WICHTIG: Es mag sein, dass du dich während des Lesens dieses Artikels persönlich angegriffen fühlst. Ich versichere dir, nichts liegt mir ferner. Sollte es so sein, dann würde ich mich so sehr freuen, wenn du meine Worte zunächst ganz liest. Und dann wünsche ich mir für dich, dass du bereit bist, einmal genau hinzuschauen, warum dich das auf diese Weise berührt.

Ich schwinge mich hier weder zu einer Moralapostelin auf, noch zu einer selbst ernannten Faktencheckerin.

Aber ich habe etwas zu sagen. Ich teile hier also meine Meinung mit dir und mein Wunsch ist es, dass ich dich auf diese Weise anrege, dir deine Eigene zu bilden.

Es geht nicht um recht haben oder Besserwissen.

Es geht um uns als Menschen. Mitfühlend. Liebend. Fürsorgend.

Dies ist kein Beitrag, der die Trennung der Menschen fördern oder weiter anheizen soll, sondern einen offenen Diskurs eröffnen und dein Herz erreichen möchte.

Wir haben so viel eigene Kraft und sind sehr machtvoll. Niemand ist ausgeliefert oder machtlos, das sollten wir nicht vergessen. Besser noch, wir sollten einander immer wieder daran erinnern.

3G oder die organisierte Diskriminierung

Fall ich mal mit der Tür ins Haus.

Ich kann es nicht nachvollziehen, dass so viele Menschen bereit sind, bei dieser menschenverachtenden organisierten Diskriminierung mitzumachen.

Klar verstehe ich jeden Menschen, der sich nach einem ‘normalen’ Leben sehnt. Die jungen Leute, die danach lechzen zu feiern, am ‘öffentlichen Leben’ teilnehmen zu können. Aber zu welchem Preis? Und was wird als normales Leben definiert? Spontane Unternehmungen sind ja praktisch nicht mehr möglich.

Was ist mit all denen, die hinter der Black Lives Matter Initiative gestanden haben und stehen? Was ist mit all denen, die sich für LBGTQ einsetzen? Dafür, dass alle Menschen gleiche Rechte haben sollen? Was ist mit all denen, die zumindest in den sozialen Netzwerken lautstark damit hausieren gehen, dass sie für gleiche Rechte einstehen?

Wo sind all diese Menschen jetzt, wenn es hier mit dieser verfassungswidrigen 3G- (2G, 1G) Regel um Ausgrenzung und Diskriminierung vom Feinsten geht?
Denken all diese Menschen gar nicht so weit?

Wahre Geschichten

Letztens hat mir eine (ohne G) Mutter eines 20-jährigen Sohnes erzählt, dass sich dieser jetzt impfen lassen will, weil er sonst nirgendwo dabei sein kann und er keine Lust mehr hat, ständig am Abend alleine zu Hause zu sitzen. Er fragte sie, was ihr lieber wäre? Dass er sich jeden Abend die Rübe mit Alkohol betäuben würde oder mit einem Piks wieder am Leben teilnehmen könnte? Denn in den meistens Clubs gilt freiwillig die 2G-Regel. Wohlgemerkt FREIWILLIG, denn dazu ist niemand der Betreiber verpflichtet.

Darauf hat sie ihm nichts antworten können und mich hat es bei dieser Schilderung innerlich zerrissen. Ich fühle und verstehe ihre Ohnmacht so sehr.

Mir schreiben einige junge Frauen, die, weil sie für ihr  Selbstbestimmungsrecht  über  die  körperliche  Unversehrtheit (Art. 2 Abs. 2  Satz 1  i.V.m. 1 Abs. 1  GG  beziehungsweise  Art. 2  Abs. 1 i.V.m. 1 Abs. 1 GG)  und ihr Recht auf allgemeine  Handlungsfreiheit (Art.  2  Abs.  1  GG) einstehen, überlegen müssen ihr Studium auf ungewisse Zeit zu pausieren, weil sie sich die kostenpflichtigen Tests nicht leisten können, die eingefordert werden um das Recht auf Bildung in Anspruch zu nehmen. Und es gibt noch viel mehr von diesen wahren Geschichten.

Das will man uns dann tatsächlich noch als Freiheit und freie Wahlmöglichkeit verkaufen?

Ist das wirklich in Ordnung?

Ist es okay, Menschen so sehr in die Ecke zu drängen, auszugrenzen, an den Pranger zu stellen? Unter Druck zu setzen? Anzugreifen? Heiligt hier wirklich der Zweck die Mittel? Und welchem Zweck soll das dienlich sein? Worum geht es wirklich?

Es geht mir hier nicht um die Impfung an sich. Viele Informationen sind öffentlich zugänglich, wenn auch sicher nicht vollständig. Und Wissen ist eine Holschuld und jeder kann sich informieren, wenn er das will. Dafür muss man zwar leider sehr viel suchen, aber wie heißt es so schön, wer suchet, der findet. Schließlich geht es um deinen eigenen Körper und da darf man sich wohl umfassend von verschiedenen Seiten informieren, um dann eine eigene und freie Entscheidung treffen zu können. Eine, die respektiert wird.

Wer sich piksen lassen will, der soll das tun. Wer sich dadurch schützen will, schützt sich, und wer sich nicht impfen lassen will, nimmt die Risiken in Kauf, die er durch die Impfung (angeblich) vermeiden könnte. Ich respektiere jede Entscheidung.

Es sollte nur jeder frei seine eigene Entscheidung treffen können. Aber was bitte ist daran noch frei, wenn der Druck so groß ist und sich Menschen einer öffentlichen Hetze ausgesetzt sehen, wenn sie anders denken?

Wo sind wir da nur angekommen?

Anstatt einander zu achten und zu respektieren, sich miteinander an den Tisch zu setzen und zuzuhören, wird lapidar eingefordert, sich doch einfach piksen zu lassen und dann bist du wieder dabei. Und wobei bin ich dann? Im Club derjenigen, die ohne zu hinterfragen bereit sind, andere auszugrenzen? Die in diesem Punkt die Diskriminierung ihrer Freunde, Familienmitglieder und allen Menschen in Kauf nehmen?

Das ist doch nicht bloß ein Piks, sondern macht definitiv etwas mit meinem Körper. Bitte vergiss nicht, dass es sich noch immer bei allen Impfstoffen um nur bedingt zugelassene Mittel handelt. Es ist wohl eher eine groß angelegte Studie und deren Nebenwirkungen werden noch immer fleißig ermittelt.

Auf der Webseite der Europäischen Datenbank gemeldeter Verdachtsfälle von Arzneimittelnebenwirkungen kannst du dir selbst ein Bild machen. Hier findest du alle gemeldeten Fälle gut aufbereitet. Wohlgemerkt nur die Gemeldeten! Aber schau selbst.

Können wir uns an dieser Stelle zumindest darauf einigen, dass das mit Gesundheit gar nichts mehr zu tun hat? Ich behaupte sogar, das hatte es nie und zu keiner Zeit. Aber das ist ein anderes Thema.

Den Zustand gesund scheint es jedenfalls nicht mehr zu geben. Fast so, als hätte man das Adjektiv ‘gesund’ aus dem Wörterbuch gestrichen. Heute kannst du nicht mehr einfach gesund sein.

Verordnete Diskriminierung

Und keiner fragt nach?

Im Gegenteil. Man scheint sich hier in neuen Gruppen zusammenzufinden und sich stark fühlen, so fällt das Ausgrenzen nicht mehr ganz so schwer. Machen ja alle. Und kennen auch alle. Jeder hat doch schon mal am eigenen Leib Ausgrenzung in Form von Mobbing und Diskriminierung erfahren und jeder hat auch schon mal mitgemacht. Scheint also normal zu sein. Ich nehme mich davon nicht aus.

Und letztendlich sieht dann jeder nur noch seinen eigenen Vorteil und verliert seinen Mitmenschen, Freund, Partner, Geliebten aus den Augen. Verliert das Gefühl für den anderen und hat auch kein Gefühl für sich selbst, denn sonst wäre das, was hier geschieht, definitiv nicht möglich.

Würden wir zusammenstehen, ob geimpft oder ungeimpft, gäbe es das nicht. Einen anderen ausgrenzen ist das Gegenteil von Nächstenliebe und Teil des Spiels mit unserer Schuld.

Ich kann da nicht mitmachen

Ich kann das nicht unterstützen und meine Augen vor diesem widerlichen Treiben verschließen. Das wäre Verrat an mir selbst und an meinem Nächsten. An allem, wofür ich stehe und woran ich glaube. Ich muss nicht einer Meinung mit dir sein, um dir liebevoll begegnen zu können.

Jeder hat seine Gründe. Wenn diese jedoch dazu führen, dass ein anderer erniedrigt wird. Herabgesetzt. Entwürdigt. Ausgegrenzt. Weggemobbt. Dann kann ich nicht so tun, als wäre das okay oder gäbe es diesen Aspekt gar nicht.

Aus genau diesem Grund hatte ich mich entschieden, am vergangenen Sonntag nicht an der Taufe meines Neffen teilzunehmen. 3G in der Kirche und dem Restaurant, das konnte und kann ich nicht unterstützen.

Glaube mir, diese Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen. Ich liebe meinen Bruder. Aber wo sollte ich da für mich eine Grenze setzen? Wäre ein einmaliges Augenzuunddurch okay? Für mich nicht, denn Diskriminierung bleibt Diskriminierung und lässt sich mit gar nichts rechtfertigen. Aus dem gleichen Grund gehe ich nirgendwo hin, wo diese Regelung umgesetzt wird.

Mein Bruder hat das respektiert, wenngleich er auch wahrscheinlich meine Meinung diesbezüglich nicht so wirklich teilt. Das ist es dann, was ich respektieren muss und auch tue. Auch wenn mir das manchmal schwerfällt, denn da meldet sich nur allzu gerne der Teil in mir, der gerne recht haben möchte. Doch zum einen geht es nicht darum, wer recht hat und zum anderen dürfen wir immer alle anderer Meinung sein.

Er meinte, er kenne meine Einstellung und das sei eine logische Konsequenz, die zwar bedauerlich sei, aber zu respektieren. Meine Erklärung wollte er nicht hören.

Aber auch das ist okay

Und glaub mir zuerst hatte ich geschnauft und war enttäuscht und fühlte mich gekränkt. Abgelehnt. Darin hatte ich mich dann einige Stunden gesuhlt, eine Nacht drüber geschlafen und habe dann erkennen können, dass es mein Ego war, welches sich in mir breitgemacht hatte. So konnte ich diese doofen Gedanken und Gefühle loslassen und mit Liebe darauf schauen.

Nach der Taufe hatte er mir dann eine Nachricht geschickt, sie seien jetzt wieder zu Hause und ich könne gerne kommen. Das war ein liebevoll gemeintes Angebot und ich habe es dankbar angenommen. Wir mussten also auch nicht mehr darüber diskutieren.

Diesen Umgang miteinander haben wir in den letzten 19 Monaten der Krise lernen dürfen. Das war nicht immer leicht. Für niemanden. Es ist auch noch immer holprig und oft mit gemischten Gefühlen verbunden. Mit Angst, Wut, dem Ich-weiß-es-besser-Gedanken, Ablehnung und vielen mehr, aber wir sind bereit, daran zu wachsen und zu lernen. Das alleine zählt.

Wegschauen befreit dich nicht von Verantwortung

Du glaubst, du hast keinen Einfluss auf das, was geschieht? Ist dies dein Gedanke? Machst du deswegen mit?

Bitte verzeih, das ist keine Anklage. Die meisten Menschen, mit denen ich bislang über die Diskriminierung in dieser Situation gesprochen habe, hatten noch nie zuvor mit dieser Sichtweise darauf geschaut. Umso wichtiger, dass wir einander zumindest zuhören und ohne erhobenen Zeigefinger miteinander reden.

Glaube mir, wenn du bereit bist, alles zu tolerieren, gibst du dein Einverständnis für die Missstände und unterstützt diese. Ob nun bewusst oder unbewusst. Das Ergebnis ist dasselbe. Es wird sich gar nichts ändern und dieser Kelch wird auch nicht an dir vorübergehen oder die Krise durch Zuschauen und stillem Mitmachen beenden.

Wenn du durch dein Nichttun oder stilles Erdulden so tust, als wärst du nur die Zuschauerin am Straßenrand, die vielleicht beschämt wegschaut, weil eine Andere Unrecht erfährt, dann ist das weder Solidarität noch Nächstenliebe.

Wenn ich schön mitmache, dann wird das irgendwann vorbei sein. Irgendwann hört das auf. Ganz sicher.

Ganz sicher?

Ist es nicht wohl eher so, dass wir im Leben nicht immer das bekommen, was wir uns wünschen. Wie oft geschehen Dinge in unserem Leben, die wir uns ganz sicher nicht (zumindest nicht bewusst) herbeigesehnt haben.

Aber lass mich dir sagen, wir bekommen immer das, was wir tolerieren.

Und deine aktuelle Realität spiegelt genau das wieder, was du gerade tolerierst. Da wir eine Gemeinschaft, eine Menschheitsfamilie sind, gilt Gleiches auch hier.

Unsere Realität spiegelt genau das wieder, was wir als Gemeinschaft gerade tolerieren.

Die wirklich gute Nachricht:

Wir können das gemeinsam verändern. Wir sind nicht klein oder machtlos. Wir müssen nicht länger zuschauen, wegschauen oder den Kopf in den Sand stecken.

Ich weiß, es braucht viel Mut, sich nicht verbiegen zu lassen und zu sich zu stehen. Und ich weiß, du bist mutig!

Wir sind Teil dieser Erde und voneinander

Ich weiß, dass viele erwarten, dass das Leben wieder „normal“ wird. Es gab nie ein NORMAL! Es gab Schatten, Schleier und Täuschungen.

Lass uns aufhören, an dass zu klammern, was war.

Wir alle könnten Wunder verpassen, weil wir uns an die Vergangenheit klammern.

Lass los. Deine Gewohnheiten, deine dich selbst erniedrigenden Gedanken, deine Kontrollsucht, deine Komfortzone und lerne dir selbst zu vertrauen. Wende dich an Gott. Das Universum. Die Engel. Die geistige Welt. Den Urgrund von allem. Mutter-Vater-Gott. Das Göttliche.

Wähle aus, womit du etwas anfangen kannst und dann gehe nicht nur einen Schritt auf dich selbst zu, sondern auch auf deinen Nächsten. Bitte um Mut. Bitte darum, dass das Band des Vertrauens gestärkt werden möge. Wer bittet, dem wird gegeben. Tue es mit reinem Herzen und es wird dich stärken!

Sei bereit den Zustand der Angst zu verlassen.

Höre auf den Teil in dir, der weiß, dass es so viel mehr gibt als das, was man uns hier glauben machen will.

Ich bin an deiner Seite und das werde ich immer sein, wenn du nur willst. Glaube mir, wir sind viele. Reichen wir einander die Hand mit der Bereitschaft, voneinander zu lernen. Aneinander zu wachsen.

Ich danke dir von Herzen, dass du jetzt gerade hier bist und dir die Zeit genommen hast, diesen Artikel zu lesen. Es gibt ganz sicher noch viel zu sagen, aber nimm dies als Anstoß mit einer anderen, erweiterten Sichtweise auf die Dinge zu schauen.

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Ganz viel Liebe für dich.

Foto: Adobe Stock

PS Wenn du wissen willst, worauf ich mich beziehe wenn ich von verfassungswidrigen 3G- (2G, 1G) Regeln spreche.

Freiheitseinschränkungen für Ungeimpfte Die Verfassungswidrigkeit des indirekten COVID-19-Impfzwangs

Rechtsgutachten vorgelegt von Professor Dr. Dietrich Murswiek im Auftrag der Initiative freie Impfentscheidung e.V. 4. Oktober 2021 

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