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Was dir wirklich hilft, wenn du traurig bist

Was dir wirklich hilft, wenn du traurig bist

Es braucht keinen Streit, um sich schlecht zu fühlen. Oft reicht ein kleiner Satz, ein Wort, eine Geste, die deinen Bauch grummeln lassen, schlechte Gedanken nähren und miese Gefühle produzieren. In einem Tempo und einer Masse, die selbst die beste Maschine am Fließband vor Neid erblassen lassen würde. Einwandfreie Scheiß-Gefühle, die mit absoluter Treffsicherheit dort einschlagen, wo sie dich am besten vernichten können. Mitten ins Herz.

Warum sie das können? Weil du dir über die Jahre einen schönen Gefühlscocktail gemixt hast. Immer brav geschluckt, dich nicht gewehrt hast, lieber gut funktioniert und brav Erwartungen erfüllt. Auf der Suche nach Liebe oder um das, was du als Liebe bezeichnest, festzuhalten, versuchst du es allen recht zu machen. Reißt dir beide Beine aus und kümmerst dich um jeden, der nicht bei drei auf den Bäumen ist.

Das Neinsagen verlernt, handelst du viel zu oft gegen deine eigene Wahrheit. Während du die Mauer um dein Herz weiter aufstockst. Nicht fühlen. Bloß nichts fühlen. Irgendwann hast du dann das Vertrauen in dich verloren. Vielleicht sogar in die Liebe, weil du glaubst, dass du es nicht wert bist. Du kannst dir nicht vorstellen, dass es für dich jemanden gibt, der dich so mag, wie du bist.

Du hast den langen Leidensweg gewählt. Nicht mehr mutig genug, für dich einzustehen. Und glaube mir, ich weiß wovon ich hier schreibe. Meine persönliche Geschichte, wie ich an ihr gewachsen bin und Heilung möglich wurde, kannst du in meinem Buch nachlesen.

Was dir wirklich hilft, wenn du traurig bist

Ich werde dir jetzt nicht sagen, dass du dich nicht traurig, wütend, verärgert, verraten, benutzt oder dich wie die einsamste Frau auf dem ganzen Planeten fühlen sollst. 

Es gibt einfach Dinge, die dich treffen. Mitten ins Herz. Die dich verletzen, deine alten Narben aufplatzen lassen und die blutige Wunde darunter beginnt wieder zu pochen und zu schmerzen.

Das wäre so, als würde ich dir sagen, du sollst deinen Herzschlag oder das Heben und Sinken deiner Lunge beim Atmen nicht fühlen. Es wäre keine Hilfe für dich, weil es an deinen Gefühlen nichts ändern würde.

Menschen, denen du dich in deinem Schmerz anvertraust, schenken dir oft solche sinnlosen Worte, weil sie sich selbst unwohl fühlen und nicht an ihren eigenen Schmerz erinnert werden wollen. Die meisten sind Meister der Tarnung, wenn es darum geht, sich selbst zu schützen.

Wenn du traurig bist, verletzt und dich immer mehr zurückziehst, dann kannst du deiner Emotion nicht sagen, dass sie verschwinden soll. Denn dann versuchst du sie zu unterdrücken und die Angst wird dir ein treuer Begleiter bleiben. Die Angst vor neuer Verletzung, neuer Enttäuschung, neuem Schmerz. Dein Kopf wird dir sagen, dass es viel besser ist, dich nicht zu fühlen und so schwindet auch der Mut sich zu zeigen. 

Was ich dir jetzt sage, wird dir guttun

Was auch immer du jetzt gerade fühlst, es muss wirklich schwer für dich sein. Ich bin hier, um dir zuzuhören. Es ist in Ordnung traurig zu sein. Ich bin an deiner Seite. Du bist in absoluter Sicherheit und darfst dir erlauben, dich zu fühlen. Du bist nicht alleine!

Wir müssen einander nicht reparieren. Wir dürfen einander den Raum geben, Heilung zu finden. Uns einander so annehmen, wie wir sind und uns unsere Liebe anbieten. Einen Ort füreinander schaffen, an dem wir unsere Gefühle voll entfalten können, an dem wir sicher sind. Geben wir uns und anderen den Raum, uns zu fühlen, zu trauern, zu weinen, zu lachen, zu spielen, zu schreien, zu tanzen und die zu sein, die wir sind. Nicht mehr und nicht weniger.

Weißt du, warum wir traurige Liebeslieder so lieben?

Songs, die uns die Gefühle widerspiegeln, die wir so oft lieber vermeiden wollen, geben uns die Erlaubnis für einen Moment einzutauchen in das, was uns erschreckt. Für einen kurzen Augenblick fühlen wir uns verbunden mit dem Künstler, der das Gefühl auf seine Art so perfekt beschreibt. Letztendlich fühlen wir uns weniger allein. 

Als ich mich mit 19 Jahren das erste Mal von meiner ersten großen Liebe getrennt habe, lag ich täglich vor der Musikanlage im Wohnzimmer meiner Eltern und hörte voll aufgedreht „Flugzeuge im Bauch” von Herbert Grönemeyer. Ich möchte gar nicht wissen, wie sehr ich meiner Mutter damit auf die Nerven ging, aber es half mir und sie ließ mich.

Ich tanzte an einem für mich sicheren Ort, in Tränen erstickt auf dieser emotionalen Welle. Es ist keine Schande, sich verletzt zu fühlen. Denn wir alle dürfen lernen, wie wir mit den dunklen Seiten des Lebens umgehen können.

Irgendwann konnte ich erkennen, dass ich nicht dieses Gefühl bin. Dass ich nicht die vom Leben enttäuschte junge Frau war, für die ich mich eine Weile hielt.

Denn Emotionen sind nicht, wer du bist, sondern sie sind genau das, was du fühlst!

Wenn du dir erlaubst, dich durch deine emotionale Energie zu bewegen, ohne darin stecken zu bleiben und fortan zu glauben, dass du es nicht wert bist, nie wieder jemanden finden wirst, dem du vertrauen kannst oder einen Menschen der dich lieben wird, dann bist du nicht länger Opfer deiner Gefühle. Denn die einzige Person, die dich wirklich befreien kann, bist du selbst.

Dafür brauchen wir jedoch immer einen Zweiten. Jemanden, der uns erinnert. Der mit uns hofft und wünscht, für uns betet und einfach mit uns ist. Lass mich jetzt dieser Mensch für dich sein und dir sagen:

Ich wünsche dir …

dass du die Art von Liebe und Glück findest, die dich erfüllen. Ich hoffe, dass du dir wirklich die Zeit nimmst, um herauszufinden, was dich bewegt. Was deine Seele erfreut und dich ermutigt. Dass du findest, was du in deinem Leben tief und ehrlich begehrst. Und ich wünsche mir so sehr für dich, dass du den Mut findest, dich auf deinen Weg zu machen.

Ich wünsche dir, dass du den Glauben findest und dir vertraust. Mögest du in deinem Herzen fühlen, dass du es absolut wert bist, geliebt zu werden, und mögest du dir diese Liebe selbst schenken können.

Ich wünsche mir für dich, dass dir die Liebe begegnet, die dich zu einem weicheren Menschen macht. Die dein Herz öffnet und die Angst aus deinen Adern fegt. Mögest du erkennen, dass du es bist, die die Wahl hat und den Mut, die Kraft und die Sicherheit sich in dir entfalten, diese Wahl zu treffen. Jeden Tag, jede Stunde, Minute und Sekunde.

Ich wünsche dir, dass du jemanden findest, der dir in seiner Liebe einen Platz in seinem Herzen anbietet. Denn nichts ist schöner, als jemanden, der dir ein Zuhause in sich selbst schenkt. Mögest du selbst auch dieser Jemand für einen anderen sein.

Ich bitte für dich um die Stimme, die dich beruhigt und dir sagt, dass du gut genug bist. Dass du bereit bist anzunehmen. Für die Kraft der Vergebung. Dass du dir die Fehler verzeihen kannst, die du gemacht hast und all denen vergeben kannst, die dir Schmerz bereitet haben.

Ich wünsche dir Momente, die dir den Atem rauben und dir Wunder schenken. Die Art von Augenblicken, die dich verändern. Zeiten, die dich lebendig fühlen lassen. Es gibt so viel auf dieser Welt zu fühlen. So viel zu erleben. So viel zu sein.

Ich hoffe, du fühlst alles

Und sei es für einen kleinen Augenblick auch noch so schmerzhaft. Ich hoffe, du lebst. Wirklich. Volle Kanne. Halte dich nicht zurück. Fülle ist überall um dich herum und ganz besonders in dir. Trau dich, sie zu erkennen.

Vor allem hoffe ich, dass du dich wiederfindest. Das du dein Herz von heute an regelmäßig besuchst. Ihm vertraust. Dir vertraust. Dass du lernst, wie du freundlich, sanft und friedvoll mit dir selbst sein kannst.

Lerne stolz auf dich zu sein, auch wenn du noch nicht dort bist, wo du gerne sein möchtest. Der Weg mag lang sein. Verliebe dich in ihn. Mache mehr Dinge vor denen du Angst hast. Bleibe neugierig und mach verrückte Sachen. Scheiß auch mal auf die sogenannten Dinge, die man tut, weil es sich so gehört. Sei wild.

Mach mehr von den Dingen, die dich verbinden. Geh in den Wald. Atme. Fliege in deinen Träumen zu Orten, die dich heilen können. Denn das Leben ist immer für dich.

Ich hoffe, du fühlst alles.

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Ich will endlich wieder lieben

Ich will endlich wieder lieben

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Du wirst keine Antworten bekommen von den Menschen, die dich nicht lieben. Nicht lieben können, weil sie dich nicht sehen, nicht fühlen, nicht sein lassen. Menschen, die sich selbst nicht fühlen können, weil auch ihre Wunden so groß sind, dass sie nicht den Mut haben einen Blick darauf zu werfen. Die, wie du, bestrebt sind, Schmerz zu vermeiden, weil sie nicht schon wieder verletzt werden wollen. Wenn du dich vergräbst in der Hoffnung auf bessere Zeiten. Jede noch so kleine Geste der ersehnten Liebe nutzt, um weiter auszuhalten, festzuhalten, durchzuhalten. Wenn du Liebe mit Schmerz verwechselst.

Du wirst keine Antworten bekommen, wenn du dich in anderen suchst. Wenn du deinen Wert mit dem verbindest und abhängig machst von dem, was andere in dir sehen. Wer du in den Augen anderer bist. Weil wir in einer Welt leben, die Selbstwert meistens damit gleichsetzt, was du hast, nicht wer du wirklich bist.

Du wirst keine Antworten bekommen von all den Ablenkungen, die dich betäuben und deinen kümmerlichen Rest Lebensgefühl aufsaugen. Dich gut funktionieren lassen, damit du am Abend erschöpft ins Bett fällst. In einen traumlosen Schlaf, der dich für einige Stunden vergessen lässt. Denn noch bevor du die Augen wieder aufschlägst, sind sie da. Die Gedanken, die Sorgen, die Zweifel, die Trauer, die Angst.

Ich will endlich wieder lieben

Ich weiß, es gibt Tage, an denen sich dein Körper so schwer anfühlt, dass du das Gefühl hast, du zerbrichst unter der Last, die dir entgegengeschleudert wird. Tage, an denen du das Gefühl hast, nichts mehr in dir zu haben, was du geben könntest. Diese Tage, an denen deine Seele weint und du dein Herz nicht mehr erreichen kannst.

Augenblicke in denen du dich fragst, ob du zu tief geliebt hast. Zu viel vertraut. Dich zu wenig geschützt. Vielleicht sogar lange Momente, in denen du dich daran erinnerst, wie viel du hattest, bevor du alles verloren geglaubt hast. An jedem dieser Tage ist es wichtig, dich daran zu erinnern, dass du in dir die Kraft hast, deinen Schmerz zu beenden.

Es wird immer Begegnungen in deinem Leben geben, die dich vorwärtstreiben und solche, die dich unter ihrem Kummer begraben wollen. Die einschüchternd sind. Die dich in den siebten Himmel erheben und im nächsten Augenblick in der Luft zerreißen. Wir können die Tatsache nicht leugnen, dass es frustrierend und atemberaubend ist, gleichzeitig leer und voll. Voller Möglichkeiten. Voller Wunder. Das Leben ist Magie. An jedem einzelnen Tag.

Vertraue mir, wenn ich sage, es ist nie das Leben, welches es schlecht mit dir meint. Das Leben selbst ist immer für dich. Es verlangt Wachstum von dir. Und die Liebe heilt alles.

 

Verlasse, was dich gebrochen hat und heile

Es ist ein Paradox, das der Mensch, der Schmerz vermeiden will, zielstrebig immer wieder dahin zurückkehrt, wo er den meisten Schmerz erfahren hat. Ein kleines Zeichen – und sei es unserer Hoffnung geschuldet – reicht aus, um mit wehenden Fahnen zurückzulaufen.

Weil wir uns die Liebe und die Anerkennung so sehr wünschen, verfallen wir dem Irrglauben, wir könnten Menschen verändern. Oder vielleicht sogar dazu bringen, uns endlich zu lieben. Uns endlich zu sehen. Was sich aber selbst nicht fühlen kann oder will, wird sich nicht verändern.

Wenn aber dein Herz in Stücke zerrissen, dein Geist klein gehalten und deine Seele missbraucht wurde, dann gleicht dein Leben eher einer Nulllinie. Du verbietest dir dann jegliche Freude und tiefes Glück. Nichts fühlen müssen, weder gut noch schlecht, scheint ein sicherer Hafen zu sein. Die Liebe weicht der Angst.

Auch wenn du es in diesem Moment nicht glauben magst, aber es ist deine Wahl. Die Liebe ist immer da. Wir müssen uns nur auf sie zu bewegen. Uns ihr hingeben. Der Liebe vertrauen. Die schlechten Gedanken kommen von alleine, die Guten müssen wir suchen und für uns auswählen.

Ich will endlich wieder lieben

Eines Tages wirst du erkennen, dass die Liebe nicht von deinem Job, deiner gesellschaftlichen Stellung, deinem Titel, des Gehaltschecks, oder deiner Partnerschaft abhängig ist. Das du nicht gezwungen bist in die Fußstapfen anderer zu treten, um wie sie zu sein. Möglichst angepasst. Möglichst funktionsfähig und belastbar. Am besten so, wie es alle gerne mögen. Geschmeidig Ja sagend.

Eines Tages wirst du erkennen, dass du Liebe erfährst, wenn du dir deine Neugierde, auf das, was das Leben dir zu bieten hat, bewahrst. Und glaube mir, das ist so viel mehr, als du dir jetzt vorstellen kannst. Dass du Liebe erfährst, wenn du dich traust zu fühlen und deinem Herzen zu folgen. Deine Wahrheit lebst. Für dich einstehst. Dass du Liebe erfährst, weil du sanft mit dir bist. Weil du die Frau umarmst, die du in deinem Herzen bist. Weil du dir vertraust und glaubst.

Eines Tages wirst du erkennen, dass Lieben damit einhergeht mit sich selbst gut zu sein. Dass die Liebe nie in den Händen anderer gelegen hat. Dass Liebe dich selbst einschließt, nicht aus. Selbstliebe ist Verantwortung für dich zu übernehmen. Grenzen zu setzen. Nein zu sagen. Dich trauen, dich zu fühlen. Deine Verletzlichkeit anzuerkennen.

 

Und eines Tages wirst du dankbar sein, für deine Fähigkeit zu fühlen. Für deine Fähigkeit, dich selbst zu lieben aus der Tiefe deiner Seele. Für die Liebe, die unter deiner Haut blüht und leuchtet. Die Liebe, die du in deinem Herzen trägst. Wahrhaftige Liebe, die nur darauf wartet ans Licht zu kommen.

Mein Wunsch für dich

Ich wünsche mir für dich, dass du den Mut findest, dich deinem Schmerz zu stellen und dich für die Liebe zu entscheiden.

Mein Wunsch für dich ist, dass du die Angst loslassen kannst und nicht mehr davor zurückschreckst, deine Gefühle auszudrücken. Ganz egal, was du glaubst, welche Konsequenzen das für dich haben könnte.

Ich wünsche mir für dich, dass du erkennst, dass Freundschaften oder Beziehungen nicht immer ein ganzes Leben andauern. Menschen kommen und gehen auch wieder aus unserem Leben. Einige dürfen wir auch selbst rausschmeißen, damit wir weiter wachsen können.

Ich wünsche mir für dich, dass du weißt, dass Liebe dich nicht zerbricht. Stattdessen heilt sie dich und macht dich stärker. Liebe ist auch loslassen.

Mein Wunsch für dich ist, dass du im Vertrauen und mit Freude auf das blickst, was kommen mag. Vor allem wünsche ich dir, dass du den gegenwärtigen Moment ehrst und lebst.

Ich wünsche mir für dich, dass du dir vertraust und an dich glaubst.

Ganz viel Liebe für dich. Schön, dass es dich gibt.

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Warum du aufhören solltest, es allen recht zu machen

Warum du aufhören solltest, es allen recht zu machen

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Du wirst es nie allen recht machen

Du wirst nie gut genug für einen anderen sein, wenn er nicht die Fähigkeit, oder den Willen hat, dich zu lieben. So, wie du bist.

Selbst wenn du dein Bestes gibst, deine eigenen Wünsche immer wieder hinten anstellst, bis du dich gar nicht mehr fühlst. Auch wenn du dein Bestes gibst, für einen anderen da bist, wann immer er dich zu brauchen scheint. Und auch dann, wenn du dein Bestes gibst, die Erwartungen eines anderen zu erfüllen.

Denn nur das ist die Wahrheit:

Der Mensch, der dich wahrhaft liebt, stellt in seiner Liebe für dich keine Bedingungen. Auch in Momenten, in denen du nicht das leuchtende, strahlende Wesen bist. Wenn das Leben dir Herausforderungen und Schmerz schickt, du nicht weißt, wie es weitergehen soll, wird diese Liebe an deiner Seite sein. Und vertraue mir, wenn ich sage: Es gibt diesen Menschen, diese Liebe für dich!

 

Damit du zulassen kannst, dass du Gutes verdienst, musst du lernen, dich selbst zu lieben*. Deine eigenen Bedürfnisse herausfinden, dich trauen sie zu formulieren und sie für dich selbst erfüllen. Deine eigenen an dich gestellten Bedingungen loslassen.

Es sind deine Ängste, die dich schlecht beraten und dich glauben machen, du könntest jemanden verlieren, wenn du deine Wahrheit lebst.

Es ist die Angst und sie ist ein schlechter Begleiter

Es ist die Angst davor, von anderen abgelehnt zu werden. Sie entspringt aus der Sehnsucht nach Liebe und geliebt werden und ist bei uns allen so groß, dass wir dafür (fast) alles tun. Wir verbiegen uns teilweise bis zur eigenen Unkenntlichkeit und verlieren so einen Teil unserer Identität.

Diese Angst ist Meister der Tarnung.

Sie kommt gut verpackt daher und lässt uns im ersten Moment sogar gut fühlen. Na ja, also irgendwas, dass sich so anfühlt, als sei es gut. Aber nur oberflächlich. Quasi im Kopf, denn das Herzchen wird immer leiser. Weil sie so gut getarnt ist, fällt es uns auch so schwer, sie als solche zu erkennen. Ich soll Angst haben? Ich? Ganz sicher nicht.

Diese Angst ist Meister der Trennung.

Sie trennt uns von Liebe, Mut und unserem Herzen. Deswegen schlägt sie auch dann besonders gnadenlos zu, wenn wir beginnen zu lieben. Sie setzt sich in unserem Hirn fest und macht uns Glauben, wir wären nicht gut genug. Wir verlieren das Vertrauen und den Glauben an uns selbst. Just in dem Moment haben wir Angst davor, wir könnten jemanden verlieren. Wir seien für diesen Menschen nicht gut genug.

Ich habe viel Zeit meines Lebens mit ihr verbracht. Mit der Angst, von anderen abgelehnt zu werden. Nicht genug geliebt zu werden. Einfach nicht gut genug zu sein. Und weil es so viele tun, glauben wir es sei normal.

 

Die Lüge von „Normal ist gut“

Glaube ihr nicht länger, dieser Lüge. Sie will dir nur weismachen, dass es okay ist, sich anzupassen und zu verbiegen. Das stimmt nicht! Es ist nicht normal, seine Träume nicht zu leben. Eigene Wünsche immer wieder hinten anzustellen, nur um es jemanden recht zu machen. Sein eigenes Leben ins Wartezimmer zu setzen, um von jedem geliebt zu werden. Du wirst es nie allen recht machen.

Eine weitere Lüge ist, dass es nur ein paar wenige Privilegierte gibt, denen es vorbehalten ist, glücklich zu sein. Dass du nicht glücklich sein kannst oder darfst, existiert nur in deinem Kopf. Mach deine Herz-Hirn-Schranke auf und höre auf dein Herz, nicht auf dein Hirn. Hör auf damit deine Gefühle, Wünsche, Träume, Leidenschaften und Schmerzen in dir abzutöten, nur damit du vielleicht jemandem besser gefällst und besser in die große Masse der „Normalen“ passt. Damit du nicht aneckst und man dich mag.

Das macht dich krank! Es ist krank, sich so zu verbiegen. Und ganz ehrlich, Menschen, die mit „Liebesentzug“ drohen, weil du dich nicht so verhältst, wie sie es sich vorstellen, solltest du meiden. Verlasse sie. Bleibe nicht Teil ihrer Vorstellungen. Die wollen dir nichts Gutes. Sie wollen dich passend für ihre Vorstellung in ihrer Welt.

Du wirst es nie allen recht machen

Denn ganz gleich, wie du´s machst, machst du´s für sie verkehrt. Verzweifelt bemühst du dich und gibst dich am Ende geschlagen. Zumindest fühlst du dich so. Es hilft alles nichts, egal was du tust, es scheint nicht zu funktionieren. Das kann es auch gar nicht. Du wirst es nie allen recht machen. Verabschiede dich von diesem irrwitzigen Gedanken.

Wenn auch du bereits viel Zeit deines Lebens mit der Angst verbracht hast, nicht gut genug für andere zu sein, dann wirst du wahrscheinlich gar nicht mehr so genau wissen, was du magst. Was dir gefällt, dir guttut. Lass uns doch da gemeinsam anfangen. Ich helfe dir dabei.

Streiche alle Gedanken und Sätze, die sich daraus formen wollen, wenn sie mit „Ja, aber …“ beginnen. Ausnahmslos. Du wirst sehen, je mehr du dir darüber bewusst wirst, in welchen Situationen du dich beginnst zu rechtfertigen, umso schneller wirst du erkennen, was du nicht willst und gerne wollen würdest. Dieses „wollen würdest“ findest du gut sichtbar in deinen Träumen. Schau mal nach in deinen Schubladen und hol sie runter vom Friedhof der begrabenen Träume und nicht gelebten Leben. Entdecke dich neu. Sei neugierig auf dich.

Es ist Zeit, dir zu vergeben

Es ist Zeit, dir zu vergeben, dass du mit weniger zufrieden warst, als du verdient hast. Dass du dich jemandem hingegeben hast, der nicht wusste, was er mit deiner zarten Seele anfangen soll. Der die Schönheit in dir nicht erkennen konnte und all das Gefühl, all die Liebe, die du in dir trägst.

Es ist Zeit, dir zu vergeben, dass du selbst diese Liebe in dir nicht fühlen konntest. Dass du dich nicht getraut hast deine Weichheit zu zeigen. Dir selbst zu vergeben, dass du geglaubt hast „Ich liebe dich.” bedeutet „Ich bleibe bei dir, egal, was du mir antust.”

Es ist Zeit, sich selbst für die Menschen zu vergeben, die dich verlassen, oder sich von dir abgewendet haben. Für diejenigen, die dir das Gefühl gegeben haben, dass du es nicht wert bist, so geliebt zu werden, wie du andere geliebt hast.

Es ist an der Zeit, sich selbst für das blinde Vertrauen zu verzeihen, das du anderen geschenkt hast und sie dir so neue Wunden zufügen konnten. Dass du dich geöffnet hast und ihnen so die Möglichkeit gegeben hast, dass sie dich mitten ins Herz treffen und dort ihre Erinnerungen hinterlassen konnten. Dafür, dass sie so viel von dir nehmen konnten.

Es ist Zeit, dir selbst zu vergeben, dass du einmal mehr weniger akzeptiert hast, als du verdient hast. Es ist an der Zeit zu verstehen, dass du nicht wissen kannst, wie lange jemand an deiner Seite bleibt und einen Teil des Weges mit dir geht. Dass du ihn nicht mehr lieben konntest, als du es getan hast. Zeit zu verstehen, dass du niemandem beibringen kannst, deinen inneren Kern zu verstehen.

Vertraue mir

Vertrau mir, wenn ich sage, dass es eine Liebe für dich gibt. Es ist die Art von Liebe, die genau die Sprache versteht, die dein Herz spricht. Diese Liebe wird dich nicht für selbstverständlich nehmen. Sie wird deine alten Wunden nicht aufreißen, sondern sie heilen.

Diese Liebe wird sich über alles erheben, was du jemals gefühlt hast. Sie wird nicht an dir rummäkeln oder versuchen dich zu verändern. Sei geduldig, mild und sanft mit dir. Lass dich nicht in die Arme derer zurückfallen, die dich bereits gebrochen haben. Lass dich von deinen Wunden und Narben nicht davon überzeugen, dass du keinen Wert hast.

Vertraue der Liebe, von der du in deinem Herzen weißt, dass du sie verdienst. Sie wird kommen. Beginne bei dir selbst.

Sei nicht normal, denn nicht normal sein, macht gesund. Pass dein Innenleben nicht an dein äußeres Leben an. Mach es umgekehrt und lebe deine Gefühle. Unterdrücke sie nicht länger. Lass deine Seele heile werden. Sei gut zu dir, auch wenn es anstrengend wird.

Es gibt so viele Wege, die dich zu dir selbst führen können, dich selbst lieben lernen und das ganz ohne, dass du dich dafür unter Druck setzt. Peitsch dich nicht länger selbst aus, wenn es kleine Rückschläge auf deinem Weg gibt. Es ist Dein Leben. Mach was, mach das, was für Dich passt.

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Die Angst, dich zu verlieren

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Von der Angst getrieben, einen geliebten Menschen zu verlieren, machen wir alle Dinge, die uns selbst nicht guttun. Dabei überhören wir großzügig unsere eigene innere Stimme und mutieren zu einer Ich-mach-alles-für-dich-Frau. Nicht nur in einer Liebesbeziehung, sondern in jeglichen Beziehungen. Nur nicht für uns selbst. Ich glaube, ich weiß genau, wie du dich fühlst und was du brauchst. Ein neues Selbstwert-Mindset!

Als ich mit der Ich-mach-alles-für-dich-Frau Schluss gemacht habe, ging es mir erst gar nicht gut. Auch ich hatte Angst davor, Menschen zu verlieren. Ich hatte Sorge vor Ablehnung. Angst, nicht geliebt zu werden. Neinsagen war unbekanntes Gebiet. Ich kannte mich schon viel zu lange selbst nicht mehr. Ich hätte dir keine Antwort geben können auf die Frage nach meinen eigenen Bedürfnissen. Zumindest nicht, ohne mich zu rechtfertigen. Nicht nur vor anderen, sondern vor allem auch mir selbst gegenüber. Ich hab mir sogar selbst klarmachen können, dass die Bedürfnisse der anderen auch meine wären. Hey, ich mache das doch gerne. Vor lauter Verständnis für andere vergaß ich mich selbst. 

Immer häufiger jedoch hatte ich ein Gefühl von Unwohlsein, wenn ich einmal mehr nicht für mich selbst einstehen* konnte. In meinem Kopf aber tobten die Gedanken. Begleitet wurden sie allesamt von dem Gefühl, ich sei nicht gut genug und der Angst, anderen vor den Kopf zu stoßen. 

Ihre Anerkennung und Liebe zu verlieren. Und so fühlte ich mich oft unsicher, als ich begann mein Leben nicht mehr nach anderen auszurichten. So unsinnig es sich auch anhören mag, ich verließ sicheres Terrain. Das war so ein bisschen wie neu laufen lernen. Was ich wirklich lernen musste, war mich selbst lieben.

Der Schrei nach Harmonie

Du bist supersensibel, hast die Stimmung im Raum schon aufgenommen, bevor das erste Wort gewechselt wurde? Klar magst du es gerne harmonisch, weil es sich unrund anfühlt, wenn dich die Energien der anderen anspringen. Den Fehler suchst du bei dir selbst? Kenn ich. 

Auch ich bin eine sehr feinfühlige Frau und bevor ich lernte, mit meiner Sensibilität umzugehen, war ich innerlich davon getrieben Harmonie herzustellen. Auszugleichen. Und dafür war ich bereit, einen hohen Preis zu zahlen. Nicht imstande Nein zu sagen und auch mal eine Auseinandersetzung durchzustehen, blieben die eigenen Wünsche auf der Strecke. Mal ganz abgesehen davon, dass ich sie ja gar nicht mehr kannte. Als vermeintlich einfachsten Weg wählte ich den der Anpassung an die Bedürfnisse anderer. 

Glücklich wird man so leider nicht, denn Harmonie ist, im Einklang mit sich selbst zu sein. Wenn man jedoch die Augen vor sich selbst verschließt, sich selbst verleugnet, sich nicht traut liebevoll auf sich selbst zu schauen, dann wird man weiterhin außerhalb von sich nach Einklang suchen. 

Dann ist da noch das Ding mit der Liebe

Als Ich-mache-alles-für-dich-Frau bekommst du für deine ewige Aufopferung für andere natürlich auch eine gewisse Anerkennung. Das wollen wir zumindest gerne glauben. Wir verwechseln das sogar mit Liebe. Und wir wollen so gerne geliebt werden. 

Ich empfinde eine tiefe Freude, wenn sich andere freuen. Wenn ich anderen etwas Gutes tun kann, geht mein Herz auf. Ich bin so voller Liebe, dass ich oft das Empfinden habe, mein Herz läuft über. Ich musste aber erst lernen, diese Liebe auch mir selbst zu schenken. 

Vielleicht dreht sich auch dein Weg gerade nicht um andere. Vielleicht dreht sich deine Reise gerade nur um dich. Vielleicht ist dies die Zeit, in der du herausgefordert wirst, deine eigene Retterin und dein eigener sicherer Ort zu sein. Vielleicht wirst du im Moment daran erinnert, dass die Menschen, die sich von dir abgewendet haben, weil du für sie nicht mehr gut genug funktioniert hast, dich immer nur zu dir selbst zurückführten. Dich immer nur hierher führten. In dein Innen.

Und hier darf es dir gut gehen. Hier darfst du heile werden. Dich selbst erkennen. Jetzt ist die Zeit, in der du dir die gleiche Liebe schenkst, die du immer anderen gegeben hast. Es ist Zeit, die Vergangenheit loszulassen und dein Herz für die Liebe zu öffnen, mit der du geboren wurdest. Jetzt ist die Zeit, dich für die Wunder in deinem Leben zu öffnen. 

Du darfst verstehen, dass es in Ordnung ist, eine zarte und müde Seele zu haben. Du darfst anerkennen, dass es in Ordnung ist, sich selbst gegenüber sanft zu sein, dass es in Ordnung ist, das zu fühlen, was du fühlst. Du darfst wissen, dass es in Ordnung ist, nicht in Ordnung zu sein, dass es in Ordnung ist, traurig zu sein. 

Manchmal ist es schmerzhaft

Ich weiß. 

Mensch zu sein bedeutet anzunehmen, dass das Leben dich mit Umständen konfrontieren wird, die du schon lange und tief in dir begraben hast. Mit Dingen, deren Anerkennung schmerzhaft sein wird. Mit Menschen, die dich auf eine Art und Weise triggern, die in dich eindringen und dich so tief berühren, dass es schmerzhaft ist.

Das Leben schickt dir Menschen, die selbst all die verletzten Teile in sich tragen, die auch in dir sind. Weil dir das wehtut, lehnt dein Verstand sie ab. Wer will schon in seine eigenen Wunden schauen? Du richtest dich lieber in deinem Schmerz ein. Verfluchst ihn. Machst andere dafür verantwortlich und beschämst dich selbst mit niederträchtigen Gedanken. 

Trau dich herauszufinden, wer du wirklich bist. Welche Talente du hast. Was dir wahre Freude bereitet, und komm in deine innere Balance. In deine Kraft. In deine Weiblichkeit. Denn was sie uns nicht erzählen, ist, dass ein Mensch zu sein eine Menge Herausforderungen für uns bereithält. Dass es verwirrend und chaotisch sein kann.

Öffnest du dein Herz für dich selbst, wird die Liebe dir Heilung schenken. Nimm deine Verletzlichkeit in den Arm, wiege sie, küsse sie sanft und lass sie sein, wo sie ist. Erkenne sie an. Schenke ihr Liebe. Liebe dich selbst. Kümmere dich um dich selbst. Sei dein eigenes Zuhause. Auch an den Tagen, an denen du dich nicht magst.

Das Leben wird dich immer wachsen lassen, weil Leben Wachstum ist. Wehre dich nicht dagegen, sondern nimm es an. Manchmal scheint es dich fast zu zerbrechen. Aber nur fast. Das Leben will dich erblühen sehen und es wird dir viele Momente schenken, die dir auf deinem Weg ein guter Lehrer sein werden.

Mach dich bereit

Manchmal kommen diese Lehrer und tragen Verlust in sich. Sie kommen schmerzhaft und unbequem daher. Sie verlangen von dir, dass du dich ihnen öffnest und hingibst, um Heilung zu finden. Bleib im Vertrauen. Das Leben ist immer für dich. Mach dich bereit für seine Wunder.

PS. Mach jetzt Schluss mit der Ich-mach-alles-für-dich-Frau. Gib jetzt hier deine E-Mail Adresse ein und bekomme ab sofort regelmäßig kleine Mutmacher direkt in dein Postfach.

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Die wundervolle Verwandlung einer Nicht-Nein-Sagerin

Die wundervolle Verwandlung einer Nicht-Nein-Sagerin

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Die wundervolle Verwandlung von einer Nicht-Nein-Sagerin in eine Ich-steh-für-mich-ein-und-setze-smarte-Grenzen-Frau! 

Oh ja, ganz schwieriges Thema, dieses Nein sagen und Grenzen setzen. Eins kann ich dir schon jetzt versprechen: Ich werde dir auch in diesem Artikel kein X für ein U vormachen, denn es hilft dir nicht, wenn ich dir einen Haufen Theorien um die Ohren haue. Mir ging es jedenfalls ziemlich lange so, dass ich auch auf lieb gemeinte Ratschläge mit einer heftigen inneren allergischen Reaktion zu kämpfen hatte. Nenne ich es hier einmal: Hohle-Phrasen-Kotzreiz.

Besonders dann, wenn die Person, von der ich diese leeren Worthülsen in meinen Ohren wahrnehmen musste, selbst das beste, schlechte Beispiel war. Gedacht hab ich dann oft: „Man, ich weiß es doch.” „Mach du es erst mal besser als ich und dann höre ich dir wieder zu.“

Ich wollte das nicht hören. Und auch nicht auf meine eigenen nicht perfekten Seiten schauen.

Sind wir doch mal ehrlich: Wissen tun wir ja so einiges, aber wir bringen es nicht fertig, das auch umzusetzen. Das ist genauso, als wenn du deine theoretische Führerscheinprüfung mit 0 Fehlern meisterst, aber schon zum 5. Mal durch die praktische Prüfung gefallen bist. Zum 6. Mal trittst du wahrscheinlich gar nicht an und beruhigst dich dann mit besänftigenden Ausflüchten: Eigentlich brauche ich auch gar keinen Führerschein, per pedes, Bus und Bahn tun es auch. Reicht ja, wenn meine Freunde einen Führerschein haben.

Das wir keine eigenen Grenzen setzen und nicht Nein sagen können, reden wir uns dann auch schön. Was bleibt, ist oft die Hoffnung, dass der/die andere es doch irgendwann merken muss, dass wir damit überfordert sind und uns die Entscheidung ein Nein herauszuquetschen, abnimmt. Oder wir glauben, dass das alles gar nicht so schlimm ist. Ein Gefallen mehr oder weniger?

Warum es uns so schwerfällt, Nein zu sagen

Früher ging es doch auch, erinnerst du dich? Ganz sicher gab es in deinem Leben eine Zeit, in der es dir leichter fiel Nein zu sagen. Kein Scherz. Nur das deine Eltern diese Phase „deine Trotzphase“ nannten. Hier erfahren wir zum ersten Mal, dass ein Mensch den wir lieben, uns Grenzen setzt, oder uns zurückweist: „Nein, das darfst du nicht.“ „Das ist gefährlich.“ Nein, sonst wird die Mama/der Papa böse.“ Nein, dann ist die Mama/der Papa traurig.“

Wenn wir älter werden, kommen Sätze wie diese hinzu: „Nein, das macht man nicht.“ „Nein, das gehört sich nicht.“ So lernen wir dann im Laufe unseres Lebens, häufig mithilfe des klassischen Liebesentzugs durch unser direktes Umfeld, dass das mit dem Neinsagen gar nicht einfach ist.

In unserer Gesellschaft wird das Neinsagen gleichgesetzt mit Egoismus, mangelnder Hilfsbereitschaft und Unhöflichkeit. Sagen wir Nein, dann werden wir oft mit dem Unverständnis unseres Gegenübers konfrontiert. Nicht selten fühlen wir uns selbst auch erst mal vor den Kopf geschlagen, wenn wir ein Nein zur Antwort bekommen. „Hä, wie jetzt?” „Das war doch sonst auch immer okay.” Das Nein wird persönlich genommen und schwups fühlen wir uns abgelehnt. Oder unsere Ich-bin-nicht-gut-genug-Frau hat das Ruder im Kopf übernommen und wir sind es nicht wert, dass man etwas für uns tut. Klingt doch logisch.

Mein Leben als Nicht-Nein-Sagerin

Ich war so ein typischer Fall einer Ja-Sagerin. Zuletzt ging das so weit, dass ich anfing, mich ständig über meine Hilfe für andere zu definieren. Ich habe mir nicht erlaubt mich selbst und meine eigenen Bedürfnisse zu fühlen. Ich habe das Wohl anderer immer häufiger über mein eigenes gestellt. In dieser wahnwitzigen Vorstellung konnte ich gar nicht mehr Nein sagen, weil ich mich dabei selber schlecht gefühlt habe. Alles für den Dackel, alles für den Klub. Michi macht das schon.

Eigene Prioritäten? Damit war ich immer sehr flexibel. Die konnten gerne warten. Es ging ja nur um mich. In der Tiefschlafphase meines Selbstbewusstseins, war an Selbstliebe nicht zu denken. Damit ich mich geliebt fühlen konnte, war ich ständig auf der Suche nach Anerkennung. Sie sollte dieses Loch stopfen, das ich in mir wahrnahm.

Dumm nur, dass das ein großes schwarzes Loch war. Gab es Anerkennung, Lob oder Liebe von außen, verschwanden sie nach kurzer Zeit in eben diesem. Mein schwarzes Loch war sehr gefräßig und um es zur Ruhe zu bringen, suchte ich nach immer mehr wohlwollender Zustimmung außerhalb von mir. Wie gelingt das am besten? Klarer Fall von Logik: Anderen zu Gefallen sein. Sich für andere aufopfern. Ja sagen. Hinfallen. Aufstehen. Weitermachen. Zu blöd, dass ich dabei im Kreis lief. Kein Ende in Sicht.

Meine wundervolle Verwandlung von einer Nicht-Nein-Sagerin …

… kam nicht über Nacht. Sie ging vielmehr Hand in Hand mit meinem wachsenden Bewusstsein für mich selbst. Nachlesen kannst du diesen Weg in meinem Buch: Für dich einstehen, steht dir gut.

Während ich mein Ego dabei beobachten konnte, wie es beweinte, was es verloren hatte, empfand mein Geist große Freude über das, was er gefunden hatte. Die Verbindung zu meiner Seele. Das wachsende Vertrauen in meine mir innewohnenden Kraft und Liebe.

So wuchs der Mut, mich anzuschauen. Mich zu fühlen. Mit allem, was da war. Ich gab mir die innere Erlaubnis, eigene Grenzen zu formulieren. Erst mal nur für mich, damit ich ein Gefühl dafür bekommen konnte. Nach außen habe ich mich anfangs nicht getraut, das auszusprechen. Die Angst vor meiner eigenen Kraft war noch recht präsent. Aber es war die Geburtsstunde der Ich-steh-für-mich-ein-und-setze-smarte-Grenzen-Frau!

Wo es mir besonders leicht fiel, Nein zu sagen

Meine ersten Für-mich-einstehen-Steh-Versuche unternahm ich bei allem, was man einfach macht, weil es sich (angeblich) so gehört. Das gelang mir richtig gut, da ich mit Prinzipienreiterei schon immer meine Schwierigkeiten hatte. In der Folge begann ich meine Grenzen auszuweiten:

  • auf alles, was reine Zeitverschwendung ist
  • was meine Energie klaut
  • auf Menschen, mit denen ich keine Zeit verbringen wollte

Das war oft hart, denn all die Menschen, die es bislang gewohnt waren, dass ich immer verfügbar, und scheinbar willens war, ihre Wünsche zu erfüllen, waren nicht so begeistert. Ich meine, wenn ich meinen Hund jeden Morgen zur selben Zeit Gassi führe, versteht der auch nicht, wenn er plötzlich warten muss und ungewohnte neue Zeiten anbrechen.

Der Hund wird das hinnehmen. Die Menschen in deinem Umfeld setzen jedoch häufig alles daran, ihre lieb gewonnenen Privilegien wiederzuerlangen. Dafür werden gerne alle Register gezogen, das reicht über sich hilflos stellen, bis hin zum Liebesentzug.

Steh, du wundervolle Frau

Steh für dich ein und lass es nicht zu, dass dich deine Ängste wieder packen und zurück in das Land der Nimm-alles-von-mir-ich-gebe-gerne-Frau führen. Gerne geben, hat nichts damit zu tun, dass wir ein Selbstbedienungsladen für andere werden.

Meine Anfänge Nein zu sagen wurden meistens von einem Redeschwall aus Rechtfertigungen begleitet. Bis es mir irgendwann auf die Nerven ging, mich selbst so reden zu hören. Heute kommen solche Erklärungsversuche nicht mehr so oft vor. Ich erwische mich dabei, noch bevor die Worte meinen Mund verlassen können. Lache im Geiste kurz mit ihnen und entlasse sie in die Freiheit des Gedankenuniversums.

Ich habe gelernt, mich verständis- und liebevoll abzugrenzen. Ich brauche kein schroffes Nein, sondern kann mit all meiner Liebe auf den Menschen schauen und meine eigenen Bedürfnisse achten.

Was ich dir gerne mit auf deinen Weg geben möchte

Leg das Korsett aus falschen Ängsten, Sorgen und Selbstzweifeln ab. Es hält dich nicht und du zerbrichst nicht, wenn du es ablegst. Es verrät dich und macht dich klein, wenn du es weiterhin trägst.

Menschen, die dir mit Liebesentzug drohen, lieben dich nicht. Sie wollen, dass du funktionierst.

Der Begriff Liebe ist dermaßen überstrapaziert, dass wir tatsächlich glauben, etwas leisten zu müssen, um sie zu verdienen. Das ist falsch! Liebe stellt keine Bedingungen. Liebe lässt dich nicht falsch fühlen und missversteht dich nicht. Wahrhafte Liebe nimmt dich an die Hand und lässt dir Raum, dich zu fühlen, dich auszudrücken. Sie lässt dich sein.

Liebe weiß, dass du nicht perfekt bist. Sie versteht, dass du Zeit und Raum brauchst, um zu heilen, und gewährt dir beides. Die Liebe, von der ich hier schreibe, wird dich nie festhalten oder dir die Flügel stutzen. Sie ist deine Nahrung, damit du deine Flügel wachsen lassen kannst, um den Himmel zu berühren.

PS. Was macht dir Angst vor dem Nein sagen?

Foto: Adobe Stock

 

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Enttäuscht, verletzt und zack zurück ins Schneckenhaus

Enttäuscht, verletzt und zack zurück ins Schneckenhaus

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Enttäuscht, weil es mal wieder nicht so gelaufen ist, wie du es dir erhofft hast?

Verletzt, weil diese Enttäuschung dich mitten ins Herz getroffen hat? Einmal mehr?

Alte Wunden getriggert und einen unmittelbaren Befehl an die Mauerfrau in dir, noch eine fette Schicht Steinquader um dein Herz aufzuschichten. Damit dich bloß niemand mehr so treffen kann.

Ab ins Land der Unsichtbaren, Gesichtslosen und Herzverschlossenen. Weit weg von uns selbst und noch viel weiter von denjenigen, die scheinbar nichts Besseres zu tun haben, als uns immer wieder einen Dolch gut sicht- und fühlbar in unser Herz zu platzieren. Und dennoch kriechen wir immer wieder zu eben solchen Menschen zurück, um uns die nächste Erniedrigung abzuholen.

In der Zwischenzeit schwingen wir das Zepter über und gegen uns selbst. Bereit uns selbst zu bekämpfen. Wir sind noch immer nicht gut genug.

Warum scheinen wir Enttäuschungen zu suchen?

Das mag dir jetzt nicht gefallen, aber wenn wir immer die Wahl haben, und das haben wir, dann können wir nicht länger mit dem Finger nach außen zeigen und andere der Schuld bezichtigen. Es geht auch gar nicht um Schuld, oder darum einen Schuldigen für unser Leid zu finden. Es geht vielmehr darum, uns selbst anzuerkennen. Unser Selbst zu ehren und unsere Wahrheit auszusprechen. Für uns selbst einzustehen, denn das steht uns gut.*

Auch ich hab mit großer Treffsicherheit immer wieder den Weg zu Menschen gefunden, die mich verletzen und enttäuschen konnten. Weil ich auf der Suche war. Nach Liebe und Anerkennung. Mich selbst konnte ich nicht sehen. Die Mauer um mein Herz war zu groß und mächtig. Das, was ich meine Mauerfrau in mir errichten ließ, konnte mich nicht schützen. Diese Verbarrikadierung war jedoch mühelos in der Lage, mein Innerstes vor mir selbst zu verbergen.

Wenn wir keinen Schmerz fühlen wollen, dann spüren wir uns auch im Innen nicht. Lange Zeit wollte ich das auch gar nicht. Ich wollte meinen eigenen Schmerz nicht fühlen. Meine Wunden nicht anschauen. Ich hatte keinen Mut, nicht die Kraft, in meinen Schmerz zu gehen. Ich hatte Angst. Und wo die Angst ist, da ist die Liebe weg.

Und weil das so ist, suchen wir die Liebe außerhalb von uns. Diese Kombination aus Schmerz vermeiden, sich selbst nicht spüren, sehen und lieben können, und der großen Sehnsucht danach sich geliebt zu fühlen, macht uns schwach.

Unser größter Feind sitzt im eigenen Kopf

Nennen wir ihn Ego. Es ist extrem intelligent. Kennt uns wie kein anderer. Unsere Schwachstellen, unsere Ängste und Wunden. Hält uns mühelos in ihnen fest. Das will es. Das kann es. Und das ist sein Ziel.

Wir wollen uns schützen, damit wir nicht schon wieder wie ein Häufchen Elend heulend in der Ecke sitzen und unsere Wunden lecken müssen. Nicht mehr verletzt werden. Damit wir auch bloß nicht vergessen, dass das nötig ist, hilft uns das Ego dabei immer wieder in solche Situationen zu geraten. Nur damit wir am Ende des Tages eines mit Sicherheit sagen können: Es ist besser, wenn ich nicht vertraue.

Neue Mauer, neuer Stacheldraht und Sicherheitszaun ums Herz.

Ego greift uns immer an unserer schwächsten Stelle an und das ist unser mangelnder Glaube. Der unerschütterliche Glaube daran, dass wir gut genug sind. Dass wir uns vertrauen können. Der Glaube daran, dass das Leben es gut mit uns meint. Schließlich hat es uns doch bis jetzt immer wieder das Gegenteil bewiesen? Glauben wir also besser unserem Kopf und lassen das Herzchen weiter leise weinen.

Nicht weil es verletzt wurde. Nein, weil wir ihm nicht vertrauen. Zack zurück ins Schneckenhaus und raus aus der Liebe, rein in die Angst. Selbstliebe wird auch sicher überbewertet.

Mein Schneckenhaus

Ich kann nicht sagen, dass ich es mir gemütlich eingerichtet hab, aber das Schneckenhaus wurde ganz unbewusst zu meiner Komfortzone. Ich wähnte mich einigermaßen sicher in ihm. Ich musste niemanden an mich heranlassen und konnte mich weiterhin hinter meinen vielen verschiedenen Masken verstecken. Unterschiedliche Rollen einnehmen und mich selbst täuschen. Denn die anderen sehen uns sowieso so, wie sie es wollen und vermögen. Diesen Komödienstadel veranstalten wir also in erster Linie für und vor uns selbst.

Schon wieder Autsch!

Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es zu Beginn nicht schön ist, seine eigene Verletzlichkeit anzuerkennen. Wenn wir aber mit ganzem Herzen fühlen, lieben und leben wollen, dann kommen wir nicht darum herum.

Stärke deinen eigenen inneren Raum

Du musst dein Schneckenhaus nicht brutal zerstören. Es auch nicht völlig ungeschützt verlassen. Wie wäre es, wenn du dir einen eigenen inneren Raum erschaffen könntest, der dir die Sicherheit bietet, die du brauchst, um den Mut zu finden, deinen Weg zu gehen?

Ein innerer Raum, der reine Liebe ist. Keine Bedingungen stellt. Nicht an dich und auch an nichts und niemand anderen. Du fragst dich jetzt, wie zum Henker soll ich das machen?

Alles, was du dafür benötigst, ist ein kleiner Vertrauensvorschuss, eine kleine Prise Mut und die Absicht, deinen Weg zu gehen. Auf dich zu, nicht mehr länger von dir weg.

Vertrauensvorschuss in deine schöpferische Kraft.

Mut für die Liebe.

Die Absicht, ist deine Willenserklärung an dich selbst.

Eine spezielle Technik erfordert das nicht. Jegliche Techniken, die dir versprechen, zum Ziel zu kommen, sind ein besonderer Genuss für dein Ego und würden dich eher behindern, dir zu vertrauen. Es liebt Technik, weil es sich logisch damit auseinandersetzen kann.

Und glaube mir, es wird immer einen Weg finden, dir neue Möglichkeiten zur Selbstoptimierung anzubieten. Solange wir also glauben, nicht gut genug zu sein, sind wir eher geneigt, nach Verbesserung zu suchen, anstatt der uns innewohnenden Quelle zu vertrauen.

Dich mit ganzem Herzen zu fühlen schließt deine Verletzlichkeit ein, nicht aus.

Dein innerer Raum

Nimm dir täglich Zeit, um ihn zu errichten und kennenzulernen. Wenn du kannst und magst, dann geh in die Natur. Das ist ein schöner Ort, um sich mit sich selbst zu verbinden. Du kannst das aber auch an jedem anderen Ort machen, an dem du dich wohl und sicher fühlst, also auch in deinen eigenen vier Wänden. Keine Ausreden mehr!

Wie dein innerer Raum aussieht, entscheidest du. Auch dafür gibt es keine Anleitung. Sei kreativ. Für den Anfang verbinde dich mit deinem Atem. Atme bewusst ein und aus. Beginne deinen Körper zu fühlen. Erkenne den Raum, den dein Körper einnimmt. Atme weiter. Ungezwungen. In deinem Rhythmus. Frei von Technik.

Gelingt dir das, ist das schon ein richtig toller Anfang einer wundervollen Freundschaft mit dir selbst. Wenn du dich bereit fühlst, dann gehe einen Schritt weiter. Nachdem du den Raum deines Körpers spüren gelernt hast, dich mit ihm verbunden hast, ihn sein lassen kannst, wie er ist, beginne damit, nach innen zu gehen.

Stell dir einen Raum vor, der dir Geborgenheit und Sicherheit vermittelt. Wie auch immer er aussehen mag, entspringt einzig und allein deiner Fantasie. Mach den Raum in dir groß.

Es gibt keine Grenzen …

 … auch wenn dir beim Lesen dein Ego vielleicht sagen mag, dass es die sehr wohl gibt.

Wenn Gedanken kommen, und das werden sie, lass sie sein. Bringe keine Kraft dafür auf, sie rauszuschmeißen, das würde sie nur mit Energie füttern und erfolgreich festhalten. Stattdessen konzentriere dich wieder bewusst auf deinen Atem. Er ist. Du bist.

Lass deinen inneren Raum leuchten. Fühl dich wohl in ihm. Das ist dein Ort der Stille, der immer für dich da ist. Wenn ich dich mit diesen Zeilen ermutigt habe, deinen Weg zur Selbstliebe zu gehen, raus aus dem Schneckenhaus und ins Vertrauen, dann freut mich das sehr.

Zur Unterstützung biete ich dir meinen Meditationskurs an.

Dein Weg zur Selbstliebe

ist das Motto dieser Reise und hier bei mir ist daraus ein Online-Programm geworden.

 

Ein E-Book, vollgepackt mit einer großen Portion Selbstwert-Mindset, kraftvollen Affirmationen, sieben begleitenden Praktiken für deinen Alltag.

21 stärkende, heilsame Meditationen, die dir die nötigen Selbstbewusstsein-Kicks geben und die Selbstzweifel-Gespenster in die Wüste schicken.

Bist du es leid zu warten, dass dein „echtes“ Leben beginnt? Nutze dieses Online-Meditations-Programm dafür, um Selbstliebe zu manifestieren.*

 

 Hör auf den Dingen zu folgen, von denen du glaubst, dass du sie brauchst, um glücklich zu sein, und beginne in jedem gegenwärtigen Moment wahre Freude zu finden.

Erlebe tiefe Erfüllung unabhängig von äußeren Umständen und schätze die Freude, einfach zu sein.

Wundervolle Klangerlebnisse harmonieren mit den täglichen Botschaften, mantra-basierten Meditationen und den zentralen Gedanken und der Affirmation des Tages.

Begib dich jeden Tag auf die Reise: auf deinen Weg zur Selbstliebe.*

Was ich dir noch sagen möchte:

Du bist nicht alleine. Wir sind alle auf dem Weg und manchmal braucht es Umwege, damit wir uns  neu ausrichten können. Ich bin sehr dankbar, dass es dich gibt. Diese Welt braucht jetzt all uns mutigen Frauen. Die Zukunft ist weiblich, lass sie uns gemeinsam gestalten.

PS: Nimm deine Verletzlichkeit in die Arme. Sie wird es dir danken. Ganz viel Liebe für dich.

Foto: Adobe Stock

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