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Wenn das Leben zur Verpflichtung geworden ist, kündige diesem Wahnsinn

Wenn das Leben zur Verpflichtung geworden ist, kündige diesem Wahnsinn

Wenn das Leben zur Verpflichtung geworden ist, kündige diesem Wahnsinn …

… und mach dich auf die Suche nach der Freude!!!

Es kann doch nicht sein, dass wir unser ganzes Leben lang (okay, im erwerbsfähigen Alter, danach ist ja eh Schluss) malochen wie die Doofen. Einen Meisterbrief nach dem anderen im Funktionieren und im noch besseren Funktionieren machen, um dann irgendwann in die Kiste zu springen. Und die Zeit, bevor wir ins erwerbsfähige Alter einsteigen, dazu genutzt wird, um uns darauf vorzubereiten gut zu funktionieren.

Dass wir uns in der Zwischenzeit mit so vielen Ängsten herumschlagen, dass wir glauben, diese im angepassten Zustand am besten bewältigen zu können. Dass wir jeden Vergleich, den wir anstreben, dazu nutzen, uns selbst fertig zu machen. Denn nach den Maßstäben der anderen können wir einfach nie gut genug sein. Also spielen wir mit bei diesem Spiel, es gibt ja genug Pillen, die das Leben bunter machen. Schmeißen wir einfach ein paar davon ein und tun, was man von uns erwartet. So können wir das laute Geschrei der Verpflichtungen vielleicht etwas besser ertragen.

Ist das dein Ziel? Ist das der Sinn des Lebens? Und was will das Leben eigentlich von dir?

Hast du dich das jemals gefragt? Dann lehn dich jetzt entspannt zurück und lies weiter. Solltest du den oben beschriebenen Zustand als normal empfinden und als gegeben hinnehmen, dann bist du noch nicht bereit für das, was ich dir jetzt sagen möchte. Du kannst also hier weggehen und musst dir das nicht antun.

Verpflichtung - kindofbeauty

Du willst es?

Yay, dann lass uns gemeinsam Fragen stellen und Antworten finden! Gemeinsam philosophieren können wir dann in den Kommentaren. Lass mich also hier einmal laut denken.

Will das Leben wirklich von dir, dass du es gut durchtaktest oder will es gelebt werden? Mit allen Sinnen und mit deinem Herzen? Mit all deiner Freude?

Lass mich gleich eines vorwegnehmen: der Schmerz und das Leid gehören dazu, aber nicht um dich zu bestrafen, sondern um dich etwas zu lehren, wenn du dich einmal mehr auf dem völlig falschen Weg befindest.

 

Wenn du dich so sehr verbogen hast, dass dein Herz droht zu brechen. Dann meldet sich der Schmerz gerne, denn er hat dir etwas zu sagen. Und manchmal ignorierst du ihn gekonnt, hörst ihm nicht zu, sondern drehst eine extra Runde, um schließlich wieder bei ihm zu landen. Dem so vertrauten Schmerz.

Vermeiden kannst du den Schmerz und das Leid nicht, dafür bist du Mensch und hier auf dieser wundervollen Mutter Erde, um dich kennenzulernen.

Kehren wir zurück zu der Frage über den Sinn des Lebens,

den werden wir beide hier zwar ganz sicher nicht abschließend beantworten können, aber lass uns einen ersten Anfang machen.

Ludwig Boltzmann, österreichischer Physiker und Philosoph, hat es im physikalischen Sinne seinerzeit etwa so erklärt: Die Natur strebt aus einem unwahrscheinlicheren dem wahrscheinlicheren Zustand zu. Der wahrscheinlichste Zustand ist immer der der größtmöglichen Unordnung. Dies wurde zu einer der wichtigsten Formulierungen für den zweiten Hauptsatz der Thermodynamik.

Lass es mich mit meinen Worten anders formulieren und in Zusammenhang zur ursprünglichen Frage bringen.

Der zweite Hauptsatz der Thermodynamik besagt, dass sich alles im Universum in Richtung Chaos bewegt. Alles, was geschieht, geschieht zwischen Ordnung und Unordnung. Das Leben kommt zusammen und es fällt wieder auseinander. Dabei verliert es im Chaos nie seine Ordnung.

Wenn wir jedoch versuchen, dieses Chaos zu stoppen, wenn wir versuchen, das Leben an eine Grenze zu binden, es in seinem eigenen Wunsch nach Unordnung, nach Vielfältigkeit betäuben, kämpfen wir in einem Kampf, den wir nicht gewinnen können.

Wenn wir uns also erlauben zu verstehen, dass Chaos manchmal unvermeidlich ist, geben wir uns den Raum, um zu verstehen, dass Starrheit unwirksam ist. Und der Funktionsmodus, den wir alle gut beherrschen und benötigen, um all die Verpflichtungen zu erfüllen, ist Starrheit. Er unterbindet den Fluss des Lebens und führt zwangsläufig zu einer Störung.

Kontrolle, in gewisser Weise, ist ineffektiv, wenn sie uns so sehr beherrscht, dass wir jeglicher Eigenständigkeit, Freiheit und Flexibilität beraubt werden. Wir sind niemals statisch und wir sollten uns nicht an unsere Komfortzonen binden, denn auf der Zellebene und der Seelenebene wird sich das niemals natürlich anfühlen.

Wenn das Leben zur Verpflichtung geworden ist

Wie fühlen sich all die Verpflichtungen in deinem Leben an? Lassen sie dir Raum zu leben? Lassen sie dir Raum für Albernheit, Lachen, Schwerelosigkeit, Unbekümmertheit, Kindlichkeit, Liebe, Zärtlichkeit, Sanftheit, Weiblichkeit, Zartheit …?

fühle es - kind of beauty

 Wie oft stehst du mit Bauchschmerzen auf, weil die Last des Tages, die dich erwartet, gigantisch ist? Die Nacht war schon bescheiden, weil du die Ereignisse des Tages mit unter die Bettdecke genommen hast?

Du bist nie zu alt, um wie ein Kind zu sein. Einzig dagegen spricht, dass man dir all die Jahre erzählt hat, dass du erwachsen werden musst, wünsch-dir-was steht nicht auf dem Plan.

 

Ausrasten, im positiven Sinne, geht nur noch unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen Drogen. Dann aber richtig, denn du weißt ja bereits, dass das große Erwachen auf jeden Fall folgen wird. Vielleicht ist es ja sogar schon so weit, dass du die kleinen Helferchen schon im ganz normalen Alltag brauchst. Etwas zum Einschlafen, etwas zum Wachwerden, etwas zum Durchhalten und am Wochenende etwas zum Eskalieren?

Das nennst du dann noch Leben, weil es alle so tun und schließlich wird das ja auch eingefordert. Denn wenn du wirklich Jemand sein willst, dann brauchst du Kohle, eine gute Stellung, geile Klamotten, also jedenfalls etwas, dass du nach außen hin zeigen kannst.

Eine weitere offene Frage

(die wir gerne in den Kommentaren diskutieren können).

Was gilt als minderwertig, wenn du arm bist, aber edel, wenn du reich bist?

Hier einiges, was mir dazu so einfällt:

Das Gesetz brechen.
Hoch verschuldet sein.
Vordrängeln.
Kokainabhängigkeit.
Abhängig von Mama und Papa im Erwachsenenalter.
Mit dem Fahrrad zur Arbeit radeln.
Kinder von mehreren Partnern haben.
Große Familien haben.
Wiederholte Scheidungen.
Eine Sexarbeiterin als Begleiterin haben.
Vermeidung der Zahlung von Steuern („Es bedeutet, dass ich schlau bin“).
Andere betrügen.
Einen ungewöhnlichen Namen oder eine ungewöhnliche Version eines gebräuchlichen Namens haben.
Zweisprachige und / oder gemischte ethnische Zugehörigkeit.
Sportbekleidung in der Öffentlichkeit tragen.
Regelmäßig Alkohol trinken.

Ergänze diese Liste für dich und mach dir bewusst, was da mit dir und uns allen gemacht wird. Wie sehr die große Manipulation auch in deinem Kopf schon stattgefunden hat. Und wie immer gilt auch hier: Ich nehme mich davon nicht aus. Ich bin in meiner Entwicklung vielleicht nur einen Schritt weiter als du.

Lass uns aber gerne eines gemeinsam feststellen:

Der individuelle Glaube an das, was „wahr“ ist, hängt durchaus von Zeitströmungen und den vorherrschenden Paradigmen der Gesellschaft ab!

Mach also Fehler – eine Menge Fehler!

Lebe laut, mache Fehler, erkenne sie, erkenne dich und mach es anders. Probiere dich aus und verlasse den Käfig, in den man dich schon früh gesteckt hat und den du heute „freiwillig” aufsuchst.

ich gebe immer zu viel - kindofbeauty

Diesen Käfig, der aus einem rasant wachsenden Pflichtenheft besteht, der dir die Freiheit nur vorgaukelt, denn sie ist dir nur gestattet, wenn du dich innerhalb seiner Mauern bewegst und gut funktionierst.

Ist es nicht so, dass das Leben hier eigentlich bunt und vielfältig sein sollte? Und ist es nicht seltsam, dass die Artenvielfalt hier auf Mutter Erde immer kleiner wird, je mehr die Menschheit zu einem großen Einheitsbrei verkommt?

Hinterfrage die Dinge des Lebens, die von außen auf dich einprasseln.

Zeige mir den Menschen, der ehrlich verantwortlich, im Sinne von schuldig für seine Fehler, in einer unehrlichen Perfektion ist.

Wir suchen immer nach einem Schuldigen, dabei geht es hier keinesfalls um die Schuldfrage. Diese ist vielmehr eine Falle, die uns in dieser unehrlichen Perfektion gefangen halten soll.

Schau stattdessen auf den Menschen, der keine Angst davor hat, die Hosen vor sich selbst runterzulassen, anstatt ein Lächeln auf dem Gesicht zu tragen, dass seine Augen nicht erreicht. Und lass uns in diesem Zusammenhang das stark missbrauchte Wort Selbstliebe neu definieren.

Denn hier geht es nicht um Körperteile, Heuchelei, Hashtags oder darum, wer sich am besten im Außen verkauft. Ich spreche von der dir innewohnende Liebe. Der Verbindung zwischen Körper, Geist und Seele zum Göttlichen. Oder zum Universum, zur Energie, zur Schöpfung. Womit auch immer du dich besser identifizieren kannst. Denn daran soll es nicht scheitern. Erinnere dich an meine Worte zur Starrheit.

Diese dir innewohnende Liebe fühlst du, wenn der menschlichste Teil in dir, für den du dich schuldig oder beschämt fühlst, getriggert wird und du dir ohne ein Urteil zu fällen in die Augen schauen kannst, weil deine Liebe nicht an Bedingungen geknüpft ist.

Und ich weiß, dass du sie fühlen kannst. Vielleicht jetzt noch nicht. Aber du bist in der Lage dazu, weil du Mensch bist und diese dir innewohnende Liebe der göttliche Funke in dir ist.

Sei mutig genug, dir deiner eigenen „Scheiße“ bewusst zu werden. Bewusstsein erfordert keine Schuldzuweisung! Kein Urteil. Bewusstsein erlegt dir keine Verpflichtung im Sinne von gutem Funktionieren auf, sondern lässt dich sein.

 

für dich einstehen steht dir gut - kindofbeauty

Auch ich darf in diesem Leben noch viel lernen, denn keiner entkommt dem Menschsein und dem Leben. Ich darf also weiterhin Erfahrungen machen.

Mich mutig über meine eigenen Grenzen hinaus bewegen. Fehler machen.

Dem Schmerz mein Lächeln schenken und den Verpflichtungen, die mich im Funktionsmodus feststecken lassen, kündigen.

Wie wäre es mit einem gemeinsamen Kündigungsschreiben?

Das etwas andere Kündigungsschreiben an das Leben, welches zur Verpflichtung geworden ist:

Liebes Leben,

ich habe erkannt, dass ich unabhängig von all den äußeren Umständen die Kraft habe, zu jeder Zeit auf meinem Weg zu gedeihen! Ich brauche den Käfig der Verpflichtungen nicht mehr.

Ich habe erkannt, dass es mir in diesem Käfig nicht gut geht, denn meine Energie fließt nicht mehr. Das will ich ab sofort ändern und mir ist bewusst geworden, dass ich dafür den Fokus meiner Gedanken umleiten muss. Ich entscheide mich für mich erhebende Gedanken. Notfalls erinnere ich mich jede Sekunde daran. Ich verlasse die gewohnten Denkmuster jedoch nicht, ohne mich bei ihnen zu bedanken, denn durch sie habe ich erleben können, was mir schadet und kann das heute ändern.

Ich weiß, dass es keinen einheitlichen Ansatz gibt, um den Weg zu der uns innewohnenden Liebe zu gehen. Jeder ist an einer anderen Stelle in seinem Leben und steht vor anderen Herausforderungen. Daher verzichte ich ab heute ebenfalls darauf, mich mit anderen zu vergleichen.

Ich laufe also keinem fremden Bild mehr hinterher, um eine erfundene bessere Version in einer unehrlichen Perfektion zu werden.

Heute weiß ich, ich kann nicht allen gefallen, und das muss ich auch gar nicht. Es frisst nämlich meine Energiereserven leer. Und wenn ich zu sehr darauf fokussiert bin, den Standards anderer Menschen gerecht zu werden, vergesse ich, meine eigenen zu setzen, zu leben und das Leben zu ehren.

Und wo wir gerade beim Punkt sind: Ich habe verstanden, dass du, Leben, gelebt werden willst. Das will ich ab heute tun.

In tiefer Verbundenheit,
deine Michaela

Wenn du magst, dann kopiere dir den Brief aus diesem Artikel, ändere ihn für dich ab, ergänze ihn, schreibe ihn neu und drucke ihn aus. Dann ab damit an eine Stelle, an dem du ihn immer wieder lesen kannst.

Lass uns gemeinsam das Leben leben und füreinander da sein!

PS: So, und jetzt bist du dran! Butter bei die Fische. Was will das Leben von dir ganz persönlich und was willst du ab sofort für dich verändern? Schreib mir in die Kommentare und lass uns munter diskutieren und philosophieren. Also unseren Geist erweitern. Ich freu mich, von dir zu lesen!

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Der große Selbstliebe-Fake (klappt ja beim Orgasmus auch)

Der große Selbstliebe-Fake (klappt ja beim Orgasmus auch)

Der große Selbstliebe-Fake (klappt ja beim Orgasmus auch) und warum du gut daran tust, dich nicht länger zu verbiegen!

Erinnerst du dich noch an deinen ersten vorgetäuschten Orgasmus? Ich schon und ich kann das auch ganz offen vor mir selbst und auch vor dir zugeben. Zu intim?

Okay, lassen wir es langsamer angehen (aber nicht weniger ehrlich und in der Folge durchaus schmerzhaft).

Erinnerst du dich an deine erste gut gespielte Rolle? Vielleicht die des Everybody´s Darling? Oder die der immer total gut gelaunten Superfrau, immer auf dem Sprung zur nächsten guten Tat? Des braven Mädchens von nebenan? Der perfekt durchorganisierten Super-Mama? Der coolen Boss-Lady?

Oder der Ich-bin-super-geduldig-hau-mir-ruhig-nochmal-in-die-Fresse-Frau? Denn ich kann das echt ab, kein Problem. Siehst du, ich bin ganz ruhig. Om. Shanti. Shanti. Shanti.

Und innerlich zerfetzt es dich? Die Wut kocht, der Verstand tobt, aber hey, nach außen wird so getan, als sei alles easy.  Bis der Druck innen entweder so groß geworden ist, dass du dir Luft machen musst, explodierst und keiner in der Lage ist das nachzuvollziehen. Denn dieser Vulkanausbruch steht in keinem Verhältnis mehr zu seinem Auslöser.

Oder aber du verbiegst dich weiter, bis du schließlich innerlich gebrochen bist. Keine eigene Stimme mehr hast und nur noch mitläufst?

Egal was es ist, ich nenne das den großen Selbstliebe-Fake. Man freundet sich rein äußerlich mit sich selbst an, aber für sich einstehen? Fehlanzeige.

Ja, heute wird es fies, aber es lohnt sich weiterzulesen, wenn du dich dir und deiner dir innewohnenden Liebe wahrhaftig nähern willst. Blabla hilft nämlich nicht weiter und hast du auch schon zu oft gehört. Bestimmt auch aus deinem eigenen Mund.

Zurück zum vorgetäuschten Orgasmus

(hey und nicht schummeln, sondern schön weiterlesen und anschließend in den Kommentaren mit mir diskutieren).

über Sex sprechen

Du kennst sie, die Szene aus „Harry und Sally“* (wenn nicht, unbedingt nachholen), in der Meg Ryan in einem Deli in New York ihrem Filmpartner Billy Crystal beweist, dass er nicht in der Lage ist, einen falschen von einem echten Höhepunkt zu unterscheiden?

Wenn Sally sich mit überzeugendem laszivem Blick in ihre Haare fasst, zu stöhnen beginnt und schließlich „Ja“ Ja! Jaa!“ durchs Lokal schreit und dabei rhythmisch auf die Tischplatte schlägt, muss man als Frau einfach lachen.

Die ein oder andere, weil sie sich selbst wiedererkennt und wir alle, weil wir kaum glauben können, dass wir mit so etwas tatsächlich immer wieder durchkommen.

Der vorgetäuschte Orgasmus ist häufig nichts anderes als ein Image-Paket.

Eine gute Liebhaberin ist, wer dabei abgeht wie eine Rakete. Der Erwartungsdruck ist groß und da mittlerweile schon die 10-jährigen Jungs auf dem Schulhof heimlich ihre ersten Pornos konsumieren – dem Smartphone sei Dank – werden solche Showeinlagen als normal angenommen.

Dass sich auch dahinter oft die Unfähigkeit verbirgt, dem Partner zu sagen, was und wie man es gerne hätte, wird gerne großzügig übersehen. Ich? Quatsch, ist alles fein beim Sex. In meinem Leben doch auch. Schau, ich funktioniere schließlich einwandfrei. Hüstel.

Der Fake beim Orgasmus ist, zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung, verpönt. Hat er das aber verdient? Schließlich befindet er sich doch in bester Gesellschaft.

Unser Leben wird bestimmt vom Fake. Wir folgen dem Haben. Vergessen das Sein. Verlieren uns selbst.

Sind umgeben von Menschen und Dingen, die nicht halten, was sie versprechen, weil sie vortäuschen zu sein. Gepusht von den Mainstreammedien und den glamourösen Socialmedia-Plattformen. Verwaltet von einer Politik, die quer durch alle Parteien ganz sicher nicht unser Bestes, oder halt doch, unser Geld natürlich und unser gnadenlos gutes Funktionieren im Sinn hat. Einem Bildungssystem, welches diesen Namen nicht verdient! Allesamt kommen sie gut getarnt daher, wie der Wolf im Schafspelz.

Ganz ehrlich? Wem soll man denn heute noch glauben? Und wie sehr glaubst du dir selbst? Was ist die Wahrheit, wenn ich meine eigene verleugne? Und auch das viel zu oft gar nicht mehr bemerke? Weil es so normal ist. Weil es alle tun.

Halten wir vor uns selbst, was wir vorgeben zu sein? Wie ehrlich bist du mit dir?

Außen hui, innen pfui

Eine ehrliche Bestandsaufnahme. Da will man nicht unbedingt dran, also erzähle ich dir von mir und lasse ein weiteres Mal die Hosen runter.

Wann genau das bei mir angefangen hat, meine ersten Rollen brav einzustudieren und im Laufe meines Lebens zu perfektionieren? Das kann ich dir gar nicht genau sagen. Es war wohl schon ziemlich früh in meiner Kindheit. Als Kind kriegt man irgendwann mit, dass es in bestimmten Situationen gar nicht mal so schlecht ist, wenn man sich verstellt. Lügt. Vortäuscht. Einsteckt. Sich vor sich selbst versteckt.

Das mache ich keinesfalls meinen Eltern zum Vorwurf. Sie wissen/wussten es ja auch nicht besser. Hier in dieser Welt läuft es eben einfach verkehrt herum. Es zählt nicht, was du bist, sondern einzig, was und wie viel du hast. Wir haben gelernt, dem schnöden Mammon hinterherzulaufen. Ich tat das auch!

Geld war wichtig für mich. Besitzt war wichtig. Welche Marke ich trug war wichtig! Und das alles, um mein gigantisches Selbstliebe-Loch zu stopfen.

In meinem Hörbuch „Für dich einstehen, steht dir gut.” lege ich die Finger in meine Wunden. Es lohnt sich also, da reinzuhören, wenn du bereit bist. Wenn du fühlst, dass es an der Zeit ist, dass wir aufhören sollten, uns herumschubsen zu lassen, zu verbiegen, immer weiter anzupassen, bis wir in das Leben von anderen Menschen passen. Hier geht´s zum Hörbuch!

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Eine innerliche Gummi-Frau

So etwas hast du bestimmt schon einmal gesehen. Gummimenschen im Cirque du Soleil oder beim Supertalent, im Zirkus …

Wir bewundern das. Aber auch hier sehen wir lieber nicht hinter die Kulissen. Wir lieben schließlich den schönen Schein. Wie sehr wurden die Artisten im Zweifel schon in der Kindheit gedrillt? Wie viel harte Arbeit steckt dahinter und wie viel Schmerz? Ist es noch eine Freude oder ist es längst zu einem quälenden Funktionsmodus geworden, weil man damit seine Brötchen verdient? Und was ist mit den gesundheitlichen Spätfolgen?

 

Warum auch dieser Vergleich? Wenn ich ehrlich bin, dann war ich viele, nein, die meisten Jahre meines Lebens eine innerliche Gummi-Frau. Mit dem Verbiegen ist das nämlich so eine Sache. Man verliert sich zu schnell darin. Hast du erst einmal vergessen, wer du wirklich bist, ziehst du gnadenlos dein Ding durch. Ganz besonders dann, wenn es den anderen gefällt und du damit weit kommst. Also im Sinne des Habens, nicht des Seins. Und das läuft so gut! Man möchte meinen, es gab auf dieser Welt nie etwas anderes als den Fake. Hast du was, bist du was. Auch ich habe mich bis vor ein paar Jahren darüber definiert.

Wir perfektionieren den Fake. Bis wir irgendwann das Gefühl dafür verlieren. Das Gefühl für uns selbst verlieren. Den Schmerz verstecken wir hinter unserer Maske und aus Sorge vor neuem Leid und neuen Verletzungen rufen wir die gute alte Mauerfrau zur Hilfe. Das Herz wird zum Hochsicherheitstrakt.

Was so schlecht an einem Selbstliebe-Fake ist, fragst du mich?

Nun nichts. Oder zumindest nicht alles. Dann nämlich nicht, wenn dir klar ist, dass du hier spielst und vortäuschst und was du hier spielst und vortäuschst.

Das wirklich Tolle ist nämlich, in dem Moment, in dem du ehrlich vor dir selbst stehst (und das musst du auch wirklich nur für dich machen), verliert der Fake seinen Zauber und seine Macht über dich.

Du musst dich nicht mehr verstellen. Du fühlst, dass du einfach sein darfst! Ohne Maskerade. Ohne Fake. Und du erkennst, dass du wunderschön bist hinter dieser Maske. Und die eigene Hässlichkeit in all deiner Schönheit verliert ihre Bedrohlichkeit, weil du sie aufdeckst. Entlarvst. Ihr die Macht nimmst.

Wenn da nicht die gute alte Gewohnheit wäre. Sowie all die Menschen um dich herum, die dich mit ihren Erwartungen an dich ersticken, dass die Angst vor neuen Verletzungen laut wird. Und wenn der Fake nicht so ein geniales Eigenleben führen würde, dass er sich sogar selbst täuschen kann.

Warum sonst heulen wir alle rum, beschweren uns über diese ach so böse Welt mit ihren bösen Menschen. Zwischendurch gehen wir mal auf die Straße, aber nur, wenn der Druck wirklich groß genug ist oder das Thema so schön von unseren eigenen dunklen Seiten ablenken kann. Die perfekte Bühne für das Eigenleben des großen Fakes. Der großen Heuchelei.

Alle mal kurz raus. Laute Parolen nachplappern. Hashtags auf Instagram vergewaltigen. Zurück nach Hause. Zurück ins Leben. Ab in die Gewohnheit und weiter ablästern. Weiter urteilen. Wieder vortäuschen, wie toll wir doch sind. Wir kleinen innerlichen Gummimenschen.

Du meinst, ich sei zu böse?

Weißt du was wirklich böse ist? Sich den eigenen Gewohnheiten weiterhin zum Fraß vorzuwerfen. So zu tun, als sei man ein guter Mensch und innen tobt die Hässlichkeit. Hinter vorgehaltener Hand über andere richten. Mit dem Finger immer schön weit weg von sich zu zeigen. Sollen sich doch erst bitteschön die anderen verändern. Jegliche Moral und Menschlichkeit verloren, andere peinigen. Ich bin doch auch nur Opfer? Auge um Auge, Zahn um Zahn?

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Die Achtung, den Respekt und die Ehre vor unserer Mutter Erde verloren, die Sau rauslassen. Ungefragt weiter konsumieren, als gäbe es kein Morgen mehr. Dabei in Kauf zu nehmen, dass wir schon lange über unsere Ressourcen leben. Und das jedes Jahr früher! Ich glaube nur in diesem Jahr nicht, wegen Corona und in Folge des Lockdowns.

Dafür gibt es sogar einen Namen: Welterschöpfungstag.

Aber wir tun weiter. Läuft doch noch alles.

Aus der Krise gelernt haben wir auch nichts! Die meisten tun einfach so, als wäre nichts gewesen und der große Fake geht weiter. Mit vielleicht einem Unterschied. Die Trennung voneinander ist noch weiter fortgeschritten, weil sich die Angst dramatisch erhöht hat. Der Mensch geht jetzt noch ungehemmter aufeinander los. Applaus. Applaus.

Es geht noch mehr um Schuld und Buße. Vergebung? Och nö. Erst sollen sich die anderen verändern, anpassen oder was auch immer. In den Spiegel mag dabei keiner so wirklich schauen.

Das aber müssen wir! Nur in uns selbst können wir Veränderung und einen Wandel schaffen. Nur in uns selbst können wir die Liebe entdecken, die uns heilt. Und wenn ein jeder heilt, dann heilt die Welt.

Das erfordert die Bereitschaft eines jeden mit dem großen Selbstliebe-Fake Schluss zu machen. Auf die eigenen Gedanken zu schauen. Sie rein und liebevoll zu halten. Denn ein jeder zählt.

Dann brauchen wir nicht mehr über Selbstliebe reden. Dann sind wir die Liebe selbst.

Du spielst eine Rolle! Du bist wichtig!

Lass uns selbst die Heilung sein, die die Welt so dringend benötigt.

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Wie das geht? Nun, es ist ein Weg. Ich gehe meinen und lade dich ein, es mir gleich zu tun. Es ist nicht alles rosarot und auch meine Gewohnheiten sind stark, aber ich bin stärker! Weil ich es will. Denn ich fühle. Ich fühle mich und auch wenn nicht alles schön ist, was ich fühle, so ist es doch.

Es ist.

Ich bin!

Und ich bin so gerne, seit ich mich traue, mich hinzugeben. Dem Leben hinzugeben.

Es ist nicht das Wissen, welches mich schützt. Es ist mein Glaube. Denn Glaube ist für mich gefühltes Wissen. Eine tiefe, wahrhaftige innere Überzeugung. Hingabe. Vertrauen. Liebe!

Ich wünsche mir so sehr für dich, dass du die Sprache deines Herzens verstehen lernst. Dass du dich traust, die Tür zu deiner Seele zu öffnen. Wenn es auch ganz vorsichtig geschehen mag. Dass du bereit bist, dir deine eigene Heuchelei und Verbiegerei anzuschauen.

Sei dabei sanft mit dir. Öffne dich für deine wahre Bestimmung. Öffne dich für die dir innewohnende Liebe.

Fühle die wohlwollende Energie des Universums. Gib dich dem Leben hin. Erlebe und erfahre mit allen Sinnen. Im Vertrauen zu Vater Kosmos und Mutter Erde, denn du bist ihr Kind und sie tragen dich. Immer. Voll Liebe. Bis in die Ewigkeit.

Du bist nicht alleine. Wir sind miteinander verbunden. Ich fühle deinen Schmerz, denn er ist und war auch der meine. Ich fühle deine Sehnsucht, denn du bist ich und ich bin du.

Mit all meiner Liebe denke ich an dich!
Deine Michaela

PS. Jetzt bist du dran: Schreib mir, was dich bewegt und was du dir für dich wünschst.

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Ein ganz normaler Scheißtag und meine 7 besten Tipps

Ein ganz normaler Scheißtag und meine 7 besten Tipps

Lass uns in dieser ach so perfekten Welt doch mal über einen Scheißtag sprechen. Ist ja nicht immer alles rosarot und supertoll, auch wenn die meisten Menschen so tun. Ich hab jedenfalls keinen Bock mehr, immer alles wegzulächeln und wegzuschminken. Lass uns mal über die nackte Wahrheit sprechen.

Denn hin und wieder ist er da, der ganz normale Scheißtag und wir mittendrin. Da hat man sich so viel vorgenommen. Der Tag war bestens vorbereitet und geplant und dann stehst du schon mit dem falschen Bein auf. Noch besser, du stehst mit zwei falschen Beinen auf und das Drama nimmt seinen Lauf. An solchen Tagen ist es dann völlig egal, was du anpackst, es läuft einfach alles schief.

Ein Scheißtag eben.

Heute soll es aber nicht darum gehen, wie du noch effizienter wirst, sondern wie du es schaffst damit umzugehen, wenn mal wieder ALLES schiefgeht. (mehr …)

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Der Sinn des Lebens ist (k)eine Schuhsammlung.

Der Sinn des Lebens ist (k)eine Schuhsammlung.

Der Sinn des Lebens ist (k)eine Schuhsammlung. Und wenn du dich an dieser Stelle fragst, ob ich nun völlig durchgedreht bin, was der Sinn des Lebens mit einer Schuhsammlung zu tun hat, wie ich auf diesen Vergleich komme und warum ich den Erfolg kannte, aber die Liebe nicht, was das mit mir gemacht hat und vielleicht mit dir noch immer macht, dann mach es dir gemütlich und lies einfach weiter.

Beginnen wir mit … (mehr …)

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Liebe ist Freiheit – ohne Liebe ist nichts sicher

Liebe ist Freiheit – ohne Liebe ist nichts sicher

Liebe ist Freiheit und ohne Liebe ist nichts sicher. Und genau das erfahren wir gerade auf eine schmerzliche Art und Weise.

Der Mensch ist kein demokratisches Wesen. Er ist bereit, jeden anderen seiner Rechte zu berauben, wenn es ihm zum Vorteil gereicht. Weil er keine Liebe besitzt, außer der Selbstliebe. Weil er blind und taub geworden ist in diesem ganzen Wahnsinn.

Alle labern über Selbstliebe und sie alle verstehen diese Liebe falsch. Es geht nicht darum, deinen Körper zu lieben, deinen Besitz zu lieben, sondern die Liebe in dir zu entdecken.

Diese Liebe, die keinen Anspruch auf irgendwas erhebt. Die nicht wertet und urteilt. Die niemanden bestiehlt, niemanden begehrt. Eine Liebe, die aus sich selbst heraus schöpft, nicht aus anderen. Eine Liebe, die so groß ist, dass sie dich gänzlich erfüllt und aus dieser Fülle andere reich beschenken kann. Mit Liebe. Aus sich selbst heraus.

Wenn wir Menschen diese Liebe so wenig fühlen, sind wir unsicher, finden keinen Halt und glauben dem großen Lug und Trug, der hier gerade stattfindet. Der schon immer stattgefunden hat.

Weil aber wir Menschen diese Liebe so wenig fühlen, leben wir mit der Angst. Haben uns dieser hingegeben und suchen Sicherheit außerhalb von uns selbst. Denn in uns können wir diese Liebe schon lange nicht mehr fühlen. Der Kontakt zum Geist, zu unserer Seele ist abgebrochen.

Liebe ist Freiheit

Weil wir Menschen diese Liebe aber so wenig fühlen, kennen wir auch die Freiheit nicht. Verwechseln auch diese mit Besitz und versuchen ihr mit materiellen Dingen einen Ausdruck zu verleihen.

Und weil wir Menschen diese Liebe so wenig fühlen, suchen wir sie außerhalb von uns.

An und im Körper, der doch auch nichts anderes ist, als dir hier eine Form zu geben. Da wird dann an sich herumoperiert, Form korrigiert, mager gehungert, mit ständig neuer (Ver-)Kleidung aufgewertet, weil du einem Bild folgst, dass es nicht gibt. Es wird eine soziale Stellung gesucht, die dir Form und Besitz im Außen gibt. Die geile Karre, der coole Job, der bedeutende Titel. Das alles, um dich über dich selbst und andere zu erheben.

Du suchst in anderen, die jedoch allesamt auch nicht dazu in der Lage sind, dich wahrhaft zu lieben. Weil sie die wahrhafte Liebe nicht kennen. Sie nicht fühlen und infolgedessen auch nicht leben können.

Schau wo wir jetzt gerade stehen

Es wird viel darüber gelabert, dass die Würde des Menschen unantastbar sei. Und das ist sie auch. Aber auch hier haben wir Menschen es in den letzten Jahrtausenden erfolgreich geschafft, uns dieser Würde selbst zu entledigen.

Wir sind entzweit wie selten zuvor. In einer Zeit, in der wir es eigentlich besser wissen müssten. Denn was haben wir nicht schon alles erlebt? Was hat unsere Geschichte uns nicht schon alles gezeigt! Gelehrt hat sie die Meisten offensichtlich recht wenig, denn heute sind viele bereiter denn je sich selbst und andere zu verraten. Das wird dann Freiheit genannt. Deine Freiheit jedoch hört dort auf, wo du einem anderen die seine nimmst. Wo du bereit bist, anderen deinen Willen aufzuzwingen, sie zu unterwerfen und zu peinigen. Das alles natürlich in „Liebe”. In „Selbstliebe“.

Was aber kann das für eine Liebe sein?

Mit Liebe kannst du nicht bezahlen.

ich bin so müde - kindofbeauty

Sie ist keine Währung, die du tauschen kannst. Liebe ist kein stofflicher Besitz und sie will auch nichts besitzen! Liebe ist das reine, pure Gute. Aber das kannst du dir kaum vorstellen, weil hier dauernd auf irgendeine Weise an dir gezerrt und gezogen wird.

Weil du hier in einer Welt lebst, in der gelogen und betrogen wird und weil du gelernt hast, dich selbst zu belügen und zu betrügen. Denn du glaubst, du könntest es sonst nicht aushalten.

Die Wahrheit will hier schon lange keiner mehr hören, denn die Wahrheit beinhaltet auch Schmerz und Leid. Und genau das willst du doch vermeiden. Dabei merkst du gar nicht, wie sehr du dich in immer mehr Schmerz und Leid hinein begibst.

Es herrscht also die Angst und sie ist eine Meisterin der Trennung, des Verrats und des Irrtums.

Menschen gehen aufeinander los. Beschimpfen sich, lassen keine andere Meinung mehr zu, außer der, der sie selbst bereitwillig folgen. Es wird nicht mehr emotional geprüft, ob das die Wahrheit sein könnte, sondern gefolgt. Wie die Lämmer zur Schlachtbank lassen sich die meisten gerade führen.

Innerhalb von Familien kann man nicht mehr offen diskutieren. Andere Meinungen werden nicht mehr zugelassen, weil die Angst die Führung übernommen hat. Und die Verwirrung ist groß.

All das ist möglich, weil wir es bis hierhin haben kommen lassen. Weil wir Konsummonster geworden sind. Seelenlose Wesen, die mit ihren Krallen alles außerhalb von sich ergreifen, was ihnen auch nur irgendwie einen Vorteil verspricht.

Der Mensch begehrt, was einem anderen gehört. Eines anderen Wohlstand, eines anderen Partner. Er lügt, betrügt, verrät, stiehlt, tötet und er hat das Geld und seine soziale Stellung zu seinem Gott gemacht. Er erhebt sich über andere.

Wer das Geld zu seinem Gott macht, der wird mit der Angst bezahlen

Wem sollst du glauben, wenn doch alles, was du zu sein scheinst, dein stofflicher Besitz ist? Dann nämlich hast du Angst, eben diesen Besitz zu verlieren und das ist nur möglich, weil es in dir leer ist.

Wem sollst du folgen? Denen, die dir Sicherheit versprechen, auch wenn das bedeutet, dass du dafür deine Freiheit opfern musst? Denn das musst du tun, weil du selbst den Weg nicht mehr kennst. Weil du Angst hast und die Unsicherheit dich quält.

Ohne Liebe ist nichts sicher!

Überhaupt ist alles anders und doch scheint der Mensch sich nicht zu verändern. Genau diese Veränderung aber braucht die Welt jetzt!

Und wie soll die Welt zu einem besseren Ort werden, wenn nicht jede einzelne bereit ist, nach innen zu schauen, innezuhalten und Veränderung in sich zuzulassen?

Wir stehen an einem Wendepunkt und das Gute wird siegen. Es geht um Selbstveränderung und nicht darum, die Dinge um dich herum im Alleingang zu verändern. Jede ist wichtig und jede wird gebraucht, jede soll mitmachen.

Lasst uns in der Liebe bleiben, das wird uns allen helfen zur Besinnung zu kommen. Dann wird jede für sich ihre Schritte machen können. Hin zu sich und hin zu einem besseren Leben in einer besseren Welt.

Auch ich habe mich zunächst mitreißen lassen vom Geplapper der Menschen und der Medien. Und egal ob Mainstream Medien, soziale Medien oder alternative Medien, sie alle haben eines in mir ausgelöst: Wut und Trauer.

In der Folge konnte ich schlechter einschlafen, nicht mehr durchschlafen und meine Meditationen und Gebete fielen mir schwer.

Ich war in meinen üblichen Gewohnheiten gefangen, habe mich zunächst mit meiner Arbeit ertränkt. Einen kurzen aber ausgiebigen Abstecher in den Mangel gemacht und mich der Angst (m)einer finanziellen Krise hingegeben.

Was ich dabei verlor?

Mich selbst und mein Vertrauen in Gott.

Als ich das wirklich wahrnehmen konnte, habe ich eine Entscheidung getroffen. Für mich. Für mein geistiges Wachstum. Für die Liebe in mir und zu Gott.

Mit dieser Entscheidung habe ich in den ersten 21 Tagen keine – und ich meine wirklich gar keine – Medien mehr konsumiert. Kein TV, keine Serien, keine Dokus, keine Nachrichten. Kein Radio. Keine sozialen Medien. Nix, gar nichts.

Zu Beginn hat sich das seltsam angefühlt bis ich dann merkte, wie sehr ich zur Ruhe fand. Die Welt dreht sich ohnehin weiter. Aber meine innere Welt verlangte nach Innenschau, Erkennen und Erkenntnis.

Was habe ich gewonnen?

Nun, alles werde ich dir in diesem Artikel gar nicht schreiben können, damit könnte ich viele Seiten füllen. Lass mich also eine ganz wichtige Erkenntnis mit dir teilen:

Wann immer du gegen etwas bist, hältst du es fest und machst es stark.

Oh, und ich war gegen sehr vieles in dieser Zeit. Das nährte jedoch einzig meine Wut und meine Trauer. Förderte mein Unverständnis und saugte mich innerlich leer. Ich verlor die Verbindung zu mir. Fühlte die Liebe in mir nicht mehr, sondern befand mich im Kampf. Diesen Kampf jedoch, den kann ich nur verlieren. Denn er ändert gar nichts, außer dass er mir mein inneres Leuchten nimmt und mein Licht klein macht.

Dieser Kampf verband mich nur mit denjenigen, die ebenfalls im Kampf waren, und umgab mich und alle nur mit Dunkelheit. Nahm mir die Freude. Die Hoffnung. Die Zuversicht. Den Glauben. Das Vertrauen. Die Liebe.

Ich erinnerte mich also daran, dass ich Liebe senden muss. Wie aber soll ich Liebe senden, wenn ich sie in mir nicht fühle? Wie soll ich reine Liebe an diejenigen senden, die mich wütend machen, wenn ich im Kampf gefangen bin?

Wohin hat uns denn dieser ganze Wahnsinn geführt? In immer schneller, immer weiter, immer höher. In einen Haufen Abhängigkeiten. In eine Welt des Habens und nicht des Seins. In eine Welt, die hässlich ist, unmenschlich, narzisstisch und egoistisch.

Getrieben von dem Gedanken, weiterhin gut zu funktionieren. Sich selbst und jeden anderen zu vergessen. Gottlos.

Eine heilige Zeit oder Angst vor der Zukunft

Möchtest du dich jetzt mit mir dem Gedanken hingeben, dass dies vielleicht eine heilige Zeit ist? Das wir Menschen in diesem Augenblick eine echte Chance erhalten?

Die Chance, uns zu dem zu bekennen, was wirklich wichtig ist. Die Chance innezuhalten. Durchzuatmen. Aufzuatmen. In Verbindung mit unserer Seele zu gehen. Hass und Misstrauen zu überwinden. Die Liebe in uns wiederzufinden und sie zu leben. Jede Sekunde.

Die Chance, mit unseren Gewohnheiten zu brechen. Diese gewaltigen Muster infrage zu stellen.

Brauche ich wirklich so viel?

Wie ist mein Konsumverhalten?

Muss ich immer das Neueste haben?

Ist es sinnvoll, mich weiterhin mit all den Medien abzulenken und im Strom ihrer Dunkelheit mitreißen zu lassen?

Muss ich wirklich ständig erreichbar sein?

Darf ich mich nicht endlich von denjenigen trennen, die mir und meiner Seele nicht guttun?

Muss ich wirklich immer funktionieren?

Darf ich nicht endlich die Härte gegen mich in meine mir angeborene Weichheit eintauschen und gut mit mir sein?

Ist es wirklich wichtig allen zu gefallen?

Muss ich wirklich so viel reisen, durch die Welt hetzen, meine Fußabdrücke überall hinterlassen und dennoch nichts wahrnehmen?

Muss ich wirklich immer mehr haben?

Wenn unser einziger Wunsch für die Zeit nach der Krise der bleibt, dass alles bitte wieder so sei wie vorher, dann haben wir nichts gelernt.

Wäre nicht jetzt die Zeit reif dafür, neue Wege zu gehen?

Jede für sich und wir alle im Ganzen?

Neue Wünsche an die Politiker zu stellen. Für eine neue Weltordnung. Ohne Kriege. Ohne Hass. Ohne Neid. Ohne dass sich ein kleiner Kreis an allen bereichert. Ohne Lug und Betrug.

Vielleicht für eine neue Ordnung der Weltwirtschaft.

Vielleicht für ein bedingungsloses Grundeinkommen.

Vielleicht für den Schutz jedes einzelnen Menschen.

Und ganz sicher für Frieden. Für die Liebe. Für die Freude.

Ich könnte dir jetzt noch unendlich viele Worte schreiben, aber ich denke, es ist jetzt an dir, mit dem bereits Gesagten in dich zu gehen und deine eigenen Antworten zu finden.

Möge die göttliche Liebe dich dabei begleiten. Mögest du Frieden in dir finden. Mögest du dein Licht entzünden und leuchten.

In tiefer Verbundenheit. 🌹🦋🌹

Michaela

Foto: Adobe Stock

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