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Mein Körper – Meine Kampfzone

Mein Körper – Meine Kampfzone

Volle Transparenz: Dieser Artikel enthält werbende Inhalte zu meinen Produkten und/oder Werbe-Links zu Produkten, die ich nutze und liebe. Letzteres erkennst Du am * nach dem Link. Ich wurde in keinem Fall von Unternehmen oder Produkt-Anbietern dafür bezahlt, sie einzubinden!
 

Auf dem Weg, ein möglichst perfekter Mensch zu werden, vergessen wir, was LEBEN heißt. Und damit noch nicht genug! Dauernd sind Traurigkeit, Stress und die Angst nicht gut genug zu sein bei dir zu Besuch. Oft beginnt der Kampf gegen den eigenen Körper, gegen den Selbsthass, gegen eine Essstörung schon in sehr jungen Jahren. Nie waren wir einem so enormen Druck ausgesetzt, perfekt zu sein wie in diesem Jahrtausend. Gesellschaftliche Normen haben nie zuvor so viel Druck auf Menschen zwischen sechs und 80 Jahren ausgeübt.

Der Körper wird als ein Makel wahrgenommen, den es zu korrigieren gilt. Ein Kunstwerk, das zu gestalten zum Lebensinhalt wird. Es erscheint normal, sich im eigenen Körper unwohl zu fühlen. Die Unsicherheit ihm gegenüber und die obsessive Beschäftigung mit ihm werden uns bereits als Kinder innerhalb unserer Familie vermittelt. So halten Kinder es mittlerweile für normal, dass mit ihrem Körper etwas nicht in Ordnung ist.

Der Beginn der großen Vergleiche

Bin ich gut genug? Schön genug? Intelligent genug? Bin ich genug Frau, dass man(n) mich lieben kann? Immer wieder belästigen und beleidigen wir uns selbst mit uns erniedrigenden Fragen. Letztendlich manipulieren wir uns selbst, wenn wir in ständigen Vergleichen verweilen. Wir konzentrieren uns mit unserem Blick immer auf das, von dem wir glauben, dass es uns fehlt. So entsteht ein permanentes Gefühl des Mangels. Wir vergleichen uns mit anderen, von denen wir glauben, sie seien schöner, besser, perfekter als wir selbst. Und schon ist es da, dieses bekannte Gefühl: eine Versagerin zu sein.

Wenn wir uns immer wieder mit anderen vergleichen, sagen wir uns insgeheim, dass wir nicht okay sind. Das ist ein Kampf, den wir nicht gewinnen können. Denn unser Kopf wird freiwillig nie aufhören uns aufzuzeigen, dass wir nicht genug sind. Wir können jedoch nicht außerhalb von uns nach Heilung für etwas suchen, das sich in unserem Inneren befindet. Und der Übeltäter sitzt im Kopf.

Wie soll ich mich in meinem Körper wohlfühlen …

… wenn der Kopf mir etwas anderes aufdrängt? Dabei bedient er sich an den gängigen Schönheitsidealen. Gefördert wird das durch unzählige Bilder, die wir täglich zu sehen bekommen. Vermeintlich perfekte Körper sehen wir überall. Egal ob in Werbespots im TV, in Printmedien oder auf den Social-Media-Kanälen. Sie alle sind Fotos von digital manipulierten Körpern. Sie werden uns von denjenigen unter die Nase gerieben, die vom Körperhass profitieren. Wir kaufen, was uns verspricht eine bessere Version von uns selbst zu werden.

„Werde zur besten Version deiner selbst“ bringt es bei Google auf ungefähr 664.000.000!!! Ergebnisse.

Man möchte uns glauben machen, dass wir mit ein bisschen Work-Out, zwei Smoothies, Wundercremes, der neuesten Superdiät und überteuerten Anti-Falten-, Anti-Aging-, Anti-Alles-Elixieren-Tinkturen-Ampullen so aussehen werden wie die perfekt inszenierten Körper im digitalen Design. Ist dein Geldbeutel etwas praller, dann kannst du dir auch eine nette kleine Schönheitsoperation gönnen. Oder du wählst die „Flatrate gegen Falten”. Alles ist möglich.

Bitte nicht falsch verstehen. Hier wird niemand an den Pranger gestellt, noch urteile ich über Menschen, die diesen Weg für sich wählen. Ich war selbst einmal an dem Punkt, weil ich unglaublich unglücklich mit meinen Brüsten war. Ich wünsche mir nur, dass du für dich überprüfst, ob dich das nicht in deiner Kampfzone Körper festhält. Denn was die OP nicht vermag, ist, deine Glaubenssätze zu ändern.

Mein Körper – meine Kampfzone #1

Als ich 18 Jahre jung war, meinte mein damaliger Freund zu mir, dass meine Oberschenkel viel zu fett seien. Zu deiner Info: Ich wog damals bei 164 cm Körpergröße 49 Kilo! Aber ich war 8 Jahre lang Leistungsturnerin und mein Körper dementsprechend durchtrainiert. Viele Muskeln, stramme Schenkel, keine Brüste. Ich mochte meinen Körper ohnehin schon nicht und da goss die Äußerung meines Freundes ordentlich Öl ins Feuer.

Mit 27 Jahren wollte ich mir die Brüste vergrößern lassen. Ich bin zu einer plastischen Chirurgin gegangen, ließ mich beraten und habe mich dagegen entschieden. Nach meinem zweiten Kind wollte ich mir den Bauch straffen lassen. Mein seitliches Profilbild im Spiegel erinnerte mich eher an eine Ente, denn an eine schöne, makellose Frau. Wieder habe ich mich beraten lassen. War bei zwei verschiedenen Ärzten und habe mich abermals dagegen entschieden.

Für diese Entscheidungen habe ich jeweils meinen Kopf verlassen und auf meinen Bauch gehört. Die Kampfzone Körper aber blieb. Ich begann wieder exzessiv Sport zu machen und achtete sehr auf meine Ernährung. Ich ging täglich auf die Waage, morgens und abends versteht sich. Bücher über Diäten waren meine Freunde. Produkte, die mir Schönheit versprachen, lockten auch mich in die Marketingfalle und machten mich zum Konsumopfer.

Jeder will dein Bestes: dein Geld!

Money makes the world go round. Es geht um Macht und Geld und noch mehr Macht. Stell dir vor, der Mensch wäre zufrieden. Er würde nicht nach Perfektion und Selbstoptimierung streben! Wer sollte dann all diese vielen Produkte und Dienstleistungen kaufen? Wirklich pervers ist, dass wir uns so sehr im Überfluss befinden und dennoch alle im Mangel sind.

Es wird laut über Diversity gesprochen, aber niemand traut sich, sie zu leben. Anders sein ist nicht wirklich gefragt. Stereotype Rollenbilder dafür umso mehr. Erschreckend deutlich wird das in den neuen Studienergebnissen der MaLisa Stiftung über die WEIBLICHE SELBSTINSZENIERUNG IN DEN NEUEN MEDIEN.

Eine wirklich spannende Studie, die mich persönlich noch einmal in meiner Wahrnehmung bestätigt, aber in einigen Ergebnissen auch echt erschrocken hat.

Mein Körper – meine Kampfzone #2

Mit Beginn der Wechseljahre begann mein Körper sich dann wieder zu verändern. Ich nahm zu und wurde „runder”. Witzig fand ich das überhaupt nicht. Glücklicherweise war das auch genau die Zeit, in der ich anfing mich mit dem Thema Selbstliebe auseinanderzusetzen. Ich entdeckte Louise L. Hay und positive Affirmationen für mich. Mein Weg zur Selbstliebe führte mich über „Gespräche mit Gott*” von Neale Donald Walsh zu Eckart Tolle und Deepak Chopra, um nur einige zu nennen. Ich fing an zu meditieren und Stille wurde ein ganz wichtiger Bestandteil meines Alltags. Aktuell habe ich „Fight like a girl*” von Clementine Ford verschlungen und gefeiert.

Was ich aber wirklich gelernt habe, ist, dass alles in mir beginnt. Dr. Wayne W. Dyer hat es etwa so formuliert: Wenn wir die Art und Weise verändern, wie wir etwas betrachten, ändern sich die Umstände im Außen. Ich fing an meinen Blick auf meinen Körper auszutanzen. Nackt vor dem Spiegel. Das war am Anfang der reinste Horror und ich mochte gar nicht hinschauen. Letztendlich hat es mir sehr geholfen, meinen Körper als Freund zu betrachten, denn das ist er.

Im Körperhaus ankommen

Ich habe mir die Zeit genommen, in meinem Körperhaus anzukommen. Meine Kampfzone Körper konnte ich verlassen und fand Frieden in mir. Während der letzten 10 Jahre lernte ich Loslassen. Vor allem das meiner strengen Bewertungskriterien mir selbst gegenüber. Damit einher ging das Loslassen der Lästereien, des Urteilens, Bewertens und Richtens über andere Menschen.

Ich habe mich von vielen Dingen und Menschen getrennt, die mir meine Energie abzocken. Seit über 15 Jahren lese ich keine Tageszeitung mehr. Mittlerweile schaue ich auch kein „normales” Fernsehen mehr. Radio höre ich nur noch selten, meine Playlisten reichen mir völlig. Ich beteilige mich nicht mehr am Getratsche, verlasse Gesprächsrunden, die sich nur darum drehen über andere zu lästern und mit dem Finger weit von sich weg zu zeigen. Auch dann, wenn es sich um Familienangehörige handelt.

Ich bin im Wandel

Und ich lade dich herzlich ein, es zu versuchen. Dafür musst du kein Einsiedlerleben führen. Ich bin so sehr dankbar und demütig, dass ich diesen Weg für mich erkannt und gewählt habe. Es geht weder darum es anderen recht zu machen, noch darum, dass ich oder du verantwortlich für das Wohl und Wehe anderer bist. Die einzige Verantwortung, die wir haben, ist, die Verantwortung uns selbst gegenüber.

Nur in mir kann ich verändern, was sich nicht gut anfühlt. Was andere darüber denken, liegt nicht in meiner Hand. Mein Seelenheil jedoch sehr wohl.

Mögest du deinen Weg finden. Mögest du glücklich sein und erkennen, welch wundervolle Frau du bist. Du bist es wert, dir selbst Liebe zu schenken!

PS: Ich weiß nicht, wer diese magischen Einhörner sind, die sich nie infrage stellen. Aber eins weiß ich sicher: Du hast es verdient, dich in deiner ganzen Größe zu erkennen und die Superwoman in dir zum Leben zu erwecken. Lass sie raus. Lass die Puppen tanzen.

Hol dir jetzt den Zugang zum Video und mach dich von dem Gefühl frei, nicht gut genug zu sein! Oben drauf bekommst du meine regelmäßige Unterstützung per Mail – kostenfrei!

Foto: Adobe Stock

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Wie du dich von Stress und Angst befreist – 9 Strategien, die dir helfen

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Wenn Stress und Angst unser Leben begleiten, dann fühlt sich das nicht nur schlecht an, sondern es macht auch eine ganze Menge mit uns. Es gibt nichts Natürliches an einem Leben gefüllt mit Stress und Angst, mit Gefühlen von Verzweiflung und Depression und Pillen, die dich beruhigen sollen. Eine Pille kann das nur symptomatisch, aber du wirst mit ihr nicht das finden, was du suchst. Deinen inneren Frieden und ein Gefühl von Sicherheit, welches aus dir selbst heraus entspringt.

Manchmal ist es nur ein kurzer Moment, manchmal aber auch ein ständiges Gefühl von Verzweiflung, Depression und einem Haufen Sorgen. Verloren im jetzigen Augenblick, kreisen unsere Gedanken ständig zwischen dem was bereits passiert ist und dem, was passieren könnte. Wir lassen unsere Gedanken in alle Himmelsrichtungen kreisen nur, um uns selbst das Fürchten zu lernen. Ich nenne das getrennt leben vom eigenen Selbst und bestimmt von unserem Verstand. Lassen wir uns von unserem Verstand bestimmen, dann wächst er gerne zu einem großen inneren Widersacher in uns heran und führt nichts Gutes im Schilde. (mehr …)

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Die Suche nach Anerkennung

Die Suche nach Anerkennung

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Die Suche nach Anerkennung macht uns abhängig von der Meinung, Bewertung und dem Urteil anderer Menschen. Es gibt da diesen alten Spruch:

Vor lauter Bäumen sieht man den Wald nicht.

Ich kehre ihn einmal um und sage: Vor lauter Wald siehst du den Baum nicht. Du bist der Baum und der Wald, ist alles um dich herum. Höher, schneller, weiter und vor allem aber perfekt, so wollen wir sein. Wir laufen einem Bild hinterher, welches in der Wirklichkeit gar nicht existiert und verlieren uns in den Weiten und wahnwitzigen Vorstellungen davon, jemand anderes sein zu wollen. (mehr …)

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Wie du die Angst vor einer Entscheidung in Mut verwandelst

Wie du die Angst vor einer Entscheidung in Mut verwandelst

Ich habe eine Entscheidung getroffen, yaaayyy! Nicht irgend so eine von denen, die einen zwar täglich nerven, aber die einem nachts nicht den Schlaf rauben. Was ziehe ich heute an? Worauf habe ich heute Hunger? Sondern eine Entscheidung, die mein Leben verändert hat. Vor über vier Jahren ist der Damm gebrochen, das Fass übergelaufen, wie auch immer, es hat mir geholfen, klar zu sehen. Mit dieser ersten Entscheidung, mit dem ersten Schritt vor fast fünf Jahren, ist alles in Bewegung gekommen und das ist es noch bis heute.

Das ist ja schon verrückt, wie sehr man sich Bilder zusammenbaut, nur damit man der Wahrheit nicht ins Gesicht schauen muss. Tagtäglich Dinge, Situationen und auch Menschen erträgt und es dabei schafft, sich das noch immer schön zu reden. (mehr …)

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Überfordert – wenn alles zu viel ist und wie du dich davon befreist

Überfordert – wenn alles zu viel ist und wie du dich davon befreist

Wenn diese Welt uns eins gelehrt hat, dann ist es, möglichst gut zu funktionieren, um da rein zu passen, was wir unser Leben nennen. Den faden Beigeschmack schlucken wir morgens mit den ersten Schlucken Kaffee oder Tee runter. Nein, es ist nicht alles in Ordnung. Das Leben scheint uns aufzufressen, und damit wir so ein richtig feiner Leckerbissen für den ganzen Stress sind, pimpen wir weiter unsere To-do-Listen auf. Rein ins Land der Selbstoptimierung.

Bevor wir uns dann selbst eingestehen, dass es einfach zu viel ist, wir überfordert sind und wir etwas verändern sollten, ist es für die meisten ein langer Weg. Es scheint ja eher normal zu sein, dass man sich mit Schlafproblemen, andauernder Traurigkeit und dem Gefühl des Ausgebranntseins durchs Leben schleppt. Uns selbst fällt es oft schwer, offen über Depressionen, Angststörungen oder Panikattacken zu sprechen. So spielen wir diese Gefühle oder Zustände runter, schwingen vielleicht noch mal kurz die Peitsche, weil wir glauben, nicht gut genug zu sein und machen weiter, wie bisher. Bis gar nichts mehr geht und die Bombe platzt. (mehr …)

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Wenn der Kummer in die Liebe einzieht

Wenn der Kummer in die Liebe einzieht

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Ich war bis zu der Scheidung im vergangenen Jahr, 23 Jahre verheiratet und habe so ziemlich alle Gefühle und Phasen einer Liebe erlebt. Von der Liebe, der Hingabe, dem Kummer und der Trauer. Ängste, Wut, Ohmacht, die Sorge darum verlieren zu können und ich habe mich oftmals klein gemacht. Ich habe lange festgehalten, ausgehalten und die Augen zu gemacht. Gedanken weggewischt, Gefühle nicht zugelassen und mich selbst in meine Schranken verwiesen.

Wenn wir ganz ehrlich zu uns sind, dann zieht der Kummer in die Liebe ein und baut sich sein Nest, lange bevor es zu einer endgültigen Trennung kommt. Wenn der Kummer in die Liebe einzieht, dann wollen wir das meistens nicht wirklich wahr haben. Wir übersehen oder überhören die häufig recht eindeutigen Anzeichen dafür. Da haben wir uns unsere kleine Welt so schön gemacht, gemütlich darin Platz genommen und träumen ohne Anfang und ohne Ende. (mehr …)

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