Liebst du deine Selbstsabotage oder willst du ihr in den Hintern treten?

Liebst du deine Selbstsabotage oder willst du ihr in den Hintern treten?

Liebst du deine Selbstsabotage oder willst du ihr in den Hintern treten?

Die Person in deinem Leben, die dich am meisten unterschätzt, bist du selbst! Zu oft lassen wir uns von Mister Zweifel beraten und laden Mister Minderwert in unser Leben ein.

Solltest du jetzt das Bedürfnis verspüren lieber wegzulaufen und nicht weiterzulesen, dann wird sich daran auch nichts ändern. Sorry.

Wenn du mich schon ein wenig kennst, dann weißt du, dass ich den Finger gerne in die Wunde lege. Auf eine liebevolle Art und Weise. Bleib also dran und nimm dir die Zeit. Machs für dich. (mehr …)

Du wirst es nie allen recht machen – mach´s für dich

Du wirst es nie allen recht machen – mach´s für dich

Du wirst es nie allen recht machen.

Warst du schon einmal auf dem Friedhof der begrabenen Träume und nicht gelebten Leben? Da sind täglich all die Menschen, die irgendwann in ihrem Leben an den Punkt kommen, an dem sie sagen: „Hätte ich doch nur den Mut gehabt …“

Damit sie sich nicht ganz so mies fühlen, wenn sie dort wieder einmal vorbei schauen, beginnt der Lieblingssatz dieser Menschen mit „Aber …“. Sie sind Meister der Rechtfertigung. Rechtfertigung vor anderen und vor allem sich selbst gegenüber. (mehr …)

Manchmal will ich einfach nur meine Ruhe

Manchmal will ich einfach nur meine Ruhe

Manchmal will ich einfach nur meine Ruhe.

Ich fühle mich überfordert, an Gelassenheit nicht zu denken. Ruhig und entspannt atmen – ich lache mich tot.

Einer zerrt an meinem linken Arm, ein anderer nimmt den rechten Arm. Der nächste zieht an meinem linken Bein und ein Nächster reißt an meinem rechten Bein. Dazu kommen noch meine eigenen Projekte.

Und als ob das nicht schon genug wäre, zerreißen meine Gedanken, meinen Kopf. Mein Nacken fühlt sich an, als ob darin eine Metallplatte wäre – steinhart.

Zu wenig Schlaf, Kopfschmerzen und schlechte Laune.

Der Hund muss noch Gassi und er will einfach nicht kacken. Klar, dass er offensichtlich gerade jetzt ewig Zeit hat. Ich aber nicht.

(mehr …)

Ich bin keine Emanze, ich bin eine Frau

Ich bin keine Emanze, ich bin eine Frau

Man stelle sich vor, ich bin eine Frau und habe Rechte. Ich bin eine Frau, die für ihre Rechte einsteht. Ich bin Unternehmerin. Ich habe Kinder. Und NEIN, ich bin keine Emanze. Dieser ganze Emanzenkram geht mir tierisch auf die Nerven.

Ich bin eine Frau und ich bin Feministin!

Wie haben wir es nur geschafft, dass wir Frauen uns heute mit Hingabe gegenseitig zerfleischen? Reicht es nicht, wenn wir noch immer nicht von wirklicher Gleichberechtigung sprechen können, wenn es zum Beispiel um das Einkommen, Führungspositionen in Unternehmen, oder unsere Chancen als Alleinerziehende geht?

Wenn wir Gleichberechtigung so verstehen, dass wir als Frauen alles schaffen müssen und möglichst perfekt „unseren Mann stehen“ sollten.

Wie haben wir es nur geschafft, uns so weit von uns selbst zu entfernen? Unsere eigene Erwartungshaltung uns selbst gegenüber ist quasi nicht zu erfüllen. Wir wollen Frau sein, Partnerin, vielleicht Mutter, uns beruflich weiterentwickeln und selbstverwirklichen.

Wir sind in uns zerrissen und zerreissen dann auch gleich alle anderen in der Luft?

(mehr …)

Mit der Selbstliebe ist es wie mit dem ersten Date

Mit der Selbstliebe ist es wie mit dem ersten Date

Erinnerst du dich noch an dein erstes Date?

Aufgeregt und ein bisschen ängstlich vor dem was dich da erwartet, beginnst du dich erst einmal vor dem Spiegel zu tunen. Die Maskerade kann beginnen. Quälende Fragen beginnen, deinen Kopf zu belagern. Bin ich gut genug?

Hoffentlich verhalte ich mich richtig und hinterlasse einen guten Eindruck? Werden wir uns genug zu sagen haben? Ganz vorsichtig tasten wir uns aneinander heran. Vom ersten Verliebtsein sind wir noch weit entfernt, wir beobachten und nehmen alles unter die Lupe. Gibt es irgendein verstecktes Merkmal, welches uns vielleicht doch nicht gefallen könnte. Ein Makel, innen wie außen, eine Eigenschaft die wir nicht mögen, wir wollen ja schließlich auf Nummer sicher gehen bevor wir uns ganz öffnen.

Unser erstes Date und wir wollen uns Zeit lassen den anderen kennenzulernen. Genauso ist es auch mit uns und der Selbstliebe. Auch dafür sollten wir uns Zeit lassen und nichts erzwingen wollen. Die eigenen Bedürfnisse kennenlernen, herauszufinden, was wir gerne mögen und dazu stehen und lernen an uns zu glauben.

Lieben und geliebt werden

Lieben und geliebt werden sind Grundbedürfnisse eines jeden Menschen, egal ob jung oder alt. Liebe macht die Welt bunter, uns selbst milder, lässt uns dankbar sein und schenkt uns Vertrauen. Was passiert, wenn du dich selber magst? Wie viel leichter könntest du dir vertrauen und wie viel mehr Sicherheit würde das für dich bedeuten?

Liebe stellt keine Bedingungen, auch nicht an dich selbst. Liebe wertet nicht. Liebe verurteilt nicht. Liebe putzt dich nicht runter. Liebe spielt kein Spiel. Liebe ist einfach. Du bist nicht länger ein Opfer deines eigenen Minderwertgefühls und deine Sucht nach Anerkennung schwindet in dem Maß, in dem du dich selbst lieben lernst.

Sich selbst lieben lernen

Das ist für uns alle ein Weg, der uns durch Höhen und Tiefen führt. Mit einem großen Unterschied: für andere nehmen wir uns oft mehr Zeit, als für uns selbst. Wir nehmen uns selbst nicht so wichtig, läuft ja schließlich alles, oder doch nicht? Wir sehen viel eher die Dinge an uns und auch an anderen, die uns nicht gefallen. Wenn ich dich jetzt bitte, 10 Dinge aufzuschreiben, die du besonders an dir magst, wie lange würdest du dafür brauchen? Würdest du überhaupt auf Anhieb 10 Dinge aufschreiben können?

Sich selbst lieben bedeutet nicht, mit einer rosaroten Brille durchs Leben zu laufen und alles schön zu reden. Du bist vielmehr mit dir im Reinen. Du siehst klarer und bist vor allem eins, unabhängig und frei. Selbstliebe wird oft falsch interpretiert und falsch eingesetzt. Ein Satz wie: „Wenn du dich selbst genug lieben würdest, dann wäre dir, egal was andere sagen.“, ist völliger Unsinn und wenig hilfreich. Ich bekomme auch keinen Heiligenschein, wenn ich mich selbst liebe. Selbstliebe hilft mir jedoch dabei, meine Sichtweise auf die Dinge zu verändern. Ich darf die Strenge mir selbst gegenüber loslassen und lernen mich anzunehmen, wie ich bin.

Nimm dir Zeit

Nimm dir Zeit dich selber besser kennenzulernen. Freue dich über den Menschen, der dir so nah steht wie niemand anderer sonst. Du selbst. Gefällt dir etwas nicht, dann ändere es. Du hast die Kraft dazu, wenn du es willst. Überlege jedoch vorher immer, ob eine äußerliche Veränderung tatsächlich etwas in dir drin verändern würde? Und für wen du das ändern möchtest. Bist du es wirklich selbst, der das wünscht?

Ich lade dich ein, Verantwortung für dich selbst zu übernehmen. Du brauchst niemanden, der das für dich tut. Nimm deine Maske ab und schaue dich an, so wie du bist. Entdecke das Schöne an und in dir, erlaube dir Fehler zu machen und lerne daraus.

Perfekt unperfekt

Es geht nie darum, perfekt zu sein. Perfekt gibt es nicht, weil sich alles immer weiterentwickelt. Perfekt sein würde also Stillstand bedeuten und Stillstand bedeutet Tod. Vergleiche dich nicht länger mit anderen, sondern lerne dich so zu akzeptieren, wie du bist. Erkenne deine Stärken und stärke sie. Gönne dir deine Schwächen und bekämpfe sie nicht. Wenn du dich immer nur auf das konzentrierst, was du als deine Schwäche ansiehst, dann hilfst du dir nicht damit.

Im Gegenteil, in genau diesen Momenten schenkst du deinen Schwächen so viel ungeteilte Aufmerksamkeit, dass sie nur noch größer erscheinen und im Zweifel sogar weiter wachsen. Tue, was dir gut tut. Das würdest du bei deinem ersten Date auch tun. Du wirst einen schönen Ort auswählen, an dem du dich wohlfühlen kannst. Du wärst mild mit deinem ersten Date und nicht auf Krawall gebürstet.

Umgib dich mit Menschen, die dir gut tun. Du kennst sie, die Menschen die dir deine Kraft rauben. Die Energiesauger, die nichts unversucht lassen dich mit ihrer negativen Einstellung runterzuziehen. Die, die dich lieber im gleichen Jammertal sitzen sehen. Die, die dir dein Glück nicht gönnen. Das sagen diese Menschen dir ganz sicher nicht so direkt. Du erkennst es vielmehr daran, dass sie sich nie mit dir freuen können und dir schöne Momente kaputtmachen, indem sie ihre eigenen Zweifel säen.

Verabschiede dich von solchen Menschen, auch wenn es schwer ist. Reduziere den Kontakt, besser noch brich ihn ab. Du solltest deine kostbare Zeit nicht denjenigen schenken, die permanent an dir rumnörgeln und dir sagen, was alles nicht geht. Das gleiche gilt übrigens auch nach einem ersten Date. Wenn er dir nicht gut tut, dann triff dich kein zweites Mal mit ihm. Höre auf dein Bauchgefühl. Nicht jeder verdient eine zweite Chance, vor allem dann nicht, wenn es uns selber schlecht dabei geht und eher schadet.

Hör dir gut zu

Hör dir gut zu und stelle dir selber Fragen. Was hast du dir zu sagen? Werde achtsamer bei den Worten, die du für dich selber wählst. Du darfst dich gerne morgens freundlich im Spiegel begrüßen und dir ein ehrliches Kompliment machen. Klingt seltsam, ist aber ein super Tipp und absolut empfehlenswert. Du sollst ja nicht wie eine geile Stute vor dem Spiegel wiehern und dir lüsterne Blicke zuwerfen. Ein liebes „guten Morgen, ich mag dich“ wirkt wahre Wunder. Das lockert schon mal die Stimmung auf, vielleicht lachst du auch einfach nur. Lachen ist ja bekanntlich die beste Medizin der Welt, also nur zu.

Liebe macht die Welt schöner und das Leben leichter. Selbstliebe bedeutet für mich den Weg in die Freiheit. Ich bin frei von selbstzerstörerischen Gedanken und befinde mich nicht mehr im Mangel. Wenn ich mich selbst nicht mehr scheiße finde, dann muss ich auch nicht zwanghaft bei anderen schlechte Eigenschaften suchen, sondern kann annehmen.

Ich bin freier in meinen Entscheidungen und viel objektiver. Ich kann die Dinge auf mich zukommen lassen, ohne gleich den nächsten Fehler suchen zu müssen. Sei also mutig und finde dich gut, das ist schon mal ein toller erster Schritt. Dein Schritt in die Freiheit.

Von der Lust nach Leben und warum du sie nicht spürst

Wir sparen sie auf, die Lust nach Leben. Frei nach dem Motto, das Beste kommt zum Schluss.

Wir sind nicht vom Leben gefesselt, sondern haben uns Fesseln anlegen lassen und bewegen uns jetzt einfach nicht zu viel, damit wir die Fesseln nicht spüren.

Wir lassen uns einfangen von der medialen Welt und wenn unser Blick nicht in die Vergangenheit abschweift, so ist es der sehnsüchtige oder sorgenvolle Blick nach vorne, der uns davon abhält im Hier und Jetzt zu leben.

Ablenkungen gibt es satt, bewusstes Leben möchte ich das nicht nennen.  (mehr …)