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Fühle es (auch wenn es dir Angst macht), bis es sich auflöst

Fühle es (auch wenn es dir Angst macht), bis es sich auflöst

Ganz viele Menschen haben Angst vor dem Fühlen, weil sie vor dem Schmerz, den dieses Fühlen mitbringen kann, Angst haben. Denn wir sind als Mensch Schmerzvermeidungstaktiker.

Wir alle kennen den Schmerz in so unendlich vielen Varianten und sind schon so viele Male verletzt worden, dass der Schmerz ein guter Bekannter ist. So haben die meisten von uns eine starke Mauerfrau, die ständig von unserem Bestreben nach Schutz angefeuert, nichts lieber tut, als die Mauer um unsere Herzen höher und höher zu bauen. 

Das führt nun dazu, dass du dich abschneidest von deinen Gefühlen. Ihnen nicht mehr über den Weg traust. Denn wenn sie Schmerz bringen, dann willst du sie nicht. Du willst nicht in das schauen, was dich leiden lässt und dich ängstigt. Das jedoch ist der perfekte Nährboden für dunkle Gedanken. 

Wenn dunkle Gedanken Einzug halten

Und glaube mir, meine Liebe, sie sind längst da. Sie sind schlau, nicht tölpelhaft, sie nutzen deine schwachen Momente. Und derer gibt es viele, weil die Angst vor neuem Schmerz, vor noch mehr Leid, groß ist. Sie kommen gut gekleidet in allerlei Versprechen. 

Sie fordern deine ganze Aufmerksamkeit, ernähren sich voneinander und schneiden dich schließlich von jeglichem Gefühl der Freude und der Liebe ab. Sie wollen dich ganz. Mit Haut und Haaren. Mit Herz und Hirn. Deinen Körper und deinen Geist. 

Wenn du sie wahrnehmen könntest als das, was sie sind, dann würdest du achtsamer, liebevoller und sanfter mit dir selbst sein. 

Sie sind die Dämonen aus deiner eigenen Hölle. Wie ein gefräßiges Monster mit einem monströsen Schlund beginnen sie dich zu verschlingen. Und sie kommen und gehen, wie sie Lust haben. Wenn du jedoch im Auge des Sturms dieser Gedanken verweilst, dem Tornado des Schmerzes um dich herum zuschaust, denkst du nicht daran, aufzuschauen.

Du blickst auf die Grube der Verzweiflung unter dir, spannst deinen Körper an, um ihn vor dem zu schützen, was kommen könnte. Lässt die Mauerfrau noch schnell eine weitere Reihe Steinquader auflegen. Bloß nichts fühlen. Und du glaubst den dunklen Gedanken, die dir Licht am Ende des Tunnels versprechen. Genau das aber, Licht bringen, das vermögen sie nicht und das ist auch nicht ihre Absicht.

Du jedoch leckst schon viel zu lange deine alten Wunden. Keine Neuen mehr. Kein neuer Schmerz mehr. Koste es, was es wolle. Und es wird dich dein Leben kosten, wenn du nicht aufpasst und wach wirst. Wenn du dich nicht traust zu fühlen. Lebende Tote gibt es jedoch schon zu viele. Menschen also, die nicht fühlen. Die abgeschnitten sind von ihrem emotionalen Körper. Lass uns jetzt gemeinsam die Zombie-Welt verlassen.

Der Weg da raus

Du glaubst, es gibt keinen Weg da heraus. Aber du hast nur vergessen, wie du da hereingekommen bist. Wie wir uns alle in unser eigenes Dilemma hineinbegeben haben.

Aus dem offenen Raum, der leuchtenden Weite, sind wir gefallen.

 

ich bin so müde - kindofbeauty

In unserem inneren Konflikt zwischen Körper, Geist und Seele, zwischen Herz und Hirn, griffen wir nach allem, was wir halten konnten, und horten seitdem falsche Idole der Sicherheit und des Glücks.

Das ist Jahrtausende alt und davon blieb und bleibt bis heute keiner verschont. Wir alle aber müssen erkennen. Uns selbst wieder kennenlernen. Dem göttlichen Funken, welcher die uns innewohnende Liebe ist, wieder Vertrauen schenken und uns aufrichten und der Liebe und dem Leben hingeben.

Das falsche Glück

Mit unseren Händen greifen wir fest nach etwas, das sich wie Leben anfühlen könnte. Nach Glück. Suchen nach Identität, Geschichten, Konzepten und Ideen. Finden uns in verschiedenen Rollen wieder und geben oder lassen uns so eine Daseinsberechtigung geben. Schubladen gibt es für uns genug und die passenden Etiketten verteilen wir auch selbst gerne großzügig. Wenn wir uns schon selbst nicht verschonen, dann wird auch kein anderer von uns verschont. 

Wir bauen an einem großen Traum, der schließlich zu einem Albtraum wird, obwohl wir Schönheit darin wahrnehmen. Denn ganz gleich welchen Luxus oder welch kleine Freuden wir finden, sie gehen alle zu Ende, ebenso wie wir bei Geburt und Tod. Aber das wollen wir hier nicht sehen.

In dieser Welt des Habens. In dieser Welt, in der das Haben über dem Sein steht. In der materieller Besitz wichtiger ist, als geistiger Besitz. Wo das, was das Auge sieht, höher bewertet wird als das, was das Herz fühlt.

Was jedoch kann das für ein Glück sein, wenn es auf Kosten von anderen geschieht oder erfahren wird? Es ist das falsche Glück. Es ist dieses falsche Glück, welches uns voneinander trennt. Welches in der Lage ist, Neid zu erwecken und Hass zu säen.

Ein echter Wandel wird nicht geschehen in einer kalten und falschen Welt

Denn wer will hier wem etwas vormachen, wenn sich doch alle verloren haben? Der Mensch glaubt, was er sieht. Seinen Gefühlen traut er schon lange nicht mehr, denn auch die wurden vom Verstand und seinen dunklen Gedanken gekapert.

Von den hässlichen Dämonen aus deiner eigenen Hölle, in die du nicht schauen willst. Lieber bei dem Schmerz bleiben, den du kennst. Er hat sich in deine Gewohnheiten eingeschlichen und wurde selbst zu einer. Eine tiefe, eitrige, wabernde Wunde. Diese fühlt sich nicht mehr ganz so schlimm an, wenn wir beginnen sie für normal zu halten.

Sogar so normal, dass wir bereit sind anderen Schmerz zuzufügen. Und dieser Schmerz, den wir anderen bescheren, der beginnt schon in den ganz kleinen Dingen. Sei es auch nur ein niederträchtiger Gedanke, welchen du über eine andere hegst.

Wo hast du zuletzt mit deinem Finger auf eine andere gezeigt? Wann hast du dich das letzte Mal über jemanden erhoben? Sei es mit Worten oder Taten oder deinem materiellen Besitz, der dich glauben macht, du seist besonders.

Ich weiß, dass die meisten Menschen, das so nicht betrachten wollen. Keiner will in seinen eigenen Abgrund schauen. Seine eigenen Dämonen sehen, in seine eigene Hölle blicken. Aber glaube mir, nur so können wir uns davon befreien.

Fühle es, auch wenn es dir Angst macht

Das Leben hier auf dieser Welt hält eine Menge Schönheit für dich bereit, aber es wird dir auch Schmerz bringen. Das Wichtigste, dass du jemals lernen darfst, ist, dass auch dieser Schmerz ein Geschenk ist. Ein Geschenk um Wachstum zu erfahren und Weisheit zu erlangen. Um Karma aufzulösen und wiedergutzumachen. Um geistigen Besitz zu erlangen.

Du siehst ein Licht, vielleicht von sehr fern, aber es ist hell und winkt dir zu.

Es mag dir unmöglich erscheinen, solche Höhen zu erreichen, ein Versagen erscheint dir unvermeidlich, aber unten zu bleiben und weiterhin in die Grube der Verzweiflung zu blicken, ist der größere von zwei Schmerzen.

Dies ist der Beginn des Erwachens aus dem Traum. Es ist keine leichte Aufgabe, und viele werden es weder versuchen noch für lohnenswert halten.

Aber wenn es ein Wissen in dir gibt, auch nur das geringste Flüstern. Dann mach dich auf den Weg.

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Fühle es, bis es sich auflöst

Wenn du für dich verinnerlichst, dass du Liebe in dir trägst, und auch wenn du sie vielleicht überwiegend noch nicht fühlen kannst, so hast du doch die Möglichkeit dazu, dich auf den Weg zu machen. Auf den Weg zu der Liebe, die in dir wohnt. Auf den Weg, den göttlichen Funken wiederzuentdecken. Auf den Weg zu Gott. Was nichts anderes bedeutet, als dich selbst kennenlernen.

Wenn du dem Schmerz in dir und all deinen sorgenvollen, Leid bringenden Gedanken mit dem Kern der Liebe in dir begegnest, dann kannst du ihn auflösen. Das erfordert das Wachwerden oder Bewusstwerden und ist sicher eine Herausforderung. Denn wir leben hier in dieser Welt in einer Blase, in der so viele andere Dinge zählen und einzig was nicht zählt ist das Sein. Das Menschsein. Der geistige Besitz. Deine Liebe, die du in dir trägst. Hier zählt, was du hast und wie viel davon.

Weil wir alle diesem Glauben folgen, haben wir den Glauben an die Schöpfung, an das Göttliche, an die Liebe verloren. Und so hält das Leben weiteren Schmerz für uns bereit. So lange, bis wir endlich bereit sind und uns auf den Weg machen. Karma abbauen und wiedergutmachen.

Fühle die Liebe in dir

Erinnere dich jede Sekunde daran, dass du Liebe in dir trägst. Lass diese Liebe in dir wachsen. Stell dir einfach vor du fühlst diese Liebe in deinem Herzen. Atme sie ein und mit dem Einatmen verteilst du sie in deinem ganzen Körper. Jede Zelle deines Körpers ist voll von Liebe und dein ganzer Körper beginnt zu kribbeln.

Nimm dir dafür jeden Tag Zeit, denn das ist das Wichtigste in deinem Leben. Liebe in dir fühlen. Liebe in dir wachsen lassen. Liebe zu teilen. Denn das ist geistiger Besitz, der nie vergeht und den dir niemand nehmen kann.

Wahrhafte Liebe vergeht nicht.

Erlaube dir, das Gewicht all deiner Gefühle zu fühlen ohne eine neue Geschichte daraus zu kreieren und ohne zu bewerten.

„Das ist schlecht.”
„Ich bin schlecht.”
„Das mache ich falsch.”
„Damit kann ich nicht umgehen.”
„Das ist ungemütlich.”

Kommen solche oder ähnliche Gedanken, dann halte inne. Atme. Schau nach der Liebe in dir und atme diese bewusst ein. Erkenne diese Gedanken und lass sie los. Das erfordert ganz sicher eine Menge Übung, aber wer sollte dich davon abhalten noch heute damit zu beginnen? Jeder Schritt auf deinem Weg zählt.

Und wenn du dir erlaubst, dich selbst in deinem Fühlen aufzugeben, dich in dem Wissen und Vertrauen hinzugeben, dass die dir innewohnende Liebe Heilung bringt, dann beginnt dein innerer Wandel.

Dann bist du bereit und fühlst es, bis es sich auflöst.

Mach dich auf den Weg. Verzweifle nicht. Gehe weiter. Atme. Liebe. Fühle.

Denn die Liebe ist alles, was du jemals warst. Jemals bist. Jemals sein wirst.

Gott sei mit dir.

In Verbundenheit.
Michaela

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Liebe ist Freiheit – ohne Liebe ist nichts sicher

Liebe ist Freiheit – ohne Liebe ist nichts sicher

Liebe ist Freiheit und ohne Liebe ist nichts sicher. Und genau das erfahren wir gerade auf eine schmerzliche Art und Weise.

Der Mensch ist kein demokratisches Wesen. Er ist bereit, jeden anderen seiner Rechte zu berauben, wenn es ihm zum Vorteil gereicht. Weil er keine Liebe besitzt, außer der Selbstliebe. Weil er blind und taub geworden ist in diesem ganzen Wahnsinn.

Alle labern über Selbstliebe und sie alle verstehen diese Liebe falsch. Es geht nicht darum, deinen Körper zu lieben, deinen Besitz zu lieben, sondern die Liebe in dir zu entdecken.

Diese Liebe, die keinen Anspruch auf irgendwas erhebt. Die nicht wertet und urteilt. Die niemanden bestiehlt, niemanden begehrt. Eine Liebe, die aus sich selbst heraus schöpft, nicht aus anderen. Eine Liebe, die so groß ist, dass sie dich gänzlich erfüllt und aus dieser Fülle andere reich beschenken kann. Mit Liebe. Aus sich selbst heraus.

Wenn wir Menschen diese Liebe so wenig fühlen, sind wir unsicher, finden keinen Halt und glauben dem großen Lug und Trug, der hier gerade stattfindet. Der schon immer stattgefunden hat.

Weil aber wir Menschen diese Liebe so wenig fühlen, leben wir mit der Angst. Haben uns dieser hingegeben und suchen Sicherheit außerhalb von uns selbst. Denn in uns können wir diese Liebe schon lange nicht mehr fühlen. Der Kontakt zum Geist, zu unserer Seele ist abgebrochen.

Liebe ist Freiheit

Weil wir Menschen diese Liebe aber so wenig fühlen, kennen wir auch die Freiheit nicht. Verwechseln auch diese mit Besitz und versuchen ihr mit materiellen Dingen einen Ausdruck zu verleihen.

Und weil wir Menschen diese Liebe so wenig fühlen, suchen wir sie außerhalb von uns.

An und im Körper, der doch auch nichts anderes ist, als dir hier eine Form zu geben. Da wird dann an sich herumoperiert, Form korrigiert, mager gehungert, mit ständig neuer (Ver-)Kleidung aufgewertet, weil du einem Bild folgst, dass es nicht gibt. Es wird eine soziale Stellung gesucht, die dir Form und Besitz im Außen gibt. Die geile Karre, der coole Job, der bedeutende Titel. Das alles, um dich über dich selbst und andere zu erheben.

Du suchst in anderen, die jedoch allesamt auch nicht dazu in der Lage sind, dich wahrhaft zu lieben. Weil sie die wahrhafte Liebe nicht kennen. Sie nicht fühlen und infolgedessen auch nicht leben können.

Schau wo wir jetzt gerade stehen

Es wird viel darüber gelabert, dass die Würde des Menschen unantastbar sei. Und das ist sie auch. Aber auch hier haben wir Menschen es in den letzten Jahrtausenden erfolgreich geschafft, uns dieser Würde selbst zu entledigen.

Wir sind entzweit wie selten zuvor. In einer Zeit, in der wir es eigentlich besser wissen müssten. Denn was haben wir nicht schon alles erlebt? Was hat unsere Geschichte uns nicht schon alles gezeigt! Gelehrt hat sie die Meisten offensichtlich recht wenig, denn heute sind viele bereiter denn je sich selbst und andere zu verraten. Das wird dann Freiheit genannt. Deine Freiheit jedoch hört dort auf, wo du einem anderen die seine nimmst. Wo du bereit bist, anderen deinen Willen aufzuzwingen, sie zu unterwerfen und zu peinigen. Das alles natürlich in „Liebe”. In „Selbstliebe“.

Was aber kann das für eine Liebe sein?

Mit Liebe kannst du nicht bezahlen.

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Sie ist keine Währung, die du tauschen kannst. Liebe ist kein stofflicher Besitz und sie will auch nichts besitzen! Liebe ist das reine, pure Gute. Aber das kannst du dir kaum vorstellen, weil hier dauernd auf irgendeine Weise an dir gezerrt und gezogen wird.

Weil du hier in einer Welt lebst, in der gelogen und betrogen wird und weil du gelernt hast, dich selbst zu belügen und zu betrügen. Denn du glaubst, du könntest es sonst nicht aushalten.

Die Wahrheit will hier schon lange keiner mehr hören, denn die Wahrheit beinhaltet auch Schmerz und Leid. Und genau das willst du doch vermeiden. Dabei merkst du gar nicht, wie sehr du dich in immer mehr Schmerz und Leid hinein begibst.

Es herrscht also die Angst und sie ist eine Meisterin der Trennung, des Verrats und des Irrtums.

Menschen gehen aufeinander los. Beschimpfen sich, lassen keine andere Meinung mehr zu, außer der, der sie selbst bereitwillig folgen. Es wird nicht mehr emotional geprüft, ob das die Wahrheit sein könnte, sondern gefolgt. Wie die Lämmer zur Schlachtbank lassen sich die meisten gerade führen.

Innerhalb von Familien kann man nicht mehr offen diskutieren. Andere Meinungen werden nicht mehr zugelassen, weil die Angst die Führung übernommen hat. Und die Verwirrung ist groß.

All das ist möglich, weil wir es bis hierhin haben kommen lassen. Weil wir Konsummonster geworden sind. Seelenlose Wesen, die mit ihren Krallen alles außerhalb von sich ergreifen, was ihnen auch nur irgendwie einen Vorteil verspricht.

Der Mensch begehrt, was einem anderen gehört. Eines anderen Wohlstand, eines anderen Partner. Er lügt, betrügt, verrät, stiehlt, tötet und er hat das Geld und seine soziale Stellung zu seinem Gott gemacht. Er erhebt sich über andere.

Wer das Geld zu seinem Gott macht, der wird mit der Angst bezahlen

Wem sollst du glauben, wenn doch alles, was du zu sein scheinst, dein stofflicher Besitz ist? Dann nämlich hast du Angst, eben diesen Besitz zu verlieren und das ist nur möglich, weil es in dir leer ist.

Wem sollst du folgen? Denen, die dir Sicherheit versprechen, auch wenn das bedeutet, dass du dafür deine Freiheit opfern musst? Denn das musst du tun, weil du selbst den Weg nicht mehr kennst. Weil du Angst hast und die Unsicherheit dich quält.

Ohne Liebe ist nichts sicher!

Überhaupt ist alles anders und doch scheint der Mensch sich nicht zu verändern. Genau diese Veränderung aber braucht die Welt jetzt!

Und wie soll die Welt zu einem besseren Ort werden, wenn nicht jede einzelne bereit ist, nach innen zu schauen, innezuhalten und Veränderung in sich zuzulassen?

Wir stehen an einem Wendepunkt und das Gute wird siegen. Es geht um Selbstveränderung und nicht darum, die Dinge um dich herum im Alleingang zu verändern. Jede ist wichtig und jede wird gebraucht, jede soll mitmachen.

Lasst uns in der Liebe bleiben, das wird uns allen helfen zur Besinnung zu kommen. Dann wird jede für sich ihre Schritte machen können. Hin zu sich und hin zu einem besseren Leben in einer besseren Welt.

Auch ich habe mich zunächst mitreißen lassen vom Geplapper der Menschen und der Medien. Und egal ob Mainstream Medien, soziale Medien oder alternative Medien, sie alle haben eines in mir ausgelöst: Wut und Trauer.

In der Folge konnte ich schlechter einschlafen, nicht mehr durchschlafen und meine Meditationen und Gebete fielen mir schwer.

Ich war in meinen üblichen Gewohnheiten gefangen, habe mich zunächst mit meiner Arbeit ertränkt. Einen kurzen aber ausgiebigen Abstecher in den Mangel gemacht und mich der Angst (m)einer finanziellen Krise hingegeben.

Was ich dabei verlor?

Mich selbst und mein Vertrauen in Gott.

Als ich das wirklich wahrnehmen konnte, habe ich eine Entscheidung getroffen. Für mich. Für mein geistiges Wachstum. Für die Liebe in mir und zu Gott.

Mit dieser Entscheidung habe ich in den ersten 21 Tagen keine – und ich meine wirklich gar keine – Medien mehr konsumiert. Kein TV, keine Serien, keine Dokus, keine Nachrichten. Kein Radio. Keine sozialen Medien. Nix, gar nichts.

Zu Beginn hat sich das seltsam angefühlt bis ich dann merkte, wie sehr ich zur Ruhe fand. Die Welt dreht sich ohnehin weiter. Aber meine innere Welt verlangte nach Innenschau, Erkennen und Erkenntnis.

Was habe ich gewonnen?

Nun, alles werde ich dir in diesem Artikel gar nicht schreiben können, damit könnte ich viele Seiten füllen. Lass mich also eine ganz wichtige Erkenntnis mit dir teilen:

Wann immer du gegen etwas bist, hältst du es fest und machst es stark.

Oh, und ich war gegen sehr vieles in dieser Zeit. Das nährte jedoch einzig meine Wut und meine Trauer. Förderte mein Unverständnis und saugte mich innerlich leer. Ich verlor die Verbindung zu mir. Fühlte die Liebe in mir nicht mehr, sondern befand mich im Kampf. Diesen Kampf jedoch, den kann ich nur verlieren. Denn er ändert gar nichts, außer dass er mir mein inneres Leuchten nimmt und mein Licht klein macht.

Dieser Kampf verband mich nur mit denjenigen, die ebenfalls im Kampf waren, und umgab mich und alle nur mit Dunkelheit. Nahm mir die Freude. Die Hoffnung. Die Zuversicht. Den Glauben. Das Vertrauen. Die Liebe.

Ich erinnerte mich also daran, dass ich Liebe senden muss. Wie aber soll ich Liebe senden, wenn ich sie in mir nicht fühle? Wie soll ich reine Liebe an diejenigen senden, die mich wütend machen, wenn ich im Kampf gefangen bin?

Wohin hat uns denn dieser ganze Wahnsinn geführt? In immer schneller, immer weiter, immer höher. In einen Haufen Abhängigkeiten. In eine Welt des Habens und nicht des Seins. In eine Welt, die hässlich ist, unmenschlich, narzisstisch und egoistisch.

Getrieben von dem Gedanken, weiterhin gut zu funktionieren. Sich selbst und jeden anderen zu vergessen. Gottlos.

Eine heilige Zeit oder Angst vor der Zukunft

Möchtest du dich jetzt mit mir dem Gedanken hingeben, dass dies vielleicht eine heilige Zeit ist? Das wir Menschen in diesem Augenblick eine echte Chance erhalten?

Die Chance, uns zu dem zu bekennen, was wirklich wichtig ist. Die Chance innezuhalten. Durchzuatmen. Aufzuatmen. In Verbindung mit unserer Seele zu gehen. Hass und Misstrauen zu überwinden. Die Liebe in uns wiederzufinden und sie zu leben. Jede Sekunde.

Die Chance, mit unseren Gewohnheiten zu brechen. Diese gewaltigen Muster infrage zu stellen.

Brauche ich wirklich so viel?

Wie ist mein Konsumverhalten?

Muss ich immer das Neueste haben?

Ist es sinnvoll, mich weiterhin mit all den Medien abzulenken und im Strom ihrer Dunkelheit mitreißen zu lassen?

Muss ich wirklich ständig erreichbar sein?

Darf ich mich nicht endlich von denjenigen trennen, die mir und meiner Seele nicht guttun?

Muss ich wirklich immer funktionieren?

Darf ich nicht endlich die Härte gegen mich in meine mir angeborene Weichheit eintauschen und gut mit mir sein?

Ist es wirklich wichtig allen zu gefallen?

Muss ich wirklich so viel reisen, durch die Welt hetzen, meine Fußabdrücke überall hinterlassen und dennoch nichts wahrnehmen?

Muss ich wirklich immer mehr haben?

Wenn unser einziger Wunsch für die Zeit nach der Krise der bleibt, dass alles bitte wieder so sei wie vorher, dann haben wir nichts gelernt.

Wäre nicht jetzt die Zeit reif dafür, neue Wege zu gehen?

Jede für sich und wir alle im Ganzen?

Neue Wünsche an die Politiker zu stellen. Für eine neue Weltordnung. Ohne Kriege. Ohne Hass. Ohne Neid. Ohne dass sich ein kleiner Kreis an allen bereichert. Ohne Lug und Betrug.

Vielleicht für eine neue Ordnung der Weltwirtschaft.

Vielleicht für ein bedingungsloses Grundeinkommen.

Vielleicht für den Schutz jedes einzelnen Menschen.

Und ganz sicher für Frieden. Für die Liebe. Für die Freude.

Ich könnte dir jetzt noch unendlich viele Worte schreiben, aber ich denke, es ist jetzt an dir, mit dem bereits Gesagten in dich zu gehen und deine eigenen Antworten zu finden.

Möge die göttliche Liebe dich dabei begleiten. Mögest du Frieden in dir finden. Mögest du dein Licht entzünden und leuchten.

In tiefer Verbundenheit. 🌹🦋🌹

Michaela

Foto: Adobe Stock

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Gewohnheiten ändern und raus aus der Selbstsabotage

Gewohnheiten ändern und raus aus der Selbstsabotage

Gewohnheiten sind gefräßige kleine Monster. Sie ernähren sich von unserer Lebenszeit und als “Gegenleistung” schenken sie uns das Gefühl von vermeintlicher Sicherheit.

Gewohnheiten machen uns berechenbar und abhängig von der Meinung anderer über uns. Es ist schwierig ihnen zu entkommen, weil sie so geschickte Meister der Tarnung sind und weil der Mensch so unglaublich bequem ist. Wie ein unsichtbares Band zieht es uns immer wieder in die gleichen Muster zurück, meist sogar völlig unbemerkt.

Ich habe nichts gegen Gewohnheiten. Ich will nur mein Leben nicht von ihnen bestimmen lassen und das ist die Herausforderung dabei.

Viele Gewohnheiten schleichen sich leise ein, manche haben wir einfach aus den unterschiedlichsten Motiven übernommen. Die meisten Gewohnheiten sind aus diesen beiden Gründen ein Teil von uns geworden:

Weil es bequemer ist.
Weil es alle so machen.
Und weil man es von uns so erwartet.

Leider beginnt genau da die Selbstsabotage. Wir benutzen all diese Gewohnheiten, um uns zu entschuldigen. Nicht vor anderen, sondern gegenüber uns selbst. Wir lullen uns so richtig schön damit ein.

Wenn wir dann zwischendurch mal wieder das Gefühl haben, dass das so nicht weitergehen kann, dann hoffen wir auf Veränderung sind aber noch so gelähmt von diesen ach so bequemen Gewohnheiten, dass wir nichts ändern.

So warten wir in den meisten Fällen darauf, dass Veränderung einfach passiert, dass sie uns geschieht, so ganz von alleine. An dem Gewohnten festhalten fühlt sich vertraut an, gibt uns ein Gefühl von vermeintlicher Sicherheit, aber sie hält uns vor allem in unserer Komfortzone fest und leider oft auch im Leid und im Schmerz.

Da dies aber Leid und Schmerz ist, den du kennst, nimmst du lieber diesen. Denn die Angst vor der Ungewissheit, wie es wäre, wenn du etwas ändern würdest, ist groß. Die Angst ist also ein guter Kumpel der Gewohnheiten und dein schlechtester Berater.

Liebst du deine Selbstsabotage oder willst du ihr in den Hintern treten?

Es gibt 4 fette Gewohnheiten, die dich sabotieren. Die schauen wir uns später an, versprochen!

Deine Gewohnheiten haben einen großen Einfluss auf das, was du erreichen willst in deinem Leben. Die gute Nachricht: Du machst sie selbst und kannst sie somit auch ändern.

Du kannst aufhören dich selbst zu sabotieren, in dem du dir bewusst darüber wirst, was sich da so alles in dein Leben geschlichen hat. Wenn du dann erkennst, wie viel davon du überhaupt nicht brauchst, nicht als Sicherheit, nicht um dich besser zu fühlen und erst recht nicht, um deine Ziele zu erreichen und deine Träume zu leben, dann kannst du deine Gewohnheiten verändern.

Die Selbstsabotage hat nicht nur eine mentale Komponente, sondern auch eine körperliche. Es ist eine Geist-Körper-Verbindung.

Unser Geist ist quasi die Software und unser physisches Gehirn ist die Hardware.

Selbst wenn du die besten Absichten hast, wirst du sie nicht umsetzen, solange deine Hardware mit deiner Software nicht kompatibel ist.

Kennst du Situationen, in denen du Dinge tust, die du nicht fühlst? Du isst und trinkst Dinge, die nicht gut für dich sind. Du handelst auf eine Art, die du gar nicht magst. Auch an dir nicht magst. Dein Bauch grummelt zwar dabei, aber du machst es trotzdem.

 

ich gebe immer zu viel - kindofbeauty

Du hältst an den alten schlechten Gewohnheiten fest und steckst fest.

Wenn unser Gehirn die Kontrolle hat, anstatt unser bewusstes und wahres Selbst, sind unsere Worte, Gedanken und Handlungen völlig vorhersehbar.

Das macht uns übrigens für viele zu einer leichten Beute. Wir sind durchschaubar und leicht zu manipulieren. Den Rest schaffen wir dann mühelos selbst. Das können wir ändern. Wir können uns verändern, unsere Gewohnheiten verändern.

Das mag dir manchmal schmerzhaft erscheinen, aber glaub mir, der Schmerz, den du fühlst, wenn du immer so weitermachst, der wird schlimmer sein. Denn es ist ein ständiger Verrat an dir selbst.

4 Gewohnheiten, die uns sabotieren.

1. Entschuldigungen

Wenn du es dir zur Gewohnheit gemacht hast, alles zu entschuldigen, dann blockierst du dich damit selbst.

Warum?

Vielleicht findest du dich hierin wieder: Du möchtest etwas in deinem Leben ändern, aber du sagst zu dir selbst „Ich weiß einfach nicht wie.“ und das war es dann.

Oder du möchtest ein neues Ziel erreichen und hältst dich davon ab, indem du sagst: „Ich habe nicht genug Zeit.“

Beides sind Entschuldigungen dafür, dass du gar nicht anfangen kannst. Du beginnst also gar nicht erst. Du hast deine Entschuldigung gefunden und du bist fein raus.

Willkommen im Jammertal, denn da enden die meisten! Klar bist du da in guter Gesellschaft. Man heult sich gegenseitig die Jacke voll und am Ende ist alles vergessen. Weiter wie gewohnt.

Deine Lösung!

Gehe mit dir selbst eine Vereinbarung ein. Gib dir selbst ein Versprechen. Keine Entschuldigungen mehr, die dich in die Selbstsabotage führen und dich davon abhalten, dir das vom Leben zu holen, was du verdienst.

Mit Gewohnheiten brechen erfordert Disziplin. Wenn du aber erkennst, dass du dies aus Liebe zu dir machst, dann solltest du dir das wahrhaft wert sein.

Nur für den Fall, dass du jetzt gerade denkst, das klappt sowieso nicht. Beginne den Artikel noch einmal von vorne.

2. Negative Selbstgespräche

Die meisten Gespräche führen wir tatsächlich mit uns selbst. Die meisten sind negativ und der absolute Killer für Erfüllung und (Selbst-) Verwirklichung.

In unseren Köpfen werden ganze Horrorserien gedreht. Staffel 1 bis unendlich. Und dann wundern wir uns, wenn alles schief geht. Diese Art von negativen Selbstgesprächen raubt uns so richtig Energie und macht uns klein.

Das nennt man selbsterfüllende Prophezeiungen. Glaube mir, was so herumgeht, geht auch anders herum.

Tatsache ist, je mehr du dich selbst runterputzt, umso weniger wirst du dich selbst mögen. Von Selbstliebe können wir dann gar nicht mehr reden.

Kleiner Tipp: Nur für den Fall, dass du auch eine gedankliche Peitsche hast, übergib sie der Feuerfrau und sage ihr, sie möge die für dich verbrennen und bedanke dich bei ihr. Du brauchst sie nicht mehr. Klingt komisch, hilft aber.

Solltest du eine neue Peitsche bekommen, schick sie wieder zurück.

3. Schuld sind immer die anderen

Die Schuldfrage ist immer eine sinnlose Frage, die zu nichts führt, und ein herrlicher Auslöser für deine Selbstsabotage ist. Wir sind schnell mittendrin, wenn wir enttäuscht wurden oder uns verletzt fühlen.

Wenn die anderen erst mal schuld sind, dann ist zumindest klar, warum du nicht weiterkommst.

Das Gleiche gilt, wenn du dir für alles selbst die Schuld gibst. Dann lässt auch gerne das Selbstmitleid grüßen und die Peitsche ist auch nicht weit weg.

Schuld bringt niemals Lösungen. Sie führt zu Wut, Angst und Hass. Schuld trennt dich von dir selbst und in dieser Trennung verlierst du auch das Vertrauen in dich. Da kannst du dich so oft du willst Halleluja singend vor den Spiegel stellen und dich hart abfeiern, du wirst dich nicht fühlen.

Entscheide dich aus dem Schuld-Spiel auszusteigen. Such nicht nach Schuldigen, sondern schaue nach neuen Wegen. Das wird nicht nur deine Ergebnisse, sondern auch deine Beziehungen deutlich verbessern.

Wir sind nicht hier, um über andere zu richten, noch über uns selbst. Wir dürfen erkennen. Dieses Erkennen wachsen lassen bis es zu einer Erkenntnis wird und aus dieser heraus bist du in der Lage zu handeln.

Das alles braucht Geduld und Zeit. Schenke dir beides und beginne zu fühlen.

4. Vermutungen

Das Problem mit Vermutungen ist, sind sie einmal gemacht, dann verhalten wir uns auch so, als wäre die Vermutung wahr. Das wiederum bestätigt dann die Vermutung und ist somit ein hübsches Hamsterrad von Verwirrungen und falschen Annahmen.

Vermutungen sind eine wahre Katastrophe und werden es verhindern, dass du dir ein Leben erschaffst, welches du willst und verdienst.

Falsche Annahmen und Vermutungen zerstören Leben, nicht nur dein eigenes, sondern auch deine Beziehungen zu anderen.

Es gibt Dutzende Vermutungen über ein und dieselbe Situation. Aber die eine, die du wählst, hat einen direkten Einfluss darauf, wie du dich als Nächstes verhältst.

Aufgrund deiner Vermutung wirst du so handeln, als wäre sie wahr. Und das wird dich nicht nur selbst sabotieren, sondern im Zweifel sogar die Situation so richtig schlimm machen.

Mit Vermutungen und Annahmen nimmst du dir deinen klaren Blick für die Situation und beraubst dich aller möglichen Wege.

Deine Lösung!

Werde dir bewusst darüber, in welchen Situationen du dich deinen Vermutungen hingibst. Versuche sie zu erkennen und dich davon zu befreien. Hinter den meisten Vermutungen steckt Angst. Die Angst davor nicht geliebt zu werden, jemanden zu verlieren, nicht genug zu bekommen, hintergangen zu werden …

Der Grund dafür ist fehlende Selbstliebe und ein daraus resultierendes, ständiges Gefühl von Mangel.

Du erkennst dich hier wieder? Dann solltest du dir diesen Kurs ansehen.

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Der Onlinekurs, der dir hilft, dein Herz wieder für dich zu öffnen und mit dem Kampf gegen dich selbst Schluss zu machen. Denn du bist mehr als ein Friedhof für deine Gefühle, deine Träume und Wünsche.

Er ist dein neues Selbstbewusstsein!

Du wirst lernen, dich von der Meinung anderer unabhängig zu machen und einen Weg zu dir selbst finden, der dir die Kraft und den Mut gibt so zu sein, wie du bist.

Eine Antwort auf deine letzte Frage

Ist es einfach, deiner Selbstsabotage in den Hintern zu treten? Alte Gewohnheiten zu beenden?

Nein und Ja. Es kann hart sein. Es wird sich aber gut anfühlen, wenn du da einmal durchgegangen bist. Du wirst Zeit und Geduld mit dir selbst brauchen. Eine große Portion liebevollen Umgang mit dir selbst und Selbstmitgefühl. Kein Selbstmitleid, denn dann sitzt du wieder bei den anderen im Jammertal und da willst du doch raus, oder?

Führen wird es dich zu dir. Es wird dich in dein Leben begleiten und deine Integrität wird wachsen. Deine Echtheit.

Und du bist es wert! Steh zu dir, denn für dich einstehen, steht dir gut!

In Verbundenheit

Michaela 

PS. Jetzt bist du dran. Was hindert dich daran, deinen Gewohnheiten in den Hintern zu treten? Liebst du deine Selbstsabotage? Schreib mir in den Kommentaren!

Foto: Adobe Stock

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Wie kannst du in Zeiten wie diesen zu dir selbst finden?

Wie kannst du in Zeiten wie diesen zu dir selbst finden?

Lass dich nicht von der Angst führen. Es ist die Angst, die einen Schleier über dich wirft. Dich nicht mehr klar sehen lässt. Dich nicht mehr klar fühlen lässt. Nicht mehr klar denken lässt.

Wie kannst du also in Zeiten wie diesen zu dir selbst finden?

Ganz besonders in diesen Tagen ist es für viele Menschen schwer, sich von der Angst zu befreien. Viele erkennen sie gar nicht als solche, sondern halten ihren Zustand für normal oder wissen nicht, wie sie sich schützen können.

Sie fühlen keine Liebe mehr, sondern werden geführt von der Angst. Und die Angst macht uns hart gegen uns selbst und gegen andere. Sie ist es, die die Verbindung trennt.

Die Angst begräbt das Mitgefühl, vertreibt die Stille, denn sie, diese Angst, kommt laut daher.

Sie muss laut sein, damit du dich ihr beugst

Denn die Liebe ist still. Sie drängt sich nicht auf. Sie ist. Und wir haben scheinbar keine Vorstellung davon, wie allmächtig die Liebe ist.

Und doch ist die Angst nur die Vorstellung von etwas. Eine beunruhigende Vorstellung. Eine zerstörerische Idee, die, wenn du sie in dir wüten lässt die Kälte und Härte in dich einziehen lässt.

Und der Mensch hat viel Angst. Oder eine blühende Fantasie, die er in die falsche Richtung anwendet. Denn ist sie nicht genau das, die Angst? Eine blühende Fantasie in ein dunkles Kleid gewickelt?

Wir sind nicht unsere Geschichten, unsere Dramen oder unsere Fehler. Wir sind Liebe.

Wie kannst du also in Zeiten wie diesen zu dir selbst finden?

Wir sind so sehr daran gewöhnt, uns immer wieder die alten Geschichten aufzutischen. Diese Geschichten, in denen wir nicht gut genug waren. In welchen wir angeblich versagt haben. Schmerz und Leid über uns gekommen ist. Und wir erlauben uns daraus die Zukunft abzuleiten.

Wie die Kühe mit ihren sieben Mägen käuen wir die Vergangenheit wieder und wieder und wieder. Was ist da schief gelaufen? Was haben wir falsch gemacht?
Als weitere Taktik suchen wir nach Beweisen, um unsere Geschichte zu bestätigen. Wir suchen nach denselben Mustern in unseren Beziehungen und Lebensumständen, als ob wir die Kontrolle haben könnten, wenn wir sie finden.

Doch bleibst du in der Angst stecken, wird nur sie es sein, die dich kontrolliert.

Wirst du weiterhin festhalten an allem, was du hier zu besitzen glaubst und deine Seele wird frieren.

Und dennoch bedienen wir uns fleißig weiter an der großen Kiste, auf der in dicken Buchstaben „Vergangenheit“ steht und auf welcher „Nix mehr dran zu rütteln“ in Geheimschrift aufgedruckt ist. Direkt daneben steht die große Überraschungskiste, mit dem fetten Aufdruck „Zukunft“. Das Kleingedruckte überlesen wir auch hier gerne, es wäre einfach zu müßig sich damit auch noch beschäftigen zu müssen. Im Kleingedruckten steht: „Denke nicht so oft an das, was sein könnte. Das Leben will gelebt werden und wir sind nicht fehlerfrei. Wir sind Menschen.”

Wir sind alle unschuldige, verwundete Kinder

Unser Verstand wird nicht müde, uns immer wieder in alte Muster zu locken. Das löst bei uns das Gefühl aus, wir könnten nicht da raus und das müsste so sein. Unser Leid beginnt mit der Art und Weise, wie wir mit der Situation umgehen und da wir fast alle Weltmeister im Festhalten sind, leiden wir eben weiter. Es sind die Geschichten, die du dir erzählst, die dich wütend, ängstlich oder traurig machen. Und es plappert unaufhörlich in deinem Kopf.

Das wissen auch die, die sich unserer gerne bedienen.

Sie spielen mit der Angst. Kleiden sie in falsche Liebe und wollen uns glauben machen, dass es besser ist, wenn wir uns fügen.

Nicht die Zeit ist falsch. Die Liebe hier ist falsch.

Man macht dir Angst und sagt, man tue dies aus Liebe zu dir.

Um dich zu schützen. Und wenn das nicht reicht, dann tu du dies um deine Lieben zu schützen, denn was wärst du für ein schlechter Mensch, wenn andere durch dich leiden würden?

Man sagt, der Zweck heilige hier die Mittel. Ich sage dir, niemals würde die wahrhaftige, allmächtige Liebe der Angst dienen. 

Du willst zu dir selbst finden?

Dann sei bereit und lege die Fesseln der Angst ab. Lasse die dunklen Gedanken nicht länger in dich einmarschieren und toben. Lass sie nicht länger deine Aufmerksamkeit fordern und dich von jeglicher Freude ablenken.

Wenn du denkst, du kannst den Weg der Liebe nicht mehr gehen, halte an und sei still.

Lass Stille und Mitgefühl dein Herz halten.

Niemand geht durchs Leben, ohne Wunden zu erleiden

Wir sind alle unschuldige, verwundete Kinder, die in ihrem Leben vor viele Herausforderungen gestellt werden. Unabhängig von dem sozialen Stand oder dem familiären Hintergrund. Niemand geht durchs Leben, ohne Wunden zu erleiden.

Und tatsächlich sind es unsere Wunden, die uns lernen lassen und uns Weisheit schenken. Das erkennen wir selten in dem Augenblick der Verletzung. Wenn wir aber mutig genug sind, die Wunden anzuschauen, beginnt wirkliche Heilung. Der Sufi-Mystiker und Gelehrte Rumi sagt: „Die Wunde ist der Ort, wo das Licht in dich eintritt.“ Und ein kleines Licht reicht. Es wird die Liebe in dir zum Leuchten bringen und du kannst diese Liebe in die Welt hinaustragen.

Wir jedoch tun alles, um zu beweisen, dass wir die ganze Zeit Recht hatten, damit wir unsere verletzte Identität schützen und verteidigen können.

Wir glauben, dass wir durch das Festhalten an alten Mustern und Gewohnheiten, endlich eine gewisse Kontrolle haben werden.

Aber es ist diese obsessive Natur, nach dem zu suchen, was schief gehen könnte, die uns weiter in die Entstehung des Problems selbst führt. Wir beschwören Gefühle für das zukünftige Problem herauf, noch bevor überhaupt ein Problem aufgetreten ist.

Wir hauchen dem, was wir nicht wollen, Leben ein und bauen einen Käfig der Angst um unsere Psyche.

Die Liebe mag klopfen, um dich aus deinen Fesseln zu befreien,

aber der Wachmann vor deinem Herzen wird nicht zuhören. In diesem Käfig der Angst rufen wir: „Schau dir an, wie das Leben mich leiden lässt!“ Ich kann mich nicht retten, jemand anderes muss es für mich tun!

Also suchen wir einen Liebhaber, der uns rettet. Ein Job, der uns falsche Sicherheit gibt. Eine Identität, die uns die Macht gibt uns zu behaupten. Wie viele Menschen üben dann einen Job aus, den sie eigentlich gar nicht mögen, um das bisschen an falsch geglaubter Sicherheit festzuhalten. Bleiben bei einem Lebenspartner, der sie erniedrigt, sich schuldig fühlen lässt. Bis sie feststellen müssen, dass es diese Sicherheit nicht gibt. 

Willst du ernsthaft weiterhin bereit sein dafür deine Freiheit und dein geistiges Wachstum zu opfern?

Wir greifen nach allen Strohhalmen um uns herum und wirbeln wie hungrige Geister, niemals satt, niemals sicher, niemals in Frieden.

Es gibt nur Einen, der den Schlüssel hält. Derjenige, der nicht deine Identität, dein Status, deine Beziehung, dein Job oder eine andere Form oder Erscheinung ist.

Der Eine, der jenseits aller Ideen, Konzepte und Erfassungen liegt.

Derjenige, der Liebe ist.

Es gibt keinen anderen Ritter in glänzender Rüstung, der uns vor uns selbst retten könnte. Du bist dein Retter. Lass den göttlichen Wind der Liebe deinen Weg leiten.

Es wird Tage geben, an denen alte Gewohnheiten Einzug halten, an denen Mitleid, Schuld, Wut und Leiden nach Aufmerksamkeit schreien.

Wenn du denkst, du kannst den Weg der Liebe nicht mehr gehen, halte an und sei still.

Lass Stille und Mitgefühl dein Herz halten.

Mit äußerster Entschlossenheit und Hingabe lass die Liebe in jedem Gedanken, jeder Handlung und jedem Moment deines Lebens im Überfluss sein und sie wird die Geschichten der Vergangenheit verzehren, bis sie nicht mehr sind.

Dunkle Gedanken werden hereinmarschieren. Sie werden deine Aufmerksamkeit fordern und dich von jeder Möglichkeit der Freude ablenken. Sie sind es, die dich in die Tiefen deiner persönlichen Hölle ziehen.

Wenn du im Auge des Sturms, dem Tornado des Schmerzes um dich herum, verweilst, denkst du nicht daran, aufzuschauen.

Du schaust auf die Grube der Verzweiflung unter dir, spannst deinen Körper an, um ihn vor dem zu schützen, was kommen könnte. Baust weiter an der Mauer um dein Herz, damit es niemand mehr erreichen kann.

In deinem Kampf greifst du nach allem, was dich halten könnte, und hortest falsche Idole der Sicherheit und des Glücks. Deine Hände greifen fest nach Leben, Identität, Geschichten, Konzepten und Ideen. Du hast einen Traum geschaffen, der trotz seiner wahrgenommenen scheinbaren Schönheit schließlich zu deinem Albtraum wird. 

Unabhängig von dem Luxus oder den Freuden, die du glaubst in all dem Haben finden zu können, wird dies alles vergehen. Denn nichts davon wirst du mitnehmen, wenn du einst diese Welt verlässt.

Also, was kommt als Nächstes, fragst du dich.

Warum bin ich hier?

Was ist das alles?

Wer bin ich wirklich?

Und wenn diese Fragen lauter werden als diejenigen, die uns im Traum halten, beginnst du endlich aufzuschauen.

Wir sehen ein Licht, vielleicht fern, aber hell und winkend. Es mag unmöglich erscheinen, solche Höhen zu erreichen, ein Versagen ist unvermeidlich, aber unten zu bleiben ist der größere der zwei Schmerzen.

Dies ist der Beginn des Erwachens aus dem Traum. Es ist keine leichte Aufgabe, und viele werden es weder versuchen noch für lohnenswert halten.

Aber wenn Wissen in dir ist, auch nur das geringste Flüstern – schau auf.

Liebe mehr, vergebe leichter, höre mehr zu, geh mehr in die Stille, lächle mehr und lache lauter, gebe viel und nimm in Dankbarkeit. Stell dir vor, alle Menschen würden das bedingungslos miteinander teilen. Wie viel liebevoller wäre diese Welt.

Lass uns gemeinsam diese liebevolle Welt erschaffen und aufeinander achten, einander geben und zueinander ja sagen. Lass uns gemeinsam in Liebe leuchten und Wunder geschehen lassen.

Ich wünschte, ich könnte dir sagen, dass du es nur auf eine bestimmte Art und Weise tun müsstest, und dann würdest du zu dir finden.

Aber es ist dein Weg und der ist so individuell, wie du es bist.

Ich wünschte, ich könnte dir sagen, dass du in 6 Monaten heilen wirst, oder in 4 Wochen oder bis zum nächsten Sonntag. Aber ich kann das nicht.

Denn wenn ich etwas darüber gelernt habe, voranzuschreiten, über das Loslassen, darüber zu sich selbst zu finden, was nichts anderes bedeutet als zu Gott zu finden und den Weg ins Licht zu gehen, dann ist es dies: Es geschieht in der Stille, in der Hingabe an das Leben.

Es geschieht in der Anerkennung dessen, was du bist. Ein Geschenk der Schöpfung an das Leben selbst. Hier auf dieser Erde, um zu lernen.

Um geistig zu wachsen. Hier auf dieser Welt, um Liebe zu fühlen, Liebe zu geben und glücklich zu sein.

Doch es ist nicht diese Liebe, die hier fälschlicherweise mit Besitz verbunden wird. Denn die Liebe, die dich geistig wachsen lässt, besitzt nichts. Die Liebe gibt. Sie erhöht. Die Liebe ist sanft, weich, anmutig, wohltönend, freudebringend.

Mögest du diese Liebe in dir entdecken.

In tiefer Verbundenheit. 🌹🦋🌹

Michaela

Foto: Adobe Stock

 

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Überfordert – wenn alles zu viel ist und wie du dich davon befreist

Überfordert – wenn alles zu viel ist und wie du dich davon befreist

Wenn alles zu viel ist, der Druck von außen dich innerlich zu zerreißen scheint, dann hilft es nicht weiter so zu tun, als wäre alles okay!

Wenn diese Welt uns eins gelehrt hat, dann ist es, möglichst gut zu funktionieren, um da rein zu passen, was wir unser Leben nennen. Den faden Beigeschmack schlucken wir morgens mit den ersten Schlucken Kaffee oder Tee runter. Nein, es ist nicht alles in Ordnung. Das Leben scheint uns aufzufressen, und damit wir so ein richtig feiner Leckerbissen für den ganzen Stress sind, pimpen wir weiter unsere To-do-Listen auf. Rein ins Land der Selbstoptimierung.

Bevor wir uns dann selbst eingestehen, dass es einfach zu viel ist, wir überfordert sind und wir etwas verändern sollten, ist es für die meisten ein langer Weg. Es scheint ja eher normal zu sein, dass man sich mit Schlafproblemen, andauernder Traurigkeit und dem Gefühl des Ausgebranntseins durchs Leben schleppt. Uns selbst fällt es oft schwer, offen über Depressionen, Angststörungen oder Panikattacken zu sprechen. So spielen wir diese Gefühle oder Zustände runter, schwingen vielleicht noch mal kurz die Peitsche, weil wir glauben, nicht gut genug zu sein und machen weiter, wie bisher. Bis gar nichts mehr geht und die Bombe platzt. (mehr …)

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Immer stark zu sein macht müde – hast du auch die Nase voll davon?

Immer stark zu sein macht müde – hast du auch die Nase voll davon?

Ganz ehrlich, Hand aufs Herz, bist du auch manchmal müde davon, immer stark zu sein?

Immer wieder zu zeigen, was du drauf hast? Dich immer wieder in diesen ständigen Wettstreit zu schmeißen und bloß keine Schwächen zeigen?

Es ist doch mittlerweile fast alles zum Wettkampf geworden: der Job, die Freundschaften aufrecht halten, die Beziehung, perfekt aussehen, der Sex.

Was soll ich sagen, das ganze Leben. Abgerundet wird das alles dann durch die irreale Welt der vielen Likes, Herzchen und Shares auf den Social Media Plattformen.

Das Leben wird brav geteilt mit der Welt. Schnell noch den Status updaten, lustige Bildchen hochladen – besser noch solche, auf denen wir unser Glücklichsein und unseren Erfolg deutlich sichtbar machen können – und dann im Sekundentakt reloaden, damit wir auch alle neuen Herzchen und Likes mitbekommen.

Beliebtheit im Liveticker.

Gehört doch dazu, denn schließlich können nicht nur unsere Familien und Freunde unsere Profile sehen, sondern auch unsere Chefs, Kollegen und alle anderen, die wir beeindrucken wollen.

Zumindest aber zeigen wollen, dass wir das Leben rocken und nicht, dass wir von ihm verschluckt werden. (mehr …)

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