Selbstbewusstsein kannst du üben

Sich seiner selbst bewusst zu sein, das bedeutet, sich immer wieder neu anzusehen, Zeit mit sich selbst zu verbringen und die eigene Entwicklung zu beobachten. Es ist ein Weg. Der Weg zu dir selbst. Öfter mal die Perspektive zu wechseln und durchaus mal verschiedene Rollen zu spielen. Ja, du hast richtig gelesen. Einfach mal spielen. Warum nicht auch mal spielen, man wäre selbstbewusst? Denn, wie es tief in dir drin aussieht, das geht keinen etwas an!
Wie sagt man so schön: Hunde, die bellen, beißen nicht. Fakt ist, das meiste ist nicht so, wie es scheint, sondern eher so, wie wir glauben, dass es sei. Es lebe also der schöne Schein. Wir erzählen uns selbst den ganzen Tag Geschichten. Über uns, über andere, über die Welt. Warum also nicht Geschichten wählen, die uns gut tun? Du magst jetzt denken: „Das geht nicht! Ich kann doch keine Geschichten erfinden.“ Bist du dir sicher, dass deine Horror-Geschichten von Angst und all den Dingen, die du angeblich nicht kannst, wahr sind? Du hast die Wahl, wie immer. Du entscheidest, mit welchen Gedanken du dich aufhalten oder beflügeln willst.

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Wie du dich von Stress und Angst befreist – 9 Strategien, die dir helfen

Wenn Stress und Angst unser Leben begleiten, dann fühlt sich das nicht nur schlecht an, sondern es macht auch eine ganze Menge mit uns. Es gibt nichts Natürliches an einem Leben gefüllt mit Stress und Angst, mit Gefühlen von Verzweiflung und Depression und Pillen, die dich beruhigen sollen. Eine Pille kann das nur symptomatisch, aber du wirst mit ihr nicht das finden, was du suchst. Deinen inneren Frieden und ein Gefühl von Sicherheit, welches aus dir selbst heraus entspringt. Manchmal ist es nur ein kurzer Moment, manchmal aber auch ein ständiges Gefühl von Verzweiflung, Depression und einem Haufen Sorgen. Verloren im jetzigen Augenblick, kreisen unsere Gedanken ständig zwischen dem was bereits passiert ist und dem, was passieren könnte. Wir lassen unsere Gedanken in alle Himmelsrichtungen kreisen nur, um uns selbst das Fürchten zu lernen. Ich nenne das getrennt leben vom eigenen Selbst und bestimmt von unserem Verstand. Lassen wir uns von unserem Verstand bestimmen, dann wächst er gerne zu einem großen inneren Widersacher in uns heran und führt nichts Gutes im Schilde.

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Komm mal runter – die „Mach-dein-Leben-leichter-Liste“!

Ständig unter Strom. Immer auf dem Sprung zum nächsten Moment. Rastlos. Ruhelos. Nie zufrieden mit dem, was ist. Schließlich wollen wir die beste Version unserer Selbst werden. Einen Gang runterschalten, dass ich nicht lache. Das gönnen wir uns höchstens dann, wenn unser Körper uns durch Krankheit zwingt und wir daniederliegen. Dann ist es wenigstens offensichtlich und jeder sieht, dass es dieses Mal echt nicht geht. So gelingt es den wenigsten Frauen, eine Pause einzulegen und nur an sich zu denken.

Wir lassen uns mitreißen, hinreißen und umreißen, von dem täglichen Arbeitsstress, um dann direkt in den Freizeitstress zu wechseln. Wobei hier die Bedeutung Frei-Zeit völlig verfehlt wird. Ich nenne es zärtlich das Moment-hopping. Wir steigen aus dem einen Moment aus, um dann in den Nächsten wieder einzusteigen. Ähnlich wie das Sightseeing-Programm mit den legendären Hop on – Hop off Bussen, in den großen Metropolen dieser Welt. Bleiben wir bei diesem Vergleich, so ist der Moment, in dem wir kurz aussteigen, der Moment, in dem wir der nächsten Erwartung von außen folgen. Bitte brav lächeln nicht vergessen.

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Finde deinen Ort der Stille – 4 Schritte, die dich in deine Kraft führen

Stille ist für viele Menschen etwas Unvorstellbares. So richtige Stille. Tief in dir. Die alles ausfüllt, dich erfüllt, gut zu dir ist und dich erstrahlen lässt. Nicht nur eine Minute, in der es still ist. Sondern ein Zustand der Stille. Ein Ort in dir, der dich immer begleitet, der immer da ist. Dir Kraft schenkt.

Vor vielen Jahren, da war auch für mich Stille etwas, das andere Menschen erlebten. Mönche zum Beispiel oder Heilige. Weit weg von meinem eigenen Wahnsinn, welches ich Leben nannte. Oder so, wie andere eben Briefmarken oder Gartenzwerge sammelten, ebenso weit weg von mir und unvorstellbar, weil nicht meins. War es still um mich, fühlte es sich für einen kurzen Moment angenehm an, bis meine Gedanken wieder loslegten und mir meine noch zu erfüllenden Aufgaben um die Ohren schlugen. Wahrhaftige Stille in mir existierte nicht. Viel zu groß war mein innerer Zwang, immer irgendetwas tun zu müssen. Für Stille, so glaubte ich, hätte ich auch später noch Zeit. Wenn ich mal Rentnerin wäre oder so. Bis dahin gibt es noch so viel zu erledigen und zu erleben, ach und zu funktionieren, wer braucht da schon Stille?

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Die Suche nach Anerkennung

Die Suche nach Anerkennung macht uns abhängig von der Meinung, Bewertung und dem Urteil anderer Menschen. Es gibt da diesen alten Spruch:

Vor lauter Bäumen sieht man den Wald nicht.

Ich kehre ihn einmal um und sage: Vor lauter Wald siehst du den Baum nicht. Du bist der Baum und der Wald, ist alles um dich herum. Höher, schneller, weiter und vor allem aber perfekt, so wollen wir sein. Wir laufen einem Bild hinterher, welches in der Wirklichkeit gar nicht existiert und verlieren uns in den Weiten und wahnwitzigen Vorstellungen davon, jemand anderes sein zu wollen.

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Stell dir vor, wir sind alle Menschen

Ich verstehe die Menschen nicht mehr. Wie kann sich ein einzelner so wichtig nehmen und sich über andere stellen? Wo sind unsere Werte geblieben? Was definieren wir heute als Freiheit? Für manche Menschen scheint Freiheit tatsächlich zu bedeuten, das einer besser ist als der andere? Diskutieren wir jetzt ernsthaft die Frage: Wer hat den ersten Stein geworfen? Hast du noch nie einen geworfen? Uns wird hier eine so kurze Zeit auf dieser wundervollen Mutter Erde geschenkt und so viele treten dieses Leben mit Füßen. Ich bin enttäuscht. Ja, ganz offensichtlich habe ich mich selbst getäuscht, aber ich werde nie aufhören zu glauben.

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Bist du noch ein braves Mädchen, oder tanzt du schon?

Die Geschichte vom Bravsein fängt meistens schon sehr früh an. „Sei ein braves Mädchen.“, „Ein Mädchen macht das nicht.“, und wir lernen schnell: Sei nett, passe dich an und orientiere dich an dem, was andere von dir erwarten. So bauen wir dann eine an uns selbst gerichtete Erwartungshaltung auf und Kämpfer wie wir, geben alles dafür, diese auch zu erfüllen. Du verausgabst dich total. Du gibst alles. Du verstehst die Bedürfnisse all der Menschen in deinem Umfeld, du liest ihnen die Wünsche von den Augen ab und stellst deine eigenen Wünsche und Bedürfnisse gerne hinten an.

Du weißt schon, bevor es dein Gegenüber weiß, was ihm fehlt und richtest dein Verhalten danach aus. Du bist dir nicht zu schade, kleinste Dienste zu leisten, immer und immer wieder. Selbstverständlich machst du das alles ohne eine Gegenleistung zu erwarten, du gibst eben gerne. Denkst du. Still und heimlich denkst du, dass es aber schon prima wäre, wenn du mit all dem, was du tust, gesehen wirst. So ein kleines Lob zum Beispiel, ein wenig Anerkennung und Liebe, sollten schon drin sein. Und deswegen machst du weiter, verbiegst dich, passt dich an und bist brav.

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Lass mal gut sein – heute geht es deinem schlechten Gewissen an den Kragen

Unser schlechtes Gewissen ist wie die Metropolen dieser Welt, es schläft nie! Es lässt uns dauernd schuldig fühlen. Gegenüber uns selbst, unserem Partner, unseren Kindern, unseren Eltern, unserem Chef, den Kollegen, unserer besten Freundin … und scheut sich nicht davor schwere Geschütze aufzufahren. Ganz gleich, was du auch tust, es scheint noch immer nicht genug und vor allem nicht gut genug. Haushalt, Job, Kinder, Garten, Fitness, Ehrenamt, Figur und Aussehen, wir sind meistens ständig bemüht, es allen recht zu machen und für andere zu sorgen. Wir steigern unsere Leistungen ins schier unermessliche, alles wird optimiert, höher, schneller, besser, weißer, sauberer, leckerer, hygienischer, oft ohne Rücksicht auf uns selbst.

Wir Frauen sind ja eher die Kümmerinnen. Weil ich hier aber nicht für alle sprechen möchte, sage ich: Ich bin eine Kümmerin (das hätte bis vor einigen Jahren noch mein Zweitname sein können). Und vielleicht findest du dich selbst in einem Teil von mir wieder, kannst ganz entspannt den Artikel lesen und schaust, wie ich da rausgekommen bin. 

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Glaubst du an dich – oder lebst du eine Lüge?

Glaubst du an dich? Vor einigen Jahren habe ich mir zum ersten Mal ernsthaft die Frage gestellt: „Michaela, was lebst du da eigentlich?“ Ich war gefangen in einem perfekt selbst gestrickten Netz aus falsch verstandenem Pflichtgefühl, irgendetwas, das sich anfühlte wie Liebe und einem Haufen Gewohnheiten. Glücklich sein: Fehlanzeige. Zufriedenheit: Fehlanzeige. Bis dahin war ich immer überzeugt davon, dass ich fest an mich glauben würde. Wie aber konnte es dann sein, dass mich eine so tiefe Traurigkeit und Verzweiflung begleitete. Heißt denn nicht ich glaube an mich, dass ich mutig meinen Weg gehe?

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Hast du auch die Nase voll davon, immer stark zu sein?

Ganz ehrlich, Hand aufs Herz, bist du auch manchmal müde davon, immer stark zu sein? Immer wieder zu zeigen, was du drauf hast. Dich immer wieder in diesen ständigen Wettstreit zu schmeißen und bloß keine Schwächen zeigen. Es ist doch mittlerweile fast alles zum Wettkampf geworden: der Job, die Freundschaften aufrecht halten, die Beziehung, perfekt aussehen, der Sex. Was soll ich sagen, das ganze Leben. Abgerundet wird das alles dann durch die irreale Welt der vielen Likes, Herzchen und Shares auf den Social Media Plattformen.

Das Leben wird brav geteilt mit der Welt. Schnell noch den Status updaten, lustige Bildchen hochladen – besser noch solche, auf denen wir unser Glücklichsein und unseren Erfolg deutlich sichtbar machen können – und dann im Sekundentakt reloaden, damit wir auch alle neuen Herzchen und Likes mitbekommen. Beliebtheit im Liveticker. Gehört doch dazu, denn schließlich können nicht nur unsere Familien und Freunde unsere Profile sehen, sondern auch unsere Chefs, Kollegen und alle anderen, die wir beeindrucken wollen. Zumindest aber zeigen wollen, dass wir das Leben rocken und nicht, dass wir von ihm verschluckt werden.

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Raus aus dem Funktionsmodus und rein ins Leben

Wer immer nur funktioniert, der lebt nicht. Ich weiß, wovon ich rede. Ich war jahrelang das beste, schlechte Beispiel. Ganz sicher ausgelöst durch meine wahnsinnige Harmoniesucht und dem irren Wahn, es immer allen recht machen zu wollen. Ich fühlte mich nie gut genug. Ich habe ständig das Wohl aller Menschen in meinem Umfeld über mein eigenes gestellt. Ich habe mich lange Jahre nicht gesehen und auch nicht wirklich gespürt.

Ein Lob von anderen war mir unangenehm, ich fand mich ja schließlich nicht so toll und schon gar nicht besonders. Ich habe mir das mühsam erarbeitet und kann heute voller Stolz und mit großer Freude sagen: HURRA ICH LEBE UND ICH LIEBE MICH SELBST. ICH SPÜRE MICH.

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Wie du die Angst vor einer Entscheidung in Mut verwandelst

Ich habe eine Entscheidung getroffen, yaaayyy! Nicht irgend so eine von denen, die einen zwar täglich nerven, aber die einem nachts nicht den Schlaf rauben. Was ziehe ich heute an? Worauf habe ich heute Hunger? Sondern eine Entscheidung, die mein Leben verändert hat. Vor über vier Jahren ist der Damm gebrochen, das Fass übergelaufen, wie auch immer, es hat mir geholfen, klar zu sehen. Mit dieser ersten Entscheidung, mit dem ersten Schritt vor fast fünf Jahren, ist alles in Bewegung gekommen und das ist es noch bis heute.

Das ist ja schon verrückt, wie sehr man sich Bilder zusammenbaut, nur damit man der Wahrheit nicht ins Gesicht schauen muss. Tagtäglich Dinge, Situationen und auch Menschen erträgt und es dabei schafft, sich das noch immer schön zu reden.

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Die Zeit ist reif für die Begegnung mit deinem inneren Kind – die Geschichte von meinem kleinen Mädchen

Wenn du heute nicht bereit bist, dich selbst zu lieben, dann wirst du es auch morgen nicht können. Du wirst deine Entschuldigungen auch morgen noch dazu benutzen, weit weg von dir zu schauen. Und viele werden sich auch in zehn Jahren noch an diesen Entschuldigungen festklammern. Unsere wahre Kraft kommt von innen und da trauen sich, die wenigsten hinzuschauen. Das Leben ist wunderbar und ich habe gelernt, dass es mir alles schenkt, alles anbietet, was ich wissen muss und ich immer zur richtigen Zeit, vor die sich mir bietenden Herausforderungen gestellt werde.

Heute möchte ich dir mein kleines Mädchen vorstellen. Das innere Kind, mein inneres Kind. Sie ist in mir, es ist die kleine Michaela, die so sehr darauf gewartet hat, dass ich sie sehe. Dass ich mich traue, sie zu fühlen und ihr meine Liebe, Anerkennung und Aufmerksamkeit schenke. Sie ist ein Teil von mir, immer da und bereit mir ihre ganze Liebe zu schenken. Die Zeit ist reif für die Begegnung mit deinem inneren Kind. Wir brauchen die Erinnerung an unsere wahrhaftigen Möglichkeiten und tiefen Potenziale.

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Wundervolle Weiblichkeit

Was steckt dahinter und warum lehnen es so viele Frauen ab? Ich denke, wir brauchen dringend eine neue Definition von Weiblichkeit und Frausein, die alte scheint irgendwie nicht zu funktionieren. Sie stürzt uns in Krisen und Ablehnung und entfernt uns, von uns selbst. Ich finde es wundervoll, eine Frau zu sein. Das war schon immer so, auch wenn nicht immer so selbstbewusst, wie heute. Genau aus diesem Grund ist es Zeit, dass wir beide darüber plaudern.
Wundervolle Weiblichkeit.
Ich hab Frauen immer als das stärkere Geschlecht empfunden, abgesehen von unserer körperlichen Kraft. Ich bin in einer Generation aufgewachsen, in der Freiheit, Unabhängigkeit und Chancen, für die meisten Frauen noch nicht selbstverständlich waren. Können wir also über Weiblichkeit sprechen, ohne über Feminismus zu reden? Gibt es tatsächlich nur einen biologischen Unterschied oder was ist dieses Frausein? Wir sollten unsere wundervolle Weiblichkeit nicht auf irgendwelche Maße oder vermeintlichen Tugenden reduzieren. Lass uns aufhören, unsere Weiblichkeit abzulehnen und uns ihrer zu berauben. Lass sie uns leben – volle Kanne.

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Überfordert – wenn alles zu viel ist und wie du dich davon befreist

Wenn diese Welt uns eins gelehrt hat, dann ist es, möglichst gut zu funktionieren, um da rein zu passen, was wir unser Leben nennen. Den faden Beigeschmack schlucken wir morgens mit den ersten Schlucken Kaffee oder Tee runter. Nein, es ist nicht alles in Ordnung. Das Leben scheint uns aufzufressen, und damit wir so ein richtig feiner Leckerbissen für den ganzen Stress sind, pimpen wir weiter unsere To-do-Listen auf. Rein ins Land der Selbstoptimierung.

Bevor wir uns dann selbst eingestehen, dass es einfach zu viel ist, wir überfordert sind und wir etwas verändern sollten, ist es für die meisten ein langer Weg. Es scheint ja eher normal zu sein, dass man sich mit Schlafproblemen, andauernder Traurigkeit und dem Gefühl des Ausgebranntseins durchs Leben schleppt. Uns selbst fällt es oft schwer, offen über Depressionen, Angststörungen oder Panikattacken zu sprechen. So spielen wir diese Gefühle oder Zustände runter, schwingen vielleicht noch mal kurz die Peitsche, weil wir glauben, nicht gut genug zu sein und machen weiter, wie bisher. Bis gar nichts mehr geht und die Bombe platzt.

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Wie du dein Herz wieder für dich öffnest (und die Sprache deines Herzens verstehen lernst)

Das Leben schenkt uns verschiedenste Herausforderungen, die wir auf unterschiedliche Denkweisen lösen können. Bei manchen Herausforderungen ist es besser, sie mit dem Gehirn zu lösen, bei anderen tun wir gut daran, sie mit dem Herzen anzugehen. Da wir jedoch im Laufe unseres Lebens viele Verletzungen erfahren, haben wir meistens für einen kleinen oder auch großen Schutzbunker um unser Herz gesorgt. Hinzu kommt, dass das herzbasierte Denken in dieser wahnsinnig schnellen Welt der Technologie, der sozialen Medien und digitalen Informationen, nicht wirklich (an-)erkannt wird. Dabei ist es wahrscheinlich die ausgereifteste Weise, derer wir uns je bedienen können. 

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Warum wir heute zu oft einsam und zu selten allein sind – Alleinsein macht stark

Alleinsein macht stark! Ich weiß nicht, wie es dir mit dieser Aussage geht, aber ich konnte mir das viele Jahre lang nicht vorstellen. Hatte ich doch genau davor Angst. Ich möchte es einmal so beschreiben: Ich war in den 20 Jahren meiner Ehe so oft so einsam, obwohl ich nicht alleine war, dass es mich körperlich und seelisch geschmerzt hat. Da lag der Gedanke – wie einsam würde ich mich wohl fühlen, wenn ich tatsächlich alleine wäre? – so nahe, dass das meine Angst nur noch angefeuert hat. Lieber also aufrechterhalten, was sich nicht gut anfühlt (da weiß man wenigstens, was man hat), als eine klare Entscheidung zu treffen, von der man nicht weiß, wo sie einen hinführt. Meine Einsamkeit ist der Sehnsucht nach Liebe entsprungen. Danach gesehen und gefühlt zu werden, als die, die ich bin. Das Übel lag dabei wohl eher darin, dass ich genau das selbst nicht konnte. Mich sehen und fühlen. Ich habe nicht den Mut gehabt, mich klar zu positionieren und blieb meine eigene Gefangene im Funktionsmodus.

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Lerne dich selbst zu fühlen

Lerne dich selbst zu fühlen mit allem, was da ist. Mit allem, was du bist. Und du bist wundervoll! Du brauchst keine Angst davor zu haben. Hab keine Angst vor dir selbst. Du bist gut. Damit wir in das Fühlen kommen, brauchen wir Zeit für uns selbst. Bevor du jetzt Panik bekommst, weil sich in dir schon wieder der Gedanke breitmacht, dass du so viel zu tun hast, lass dir von mir sagen: Du hast alle Zeit der Welt, wenn du auf dein Herz hörst. Und dein Herz will gehört werden. Hast du schon einmal darüber nachgedacht, dass es kein Herz auf dieser Welt gibt, welches an Krebs erkrankt ist. Die Liebe heilt alles.So mächtig ist die Liebe und sie ist auch in dir. In deinem Herzen.

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