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Ich will endlich wieder lieben

Ich will endlich wieder lieben

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Du wirst keine Antworten bekommen von den Menschen, die dich nicht lieben. Nicht lieben können, weil sie dich nicht sehen, nicht fühlen, nicht sein lassen. Menschen, die sich selbst nicht fühlen können, weil auch ihre Wunden so groß sind, dass sie nicht den Mut haben einen Blick darauf zu werfen. Die, wie du, bestrebt sind, Schmerz zu vermeiden, weil sie nicht schon wieder verletzt werden wollen. Wenn du dich vergräbst in der Hoffnung auf bessere Zeiten. Jede noch so kleine Geste der ersehnten Liebe nutzt, um weiter auszuhalten, festzuhalten, durchzuhalten. Wenn du Liebe mit Schmerz verwechselst.

Du wirst keine Antworten bekommen, wenn du dich in anderen suchst. Wenn du deinen Wert mit dem verbindest und abhängig machst von dem, was andere in dir sehen. Wer du in den Augen anderer bist. Weil wir in einer Welt leben, die Selbstwert meistens damit gleichsetzt, was du hast, nicht wer du wirklich bist.

Du wirst keine Antworten bekommen von all den Ablenkungen, die dich betäuben und deinen kümmerlichen Rest Lebensgefühl aufsaugen. Dich gut funktionieren lassen, damit du am Abend erschöpft ins Bett fällst. In einen traumlosen Schlaf, der dich für einige Stunden vergessen lässt. Denn noch bevor du die Augen wieder aufschlägst, sind sie da. Die Gedanken, die Sorgen, die Zweifel, die Trauer, die Angst.

Ich will endlich wieder lieben

Ich weiß, es gibt Tage, an denen sich dein Körper so schwer anfühlt, dass du das Gefühl hast, du zerbrichst unter der Last, die dir entgegengeschleudert wird. Tage, an denen du das Gefühl hast, nichts mehr in dir zu haben, was du geben könntest. Diese Tage, an denen deine Seele weint und du dein Herz nicht mehr erreichen kannst.

Augenblicke in denen du dich fragst, ob du zu tief geliebt hast. Zu viel vertraut. Dich zu wenig geschützt. Vielleicht sogar lange Momente, in denen du dich daran erinnerst, wie viel du hattest, bevor du alles verloren geglaubt hast. An jedem dieser Tage ist es wichtig, dich daran zu erinnern, dass du in dir die Kraft hast, deinen Schmerz zu beenden.

Es wird immer Begegnungen in deinem Leben geben, die dich vorwärtstreiben und solche, die dich unter ihrem Kummer begraben wollen. Die einschüchternd sind. Die dich in den siebten Himmel erheben und im nächsten Augenblick in der Luft zerreißen. Wir können die Tatsache nicht leugnen, dass es frustrierend und atemberaubend ist, gleichzeitig leer und voll. Voller Möglichkeiten. Voller Wunder. Das Leben ist Magie. An jedem einzelnen Tag.

Vertraue mir, wenn ich sage, es ist nie das Leben, welches es schlecht mit dir meint. Das Leben selbst ist immer für dich. Es verlangt Wachstum von dir. Und die Liebe heilt alles.

 

Verlasse, was dich gebrochen hat und heile

Es ist ein Paradox, das der Mensch, der Schmerz vermeiden will, zielstrebig immer wieder dahin zurückkehrt, wo er den meisten Schmerz erfahren hat. Ein kleines Zeichen – und sei es unserer Hoffnung geschuldet – reicht aus, um mit wehenden Fahnen zurückzulaufen.

Weil wir uns die Liebe und die Anerkennung so sehr wünschen, verfallen wir dem Irrglauben, wir könnten Menschen verändern. Oder vielleicht sogar dazu bringen, uns endlich zu lieben. Uns endlich zu sehen. Was sich aber selbst nicht fühlen kann oder will, wird sich nicht verändern.

Wenn aber dein Herz in Stücke zerrissen, dein Geist klein gehalten und deine Seele missbraucht wurde, dann gleicht dein Leben eher einer Nulllinie. Du verbietest dir dann jegliche Freude und tiefes Glück. Nichts fühlen müssen, weder gut noch schlecht, scheint ein sicherer Hafen zu sein. Die Liebe weicht der Angst.

Auch wenn du es in diesem Moment nicht glauben magst, aber es ist deine Wahl. Die Liebe ist immer da. Wir müssen uns nur auf sie zu bewegen. Uns ihr hingeben. Der Liebe vertrauen. Die schlechten Gedanken kommen von alleine, die Guten müssen wir suchen und für uns auswählen.

Ich will endlich wieder lieben

Eines Tages wirst du erkennen, dass die Liebe nicht von deinem Job, deiner gesellschaftlichen Stellung, deinem Titel, des Gehaltschecks, oder deiner Partnerschaft abhängig ist. Das du nicht gezwungen bist in die Fußstapfen anderer zu treten, um wie sie zu sein. Möglichst angepasst. Möglichst funktionsfähig und belastbar. Am besten so, wie es alle gerne mögen. Geschmeidig Ja sagend.

Eines Tages wirst du erkennen, dass du Liebe erfährst, wenn du dir deine Neugierde, auf das, was das Leben dir zu bieten hat, bewahrst. Und glaube mir, das ist so viel mehr, als du dir jetzt vorstellen kannst. Dass du Liebe erfährst, wenn du dich traust zu fühlen und deinem Herzen zu folgen. Deine Wahrheit lebst. Für dich einstehst. Dass du Liebe erfährst, weil du sanft mit dir bist. Weil du die Frau umarmst, die du in deinem Herzen bist. Weil du dir vertraust und glaubst.

Eines Tages wirst du erkennen, dass Lieben damit einhergeht mit sich selbst gut zu sein. Dass die Liebe nie in den Händen anderer gelegen hat. Dass Liebe dich selbst einschließt, nicht aus. Selbstliebe ist Verantwortung für dich zu übernehmen. Grenzen zu setzen. Nein zu sagen. Dich trauen, dich zu fühlen. Deine Verletzlichkeit anzuerkennen.

 

Und eines Tages wirst du dankbar sein, für deine Fähigkeit zu fühlen. Für deine Fähigkeit, dich selbst zu lieben aus der Tiefe deiner Seele. Für die Liebe, die unter deiner Haut blüht und leuchtet. Die Liebe, die du in deinem Herzen trägst. Wahrhaftige Liebe, die nur darauf wartet ans Licht zu kommen.

Mein Wunsch für dich

Ich wünsche mir für dich, dass du den Mut findest, dich deinem Schmerz zu stellen und dich für die Liebe zu entscheiden.

Mein Wunsch für dich ist, dass du die Angst loslassen kannst und nicht mehr davor zurückschreckst, deine Gefühle auszudrücken. Ganz egal, was du glaubst, welche Konsequenzen das für dich haben könnte.

Ich wünsche mir für dich, dass du erkennst, dass Freundschaften oder Beziehungen nicht immer ein ganzes Leben andauern. Menschen kommen und gehen auch wieder aus unserem Leben. Einige dürfen wir auch selbst rausschmeißen, damit wir weiter wachsen können.

Ich wünsche mir für dich, dass du weißt, dass Liebe dich nicht zerbricht. Stattdessen heilt sie dich und macht dich stärker. Liebe ist auch loslassen.

Mein Wunsch für dich ist, dass du im Vertrauen und mit Freude auf das blickst, was kommen mag. Vor allem wünsche ich dir, dass du den gegenwärtigen Moment ehrst und lebst.

Ich wünsche mir für dich, dass du dir vertraust und an dich glaubst.

Ganz viel Liebe für dich. Schön, dass es dich gibt.

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Warum du aufhören solltest, es allen recht zu machen

Warum du aufhören solltest, es allen recht zu machen

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Du wirst es nie allen recht machen

Du wirst nie gut genug für einen anderen sein, wenn er nicht die Fähigkeit, oder den Willen hat, dich zu lieben. So, wie du bist.

Selbst wenn du dein Bestes gibst, deine eigenen Wünsche immer wieder hinten anstellst, bis du dich gar nicht mehr fühlst. Auch wenn du dein Bestes gibst, für einen anderen da bist, wann immer er dich zu brauchen scheint. Und auch dann, wenn du dein Bestes gibst, die Erwartungen eines anderen zu erfüllen.

Denn nur das ist die Wahrheit:

Der Mensch, der dich wahrhaft liebt, stellt in seiner Liebe für dich keine Bedingungen. Auch in Momenten, in denen du nicht das leuchtende, strahlende Wesen bist. Wenn das Leben dir Herausforderungen und Schmerz schickt, du nicht weißt, wie es weitergehen soll, wird diese Liebe an deiner Seite sein. Und vertraue mir, wenn ich sage: Es gibt diesen Menschen, diese Liebe für dich!

 

Damit du zulassen kannst, dass du Gutes verdienst, musst du lernen, dich selbst zu lieben*. Deine eigenen Bedürfnisse herausfinden, dich trauen sie zu formulieren und sie für dich selbst erfüllen. Deine eigenen an dich gestellten Bedingungen loslassen.

Es sind deine Ängste, die dich schlecht beraten und dich glauben machen, du könntest jemanden verlieren, wenn du deine Wahrheit lebst.

Es ist die Angst und sie ist ein schlechter Begleiter

Es ist die Angst davor, von anderen abgelehnt zu werden. Sie entspringt aus der Sehnsucht nach Liebe und geliebt werden und ist bei uns allen so groß, dass wir dafür (fast) alles tun. Wir verbiegen uns teilweise bis zur eigenen Unkenntlichkeit und verlieren so einen Teil unserer Identität.

Diese Angst ist Meister der Tarnung.

Sie kommt gut verpackt daher und lässt uns im ersten Moment sogar gut fühlen. Na ja, also irgendwas, dass sich so anfühlt, als sei es gut. Aber nur oberflächlich. Quasi im Kopf, denn das Herzchen wird immer leiser. Weil sie so gut getarnt ist, fällt es uns auch so schwer, sie als solche zu erkennen. Ich soll Angst haben? Ich? Ganz sicher nicht.

Diese Angst ist Meister der Trennung.

Sie trennt uns von Liebe, Mut und unserem Herzen. Deswegen schlägt sie auch dann besonders gnadenlos zu, wenn wir beginnen zu lieben. Sie setzt sich in unserem Hirn fest und macht uns Glauben, wir wären nicht gut genug. Wir verlieren das Vertrauen und den Glauben an uns selbst. Just in dem Moment haben wir Angst davor, wir könnten jemanden verlieren. Wir seien für diesen Menschen nicht gut genug.

Ich habe viel Zeit meines Lebens mit ihr verbracht. Mit der Angst, von anderen abgelehnt zu werden. Nicht genug geliebt zu werden. Einfach nicht gut genug zu sein. Und weil es so viele tun, glauben wir es sei normal.

 

Die Lüge von „Normal ist gut“

Glaube ihr nicht länger, dieser Lüge. Sie will dir nur weismachen, dass es okay ist, sich anzupassen und zu verbiegen. Das stimmt nicht! Es ist nicht normal, seine Träume nicht zu leben. Eigene Wünsche immer wieder hinten anzustellen, nur um es jemanden recht zu machen. Sein eigenes Leben ins Wartezimmer zu setzen, um von jedem geliebt zu werden. Du wirst es nie allen recht machen.

Eine weitere Lüge ist, dass es nur ein paar wenige Privilegierte gibt, denen es vorbehalten ist, glücklich zu sein. Dass du nicht glücklich sein kannst oder darfst, existiert nur in deinem Kopf. Mach deine Herz-Hirn-Schranke auf und höre auf dein Herz, nicht auf dein Hirn. Hör auf damit deine Gefühle, Wünsche, Träume, Leidenschaften und Schmerzen in dir abzutöten, nur damit du vielleicht jemandem besser gefällst und besser in die große Masse der „Normalen“ passt. Damit du nicht aneckst und man dich mag.

Das macht dich krank! Es ist krank, sich so zu verbiegen. Und ganz ehrlich, Menschen, die mit „Liebesentzug“ drohen, weil du dich nicht so verhältst, wie sie es sich vorstellen, solltest du meiden. Verlasse sie. Bleibe nicht Teil ihrer Vorstellungen. Die wollen dir nichts Gutes. Sie wollen dich passend für ihre Vorstellung in ihrer Welt.

Du wirst es nie allen recht machen

Denn ganz gleich, wie du´s machst, machst du´s für sie verkehrt. Verzweifelt bemühst du dich und gibst dich am Ende geschlagen. Zumindest fühlst du dich so. Es hilft alles nichts, egal was du tust, es scheint nicht zu funktionieren. Das kann es auch gar nicht. Du wirst es nie allen recht machen. Verabschiede dich von diesem irrwitzigen Gedanken.

Wenn auch du bereits viel Zeit deines Lebens mit der Angst verbracht hast, nicht gut genug für andere zu sein, dann wirst du wahrscheinlich gar nicht mehr so genau wissen, was du magst. Was dir gefällt, dir guttut. Lass uns doch da gemeinsam anfangen. Ich helfe dir dabei.

Streiche alle Gedanken und Sätze, die sich daraus formen wollen, wenn sie mit „Ja, aber …“ beginnen. Ausnahmslos. Du wirst sehen, je mehr du dir darüber bewusst wirst, in welchen Situationen du dich beginnst zu rechtfertigen, umso schneller wirst du erkennen, was du nicht willst und gerne wollen würdest. Dieses „wollen würdest“ findest du gut sichtbar in deinen Träumen. Schau mal nach in deinen Schubladen und hol sie runter vom Friedhof der begrabenen Träume und nicht gelebten Leben. Entdecke dich neu. Sei neugierig auf dich.

Es ist Zeit, dir zu vergeben

Es ist Zeit, dir zu vergeben, dass du mit weniger zufrieden warst, als du verdient hast. Dass du dich jemandem hingegeben hast, der nicht wusste, was er mit deiner zarten Seele anfangen soll. Der die Schönheit in dir nicht erkennen konnte und all das Gefühl, all die Liebe, die du in dir trägst.

Es ist Zeit, dir zu vergeben, dass du selbst diese Liebe in dir nicht fühlen konntest. Dass du dich nicht getraut hast deine Weichheit zu zeigen. Dir selbst zu vergeben, dass du geglaubt hast „Ich liebe dich.” bedeutet „Ich bleibe bei dir, egal, was du mir antust.”

Es ist Zeit, sich selbst für die Menschen zu vergeben, die dich verlassen, oder sich von dir abgewendet haben. Für diejenigen, die dir das Gefühl gegeben haben, dass du es nicht wert bist, so geliebt zu werden, wie du andere geliebt hast.

Es ist an der Zeit, sich selbst für das blinde Vertrauen zu verzeihen, das du anderen geschenkt hast und sie dir so neue Wunden zufügen konnten. Dass du dich geöffnet hast und ihnen so die Möglichkeit gegeben hast, dass sie dich mitten ins Herz treffen und dort ihre Erinnerungen hinterlassen konnten. Dafür, dass sie so viel von dir nehmen konnten.

Es ist Zeit, dir selbst zu vergeben, dass du einmal mehr weniger akzeptiert hast, als du verdient hast. Es ist an der Zeit zu verstehen, dass du nicht wissen kannst, wie lange jemand an deiner Seite bleibt und einen Teil des Weges mit dir geht. Dass du ihn nicht mehr lieben konntest, als du es getan hast. Zeit zu verstehen, dass du niemandem beibringen kannst, deinen inneren Kern zu verstehen.

Vertraue mir

Vertrau mir, wenn ich sage, dass es eine Liebe für dich gibt. Es ist die Art von Liebe, die genau die Sprache versteht, die dein Herz spricht. Diese Liebe wird dich nicht für selbstverständlich nehmen. Sie wird deine alten Wunden nicht aufreißen, sondern sie heilen.

Diese Liebe wird sich über alles erheben, was du jemals gefühlt hast. Sie wird nicht an dir rummäkeln oder versuchen dich zu verändern. Sei geduldig, mild und sanft mit dir. Lass dich nicht in die Arme derer zurückfallen, die dich bereits gebrochen haben. Lass dich von deinen Wunden und Narben nicht davon überzeugen, dass du keinen Wert hast.

Vertraue der Liebe, von der du in deinem Herzen weißt, dass du sie verdienst. Sie wird kommen. Beginne bei dir selbst.

Sei nicht normal, denn nicht normal sein, macht gesund. Pass dein Innenleben nicht an dein äußeres Leben an. Mach es umgekehrt und lebe deine Gefühle. Unterdrücke sie nicht länger. Lass deine Seele heile werden. Sei gut zu dir, auch wenn es anstrengend wird.

Es gibt so viele Wege, die dich zu dir selbst führen können, dich selbst lieben lernen und das ganz ohne, dass du dich dafür unter Druck setzt. Peitsch dich nicht länger selbst aus, wenn es kleine Rückschläge auf deinem Weg gibt. Es ist Dein Leben. Mach was, mach das, was für Dich passt.

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Die Angst, dich zu verlieren

Die Angst, dich zu verlieren

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Von der Angst getrieben, einen geliebten Menschen zu verlieren, machen wir alle Dinge, die uns selbst nicht guttun. Dabei überhören wir großzügig unsere eigene innere Stimme und mutieren zu einer Ich-mach-alles-für-dich-Frau. Nicht nur in einer Liebesbeziehung, sondern in jeglichen Beziehungen. Nur nicht für uns selbst. Ich glaube, ich weiß genau, wie du dich fühlst und was du brauchst. Ein neues Selbstwert-Mindset!

Als ich mit der Ich-mach-alles-für-dich-Frau Schluss gemacht habe, ging es mir erst gar nicht gut. Auch ich hatte Angst davor, Menschen zu verlieren. Ich hatte Sorge vor Ablehnung. Angst, nicht geliebt zu werden. Neinsagen war unbekanntes Gebiet. Ich kannte mich schon viel zu lange selbst nicht mehr. Ich hätte dir keine Antwort geben können auf die Frage nach meinen eigenen Bedürfnissen. Zumindest nicht, ohne mich zu rechtfertigen. Nicht nur vor anderen, sondern vor allem auch mir selbst gegenüber. Ich hab mir sogar selbst klarmachen können, dass die Bedürfnisse der anderen auch meine wären. Hey, ich mache das doch gerne. Vor lauter Verständnis für andere vergaß ich mich selbst. 

Immer häufiger jedoch hatte ich ein Gefühl von Unwohlsein, wenn ich einmal mehr nicht für mich selbst einstehen* konnte. In meinem Kopf aber tobten die Gedanken. Begleitet wurden sie allesamt von dem Gefühl, ich sei nicht gut genug und der Angst, anderen vor den Kopf zu stoßen. 

Ihre Anerkennung und Liebe zu verlieren. Und so fühlte ich mich oft unsicher, als ich begann mein Leben nicht mehr nach anderen auszurichten. So unsinnig es sich auch anhören mag, ich verließ sicheres Terrain. Das war so ein bisschen wie neu laufen lernen. Was ich wirklich lernen musste, war mich selbst lieben.

Der Schrei nach Harmonie

Du bist supersensibel, hast die Stimmung im Raum schon aufgenommen, bevor das erste Wort gewechselt wurde? Klar magst du es gerne harmonisch, weil es sich unrund anfühlt, wenn dich die Energien der anderen anspringen. Den Fehler suchst du bei dir selbst? Kenn ich. 

Auch ich bin eine sehr feinfühlige Frau und bevor ich lernte, mit meiner Sensibilität umzugehen, war ich innerlich davon getrieben Harmonie herzustellen. Auszugleichen. Und dafür war ich bereit, einen hohen Preis zu zahlen. Nicht imstande Nein zu sagen und auch mal eine Auseinandersetzung durchzustehen, blieben die eigenen Wünsche auf der Strecke. Mal ganz abgesehen davon, dass ich sie ja gar nicht mehr kannte. Als vermeintlich einfachsten Weg wählte ich den der Anpassung an die Bedürfnisse anderer. 

Glücklich wird man so leider nicht, denn Harmonie ist, im Einklang mit sich selbst zu sein. Wenn man jedoch die Augen vor sich selbst verschließt, sich selbst verleugnet, sich nicht traut liebevoll auf sich selbst zu schauen, dann wird man weiterhin außerhalb von sich nach Einklang suchen. 

Dann ist da noch das Ding mit der Liebe

Als Ich-mache-alles-für-dich-Frau bekommst du für deine ewige Aufopferung für andere natürlich auch eine gewisse Anerkennung. Das wollen wir zumindest gerne glauben. Wir verwechseln das sogar mit Liebe. Und wir wollen so gerne geliebt werden. 

Ich empfinde eine tiefe Freude, wenn sich andere freuen. Wenn ich anderen etwas Gutes tun kann, geht mein Herz auf. Ich bin so voller Liebe, dass ich oft das Empfinden habe, mein Herz läuft über. Ich musste aber erst lernen, diese Liebe auch mir selbst zu schenken. 

Vielleicht dreht sich auch dein Weg gerade nicht um andere. Vielleicht dreht sich deine Reise gerade nur um dich. Vielleicht ist dies die Zeit, in der du herausgefordert wirst, deine eigene Retterin und dein eigener sicherer Ort zu sein. Vielleicht wirst du im Moment daran erinnert, dass die Menschen, die sich von dir abgewendet haben, weil du für sie nicht mehr gut genug funktioniert hast, dich immer nur zu dir selbst zurückführten. Dich immer nur hierher führten. In dein Innen.

Und hier darf es dir gut gehen. Hier darfst du heile werden. Dich selbst erkennen. Jetzt ist die Zeit, in der du dir die gleiche Liebe schenkst, die du immer anderen gegeben hast. Es ist Zeit, die Vergangenheit loszulassen und dein Herz für die Liebe zu öffnen, mit der du geboren wurdest. Jetzt ist die Zeit, dich für die Wunder in deinem Leben zu öffnen. 

Du darfst verstehen, dass es in Ordnung ist, eine zarte und müde Seele zu haben. Du darfst anerkennen, dass es in Ordnung ist, sich selbst gegenüber sanft zu sein, dass es in Ordnung ist, das zu fühlen, was du fühlst. Du darfst wissen, dass es in Ordnung ist, nicht in Ordnung zu sein, dass es in Ordnung ist, traurig zu sein. 

Manchmal ist es schmerzhaft

Ich weiß. 

Mensch zu sein bedeutet anzunehmen, dass das Leben dich mit Umständen konfrontieren wird, die du schon lange und tief in dir begraben hast. Mit Dingen, deren Anerkennung schmerzhaft sein wird. Mit Menschen, die dich auf eine Art und Weise triggern, die in dich eindringen und dich so tief berühren, dass es schmerzhaft ist.

Das Leben schickt dir Menschen, die selbst all die verletzten Teile in sich tragen, die auch in dir sind. Weil dir das wehtut, lehnt dein Verstand sie ab. Wer will schon in seine eigenen Wunden schauen? Du richtest dich lieber in deinem Schmerz ein. Verfluchst ihn. Machst andere dafür verantwortlich und beschämst dich selbst mit niederträchtigen Gedanken. 

Trau dich herauszufinden, wer du wirklich bist. Welche Talente du hast. Was dir wahre Freude bereitet, und komm in deine innere Balance. In deine Kraft. In deine Weiblichkeit. Denn was sie uns nicht erzählen, ist, dass ein Mensch zu sein eine Menge Herausforderungen für uns bereithält. Dass es verwirrend und chaotisch sein kann.

Öffnest du dein Herz für dich selbst, wird die Liebe dir Heilung schenken. Nimm deine Verletzlichkeit in den Arm, wiege sie, küsse sie sanft und lass sie sein, wo sie ist. Erkenne sie an. Schenke ihr Liebe. Liebe dich selbst. Kümmere dich um dich selbst. Sei dein eigenes Zuhause. Auch an den Tagen, an denen du dich nicht magst.

Das Leben wird dich immer wachsen lassen, weil Leben Wachstum ist. Wehre dich nicht dagegen, sondern nimm es an. Manchmal scheint es dich fast zu zerbrechen. Aber nur fast. Das Leben will dich erblühen sehen und es wird dir viele Momente schenken, die dir auf deinem Weg ein guter Lehrer sein werden.

Mach dich bereit

Manchmal kommen diese Lehrer und tragen Verlust in sich. Sie kommen schmerzhaft und unbequem daher. Sie verlangen von dir, dass du dich ihnen öffnest und hingibst, um Heilung zu finden. Bleib im Vertrauen. Das Leben ist immer für dich. Mach dich bereit für seine Wunder.

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Bin ich gut genug (für dich)?

Bin ich gut genug (für dich)?

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Es gab Tage, da suchte ich Beweise dafür, dass ich nicht gut genug bin. Vielleicht waren es auch eher Jahre oder Jahrzehnte. Ich war gnadenlos mies zu mir, nichts, was ich tat, war gut genug. Außer, ich tat es für andere und nicht für mich selbst. Ich fühlte mich verantwortlich für ihr Glück, ihre Freude, ihren Erfolg. Völlig selbstverständlich kamen Sätze, wie dieser aus meinem Mund: Wenn es dir gut geht, du glücklich bist, erfolgreich bist …, dann bin ich es auch. Klar habe ich das geglaubt, denn was ich für mich wollte, das konnte ich nicht formulieren.

Durch dieses Handeln habe ich mich extrem abhängig gemacht vom Wohlwollen der Menschen, für die ich mich in Stücke zerrissen habe. Für sie wollte ich glänzen, um ihre Anerkennung und Liebe zu erhaschen. Dass mich jemand einfach so lieben können sollte, das schien mir ziemlich unrealistisch. Du musst was dafür tun, dass andere dich mögen. Du musst ihnen gefallen, ihnen zum Gefallen dienen, trifft es wohl eher. Dich selbst zurückhalten.

Wegen meines Mangels an Selbstliebe und Selbstfürsorge, versickerte das Lob, die Wertschätzung, die Liebe, die ich von außen für meine Dienste bekam, wie ein Regentropfen im kargen Wüstensand. Ich hatte vergessen, dass ich im Kern gut und genug bin. In mir vollständig. Bis ich mich auf den Weg gemacht habe. Auf meinen Weg*. Zu mir. In mein Innerstes.

Der Versuch unsere Emotionen zu kontrollieren verursacht Schmerzen

Ich könnte auch sagen, der Versuch uns ständig zu kontrollieren verursacht Leid. Wenn du glaubst, dir Gefühle nicht leisten zu können oder aus falscher Rücksichtnahme auf andere, deine Freude, deinen Erfolg, dein Wissen versteckst, dann mag es dir auf den ersten Blick wie ein Akt des Mitgefühls erscheinen. Tatsächlich aber kommt es von einem Ort der Angst. Angst vor Ablehnung, Angst, vor Verlust und Angst davor nicht gut genug zu sein.

Frag dich: „Habe ich etwas dagegen, weil ich wirklich Angst habe, diese Person zu verletzen, oder vermeide ich nur mein eigenes Unbehagen darüber, was sie fühlen könnten, wenn ich meine Wahrheit ausspreche?“ Normalerweise ist es das Letztere – wir schützen uns selbst und sind nicht selbstlos oder besonders mitfühlend.

Nicht selten ärgern wir uns dann sogar über die andere Person, weil wir uns nicht genug gesehen fühlen. Weil unsere vermeintlich selbstlosen Taten nicht ausreichend gewürdigt werden. Die Wahrheit ist, wenn wir wollen, dass man uns sieht und auf liebevolle und kraftvolle Weise für uns da ist, dann müssen wir ihnen auch die Gelegenheit dazu geben.

Sich in Beziehungen zurückhalten, beraubt die andere Person des Wachstums

Wir berauben nicht nur den anderen seines Wachstums, sondern auch uns selbst. Wie willst du wachsen, wenn du dich vor anderen und dir selbst versteckst? Wenn du dir und den anderen nicht den Raum schenkst, Fehler zu machen? Sich durch ein Gefühl von Unbehagen zu „arbeiten”, dieses zu transformieren und den nächsten Schritt zu tun.

Letztendlich halten wir solche Beziehungen in einer Lüge. Weil wir uns nicht trauen, unsere Wahrheit auszusprechen. Damit entziehen wir nicht nur uns selbst das Vertrauen, sondern untergraben es damit auch in unseren Partnerschaften, Freundschaften und Beziehungen jeglicher Art. Auf diese Weise sagen wir der anderen Person, dass wir nicht an ihre Fähigkeit glauben, für sich selbst oder ihre emotionalen Bedürfnisse zu sorgen. Und unsere Eigenen treten wir mit Füßen. Denn was bleibt, ist die Frage, die uns quält: Bin ich gut genug? Für dich?

Es ist nicht deine Aufgabe, jemand anderen glücklich zu machen

Und wir finden auch unseres nicht außerhalb von uns. Wir können nicht das Glück für andere in unsere Hand nehmen, ebenso wenig, wie es ein anderer für uns kann. Wir können die Menschen, die wir lieben nicht davor schützen Fehler zu machen. Auch wenn wir glauben, wir wüssten es besser.

Es ist nicht unsere Aufgabe, ihnen ihre Erfahrungen wegzunehmen. Das soll nicht heißen, dass wir uns nicht einfühlen können und Rücksicht auf die Gefühle anderer nehmen können. Wenn jemand am Boden liegt, ist es nicht nötig, drauf zu treten und Öl ins Feuer zu gießen. Aber es gibt eine feine Linie zwischen Unterstützung und Verhätscheln, zwischen Helfen und Ermöglichen.

Eine Beziehung, in der du dein Glück, deinen Erfolg, dein Wachstum oder dein Selbst verbergen musst, dient nicht dir oder dem anderen – also lass sie los. Du befreist dich nicht nur selbst, sondern auch den anderen. Du erschaffst Raum für eine neue Beziehung oder eine neue Qualität dieser, die auf dem Fundament von Wahrheit, Vertrauen und Integrität aufbaut.

Vertrauen lernen – Emotionen leben

Es ist wichtig, Emotionen durch den Körper fließen zu lassen. Sie mutig zu fühlen und wahrzunehmen. Dies hilft uns, eine starke Beziehung zu unserem emotionalen Körper zu entwickeln. Die Unterdrückung unserer Gefühle führt zu körperlichen, emotionalen und geistigen Leiden.

Entwickle deine persönliche Routine, die sich auf Selbstakzeptanz und Selbstfürsorge konzentriert. Wenn wir uns von dem Streben nach ständiger Selbstoptimierung antreiben lassen, leben wir weiterhin in dem Glauben, dass wir nicht gut genug sind. Selbstakzeptanz erlaubt uns, Raum für Mitgefühl und Vergebung für die, die wir sind, zu erschaffen. Für die Umstände, in denen wir uns befinden. Diese anzuerkennen und so ermöglichen wir Wachstum. 

Von dort aus nämlich lassen die Liebe und Fürsorge, die entstehen, wenn wir uns von dem Bedürfnis befreien, uns selbst ständig optimieren zu müssen, eine gesunde Wandlung entstehen. Wachsen muss sich nicht wie ein Wettlauf anfühlen, um irgendwohin zu gelangen. Es kann eine schöne Entfaltung sein, bei der du für jeden nächsten Schritt Dankbarkeit erfährst.

Es wird natürlich harte Tage geben. Aber wenn wir sensibler für unsere eigenen Bedürfnisse werden, uns trauen unsere Wahrheit auszusprechen, werden wir lernen, die Momente zu umarmen, die uns unserem Selbst näher bringen.

Ja, ich bin gut genug!

Was auch immer deine Geschichte ist, solange ein Teil von dir glaubt, du seist nicht gut genug, schön genug, intelligent genug, wirst du immer wieder den falschen Menschen nachlaufen. Deine Wunden werden nicht heilen können, denn unter deinen Narben blutet es weiter. Lass dich lieben und beginne damit, indem du dich zu allererst selbst auswählst.

Wenn wir nur erst beginnen zu verstehen, unseren Wert nicht mehr davon abhängig zu machen, wie viel Geld wir auf unserem Konto haben oder von einem Titel, einer Position oder Stellung. Diesen Wert nicht mehr davon abhängig machen, wie wir aussehen, welche Hautfarbe wir haben, welcher Religion, Rasse oder politischer Gesinnung wir anhängen oder mit welchem Geschlecht wir geboren wurden. Wir endlich verstehen, dass unser Wert auch nichts mit unserem Körper oder unserer Karriere zu tun hat.

Wir all diese uns selbst sabotierenden Gedanken nicht mehr in einer Dauerschleife in unserem Kopf laufen lassen. Sie nicht mehr festhalten und ihnen keinen Glauben mehr schenken. Dann können wir die Trennung von uns(erem) Selbst auflösen.

Und jetzt beginne damit und steh für dich ein*. Sag deine Wahrheit. Lebe sie, umarme sie und steh!

Foto: Adobe Stock

 

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Mach dir den Liebeskummer zu deinem Freund

Mach dir den Liebeskummer zu deinem Freund

Wenn wir ganz ehrlich mit uns sind, dann beginnt der Liebeskummer schon lange vor der Trennung und erreicht mit ihr seinen traurigen Höhepunkt. Es gibt eine Menge Beziehungen mit einem ständig variablen Ablaufdatum, vielleicht sind es sogar die meisten, aber wir kämen nicht im Traum darauf, uns das einzugestehen. Kummer und Leid sind wir doch gewohnt, da macht das bisschen Herzschmerz den Kohl auch nicht mehr fett. Gehört er doch zu jeder Beziehung scheinbar dazu?

Das variable Ablaufdatum ist die ständig vor sich her geschobene Entscheidung, das Zögern davor, für sich selbst einzustehen, und auf seine innere Stimme zu hören. Der laute Selbstzweifel, der aus uns spricht und gemeinsam mit seinem Kumpel, dem Minderwert, seine Spielchen mit uns treibt. Äußere Zwänge, von denen wir glauben, dass sie wirklich existieren, lassen uns an einer Beziehung festhalten, auch dann, wenn sie uns schadet. Wenn es uns schlecht mit ihr geht. Und so beginnt der Liebeskummer meistens schon viel früher, als wir das wahrhaben wollen.

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Stell dir vor, wir sind alle Menschen

Stell dir vor, wir sind alle Menschen

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Ich verstehe die Menschen nicht mehr. Wie kann sich ein Einzelner so wichtig nehmen und sich über andere stellen? Wo sind unsere Werte geblieben? Was definieren wir heute als Freiheit? Für manche Menschen scheint Freiheit tatsächlich zu bedeuten, dass einer besser ist als der andere?

Diskutieren wir jetzt ernsthaft die Frage: Wer hat den ersten Stein geworfen? Hast du noch nie einen geworfen? Uns wird hier eine so kurze Zeit auf dieser wundervollen Mutter Erde geschenkt und so viele treten dieses Leben mit Füßen. Ich bin enttäuscht. Ja, ganz offensichtlich habe ich mich selbst getäuscht, aber ich werde nie aufhören zu glauben. (mehr …)

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