Sich verändern braucht Liebe und Mut – die ersten Schritte auf dem Weg zu dir selbst

Sich verändern braucht Liebe und Mut – die ersten Schritte auf dem Weg zu dir selbst

Photo: Pixabay Erik Stein

Sich verändern macht Angst

Es gibt immer wieder Momente im Leben, in denen wir stehen bleiben und festhalten, weil wir nicht wissen, was uns erwartet. Wir stecken quasi in einer Sackgasse fest und merken es erst gar nicht. Wir ahnen, dass es so nicht weitergeht, aber wir können nicht darüber hinausblicken. Es gibt so viel Schmerz, vielleicht Wut und Verletztheit und sie machen uns blind und lahm.

Wie oft habe ich genau das selbst in den unterschiedlichsten Situationen erlebt. Auch ich habe lange Jahre festgehalten, eine Fassade aufrechterhalten und mir eingeredet, es müsse so sein. Ich habe mitgespielt, in dem Spiel der anderen und habe es zu meinem Spiel werden lassen. Es gab viel inneren Widerstand und ich fühlte, dass ich da raus wollte und das sich etwas verändern müsste. Und ich habe mich lange Jahre nicht getraut. Zu groß war die Angst. Die Angst vor Verlust, die Angst vor dem, was andere dann wohl über mich denken könnten und die Angst vor mir selbst.

Du findest dich in diesen Zeilen wieder und du willst auch da raus? Du fühlst, dass du es selbst bist, die sich verändern muss, um glücklich zu sein. Dann lass uns gemeinsam erste Schritte auf deinem Weg zu dir selbst gehen. Lies weiter und schau selbst.

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5 Minuten, die dein Leben verändern

5 Minuten, die dein Leben verändern

Photo by: Ryan Holloway

Steckst auch du, wie so viele Menschen, fest im Getriebe der Zeit?

Der Stress und Druck, den wir empfinden, durch unsere Familien, Jobs und Beziehungen, lässt uns oft genug glauben, wir hätten keine Zeit. Keine Zeit, uns um uns selbst zu kümmern und uns auf die Dinge zu konzentrieren, die wichtig für uns selbst sind. Das gibt uns das Gefühl, wir wären unvollständig oder leer und lässt das Leben häufig sinnlos erscheinen.

Wir hetzen von Termin zu Termin, rasen durch unser Leben, als hätten wir unzählige davon und das alles in dem festen Glauben, die Zeit sei das Maß aller Dinge. Dabei ist die Zeit doch nichts anderes als ein Korsett. Mit unserer viel zu vollgestopften To-Do-Liste schnüren wir es gerne sehr eng. Gerade so, dass wir noch ein bisschen Luft zum Atmen haben, oder sagen wir besser zum Luftschnappen? Wann hast du das letzte Mal so richtig durchgeatmet? Und zwar nicht so: Puuuhhhhh, geschafft und jetzt weiter. Sondern so, dass du fühlst, wie dein Atem durch deinen Körper fließt, die Lungen füllt und sich langsam, wie eine Welle den Weg in deinen Bauch sucht, um dann ebenso leicht und fließend, wieder aus dir herauszuströmen.

Wenn wir wirklich einmal Zeit für uns selbst einplanen, dann reicht der kleinste Windstoß und wir opfern sie. Wir werfen sie über Bord, wie einen Pestkranken, den wir loswerden wollen. Wenn wir gefangen sind im zeitlichen Getriebe dieser Welt, dann können wir selbst niemals den ersten Platz in unserem Leben einnehmen. Unser Ego wird immer einen Weg finden, uns selbst vom Thron zu schmeißen. Unser Ego ist sich selbst am wichtigsten, und damit das nicht so auffällig ist, schiebt es die anderen vor und lässt uns glauben, sie seien wichtiger als wir selbst. Ihre Bedürfnisse müssen befriedigt werden, und wenn du dich dafür in der Luft zerreißen musst, umso besser. Dein Ego liebt es, wenn es damit deinen Minderwert füttern kann. Es hämmert dir nur allzu gerne in den Schädel, dass du nicht gut genug bist.

Die lineare Zeit ist eine Erfindung von Ego

Ganz früher wurde die Zeit von der Natur bestimmt. Bis in das Früh- und Hochmittelalter kannten die meisten Menschen keine Uhr – und den Lauf der Zeit nahmen sie grundlegend anders wahr, als wir heute. Die Zeit war vor allem der naturgegebene Übergang von Tag und Nacht sowie der Wechsel der Jahreszeiten. Die Menschen erlebten die Zeit nicht als etwas Lineares, etwas Voranschreitendes, sondern betrachteten sie als einen ewigen Kreislauf.

Erst spät begannen die Menschen sich der Zeit zu bemächtigen und erschufen kleine Zeiteinheiten und die mechanische Uhr wurde erfunden. Mit ihr begann die Versklavung der Menschheit im zeitlichen Getriebe bis heute. Der Mensch verlor den Rhythmus der Natur. Ganz offensichtlich hält sich die Menschheit sogar für so mächtig, dass sie Uhren vor und zurückstellt, wie es ihr beliebt. Welch ein Wahnsinn. Denn nur ein Wahnsinniger würde sich selbst versklaven und einkerkern.

Mit der neuen Macht über die Zeit wurde auch gleich die Zeitverschwendung entdeckt. Eine neue Sünde ward geboren. So verkündete der Dominikaner Domenico Cavalca, gestorben 1342 in Pisa, kategorisch: Der „Müßige, der seine Zeit verliert, der sie nicht bemisst, gleicht den Tieren und verdient es nicht, als Mensch angesehen zu werden“. Quelle: Spiegel Online

Weißt du, was wirkliche Zeitverschwendung ist? Zeit in der Vergangenheit zu verbringen, um daraus Schatten in die Zukunft zu werfen. Zeit auf den Social-Media-Plattformen zu verbringen, sich vom TV dauerberieseln zu lassen und dann am Abend zu sagen, man sei zu beschäftigt gewesen und jetzt zu kaputt, um noch etwas für sich selbst zu tun. Zu kaputt, genau das sind wir, wenn wir so denken. Im Geist kaputt.

Wie sich für mich alles veränderte

Ich war eine ebenso große Meisterin darin, meine Zeit zu verschwenden, wie du und viele andere es sein mögen. Im Oktober 2012 hat sich für mich vieles, vielleicht sogar alles grundlegend verändert. Mein Mann ist an Krebs erkrankt und ich habe quasi zeitgleich mit seiner Diagnose meine Kündigung bekommen. Bis dahin schien meine Welt völlig normal zu sein. Mein Mann war selbstständig und ich war die internationale Vertriebsleiterin eines großen österreichischen Direktvertriebs. Wir lebten in einem wunderschönen Herrenhaus von 1742 auf einem kleinen Hof, umgeben von Pferdekoppeln und Wald. Mein Traumhaus. Ich hatte ein traumhaftes Loft als Dienstwohnung in Wien (bis heute meine Lieblingsstadt) und Klamotten bis zum Abwinken. Luxus pur. Nur eben nicht so viel Zeit, den auch zu genießen.

Mit meiner Kündigung wurde ich sofort vom Dienst freigestellt, Kündigungsfrist 3 Monate. Erfahren habe ich davon auf meiner Zugfahrt zurück nach Hause, während mein Mann auf dem OP-Tisch für seine erste OP – eine Zweite sollte folgen – lag. Ich hatte in dem Moment also tatsächlich keine Zeit, mir darüber Gedanken zu machen. Von diesem Augenblick an war Zeit für mich nicht mehr wichtig. Ich habe meine Armbanduhr abgelegt und trage seitdem keine mehr. Ich habe sie nie vermisst.

Und dennoch habe ich mich in dieser Zeit und in der Zeit verloren. Nicht nur die Zeit war nicht mehr wichtig für mich, ich war es auch nicht mehr.

Mühsame Jahre

Es folgten mühsame Jahre. Die Freistellung war tatsächlich ein Segen, denn ich konnte meinen Mann rund um die Uhr pflegen. Ich habe ihn gesund gepflegt und mich zerstört. Irgendwann siegte dann die unkaputtbare Optimistin in mir und ich begann, mein Leben neu aufzustellen. Es folgte die Trennung von meinem Mann und auch die hat mich noch einmal so richtig an meine Grenzen geführt. Im Leid liegt die Erkenntnis, das jedenfalls war eine meiner Erkenntnisse dieser Zeit, denn ich habe in dieser Zeit viel erkannt und viel verändert. Eine der wichtigsten Veränderungen war mein neuer Umgang mit Zeit im Allgemeinen und ganz besonders mit meiner Zeit und was sie mit mir macht.

Ich habe Hingabe und Vergebung gelernt ebenso, wie Loslassen und Verzeihen. Ich habe mir Zeit geschenkt oder besser gesagt, ich habe mich mir selbst geschenkt. Ich habe mit kleinen Einheiten begonnen und diese liebevoll „mein tägliches 5-Minuten-Date mit mir selbst“ genannt. Meditation ist dann schließlich mein täglicher Begleiter geworden und bereichert seitdem mein Leben auf eine wundervolle Weise.

5 Minuten, die dein Leben verändern

Kannst du dir vorstellen, was es heißt keine Sorgen, keinen Kummer und keine Ängste zu haben, sondern die ganze Zeit über einfach vollkommen ruhig und still zu sein? Mach die Zeit zu deinem Freund und trete ein in den zeitlosen Raum von JETZT. JETZT ist außerhalb der Uhrzeit, welche vom Menschen geschaffen wurde. Es ist nicht vor und auch nicht zurück. Es ist dieser Moment. Und wenn du ganz bei dir bist, ganz in diesem Moment, dann empfindest du eine tiefe Verbindung mit dir selbst.

Einen Zustand absoluten inneren Friedens außerhalb von Raum und Zeit.

Meditation ist eine wundervolle Möglichkeit, sich diesem Zustand zu nähern, um dann ganz in ihn eintauchen zu können. Frei, erfüllt und voll Liebe. Wenn du dir schwer tust damit oder du Angst davor hast zu meditieren, dann beginne doch einfach damit, dir jeden Tag einmal 5 Minuten Zeit zu nehmen. Gehe in diesen 5 Minuten raus in die Natur. Du brauchst dafür keinen besonderen Ort suchen. Stell dich mit beiden Füßen fest auf den Boden, wenn du magst und kannst, dann zieh die Schuhe aus. Verbinde dich mit dem Boden unter deinen Füßen. Fühle in dich hinein. Wie geht es dir gerade? Was sagt dir dein Körper? Wo drückt es? Und nun atme ganz bewusst in diese Stelle, die dich drückt. Schließe deine Augen. Lass deinen Atem ohne Anstrengung fließen und genieße das Sein.

Mach es nicht einmal oder zweimal. Lass dieses 5-Minuten-Date mit dir selbst zu einem täglichen Ritual werden. Das geht auch wunderbar morgens im Bett noch vor dem Aufstehen. Öffne das Fenster, lass die frische Luft rein und dann einfach liegen bleiben und atmen. Selbst in deiner Mittagspause kannst du, anstatt mit deinen Kollegen über das Wetter zu schimpfen oder andere Kollegen zu lästern, dein tägliches 5-Minuten-Date einbauen. Finde deine Gelegenheiten und schenke dich dir selbst. Nicht Morgen oder nächste Woche, leg jetzt los!

Ich wünsche dir wundervolle 5 Minuten mit dir selbst. Namasté

Nimm an, dann handle!

Nimm an, dann handle!

Nimm an, dann handle! Wie oft lässt du dich von einer Situation überrollen? Du überlässt dich deinen Gedanken, die sich munter im Kreis drehen.Du willst lieber wegschauen und gerne auch weglaufen. Vielleicht kann man es ja so ungeschehen machen.

Kannst du dir vorstellen, wie wundervoll es wäre, wenn du dein Leben leben könntest, ohne dich ständig rechtfertigen zu müssen?

Wäre es nicht wunderbar, sich rundum wohlzufühlen?

Geliebt. Geachtet. Geschätzt.

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Selbstoptimierung. Da geht noch was – oder wie du endlich damit aufhören kannst!

Selbstoptimierung. Da geht noch was – oder wie du endlich damit aufhören kannst!

Immer noch besser, immer noch schöner und immer schön lächeln.

Mitgerissen vom perfekten Schein und direkt ab ins Land der grenzenlosen Selbstoptimierung. Hier sollst du dich nur bedingt wohlfühlen, immer nur so viel, wie du glaubst, es ginge auf jeden Fall noch besser.

Hat die Waage heute Morgen nicht noch 5 Kilo zu viel angezeigt? Los rauf aufs Laufband und runter mit den Pfunden. Das macht dich auf jeden Fall zu einem besseren Menschen. (Bitte nicht ernst nehmen!)

Moment, da gibt es doch noch so viel mehr. Wie wäre es mit: (mehr …)

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