Warum wir heute zu oft einsam und zu selten allein sind – Alleinsein macht stark

Alleinsein macht stark! Ich weiß nicht, wie es dir mit dieser Aussage geht, aber ich konnte mir das viele Jahre lang nicht vorstellen. Hatte ich doch genau davor Angst. Ich möchte es einmal so beschreiben: Ich war in den 20 Jahren meiner Ehe so oft so einsam, obwohl ich nicht alleine war, dass es mich körperlich und seelisch geschmerzt hat. Da lag der Gedanke – wie einsam würde ich mich wohl fühlen, wenn ich tatsächlich alleine wäre? – so nahe, dass das meine Angst nur noch angefeuert hat. Lieber also aufrechterhalten, was sich nicht gut anfühlt (da weiß man wenigstens, was man hat), als eine klare Entscheidung zu treffen, von der man nicht weiß, wo sie einen hinführt. Meine Einsamkeit ist der Sehnsucht nach Liebe entsprungen. Danach gesehen und gefühlt zu werden, als die, die ich bin. Das Übel lag dabei wohl eher darin, dass ich genau das selbst nicht konnte. Mich sehen und fühlen. Ich habe nicht den Mut gehabt, mich klar zu positionieren und blieb meine eigene Gefangene im Funktionsmodus.

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Lerne dich selbst zu fühlen

Lerne dich selbst zu fühlen mit allem, was da ist. Mit allem, was du bist. Und du bist wundervoll! Du brauchst keine Angst davor zu haben. Hab keine Angst vor dir selbst. Du bist gut. Damit wir in das Fühlen kommen, brauchen wir Zeit für uns selbst. Bevor du jetzt Panik bekommst, weil sich in dir schon wieder der Gedanke breitmacht, dass du so viel zu tun hast, lass dir von mir sagen: Du hast alle Zeit der Welt, wenn du auf dein Herz hörst. Und dein Herz will gehört werden. Hast du schon einmal darüber nachgedacht, dass es kein Herz auf dieser Welt gibt, welches an Krebs erkrankt ist. Die Liebe heilt alles.So mächtig ist die Liebe und sie ist auch in dir. In deinem Herzen.

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Schluss mit Liebeskummer – mach dich auf den Weg und lerne dich lieben

Schluss mit Liebeskummer – leichter gesagt als getan, ich weiß. Denn der Kummer um die Liebe erwischt uns in allen Lebenslagen, jedem Alter und er schlägt uns oftmals erst einmal k.o. Und weil so viel Gefühl im Spiel ist, so viel Verletzung, so viel (gemeinsame) Vergangenheit, fühlt es sich an, wie eine tiefe Ohnmacht oder ein Albtraum, aus dem man gerne erwachen möchte. Dabei spielt es meiner Meinung nach keine Rolle, ob du verlassen hast oder verlassen wurdest, wenn der Kummer da ist, dann leidest du.

In einer Trennung gibt es keine Sieger und Verlierer, ich werde also auch in diesem Artikel keine Bewertungen über das Leid treffen. Es ist unsere allzu schnelle Bereitschaft, ein Urteil zu fällen, über richtig und falsch zu entscheiden und sich so über andere Menschen zu erheben, die uns festhält in allem Leid und uns nur tiefer darin eingräbt. Wenn du also eher auf der Suche nach Bestätigung und Anerkennung für deinen Liebeskummer bist, dann solltest du jetzt nicht weiterlesen. Was nicht bedeutet, dass ich dich in deinem Kummer nicht fühlen kann. Ich habe mich nach 20 Jahren Ehe von meinem Mann getrennt und ich hatte schrecklichen Liebeskummer, obwohl ich es war, die gegangen ist.

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Wenn der Kummer in die Liebe einzieht

Ich war bis zu der Scheidung im vergangenen Jahr, 23 Jahre verheiratet und habe so ziemlich alle Gefühle und Phasen einer Liebe erlebt. Von der Liebe, der Hingabe, dem Kummer und der Trauer. Ängste, Wut, Ohmacht, die Sorge darum verlieren zu können und ich habe mich oftmals klein gemacht. Ich habe lange festgehalten, ausgehalten und die Augen zu gemacht. Gedanken weggewischt, Gefühle nicht zugelassen und mich selbst in meine Schranken verwiesen.

Wenn wir ganz ehrlich zu uns sind, dann zieht der Kummer in die Liebe ein und baut sich sein Nest, lange bevor es zu einer endgültigen Trennung kommt. Wenn der Kummer in die Liebe einzieht, dann wollen wir das meistens nicht wirklich wahr haben. Wir übersehen oder überhören die häufig recht eindeutigen Anzeichen dafür. Da haben wir uns unsere kleine Welt so schön gemacht, gemütlich darin Platz genommen und träumen ohne Anfang und ohne Ende.

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Selbstliebe beginnt mit deinem Ja zu dir selbst

Selbstliebe, ein schönes Wort, dessen Bedeutung uns zwar irgendwie klar zu sein scheint und dennoch tun wir uns so schwer damit. Selbstliebe beginnt mit einem klaren, bedingungslosen Ja zu uns selbst. Es ist das Annehmen und Akzeptieren von dem, was ist. Es ist ein ehrlicher Blick in den Spiegel und das Loslösen von der Suche nach der Erlösung irgendwo da draußen. Liebe ohne Wenn und Aber. Ja, du bist fähig zu lieben. Die wichtigste Person in deinem Leben klammerst du jedoch meistens aus: dich selbst. Du fühlst dich nicht wertvoll. Du fühlst dich klein, machtlos und ausgeliefert. Du kritisierst dich ständig. Du bewertest dein Verhalten. Du bewertest deinen Körper. Setze diese komische Brille ab, mit der du dich selber betrachtest.

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Wie du aufhören kannst, dich ständig mit anderen zu vergleichen

Sich nicht mit anderen vergleichen ist für die meisten eine ziemlich aussichtslose Geschichte. Wir haben verlernt uns so zu sehen, wie wir sind und ganz ehrlich meistens wissen wir nicht einmal, wer wir wirklich sind. Und stattdessen beginnen wir mit einer Mängelliste. Schön reduziert auf Äußerlichkeiten und nur einem Zwecke dienlich: sich klein zu fühlen. Hallo Mister Minderwert.

Wir sind eher geneigt unsere Makel oder Fehler zu betrachten, statt uns zu feiern. Schließlich bietet sich uns so wahrgenommen ein super Grund, uns selbst so richtig fertigzumachen und uns fertigmachen zu lassen. Superschlaue Ratschläge, wie: „Vergleich dich doch nicht ständig mit anderen.“ „Du musst dich nur selbst genug lieben.“ sind da wenig hilfreich. Denn dieser Vergleichsmarathon läuft in einem Vollautomatikprogramm in unserem Hirn ab und mit Gewohnheiten brechen oder sie loszulassen, scheint nicht wirklich leicht. Wir sind so sehr trainiert darauf massenkompatibel zu sein, dass oft der Mut fehlt, anders zu sein.

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Unter dem Teppich laufen ist dunkel: Die Geschichte vom Sichtbarwerden

Die Geschichte vom Sichtbarwerden ist auch Teil meiner eigenen Geschichte. Schauen wir uns einmal die vielen guten Verstecke an, die wir im Laufe unseres Lebens für uns entdeckt haben. Damit meine ich die vielen unterschiedlichen Rollen, die wir ach so bereitwillig annehmen und immer weiter perfektionieren. Bis, ja bis wir uns selbst darin völlig verlieren.

„Du musst was aus dir machen“, hören wir immer wieder, bis wir uns das dann auch selber sagen. Eine Anleitung dazu, wie das geht „etwas aus sich machen“ und vor allem was, die gibt man uns in der Regel nicht mit auf den Weg.

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Hinter dem Selbstzweifel wartet die Freiheit – also mach den ersten Schritt

Das Klagelied der immer wiederkehrenden Enttäuschungen und Selbstzweifel können wir wahrscheinlich alle singen. Kaum hast du deine Wunden geleckt und erlaubst dir wieder damit zu beginnen erneut zu vertrauen, wartet auch schon die nächste Enttäuschung auf dich. Kopf einziehen und ab ins Schneckenhaus. Erst mal eine Runde weinen, traurig sein und den Schmerz fühlen. Da machen wir es uns so richtig kuschelig. Und wenn wir ganz ehrlich sind, dann nehmen wir erst einmal ein ausgiebiges Bad in dem grässlichen Gefühl, nicht gut genug zu sein und es nicht wert zu sein geliebt zu werden. Warum sonst sollte es immer wieder passieren?

Ich möchte dir an dieser Stelle schon einmal sagen, dass es völlig okay ist, wenn du so fühlst. Denn manchmal schenkt uns das Leben ordentlich ein. Und wenn dir das Leben die graue Brille aufsetzt, dann schmeiß sie nicht einfach weg. Schau genau hin und dann schau, was sich dahinter verbirgt. Lass es uns doch einmal gemeinsam versuchen.

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Verliebt, verlobt, verlassen – wenn die Liebe weg ist und du dich auch selbst nicht mehr fühlst

Wenn die Liebe weg ist

Mit einer Trennung ist nicht nur die Liebe sondern auch die Selbstliebe weg. Der Trennung voraus gehen meistens viele Verletzungen auf beiden Seiten. Es wurden Dinge getan und gesagt, die Wunden hinterlassen haben. Aus manchen Wunden werden tiefe Krater in denen sich das Wundwasser sammelt. Dicke Tränen der Verzweiflung sammeln sich in diesem Becken und es scheint, als würde es niemals aufhören. Du wirst Meisterin im Wundenlecken, Kopfeinziehen, im Einstecken und ja, auch im Austeilen. Denn Angriff scheint dann irgendwann die beste Verteidigung zu sein.

Das alles geschieht nicht von heute auf morgen, es ist eher wie ein Krebsgeschwür, welches sich langsam aber sicher seinen Weg bahnt. Dieses Geschwür erinnert sich dann auch wie von selbst gerne an alte Wunden und während es in dir wütet, reißt es gleich die alten Wunden wieder auf. Du fühlst dich ohnmächtig ausgeliefert und siehst plötzlich Feinde in der Liebe.

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Schließe Frieden mit dir und sag der Dramaqueen „Goodbye“

Schmeiß die Peitsche weg und schließe Frieden mit der Dramaqueen in dir, die ständig alles kommentiert, bewertet, dich korrigieren will und dich auf Fehler hinzuweisen versucht. Die Dramaqueen hat für alles einen Schuldigen, zur Not bist du es eben selbst. Ich weiß nicht ob, und wie oft du Bekanntschaft mit deiner Dramaqueen machst, es ist auf jeden Fall an der Zeit, dass du Frieden mit ihr schließt. Nichts denken, nicht bewerten, nicht die Schuld irgendwo suchen ist gar nicht so leicht. Da wirst du mir sicher zustimmen. Egal was wir tun, unsere Denkmaschine läuft nicht nur mit, sondern oft genug auch im Alleingang und im Vollautomatikmodus. Wir sind nicht unsere Geschichten, unsere Dramen oder unsere Fehler. Wir sind Liebe.

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Von der Angst nicht gut genug zu sein – und wie du sie loswirst

Leise, still und heimlich kommt sie um die Ecke geschlichen, die Angst nicht gut genug zu sein. Ehrlich gesagt nicht wirklich leise, denn in meinem Kopf hämmerte sie lange Jahre schon ziemlich laut. Manche Ängste haben mich angebrüllt, andere fühlte ich einfach nur irgendwo in meinem Körper. Mein Herzchen begann zu rasen oder es überfiel mich eine gehörige Portion Wut, über meine eigene Unzulänglichkeit und es fühlte sich an, wie ein Feuer, das mal groß mal klein, meinem Verstand ordentlich einheizte.

Denn manchmal, wenn du für einen kurzen Moment glaubst, alles ist gut, dann überkommt sie dich mit voller Wucht, die Angst nicht gut genug zu sein.

Wir können jetzt wahrscheinlich alle in dieses Lied mit einstimmen, denn ich glaube, dieses Lied von der Angst nicht gut genug zu sein, kennt fast jeder. Und wenn wir uns schon in diesem Gesang verbunden fühlen, dann lass uns doch auch nach einem gemeinsamen Weg suchen, dieses Lied in ein Lied der Freude und der Liebe zu verwandeln.

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Wenn der Schmerz so groß ist, dass du glaubst, es nicht mehr aushalten zu können

Wenn der Schmerz so groß ist

Ich halte es nicht mehr aus! Es ist nicht dieser eine Schmerz, es ist dieses eine von unzähligen Malen, welches das Fass zum Überlaufen bringt. Und plötzlich stehst du da und magst nicht mehr. Es sind nicht einmal mehr genug Tränen da, um sie zu vergießen. Leer. Leer geweint und leer gewütet. Dein ganzes schönes Haus aus selbst gebastelten Erwartungen und Enttäuschungen scheint in sich zusammenzufallen.

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Diese 3 Erwartungen sind der Killer (nicht nur für Beziehungen) – und wie du sie loslässt

Nicht erfüllte Erwartungen schmerzen. Sie pflastern fast täglich unseren Weg, lassen uns traurig, wütend oder hoffnungslos sein. Die nicht erfüllten Erwartungen füttern unseren Minderwert, wie ein Vogel sein Junges füttert. Das Futter wird direkt in den Schlund gestopft und für Nachschub ist immer ausreichend gesorgt. Mit den Erwartungen ist das genauso. Mit dem einen, kleinen, feinen Unterschied: wir stopfen sie uns selbst in den Hals. 

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Mein bester Feind: das perfekte Leben

Das perfekte Leben

Die Sonne strahlt in ihrer ganzen Pracht und Schönheit vom blauen Himmel auf mich herab. Ich leuchte, alles leuchtet. Ich tanze, wiege mich im Rhythmus der Musik. Und ich fühle mich so losgelöst von allem, so frei, so sicher und so geliebt. Ich bin glücklich, lache und bin erfüllt von einem tiefen inneren Frieden. Alles ist in Harmonie …

… bis ich wach werde, mir den Sand aus den Augen reibe und mir in diesem Moment sehr sicher bin, dass war ein schöner Traum, aber eben nur ein Traum. Denn der erste Blick aus dem Fenster verrät mir, Sonne: Fehlanzeige. Es leuchtet nur meine zauberhafte Lampe, die mit den süßen, grauen Federn, die so viel Leichtigkeit in mein Schlafzimmer bringt. Die bezaubernde Musik, deren Rhythmus ich mich in diesem Traum eben noch hingegeben habe, ertönt völlig hemmungslos und schrill aus dem Lautsprecher meines Handyweckers und weckt in mir eher den Gedanken, mich ganz schnell wieder in das Kissen zu vergraben und dahin zurückzugehen, wo es scheinbar vollkommen war. Zurück in den Traum. Denn, wenn es dort auf mich wartet, das perfekte Leben, dann gehe ich eben dorthin zurück und träume weiter.

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Glücklich sein, wie geht das? (nur einen Gedanken vom Glück entfernt)

Glücklich sein. Alle reden davon und keiner ist es. Die meisten Menschen verlieren sich auf der Suche nach dem Glück in ihren Gedanken,  eben genau darüber. Glauben wir der Hirnforschung, so haben wir etwa 60.000 Gedanken täglich. Wenn wir für jeden gedachten Gedanken einen Cent bekämen, dann wären wir alle stinkreich und dennoch weit entfernt vom Glücklichsein.

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Wie kann ich vertrauen, wenn ich immer wieder enttäuscht werde?

Wie kann ich vertrauen, wenn ich immer wieder enttäuscht werde? Vielleicht befindest du dich gerade an einem Punkt in deinem Leben, an dem du das Gefühl hast, du könntest niemandem vertrauen und auch dir selbst irgendwie nicht, weil alles, was du anpackst, schief zu gehen scheint. Immer, wenn du dein kleines Herzchen öffnest, weil du es noch einmal versuchen willst, dann lässt die Enttäuschung nicht lange auf sich warten. Und vielleicht hast du es satt und willst aus diesem Teufelskreislauf aussteigen.

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Sich verändern braucht Liebe und Mut – die ersten Schritte auf dem Weg zu dir selbst

Sich verändern macht Angst

Es gibt immer wieder Momente im Leben, in denen wir stehen bleiben und festhalten, weil wir nicht wissen, was uns erwartet. Wir stecken quasi in einer Sackgasse fest und merken es erst gar nicht. Wir ahnen, dass es so nicht weitergeht, aber wir können nicht darüber hinausblicken. Es gibt so viel Schmerz, vielleicht Wut und Verletztheit und sie machen uns blind und lahm.

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5 Minuten, die dein Leben verändern

Bist du auch innerlich leer?
Steckst auch du, wie so viele Menschen, fest im Getriebe der Zeit? Der Stress und Druck, den wir empfinden, durch unsere Familien, Jobs und Beziehungen, lässt uns oft genug glauben wir hätten keine Zeit. Keine Zeit uns um uns selbst zu kümmern und uns auf die Dinge zu konzentrieren, die wichtig für uns selbst sind. Das gibt uns das Gefühl, wir wären unvollständig oder leer und lässt das Leben häufig sinnlos erscheinen.

Wir hetzen von Termin zu Termin, rasen durch unser Leben, als hätten wir unzählige davon und das alles in dem festen Glauben, die Zeit sei das Maß aller Dinge. Dabei ist die Zeit doch nichts anderes als ein Korsett. Mit unserer viel zu vollgestopften To-do-Liste schnüren wir es gerne sehr eng. Gerade so, dass wir noch ein bisschen Luft zum Atmen haben, oder sagen wir besser zum Luftschnappen? Wann hast du das letzte Mal so richtig durchgeatmet? Und zwar nicht so: Puuuhhhhh, geschafft und jetzt weiter. Sondern so, dass du fühlst, wie dein Atem durch deinen Körper fließt, die Lunge füllt, und sich langsam, wie eine Welle, den Weg in deinen Bauch sucht, um dann ebenso leicht und fließend wieder aus dir herauszuströmen.

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