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Finde deinen Ort der Stille – 4 Schritte, die dich in deine Kraft führen

Finde deinen Ort der Stille – 4 Schritte, die dich in deine Kraft führen

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Manchmal macht Stille Angst

Weil die Stille in ihrer Wahrhaftigkeit so gewaltig ist und vom logischen Verstand nicht begreifbar ist. Sie so schön wie schmerzhaft sein kann, so viel Leben wie Tod enthält, so viel Ewigkeit wie Vergänglichkeit. Denn in der Stille scheinen wir nackt zu sein, können uns nicht mehr verstecken hinter dem unablässigen Strom der Gedanken. Die Welt um uns herum und in uns scheint nackt zu sein. Und nackt mochte ich mich ohnehin nicht, äußerlich nicht, und innerlich konnte ich mir das erst recht nicht vorstellen.

Lieber weitermachen mit der Dauerbeschallung durch unsere Playlists auf dem Handy, Funk und Fernsehen, Menschen, die an uns ziehen und zerren, Aufgaben die uns von der To-do-Liste entgegen schreien und erledigt werden wollen. Bis wir fast selbst zu Maschinen werden. Ganz abgesehen davon, dass wir doch keine Zeit für Stille haben. Denn Zeit scheint heute etwas zu sein, von dem wir gefühlt immer weniger haben und das, obwohl der Tag noch immer 24 Stunden hat. Im zeitlichen Getriebe der Gesellschaft gefangen, glauben wir noch mehr in gleicher Zeit leisten zu müssen. Oder wir beugen uns der Erwartungshaltung anderer Menschen, weil wir glauben, von ihnen abhängig zu sein.

Für Stille hab ich auch später noch Zeit, oder?

Stille ist für viele Menschen etwas Unvorstellbares. So richtige Stille. Tief in dir. Die alles ausfüllt, dich erfüllt, gut zu dir ist und dich erstrahlen lässt. Nicht nur eine Minute, in der es still ist. Sondern ein Zustand der Stille. Ein Ort in dir, der dich immer begleitet, der immer da ist. Dir Kraft schenkt.

Vor vielen Jahren, da war auch für mich Stille etwas, das andere Menschen erlebten. Mönche zum Beispiel oder Heilige. Weit weg von meinem eigenen Wahnsinn, welches ich Leben nannte. Oder so, wie andere eben Briefmarken oder Gartenzwerge sammelten, ebenso weit weg von mir und unvorstellbar, weil nicht meins.

War es still um mich, fühlte es sich für einen kurzen Moment angenehm an, bis meine Gedanken wieder loslegten und mir meine noch zu erfüllenden Aufgaben um die Ohren schlugen. Wahrhaftige Stille in mir existierte nicht. Viel zu groß war mein innerer Zwang, immer irgendetwas tun zu müssen. Für Stille, so glaubte ich, hätte ich auch später noch Zeit. Wenn ich mal Rentnerin wäre oder so. Bis dahin gibt es noch so viel zu erledigen und zu erleben, ach und zu funktionieren, wer braucht da schon Stille?

Es gibt nichts Mächtigeres als die Stille

Es ist ganz leicht, die Stille zu überdecken, sie zu verdrängen und dennoch ist, war und bleibt sie immer da. Immer in uns. Lassen wir unserem Gedankenkarussell freien Lauf, dann verlieren wir den Kontakt zu diesem Ort der Stille in uns und glauben nur er wäre nicht da. Willst du aber wirklich weiter so tun, als gäbe es diesen Ort für dich nicht? Als bräuchtest du die Stille nicht und du könntest sie weiterhin bekämpfen, dich dagegen verwehren? Ähnlich wie dieser leicht daher gesagte Spruch: „Schlaf wird total überbewertet. Schlafen kann ich noch genug, wenn ich tot bin.“

Stille ist innere geistige Freiheit und wahrhaftiger innerer Frieden. Sie ist deine Balance, hilft dir zu erkennen, anzunehmen und loszulassen. Stärkt deine Mitte und ist der Kontakt zu deinem höheren Selbst. Ein Teil von dir ist Stille und in ihr bist du mächtig.

Warum es so wichtig ist, deinen Ort der inneren Stille wiederzufinden

Menschen, die die Verbindung zu ihrer inneren Stille verlieren, verlieren den Kontakt zu ihrer Seele. Sie beginnen gegen sich und andere zu kämpfen. Alles ist miteinander verbunden und du bekommst zurück, was du aussendest. Ob du es willst oder nicht, egal ob du es weißt, wissen willst oder nicht, so funktioniert das Leben. Dabei müssen wir nur verstehen, dass wir – und zwar jeder einzelne für sich –  Verantwortung trägt, für sein Handeln, sein Fühlen und sein Denken. Es zwingt uns keiner dazu, mit der Masse zu schwimmen, das entscheiden wir selbst.

Es beginnt also bei dir, bei mir, bei jedem Einzelnen, im Kleinen, wie im Großen. Das Leben ist ein Spiegel und hält uns brav das vor, was wir denken, fühlen und erwarten. Ich weiß, dass sich viele Menschen schwer mit solch einer Aussage tun. „Schließlich gibt es ja auch Dinge, die wir nicht direkt beeinflussen können“, ist ein gängiges Gedankenmodell.

Reden wir Klartext …

… auch, wenn du es nicht gerne hörst. Schau auf dich selbst und weniger auf die anderen. Bei dir selbst kannst du am einfachsten ansetzen, um etwas in deinem Leben zu ändern. Hör auf damit, andere für die Umstände deines Lebens verantwortlich zu machen, und pack es selbst an. Du kannst lange darauf warten, bis du andere Menschen veränderst. Dich glücklicher machen oder deine Probleme lösen, würde es ebenfalls nicht.

Es geht keinesfalls um die Schuldfrage.

Quäle dich nicht unnötig mit solchen Gedanken, sie führen zu nichts. Es ist immer diese eine Stimme in unserem Kopf, die beginnt alles und jedes, ständig zu kommentieren. Das macht schlechte Gedanken und schlechte Gedanken lösen schlechte Gefühle aus. Diese schlechten Gefühle drängen uns wieder und wieder zu den gleichen Handlungen und Erlebnissen. Und schon sitzen wir wieder in unserem Gedankenkarussell und beschäftigen uns mit dem, was war oder dem, was kommen könnte. Wir sind auf jeden Fall raus, aus dem gegenwärtigen Moment und weg von uns selbst. Zu viel denken macht unglücklich!

Wenn du dich ein bisschen mehr mit diesem Thema beschäftigen möchtest, dann kann ich dir eines meiner Lieblingsbücher hierzu empfehlen: Jetzt! Die Kraft der Gegenwart. Von Eckhart Tolle

Erschaffe dir deinen Ort der Stille

Hol ihn dir zurück. Erkenne, dass er immer da war und dich nie verlassen wird. Ein Leben in dem ständigen Konflikt mit sich selbst – Wer bin ich? Mit wem bin ich? Wie sollte es sein? – und dem, wie es ist, erschafft eine große Lücke. Durch diese Lücke entsteht Leid, und zwar mentales Leid. Mentales Leid existiert nur bei uns Menschen, weil wir jede Gelegenheit dazu nutzen, zu bewerten und nach hinten oder nach vorne zu denken.

Durch das Erschaffen deines Ortes der Stille, schöpfst du neue Kraft und wirst ruhiger und ausgeglichen. Stell dir einen wundervollen Ort vor, einen, an dem du gerne sein möchtest. Vielleicht ist es ein schöner Strand in der Karibik, oder ein Platz auf dem Gipfel eines Berges. Ganz gleich, wie dein Wohlfühlort aussieht, male ihn in deinem Geiste bunt, mit allen Details.

Du benötigst dafür keine besonderen Fähigkeiten, keine Vorkenntnisse. Keine Yogamatte, keine besondere Location. Nur dich und deine Vorstellungskraft. Und ich weiß, dass du sie hast.

Dieser Wohlfühlort ist dein Ort der Stille.

Hierhin ziehst du dich zurück, um deine Gedanken zur Ruhe zu bringen, um dich frei zu machen von Bewertungen und den gegenwärtigen Augenblick wahrzunehmen und zu genießen. An diesem wundervollen Ort kannst du deine Sorgen loslassen und tauchst ganz ein in ein wohlig, warmes Gefühl von Geborgenheit und Liebe.

Stell dir Folgendes vor:

Du bist an einem außergewöhnlich schönen Sandstrand. Feinster weißer Sand umspielt warm deinen Körper. Palmblätter rascheln sanft im Wind und der Himmel ist wolkenlos. Das Meer rauscht und die Wellen umspülen warm deine Füße. Du liegst im Sand. Du fühlst dich frei, leicht und lebendig. Du bist alleine, in vollkommener Sicherheit und voller Liebe. Du tauchst ein, in die Wellen und lässt deinen Körper von dem warmen Wasser treiben. Schwimm mit den Walen oder Delfinen. Fühle ihre Energie. Fühle deine Energie. Nimm nur diesen Moment wahr und gib dich ihm hin.

Dein erster Schritt auf dem Weg zum Ort der Stille

Beginne noch heute und male dir in Gedanken deinen Wohlfühlort so, wie du ihn liebst. Merke dir diesen Ort, wie er riecht, wie er schmeckt, wie er sich anfühlt. Halte dich heute in deinen Gedanken etwa 5 Minuten an diesem Ort auf. Keine Alibis! Das schaffst du.

Dein zweiter Schritt auf dem Weg zum Ort der Stille

Besuche deinen Wohlfühlort morgen wieder. Starte damit deinen Tag. Nimm dieses warme Gefühl von Liebe, Geborgenheit und Sicherheit mit in den Tag. Wiederhole es eine Woche lang täglich. Keine Alibis! Trage dir deinen Besuch an deinem Wohlfühlort, in deinen Timer mit Erinnerungsfunktion ein. Das ist ein festes Date für dich. Unverhandelbar! Du bist dir wichtig, also wirst du ihn nicht sausen lassen. Verschieben gilt nicht.

Dein dritter Schritt auf dem Weg zum Ort der Stille

Du hast jetzt in dieser ersten Woche, deinen Wohlfühlort kennen und lieben gelernt. Du weißt, wie er sich anfühlt. In der zweiten Woche beginnst du dir während deines Besuches dort, vorzustellen, wie du sein möchtest. Nimm dir Zeit dafür. Du kannst das mit jedem Tag ergänzen. Geh in das Gefühl. Fühle dich an diesem Ort.

Dein vierter Schritt auf dem Weg zum Ort der Stille

Ich gratuliere dir. Du hast jetzt in diesen drei Wochen deinen Ort der Stille erschaffen. Er ist dir vertraut geworden. Es ist ein sorgenfreier Ort. Du bist nun so fit, dass du deinen Ort der Stille zu jeder Zeit aufsuchen kannst. Egal, ob du auf der Arbeit im Stress bist, deine Kollegen oder der Chef mal wieder nerven, deine Kinder dich zum Wahnsinn treiben oder du einfach nur genervt in deinem Gedankenkarussell sitzt.

Du weißt jetzt, wie du da aussteigen kannst. Nutze deinen Ort der Stille. Er ist ein Geschenk und schreib mir gerne von deinen Erfahrungen mit deinem Ort der Stille.

Ich umarme dich.

Foto: © Kitja

Diesen Artikel habe ich für dich am 30.09.2019 aktualisiert.

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9 Affirmationen, die mein Leben verändert und mich auf den Weg zur Selbstliebe geführt haben

9 Affirmationen, die mein Leben verändert und mich auf den Weg zur Selbstliebe geführt haben

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Die häufigste an mich gestellte Frage ist, wie ich es schaffe, immer so glücklich und zufrieden mit mir zu sein. Hier ist die Wahrheit. Ich bin ein Mensch und auch ich habe noch nicht den Heiligen Gral für mich entdeckt und bin 24/7 in absoluter Glückseligkeit. Ich lebe wie du in dieser Welt, habe einen Job, Familie und einen Alltag. Alles zusammen hat ein gigantisches Potenzial an mir zu ziehen und zu zerren. Mich aus der Bahn zu werfen und mir meine Energie zu rauben.

In meinem Leben gab es viele Jahrzehnte, in denen ich sehr darauf bedacht war, es allen recht zu machen. Ich war Weltmeisterin im Befolgen der „10 Gebote des Bravseins” und „Everybodys Darling” war mein zweites Ich. So suchte ich, wie die meisten Menschen, mein Glück, meine Befriedigung, Anerkennung und Liebe außerhalb von mir. Das all dies bereits in mir sei, überstieg mein Bewusstsein und damit konnte ich lange nichts anfangen.

Meine erste Begegnung mit heilenden Affirmationen

Ende der 90er Jahre bin ich auf Louise L. Hay gestoßen. Sie ist die Pionierin der Affirmationen und für mich auch eine Vorreiterin für den Weg zur Selbstliebe. Ihre liebevollen Affirmationen und Bücher haben in mir ein Gefühl der Wärme und Geborgenheit ausgelöst und ich begann diese regelmäßig für mich zu nutzen.

Sie halfen mir, sanfter mit mir zu sein, und ich machte mich auf den Weg auf eine mir unbekannte Reise zu mir selbst. Es war nicht bloß ein stures „Herunterbeten” ihrer Affirmationen, denn sie wurden von einem Gefühl der Liebe, des Wohlfühlens und Vertrauen getragen. Ich erkannte schnell, dass diese Affirmationen etwas mit mir machten. Ich konnte meine negativen Gedanken austauschen, meine „Ich-bin-nicht-gut-genug-Frau” in mir besänftigen und sogar zum Schweigen bringen. So wurde diese erste Begegnung für mich tatsächlich lebensverändernd.

Als ich begann zu verstehen, dass ich die Macht über meine Gedanken habe, dass ich es selbst bin, die sie auswählt, öffnete sich mir eine völlig neue Welt. Ich wurde mir meiner mir innewohnenden Quelle der Liebe und Kraft immer mehr bewusst und lernte mir selbst zu vertrauen. Ich begann meine eigenen Affirmationen zu kreieren und passte sie an meine Bedürfnisse an.

So erkannte ich, dass ich ein mächtiges Werkzeug erhalten hatte, welches mir helfen konnte, Veränderung zu bewirken. Bis dahin hatte ich oft darum gebeten, es mögen sich meine Lebensumstände verändern, dann könnte ich glücklicher und erfüllter sein. Dann würden mich andere erkennen, wie ich wirklich sei und mit Liebe, Anerkennung und Wohlwollen überschütten.

Seien wir ehrlich

Das Leben hält nicht nur magische Einhörner und atemberaubende Regenbögen für uns bereit. Es gibt eine Menge Negativität und „echte Probleme”, die uns immer wieder unsere Grenzen aufzeigen und uns in unseren alten Glaubenssätzen gefangen halten. Der Glaube, es müsse sich nur das Außen verändern, damit wir endlich unser Glück und unseren Frieden finden können, ist ein großer Trugschluss.

Es verhält sich genau anders herum. Außerhalb von uns verändert sich gar nichts, wenn wir nicht bereit sind, in uns selbst zu schauen. Auch können wir andere Menschen nicht verändern. Während ich mich also viele Jahre lang eher unerfüllt und unglücklich fühlte, und glaubte, ich sei falsch, stopfte ich dieses gigantische Loch in mir mit noch mehr Dingen, von denen ich mir erhoffte, dass sie es seien, die mir zu meinem Glück fehlten.

Louise L. Hay gab mir mit ihren Affirmationen einen Schlüssel zu meiner inneren Welt. Mit dem ersten Betreten meines inneren Raums erhielt ich immer weitere Schlüssel, um neue Türen zu öffnen und mich selbst zu erkennen. Den Zustand der Trennung von mir selbst aufzuheben und immer öfter in ein Gefühl von Sicherheit, Vollkommenheit, Frieden, Selbstliebe und Fülle einzutauchen.

So ist heute das Beisammenhalten meines Energiehaushalts, diesen zu nähren und zu pflegen, mir ausreichend Raum für mich selbst zu nehmen, ebenso wichtig, wie die Luft, die ich zum Atmen brauche.

Affirmationen – und was sie nicht sind

Ich verwende sie nicht, um hübsche Wörter auf meine Wunden zu gießen und erwarte, dass diese dann mit magischem Denken verschwinden. So ist etwas, das ich immer wieder höre, dass Affirmationen, mit ihrem albernen positiven Gedanken-Getue, schließlich niemanden vor Leid bewahren. Das ist ein Punkt, über den viele Kritiker stolpern.

Betrachte ich Affirmationen jedoch als Werkzeug, um mich daran zu erinnern, wer ich wirklich bin und was meine Aufgabe hier auf dieser Welt ist, dann vermögen sie mein Bewusstsein zu erhöhen. Sie helfen mir dabei, meine Sicht auf die Dinge zu verändern. Mich zu verändern. Die Trennung von meinem höheren Selbst aufzuheben. Dabei sind sie wie kleine Liebesbriefe, die mit Wahrheiten gefüllt sind und mein Herz erreichen.

Unabhängig davon, ob wir es wissen oder nicht, wir bekräftigen mit jedem Gedanken und Handeln, das, was darauf folgt, entweder das Positive oder das Negative. Wir haben die Wahl. Immer. Warum sollte ich also so töricht sein und daran glauben, dass ich keine Macht hätte darüber zu entscheiden, wie mein Leben aussieht? Sollte es wirklich sein, dass ich abhängig bin von äußeren Umständen? Dass ich mein Leben, mein Denken und mein Sein nicht verändern könnte? Ich frage dich: Warum bin ich dann auf dieser Welt und habe den freien Willen?

Ein negativer Glaubenssatz ist auch eine Affirmation

Wenn du dir ständig sagst: Das kann ich nicht. Oder du befindest dich in einer Situation, die dich wieder einmal leiden lässt und dein Gedanke ist: Warum passiert immer mir so etwas? Warum immer ich? Dann wirkt auch dieses Denken, wie eine Affirmation, nur eben nicht positiv, sondern negativ. Darüber sind sich nur die meisten nicht bewusst. Die Wahrheit ist, es ist leicht, sich in negative Denkmuster zu verfangen, die uns nicht dienen. Als Menschen sind wir eher geneigt, nach Problemen zu suchen. Unser Gehirn sucht nach Dingen, die behoben werden müssen, und nach möglichen Bedrohungen für unser Überleben.

Das ist wunderbar, weil es uns geholfen hat, uns weiterzuentwickeln und am Leben zu erhalten. Aber es macht auch Dinge schwierig, wenn wir Angst haben, wo es nicht sein muss. Negativität ist zudem ein Nährboden für Entzündungen und Krankheiten jeder Art.

Damit will ich dir jetzt aber gar keine Angst machen. Erkenne lediglich den Nährboden für deine negativen Gedanken und lass deine Gefühle raus. Unterdrücke weder Wut, noch Trauer, aber bleibe nicht in ihnen stecken. Und wenn es so ist, dass wir die Wahl haben, dann lass uns schlau sein und uns dem Guten zuwenden. Das Böse oder Schlechte drängt sich uns sowieso auf. Auf die Liebe müssen wir uns zu bewegen.

Bist du bereit für das mächtige Werkzeug?

Wann immer du bemerkst, dass du in das Loch der Angst, des Zweifels oder der Sorge gerätst, kann eine Affirmation dazu beitragen, dir Mut zu machen. Sie ist es, mit ihrer Hilfe du es vermagst, dich selbst daraus zu befreien und Erfahrungen neu zu formulieren. Bist du bereit, deine Energie zu steigern? Dich deiner dir innewohnenden Quelle zuzuwenden und aus ihr die Liebe und die Macht zu schöpfen, das Gute in deinem Leben zum Fließen zu bringen?

Hier sind 9 Affirmationen, die dir den Weg erleichtern.

Ich mache immer das Richtige und Beste für mich. Alle Entscheidungen, die ich treffe, dienen meinem Wohl.

Das können meine Gewohnheiten, meine Einstellungen, Dinge, aber auch Freundschaften und Beziehungen sein. 

Ich gehe achtsam mit mir um und empfinde Wertschätzung für mich. Ich verdiene alles Gute!

Ruh dich aus. Werde langsam und fühle in dich hinein. Höre, was dein Körper dir zu sagen versucht. Vertraue dir selbst.

Ich entlasse alle Energiesauger aus meinem Leben. Vertrauensvoll lasse ich los. Ich weiß, dass nur das Beste auf mich wartet.

Das ist eine ganz starke Affirmation, wenn du in Ängsten und Sorgen bist. Ich habe es viele Jahre täglich für mich genutzt. 

Dies ist eine wundervolle Erinnerung an dich, wenn du mit deinen Gedanken zu sehr in der Vergangenheit oder in der Zukunft gefangen bist. 

Unabhängig von meinen Rückschlägen finde ich immer wieder zu mir zurück. Ich bin belastbarer als ich denke. Das Leben findet immer einen Weg. Ich habe immer die Kraft, wieder aufzustehen.

Bleib im Vertrauen. Sei sicher, dass du immer den richtigen Weg gehen wirst. 

Wie du Affirmationen am besten für dich nutzt?

Versuche die Affirmationen zu fühlen. Mit welcher geht es dir jetzt gerade am besten? Nutze dann dieses mächtige Werkzeug, um deine Energie zu erhöhen und mehr liebevolle, sanfte Momente in dein Leben zu ziehen. Es geht nicht darum, deine „Probleme” zu ignorieren. Affirmationen sind eine wundervolle Möglichkeit, deine Gedanken neu zu sortieren. Dich von negativen Glaubenssätzen zu verabschieden und dich selbst zu fragen, wie du mit einem anderen Blick, aus einer anderen Perspektive, auf die aktuelle Situation schauen kannst.

Finde heraus, was am besten für dich funktioniert. Sprich sie laut aus, wiederhole sie immer wieder in deinem Kopf oder lade sie herunter und nutze sie zusätzlich als Hintergrund auf deinem Handy. Alles ist möglich.

Entwickle deine eigene Affirmation. Womit auch immer du gerade haderst, dreh es um und finde einen positiven Weg, dich der Herausforderung (oder deinem Problem) zu nähern. Wähle immer eine positive Formulierung in der Gegenwartsform. Ich habe … Ich bin … Liebevoll nehme ich an … Wiederhole sie immer und immer wieder und du wirst fühlen, wie sich deine Energie verbessert und sich deine Wahrnehmung der Dinge verändert.

Wisse, dass die Wiederholung deiner Affirmation nur die eine Seite des Weges ist. Womit du dich den Rest des Tages und der Nacht beschäftigst, ist noch wichtiger. Damit meine ich das Erschaffen des richtigen Bodens für das neue Saatgut. Die Affirmation kann nur der kleine Same sein und er geht auf, wenn du ihn auf fruchtbaren Boden fallen lässt. Sei achtsam bei der Wahl deiner Gedanken. Immer wenn du dich nicht gut mit etwas fühlst, kannst du sicher sein, dass es auch nicht gut für dich ist. Dann hast du die Wahl, das zu korrigieren.

Wenn du glaubst mit der Anwendung von Affirmationen, würden sich deine Probleme in Luft auflösen und sich alles um dich herum verändern, muss ich dich enttäuschen. Es ist ein Werkzeug und kein 3-D Drucker für ein neues Heim, ein besseres Leben, einen anderen Partner, ein neues Auto …

Affirmationen sind die kleinen täglichen Erinnerungen daran, wer du wirklich bist.

 Jetzt bist du dran: Welche ist deine liebste Affirmation? Ich liebe Inspiration und freue mich auf deine! Rein in die Kommentare damit.

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Mein kleines Glücksgeheimnis – Das Selbstwert-Manifest

Mein kleines Glücksgeheimnis – Das Selbstwert-Manifest

Glücksgeheimnis – negativ!

Als pubertierendes Mädchen wollte ich nichts mehr als endlich einen Körper, der die Beschreibung weiblich verdiente. Während sich alle anderen Mädchen in meiner Klasse körperlich zu Frauen entwickelten, blickte ich an mir herunter und konnte über einen kleinen Hügel, einem Mini-Ansatz einer Brust (für den ich mich schämte), mit viel zu kleinen Nippeln (glaubte ich), direkt auf meine Füße blicken. Und meine Füße fand ich auch entsetzlich. Meine Oberschenkel zu fett und meine Haare zu dünn.

Selbstwert auf einer Skala von eins bis zehn: Minus zehn!

Nach meiner ersten Schwangerschaft (ich hatte 25 Kilo zugenommen) wollte ich nichts mehr, als endlich wieder mein „altes” Gewicht (also auf meine Füße blicken können), aber die Brüste sollten bleiben. Groß war die Enttäuschung, weil sich mit meinen überschüssigen Kilos auch die Brust wieder verabschiedete. Was blieb, waren die Dehnungsstreifen und der schwabbelige Bauch.

Selbstwert auf einer Skala von eins bis zehn: Minus zehn!

Noch immer keinen Plan vom Glück

Dafür aber jede Menge neue Selbstzweifel. Mit 30 hatte ich dann zwar, wie in meinem Lebensplan vorgesehen, einen Ehemann und ein zweites Kind und wünschte mir nichts mehr, als dass man(n) mich auch im Business wahrnahm und wertschätzte. Meinen Körper hatte ich einigermaßen im Griff und gut gezüchtigt. Zufrieden mit ihm, war ich nicht.

Selbstwert auf einer Skala von eins bis zehn: Minus zehn!

In meinen Vierzigern begann ich mich mit dem Thema Selbstliebe zu beschäftigen und musste feststellen, dass ich so viel davon nicht besaß. Ich beherrschte alle ungünstigen Posen vor dem Spiegel perfekt und kannte mittlerweile auch alle Diäten. Aber der Weg zur Selbstliebe war eingeschlagen. Ich wusste noch nicht wo er mich hinführen sollte, und hatte auch keinen Plan, aber ich bin ihn weitergegangen.

Selbstwert auf einer Skala von eins bis zehn: Drei!

Jetzt in meinen Fünfzigern fühle ich mich angekommen. In mir, bei mir und mit mir. Und bevor du jetzt Panik bekommst, oder deprimiert aus diesem Artikel aussteigst, lass dir gesagt sein: Du musst nicht warten, bis du 50 bist!

Selbstwert auf einer Skala von eins bis zehn: Neun! (An der Zehn arbeite ich noch)

Eine Abkürzung gibt es nicht, aber …

… du kannst dir viele Umwege sparen, wenn du jetzt weiterliest!

Klar kannst du weiter versuchen alle Leere in dir zu stopfen. Mit dem nächsten Supergirl-Sneaker oder dem Wonderwoman-Highheel. Vielleicht bist du mehr die Handtaschenlady oder die Highlighterpalette-Make-up-Frau, nur zu. Lass die Kreditkarten glühen.

Ganz gleich ob du eher in das Lager der Ich-shoppe-mich-glücklich-Frau, der Ich-mach-alle-anderen-glücklich-Frau, der Ich-fresse-bis-ich-umfalle-Frau oder der Ich-hungere-meinen-Körper-aus-Frau gehörst, alles, was du in dich reinschmeißt, aus dir rauslässt oder worin du dich kleidest, wird dir keine Erlösung bringen. Und von Selbstliebe wollen wir an dieser Stelle mal gar nicht reden.

Diese Strategie, etwas von außen zu füllen, was nicht bewusst gefühlt und erkannt werden will, funktioniert nicht. Du musst dich trauen, an dein Innen zu gehen. An die Quelle.

Körper, Geist und Seele sind eine Einheit

Und wir verraten meist alle drei. Den Körper, weil wir uns nicht liebevoll um ihn kümmern. Den Geist, weil wir ihn mit kranken Gedanken füttern. Die Seele, weil wir gegen unsere Wahrheit leben. Und ganz ehrlich, du fühlst es doch, wenn du dich selbst verrätst. Wenn du dich den schlechten Dingen zuwendest. Du dich mit Menschen umgibst, die dir nicht guttun. Weil du dich dann miserabel fühlst. Manchmal befürchte ich, dass “miserabel” das neue “gut” ist.

Unsere Gedanken lechzen nach elenden Vergleichen mit geisteskranken Idealen einer gottlosen Gesellschaft. Und all diese uns zur Verfügung stehenden Technologien sorgen dafür, dass die Menschen sich einsamer und verlorener denn je fühlen. Was läuft da falsch? Und warum läufst du mit? Oder dem Falschen hinterher?

Du weißt längst, wie das funktioniert. Du hängst deinen Kopf in eine vergangene Situation, die dich verletzt hat und augenblicklich verändert sich dein Atem, dein Körper reagiert und du fühlst dich schlecht. Das Gleiche klappt auch umgekehrt. Du erinnerst dich an ein wunderschönes Ereignis und fühlst die Freude, dein Herzchen springt, die Augen lachen und für einen Moment, bist du glücklich.

Bis du wieder den Weg zurück einschlägst. Und das tun die meisten. Und darin bleiben sie stecken. Glaubst du nicht? Dann versuche es gleich jetzt mit einem Scheißgedanken und wähle dann einen dich erhebenden. Wie wäre es, wenn du dich scheinbar grundlos glücklich fühlen könntest?

Mein kleines Glücksgeheimnis

Ich weiß, dass der Mensch faul ist. Lass uns nur nicht weiterhin dumm sein und anderen Glauben schenken. Diesen dann für uns übernehmen und fortan in der Dauerschleife aus hässlichen, bösen Gedanken verweilen. Uns mickrig und klein fühlen, uns weiterhin in Vergleichen suhlen und mit dem Finger auf andere zeigen.

Lass uns glauben. An Gott. An uns selbst. Und daran, dass es das Leben gut mit uns meint. Und lass es uns jede Sekunde tun!

Das Gute zwängt sich nicht auf. Liebe drängt sich nicht auf. Wir tun gut daran, wenn wir uns jede Sekunde unseres Lebens bewusst an sie wenden. Das Gute und die Liebe wählen! Von Negativität und Niedertracht sind wir ständig umgeben. Da lauern nicht nur die Energiesauger außerhalb von uns, sondern auch unsere eigene Faul- und Dummheit, die uns dazu veranlassen, dortzubleiben, wo wir sind. In der Angst, der Wut, dem Hass, dem Neid, dem Zweifel … und ganz weit weg von einem Selbstwert von zehn! (Du erinnerst dich an meine Skala?) Und somit auch ganz weit weg von unserer uns innewohnenden weiblichen Kraft.

“Michaela, so einfach ist das nicht”…

… und dein Gelaber hier ist ganz schön oberflächig. Ich habe schließlich das und das und das. Und ich bin so und so und so. So einfach kann ich nicht an was Schönes denken und Puff ist alles wieder gut.

Sollten sich ähnliche Gedanken beim Lesen eingeschlichen haben, so sage ich dir: Du hältst fest und verteidigst deinen Zustand, weil du dich so sehr mit ihm identifizierst. Werd wach. Schau dich an. Hör auf, dich niederzumachen und entscheide dich für das Gute.

Der Körper folgt einem kranken Geist und wird krank. Das ist hart, denkst du? Mag sein. Aber wir haben keine Zeit mehr für Weichspülprogramme mit soften dahinplätschernden Phrasen. Die Welt ist im Wandel und es braucht jetzt deine weibliche Kraft.

In dir ist eine wundervolle Frau

Eine, die nicht von einem anderen oder einem Umstand gebrochen werden kann. Sie ist mutig und kraftvoll, wild und liebevoll, sanftmütig und klar. Sie weiß um die Vergänglichkeit des Lebens, sie kann loslassen, wenn es Zeit ist. Erinnere dich an sie, sie ruft dich nach Hause.

Sie ist die, die bleibt.

Egal wer sie verlassen hat, welcher Schaden angerichtet wurde, welche Wunden ins Fleisch geschlagen wurden, welche Beziehungen zerbrochen sind. Sie bleibt. Sie ist die Stimme von Superwoman, der weisen Frau und der inneren großen Mutter. Sie ist das kleine unschuldige Kind und die pure Weiblichkeit. Sie ist die Sensible und Verträumte, die Mutige und die Freche.

Sie kann dir nicht genommen werden.

Sie ist deine Intuition. Das Flüstern deiner Seele. Die Weisheit deiner Ahnen. Deine Stimme aus dem Herzen. Die Mittlerin zwischen den Welten. Wenn das Leben dir übel mitgespielt hat. Wenn du glaubst, dass dich alle guten Geister verlassen haben. Sie ist immer da.

Erinnere dich an sie … sie ruft dich nach Hause. Es ist Gott in dir.

Dies ist eine Einladung an dich zu lernen, wie du dich mit derselben Liebe nähren kannst, die du deinen eigenen Töchtern und Söhnen geben würdest.

Das Selbstwert-Manifest:

1. Unabhängig von den äußeren Umständen habe ich die Kraft, zu jeder Zeit auf meinem Weg zu gedeihen!

2. Wenn ich gedeihe, fließt meine Energie. Körper, Geist und Seele sind in liebevoller Einheit verbunden. Ich habe Pep in meinem Schritt, Frieden in meinen Gedanken und Freude in meinem Herzen. Wenn es mir nicht gut geht, ist es ein Zeichen, meinen Fokus umzuleiten.

3. Es gibt keinen einheitlichen Ansatz, um zu gedeihen. Meine Version ist für mich richtig und ändert sich, wenn sich meine Bedürfnisse ändern. Daher verzichte ich darauf, mich mit anderen zu vergleichen.

4. Ich wähle Gedanken und Überzeugungen aus, die meine Gesundheit, meine persönlichen Ziele und mein höchstes Gut unterstützen.

5. Ich höre auf meinen Körper und vertraue meiner Intuition, weil ich weiß, was für mich am besten ist.

6. Ich füttere meinen Körper mit gutem Essen, weil ich es Wert bin. Die Verbesserung meiner Ernährung verbessert mein Leben.

7. Ich verstehe, dass Selbstfürsorge Seelenpflege ist und ich tue es täglich.

8. Ich unterstütze mein Immunsystem, indem ich mich von energieraubenden, belastenden Menschen und Situationen fernhalte.

9. Ich übe Entwicklung und Entfaltung, nicht Perfektion in meinem Streben nach geistiger und körperlicher Gesundheit und tiefer innerer Freude.

10. Ich bitte um Hilfe, wenn ich sie brauche, und nehme mir Zeit für meine Freunde.

11. Ich liebe und akzeptiere mich genauso wie ich heute bin! Ich laufe keinem fremden Bild mehr hinterher, um eine erfundene bessere Version zu werden.

12. Ich kann nicht allen gefallen, und das ist in Ordnung. Immer anderen gefallen zu wollen, frisst meine Energiereserven leer. Und wenn ich zu sehr darauf fokussiert bin, den Standards anderer Menschen gerecht zu werden, vergesse ich, meine eigenen zu setzen, zu leben und zu ehren.

13. Ich übe mich regelmäßig in Dankbarkeit, weil ich dadurch in einen positiven Zustand versetzt werde und daran erinnert werde, was in meinem Leben schon großartig ist.

14. Ich verstehe, dass Heilung und Wachstum nicht linear sind. Es geschieht in Zyklen, Zick und Zack, vorwärts und rückwärts. Deshalb bin ich geduldig, liebevoll und sanft zu meinem Körper, Geist und Seele.

15. Ich sage Ja zu meinem Leben und nehme mir Zeit für die Stille, Alleinsein, und für die Menschen, Tiere und Erlebnisse, die für mein Wohlgefühl am wichtigsten sind. Ich gebe mir selbst die Erlaubnis, so zu leben, wie ich es verdiene. So, als würde ich es ernst meinen. Ich beginne heute!

16. Ich glaube an Gott.

Mögest du glücklich sein, mögest du gesund sein. Dich selbst schätzen, mögest du wissen, wie sehr du geliebt bist, und mögest du diese Liebe mit anderen Menschen, den Tieren und Mutter Erde teilen – sie haben es verdient.

Jetzt bist du dran: Welcher Glaube aus dem Manifest berührt dich am meisten? Ich würde darüber gerne deine persönliche Antwort in den Kommentaren von dir lesen.

Foto: Adobe Stock

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(Beispiele, Hinweise: Datenschutz, Analyse, Widerruf)

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Selbstbewusstsein kannst du üben

Sich seiner selbst bewusst zu sein, das bedeutet, sich immer wieder neu anzusehen, Zeit mit sich selbst zu verbringen und die eigene Entwicklung zu beobachten. Es ist ein Weg. Der Weg zu dir selbst. Öfter mal die Perspektive zu wechseln und durchaus mal verschiedene Rollen zu spielen. Ja, du hast richtig gelesen. Einfach mal spielen. Warum nicht auch mal spielen, man wäre selbstbewusst? Denn, wie es tief in dir drin aussieht, das geht keinen etwas an!

Wie sagt man so schön: Hunde, die bellen, beißen nicht. Fakt ist, dass meiste ist nicht so, wie es scheint, sondern eher so, wie wir glauben, dass es sei. Es lebe also der schöne Schein. Wir erzählen uns selbst den ganzen Tag Geschichten. Über uns, über andere, über die Welt. Warum also nicht Geschichten wählen, die uns guttun? Du magst jetzt denken: „Das geht nicht! Ich kann doch keine Geschichten erfinden.“ Bist du dir sicher, dass deine Horror-Geschichten von Angst und all den Dingen, die du angeblich nicht kannst, wahr sind? Du hast die Wahl, wie immer. Du entscheidest, mit welchen Gedanken du dich aufhalten oder beflügeln willst. (mehr …)

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Komm mal runter – die „Mach-dein-Leben-leichter-Liste“!

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Ständig unter Strom. Immer auf dem Sprung zum nächsten Moment. Rastlos. Ruhelos. Nie zufrieden mit dem, was ist. Schließlich wollen wir die beste Version unserer Selbst werden. Einen Gang runterschalten, dass ich nicht lache. Das gönnen wir uns höchstens dann, wenn unser Körper uns durch Krankheit zwingt und wir daniederliegen. Dann ist es wenigstens offensichtlich und jeder sieht, dass es dieses Mal echt nicht geht. So gelingt es den wenigsten Frauen, eine Pause einzulegen und nur an sich zu denken.

Wir lassen uns mitreißen, hinreißen und umreißen, von dem täglichen Arbeitsstress, um dann direkt in den Freizeitstress zu wechseln. Wobei hier die Bedeutung Frei-Zeit völlig verfehlt wird. Ich nenne es zärtlich das Moment-hopping. Wir steigen aus dem einen Moment aus, um dann in den Nächsten wieder einzusteigen. Ähnlich wie das Sightseeing-Programm mit den legendären Hop-on|Hop-off Bussen, in den großen Metropolen dieser Welt. Bleiben wir bei diesem Vergleich, so ist der Moment, in dem wir kurz aussteigen, der Moment, in dem wir der nächsten Erwartung von außen folgen. Bitte brav lächeln nicht vergessen. (mehr …)

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Raus aus dem Funktionsmodus und rein ins Leben

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Wer immer nur funktioniert, der lebt nicht. Ich weiß, wovon ich rede. Ich war jahrelang das beste, schlechte Beispiel. Ganz sicher ausgelöst durch meine wahnsinnige Harmoniesucht und dem irren Wahn, es immer allen recht machen zu wollen. Ich fühlte mich nie gut genug. Ich habe ständig das Wohl aller Menschen in meinem Umfeld über mein eigenes gestellt. Ich habe mich lange Jahre nicht gesehen und auch nicht wirklich gespürt.

Ein Lob von anderen war mir unangenehm, ich fand mich ja schließlich nicht so toll und schon gar nicht besonders. Ich habe mir das mühsam erarbeitet und kann heute voller Stolz und mit großer Freude sagen:

HURRA ICH LEBE UND ICH LIEBE MICH SELBST. ICH SPÜRE MICH.

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