etwas andere Kündigungsschreiben an das Leben, welches zur Verpflichtung geworden ist:

Liebes Leben,

ich habe erkannt, dass ich unabhängig von all den äußeren Umständen die Kraft habe, zu jeder Zeit auf meinem Weg zu gedeihen! Ich brauche den Käfig der Verpflichtungen nicht mehr.

Ich habe erkannt, dass es mir in diesem Käfig nicht gut geht, denn meine Energie fließt nicht mehr. Das will ich ab sofort ändern und mir ist bewusst geworden, dass ich dafür den Fokus meiner Gedanken umleiten muss. Ich entscheide mich für mich erhebende Gedanken. Notfalls erinnere ich mich jede Sekunde daran. Ich verlasse die gewohnten Denkmuster jedoch nicht, ohne mich bei ihnen zu bedanken, denn durch sie habe ich erleben können, was mir schadet und kann das heute ändern.

Ich weiß, dass es keinen einheitlichen Ansatz gibt, um den Weg zu der uns innewohnenden Liebe zu gehen. Jeder ist an einer anderen Stelle in seinem Leben und steht vor anderen Herausforderungen. Daher verzichte ich ab heute ebenfalls darauf, mich mit anderen zu vergleichen.

Ich laufe also keinem fremden Bild mehr hinterher, um eine erfundene bessere Version in einer unehrlichen Perfektion zu werden.

Heute weiß ich, ich kann nicht allen gefallen, und das muss ich auch gar nicht. Es frisst nämlich meine Energiereserven leer. Und wenn ich zu sehr darauf fokussiert bin, den Standards anderer Menschen gerecht zu werden, vergesse ich, meine eigenen zu setzen, zu leben und das Leben zu ehren.

Und wo wir gerade beim Punkt sind: Ich habe verstanden, dass du, Leben, gelebt werden willst. Das will ich ab heute tun.

In tiefer Verbundenheit,
deine Michaela

Wenn du magst, dann kopiere dir den Brief aus diesem Artikel, ändere ihn für dich ab, ergänze ihn, schreibe ihn neu und drucke ihn aus. Dann ab damit an eine Stelle, an dem du ihn immer wieder lesen kannst.

Lass uns gemeinsam das Leben leben und füreinander da sein!

PS: So, und jetzt bist du dran! Butter bei die Fische. Was will das Leben von dir ganz persönlich und was willst du ab sofort für dich verändern? Schreib mir in die Kommentare und lass uns munter diskutieren und philosophieren. Also unseren Geist erweitern. Ich freu mich, von dir zu lesen!

Foto: Adobe Stock

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Gewohnheiten ändern und raus aus der Selbstsabotage

Gewohnheiten ändern und raus aus der Selbstsabotage

Gewohnheiten sind gefräßige kleine Monster. Sie ernähren sich von unserer Lebenszeit und als “Gegenleistung” schenken sie uns das Gefühl von vermeintlicher Sicherheit.

Gewohnheiten machen uns berechenbar und abhängig von der Meinung anderer über uns. Es ist schwierig ihnen zu entkommen, weil sie so geschickte Meister der Tarnung sind und weil der Mensch so unglaublich bequem ist. Wie ein unsichtbares Band zieht es uns immer wieder in die gleichen Muster zurück, meist sogar völlig unbemerkt.

Ich habe nichts gegen Gewohnheiten. Ich will nur mein Leben nicht von ihnen bestimmen lassen und das ist die Herausforderung dabei.

Viele Gewohnheiten schleichen sich leise ein, manche haben wir einfach aus den unterschiedlichsten Motiven übernommen. Die meisten Gewohnheiten sind aus diesen beiden Gründen ein Teil von uns geworden:

Weil es bequemer ist.
Weil es alle so machen.
Und weil man es von uns so erwartet.

Leider beginnt genau da die Selbstsabotage. Wir benutzen all diese Gewohnheiten, um uns zu entschuldigen. Nicht vor anderen, sondern gegenüber uns selbst. Wir lullen uns so richtig schön damit ein.

Wenn wir dann zwischendurch mal wieder das Gefühl haben, dass das so nicht weitergehen kann, dann hoffen wir auf Veränderung sind aber noch so gelähmt von diesen ach so bequemen Gewohnheiten, dass wir nichts ändern.

So warten wir in den meisten Fällen darauf, dass Veränderung einfach passiert, dass sie uns geschieht, so ganz von alleine. An dem Gewohnten festhalten fühlt sich vertraut an, gibt uns ein Gefühl von vermeintlicher Sicherheit, aber sie hält uns vor allem in unserer Komfortzone fest und leider oft auch im Leid und im Schmerz.

Da dies aber Leid und Schmerz ist, den du kennst, nimmst du lieber diesen. Denn die Angst vor der Ungewissheit, wie es wäre, wenn du etwas ändern würdest, ist groß. Die Angst ist also ein guter Kumpel der Gewohnheiten und dein schlechtester Berater.

Liebst du deine Selbstsabotage oder willst du ihr in den Hintern treten?

Es gibt 4 fette Gewohnheiten, die dich sabotieren. Die schauen wir uns später an, versprochen!

Deine Gewohnheiten haben einen großen Einfluss auf das, was du erreichen willst in deinem Leben. Die gute Nachricht: Du machst sie selbst und kannst sie somit auch ändern.

Du kannst aufhören dich selbst zu sabotieren, in dem du dir bewusst darüber wirst, was sich da so alles in dein Leben geschlichen hat. Wenn du dann erkennst, wie viel davon du überhaupt nicht brauchst, nicht als Sicherheit, nicht um dich besser zu fühlen und erst recht nicht, um deine Ziele zu erreichen und deine Träume zu leben, dann kannst du deine Gewohnheiten verändern.

Die Selbstsabotage hat nicht nur eine mentale Komponente, sondern auch eine körperliche. Es ist eine Geist-Körper-Verbindung.

Unser Geist ist quasi die Software und unser physisches Gehirn ist die Hardware.

Selbst wenn du die besten Absichten hast, wirst du sie nicht umsetzen, solange deine Hardware mit deiner Software nicht kompatibel ist.

Kennst du Situationen, in denen du Dinge tust, die du nicht fühlst? Du isst und trinkst Dinge, die nicht gut für dich sind. Du handelst auf eine Art, die du gar nicht magst. Auch an dir nicht magst. Dein Bauch grummelt zwar dabei, aber du machst es trotzdem.

 

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Du hältst an den alten schlechten Gewohnheiten fest und steckst fest.

Wenn unser Gehirn die Kontrolle hat, anstatt unser bewusstes und wahres Selbst, sind unsere Worte, Gedanken und Handlungen völlig vorhersehbar.

Das macht uns übrigens für viele zu einer leichten Beute. Wir sind durchschaubar und leicht zu manipulieren. Den Rest schaffen wir dann mühelos selbst. Das können wir ändern. Wir können uns verändern, unsere Gewohnheiten verändern.

Das mag dir manchmal schmerzhaft erscheinen, aber glaub mir, der Schmerz, den du fühlst, wenn du immer so weitermachst, der wird schlimmer sein. Denn es ist ein ständiger Verrat an dir selbst.

4 Gewohnheiten, die uns sabotieren.

1. Entschuldigungen

Wenn du es dir zur Gewohnheit gemacht hast, alles zu entschuldigen, dann blockierst du dich damit selbst.

Warum?

Vielleicht findest du dich hierin wieder: Du möchtest etwas in deinem Leben ändern, aber du sagst zu dir selbst „Ich weiß einfach nicht wie.“ und das war es dann.

Oder du möchtest ein neues Ziel erreichen und hältst dich davon ab, indem du sagst: „Ich habe nicht genug Zeit.“

Beides sind Entschuldigungen dafür, dass du gar nicht anfangen kannst. Du beginnst also gar nicht erst. Du hast deine Entschuldigung gefunden und du bist fein raus.

Willkommen im Jammertal, denn da enden die meisten! Klar bist du da in guter Gesellschaft. Man heult sich gegenseitig die Jacke voll und am Ende ist alles vergessen. Weiter wie gewohnt.

Deine Lösung!

Gehe mit dir selbst eine Vereinbarung ein. Gib dir selbst ein Versprechen. Keine Entschuldigungen mehr, die dich in die Selbstsabotage führen und dich davon abhalten, dir das vom Leben zu holen, was du verdienst.

Mit Gewohnheiten brechen erfordert Disziplin. Wenn du aber erkennst, dass du dies aus Liebe zu dir machst, dann solltest du dir das wahrhaft wert sein.

Nur für den Fall, dass du jetzt gerade denkst, das klappt sowieso nicht. Beginne den Artikel noch einmal von vorne.

2. Negative Selbstgespräche

Die meisten Gespräche führen wir tatsächlich mit uns selbst. Die meisten sind negativ und der absolute Killer für Erfüllung und (Selbst-) Verwirklichung.

In unseren Köpfen werden ganze Horrorserien gedreht. Staffel 1 bis unendlich. Und dann wundern wir uns, wenn alles schief geht. Diese Art von negativen Selbstgesprächen raubt uns so richtig Energie und macht uns klein.

Das nennt man selbsterfüllende Prophezeiungen. Glaube mir, was so herumgeht, geht auch anders herum.

Tatsache ist, je mehr du dich selbst runterputzt, umso weniger wirst du dich selbst mögen. Von Selbstliebe können wir dann gar nicht mehr reden.

Kleiner Tipp: Nur für den Fall, dass du auch eine gedankliche Peitsche hast, übergib sie der Feuerfrau und sage ihr, sie möge die für dich verbrennen und bedanke dich bei ihr. Du brauchst sie nicht mehr. Klingt komisch, hilft aber.

Solltest du eine neue Peitsche bekommen, schick sie wieder zurück.

3. Schuld sind immer die anderen

Die Schuldfrage ist immer eine sinnlose Frage, die zu nichts führt, und ein herrlicher Auslöser für deine Selbstsabotage ist. Wir sind schnell mittendrin, wenn wir enttäuscht wurden oder uns verletzt fühlen.

Wenn die anderen erst mal schuld sind, dann ist zumindest klar, warum du nicht weiterkommst.

Das Gleiche gilt, wenn du dir für alles selbst die Schuld gibst. Dann lässt auch gerne das Selbstmitleid grüßen und die Peitsche ist auch nicht weit weg.

Schuld bringt niemals Lösungen. Sie führt zu Wut, Angst und Hass. Schuld trennt dich von dir selbst und in dieser Trennung verlierst du auch das Vertrauen in dich. Da kannst du dich so oft du willst Halleluja singend vor den Spiegel stellen und dich hart abfeiern, du wirst dich nicht fühlen.

Entscheide dich aus dem Schuld-Spiel auszusteigen. Such nicht nach Schuldigen, sondern schaue nach neuen Wegen. Das wird nicht nur deine Ergebnisse, sondern auch deine Beziehungen deutlich verbessern.

Wir sind nicht hier, um über andere zu richten, noch über uns selbst. Wir dürfen erkennen. Dieses Erkennen wachsen lassen bis es zu einer Erkenntnis wird und aus dieser heraus bist du in der Lage zu handeln.

Das alles braucht Geduld und Zeit. Schenke dir beides und beginne zu fühlen.

4. Vermutungen

Das Problem mit Vermutungen ist, sind sie einmal gemacht, dann verhalten wir uns auch so, als wäre die Vermutung wahr. Das wiederum bestätigt dann die Vermutung und ist somit ein hübsches Hamsterrad von Verwirrungen und falschen Annahmen.

Vermutungen sind eine wahre Katastrophe und werden es verhindern, dass du dir ein Leben erschaffst, welches du willst und verdienst.

Falsche Annahmen und Vermutungen zerstören Leben, nicht nur dein eigenes, sondern auch deine Beziehungen zu anderen.

Es gibt Dutzende Vermutungen über ein und dieselbe Situation. Aber die eine, die du wählst, hat einen direkten Einfluss darauf, wie du dich als Nächstes verhältst.

Aufgrund deiner Vermutung wirst du so handeln, als wäre sie wahr. Und das wird dich nicht nur selbst sabotieren, sondern im Zweifel sogar die Situation so richtig schlimm machen.

Mit Vermutungen und Annahmen nimmst du dir deinen klaren Blick für die Situation und beraubst dich aller möglichen Wege.

Deine Lösung!

Werde dir bewusst darüber, in welchen Situationen du dich deinen Vermutungen hingibst. Versuche sie zu erkennen und dich davon zu befreien. Hinter den meisten Vermutungen steckt Angst. Die Angst davor nicht geliebt zu werden, jemanden zu verlieren, nicht genug zu bekommen, hintergangen zu werden …

Der Grund dafür ist fehlende Selbstliebe und ein daraus resultierendes, ständiges Gefühl von Mangel.

Du erkennst dich hier wieder? Dann solltest du dir diesen Kurs ansehen.

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Der Onlinekurs, der dir hilft, dein Herz wieder für dich zu öffnen und mit dem Kampf gegen dich selbst Schluss zu machen. Denn du bist mehr als ein Friedhof für deine Gefühle, deine Träume und Wünsche.

Er ist dein neues Selbstbewusstsein!

Du wirst lernen, dich von der Meinung anderer unabhängig zu machen und einen Weg zu dir selbst finden, der dir die Kraft und den Mut gibt so zu sein, wie du bist.

Eine Antwort auf deine letzte Frage

Ist es einfach, deiner Selbstsabotage in den Hintern zu treten? Alte Gewohnheiten zu beenden?

Nein und Ja. Es kann hart sein. Es wird sich aber gut anfühlen, wenn du da einmal durchgegangen bist. Du wirst Zeit und Geduld mit dir selbst brauchen. Eine große Portion liebevollen Umgang mit dir selbst und Selbstmitgefühl. Kein Selbstmitleid, denn dann sitzt du wieder bei den anderen im Jammertal und da willst du doch raus, oder?

Führen wird es dich zu dir. Es wird dich in dein Leben begleiten und deine Integrität wird wachsen. Deine Echtheit.

Und du bist es wert! Steh zu dir, denn für dich einstehen, steht dir gut!

In Verbundenheit

Michaela 

PS. Jetzt bist du dran. Was hindert dich daran, deinen Gewohnheiten in den Hintern zu treten? Liebst du deine Selbstsabotage? Schreib mir in den Kommentaren!

Foto: Adobe Stock

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Ich bin so müde – vom Kämpfen – vom Leben – von Enttäuschungen

Ich bin so müde – vom Kämpfen – vom Leben – von Enttäuschungen

Ich bin so müde vom Leben. Müde vom Kämpfen. Müde von Enttäuschungen. Ich bin so müde, so unendlich müde. 

Die Welt um mich herum wird immer lauter. Ich fühle ihre Forderungen und Erwartungen so stark. Fühle mich gefangen. Ich werde immer leiser. Nur innerlich. Denn nach außen spiele ich brav meine Rolle. Die, von der ich glaube, ich müsste sie erfüllen. Für die anderen. Damit sie mich lieben. Damit ich gut bin.

Ich bin so müde!

Gefühlt habe ich 1.000 Masken in meinem Schrank. Für jede Gelegenheit die Passende, um mich dahinter zu verstecken. Mich zu schützen. Denke ich. Denn anfühlen tut es sich eher wie Verrat an meiner Seele. Und es tut weh. Immer mehr.

Ich bin so müde geworden …

für andere den Weg zu ebnen
für andere zu kämpfen
immer da zu sein für andere
es immer für andere gut zu machen
zu lächeln, immer alles wegzulächeln
niemals ich zu sein

Wer bin ich? Was bin ich? Und bin ich gut genug?

Ich bin so müde, immer alles unter Kontrolle haben zu müssen. Alles im Griff haben zu müssen. Denn das Leben hat mich anderes gelehrt. Es lässt sich nicht kontrollieren. Kontrolle mag es gar nicht, dann macht es dicht!

Die Gedanken in meinem Kopf explodieren im Sekundentakt.

Sie reihen sich aneinander. Der eine nährt den anderen. Sie schließen sich zu einem großen Kreis zusammen und tanzen laut singend, in meinem Kopf hin und her. Manchmal schreien sie mich an.

„Du bist nicht gut genug.”
„Das kannst du besser.”

Und auf einmal ist dir alles zu viel

Bevor du das wirklich vor dir aussprechen kannst, hat sich dein Rücken bereits unter den Lasten, die du meintest tragen zu müssen, verbogen.

Dein Lachen ist leiser geworden. Erinnert vielleicht eher an einen glucksenden Schrei, wenn es gurgelnd deinen Hals verlässt.

Deine Augen leuchten nicht mehr. Es fühlt sich an, als läge ein Schleier darüber. An manchen Tagen scheinen die Schleier aus Blei zu sein. Es ist mühsam, die Augen offen zu halten. Sie sind so müde.

Du bist müde.

Deine Ohren wollen nicht mehr hören. Ein hoher Ton aus dem Inneren deines Kopfes legt sich langsam wie ein treuer Begleiter in dein Trommelfell.

Dein Kopf fühlt sich an, als sei er in Watte gepackt. Kurze, heftige Blitze erschüttern ihn hin und wieder.  Du bist müde von all den Urteilen und Angriffen. Müde vom Vergleichen. Von dem Gefühl, alleine zu sein.

Wir leben in einer Welt des Habens und nicht des Seins

Und irgendwie scheint in dieser Welt alles falsch herum zu laufen. Es zählt der äußere Schein. Nicht was du bist, sondern was du hast, lässt dich in den Augen der Masse gut oder falsch erscheinen.

Und so läuft der Mensch. So läufst du. Weg vom Sein. Weg vor dem Leben. Ganz weit weg von dem Glauben an Gott.

Es ist nicht alles Gold, was glänzt.

Und dennoch beten manche Menschen das Geld an. Andere die Macht und wieder andere den Ruhm. Verraten wird einzig die Seele. Und sie weint. Trauert leise.

Draußen tobt er weiter, der Wahnsinn von noch mehr Haben und noch mehr Schein. Der Alltag hat dich fest im Griff und mit ihm, das Gefühl nicht liebenswert zu sein. Nicht ausreichend zu haben, um zu glänzen und gesehen zu werden.

Wenn du es einmal ganz sachlich betrachtest, dann wirst auch du mir vielleicht zustimmen, dass wir nichts von dem, was wir hier anhäufen, um angeblich glücklicher zu leben, mitnehmen können, wenn die Seele unseren Körper und somit diese Welt verlässt.

Wie kann es also sein, dass der Mensch nur allzu bereit ist, seine Seele zu verraten, sich den seltsamen Systemen beugt, um darin sein Glück zu finden?

Das Leben ist ein Kampf geworden

Kämpfen jedoch hält dich fest, verhindert dein Wachstum und fördert Stillstand. Das Leben ist ein Fluss vieler Ereignisse und Herausforderungen. Vor allem ist es die Aufforderung an jeden Einzelnen, mitzufließen.

Früher wollte auch ich dem Fluss vorschreiben, wie er zu fließen hat. War keine gute Idee. Heute achte ich darauf, was er mir so bringt, gebe mich ihm hin und nehme es dankbar an.

Ich darf das Leben liebevoll auf meinen Händen tragen, in meinem Herzen fühlen und meiner Seele Raum geben, damit sie sich frei entfalten kann.

Hingabe ist eine der schönsten Formen der Liebe an das Leben. Sich hingeben bedeutet loslassen, nicht zu kontrollieren. Hingabe ist Vertrauen und ein sich vollkommen nackt zeigen.

Es ist Annehmen, was ist.

Ich gehe nicht mit der Masse, denn sie kennt den Weg nicht. Ich vertraue und bin im Glauben bei Gott.

Ich übe mich darin, an mich zu denken
meinen Weg zu ebnen
für mich da zu sein
nicht immer nachzugeben
meine Tränen zuzulassen
zu lieben
ich zu sein

Und trotzdem, oder gerade deswegen, kann ich lieben.

Denn glaube mir, nichts und niemand kann dich verletzen, außer deine eigenen Gedanken.

Gönn dir Ruhe. Die braucht jeder Mensch in diesen Zeiten, denn da draußen tobt der Wahnsinn. Hör nicht auf die anderen. Finde den Weg in dein Herz und vertraue. Du bist in Sicherheit und du wirst geliebt.

Brich dir nicht selber dein Herz bei dem Versuch anderen zu gefallen!

Wenn das Gewicht des Lebens schwer auf deinen Schultern liegt, dann erinnere dich daran:

Andere Menschen fühlen genauso.
Andere Menschen fühlen genauso.

Und so lerne sanft, dem Fluss zu folgen

Lerne sanft der Vergangenheit zu vergeben. Denn die Vergangenheit ist nicht mehr und die Zukunft ist noch nicht. Was einzig ist, ist dieser Moment. Bekämpfe ihn nicht mit dem Bedauern über alte Zeiten, mögen sie auch noch so schön gewesen sein. Verlasse ihn nicht auf der sinnlosen Suche nach dem, was kommen könnte. Sondern vereinige dich mit ihm und in ihm. Fließe mit ihm.

Ein Ende ist nicht etwas, über das du ewig trauern musst.

Als ich lernte, die Schönheit in dem Hässlichen zu erkennen, erkannte ich, wie viel Gnade ich erfahren durfte.

Als ich lernte, sanft mit mir zu sein, erlaubte ich mir in meine eigene Hässlichkeit zu blicken. Meinen Neid, meinem Urteil gegen andere und mich selbst, mein Haben wollen, meine Selbstsucht, meine Gier, meinen Mangel …

Als ich lernte, sanft mit mir zu sein, erkannte ich, dass ich so viel Schönheit in mir trage, die niemand sehen kann. Die niemand sehen muss. Ich muss sie nicht beweisen.

Als ich lernte, sanft mit mir zu sein, konnte ich mein Licht anzünden. Was hässlich war durfte heilen, denn es musste sich nicht mehr in mir verstecken. Was schön war durfte einfach sein und leuchten, denn es musste sich nicht mehr beweisen.

Als ich lernte, sanft mit mir zu sein, begann meine Heilung.

Und ich wünschte, ich könnte dir sagen, dass es leicht ist. Ich wünschte, ich könnte dir sagen, dass es das wärmste, zärtlichste und liebevollste Gefühl ist zu heilen. Aber Heilung finden ist ein Prozess. Er scheint nicht immer Sinn zu machen. Kann mitunter schmerzhaft sein. Sehr schmerzhaft.

Es gibt keine Formel dafür. An manchen Tagen erhebt sie dich in unbekannte Höhen nur um dich am nächsten Tag auf den Boden zu werfen und fast zu zerschmettern.

Du gehst Schritte vorwärts und es folgen einige rückwärts. Aber du wirst immer in Bewegung sein und das darfst du feiern, während du mit dem Fluss der Heilung fließt.

Ich möchte, dass du weißt:

Es ist mutig von dir, dein Herz zu öffnen. Für dich zu öffnen. Dass es okay ist, Grenzen zu setzen, dich selbst zu schützen. Ganz besonders dann, wenn du das Gefühl hast, unter der Last der Lügen der Welt zu zerbrechen.

Ich möchte, dass du weißt, du wirst gebraucht. Denn in diesen Zeiten verschwindet täglich Schönheit und viele Menschen tragen hässliche Fratzen. Und ich bin stolz auf dich, dass du bereit bist, dein Licht anzuzünden. Deiner Seele Heilung schenkst und stehst! Ich bin stolz auf dich, dass du nicht eine von ihnen bleibst und dich auf deinen Weg machst.

Ich möchte, dass du weißt, dass du den Platz findest, an dem du im Frieden sein wirst. An dem jeder zarte Teil von dir ruhig und gelassen sein darf. Es wird nicht der Ort sein, an dem du geboren bist, aber du wirst ihn erkennen, wenn du ankommst.

Ich möchte, dass du weißt, dass es andere wie dich gibt. Menschen, die wie du so intensiv fühlen, dass sie es manchmal kaum aushalten können. Die müde sind, wie du. Menschen, die noch nicht gelernt haben, dieses mächtige Werkzeug des Fühlens zu nutzen. Weil sie immer nur geben, geben, geben. Und ihr werdet euch finden. So, wie du mich gefunden hast. Und ihr werdet aufeinander aufpassen, euch erinnern, an der Hand halten und umeinander kümmern.

Es ist wichtig, dass du weißt, wir sind alle gemeinsam hier und werden konfrontiert mit der großen Herausforderung, mit all der Dunkelheit, und dem hellen Leuchten in uns, klarzukommen.

Du bist nicht alleine! Du wirst gebraucht. Lass dein Licht scheinen!

Lass uns gemeinsam der Grund dafür sein, dass ein anderer an das Gute glaubt. An die Liebe. An die Freude. An das Leben. An Gott.

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