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Ich kann dich nicht vergessen

Ich kann dich nicht vergessen

Dein Körper ist viel mehr als eine Projektionsfläche für all diejenigen, die dich nicht lieben können. Dein Herz ist viel mehr als ein Friedhof für all diejenigen, die du verloren hast. Die dich verlassen haben, die du verlassen hast. All die, die gegangen sind. Dich zurückgelassen haben im Schmerz, in der Trauer, in deiner Sehnsucht nach Liebe.

Ich habe lange gebraucht, um zu verstehen, dass nicht alles im Leben eine schöne Geschichte wird, ist oder sein muss. Ich wollte nicht in die Hässlichkeit schauen, in die Abgründe der Menschlichkeit. Ich wollte nicht in ihre grässlichen, abscheulichen Fratzen schauen, die gut getarnt hinter ihren aufgesetzten hübschen Masken versteckt waren. Denn es sind meist die Menschen, die uns auf eine besondere Art und Weise nahestehen, die in der Lage sind uns zu verletzen, zu benutzen, zu missbrauchen. Weil wir glauben wollen. An das Gute. An die Liebe. Dass alles wieder gut wird, wenn wir uns nur selbst genug bemühen.

Wie falsch dieser Gedanke doch ist und wie sehr wir uns mit ihm selbst verletzen. Uns kleinmachen, die Schuld bei uns selbst suchen und uns damit weiterhin zum Opfer machen. Ohne Haltung. Ohne für uns selbst einzustehen. Denn das tun wir nicht.

 

Nicht jede Geschichte ist für ein Happy End gemacht

Aber jede Geschichte hinterlässt uns etwas. Nicht jeder Mensch, für den wir ein tiefes Gefühl der Liebe empfinden, ist für immer unser Zuhause. Nicht jeder Mensch, von dem wir glauben, dass er uns liebt, tut dies wahrhaftig. Einige lehren uns die Liebe auf einem gemeinsamen Weg, der irgendwann endet. Andere kommen für eine kurze Zeit in unser Leben und zeigen uns, wie man nicht liebt. Was die Liebe nicht ist.

Wieder andere waren von Anfang an an unserer Seite, machen Ansprüche an unsere Liebe geltend, ohne von der Liebe zu wissen, weil sie selbst nicht fühlen können. Sie können nicht geben, keine Liebe schenken, weil sie nie gelernt haben, besser zu sein als ihre Vergangenheit. Sie haben nie gelernt, dass Hingabe siegt oder Leidenschaft triumphiert. Sie benutzen dich nicht, verlassen dich nicht, weil sie dich nicht lieben. Sie tun dies, weil sie nie gelernt haben, sich selbst zu lieben. Sie lieben sich selbst nicht genug, um zu glauben, dass es auch anders sein könnte. Nicht jede Geschichte ist für ein Happy End gemacht.

Ich kann dich nicht vergessen

Jede Geschichte hinterlässt etwas. Manches scheint für immer eingewebt in meinem Herzen wie eine zarte Melodie, die mich an kalten Tagen erwärmt. Mit zartem Garn, ein liebliches Bild voll zärtlicher Erinnerungen. Anderes ist  eingebrannt wie ein Mahnmal. Ein Feuermal. Hin und wieder schmerzend, um mich zu erinnern. Dann scheine ich sie fast anfassen zu können, so präsent sind diese Narben, die mir das Leben hinterlassen hat. Sie erinnern mich daran, dass ich einst für etwas Haltung eingenommen habe. Dass ich mich eingesetzt habe. Eine Grenze gezogen habe, um mich zu schützen und meinen Weg weitergehen zu können.

Mit der Zeit werden die Narben feiner. Die Geschwulst auf ihr wird kleiner, der Schmerz leichter, ihr leuchtendes Rot, welches mir mahnend entgegenschreit, zarter.

Sie heilen, weil ich sie lassen kann. Ich muss sie nicht mehr festhalten. Ich muss mich nicht mehr an ihnen festhalten. Sie sind ein Teil meiner Geschichte, aber ich bin sie nicht. Sie können mich nicht mehr belästigen. Sie sind keine Last mehr, die ich auf meinen Schultern weiter durch mein Leben tragen muss. Sie machen mich nicht aus und ich mache mir nichts mehr aus ihnen. Sie dürfen einfach sein, so wie ich einfach bin.

Loslassen ist wie Abschied nehmen

Und Abschied nehmen fällt schwer. Es scheint so endgültig. Aus dem Leben geworfen. Verloren. Verlassen. Vergessen. Aber du fühlst sie noch. Diese Situation, diesen Menschen, diese Liebe. Sie hat noch so viel Raum in deinem Bauch. So viele Erinnerungen. So viele Gefühle.

Ich kann nicht so tun, als würde ich nicht mehr lieben. Kann dich nicht vergessen. Ich kann mich nicht entlieben, einfach so, als wäre nichts und niemals etwas gewesen. Lernen, deinen Namen aus meinem Kopf zu streichen. Und vergessen, wie es sich anfühlte, in etwas einzutauchen. In die Hoffnung und Schönheit eines anderen Menschen. Viel zu lange noch nehme ich deinen Geruch in meinem Kissen wahr. Sehe dich in deinem Sessel sitzen. Fühle dich an meiner Seite.

Ich kann nicht so tun, als würde ich nicht mehr lieben, weil ich ein Mensch bin, der sich kümmert. Weil ich weich bin. Zart. Sanft. Hingebungsvoll. Fühlend. Aus meiner Weichheit wächst die Kraft mich zu kümmern, denn die Welt in der wir leben, braucht keine Sorglosigkeit mehr.

Ich kann nicht so tun, als würde ich nicht mehr lieben. Denn es ist die Liebe, die mich vollständig macht. Nur weil ich Abschied von dir nehme, muss ich mich nicht selbst verlassen. Darf ich weiterhin an die Liebe glauben. Sie fühlen. Sie leben. Mich für die Magie und die Wunder des Lebens öffnen. Nicht jede Geschichte ist für ein Happy End gemacht. Aber jede Geschichte hinterlässt mir etwas.

Was auch immer du fühlst, fühle es genau jetzt

Tauche nicht in dich ein, um herauszureißen, was das Leben dir gegeben hat. Stattdessen wiege es in deinen Armen. Schau es an, lass es sein. Ohne Anklage. Und klage dich auch selbst nicht an. Richte nicht mit deinem Urteil über dich selbst und über andere. Schenke dir Raum für deine Heilung. Heilung geschieht nicht durch Vergessen, sondern durch Annahme und Vergebung.

Schäme dich nicht für deine Gefühle. Verbiete sie dir nicht. Unterdrücke sie nicht und halte auch nicht an ihnen fest. Lass sie einfach sein.

Vertraue mir, wenn ich dir sage, jemand der dich klein hält, Zweifel in dir sät, ob du es wert bist, geliebt zu werden, ist deiner Liebe nicht wert. Denn diejenigen, die dich gebrochen haben, deine Liebe verraten haben, werden dich nicht wieder zusammenflicken.

Warte nicht darauf, dass dich jemand anderes vollständig macht. Hör damit auf, deinen Wert in die Hände und das Wohlwollen eines anderen zu legen. Lass niemanden länger über deinen Wert entscheiden. Sondern nimm all die Liebe, zu der du fähig bist, sie zu fühlen, und schenke sie dir selbst.

Du bist es wert

Sei sanft mir dir, denn du lernst noch. Wir lernen alle unser ganzes Leben lang. Du darfst dir so viel Raum nehmen, wie du brauchst, dich zu entfalten. Mach dein Leben wirklich zu deinem Leben. Deinen Weg zu dem, was du dir für dich wünschst. Hör auf, die Dinge runterzuspielen, die dich berühren, bewegen und interessieren, die Hoffnungen, die du hast. Nimm dir vom Leben, was du willst. Lebe wild und gefährlich und sei wunderbar. Du bist es wert!

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Wie du die Angst vor einer Entscheidung in Mut verwandelst

Wie du die Angst vor einer Entscheidung in Mut verwandelst

Ich habe eine Entscheidung getroffen, yaaayyy! Nicht irgend so eine von denen, die zwar täglich nerven, aber nachts nicht den Schlaf rauben:

  • Was ziehe ich heute an?
  • Worauf habe ich heute Hunger?
  • Serie oder Lesen?

Sondern eine Entscheidung, die mein Leben verändert hat. Vor über sechs Jahren ist der Damm gebrochen, das Fass übergelaufen, wie auch immer, es hat mir geholfen, klar zu sehen. Mit dieser ersten Entscheidung, mit dem ersten Schritt, ist alles in Bewegung gekommen und das ist es noch bis heute. In Bewegung. Im Wandel. In der Entwicklung. 

Das ist ja schon verrückt, wie sehr man sich Bilder zusammenbaut, nur damit man der Wahrheit nicht ins Gesicht schauen muss. Tagtäglich Dinge, Situationen und auch Menschen erträgt und es dabei schafft, sich das noch immer schön zu reden. Warum das Ganze? Damit man keine Entscheidung treffen muss. Der Mut fehlt. Und ich war eine Meisterin darin, die Dinge schön zu reden und sie somit für mich besser, vor allem aber erträglicher zu machen. Aushaltbarer

Ein nicht unerheblicher Motor dafür, war meine Angst davor mich festzulegen, etwas Altes loszulassen, um dann wirklich befreit in etwas Neues zu starten. Viele Jahre hab ich also festgehalten, eine Ehe gelebt, die es außer auf dem Papier schon lange nicht mehr gab.

Bis dann letztendlich der innere Druck so groß wurde, dass ich krank wurde und mein Lachen verlor. Manche Menschen verlieren dabei auch ihr Leben. Sie sterben innerlich. Wie ein Vulkan, der ständig brodelt, so sammelt sich die „Altlastenbrühe“ in unseren Herzen, Bäuchen und Gedärmen.

Die Zeiten, in denen ich mich gerne versteckt habe, wenn es darum ging, eine Entscheidung für mich selbst zu treffen, sind seit einigen Jahren offiziell beendet. Und ich lade dich ein, es mir gleich zu tun. 

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Wie du deine Selbstzweifel loswirst (mit meinem Geheimtipp)

Wie du deine Selbstzweifel loswirst (mit meinem Geheimtipp)

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Selbstzweifel sind fiese Monster, die uns immer wieder auf die Probe stellen. Wie viel vertraust du dir heute, meine Liebe, ist ihre eigentliche Botschaft und deine Herausforderung!

Und so singen wir alle das Klagelied der immer wiederkehrenden Enttäuschungen und Selbstzweifel. Kaum hast du deine Wunden geleckt und erlaubst dir wieder damit zu beginnen erneut zu vertrauen, warten auch schon die nächsten Selbstzweifel und Enttäuschungen auf dich. Die völlig normale Reaktion: Kopf einziehen und ab zurück ins Schneckenhaus. Erst mal eine Runde weinen, traurig sein und den Schmerz fühlen. Da machen wir es uns so richtig kuschelig. Und wenn wir ganz ehrlich sind, dann nehmen wir erst einmal ein ausgiebiges Bad in dem grässlichen Gefühl, nicht gut genug zu sein und es nicht wert zu sein geliebt zu werden. Warum sonst sollte es immer wieder passieren?

Ich möchte dir an dieser Stelle schon einmal sagen, dass es völlig okay ist, wenn du so fühlst. Denn manchmal schenkt uns das Leben ordentlich ein. Und wenn dir das Leben die graue Brille aufsetzt, dann schmeiß sie nicht einfach weg. Schau genau hin und dann schau, was sich dahinter verbirgt. Lass es uns doch einmal gemeinsam versuchen. (mehr …)

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Wo ist die Frau, die du immer sein wolltest?

Wo ist die Frau, die du immer sein wolltest?

Wie viel von dem, das du dir immer erträumt, erhofft, ersehnt, erwünscht hast, hast du an die Wünsche der anderen angepasst? Vielleicht sogar ganz begraben und aufgegeben? Hast begonnen, die Mauer um dein Herz in deiner Angst und in deinem Schmerz zu errichten. Stein für Stein. Wunde für Wunde. Narbe für Narbe.

Dein Körper besteht aus vielen Billionen Zellen und dennoch reicht ein Wort, eine Stimme, ein Blick, ein Urteil, um dich zu verunsichern oder gar zu verletzen. Aus der Bahn zu schmeißen. Alles in dir scheint sich zusammenzuziehen. Dein Herz schreit nach der nächsten Reihe Quader für noch mehr Schutz. Und du verlierst dich hinter dieser Mauer.

Wo ist die Frau, die du immer sein wolltest?

Glaube mir, die Person in deinem Leben, die dich am meisten unterschätzt, bist du selbst! Zu oft lässt du dich von dem Selbstzweifelmonster beraten und lässt die Angst in dein Leben.

Als kleines Mädchen hast du sie gespielt, all die verschiedenen Vorstellungen davon, was du sein willst. Ob Cinderella, Prinzessin, Gangsterbraut, Piratenkapitänin oder Wonderwoman, du warst es einfach. Zumindest für einige Momente. Im Spiel. Erinnere dich!

Du warst alles, was du wolltest. Es mangelte dir nicht an Vorstellungskraft. Nicht an dem Glauben an deine Fähigkeiten. Du warst stark, unbesiegbar, wunderschön, geistreich, sanft, witzig, schlagfertig, kühn und mutig. Mit einem unbändigen Vertrauen in dich, deinen Körper, dein Herz und deine Seele. Vertrauen in das Leben selbst. Und jede einzelne Facette spiegelt noch immer die vielen Teile von dir wieder. Ist noch in dir, auch wenn du es gerade nicht fühlen kannst.

Bitter erfahren

Unsere Hauptrolle im „echten“ Leben haben wir alle an die Wünsche, Vorgaben, „guten Sitten“, Vorstellungen und Spielregeln unseres sozialen Umfeldes angepasst. Man erwartete nicht selten von uns, dass wir die Träume unserer Eltern leben.

Später sollten wir dann die Idee und den Traum unseres Partners als perfekte Begleiterin erfüllen. Wir fühlten uns häufig schuldig, wenn wir diese Träume nicht erfüllen wollten. Angetrieben von dem Streben nach Liebe und geliebt werden, haben wir getan, was wir glaubten tun zu müssen, um zu gefallen.

Jedoch verlieren wir uns selbst in dieser Hauptrolle. Und so latschen wir alle gut konditioniert mit einem Haufen seltsamer, uns einschränkender Glaubenssätzen durch das, was wir unser Leben nennen. Manche rennen hindurch, als würden sie verfolgt werden, andere schleichen unter dem Teppich.

Aber wir alle gemeinsam zeigen selten, wer wir wirklich sind. Und manch eine von uns hat es sogar vergessen. Hat Gefühle, Wünsche und Träume in den tiefen Katakomben des Herzens eingesperrt. Wir haben uns daran gewöhnt, uns anzupassen und gut zu funktionieren. Und wir alle richten und urteilen, über uns selbst und über andere.

Wir sind nicht mehr vom Leben gefesselt, sondern haben uns Fesseln anlegen lassen, und damit wir diese Ketten nicht spüren, bewegen wir uns jetzt nur nicht zu viel. Halten still. Halten aus. Das wirklich Unfassbare ist, dass wir uns perfekt haben täuschen lassen und es noch immer zulassen. Empfinden wir auch das Gefühl mittendrin zu sein, so sind wir eigentlich nicht einmal dabei.

Glaube nicht alles, was dein Verstand dir erzählt!

Hinterfrage all die Gedanken, mit denen du dich niederknüppelst. Sie kommen allesamt aus dem Egogeist und wollen nicht mehr und auch nicht weniger als dich klein halten. Schau dir all die Horrorstreifen an, in denen du allzu bereitwillig die Haupt- und Nebenrollen besetzt:

Die Ich-bin-nicht-gut-genug-Geschichte

Der Ich-bin-so-anders-niemand-versteht-mich-Horrorstreifen

Die Ich-bin-es-nicht-wert-Geschichte

Das Ich-werde-immer-verlassen-Melodram

Die Ich-bin-nicht-in-der-Lage-etwas-zu-verändern-Soap

Der Ich-habe-noch-nicht-genug-Thriller (nicht genug Geld, nicht ausreichend Besitztümer … )

Dies sind die Drehbücher, die der Verstand liebt, um uns klein und im Funktionsmodus gefangen zu halten.

Erinnere dich an das kleine Mädchen und erzähle dir neue Geschichten. Schöne Geschichten. Von der Liebe, darüber, dass du es wert bist. Werde wieder wie dieses kleines Mädchen. Du musst die Welt nicht verändern, um glücklich zu sein.

Schöpfe aus deiner inneren Quelle. Verbinde dich mit deinem Herzen, lass deine Seele sprechen. Du bist von Fülle umgeben. Halte deinen Kelch in den Fluss und er wird sich immer wieder füllen. Vertraue dem Leben. Glaube an das Göttliche, an die Schöpferkraft und Liebe!

Sei alles andere als perfekt und entschuldige dich nicht dafür

Lass uns von Zeit zu Zeit auf unsere Narben, die das Leben hinterlassen hat, schauen. Nicht anklagend. Sondern frei von Bewertung und Urteil. Sie sind die Erinnerungen daran, dass wir an diesem Punkt unseres Lebens gekämpft haben. An etwas geglaubt haben. Mutig waren, kühn und tapfer.

Manchmal ist es schwer weiterzugehen. Dann, wenn dich etwas niedergeschmettert hat. Auf eine Art und Weise, wie die du es niemals erwartet hättest. Wenn dies geschehen ist, dann hab keine Angst vor dem Neubeginn. Beklage nicht, was du verloren hast.

 

Schau auf all die zerbrochenen Teile und setze sie neu zusammen. Blicke auf die Erinnerungen und hab keine Angst. Sie sind nicht mehr als kleine Geschichten, von denen du lernen durftest.

Schäme dich nicht für das, was du siehst. Tu, was du tun musst. Befreie dich vom Schmerz. Das wird nie schön sein, aber es ist es immer wert.

Erschaffe dich mit dem sanften, alles vergebenden Blick der Liebe neu. Du wirst dieses Mal stärker sein. Dein Herz größer. Deine Sinne offener und freier.

Heilung finden

Wenn du heilen musst, öffne dein Herz und schaue in deine Seele. Lausche hinein, finde heraus, wo es weh tut. Flüster leise in deinen Schmerz:

„Es ist in Ordnung. Es ist okay.“

Du bist diejenige, die die Mauern um dein Herz gebaut hat. Zweifle niemals auch nur eine Sekunde daran, dass es nicht auch du sein wirst, die die Kraft hat, diese wieder einzureißen.

Diese Kraft hast du in dem Augenblick, in dem du wahrlich beginnst zu glauben, dass du es bist, die die Liebe verdient. In diesem Moment, in dem du beginnst zu glauben, dass du das Glück verdienst, etwas viel Größeres als das, was du bis jetzt erfahren hast, in diesem Augenblick wird dein Herz vor Freude zu weinen beginnen.

Als wäre es das erste Mal seit einer Ewigkeit. Du wirst dir die Erlaubnis geben, deine Mauer einzureißen und dein Herz wird Frieden finden.

Höre mit deinem Herzen

Ich weiß, wie es ist, aus lauter Angst vor neuen Verletzungen Mauern um das Herz zu bauen. Sich abzuschotten. Nicht aufhören zu wollen sich zu schützen.

Ich weiß, wie es sich anfühlt, ein Herz zu haben, welches so voll von Liebe ist, geben will und gibt aus einer nicht enden wollenden Quelle.

Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn die Seele nach Heilung ruft und die Angst vor dem Loslassen gigantisch ist. Wenn die Wut dir die Vergebung verweigert.

Aber du darfst dich selbst nicht aufgeben. Du kannst nicht ignorieren, was in dir aufsteigt. Was gesehen werden will. Was auf Vergebung wartet, um heilen zu können. Auch wenn die ganze Welt nicht versteht, warum du innerlich verbrennst, verstecke dich nicht länger. Übe nicht länger Verrat an dir selbst.

Stattdessen zeige der Welt dein Gesicht. Zeige der Welt, was du mit all der Liebe und der Hoffnung in dir bewegen und erreichen kannst.

Sei was du willst. Steh für dich ein. Lass uns einander erkennen, uns ineinander sehen, denn wir tragen alle diese vielen Teile in uns. Wohl wissend, dass jede in ihren Schuhen durchs Leben wandelt und mit den eigenen Dämonen zu kämpfen hat. Gemeinsam sind wir unschlagbar.

Sei dir gewiss:

Dank all dem Schmerz und Leid, die du erfahren hast, bist du die Frau, die du heute bist. Liebe diese Frau. Sei sanft mit dieser Frau. Vertraue dieser Frau. Glaube an diese Frau. Das bist du. Und du bist wundervoll!

Und jetzt bist du dran. Erzähle mir von der Frau, die du immer sein wolltest!

Foto: Adobe Stock

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Mein Körper – Meine Kampfzone

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Auf dem Weg, ein möglichst perfekter Mensch zu werden, vergessen wir, was LEBEN heißt. Und damit noch nicht genug! Dauernd sind Traurigkeit, Stress und die Angst nicht gut genug zu sein bei dir zu Besuch. Oft beginnt der Kampf gegen den eigenen Körper, gegen den Selbsthass, gegen eine Essstörung schon in sehr jungen Jahren. Nie waren wir einem so enormen Druck ausgesetzt, perfekt zu sein wie in diesem Jahrtausend. Gesellschaftliche Normen haben nie zuvor so viel Druck auf Menschen zwischen sechs und 80 Jahren ausgeübt.

Der Körper wird als ein Makel wahrgenommen, den es zu korrigieren gilt. Ein Kunstwerk, das zu gestalten zum Lebensinhalt wird. Es erscheint normal, sich im eigenen Körper unwohl zu fühlen. Die Unsicherheit ihm gegenüber und die obsessive Beschäftigung mit ihm werden uns bereits als Kinder innerhalb unserer Familie vermittelt. So halten Kinder es mittlerweile für normal, dass mit ihrem Körper etwas nicht in Ordnung ist.

Der Beginn der großen Vergleiche

Bin ich gut genug? Schön genug? Intelligent genug? Bin ich genug Frau, dass man(n) mich lieben kann? Immer wieder belästigen und beleidigen wir uns selbst mit uns erniedrigenden Fragen. Letztendlich manipulieren wir uns selbst, wenn wir in ständigen Vergleichen verweilen. Wir konzentrieren uns mit unserem Blick immer auf das, von dem wir glauben, dass es uns fehlt. So entsteht ein permanentes Gefühl des Mangels. Wir vergleichen uns mit anderen, von denen wir glauben, sie seien schöner, besser, perfekter als wir selbst. Und schon ist es da, dieses bekannte Gefühl: eine Versagerin zu sein.

Wenn wir uns immer wieder mit anderen vergleichen, sagen wir uns insgeheim, dass wir nicht okay sind. Das ist ein Kampf, den wir nicht gewinnen können. Denn unser Kopf wird freiwillig nie aufhören uns aufzuzeigen, dass wir nicht genug sind. Wir können jedoch nicht außerhalb von uns nach Heilung für etwas suchen, das sich in unserem Inneren befindet. Und der Übeltäter sitzt im Kopf.

Wie soll ich mich in meinem Körper wohlfühlen …

… wenn der Kopf mir etwas anderes aufdrängt? Dabei bedient er sich an den gängigen Schönheitsidealen. Gefördert wird das durch unzählige Bilder, die wir täglich zu sehen bekommen. Vermeintlich perfekte Körper sehen wir überall. Egal ob in Werbespots im TV, in Printmedien oder auf den Social-Media-Kanälen. Sie alle sind Fotos von digital manipulierten Körpern. Sie werden uns von denjenigen unter die Nase gerieben, die vom Körperhass profitieren. Wir kaufen, was uns verspricht eine bessere Version von uns selbst zu werden.

„Werde zur besten Version deiner selbst“ bringt es bei Google auf ungefähr 664.000.000!!! Ergebnisse.

Man möchte uns glauben machen, dass wir mit ein bisschen Work-Out, zwei Smoothies, Wundercremes, der neuesten Superdiät und überteuerten Anti-Falten-, Anti-Aging-, Anti-Alles-Elixieren-Tinkturen-Ampullen so aussehen werden wie die perfekt inszenierten Körper im digitalen Design. Ist dein Geldbeutel etwas praller, dann kannst du dir auch eine nette kleine Schönheitsoperation gönnen. Oder du wählst die „Flatrate gegen Falten”. Alles ist möglich.

Bitte nicht falsch verstehen. Hier wird niemand an den Pranger gestellt, noch urteile ich über Menschen, die diesen Weg für sich wählen. Ich war selbst einmal an dem Punkt, weil ich unglaublich unglücklich mit meinen Brüsten war. Ich wünsche mir nur, dass du für dich überprüfst, ob dich das nicht in deiner Kampfzone Körper festhält. Denn was die OP nicht vermag, ist, deine Glaubenssätze zu ändern.

Mein Körper – meine Kampfzone #1

Als ich 18 Jahre jung war, meinte mein damaliger Freund zu mir, dass meine Oberschenkel viel zu fett seien. Zu deiner Info: Ich wog damals bei 164 cm Körpergröße 49 Kilo! Aber ich war 8 Jahre lang Leistungsturnerin und mein Körper dementsprechend durchtrainiert. Viele Muskeln, stramme Schenkel, keine Brüste. Ich mochte meinen Körper ohnehin schon nicht und da goss die Äußerung meines Freundes ordentlich Öl ins Feuer.

Mit 27 Jahren wollte ich mir die Brüste vergrößern lassen. Ich bin zu einer plastischen Chirurgin gegangen, ließ mich beraten und habe mich dagegen entschieden. Nach meinem zweiten Kind wollte ich mir den Bauch straffen lassen. Mein seitliches Profilbild im Spiegel erinnerte mich eher an eine Ente, denn an eine schöne, makellose Frau. Wieder habe ich mich beraten lassen. War bei zwei verschiedenen Ärzten und habe mich abermals dagegen entschieden.

Für diese Entscheidungen habe ich jeweils meinen Kopf verlassen und auf meinen Bauch gehört. Die Kampfzone Körper aber blieb. Ich begann wieder exzessiv Sport zu machen und achtete sehr auf meine Ernährung. Ich ging täglich auf die Waage, morgens und abends versteht sich. Bücher über Diäten waren meine Freunde. Produkte, die mir Schönheit versprachen, lockten auch mich in die Marketingfalle und machten mich zum Konsumopfer.

Jeder will dein Bestes: dein Geld!

Money makes the world go round. Es geht um Macht und Geld und noch mehr Macht. Stell dir vor, der Mensch wäre zufrieden. Er würde nicht nach Perfektion und Selbstoptimierung streben! Wer sollte dann all diese vielen Produkte und Dienstleistungen kaufen? Wirklich pervers ist, dass wir uns so sehr im Überfluss befinden und dennoch alle im Mangel sind.

Es wird laut über Diversity gesprochen, aber niemand traut sich, sie zu leben. Anders sein ist nicht wirklich gefragt. Stereotype Rollenbilder dafür umso mehr. Erschreckend deutlich wird das in den neuen Studienergebnissen der MaLisa Stiftung über die WEIBLICHE SELBSTINSZENIERUNG IN DEN NEUEN MEDIEN.

Eine wirklich spannende Studie, die mich persönlich noch einmal in meiner Wahrnehmung bestätigt, aber in einigen Ergebnissen auch echt erschrocken hat.

Mein Körper – meine Kampfzone #2

Mit Beginn der Wechseljahre begann mein Körper sich dann wieder zu verändern. Ich nahm zu und wurde „runder”. Witzig fand ich das überhaupt nicht. Glücklicherweise war das auch genau die Zeit, in der ich anfing mich mit dem Thema Selbstliebe auseinanderzusetzen. Ich entdeckte Louise L. Hay und positive Affirmationen für mich. Mein Weg zur Selbstliebe führte mich über „Gespräche mit Gott*” von Neale Donald Walsh zu Eckart Tolle und Deepak Chopra, um nur einige zu nennen. Ich fing an zu meditieren und Stille wurde ein ganz wichtiger Bestandteil meines Alltags. Aktuell habe ich „Fight like a girl*” von Clementine Ford verschlungen und gefeiert.

Was ich aber wirklich gelernt habe, ist, dass alles in mir beginnt. Dr. Wayne W. Dyer hat es etwa so formuliert: Wenn wir die Art und Weise verändern, wie wir etwas betrachten, ändern sich die Umstände im Außen. Ich fing an meinen Blick auf meinen Körper auszutanzen. Nackt vor dem Spiegel. Das war am Anfang der reinste Horror und ich mochte gar nicht hinschauen. Letztendlich hat es mir sehr geholfen, meinen Körper als Freund zu betrachten, denn das ist er.

Im Körperhaus ankommen

Ich habe mir die Zeit genommen, in meinem Körperhaus anzukommen. Meine Kampfzone Körper konnte ich verlassen und fand Frieden in mir. Während der letzten 10 Jahre lernte ich Loslassen. Vor allem das meiner strengen Bewertungskriterien mir selbst gegenüber. Damit einher ging das Loslassen der Lästereien, des Urteilens, Bewertens und Richtens über andere Menschen.

Ich habe mich von vielen Dingen und Menschen getrennt, die mir meine Energie abzocken. Seit über 15 Jahren lese ich keine Tageszeitung mehr. Mittlerweile schaue ich auch kein „normales” Fernsehen mehr. Radio höre ich nur noch selten, meine Playlisten reichen mir völlig. Ich beteilige mich nicht mehr am Getratsche, verlasse Gesprächsrunden, die sich nur darum drehen über andere zu lästern und mit dem Finger weit von sich weg zu zeigen. Auch dann, wenn es sich um Familienangehörige handelt.

Ich bin im Wandel

Und ich lade dich herzlich ein, es zu versuchen. Dafür musst du kein Einsiedlerleben führen. Ich bin so sehr dankbar und demütig, dass ich diesen Weg für mich erkannt und gewählt habe. Es geht weder darum es anderen recht zu machen, noch darum, dass ich oder du verantwortlich für das Wohl und Wehe anderer bist. Die einzige Verantwortung, die wir haben, ist, die Verantwortung uns selbst gegenüber.

Nur in mir kann ich verändern, was sich nicht gut anfühlt. Was andere darüber denken, liegt nicht in meiner Hand. Mein Seelenheil jedoch sehr wohl.

Mögest du deinen Weg finden. Mögest du glücklich sein und erkennen, welch wundervolle Frau du bist. Du bist es wert, dir selbst Liebe zu schenken!

PS: Ich weiß nicht, wer diese magischen Einhörner sind, die sich nie infrage stellen. Aber eins weiß ich sicher: Du hast es verdient, dich in deiner ganzen Größe zu erkennen und die Superwoman in dir zum Leben zu erwecken. Lass sie raus. Lass die Puppen tanzen.

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Foto: Adobe Stock

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Wie du dich von Stress und Angst befreist – 9 Strategien, die dir helfen

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Wenn Stress und Angst unser Leben begleiten, dann fühlt sich das nicht nur schlecht an, sondern es macht auch eine ganze Menge mit uns. Es gibt nichts Natürliches an einem Leben gefüllt mit Stress und Angst, mit Gefühlen von Verzweiflung und Depression und Pillen, die dich beruhigen sollen. Eine Pille kann das nur symptomatisch, aber du wirst mit ihr nicht das finden, was du suchst. Deinen inneren Frieden und ein Gefühl von Sicherheit, welches aus dir selbst heraus entspringt.

Manchmal ist es nur ein kurzer Moment, manchmal aber auch ein ständiges Gefühl von Verzweiflung, Depression und einem Haufen Sorgen. Verloren im jetzigen Augenblick, kreisen unsere Gedanken ständig zwischen dem was bereits passiert ist und dem, was passieren könnte. Wir lassen unsere Gedanken in alle Himmelsrichtungen kreisen nur, um uns selbst das Fürchten zu lernen. Ich nenne das getrennt leben vom eigenen Selbst und bestimmt von unserem Verstand. Lassen wir uns von unserem Verstand bestimmen, dann wächst er gerne zu einem großen inneren Widersacher in uns heran und führt nichts Gutes im Schilde. (mehr …)

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