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Mach´s für dich und sei was du willst

Mach´s für dich und sei was du willst

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Als kleine Mädchen haben wir sie gespielt, all die verschiedenen Vorstellungen davon, was wir sein wollen. Ob Cinderella, Prinzessin, Gangsterbraut, Piratenbossin oder Wonderwoman, wir waren es einfach. Zumindest für einige Momente. Im Spiel. Und wir waren alles, was wir wollten.

Unsere Hauptrolle im „echten“ Leben haben wir an die Wünsche, Vorgaben, „guten Sitten“, Vorstellungen und Spielregeln unseres sozialen Umfeldes angepasst. Man erwartet nicht selten von uns, dass wir die Träume unserer Eltern leben. Später sollen wir dann die Idee und den Traum unseres Partners, als perfekte Begleiterin erfüllen. Fühlen uns schuldig, wenn wir diese Träume nicht erfüllen wollen. Angetrieben von dem Streben nach Liebe und geliebt werden. Häufig verlieren wir uns selbst in diesem Spagat. Und so latschen wir alle gut konditioniert, mit einem Haufen seltsamer, uns einschränkenden Glaubenssätzen, durch das, was wir unser Leben nennen. Manche rennen hindurch, als würden sie verfolgt werden, andere schleichen unter dem Teppich.

Aber wir alle gemeinsam zeigen selten, wer wir wirklich sind. Und manch eine von uns, hat es sogar vergessen. Gefühle, Wünsche und Träume eingesperrt in den tiefen Katakomben des Herzens. Wir haben uns daran gewöhnt uns anzupassen und gut zu funktionieren. Und wir alle Richten und urteilen, über uns selbst und über andere.

Mach´s für dich und sei was du willst

Ich bin wie eine bunt gemischte Bonbontüte, ein bisschen von allem. Unperfekt, manchmal rau und hart (gerne gegen mich selbst). Mit einem großen, weichen Herzen. Edelmütig, sanftmütig und manchmal auch kratzbürstig. Vor allem bin ich eine Frau, die in keine Schublade passt. Und ich gehe meinen Weg und bin, was ich will. Heute.

Dem vorangehend habe auch ich viele Jahre in der Herde verbracht. Mich angepasst, runtergeschluckt, nicht laut ausgesprochen. Mich nicht gezeigt. Aus Angst, nicht geliebt zu werden.

 

Und wenn mich ein Buch wahrhaft inspiriert hat und mich, mit all meinen Facetten, in seiner Erzählung wiederfinden lässt, dann ist es „COWS – Folge nicht der Herde“*. In diesem wundervollen Roman von Dawn O`Porter tauchst du ein, in die Geschichte dreier Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Und jede Einzelne spiegelt einen Teil von dir wider.

Tara, Cam und Stella sind alles andere als perfekt. Und sie entschuldigen sich nicht dafür. Ihre Wege kreuzen sich auf eine wundersame Weise. Und sie inspirieren und helfen einander, auf nicht vorhersehbare Art. Die Fäden ihres Zusammenspiels sind so gelungen verknüpft, dass es die pure Freude ist, dieses Buch zu lesen. Jede geht ihren Weg, steht für sich ein, mal mehr – mal weniger, und im Verlauf des Romans auch füreinander.

Kühe müssen nicht der Herde folgen

Tara, eine berufstätige Single-Mum, kämpft in ihrem Job mit Sexismus, Ausgrenzung und Mobbing ihrer Selbst und ihrer 9-jährigen Tochter. Cam, erfolgreiche Bloggerin und Feministin, ist aus Überzeugung Single und kinderlos. Sie kämpft gegen viele gesellschaftliche Normen. Allen voran gegen die Vorstellungen und den Traum ihrer Mutter, die nicht verstehen will, warum Cam ihr Leben so führt, wie sie es tut, und dies auch nicht verändern möchte. Stella, hört ihre biologische Uhr ticken und wünscht sich sehnlichst ein Kind. Dafür ist sie bereit zu manipulieren, um an einen Erzeuger zu kommen. Ihr Kinderwunsch wird zum Drama und ihrem einzigen Lebensinhalt.

Eine wahrhaft meisterhafte Erzählung, die mich gekonnt, in ihr Spinnennetz der Geschichte dieser drei Frauen, mit eingewoben hat. In Tara habe ich mich in meinen frühen Zwanzigern, als ich selbst alleinerziehende Mama war, wiedergefunden. Aber auch später, als man mich in einem männerdominierten Job als Frau nicht ernst genommen hat.

In Cam, weil ich selbst erfolgreiche Bloggerin und Feministin bin. Und nach meiner Trennung von meinem Exmann vor fünf Jahren, und nach über 20 Jahren Ehe, keinen Wunsch mehr nach einer Beziehung verspüre. Nicht weil ich eine verbitterte und vergrämte Geschiedene bin, sondern aus Überzeugung. Und mit Freude. Mir meiner Kraft voll bewusst. Das Verhältnis zu meiner Mama war viele Jahre von Eifersucht ihrerseits geprägt. Es war eher so, dass ich ihre unausgesprochenen und verborgenen Träume gelebt habe. Das war ihre Herausforderungen und fand sich in Spannungen in unserer Mutter-Tochter-Beziehung wieder.

In Stella, weil ich unbedingt mein zweites Kind vor meinem 30. Geburtstag bekommen wollte und mein Exmann diesen Wunsch so gar nicht verspürte. Auch ich habe manipuliert. Und bevor du jetzt über mich richtest, gönne mir diese Frage und beantworte sie ehrlich:

Tun wir das nicht alle irgendwann, irgendwie? Und sei ehrlich!

Und jetzt brauche ich deine Hilfe!

Es gibt ein Voting und ich bitte dich um deine Stimme. Für mich! Und meinen Slogan. Dass ich dieses Buch, und warum ich es liebe, hast du bereits gelesen. Ich hatte die große Freude, den Roman schon vor dem Erscheinungstermin (ET im Buchhandel ist der 27. Februar 2019) lesen zu dürfen. Und ich kann nicht anders, als ihn dir ans Herz zu legen.

Und es gibt einen Wettbewerb mit einer Kampagne dazu, an der ich teilnehme.  Ich habe einen Slogan zu dem Buch eingereicht. Du wirst es ahnen, er lautet: Mach´s für dich und sei was du willst.

Es werden vom Verlag verschiedenen Slogans auf einer Landing Page präsentiert und jetzt kommst du ins Spiel. Die 3 Slogans mit den meisten Stimmen, werden in eine Plakatkampagne zum Buchrelease integriert. Für mich ist das eine tolle Chance, noch mehr Aufmerksamkeit zu bekommen. Und noch mehr wundervolle Frauen zu erreichen und ihnen Mut zu machen, ihren Weg zu gehen! Denn das ist meine Bestimmung.

Was hast du davon? Meinen von Herzen kommenden Dank. Und das gute Gefühl, anderen Frauen die Chance zu geben, auf mich aufmerksam zu werden. Sich hier in den Arm genommen zu fühlen. Willkommen. Angenommen. Verstanden.

Was hab ich davon? Wie gesagt, mehr Aufmerksamkeit und mehr wundervolle Frauen, denen ich meine aufbauenden und mitfühlenden Worte schenken kann, damit sie den Mut finden, ihren Weg zu gehen!

Bitte nimm hier an dem Voting teil und schenke mir und meinem Slogan deine Stimme. Die Möglichkeit teilzunehmen und mich zu unterstützen hast du noch bis zum 14. Januar 2019.

Mein Wunsch für dich und mich

Mach´s für dich und sei was du willst. Steh für dich ein. Lass uns Schluss machen damit, uns gegenseitig zu verurteilen, und stattdessen füreinander einstehen. Lass uns in der anderen erkennen, denn wir tragen alle viele Teile in uns. Wohl wissend, dass jede in ihren Schuhen durchs Leben wandelt und mit den eigenen Dämonen zu kämpfen hat. Gemeinsam sind wir unschlagbar.

Ich bin so dankbar, dass es dich gibt! Du wundervolle Frau, die nicht in eine Schublade passt.

Foto: Adobe Stock

Warum immer ich?

Warum immer ich?

Wenn wir in unserem Leid feststecken, dann ist dies eine immer wieder gestellte Frage: Warum immer ich? Warum werde ich immer wieder verletzt, verarscht, gemobbt, hintergangen … Die Liste kannst auch du sicher endlos weiterführen und endet nicht selten mit einer weiteren Frage: Wieso werde ich immer wieder enttäuscht?

Meine kurze Antwort darauf: Menschen werden dich immer wieder enttäuschen. Weil sie selbst in ihren immer gleichen Gedanken, und mit ihnen in ihren Gewohnheiten, gefangen sind. Es wird dir immer wieder der gleiche Mist begegnen, und zwar so lange, bis du verstehst, dass das nichts mit dir persönlich zu tun hat. Bis du selbst deine gewohnten Denkmuster durchbrechen kannst, und erkennst, dass es ein Muster ist, welches dich festhält und leiden lässt.

Und selbst dann werden die Menschen um dich herum nicht plötzlich erleuchtet und voller Liebe mit dir umgehen. Weil sie es nicht können. Und es nicht dein und nicht mein Job, die Menschen zu verändern. Jeder kann nur bei sich selbst beginnen, denn da fängt alles an. Aber du wirst neue Erfahrungen machen. Neue Menschen in dein Leben ziehen und neu lernen. Das ist der Weg.

Nimm es nicht persönlich

Und das ist die größte Herausforderung an dich. Dinge nicht persönlich nehmen. Meistens geschieht das jedoch völlig automatisch. In Millisekunden. Dafür brauchst du nicht erst nachdenken, sondern du fühlst es sofort. Etwas in dir fühlt sich angegriffen und will sich wehren oder zieht dich runter, macht dich ebenfalls fertig und schmettert dich nieder. Das Ergebnis ist in beiden Fällen das gleiche. Du fühlst dich miserabel. Benutzt, ausgespuckt und liegengelassen. Nicht gesehen. Nicht gehört und nicht verstanden.

Wenn du mittendrin steckst in diesem Dilemma, dann fühlst du dich vielleicht sogar durch meine Worte angegriffen. Oder aber du denkst beim Lesen dieser Zeilen, dass ich scheinbar nicht ganz richtig ticke, keine Ahnung habe, oder es mir leicht mache und dich nicht ernst nehme. Dem ist nicht so, das versichere ich dir.

Ich weiß es heute nur besser als noch vor einigen Jahren. Und obwohl ich so viel mehr erkenne, mich aus vielen alten Mustern und Denkstrukturen befreit habe, erwischt es auch mich immer mal wieder.

Ich fühle dich

Du bist sensibel und das ist kein Schimpfwort oder eine Schande. Sensibel und besonders feinfühlig zu sein ist eine Superkraft. Und ja, sie fordert uns immer wieder, führt uns an unsere Grenzen. Sie vermag es aber auch, uns darüber hinaus zu erheben. Das Leben konfrontiert uns mit Dingen, die wir niemals freiwillig für uns gewählt hätten. So glauben wir. Und dennoch dürfen wir durch das Leben lernen.

Wir dürfen lernen uns selbst zu sehen, wie wir wahrhaftig sind. Uns heraus bewegen aus den gewohnten Denkstrukturen. Über uns selbst hinausgehen, uns selbst an die Hand nehmen und das leise Flüstern unsere Seele erhören.

 

Sei liebevoll mit dir. Kämpfe nicht länger gegen dich und andere. Erkenne die wundervollen Gaben, die dir gegeben wurden und lerne für dich einzustehenIn meinem Buch „Für dich einstehen, steht dir gut.“* beschreibe ich meinen Weg. Spreche unbequeme Themen an. Teile meine Ängste mit dir und zeige dir einen Weg, der dich zu dir selbst führt. Du musst für niemanden besonders sein. Du bist wundervoll und es ist an der Zeit, dass du dich siehst und zu dir stehst. Mit allem, was da ist.

Nimm es nicht persönlich bedeutet also nicht, dass du dir ein dickeres Fell zulegen, oder deine Abwehr stärken solltest. Wir brauchen keine neuen Panzer und Mauern um uns herum. Davon haben wir bereits genug. Wir müssen nicht härter werden. Das erzeugt nur weiteren Widerstand nach innen gegen dich selbst und nach außen gegen andere. Und Widerstand bedeutet Kampf. Gegen dich selbst und gegen andere. Und in diesem Kampf leben wir alle schon viel zu lange.

Warum immer ich? …

… ist eine Frage, die dir nicht weiterhilft. Und ich bin sehr sicher, dass du das auch schon festgestellt hast. Du wirst keine Antwort auf diese Frage bekommen, die dich zufriedenstellt. Dich beruhigt und besänftigt. Jede Antwort auf diese Frage wird ein Versuch sein, dich zu wehren oder in Selbstmitleid zu versinken.

Und Selbstmitleid ist weit entfernt von Selbstmitgefühl und Selbstliebe. Selbstmitgefühl ist eine ganz besondere Gabe der Selbstliebe und Selbstmitleid entspringt, wie es das Wort so schön beschreibt, dem Leid. Befinden wir uns im Zustand des Mitleidens, lassen wir es zu, ein Teil des Dramas eines anderen Lebens zu werden.

Wir leiden mit, indem wir das Leid eines anderen zu unserem machen. Selbstmitleid ist nichts anderes. Es macht uns blind für Lösungen, da wir in den Problemen stecken bleiben. Es beschert uns das Gefühl von Ausgeliefertsein, Schutzlosigkeit, Hilflosigkeit und Unsicherheit. Wir beginnen zu schimpfen und suchen Schuldige für unsere Situation.

Jeder lebt seine eigene Realität

Unabhängig davon, ob es sich um Freundschaften oder Beziehungen handelt, erwarten wir in Konfliktsituationen, dass die andere Person das tut, sagt oder sich so verhält, wie wir glauben, dass wir es tun würden (oder wie wir es wünschen), aber das passiert selten. Wenn du 100 Menschen in einen Raum packst und du bittest sie, das Gefühl zu beschreiben, in dem sie sich befanden, erhältst du 100 verschiedene Beschreibungen.

Und jeder von uns hat einen einzigartigen Blick auf die Welt, basierend auf unseren Lebenserfahrungen, Beziehungen und nicht verheilten Wunden aus der Vergangenheit. Es braucht Reife und Mitgefühl, um jemanden in seiner Wahrnehmung zu bestätigen, ganz besonders dann, wenn sie im Konflikt mit der eigenen Wahrheit steht.

Unser Ego will immer recht haben, und so besteht unsere größte Herausforderung darin, loszulassen und ein Zeuge dessen zu sein, was uns reflektiert wird.

Warum immer ich und wie du dich aus dieser Falle befreist

Wenn du eine solche Situation erkennen kannst, dann ist es ein großes Geschenk an dich. Erkenne und wähle dann weise. Für dich. Nicht dagegen und auch gegen niemanden anderes. Frage dich, ob du eine Gefangene im Leben eines anderen sein möchtest, eine Gefangene deiner eigenen Gewohnheiten und Denkstrukturen, oder ob du durch liebevolles Selbstmitgefühl eine Lösung schaffen kannst.

Vertraue dir. Du wirst immer die richtige Entscheidung treffen. Und wenn es dir auch irgendwann so erscheint, als wäre es die Falsche gewesen. Sie hat dich bis hierhin geführt und du kannst heute und jederzeit neue Entscheidungen treffen und neue Wege gehen. Du bist niemandem gegenüber Rechenschaft schuldig. Auch dir selbst gegenüber nicht.

Wenn wir mit dem Selbstwertgefühl kämpfen, kämpfen wir vielleicht verzweifelt darum, von unseren Freunden oder Partnern gesehen oder gehört zu werden. Wir erkennen die eigentliche Aufgabe nicht, derer wir uns stellen sollten: Lernen, uns selbst zu sehen und nach innen zu gehen. 

Es geht um Selbstakzeptanz, Baby

Wenn wir verstehen, dass andere in ihren eigenen Geschichten und Wunden stecken und durch sie hindurchgehen müssen, können wir in diesem Moment eher einen Raum des Mitgefühls betreten.

Wenn wir uns mehr um das Herz des Menschen vor uns, und um unser eigenes Herz kümmern, als um die Wünsche des Egos, beginnen wir eine heilige Beziehung zu erschaffen. Zu uns selbst und in gleichem Maße auch zu allen anderen. Wir werden unabhängiger von der Meinung und dem Geplapper anderer und dem ständig rauschenden Geplapper in unserem Kopf.

Lass uns damit aufhören, uns ständig als nicht gut genug zu betrachten. Denn es sind diese Teile von uns, die, die wir als nicht genug oder minderwertig betrachten, die wir in anderen sehen und nicht aushalten können.

Es geht ums Selbstakzeptanz, Baby.
Du schaffst das!

Foto: Adobe Stock

 

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Finde deine Stimme und nutze sie

Finde deine Stimme und nutze sie

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Was ist los mit uns, dass wir in der Lage sind für alles und jeden unsere Stimme zu nutzen, uns aber klein und mickrig fühlen, wenn es darum geht, sie für uns selbst einzusetzen? Wann haben wir sie verloren, die Stimme in uns, die uns erhebt? Diese Stimme, die uns liebevoll in den Arm nimmt. Uns stärkt und kräftigt. Die Stimme, die uns für uns selbst einstehen lässt.

Wenn ich dich jetzt bitte, 10 Eigenschaften oder Dinge über dich selbst aufzuschreiben, die du an dir liebst, wie lange würdest du dafür brauchen? Wärst du überhaupt in der Lage, dass aufs Papier zu bringen ohne, dass dir gleichzeitig Tausend Gegenstimmen von innen aufs Trommelfell drücken? Dir die Luft zum Atmen nehmen. Die Peitsche aus dem Rucksack holen. Dich so richtig verhauen, um dich dann in die hinterste Ecke zu drängen, wo du kleinlaut, eingeschüchtert und leise wimmernd sitzen bleibst. (mehr …)

Mach dir den Liebeskummer zu deinem Freund

Mach dir den Liebeskummer zu deinem Freund

Wenn wir ganz ehrlich mit uns sind, dann beginnt der Liebeskummer schon lange vor der Trennung und erreicht mit ihr seinen traurigen Höhepunkt. Es gibt eine Menge Beziehungen mit einem ständig variablen Ablaufdatum, vielleicht sind es sogar die meisten, aber wir kämen nicht im Traum darauf, uns das einzugestehen. Kummer und Leid sind wir doch gewohnt, da macht das bisschen Herzschmerz den Kohl auch nicht mehr fett. Gehört er doch zu jeder Beziehung scheinbar dazu?

Das variable Ablaufdatum ist die ständig vor sich her geschobene Entscheidung, das Zögern davor, für sich selbst einzustehen, und auf seine innere Stimme zu hören. Der laute Selbstzweifel, der aus uns spricht und gemeinsam mit seinem Kumpel, dem Minderwert, seine Spielchen mit uns treibt. Äußere Zwänge, von denen wir glauben, dass sie wirklich existieren, lassen uns an einer Beziehung festhalten, auch dann, wenn sie uns schadet. Wenn es uns schlecht mit ihr geht. Und so beginnt der Liebeskummer meistens schon viel früher, als wir das wahrhaben wollen.

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Selbstbewusstsein kannst du üben

Selbstbewusstsein kannst du üben

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Selbstbewusstsein kannst du üben

Sich seiner selbst bewusst zu sein, das bedeutet, sich immer wieder neu anzusehen, Zeit mit sich selbst zu verbringen und die eigene Entwicklung zu beobachten. Es ist ein Weg. Der Weg zu dir selbst. Öfter mal die Perspektive zu wechseln und durchaus mal verschiedene Rollen zu spielen. Ja, du hast richtig gelesen. Einfach mal spielen. Warum nicht auch mal spielen, man wäre selbstbewusst? Denn, wie es tief in dir drin aussieht, das geht keinen etwas an!

Wie sagt man so schön: Hunde, die bellen, beißen nicht. Fakt ist, dass meiste ist nicht so, wie es scheint, sondern eher so, wie wir glauben, dass es sei. Es lebe also der schöne Schein. Wir erzählen uns selbst den ganzen Tag Geschichten. Über uns, über andere, über die Welt. Warum also nicht Geschichten wählen, die uns guttun? Du magst jetzt denken: „Das geht nicht! Ich kann doch keine Geschichten erfinden.“ Bist du dir sicher, dass deine Horror-Geschichten von Angst und all den Dingen, die du angeblich nicht kannst, wahr sind? Du hast die Wahl, wie immer. Du entscheidest, mit welchen Gedanken du dich aufhalten oder beflügeln willst. (mehr …)