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Was dir wirklich hilft, wenn du traurig bist

Es braucht keinen Streit, um sich schlecht zu fühlen. Oft reicht ein kleiner Satz, ein Wort, eine Geste, die deinen Bauch grummeln lassen, schlechte Gedanken nähren und miese Gefühle produzieren. In einem Tempo und einer Masse, die selbst die beste Maschine am Fließband vor Neid erblassen lassen würde. Einwandfreie Scheiß-Gefühle, die mit absoluter Treffsicherheit dort einschlagen, wo sie dich am besten vernichten können. Mitten ins Herz.

Warum sie das können? Weil du dir über die Jahre einen schönen Gefühlscocktail gemixt hast. Immer brav geschluckt, dich nicht gewehrt hast, lieber gut funktioniert und brav Erwartungen erfüllt. Auf der Suche nach Liebe oder um das, was du als Liebe bezeichnest, festzuhalten, versuchst du es allen recht zu machen. Reißt dir beide Beine aus und kümmerst dich um jeden, der nicht bei drei auf den Bäumen ist.

Das Neinsagen verlernt, handelst du viel zu oft gegen deine eigene Wahrheit. Während du die Mauer um dein Herz weiter aufstockst. Nicht fühlen. Bloß nichts fühlen. Irgendwann hast du dann das Vertrauen in dich verloren. Vielleicht sogar in die Liebe, weil du glaubst, dass du es nicht wert bist. Du kannst dir nicht vorstellen, dass es für dich jemanden gibt, der dich so mag, wie du bist.

Du hast den langen Leidensweg gewählt. Nicht mehr mutig genug, für dich einzustehen.

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Ich will endlich wieder lieben

Du wirst keine Antworten bekommen von den Menschen, die dich nicht lieben. Nicht lieben können, weil sie dich nicht sehen, nicht fühlen, nicht sein lassen. Menschen, die sich selbst nicht fühlen können, weil auch ihre Wunden so groß sind, dass sie nicht den Mut haben einen Blick darauf zu werfen. Die, wie du, bestrebt sind, Schmerz zu vermeiden, weil sie nicht schon wieder verletzt werden wollen. Wenn du dich vergräbst in der Hoffnung auf bessere Zeiten. Jede noch so kleine Geste der ersehnten Liebe nutzt, um weiter auszuhalten, festzuhalten, durchzuhalten. Wenn du Liebe mit Schmerz verwechselst.

Du wirst keine Antworten bekommen, wenn du dich in anderen suchst. Wenn du deinen Wert mit dem verbindest und abhängig machst von dem, was andere in dir sehen. Wer du in den Augen anderer bist. Weil wir in einer Welt leben, die Selbstwert meistens damit gleichsetzt, was du hast, nicht wer du wirklich bist.

Du wirst keine Antworten bekommen von all den Ablenkungen, die dich betäuben und deinen kümmerlichen Rest Lebensgefühl aufsaugen. Dich gut funktionieren lassen, damit du am Abend erschöpft ins Bett fällst. In einen traumlosen Schlaf, der dich für einige Stunden vergessen lässt. Denn noch bevor du die Augen wieder aufschlägst, sind sie da. Die Gedanken, die Sorgen, die Zweifel, die Trauer, die Angst.

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Warum du aufhören solltest, es allen recht zu machen

Du wirst es nie allen recht machen
Du wirst nie gut genug für einen anderen sein, wenn er nicht die Fähigkeit, oder den Willen hat, dich zu lieben. So, wie du bist.

Selbst wenn du dein Bestes gibst, deine eigenen Wünsche immer wieder hinten anstellst, bis du dich gar nicht mehr fühlst. Auch wenn du dein Bestes gibst, für einen anderen da bist, wann immer er dich zu brauchen scheint. Und auch dann, wenn du dein Bestes gibst, die Erwartungen eines anderen zu erfüllen.

Denn nur das ist die Wahrheit:

Der Mensch, der dich wahrhaft liebt, stellt in seiner Liebe für dich keine Bedingungen. Auch in Momenten, in denen du nicht das leuchtende, strahlende Wesen bist. Wenn das Leben dir Herausforderungen und Schmerz schickt, du nicht weißt, wie es weitergehen soll, wird diese Liebe an deiner Seite sein. Und vertraue mir, wenn ich sage: Es gibt diesen Menschen, diese Liebe für dich!

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Die Angst, dich zu verlieren

Von der Angst getrieben, einen geliebten Menschen zu verlieren, machen wir alle Dinge, die uns selbst nicht guttun. Dabei überhören wir großzügig unsere eigene innere Stimme und mutieren zu einer Ich-mach-alles-für-dich-Frau. Nicht nur in einer Liebesbeziehung, sondern in jeglichen Beziehungen. Nur nicht für uns selbst. Ich glaube, ich weiß genau, wie du dich fühlst und was du brauchst. Ein neues Selbstwert-Mindset!

Als ich mit der Ich-mach-alles-für-dich-Frau Schluss gemacht habe, ging es mir erst gar nicht gut. Auch ich hatte Angst davor, Menschen zu verlieren. Ich hatte Sorge vor Ablehnung. Angst, nicht geliebt zu werden. Neinsagen war unbekanntes Gebiet. Ich kannte mich schon viel zu lange selbst nicht mehr. Ich hätte dir keine Antwort geben können auf die Frage nach meinen eigenen Bedürfnissen. Zumindest nicht, ohne mich zu rechtfertigen. Nicht nur vor anderen, sondern vor allem auch mir selbst gegenüber. Ich hab mir sogar selbst klarmachen können, dass die Bedürfnisse der anderen auch meine wären. Hey, ich mache das doch gerne. Vor lauter Verständnis für andere vergaß ich mich selbst.

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Willst du wirklich so sein, wie andere dich gerne hätten?

Willst du wirklich so sein, wie andere dich gerne hätten? Oder bist du bereit, der Welt zu zeigen, wie wundervoll du bist?

Stell dir vor, du würdest dich nicht mehr klein machen, um in das Leben der anderen zu passen. Du könntest deine ewigen Selbstzweifel in die Wüste schicken und dem Anpassungsmonster in dir den Krieg erklären. Ich weiß, dass da draußen eine Welt wartet, die uns sagt, was wir angeblich wirklich brauchen, um glücklich zu sein und geliebt zu werden. Wer aber behauptet, dass all jene, die nicht aufhören, uns etwas vorzugaukeln, recht haben?

Ständig sind wir umgeben von mehr oder weniger auffordernden Werbebotschaften, gut gemeinten Ratschlägen aus unserem Umfeld und den sogenannten gesellschaftlichen Idealen. Dem Mainstream. Hierbei ist die Aussage immer klar und gleichermaßen verlockend: Jeder wird dich lieben! Dein Kind, dein Partner/in, deine Freunde werden glücklich und stolz auf dich sein, wenn du tust, was sie von dir erwarten. Und das ist es doch, was wir wollen, oder? Wir wollen geliebt werden!

Die wichtigste Botschaft an dieser Stelle: Du bist gut so, wie du bist. Du bist genug!

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Die wundervolle Verwandlung einer Nicht-Nein-Sagerin

Die wundervolle Verwandlung von einer Nicht-Nein-Sagerin in eine Ich-steh-für-mich-ein-und-setze-smarte-Grenzen-Frau!

Oh ja, ganz schwieriges Thema, dieses Nein sagen und Grenzen setzen. Eins kann ich dir schon jetzt versprechen: Ich werde dir auch in diesem Artikel kein X für ein U vormachen, denn es hilft dir nicht, wenn ich dir einen Haufen Theorien um die Ohren haue. Mir ging es jedenfalls ziemlich lange so, dass ich auch auf lieb gemeinte Ratschläge mit einer heftigen inneren allergischen Reaktion zu kämpfen hatte. Nenne ich es hier einmal: Hohle-Phrasen-Kotzreiz.

Besonders dann, wenn die Person, von der ich diese leeren Worthülsen in meinen Ohren wahrnehmen musste, selbst das beste, schlechte Beispiel war. Gedacht hab ich dann oft: „Man, ich weiß es doch.” „Mach du es erst mal besser als ich und dann höre ich dir wieder zu.“

Ich wollte das nicht hören. Und auch nicht auf meine eigenen nicht perfekten Seiten schauen.

Sind wir doch mal ehrlich: Wissen tun wir ja so einiges, aber wir bringen es nicht fertig, das auch umzusetzen.

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Enttäuscht, verletzt und zack zurück ins Schneckenhaus

Enttäuscht, weil es mal wieder nicht so gelaufen ist, wie du es dir erhofft hast?

Verletzt, weil diese Enttäuschung dich mitten ins Herz getroffen hat? Einmal mehr?

Alte Wunden getriggert und einen unmittelbaren Befehl an die Mauerfrau in dir, noch eine fette Schicht Steinquader um dein Herz aufzuschichten. Damit dich bloß niemand mehr so treffen kann.

Ab ins Land der Unsichtbaren, Gesichtslosen und Herzverschlossenen. Weit weg von uns selbst und noch viel weiter von denjenigen, die scheinbar nichts Besseres zu tun haben, als uns immer wieder einen Dolch gut sicht- und fühlbar in unser Herz zu platzieren. Und dennoch kriechen wir immer wieder zu eben solchen Menschen zurück, um uns die nächste Erniedrigung abzuholen.

In der Zwischenzeit schwingen wir das Zepter über und gegen uns selbst. Bereit uns selbst zu bekämpfen. Wir sind noch immer nicht gut genug.

Warum scheinen wir Enttäuschungen zu suchen?

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Alle labern über Selbstliebe, wann aber fängst du damit an?

Wann traust du dich, dich zu fühlen? Wie oft hast du dich schon über Selbstliebe reden hören? Wie viele Bücher hast du bereits gelesen, bist in fremde Geschichten eingetaucht, und gedacht wie schön es wäre, könntest du das auch.

Dich selbst lieben. Ohne Wenn und Aber.

Ich habe an dieser Stelle eine erste Frage an dich: Glaubst du, dass du es verdienst, dass du dich liebst?

Wie oft schon hast du vor dem Spiegel gestanden und deinen Körper angeschaut, dir ins Gesicht gesehen und gedacht: „Wenn ich erst mal xx Kilos abgenommen habe, meine Nase gerader ist, meine Brüste straffer, größer, kleiner, meine Schenkel schmaler …“„Wenn ich dies oder jenes erreicht habe, dann bin ich es wert mich selbst zu lieben.“ Und wie oft bist du gescheitert, weil du nicht bereit warst, in deine offenen Wunden zu schauen.

Sie stattdessen lieber mit einer sterilen Auflage abgedeckt und mit einem elastischen Verband verbunden hast. Vielleicht vorher noch zu getackert? Auch hier schauen wir lieber auf das, was uns im Außen angeboten wird. Auf unseren Körper, auf andere Körper, um uns zu vergleichen. Generell lieber auf andere. Weil uns unsere eigene Scham und Angst dazu treiben, persönliche Fehler durch das Aufdecken der Makel bei anderen, für uns selbst erträglicher zu machen. Wir urteilen also gnadenlos weiter und richten über andere. Letztendlich sind es immer fiese Richtersprüche gegen uns selbst.

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Jung, schön, erfolgreich und weiblich – eine Provokation für das reife männliche Ego

Ehrlich gesagt bin ich wütend. Und ich gebe meiner Wut jetzt hier ihren Auftritt. Irgendwie habe ich geglaubt, dass sich in den letzten 30 Jahren in männerdominierten Branchen etwas verändert hätte. Dass der Mann heute nicht mehr herabwürdigend mit Frauen, vor allem mit jungen weiblichen Wesen, umgehen würde. Dass es mittlerweile möglich ist, sich respektvoll und auf Augenhöhe zu begegnen.

Beginnen wir von vorne

Vor 28 Jahren habe ich mich selbstständig gemacht und war sehr schnell sehr erfolgreich. Groß geworden bin ich im Networkmarketing. Damals noch an der Seite meines Exmannes waren die Rollen, vor allem für die Außenwelt, rasch verteilt. Ich, 24 Jahre jung, hübsch, erfolgreich, weiblich wurde in der Öffentlichkeit als die gute Frau neben meinem Mann wahrgenommen, nicht als Businesslady.

Anzügliche oder abwertende Bemerkungen in Meetings auf Führungsebene waren “normal.” Die meisten Frauen haben sich dazu gar nicht geäußert, ihre Partner ebenso wenig. Ich hingegen habe schon immer gekämpft, für andere Frauen und für mich selbst. Mein Exmann hat sich ebenfalls nicht zu Wort gemeldet, sondern wie die anderen auch die Situation angenommen. So hieß es dann unter anderem, die Frauen könnten sich um die Produkte kümmern und die Männer machen Business. Aufgemuckt hat da keiner, wenn der Oberboss gesprochen hat.

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Bin ich gut genug (für dich)?

Es gab Tage, da suchte ich Beweise dafür, dass ich nicht gut genug bin. Vielleicht waren es auch eher Jahre oder Jahrzehnte. Ich war gnadenlos mies zu mir, nichts, was ich tat, war gut genug. Außer, ich tat es für andere und nicht für mich selbst. Ich fühlte mich verantwortlich für ihr Glück, ihre Freude, ihren Erfolg. Völlig selbstverständlich kamen Sätze, wie dieser aus meinem Mund: Wenn es dir gut geht, du glücklich bist, erfolgreich bist …, dann bin ich es auch. Klar habe ich das geglaubt, denn was ich für mich wollte, das konnte ich nicht formulieren.

Durch dieses Handeln habe ich mich extrem abhängig gemacht vom Wohlwollen der Menschen, für die ich mich in Stücke zerrissen habe. Für sie wollte ich glänzen, um ihre Anerkennung und Liebe zu erhaschen. Dass mich jemand einfach so lieben können sollte, das schien mir ziemlich unrealistisch. Du musst was dafür tun, dass andere dich mögen. Du musst ihnen gefallen, ihnen zum Gefallen dienen, trifft es wohl eher. Dich selbst zurückhalten.

Wegen meines Mangels an Selbstliebe und Selbstfürsorge, versickerte das Lob, die Wertschätzung, die Liebe, die ich von außen für meine Dienste bekam, wie ein Regentropfen im kargen Wüstensand. Ich hatte vergessen, dass ich im Kern gut und genug bin. In mir vollständig. Bis ich mich auf den Weg gemacht habe. Auf meinen Weg*. Zu mir. In mein Innerstes.

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Mein Körper – Meine Kampfzone

Auf dem Weg, ein möglichst perfekter Mensch zu werden, vergessen wir, was LEBEN heißt. Und damit noch nicht genug! Dauernd sind Traurigkeit, Stress und die Angst nicht gut genug zu sein bei dir zu Besuch. Oft beginnt der Kampf gegen den eigenen Körper, gegen den Selbsthass, gegen eine Essstörung schon in sehr jungen Jahren. Nie waren wir einem so enormen Druck ausgesetzt, perfekt zu sein wie in diesem Jahrtausend. Gesellschaftliche Normen haben nie zuvor so viel Druck auf Menschen zwischen sechs und 80 Jahren ausgeübt.

Der Körper wird als ein Makel wahrgenommen, den es zu korrigieren gilt. Ein Kunstwerk, das zu gestalten zum Lebensinhalt wird. Es erscheint normal, sich im eigenen Körper unwohl zu fühlen. Die Unsicherheit ihm gegenüber und die obsessive Beschäftigung mit ihm werden uns bereits als Kinder innerhalb unserer Familie vermittelt. So halten Kinder es mittlerweile für normal, dass mit ihrem Körper etwas nicht in Ordnung ist.

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9 Affirmationen, die mein Leben verändert und mich auf den Weg zur Selbstliebe geführt haben

Die häufigste an mich gestellte Frage ist, wie ich es schaffe, immer so glücklich und zufrieden mit mir zu sein. Hier ist die Wahrheit. Ich bin ein Mensch und auch ich habe noch nicht den Heiligen Gral für mich entdeckt und bin 24/7 in absoluter Glückseligkeit. Ich lebe wie du in dieser Welt, habe einen Job, Familie und einen Alltag. Alles zusammen hat ein gigantisches Potenzial an mir zu ziehen und zu zerren. Mich aus der Bahn zu werfen und mir meine Energie zu rauben.

In meinem Leben gab es viele Jahrzehnte, in denen ich sehr darauf bedacht war, es allen recht zu machen. Ich war Weltmeisterin im Befolgen der „10 Gebote des Bravseins” und „Everybodys Darling” war mein zweites Ich. So suchte ich, wie die meisten Menschen, mein Glück, meine Befriedigung, Anerkennung und Liebe außerhalb von mir. Das all dies bereits in mir sei, überstieg mein Bewusstsein und damit konnte ich lange nichts anfangen.

Meine erste Begegnung mit heilenden Affirmationen

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Mein kleines Glücksgeheimnis – Das Selbstwert-Manifest

Als pubertierendes Mädchen wollte ich nichts mehr als endlich einen Körper, der die Beschreibung weiblich verdiente. Während sich alle anderen Mädchen in meiner Klasse körperlich zu Frauen entwickelten, blickte ich an mir herunter und konnte über einen kleinen Hügel, einem Mini-Ansatz einer Brust (für den ich mich schämte), mit viel zu kleinen Nippeln (glaubte ich), direkt auf meine Füße blicken. Und meine Füße fand ich auch entsetzlich. Meine Oberschenkel zu fett und meine Haare zu dünn.

Selbstwert auf einer Skala von eins bis zehn: Minus zehn!

Nach meiner ersten Schwangerschaft (ich hatte 25 Kilo zugenommen) wollte ich nichts mehr, als endlich wieder mein “altes” Gewicht (also auf meine Füße blicken können), aber die Brüste sollten bleiben. Groß war die Enttäuschung, weil sich mit meinen überschüssigen Kilos auch die Brust wieder verabschiedete. Was blieb, waren die Dehnungsstreifen und der schwabbelige Bauch.

Selbstwert auf einer Skala von eins bis zehn: Minus zehn!

Noch immer keinen Plan vom Glück

Dafür aber jede Menge Selbstzweifel. Mit 30 hatte ich dann zwar, wie in meinem Lebensplan vorgesehen, einen Ehemann und ein zweites Kind und wünschte mir nichts mehr, als dass man(n) mich auch im Business wahrnahm und wertschätzte. Meinen Körper hatte ich einigermaßen im Griff und gut gezüchtigt. Zufrieden mit ihm, war ich nicht.

Selbstwert auf einer Skala von eins bis zehn: Minus zehn!

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Tschüss Selbstzweifelmonster – Hallo Selbstwert

Wie lange schon sind die Selbstzweifelmonster deine besten Freunde (Feinde)? Wie oft hast du gar nicht erst angefangen? Hast dich in dem Gedanken verloren, dass du es nicht wert bist? Fühltest dich verletzt, missachtet, missbraucht, verloren? Hast zurückgeschlagen oder dich in die Dunkelheit zurückgezogen?

Oft natürlich nicht so offensichtlich, dafür sind die Selbstzweifelmonster viel zu clever. Die schleichen sich immer durch die Hintertür rein, ohne anzuklopfen versteht sich. Weil wir zu unachtsam mit uns selbst sind, können sie kommen und gehen, wie sie lustig sind. Und wir folgen ihnen blind.

Wir sind doch das Produkt unserer Gedanken. Und zwar jeglicher Gedanken. All derer, die uns erheben und glorreich sein lassen und die, die uns einschränken. Letzteres beherrschen wir in Perfektion. Wie oft hast du dich schon selbst klein geredet? Dich infrage gestellt und dich selbst in Gedanken niedergemetzelt?
Willst du damit Schluss machen? Dann lies jetzt weiter und genieße mit mir die Wiedergeburt von Superwoman.

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Lass uns über Sex sprechen

Ich bin keine ausgewiesene, bescheinigte oder sonst was Sexpertin. Warum ich mich dennoch als eine fühle und mit dir in diesem Artikel über Sex spreche (etwas anders wahrscheinlich, als du es jetzt denkst)? Ich bin eine Frau. Ich habe Sex. Auch mit mir alleine. Und ich habe mich selbst so viele Jahre lang angelogen, versteckt, verbogen, angepasst, geschämt, nicht getraut, und mit meinen Gedanken selbst gequält, dass ich große Mühe hatte, beim Sex zu entspannen.

Sex lustvoll, selbstverständlich, natürlich und vor allem zu meiner Freude zu haben. Nicht als Pflichterfüllung. Nicht als Dienstleisterin an einem Mann. Sex haben, weil ich Lust habe. Wann, wo und mit wem ist meine Sache.

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Mach´s für dich und sei was du willst

Als kleine Mädchen haben wir sie gespielt, all die verschiedenen Vorstellungen davon, was wir sein wollen. Ob Cinderella, Prinzessin, Gangsterbraut, Piratenbossin oder Wonderwoman, wir waren es einfach. Zumindest für einige Momente. Im Spiel. Und wir waren alles, was wir wollten.

Unsere Hauptrolle im „echten“ Leben haben wir an die Wünsche, Vorgaben, „guten Sitten“, Vorstellungen und Spielregeln unseres sozialen Umfeldes angepasst. Und so latschen wir alle gut konditioniert, mit einem Haufen seltsamer, uns einschränkenden Glaubenssätzen, durch das, was wir unser Leben nennen. Manche rennen hindurch, als würden sie verfolgt werden, andere schleichen unter dem Teppich.

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Warum immer ich?

Wenn wir in unserem Leid feststecken, dann ist dies eine immer wieder gestellte Frage: Warum immer ich? Warum werde ich immer wieder verletzt, verarscht, gemobbt, hintergangen … Die Liste kannst auch du sicher endlos weiterführen und endet nicht selten mit einer weiteren Frage: Wieso werde ich immer wieder enttäuscht?

Meine kurze Antwort darauf: Menschen werden dich immer wieder enttäuschen. Weil sie selbst in ihren immer gleichen Gedanken, und mit ihnen in ihren Gewohnheiten, gefangen sind. Es wird dir immer wieder der gleiche Mist begegnen, und zwar so lange, bis du verstehst, dass das nichts mit dir persönlich zu tun hat. Bis du selbst deine gewohnten Denkmuster durchbrechen kannst, und erkennst, dass es ein Muster ist, welches dich festhält und leiden lässt.

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Finde deine Stimme und nutze sie

Was ist los mit uns, dass wir in der Lage sind für alles und jeden unsere Stimme zu nutzen, uns aber klein und mickrig fühlen, wenn es darum geht, sie für uns selbst einzusetzen? Wann haben wir sie verloren, die Stimme in uns, die uns erhebt? Diese Stimme, die uns liebevoll in den Arm nimmt. Uns stärkt und kräftigt. Die Stimme, die uns für uns selbst einstehen lässt. Wenn ich dich jetzt bitte, 10 Eigenschaften oder Dinge über dich selbst aufzuschreiben, die du an dir liebst, wie lange würdest du dafür brauchen? Wärst du überhaupt in der Lage, dass aufs Papier zu bringen ohne, dass dir gleichzeitig Tausend Gegenstimmen von innen aufs Trommelfell drücken? Dir die Luft zum Atmen nehmen. Die Peitsche aus dem Rucksack holen. Dich so richtig verhauen, um dich dann in die hinterste Ecke zu drängen, wo du kleinlaut, eingeschüchtert und leise wimmernd sitzen bleibst.

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