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Ausgelaugt. Leergesaugt. Ausgespuckt.

Ausgelaugt. Leergesaugt. Ausgespuckt.

Ausgelaugt. Leergesaugt. Ausgespuckt.

Alles gegeben. Weggeduckt.

In mich selbst gekrochen. Herz gebrochen.

Von allem zu viel. Doch im Herzen zu wenig.

Weil ich`s nicht seh, kannst ich’s nicht glauben.

Die Augen geöffnet. Das Herz geschlossen.

Der Kopf führt das Schwert. Das Herz abgesoffen.

Ausgedient. Ausgespuckt. Alleine.

 

Die Tage sind dunkel. Die Nächte sind hell. Die Gedanken im Kopf, die drehen sich zu schnell. Doch nur um sich selbst. Immer im Kreis. Immer die Gleichen. Was soll der Scheiß.

Ein immerwährendes gleiches Geplapper. Ohne Mut. Ohne Kraft. Ohne Liebe. Versetzen mir Hiebe.

Zu viele gefährliche Kämpfe im Kopf. Mich selbst zerfetzende Wortgefechte. Und auch wenn ich im Kopf um Frieden bat, so gab es doch immer einen, der verlor. Das war ich selbst, ich armer Tor.

Nichts ist, wie es scheint. Und im Herzen sind wir schon lange nicht mehr vereint.

Wann haben wir uns verloren. Du dich? Ich mich? Wir uns? Und Gott?

Trennung ist die neue Solidarität.
Ausgrenzung die neue Nächstenliebe.
Big Pharma, Big Tech der neue Gott. Wem kann ich noch trauen in dem ganzen Komplott?

Verdonnert den eigenen Dreck einzuatmen.

Gezwungen die eigene Immunität zu verraten.

Den Kindern das Lachen geraubt.

Und die Seele erstickt unter Tränen so trocken wie Staub.

Wovor hab ich solche Angst?

Vor dem Geplapper, dem Panikorchester der Alltagsmedien?

Dem banalen Konzert der regierenden Tiere? Die nichts unversucht lassen, die Menschen zu brechen, um ihnen dann von hinten durch den Rücken ins Herz zu stechen.

Die bereit sind, den Mopp aufzuwiegeln, um dann doch wieder das ganze Land abzuriegeln.

Vor einer kleinen Menge unmenschlicher Viecher?

Vor Bucklern und Kriechern? Die in ihrem Innern längst verwest, selbst gefangen im goldenen Käfig der Habgier mit dem Fähnchen der Freiheit winken. Aus den Augen bluten und den Mäulern stinken.

Die von der Liebe nichts kennen und nur dem Geld und der Macht hinterherrennen.

Angst, meine Freiheit zu verlieren?

Doch über welche Freiheit reden wir hier? Die Jagd nach dem Geld? Dem schönen Schein, dem angepasst Sein, dem Ich-will-dir-Gefallen und lieb-mich-doch-bitte?

Freiheit, meine Liebe, Freiheit ist die Abwesenheit von Angst, flüstert die Seele.

Ausgelaugt. Leergesaugt. Ausgespuckt -kindofbeauty.de

Ausgelaugt. Leergesaugt. Alleine.

Davon jetzt genug. Genug verraten. Genug geduckt. Genug Trauer und Schmerz und eine riesige Mauer ums Herz.

Es scheint schwer alten Schmerz loszulassen. Nicht, weil ich es nicht will, sondern weil ich mich schon so sehr daran gewöhnt habe.

Wer bin ich frei von Schmerz?

Wer bin ich frei von Schuld?

Es ist Zeit, wieder zu fühlen. Nicht mehr im Dreck zu wühlen. Nicht im Eigenen. Nicht in dem der anderen.

Ich will wieder glauben, vertrauen und hart lieben, sonst heißt es am Ende: Sie ist auf der Strecke geblieben.

Irgendwas in mir besiegt meine Wut.
Irgendwas in mir lässt los von der Trauer.
Irgendwas in mir macht mir Mut.

Etwas Leises in mir singt mir das Lied von der Liebe. Bist es du meine Seele? Ich hör dir jetzt zu. Das tut mir so gut.

Ich nehm mich mir jetzt selbst zu Herzen.

Bedaure nicht länger die längst vergangenen Schmerzen. Behutsam mit meiner eigenen Verletzlichkeit mach ich mich auf in eine neue Zeit.

Es gibt keine Fehler, – es entfaltet sich nur das Leben. Manchmal wird es wunderbar sein, manchmal voll Frust. Manchmal verlieb ich mich und manchmal ertrink ich im Verlust.

Manchmal flieg ich ganz hoch und manchmal bin ich ganz klein. Doch niemals wieder fühl ich mich allein.

3G-2G-1G hier kommst du nicht rein. Womit auch immer man glaubt, mich zu kriegen, es ist mein starker Glaube an das Gute, die Liebe, die Schöpfung, an Gott und dieser Glaube wird sie alle besiegen.

Ich hab mich entschieden für Freiheit und Frieden. Kein Raum mehr im Kopf für Angst und Verzweiflung für Ohnmacht und Wut. Ich mach mich jetzt offen im Herzen und erheb mich mit hohem Mut.

Foto: Adobe Stock

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3G oder die organisierte Diskriminierung

3G oder die organisierte Diskriminierung

WICHTIG: Es mag sein, dass du dich während des Lesens dieses Artikels persönlich angegriffen fühlst. Ich versichere dir, nichts liegt mir ferner. Sollte es so sein, dann würde ich mich so sehr freuen, wenn du meine Worte zunächst ganz liest. Und dann wünsche ich mir für dich, dass du bereit bist, einmal genau hinzuschauen, warum dich das auf diese Weise berührt.

Ich schwinge mich hier weder zu einer Moralapostelin auf, noch zu einer selbst ernannten Faktencheckerin.

Aber ich habe etwas zu sagen. Ich teile hier also meine Meinung mit dir und mein Wunsch ist es, dass ich dich auf diese Weise anrege, dir deine Eigene zu bilden.

Es geht nicht um recht haben oder Besserwissen.

Es geht um uns als Menschen. Mitfühlend. Liebend. Fürsorgend.

Dies ist kein Beitrag, der die Trennung der Menschen fördern oder weiter anheizen soll, sondern einen offenen Diskurs eröffnen und dein Herz erreichen möchte.

Wir haben so viel eigene Kraft und sind sehr machtvoll. Niemand ist ausgeliefert oder machtlos, das sollten wir nicht vergessen. Besser noch, wir sollten einander immer wieder daran erinnern.

3G oder die organisierte Diskriminierung

Fall ich mal mit der Tür ins Haus.

Ich kann es nicht nachvollziehen, dass so viele Menschen bereit sind, bei dieser menschenverachtenden organisierten Diskriminierung mitzumachen.

Klar verstehe ich jeden Menschen, der sich nach einem ‘normalen’ Leben sehnt. Die jungen Leute, die danach lechzen zu feiern, am ‘öffentlichen Leben’ teilnehmen zu können. Aber zu welchem Preis? Und was wird als normales Leben definiert? Spontane Unternehmungen sind ja praktisch nicht mehr möglich.

Was ist mit all denen, die hinter der Black Lives Matter Initiative gestanden haben und stehen? Was ist mit all denen, die sich für LBGTQ einsetzen? Dafür, dass alle Menschen gleiche Rechte haben sollen? Was ist mit all denen, die zumindest in den sozialen Netzwerken lautstark damit hausieren gehen, dass sie für gleiche Rechte einstehen?

Wo sind all diese Menschen jetzt, wenn es hier mit dieser verfassungswidrigen 3G- (2G, 1G) Regel um Ausgrenzung und Diskriminierung vom Feinsten geht?
Denken all diese Menschen gar nicht so weit?

Wahre Geschichten

Letztens hat mir eine (ohne G) Mutter eines 20-jährigen Sohnes erzählt, dass sich dieser jetzt impfen lassen will, weil er sonst nirgendwo dabei sein kann und er keine Lust mehr hat, ständig am Abend alleine zu Hause zu sitzen. Er fragte sie, was ihr lieber wäre? Dass er sich jeden Abend die Rübe mit Alkohol betäuben würde oder mit einem Piks wieder am Leben teilnehmen könnte? Denn in den meistens Clubs gilt freiwillig die 2G-Regel. Wohlgemerkt FREIWILLIG, denn dazu ist niemand der Betreiber verpflichtet.

Darauf hat sie ihm nichts antworten können und mich hat es bei dieser Schilderung innerlich zerrissen. Ich fühle und verstehe ihre Ohnmacht so sehr.

Mir schreiben einige junge Frauen, die, weil sie für ihr  Selbstbestimmungsrecht  über  die  körperliche  Unversehrtheit (Art. 2 Abs. 2  Satz 1  i.V.m. 1 Abs. 1  GG  beziehungsweise  Art. 2  Abs. 1 i.V.m. 1 Abs. 1 GG)  und ihr Recht auf allgemeine  Handlungsfreiheit (Art.  2  Abs.  1  GG) einstehen, überlegen müssen ihr Studium auf ungewisse Zeit zu pausieren, weil sie sich die kostenpflichtigen Tests nicht leisten können, die eingefordert werden um das Recht auf Bildung in Anspruch zu nehmen. Und es gibt noch viel mehr von diesen wahren Geschichten.

Das will man uns dann tatsächlich noch als Freiheit und freie Wahlmöglichkeit verkaufen?

Ist das wirklich in Ordnung?

Ist es okay, Menschen so sehr in die Ecke zu drängen, auszugrenzen, an den Pranger zu stellen? Unter Druck zu setzen? Anzugreifen? Heiligt hier wirklich der Zweck die Mittel? Und welchem Zweck soll das dienlich sein? Worum geht es wirklich?

Es geht mir hier nicht um die Impfung an sich. Viele Informationen sind öffentlich zugänglich, wenn auch sicher nicht vollständig. Und Wissen ist eine Holschuld und jeder kann sich informieren, wenn er das will. Dafür muss man zwar leider sehr viel suchen, aber wie heißt es so schön, wer suchet, der findet. Schließlich geht es um deinen eigenen Körper und da darf man sich wohl umfassend von verschiedenen Seiten informieren, um dann eine eigene und freie Entscheidung treffen zu können. Eine, die respektiert wird.

Wer sich piksen lassen will, der soll das tun. Wer sich dadurch schützen will, schützt sich, und wer sich nicht impfen lassen will, nimmt die Risiken in Kauf, die er durch die Impfung (angeblich) vermeiden könnte. Ich respektiere jede Entscheidung.

Es sollte nur jeder frei seine eigene Entscheidung treffen können. Aber was bitte ist daran noch frei, wenn der Druck so groß ist und sich Menschen einer öffentlichen Hetze ausgesetzt sehen, wenn sie anders denken?

Wo sind wir da nur angekommen?

Anstatt einander zu achten und zu respektieren, sich miteinander an den Tisch zu setzen und zuzuhören, wird lapidar eingefordert, sich doch einfach piksen zu lassen und dann bist du wieder dabei. Und wobei bin ich dann? Im Club derjenigen, die ohne zu hinterfragen bereit sind, andere auszugrenzen? Die in diesem Punkt die Diskriminierung ihrer Freunde, Familienmitglieder und allen Menschen in Kauf nehmen?

Das ist doch nicht bloß ein Piks, sondern macht definitiv etwas mit meinem Körper. Bitte vergiss nicht, dass es sich noch immer bei allen Impfstoffen um nur bedingt zugelassene Mittel handelt. Es ist wohl eher eine groß angelegte Studie und deren Nebenwirkungen werden noch immer fleißig ermittelt.

Auf der Webseite der Europäischen Datenbank gemeldeter Verdachtsfälle von Arzneimittelnebenwirkungen kannst du dir selbst ein Bild machen. Hier findest du alle gemeldeten Fälle gut aufbereitet. Wohlgemerkt nur die Gemeldeten! Aber schau selbst.

Können wir uns an dieser Stelle zumindest darauf einigen, dass das mit Gesundheit gar nichts mehr zu tun hat? Ich behaupte sogar, das hatte es nie und zu keiner Zeit. Aber das ist ein anderes Thema.

Den Zustand gesund scheint es jedenfalls nicht mehr zu geben. Fast so, als hätte man das Adjektiv ‘gesund’ aus dem Wörterbuch gestrichen. Heute kannst du nicht mehr einfach gesund sein.

Verordnete Diskriminierung

Und keiner fragt nach?

Im Gegenteil. Man scheint sich hier in neuen Gruppen zusammenzufinden und sich stark fühlen, so fällt das Ausgrenzen nicht mehr ganz so schwer. Machen ja alle. Und kennen auch alle. Jeder hat doch schon mal am eigenen Leib Ausgrenzung in Form von Mobbing und Diskriminierung erfahren und jeder hat auch schon mal mitgemacht. Scheint also normal zu sein. Ich nehme mich davon nicht aus.

Und letztendlich sieht dann jeder nur noch seinen eigenen Vorteil und verliert seinen Mitmenschen, Freund, Partner, Geliebten aus den Augen. Verliert das Gefühl für den anderen und hat auch kein Gefühl für sich selbst, denn sonst wäre das, was hier geschieht, definitiv nicht möglich.

Würden wir zusammenstehen, ob geimpft oder ungeimpft, gäbe es das nicht. Einen anderen ausgrenzen ist das Gegenteil von Nächstenliebe und Teil des Spiels mit unserer Schuld.

Ich kann da nicht mitmachen

Ich kann das nicht unterstützen und meine Augen vor diesem widerlichen Treiben verschließen. Das wäre Verrat an mir selbst und an meinem Nächsten. An allem, wofür ich stehe und woran ich glaube. Ich muss nicht einer Meinung mit dir sein, um dir liebevoll begegnen zu können.

Jeder hat seine Gründe. Wenn diese jedoch dazu führen, dass ein anderer erniedrigt wird. Herabgesetzt. Entwürdigt. Ausgegrenzt. Weggemobbt. Dann kann ich nicht so tun, als wäre das okay oder gäbe es diesen Aspekt gar nicht.

Aus genau diesem Grund hatte ich mich entschieden, am vergangenen Sonntag nicht an der Taufe meines Neffen teilzunehmen. 3G in der Kirche und dem Restaurant, das konnte und kann ich nicht unterstützen.

Glaube mir, diese Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen. Ich liebe meinen Bruder. Aber wo sollte ich da für mich eine Grenze setzen? Wäre ein einmaliges Augenzuunddurch okay? Für mich nicht, denn Diskriminierung bleibt Diskriminierung und lässt sich mit gar nichts rechtfertigen. Aus dem gleichen Grund gehe ich nirgendwo hin, wo diese Regelung umgesetzt wird.

Mein Bruder hat das respektiert, wenngleich er auch wahrscheinlich meine Meinung diesbezüglich nicht so wirklich teilt. Das ist es dann, was ich respektieren muss und auch tue. Auch wenn mir das manchmal schwerfällt, denn da meldet sich nur allzu gerne der Teil in mir, der gerne recht haben möchte. Doch zum einen geht es nicht darum, wer recht hat und zum anderen dürfen wir immer alle anderer Meinung sein.

Er meinte, er kenne meine Einstellung und das sei eine logische Konsequenz, die zwar bedauerlich sei, aber zu respektieren. Meine Erklärung wollte er nicht hören.

Aber auch das ist okay

Und glaub mir zuerst hatte ich geschnauft und war enttäuscht und fühlte mich gekränkt. Abgelehnt. Darin hatte ich mich dann einige Stunden gesuhlt, eine Nacht drüber geschlafen und habe dann erkennen können, dass es mein Ego war, welches sich in mir breitgemacht hatte. So konnte ich diese doofen Gedanken und Gefühle loslassen und mit Liebe darauf schauen.

Nach der Taufe hatte er mir dann eine Nachricht geschickt, sie seien jetzt wieder zu Hause und ich könne gerne kommen. Das war ein liebevoll gemeintes Angebot und ich habe es dankbar angenommen. Wir mussten also auch nicht mehr darüber diskutieren.

Diesen Umgang miteinander haben wir in den letzten 19 Monaten der Krise lernen dürfen. Das war nicht immer leicht. Für niemanden. Es ist auch noch immer holprig und oft mit gemischten Gefühlen verbunden. Mit Angst, Wut, dem Ich-weiß-es-besser-Gedanken, Ablehnung und vielen mehr, aber wir sind bereit, daran zu wachsen und zu lernen. Das alleine zählt.

Wegschauen befreit dich nicht von Verantwortung

Du glaubst, du hast keinen Einfluss auf das, was geschieht? Ist dies dein Gedanke? Machst du deswegen mit?

Bitte verzeih, das ist keine Anklage. Die meisten Menschen, mit denen ich bislang über die Diskriminierung in dieser Situation gesprochen habe, hatten noch nie zuvor mit dieser Sichtweise darauf geschaut. Umso wichtiger, dass wir einander zumindest zuhören und ohne erhobenen Zeigefinger miteinander reden.

Glaube mir, wenn du bereit bist, alles zu tolerieren, gibst du dein Einverständnis für die Missstände und unterstützt diese. Ob nun bewusst oder unbewusst. Das Ergebnis ist dasselbe. Es wird sich gar nichts ändern und dieser Kelch wird auch nicht an dir vorübergehen oder die Krise durch Zuschauen und stillem Mitmachen beenden.

Wenn du durch dein Nichttun oder stilles Erdulden so tust, als wärst du nur die Zuschauerin am Straßenrand, die vielleicht beschämt wegschaut, weil eine Andere Unrecht erfährt, dann ist das weder Solidarität noch Nächstenliebe.

Wenn ich schön mitmache, dann wird das irgendwann vorbei sein. Irgendwann hört das auf. Ganz sicher.

Ganz sicher?

Ist es nicht wohl eher so, dass wir im Leben nicht immer das bekommen, was wir uns wünschen. Wie oft geschehen Dinge in unserem Leben, die wir uns ganz sicher nicht (zumindest nicht bewusst) herbeigesehnt haben.

Aber lass mich dir sagen, wir bekommen immer das, was wir tolerieren.

Und deine aktuelle Realität spiegelt genau das wieder, was du gerade tolerierst. Da wir eine Gemeinschaft, eine Menschheitsfamilie sind, gilt Gleiches auch hier.

Unsere Realität spiegelt genau das wieder, was wir als Gemeinschaft gerade tolerieren.

Die wirklich gute Nachricht:

Wir können das gemeinsam verändern. Wir sind nicht klein oder machtlos. Wir müssen nicht länger zuschauen, wegschauen oder den Kopf in den Sand stecken.

Ich weiß, es braucht viel Mut, sich nicht verbiegen zu lassen und zu sich zu stehen. Und ich weiß, du bist mutig!

Wir sind Teil dieser Erde und voneinander

Ich weiß, dass viele erwarten, dass das Leben wieder „normal“ wird. Es gab nie ein NORMAL! Es gab Schatten, Schleier und Täuschungen.

Lass uns aufhören, an dass zu klammern, was war.

Wir alle könnten Wunder verpassen, weil wir uns an die Vergangenheit klammern.

Lass los. Deine Gewohnheiten, deine dich selbst erniedrigenden Gedanken, deine Kontrollsucht, deine Komfortzone und lerne dir selbst zu vertrauen. Wende dich an Gott. Das Universum. Die Engel. Die geistige Welt. Den Urgrund von allem. Mutter-Vater-Gott. Das Göttliche.

Wähle aus, womit du etwas anfangen kannst und dann gehe nicht nur einen Schritt auf dich selbst zu, sondern auch auf deinen Nächsten. Bitte um Mut. Bitte darum, dass das Band des Vertrauens gestärkt werden möge. Wer bittet, dem wird gegeben. Tue es mit reinem Herzen und es wird dich stärken!

Sei bereit den Zustand der Angst zu verlassen.

Höre auf den Teil in dir, der weiß, dass es so viel mehr gibt als das, was man uns hier glauben machen will.

Ich bin an deiner Seite und das werde ich immer sein, wenn du nur willst. Glaube mir, wir sind viele. Reichen wir einander die Hand mit der Bereitschaft, voneinander zu lernen. Aneinander zu wachsen.

Ich danke dir von Herzen, dass du jetzt gerade hier bist und dir die Zeit genommen hast, diesen Artikel zu lesen. Es gibt ganz sicher noch viel zu sagen, aber nimm dies als Anstoß mit einer anderen, erweiterten Sichtweise auf die Dinge zu schauen.

Vielleicht magst du diesen Beitrag auch gerne teilen. Nur zu.

Ganz viel Liebe für dich.

Foto: Adobe Stock

PS Wenn du wissen willst, worauf ich mich beziehe wenn ich von verfassungswidrigen 3G- (2G, 1G) Regeln spreche.

Freiheitseinschränkungen für Ungeimpfte Die Verfassungswidrigkeit des indirekten COVID-19-Impfzwangs

Rechtsgutachten vorgelegt von Professor Dr. Dietrich Murswiek im Auftrag der Initiative freie Impfentscheidung e.V. 4. Oktober 2021 

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Das Spiel mit unserer Schuld oder die dreidimensionale Funktionsmatrix

Das Spiel mit unserer Schuld oder die dreidimensionale Funktionsmatrix

Das Spiel mit unserer Schuld. Es ist ein mieses Spiel und wir befinden uns mittendrin. Sie spielen mit deiner und mit meiner Schuld. Nur das die Geschütze, die jetzt gerade aufgefahren werden, noch heftiger sind. Vielleicht aber auch nur sichtbarer.

Sie wollen uns treffen. Mitten ins Mark. Mitten in unser Herz und unser Sein erschüttern. Uns spalten. Voneinander trennen. Uns klein halten und gefügig machen.

Viel zu lange haben wir in diesem Spiel mitgespielt. Unbewusst uns unserer Selbst nicht bewusst. Viel zu lange schon glauben wir an unsere Schuld. Und viel zu lange schon lassen wir uns dadurch manipulieren.

Lass uns heute beginnen und damit Schluss machen und lass mich eines schon einmal vorab klar und deutlich aussprechen.

Von Nächstenliebe und Solidarität

Zwang und Druck auf Menschen auszuüben und dies als Solidarität oder Nächstenliebe zu bezeichnen ist widerlich!

Von Nächstenliebe zu sprechen, wenn du einem anderen deinen Willen aufzwingen willst, ist absurd.

Von Nächstenliebe zu sprechen, wenn du den Willen deines Nächsten brechen willst, ist absurd.

Von Nächstenliebe zu sprechen, wenn du deinen Nächsten nicht respektierst, ehrst und achtest, ist absurd.

Von Nächstenliebe zu sprechen, obwohl du dich selbst nicht fühlen kannst, dir selbst keine Liebe entgegenbringen kannst, es keine Verbindung zu deinem Herzen gibt, hat mit Liebe nichts zu tun.

Nichts mit Liebe zu dir selbst, nichts mit Liebe im wahrhaftigen Sinn und erst recht nichts mit Liebe zu deinem Nächsten.

Diese Art der Nächstenliebe, so wie sie uns hier und heute präsentiert wird, nenne ich eine Lüge.

Eine Lüge, die sich diese Menschen selbst auftischen müssen, damit sie ihr niederträchtiges Verhalten aushalten können.

Es ist nicht mehr als eine weitere Maske, um sich selbst zu verstecken. Dafür den Deckmantel der Nächstenliebe zu benutzen, bedeutet die Liebe zu verraten.

Wenn du keine Liebe für dich selbst aufbringen kannst, was ist es dann, wenn du sagst, dass du anderen in Liebe begegnest?

Solidarität ist Gemeinschaft und ein unbedingtes Zusammenhalten, auch wenn sich dadurch kein persönlicher Vorteil ergibt und nicht Ausgrenzung so wie diese von einigen vorangetrieben wird.

Ich erlebe in diesen Zeiten so viele Menschen in Wut und Traurigkeit. Mutlosigkeit, Hoffnungslosigkeit und Selbstaufgabe. Der Drill, die Erziehung in Familie und Bildungsstätten ist so weit vorangeschritten, dass wir fast vollständig vergessen haben, wer wir wirklich sind. Die Matrix scheint real und fordert ihren Tribut. Individualität ist nicht gefragt, eigenes Denken hinderlich und Verantwortung wird auf andere geschoben. Fein raushalten und mitschwimmen.

Aber es geht auch anders

Denn auf der anderen Seite von Wut und Traurigkeit sind Klarheit und Kraft und jetzt drängt die Zeit, dass wir in unsere Kraft kommen.

Das Spiel mit unserer Schuld - kindofbeauty

Das größte Gefängnis ist in unserem Kopf, fernab von unserer herzbasierten Intelligenz. Das größte Gefängnis, in dem wir leben ist die Angst vor dem, was andere Leute über uns denken und die Konsequenz daraus.

Was wird mir als Resultat all dessen, was ich tue, passieren? Werde ich abgelehnt? Nicht mehr geliebt? Ausgegrenzt?

Wenn du bereit bist zu erkennen, dass es keinen Unterschied macht, was du tust, weil die anderen ohnehin denken werden, was sie wollen und es immer wieder so auslegen, wie es für sie am besten passt. In ihr Bild von dir passt und somit in ihre Wahrheit und in ihren Mangel von Liebe.

Wenn du also bereit bist zu erkennen, dass es für die anderen keinen Unterschied macht, wenn sie in ihren eigenen Vorurteilen feststecken, dann trau dich jetzt zu erkennen, dass es keine Rolle spielt, was andere über dich denken und das du dieses Gefängnis verlassen kannst und darfst. Es ist nur in deinem Kopf.

Trau dich zu erkennen, dass du sehr wohl einen Unterschied machen kannst.

Für dich. Und letztendlich dann doch für alle, weil du eine andere Energie ins Feld gibst. Denn es braucht Mut. Mut, eigenständig zu denken. Dinge zu hinterfragen und von allen Seiten zu beleuchten. Mut nach der Sinnhaftigkeit zu forschen und vor allem Mut, Eigenverantwortung zu übernehmen und diese dann auch zu leben. Mut sich von den aufoktroyierten Schuldgefühlen loszusagen.

Alles was getan wurde und wird, ist das Ergebnis von einer Handvoll Leuten, die jahrzehntelang ein großes Narrativ aufgebaut haben, in dem klar festgelegt ist, was richtig und was falsch ist.

Diese Tatsache macht es für mich verständlich, dass es so einfach ist, so viele Menschen zu kontrollieren. Alles, was SIE tun mussten und müssen, ist die Norm der Gesellschaft zu definieren, was als richtig und falsch angesehen wird. Moralisch und unmoralisch. Gut und Böse. Gesund und wahnsinnig. Möglich und unmöglich. Und die Menschen dann in der Angst halten.

Die dreidimensionale Funktionsmatrix

So hat man für uns eine dreidimensionale Funktionsmatrix erbaut. Wenn du dein Leben innerhalb dieser Struktur der Wahrnehmung lebst und somit angepasst an das, was dir vorgegeben wird zu denken und zu sagen, dann wird man dich weitestgehend in Ruhe lassen, weil du als normal eingestuft wirst. Dann bist du “solidarisch” und handelst aus “Nächstenliebe”. Und so hat man zwei sehr schöne Tugenden ihrer wahren Identität beraubt, ebenso wie man es mit dir und mir versucht zu tun.

Damit das nicht so auffällt, darfst du dich heute auch gerne an der LBGTQ Bewegung beteiligen, die sich dafür einsetzt, dass alle Menschen gleichbehandelt werden. Dumm nur, dass du dafür innerhalb deiner von ihnen vorgefertigten Matrix sein musst und bestenfalls für das Narrativ auch dein eigenes Denken, deine Eigenverantwortung und letztendlich deine eigene Identität aufgeben solltest.

Bitte verstehe mich nicht falsch. Wir alle sind Menschen und haben es verdient, als solche auch gleichbehandelt zu werden. Das ist unser Geburtsrecht!

Einzig das Ziel und das Motiv dieser aktuell so gehypten Bewegung stelle ich infrage.

Mir ist auch bewusst, dass du, wenn du dich daran beteiligst, dass aus einer liebevollen Motivation heraus tust. Aus Mitgefühl und mit einem guten Ziel, weil du davon ausgehst, dass du etwas wirklich Gutes unterstützt und das ist gut und richtig so. Ich glaube jedoch, dass es als ein feines Ablenkungsmanöver getarnt ist, um uns auf dieser Ebene ein gutes Gefühl zu bereiten.

Wie gesagt, ich stelle das Motiv und das Ziel derjenigen infrage, die aktuell dafür sorgen, dass dies in aller Munde ist. Denn ich glaube nicht, dass es IHNEN um Liebe, Menschlichkeit, Gemeinschaft, Gleichbehandlung oder Ähnliches geht. Um Individualität und Freiheit im Denken ganz sicher nicht. Wenn das so wäre, warum ändert sich dann kaum etwas in den Bereichen, wo es wirklich relevant ist?

Reicht es aus zu glauben, man hätte seine moralische Pflicht getan und ist auf die Straße gegangen, aber in der Welt ändert sich tatsächlich nicht so viel? Und was änderst du ganz persönlich in deinem Handeln und Denken?

Diskriminierung

Diskriminierung von Frauen ist weit verbreitet und äußert sich in mangelnder Bildung, Zwangsheiraten, Genitalverstümmelung oder anderen Grausamkeiten. Die Welt ist weit entfernt von Gleichberechtigung, obwohl sie das Grundrecht eines jeden Menschen ist. (…)

Das alles sind schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen, die in einem patriarchalen Verständnis von Männlichkeit und Weiblichkeit wurzeln. Solange dieses Weltbild weiterbesteht, kann es keine friedlichen Gesellschaften geben, die auf Gleichberechtigung, gegenseitiger Anerkennung und Respekt beruhen.*

* Quelle: Brot für die Welt

Warum ist man dann nicht in der Lage Frieden zu etablieren? Warum werden noch immer Kriege geführt? Warum bekämpfst du deinen Nächsten? Redest schlecht hinter seinem Rücken? Grenzt aus und diskriminierst?

Wie kann es sein, dass noch heute weltweit alle zehn Sekunden ein Kind unter fünf Jahren durch Mangelernährung stirbt? Und insgesamt sind schätzungsweise 149,2 Millionen Kinder chronisch unterernährt oder ausgezehrt sind?*

Und hier berichte ich nur über die Kinder dieser Welt. Wie viele Jahrzehnte wird schon nach Afrika gespendet und dennoch hat sich nichts oder kaum wahrnehmbar etwas verbessert? Gibt es überhaupt ein Interesse daran, den Hunger zu besiegen? Und wären wir als Menschheit nicht längst in der Lage dazu?

*Quelle: Welthungerhilfe 

Die erweiterte Trennung

Wie kann es sein, dass wir in diesen Zeiten eine neue erweiterte Trennung erleben, in der Geimpfte gegen Ungeimpfte gegeneinander aufgebracht und ausgespielt werden?

Ich möchte mich mit dir unterhalten, auch wenn wir nicht einer Meinung sind. Auch müssen du und ich unsere Meinung nicht verteidigen, denn wir sind nicht in Gefahr.

Noch müssen wir uns verbiegen, verleugnen oder verraten. Wir können gemeinsam sein. Du und ich und der Rest der Welt.  Einander in Liebe und mit liebevollem Respekt begegnen. Uns nicht ausgrenzen, weil wir anders aussehen oder denken. Weil du geimpft bist und ich nicht.

Warum ist es möglich, dass Menschen an einer BLM-Demo oder LBGTQ-Demo teilnehmen, aber ihren Nächsten, der anders denkt, ausgrenzen? Dass hier Familien entzweien? Freundschaften einem Kriegsschauplatz ähnlichen Terrain anmuten?

Kann es an diesem so gut und so lange aufgebauten Narrativ liegen, dass die Norm der Gesellschaft definiert? Denn sobald du aus dieser dreidimensionalen Funktionsmatrix heraustrittst und deine Einzigartigkeit mit deinem Denken und Handeln zum Ausdruck bringst, wirst du von allen Mitschwimmern dieser Matrix angegriffen. Das sind die wahren Gefängniswärter, die diejenigen angreifen, die aus der Struktur heraustreten wollen. Dafür muss sich keiner derjenigen, die dies so vorangetrieben und gestaltet haben, selbst die Hände schmutzig machen. Das erledigen wir brav untereinander.

Das Gefängnis im Kopf

Du brauchst dich nicht einmal ganz aus der Matrix bewegen, sondern dich nur an ihrem Rand befinden und dir weht ein harter Wind entgegen. Indem diese Norm erschaffen und etabliert wurde, hat man es erreicht, dass sich eine Armee von Menschen gebildet hat, die bereit ist, ihr eigenes Funktionsgefängnis zu verteidigen. Ohne dieses zu hinterfragen und in einem einwandfreien Funktionsmodus für den Erhalt dieser Struktur gegen jeden zu kämpfen, der sich nicht konform verhält.

Wir fragen uns aber nicht, wer sind diese Lenker und Erbauer der Matrix oder was wird der Leiter der Weltbank denken, die wahren Führer der Großkonzerne, die Politiker oder der Religionsführer?

Wir haben all das so gut adaptiert, dass wir uns fragen, was wird meine Mutter von mir denken. Meine Freundin, mein Freund, die Nachbarn und Arbeitskollegen? Und so machen wir es zu unserem ganz persönlichen Gefängnis.

Wir empfinden Schuld, wenn wir nicht geliebt werden und da wir uns selbst nicht lieben, ist dieses Schuldgefühl fast dauerhaft präsent. Hier nährt das eine das andere.

Das Spiel mit unserer Schuld

Ich habe begonnen, dieses Spiel vor einiger Zeit zu verlassen. Zunächst war da das Erkennen, dass es um Schuld geht und um meinen ureigenen Mangel an Liebe. Mir einzugestehen, dass es dies ist, war ein weiterer Schritt. Dann ging es um das Loslassen meiner alten eingefahrenen Denkmuster, Gewohnheiten, Minderwertigkeitsgefühlen und all der mich selbst erniedrigenden Glaubenssätze. Und glaub mir, ich bin noch mitten drin und das ist selten ein Gefühl von himmelhochjauchzend.

fühle es - kind of beauty

Ich kann dir sagen, ein tiefer und dichter Dschungel.

Klar macht das zunächst Angst, wenn man beginnt sich Fragen zu stellen. Das ist unbequem und zerrt einen förmlich aus der so geliebten Komfortzone heraus.

Ich hatte auch zunächst Angst und dann Wut und dann Traurigkeit und Weltschmerz.

Klar bin ich auch gerne in meiner kleinen Blase und bescheinige mir innerhalb dieser gerne, dass es mir doch gut geht. Aber reicht das?

 

Reicht es wegzuschauen und in Kauf zu nehmen, dass all dieses Leid hier um mich herum zwar existiert, aber ich weit genug davon weg bin? 

Reicht es zu versuchen, sich selbst davon zu überzeugen, dass man als Einzelne eh nichts ändern kann? Und stimmt das überhaupt?

Ich bin frei von Schuld

Ich bin frei von Schuld, ist mein neues Mantra geworden. Nicht um mich freizusprechen von jeglicher Verantwortung, sondern um genau das zu tun: Verantwortung übernehmen.

Mir selbst mit Liebe begegnen zu können. Mich immer wieder zu fragen: Wer bin ich?

Mein Herz offen zu halten. Immer. Und glaube mir, das ist anstrengend und erfordert mich immer wieder selbst anzuschauen, zu beobachten und dennoch sanft mit mir zu sein. Die Peitsche mit der ich mich immer und immer wieder selbst gestraft habe, kann ich nun immer öfter weglassen. Denn ich bin frei von Schuld.

Ich bin mutig und habe meine Chance zu wachsen darin erkannt.

Sei auch du mutig und erkenne deine Chance zu wachsen. Über dich selbst hinauszuwachsen und der Mensch zu werden, der du wahrhaftig bist.

Du bist so unendlich viel mehr als das, was man dir zugesteht zu sein. Du bist so unendlich viel mehr als das, was du von dir selbst glaubst, dass du es seist.

Erlaube dir Dankbarkeit zu fühlen für alles, was dich bis jetzt auf deinem Weg herausgefordert hat. Für alles, was du erleiden musstest, das man dir angetan hat. Das du dir selbst angetan hast.

Halte dein Herz offen. Komm in deine Kraft. Erkenne die Liebe in dir und halte sie hoch. Steh für dich ein und gestehe das auch allen anderen zu.

Lass uns gemeinsam weiter wachsen und uns in der Liebe erkennen und vereinen.

Gemeinsam sind wir stärker als jedes Narrativ. Stärker als jede dreidimensionale Funktionsmatrix.

Ich bin hier und reiche dir meine Hand.

In Liebe

Michaela

Foto: ©Tinnakorn

Der Newsletter für jede Frau, die in einer Welt, in der es besser scheint, zu funktionieren als zu fühlen, bereit ist, sich auf ihren Weg zu machen. Über 1.000 einzigartige, wundervolle Frauen sind schon dabei. Komm doch dazu, ich freue mich auf dich!

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Ich bin wütend

Ich bin wütend

Ich bin wütend. Ich empfinde Wut und finde es gar nicht so leicht mir das einzugestehen, denn schließlich will ich mich selbst gar nicht als wütende Frau sehen. Und fühlen will ich das schon gar nicht. Wut ist negativ behaftet und ich bin auf gar keinen Fall negativ, also nicht wütend. Lüge ich mich einmal mehr selbst an, denn das hab ich drauf.

Nun ist das mit der Wut so, wie mit allen anderen Dingen auch: Verbietest du sie dir, dann verhält sie sich wie ein kleiner Schwelbrand. Den nimmt man auch nicht auf den ersten Blick wahr und bis man ihn sieht, hat er schon viel Schaden angerichtet.

Du willst wissen, warum oder worauf ich wütend bin?

Mich nervt diese unsägliche Krise so dermaßen. Und bevor du jetzt gleich in meine Wut miteinsteigst, hol dir eine Tasse Tee oder Kaffee, atme tief durch und versuche nicht gleich deine eigenen Gedanken toben zu lassen, sondern lies, höre zu, lausche und lass sein.

Ich will dich nicht aufwiegeln, nicht manipulieren und es geht auch nicht um die Sache als solche, sondern um das, was sie mit mir macht – und vielleicht auch mit dir.

Ich werde hier also mit dir nicht über das Virus, die Maßnahmen und ob das alles gerechtfertigt ist, oder nicht, sprechen. Auch stelle ich hier ganz sicher keine Vermutungen darüber an oder spekuliere laut, wo das wohl hinführen soll. Ich werde und will für niemanden Partei ergreifen, aber habe natürlich eine Meinung dazu. Jetzt will ich erst mal zu mir und meinen eigenen Gefühlen stehen, das ist für den Moment Herausforderung genug.

Ich bemühe mich auch, keine W-Frage zu stellen. Es wird auch keine repräsentativen Schuldigen geben. Aber meine Wut will gesehen, gefühlt und ausgesprochen werden, möchte sich Gehör verschaffen, wenn du also Lust hast, mit mir gemeinsam auf meine Wut zu schauen, dann viel Freude beim Weiterlesen. Ich meine, immerhin schauen wir uns ja auch alle diese Millionen Serien an und tauchen nur allzu bereitwillig in das Drama Anderer ein. Heute also in meins.

Meine aktuelle Wut-Liste (die Kurz-Version)

Ich bin wütend, wenn ich all die Menschen mit ihren Masken sehe. Und die Schilder auf den Straßen: Hier beginnt die Maskenpflicht.

Es macht mich wütend, wenn ich Lock-Down, Mega Lock-Down, Lock-Down light, Social-Distancing, Impfungen, Zwangs-Impfungen, Keine-Zwangs-Impfungen, Maskenpflicht, Ausgangssperre, mutiertes Virus, Beherbergungsverbot, Betretungsverbot, Distanzunterricht, Kita-Notversorgung, Kollateralschaden (das sind wahrscheinlich noch nicht alle Worte, die mich rasend machen) höre.

Ganz besonders, wenn in diesem Zusammenhang von Nächstenliebe gesprochen wird.

Es macht mich traurig und wütend, wenn ich Eltern auf den Spielplätzen mit Masken sehe. Wenn ich kleine Kinder mit Masken sehe, könnte ich heulen vor Wut. Dann möchte ich sie alle schütteln, die Erwachsenen, und die Kinder in den Arm nehmen, ihnen über den Kopf streicheln und sagen, dass alles gut wird.

Es macht mich unendlich traurig und wütend, wenn ich die vielen Alten leiden, Geschäftsleute pleite gehen sehe und vor allem, wenn ich all das fühle. Und ich fühle diese kollektive Angst, Aggression, Wut, Verzweiflung und Ohnmacht. Diese Energien kosten mich so wahnsinnig viel Kraft und vielleicht kennst du das, weil du selbst so sehr feinfühlig und hochsensibel bist.

Die Lügen der Politiker machen mich wütend und das ganze Getue und Gelaber. Diese Angstmacherei, ganz gleich von welcher Seite man dieses Thema angehen will. Die Hetzerei. Das Denunzieren. Die Trennung.

Ich hab echt gedacht, ich sei cool.

Hätte das im Griff. Es würde mich nicht beeinflussen. Ich hab dem Thema Wut doch schließlich 16 Seiten in meinem Buch gewidmet, bin also die Chef-Trainerin der Wut im Bauch. (Er-)Kenne sie.

 

Selbstliebe - kind of beauty

Und als so coole Frau kann ich selbstredend auch mit ihr umgehen. Hey, hab ich schon erwähnt, dass ich keine Nachrichten, null Komma gar keine Mainstreammedien und auch die anderen sogenannten alternativen Medien mehr konsumiere? Keine Telegram-Gruppe mehr. Kein TV. Selbst Radio höre ich schon seit 5 Wochen nicht mehr.

Nun habe ich festgestellt, meine Wut ist noch da. Okay, vorher habe ich behauptet, ich hätte keine Wut in mir. Ja das mit dem selbst Belügen klappt gut. Ist auch entspannter so. Tut nicht so weh. Macht das Leben leichter – auch so eine Lüge – denn das tut es nicht.

Was mir auch klar geworden ist, ich muss gar nichts Mediales konsumieren, es reicht, wenn ich mit Menschen bin oder Menschen beobachte. Denn dieses leidige Thema ist Nummer 1 aller Gesprächsthemen.

Und jetzt will ich nicht mehr

Und das, obwohl ich weiß, dass verdrängen, wegdrücken oder weglächeln weder hilft noch funktioniert. Das ist wie ein Bumerang, der kommt auch immer wieder zurück.

Dennoch: Ich will davon nichts mehr hören. Nicht mehr darüber diskutieren, denn es hinterlässt immer etwas in mir. Das sehe oder fühle ich nicht immer auf den ersten Blick, aber wenn ich ehrlich bin mit mir und auch zu dir hier, dann macht es sehr wohl etwas mit mir.

Ich nehme nämlich die Gedanken aus den Gesprächen mit in mein gemütliches Zuhause in meinem Köpfchen. Und wie Gedanken so sind, teilen sie sich, vermehren sich, drehen sich im Kreis. Spekulieren, behaupten, erfinden sich neu, um sich dann selbst zu bestätigen.

Ganz gerade heraus gesagt: Es macht mir Angst! Ja, ich weiß. So coole Frauen wie ich haben keine Ängste, die stehen nämlich total über den Dingen. Lässig, weise und lächelnd.

ich bin wütend - kindofbeauty

Hätte ich nur nicht entschieden mit der Lügerei aufzuhören, wie leicht könnte es sein. Denn diese scheinheilige Welt liebt die Lügen und ihre Lügner.

Da wäre dann auch gleich noch etwas, das mich wütend macht:

Ich will alle diese Lügen in dieser sch… scheinheiligen Welt nicht mehr hören. Auch meine eigenen nicht, denn davon gibt es noch so einige zu entlarven und aufzudecken.

Damit bin ich noch nicht fertig. Klar, meine Gefühle darüber machen mich auch wütend.

Wut – ein Aspekt der Angst

Es gibt Momente, da hab ich Angst vor der Zerstörung. Angst vor der Trennung. Fühle mich in einigen Augenblicken total alleine und empfinde das nicht als Gnade, wie sonst, sondern als Last.

Da sehe und fühle ich die Menschheit und komme damit nicht klar. Ich habe Angst, dass alles so bleiben oder noch schlimmer werden könnte. Diese Angst macht mich wütend.

Und auch wenn ich weiß, dass das nicht passieren wird, weil ich an das Leben selbst glaube, weil ich an die Schöpfung glaube und in Gott vertraue, so scheint mein Glaube und mein Vertrauen in diesen Momenten nicht stark genug.

Es ist die Angst als Gegenspieler der Liebe, die in einem ständigen Kampf um meine Aufmerksamkeit meine Gedanken besitzen will. Dafür ist ihr jedes Mittel recht und ich bin oft nicht achtsam genug und meinen Gewohnheiten im Denken und Tun verfallen.

Packe ich es also an und erlaube mir zu fühlen. Mich zu fühlen. Die Wut zu fühlen. Die Angst, die sich dahinter verbergen will, zu fühlen. Deswegen bin ich kein schlechter und auch kein schwacher Mensch, sondern eine echt richtig hammer mutige Frau. Und ich traue mich, diese Wut vor dir und mir auszusprechen.

Wut muss nicht immer negativ sein.

So biete ich mich der Wut nicht als Opfer, sondern als Freundin an. Du willst gesehen werden, Wut? Okay, dann zeig dich. Ich gehe nicht in den Widerstand und halte dich fest, sondern ich erkenne dich als einen Teil von mir an, denn nur so kann ich dich loslassen.

Aber nun sammle ich erst einmal Kraft und Energie und halte mich an das, was die Natur macht: Ich mache Pause. Gehe in den Winterschlaf. Erlaube mir zu ruhen und gönne mir Stille, um in der Stille die Wut in Ruhe anschauen, fühlen und gehen lassen zu können. Aber auch alle anderen Gefühle, die auftauchen. Halte mit nichts mehr zurück und lasse alles ans Licht kommen. Ich lasse meinen Geist wie klares Wasser fließen und mach mich weiter auf den Weg in meine Kraft.

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Deine Michaela

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Durch harte Zeiten gehen

Durch harte Zeiten gehen

Ich weiß, dass du durch harte Zeiten gehst und ich bitte dich hab Geduld. Hab Vertrauen. Hab Hoffnung. Denn alles wird gut.

Du wirst die Stärke und Kraft in dir entdecken, nach der du schon so lange suchst. Du wirst Heilung finden und dein Band der Liebe und des Vertrauens wird so stark sein, wie du es nie für möglich gehalten hast.

Es ist ein Flüstern aus dem Universum, ein Ruf von deinen Engeln und geistigen Führern. Sie lassen dich wissen, dass sie über dich wachen. Es ist für dich gesorgt. Sie alle stehen dir bei. Und siehst du sie auch nicht und fühlst du sie auch noch nicht, sie sind da. Schon immer. Seit Anbeginn der Zeit. Zweifle nicht daran.

Ich weiß, dass du durch harte Zeiten gehst, denn ich fühle dich. Es ist diese alle einlullende kollektive Angst mit ihren vielen Gesichtern, die sich in unsere Gedanken geschlichen hat. Sie ist Meister der Tarnung und der Trennung.

Mag sie uns auch mächtig erscheinen, so ist es doch nur die Liebe, die allmächtig ist. Denn die Liebe ist von Gott. ER ist Liebe und wir sind in IHM und ER ist in uns. So sind wir alle eins und alle sind wir Liebe und haben es nur vergessen.

Führt dich dein Weg jetzt auch durch harte Zeiten, die Guten sind schon da und warten auf dich. Aus dir heraus wirst du den Weg nach Hause finden. Er ist für dich bereitet. Du musst dich nur daran erinnern.

 

Du bist auf dem Weg

kraftvolles Ich - kindofbeauty

Komm nach Hause zu dir. Erschaffe ein Zuhause in deinem Herzen. Eine neue Welt. Eine größere Welt. Einen Ort des Friedens, der Liebe, des Soseins und der Gemeinschaft. Lass deine Seele wie eine Quelle singen. Stärke das Band zu deiner inneren Weisheit.

Glaube! Fühle! Sei geduldig! Halte das Vertrauen in deinem Herzen und in deinem Geist. Tauche ein in die Stille des unendlichen Seins. Fließe mit dem Fluss des Lebens. Halte nichts mehr zurück. Bitte die heilige Mutter um ihre Weisheit. Öffne dich für ihre Liebe und lass sie dich mit ihrer warmen, weichen und weiblichen Energie füllen.

Lass deine Seele zu dem Klang des Universums tanzen. Schließe deine Augen und folge den magischen Klängen der Unendlichkeit des Universums. Lass sie dich weiter und weiter tragen und durch ihr Spiel der Farben und Töne Pirouetten drehen und schwerelos eintauchen in eine neue Dimension.

Lass deinen Körper einen sicheren Hafen sein. Fühle dich in deinem Körper und fühle deinen Körper in dir. Tue, was sich gut für dich anfühlt. Frei von Konventionen. Frei von äußeren Zwängen. Vertraue deinem Körper, nähre deinen Körper, sei gut zu deinem Körper, denn er ist das Zuhause für deinen Geist und deine Seele. In dieser Einheit von Körper, Geist und Seele bist du hier. Lebe diese Einheit. Vertraue dieser Einheit und verbinde dich in dieser Einheit mit Vater Kosmos und Mutter Erde.

 

Fühle diese Einheit

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Ruhe in dieser Einheit und ruhe in deinem Fühlen. Spüre mit allen Sinnen. Gib dich dem Fluss des Lebens hin. Lass deinen Körper wie frisches Wasser sein, deinen Geist wie klares Wasser fließen und deine Seele wie eine Quelle singen.

Öffne den Käfig, der deinen Verstand umgibt und lass ihn frei.

Schenke ihm neue Flügel und lass ihn fliegen. Über alle Vorstellungskraft hinaus in neue Gefilde der Liebe, des Vertrauens und des Friedens.

Schließe deine Augen und fühle in dein Herz. Mach diesen Raum weit. Spüre die Energie und den absoluten Lebenswillen und die Hingabe seines Schlages. Fühle die Liebe, die aus deinem Herzen strömt und lass sie jede Zelle deines Körpers erfüllen.

Du bist Liebe und du warst immer Liebe. Aus ihr wirst du deine Kraft schöpfen. Aus ihr wirst du dein heiliges Band der Liebe wachsen lassen.

Durch harte Zeiten gehen

Alles was es dafür braucht ist deine Erinnerung an die Quelle deines Seins. Schließe deine Augen und fühle in dein Herz. Lass deinen Geist in der Stille deines Atems wie klares Wasser fließen und verbinde dich mit dem göttlichen Funken in dir.

Hier wirst du deine Kraft schöpfen,
hier wirst du dein göttliches Licht sehen.

Alles was es braucht ist ein Moment des Atems
und die Stille des Geistes, um dich an die Wahrheit zu erinnern –

An das, was du bist und immer gewesen bist:
eine göttliche Schöpfung des Universums.

 

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Schmerz, ich habe keine Angst mehr vor dir!

Schmerz, ich habe keine Angst mehr vor dir!

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Schmerz, ich habe keine Angst mehr vor dir!

Wir sind viele und baden alle im gleichen Schmerz und es scheint ein ewiger Wettlauf zu sein.

Ein langer Weg durch einen Hauch von Glück und Liebe, der Sehnsucht nach innerem Frieden und Freiheit und dem immer wiederkehrenden Schmerz und Leid.

Denn irgendwie scheint der Mensch ja noch immer nicht gelernt zu haben. Wir halten fest und können nicht loslassen. In wunderschönen Momenten wünschen wir uns, dass diese ewig dauern mögen, was nichts anderes als ein Ausdruck der Angst vor Verlust ist und unseren Mangel zeigt. In den doofen Zeiten suchen wir Schuldige und baden im Selbstmitleid. In beiden Fällen bitten wir das Leid, bei uns zu bleiben, denn es ist die Angst, die uns treibt und nicht die Liebe.

Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen

Anders gesagt: Die guten Erinnerungen hinter Schloss und Riegel, gut eingesperrt und aufgespart, ins Fotoalbum eingeklebt und im Herzen hinter dicken Mauern versteckt. Rausgeholt werden sie nur, wenn die Seele ordentlich brennt (vor Schmerz versteht sich), weil sie den Schmerz dann etwas erträglicher machen und dir Hoffnung auf bessere Zeiten geben. Vielleicht sind diese guten Erinnerungen auch eine schöne Gelegenheit, dir den Schmerz schön zu reden, den du wieder und wieder fühlst?

Die schlechten Erinnerungen jedenfalls, die kommen ins Köpfchen. Und zwar immer abrufbereit. Verbrüdert mit ihrem Kumpel der Angst und einer Menge niederträchtiger Gedanken. Vorzugsweise gegen dich selbst gerichtet, denn so sind sie am effektivsten.

Das ist die perfekte Grundlage für die klassische Vermeidungstaktik: Vermeide Schmerz und Leid und komm mit möglichst wenig Schrammen, blutenden Wunden und Narben auf der Seele durchs Leben.

Ein bisschen Glück könnte man sich ja auch kaufen. Neue Handtasche, neue Schuhe, neue Klamotten, neue Deko, neuer Lippenstift. Das kennen wir doch alle, ist so ein bisschen wie Versöhnungssex. Eine perfide Art und Weise sich selbst zu hintergehen. Nicht hinschauen. Ablenken.

Oder ist es eher mit dem vorgetäuschten Orgasmus vergleichbar? Nach dem Motto: so tun als ob hilft zumindest kurzfristig. Mit Nachhaltigkeit haben wir als Menschen ja ohnehin so unsere Schwierigkeiten, denn da wird auch oft nur laut geplappert und wenig umgesetzt. Gekauft wird dann am Ende doch das, was der Kopf gerade begehrt. Es ist der Kopf, der selbstsüchtig einfordert, nicht teilen kann und ständig neue Bestätigung braucht.

Deine Seele braucht so wenig

Narben auf deiner Seele

Deine Seele braucht so wenig, weil sie die reine Liebe ist. Und diese wahrhaftige Liebe ist in sich vollständig. Sie braucht nichts von außen. Daraus lässt sich schließen, dass du in dir vollständig bist, wenn du in der Liebe bist. Dumm nur, dass wir sie nicht fühlen können und deswegen glauben, wir müssten sie außerhalb von uns finden.

Du willst also geliebt werden, weil sich das einfach besser anfühlt. So schön heimelig, warm, verstanden, gut aufgehoben und sicher. Oh ja, die Sicherheit, die ist dir schon sehr wichtig und weil du auch die nicht in dir selbst fühlen kannst, suchst du sie ebenfalls außerhalb.

Wenn du aber immer nur in anderen suchst, was du selbst nicht zu fühlen vermagst, erhöhst du damit ausschließlich die Bereitschaft zu leiden. Denn für dich einstehen kannst du dann nicht, es könnte ja anderen nicht gefallen. Und gefällt es anderen nicht, besteht die Gefahr, dass du sicher geglaubtes Terrain verlässt und sie dich nicht mehr lieben.

Also willst du geliebt werden, weil du dir davon erhoffst, dass du dich dann endlich selber lieben kannst?!

Nur funktioniert das so leider nicht

Solange du alles daran setzt, dass andere dich toll finden und dich lieben, wirst du immer bereit sein, dich zu verbiegen. Ich bin sicher, dass du deine Erfahrungen damit schon gemacht hast und du jetzt hier bist, weil es eben nicht funktioniert. Es mehrt einzig deinen Schmerz.

Es ist dieser eine Schmerz mit all seinen vielen Gesichtern. Es scheint, als seien es viele verschiedene Schmerzen, aber auch er trägt nur unterschiedliche Masken. Manchmal kommt er gerissen daher, hinterhältig, schleichend, still und leise, und ein anderes Mal kommt er laut, schreit uns an. Immer aber nimmt er sich von uns, was er will.

Unsere Freude, unseren Lebenswillen, unsere Fähigkeit zur Empathie, unsere Zuversicht und er begräbt die Hoffnung unter seinem massiven Körper. Es ist der Schmerz, der versucht, sich unseres Glaubens zu ermächtigen. Er will das heilige und heilende Lied der Liebe in uns zum Schweigen bringen und unsere Seele beginnt zu weinen. Die weinende Seele ignorieren wir dann solange, bis sie den Körper bittet, sich zu melden. Und auch diesem körperlichen Schmerz hören wir nicht zu, sondern versuchen ihn mit Pillen zu betäuben.

Der Schmerz verlangt unsere Kapitulation und er nutzt die Angst als mächtige Verbündete. Und die Angst schafft es mühelos uns zu trennen. Von uns selbst. Sind wir dann erst einmal von unserem Selbst getrennt, abgeschnitten vom Fühlen und Glauben, dann schließt das auch die Trennung von anderen mit ein. Denn die Angst und der Schmerz isolieren uns und schneiden uns von der heiligen Quelle ab, dem göttlichen Funken, der in jedem von uns ist.

In der Angst werden Menschen bösartig

Die Angst als Gegenspieler zur Liebe ist eine mächtige Krake, die überall ihre Spuren in dir hinterlässt, wenn sie einmal von dir Besitz ergriffen hat. Ihre Verbündeten sind die Feigheit, der Neid, die Wut, der Hass, die Aggression, die Niederträchtigkeit, die Lüge, die Ausgrenzung und viele mehr.

In der Angst beginnt der Mensch, um sich zu treten. Wen er dabei trifft, scheint egal zu sein. Denn der Schmerz fordert Opfer, er zwingt dir das Gefühl auf, dass du dich verteidigen musst. Haben wir nicht gelernt, dass Angriff die beste Verteidigung ist? Also schlägst du zu. Mit deinen Worten und Taten. Betrunken und benommen von deinem eigenen Schmerz auf der Suche nach Heilung. Aber Auge um Auge und Zahn um Zahn klappt nicht. Denn Angriff fordert die Verteidigung deines Gegenübers heraus.

Vergebung wäre die richtige Antwort, aber das lehrt man uns nicht. Für die Vergebung müssen wir uns selbst entscheiden, ebenso wie für die Liebe und für Gott. Gott ist Liebe und Er hält uns nicht fest, sondern schenkt uns den Raum, uns frei zu entscheiden. Und das immer wieder. Die Liebe fordert keine Opfer. Gott fordert keine Opfer, das wollen uns Organisationen glauben machen, die nur Vorteile von deiner Opferbereitschaft haben. Funktioniert ja in den von Menschen gemachten Religionen auch sehr gut.

Vollkommene Liebe fordert nichts.

Sie ist.

kleinmachen - kindofbeauty

 

 

„Vollkommene Liebe vertreibt die Furcht.
Wenn Furcht existiert, dann ist keine vollkommene Liebe da.

ABER

Nur die vollkommene Liebe existiert.
Wenn Furcht da ist, erzeugt sie einen Zustand, der nicht existiert.”

Aus dem Buch Ein Kurs im Wundern*

 

Es gibt sie, die Liebe, die uns alle verbindet

Sie ist da und hast du sie auch noch so tief in dir vergraben. Du musst dich nicht auf die Suche nach dem Warum machen. Warum habe ich die Liebe vergraben? Warum habe ich so viel Angst? Wieso ist mein Schmerz so groß?

Die Frage nach dem Warum ist die Frage, die die Angst wählt, damit sie nicht aufgedeckt wird. Denn du wirst mit dieser Frage niemals eine dich erfüllende Antwort bekommen. Sie wird immer nur neue Fragen aufwerfen und dir einzig dabei helfen, dich im Kreis zu drehen.

Sind es nicht all die vielen Enttäuschungen, die du bis hierhin erfahren hast, die dich immer wieder den gleichen Schmerz fühlen lassen? Und sind es nicht immer wieder die Erinnerungen an all die Wunden, die dir zugefügt wurden und die Narben auf deiner Seele hinterlassen haben, die dich zurückschrecken lassen?

Weil sie noch keine Heilung erfahren haben? Weil du dich mit dem Warum beschäftigst und so eine Art Opferrolle einnimmst? Natürlich willst du das nicht sehen, denn das würde bedeuten, dass du loslassen müsstest von alten Glaubenssätzen und Denkmustern. Dass du dich öffnen müsstest. Dein Herz öffnen. Dich nicht länger vor dir selbst verstecken.

für dich einstehen steht dir gut - kindofbeauty

Ich bitte dich, schenke dir diesen Raum

Zieh dich zurück vom Lärm der Welt. Verlasse die Opferrolle. Gehe nach innen und mach dich auf die Suche nach dem Licht in dir. Dort wohnt die Liebe, dort singt sie ihre Lieder und dort bringt sie Heilung. Mag dieses Licht der Liebe auch noch so klein sein, du wirst es finden und es in ein Feuer der Liebe wandeln können. Die Liebe bringt den Mut mit. Und so wirst du dem Schmerz ins Gesicht schauen können und ihn als das erkennen, was er ist.

Ein aus der Angst entstandenes Wesen, welches durch deine Liebe und Hingabe Heilung erfährt und sich auflösen kann. Es liegt in deiner Hand.

Ich habe mich meinem Schmerz gestellt und das waren und sind meine Worte an ihn. Mögen sie dir helfen, eigene Worte zu finden, die du an deinen Schmerz richten willst.

Schmerz.

Ich habe keine Angst mehr vor dir.

Dieses Mal lege ich mich ganz bewusst in dich hinein. Ich lasse mich nicht mehr von dir überrollen. Ich schaue dir ins Antlitz.

Nicht mehr flüchten.

Kein Angriff mehr.

Nicht mehr anpassen.

Ich nehme dieses Gefühl auf und beobachte mich dabei. Eine Art Rollentausch, wenn du so willst.

Du kannst mich nicht mehr verletzen. Denn ich habe längst vergeben.

Ich lasse dich mich fühlen und ich bin bereit, dich zu fühlen. Ich bin nicht schwach, weil ich dich fühle und ich bin ganz sicher nicht stark, wenn ich dich verdränge.

Ich fühle, weil ich bin.

Und ich bin so gerne.

Weglaufen muss ich nicht mehr, denn ich stehe! Ich weiß, dass du da bist, aber ich habe keine Angst mehr vor dir. Deine hässliche Fratze hast du verloren, weil ich begonnen habe, die Liebe zu wählen.

Beinahe habe ich das vergessen. Beinahe hättest du siegen können. Als ich mich aufgeben wollte. Mich in Arbeit ertränkt. Gefühle erstickt. Dich, Schmerz, verdrängen wollte.

Ich habe keine Angst mehr vor dir.
Kannst du mich fühlen? Meine Wunden. Die Narben.

Meine Liebe. Meine Herzenswärme. All meine Lebenslust.

Ich fühle dich. Schmerz. Deine Trauer. Dein Leid. Deine Angst.

Und ich wiege dich in meinen Tränen. Ich lasse dich los und schenke dir Heilung. Ich habe keine Angst mehr vor dir, Schmerz.

Ich habe dir vergeben, wie ich auch mir vergeben habe und wie ich all die Menschen um Vergebung gebeten habe, die ich in meiner Angst und mit dir an meiner Seite verletzt habe.

Nun, ich habe mich für die Liebe entschieden und kreuzt du auch nochmal meinen Weg, so will ich dich anschauen, dich erneut in meinen Tränen wiegen und dich in Liebe entlassen.

Schmerz, ich habe keine Angst mehr vor dir!

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